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Star Trek: Direktiven zum Glücklichsein

Oft werde ich gefragt: „Was kann die Menschheit von Star Trek lernen?“ – Dann sage ich: „Okay, das war die falsche Frage! Nächste Woche setzt es einen schriftlichen Test, Freundchen!“ – Doch je mehr ich darüber nachdachte, desto klarer wurde es mir: Das alles war im Detail (sowie auch im groben und ganzen) für mich ebenfalls völlig unklar!

Daher entschied ich mich, die Menschheit und mich – sowie den Traffic meiner Internetseite – völlig kostenlos und frei von persönlichen Bereicherungsgedanken weiterzuentwickeln und das Erfolgsmodell von Star Trek herauszuarbeiten. Frei nach Picards Ansprache in Star Trek 8. Ich recherchierte fast zwei Wochen am Stück, verwarf das Ergebnis, gründete diese Satireseite und schmierte fast 5 Jahre später an einem Tag lustlos den Text weiter unten hin. – Ja, an dieser Stelle darf vor Rührung ruhig geweint werden…

Jehova kann’s bezeugen: Die frühe Konzeptzeichnung Gene Roddenberrys in Bezug auf die Gesellschaft in Star Trek wurde vom Studio noch abgelehnt. Grund: Der Spaß wurde einfach nicht groß genug geschrieben. Dies wurde jedoch mit dem abgewandelten zweiten Konzept (siehe Bild) in Einklang mit der gü(l)tigen Rechtschreibung korrigiert. Das Wort Reich hingegen wurde weiterhin klein geschrieben, um den imperialistischen Charakter der Föderation nicht überzubetonen…

Also, so sieht`s aus: die Zufriedenheit, der Reichtum und die Humanität der Menschheit bei Star Trek entwickelte sich schrittweise, ca. zwischen 2050 und 2080. Bei jedem Schritt wurde ein Problem gelöst oder wenigstens erfolgreich verdrängt. Probleme wie Kriege oder Armut wurden meist durch Ereignisse behoben, die so einfach wie genial waren: Die Menschheit setze sich einfach auf den Hosenboden und wartete, bis Toleranz, Reichtum, Bildung und Raumfahrttechnik geduldig über sie ausgeschüttet wurde. Das klingt für Uneingeweihte zwar etwas naiv von Erfinder Gene Roddenberry, doch das war es gar nicht, da die Menschen zwischenzeitlich ein paar Nächte über ihre Probleme schlafen mussten. Sogar Alpträume und nächtliche Regelblutungen sind in den alten Texten überliefert!

Und manche prellten sich ganz sicher auch schlimm die Hoden, wenn ihnen plötzlich alle Antworten in den Schoß fielen…

Doch hier nun der komplette Geschichtsunterricht:

Medien (2053-2062):

Da es während des 3. Weltkrieges (Beginn: 2053) auch vor dem Küchenfenster allerhand zu sehen gab, sofern man keinen Allergien gegen Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 5000 hatte, war Fernsehen plötzlich nicht mehr gar so interessant. Nach dem radioaktiven Regen war der TV-Konsum für die Überlebenden sowieso erheblich erschwert worden, da sich das Bild rapide verschlechterte, sobald ein Zuschauer sich der Antenne näherte. Zwar versuchten die großen Sender, sich dem postapokalyptischen Zeitgeist anzupassen, indem sie Talkshowthemen wie „Hilfe! Der zweite Kopf meines Mannes spricht nicht mehr mit mir!“ wählten, doch die große Zeit der verschleuderten war erst mal vorbei.

Die ersten Ausstrahlungen wurden bald eingestellt, denn strahlen konnte der Zuschauer inzwischen auch ohne fremde Hilfe. Aggressive GEZ-Beamte versuchten sich daraufhin Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen, um die im Voraus gezahlten Gebühren ordnungsgemäß zurückzugeben, die letzten Hörfunk-Liebhaber verscherzten es sich mit einer Werbekampagne, die mit dem Wortspiel „Radio-aktiv!“ hantierte und der Betrieb einer Satellitenschüsseln war schier unmöglich geworden, weil irre Mutanten es sich zu einem Spaß gemacht hatten, nachts die Empfangsfläche zuzuschleimen.

Das Internet gab es zwar noch, doch wurde die Menschheit zu jenen chronischen Wenignutzern, die wir bereits heute als 50-jährige Vorzimmerdamen mit Brillenkettchen kennen. Das Netz wurde also nur noch zweimal im Jahr gebraucht: Einmal für www.bahn.de (für Infos, die man sich dann später doch noch mal am Schalter geben lässt) und einmal für eine Mail an die Telekom, welche dann aber doch lieber angerufen wird („Mit dem Mailen war ich mir zu unsicher geworden…“).

„ …und jetzt liebe Kinder, solltet ihr euren Fernseher einfach ABSCHALTEN. Die Welt da draußen hat schließlich auch viel Schönes zu bieten. Zum Beispiel hinter mir dieses hübsche Fachwerkhaus von 2030!“ – Schluss mit Lustig: Direkt nach dem Dritten Weltkrieg konnte man keine Stubenhocker gebrauchen. Aber eine Stube, DIE wäre echt toll gewesen…

Energiepolitik (2062):

Das eigentliche Problem der heutigen Zeit fassen hochrangige Wissenschaftler ungefähr so zusammen: „Egal, woher man Energie nimmt… – Irgendwas ist immer!“ – Recht haben sie, die sprechenden Haarkränze! Denn entweder fehlt die Erzeugermasse danach irgendwo und übrig bleiben nur leere Erdhöhlen für kindgerechte Versteckspiele (Braunkohle, Erdöl, Erdgas…), oder es bleibt etwas übrig, womit man seine Kinder eigentlich so gar nicht spielen lassen möchte (Kohlendioxid, Brennstäbe, Ratenzahlung für das letzte Mal Volltanken…). Sonnenenergie wäre zwar eine Lösung, doch als der WWF mangels anderer Betätigungsfelder im Jahre 2060 die Aktion „Rettet den Lebensraum Sonne!“ startete, war auch deren Abbau nur noch mit einem schlechtem Gewissen in alphaquadrantischer Größe verbunden.

Wie gut, dass 2062 der Durchbruch kam: Gerhard W., 52 Jahre, arbeitslos, durchbrach den Holzboden seines postapokalyptischen Dachbodens und stieß sich übel den Kopf (den rechten). Da er früher mal in einer esoterischen Kinderfibel geblättert hatte, wusste er, dass Bergkristall & Co. heilsame Wirkung entfalten können, wenn man jemanden kennt, der fest an den Osterhasen glaubt. So griff er trotz Gehirnerschütterung zu seiner Gesteinssammlung, hielt den erstbesten Brocken etwas ungeschickt in den Händen und musste verschwommen mitansehen, wie ein heller Strahl aus dem Stein entwich und sich tief in seine Frau grub. – Der erste Phaser war erfunden und mit ihm die Energiegewinnung aus Kristallen!

Nur ein halbes Jahr später gelang die erste industrielle Produktion von Antimaterie, als ein Bauarbeiter aus Jux einen Ziegelstein von innen nach außen krempelte. Trotz der sofortigen Explosion konnte der Unfall rekonstruiert und die Menschheit somit aller Energieprobleme beraubt werden! Ein goldenes, wenn auch dabei ungesund glühendes und manchmal knallendes Zeitalter brach somit an…

„Oooch, Mami! Bitte nur noch ein paar Seiteeen vor dem Schlafengeheeen, jaaaa? Dieses Kapitel ist gerade sooo schön ketzerisch!“ – Blattsalat: Bücherverbrennungen wurden 2062 im Rahmen einer kurzen Retrophase nur kurz mal angetestet. Zwar lieferten diese relativ viel Wärmeenergie und ausreichend Licht zum Lesen, jedoch… nun, ihr findet den Widerspruch in diesem Satz bestimmt auch alleine.

Raumfahrt und Mobilität (2063):

Zefram Chocrane hatte ja bekanntlich in einem Kraftakt die Grenzen des Denkbaren ausgelotet. Und zwar vor allem bei der Anzahl der möglichen Promille bis zum Koma. Sein erstes Warpschiff jedoch, welches er fast völlig alleine in einem Pennerslum auf der Lichtung eines minderbemittelten Waldes zusammengenagelt hatte, konnten seine Zeitgenossen nur als Wunder der Technik bezeichnen. Wenn auch stark lallend. – Hätte Erich von Däniken später gelebt, er hätte wohl angenommen, der Besoffski hätte bei seiner Konstruktion Hilfe von Außerirdischen gehabt, statt die alten Ägypter mit seinen Theorien zu piesacken…

Ganz Unrecht hätte er damit auch gar nicht gehabt: Die Masse an Ersatzteilen von der Enterprise E überstieg die Masse des ersten Warpschiffes um 496%. Die überschüssigen 396% waren dabei wohl den ständigen Diebstählen geschuldet, die von den polnischen Teil des umliegenden Slums ausgingen.

„Was wollen sie denn mit dem Fotoapparat? Ich habe doch schon genug Bilder von rosa Elefanten an ihre Zeitung geschickt!“ – Der Mensch braucht 2 Liter Flüssigkeit am Tag: Zefram Chochrane bei ST 8 (links) und viele Jahre später bei TOS (rechts). Ergo: Alkohol beruhigt, entspannt und verjüngt. Außerdem heißt es ja schließlich Pro- und nicht Contramille…

Der psychologische Effekt des Kontakts mit Aliens (2063 – 2068):

Der erste Warpflug setzte bei der Menschheit ungeahnte Kräfte, Selbstvertrauen und Kreativität frei! So traute sich Zefram beispielsweise plötzlich, seine morgendlichen Cornflakes mit Strohrum statt mit Milch zu schnabulieren… Die Tatsache, dass man nicht allein im All war, beruhigte die Menschen und machte sie gleichzeitig ganz hibbelig. Etliche Menschen genossen diesen Zustand so sehr, dass sie davon abhängig wurden und monatelang Zeitungsausschnitte über das jeweils neueste entdeckte Volk sammelten (BILD titelte: „Telleriten – Sind die Schweinenasen völlig versaut??“). Alle Kräfte wurden gebündelt, um Raumfahrt zu betreiben, interstellare Forschung voranzutreiben oder an die plötzlich sehr einfach zu erhaltenen EU-Subventionen zu gelangen und sich damit in ein Südsee-Paradies abzusetzen.

Als die ersten eintreffenden Vulkanier ausgerechnet Bielefeld auswählten, um Architektur und Kultur der Erde kennenzulernen, kam es zu Aufständen in den umliegenden Städten Herford, Paderborn und Gütersloh. Doch die Menschen lernten schnell, dass Gewalt und Missgunst für ihre Zukunft keine Rolle mehr spielen sollten. Was auch daran lag, dass ein unzufriedener Vulkanier eine verdammt harte Kelle schlägt…

„Aliens? Näääh, kann ich nicht leiden… Die tragen alle so merkwürdige Dinge am Leib, sind seltsam unförmig und viele scheinen schlicht verrückt zu sein!“ – Die Menschheit wusste, dass sie mit ihrer bisherigen Einstellung bezüglich andersartigen Lebens nicht weiter voran kommen würde. In Wirklichkeit lag es jedoch auch an dem Bewegungsmangel und den mächtigen Plauzen der Wirtschaftswunderjahre…

Religionen (2069 -2071):

Religion und bahnbrechende Entdeckungen passen nun mal nicht zusammen. Dies wurde spätestens dann klar, als 2069 in der allgemeinen Euphorie ein Tentakelwesen von Bosperus VI zum neuen Papst ernannt wurde… Die evangelische Kirche hatte sich während der letzten 50 Jahre mangels Event-Charakter eh auf dem Rückzug befunden, auch wenn bereits 2024 versuchte wurde, den Glauben zu reformieren, indem man Paris Hilton die lutherschen 95 Thesen an die Tür vom Buckingham Palace nageln ließ. Und dann Brad Pitt (Jr.) sie selber. Auch die Zeugen Jehovas hatten sich bereits 2055 zufrieden mit den Entwicklungen im Rahmen des Dritten Weltkriegs gezeigt, ernannten ihn zum „Weltuntergang ehrenhalber“ und setzten sich nach einer Urabstimmung und einem Tässchen Blutkonserven entgültig zur Ruhe.

Auch den Moslems war es zunehmend langweilig geworden, nachdem sie bereits 10 Jahre zuvor 84,2 % aller Staaten unterwandert hatten. Die Unterdrückung der Frau geschah auch nur noch lustlos und widerwillig, ohne mit Herz und Seele dabei zu sein. Zwar wetterte man noch eine Zeit lang gegen die „ungläubigen Hunde vom Vulkan“, doch als ein explosives Selbstmordattentat jäh an einem Energieschild scheiterte, outete man sich vor dem drohenden Vergeltungsschlag spontan als „große Hundeliebhaber“. Hinzu kam, dass es durch die vulkanische Technologie gelungen war, einen Selbstmordattentäter vom 11. September 2001 zu reanimieren. Als dieser von einem erheblichen Jungfrauenmangel im Jenseits berichtete und das ganze Totsein als „gigantischen Darkroom, aber ohne Anfassen“ beschrieb, verging auch dem Letzten die Fundi-Lust…

„Alles Okay, Maschinenraum?” – “Kein Problem, Captain! Das Schlamm/Schlick-Mischungsverhältnis ist ideal!“ – „Ich fürchte jedoch, wir haben nicht nur ein Sicherheitsleck, Sir!“ – „Soll ich uns dann lieber runterbeamen oder wollen wir warten, bis wir von selber zum Grund hinabsinken?“ – Um auf Tümpeln abzusaufen, auf denen noch kein Mensch abgesoffen ist: Manche Religionen wehrten sich später gegen ihre aufkommende Bedeutungslosigkeit, indem sie die anlaufende Raumfahrt einfach imitierten…

Ernährung und Armut (2072 – 2075):

Das folgende Bild wäre auf der Erde in Zeiten von TNG undenkbar… Und das nicht nur, weil der plötzliche Mangel an Fernsehprogramm überraschend zu einer grassierenden Phantasielosigkeit geführt hatte: Ein Mann in zerschlissener Strickjacke liegt auf der Parkbank vor dem Sternenflottenhauptquartier, in der Hand eine Dose. Der Akku in dieser hält durchschnittlich 5 Jahre und repliziert auf eine verbale Anforderung hin (Die Spracherkennung hat hier allerdings Schwerstarbeit zu leisten) stets ein kühles Blondes. Vorbeigehende Passanten werden ausschließlich mit winzigen Zweigen und kleinen Blättchen beworfen, da selbst die aggressiven Betrunkenen der Föderation noch ausgemachte Pazifisten sind.

Doch solche Bilder existieren – wie gesagt – bei Star Trek ja nicht wirklich. In der unwirklichen Welt der Nylonfetischisten ist Armut nicht mal mehr ein Fremdwort. Während der 2072 eingeführten HERZ-IV-Reform, aufgrund derer sich alle ganz doll lieb zu haben hatten, wurde jedem Bürger des Planeten ein Vorläufer des späteren Replikator aufgeschwatzt: Ein Nährstoff-Extraktor, welcher aus Gartenabfällen, leeren Milchtüten und Haarbüscheln nahrhafte *Deren-Name-und-Konsistenz- nicht-genannt-werden-darf*-Kugeln herstellt. Schon bald nannte man sie „Die leckere Hauptmahlzeit“, da sich viele bei deren Anblick zu dem Satz hinreißen ließen: „Den Scheiß kannst Du Dir in die Haare schmieren“. – Also auf’s Haupt.

Dass die Preise für Brechmittel durch das plötzliche Überangebot rapide fielen, störte nur kurzzeitig, da bereits einige Jahre später das Geld abgeschafft wurde…

„Erlauben sie, dass ich kurz ein Schluck kühlen Nasses zu mir nehme und ich mich dann ergebenst zurückziehe? Mich dünkt, ich treffe sonst zu spät zu meinem Vorstellungsgespräch ein!“ – Kennt alle Mineralien im Mineralwasser auswendig: Hans von Hohenzollern. Zwar verschwanden die Obdachlosen nicht von heute auf morgen von der Straße, jedoch hatten sie schon deutlich mehr Stil… So lungerten sie plötzlich nur noch vor Hauswänden herum, die mit surrealen Postern aus Computerspielzeitschriften geschmückt waren.

Geldwirtschaft (2076 – 2078):

2076 sorgte die Idee eines Aktionskünstlers für Aufregung: Er ließ 100.000.000 Ein-Dollar-Scheine zu Papierfliegern falten und ließ diese aus dem Orbit – Der Warpantrieb setzte sich langsam auch bei Privatleuten durch – über Burkina Faso herabregnen. Da auch die ärmsten Afrikaner bereits im Besitz eines modernen Nährstoff-Extraktors waren, bedankten sie sich nur wenig enthusiastisch über die im Grunde nutzlose Papierflut. Nur die Enddarmhygiene nach dem Toilettengang machte durch diese Aktion noch mal einen gewaltigen Sprung nach ganz vorne links…

Bereits Anfang 2078 war die Währungsumstellung im vollen Gange: Knut Marx, ein entfernter Nachfahre eines längst verstorbenen Ökonomen leitete den Umtausch von „EU-Worldi“-Scheine (Die allerletzte EU-Osterweiterung in 2075 hatte rechts herum den ganzen Globus umrundet) in die neue Währung: Vor Banken standen die Menschen Schlange, um ihr altes Papiergeld gegen eine Tüte Luft zu tauschen. Trotz anfänglicher Probleme mit der Fälschungssicherheit hatte sich das neue Geld jedoch schnell etabliert. Nur mussten Ladenbesitzer zu Beginn noch gesetzlich zur Öffnung ihrer Läden gezwungen werden, da regelmäßig Menschen mit prallen Luftballons in die Läden brausten, um nicht minder brausend mit einem brandneuen BMW wieder zu entschwinden…

Da die frühe Replikatortechnik langsam aber sicher voranschritt, konnten die wichtigsten Dinge bereits in Heimarbeit hergestellt werden. Einige Wenige zeigten sich mit der neuen „Bar“-Währung (der Name entstammt der Maßeinheit für Luftdruck) allerdings noch immer unzufrieden und bezahlten inoffiziell mit Dingen, die äußerst schwer künstlich herzustellen waren: Auf Schwarzmärkten benutzte man eine zeitlang – wie passend – Dunkle Materie und in der Prostitution kleine Wurmlöcher.

„Schnurch… Ich will noch nicht aufstehen… Schnurch… Die netten südländischen Jungs haben mich doch gerade erst so schön zugedeckt!“ – Pipikram: Wer mit der neuen Währung anfangs nicht zurechtkam, verkaufte für ein paar Post-It’s, den Inhalt eines Lochers und einen Becher Kotze halt einfach seinen Körper. – Mit der Menschheit ging es jedenfalls mächtig aufwärts! Hätte der Fotograf noch ein paar Minuten länger draufgehalten, hätte er dies sogar anatomisch verfolgen können!

Politik (2079 – 2082):

All diese Änderungen gingen auch an der Politik nicht vorbei: Die Opposition pöbelte nicht mehr herum, inhaltliche Stabilität und Kontinuität kehrte ein, die Visionen des Staatsoberhauptes zur Verbesserung der Welt wurden unterstützt. Zusammengefasst: Das Modell von Weißrussland und dem Nordkorea des Jahres 2005 hatten sich als zukunftsfähig erwiesen.

Diktatur bedeutete plötzlich puren Spaß und machte einen schlanken Fuß! Von Verteidigungsministern, Präsident-schaftswahlen und ähnlichem Kleinkram hörte man bei Star Trek schon kurze Zeit später gar nichts mehr. Und wenn der Captain eines Schiffes eigenmächtig Kontakt mit einer unbekannten Spezies aufnehmen wollte, um sich kurz darauf in einem intergalaktischen Geiseldrama wiederzufinden, hielt er nicht etwa Rücksprache mit seinen Vorgesetzten! Nein: Er entschied großzügig selber und anhand seiner persönlichen Vorlieben für schlechtes Make-Up, gegen welche Rasse man denn demnächst gerne Krieg führen würde…

Bei diplomatischen Nullnummern wie Archer oder Kirk war es ab 2151 wohl kein Wunder, dass Romulaner und Klingonen innerhalb von 3 Stunden nach ihrer Entdeckung eher den feindlichen Rassen zugeordnet werden mussten…

„Ich denke wirklich nicht, dass ich nur deswegen wiedergewählt wurde, weil ich auf meinem Heimatplaneten als Schwarzer gelte…“ – Ha(a)rt an der Grenze: Der US-Präsident im Jahre 2080 nebst seiner Praktikantin. Die Politik der Zukunft ist lebensbejahend und neuen Technologien zugeneigt… Was lag da also näher, als Sarah Michelle Gellar einfach noch mal zu klonen?

Dies war das vorläufige Ende der Erfolgsstory von Star Trek. Wenn ihr sie realistisch nachspielen wollt, dann tut bitte etwas dafür:

*Kalender übergeb*

Bitte einfach jeden Monat das vorderste Blatt abreißen. Der Rest gibt sich dann schon!

Danke!

Euer

Damus Nostrapowski


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Artikel

von Klapowski am 31.03.06 in Star Trek

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Kommentare (9)

  1. hoki sagt:

    Sehr geil.
    Ich finde ohnehin das Vulkanier und Westfalen an sich sehr viel gemeinsam haben. Beide müssen mit ihrem Gegenüber erst einen Sack Salz fressen ehe Sie sich duzen, beiden hassen Karneval, und beide haben haben eine höhere Bewusstseinsebene erreicht.

  2. olf sagt:

    ZWEITER!
    hab schon bessre beiträge gelesen aber ist ok

  3. Al Bundy sagt:

    Ok ist ja alles schön Klapo, aber wo bleiben die TNG Reviews der ersten Staffel Teil 2? Folgen wie die Verschwörung verdienen von dir reviewt zu werden ;)

  4. nakedtruth sagt:

    Was mir auffällt : Immer wird in S Trek der so genannte III. Weltkrieg erwähnt.

    Aber wieviel Staffeln dauerte er?

    Gab es einen mehr oder weniger durchgehenden Handlungsbogen?

    Durch welche hirnrissige Action, die nur durch den Deux Ex Machina überhaupt funktionierte haben die Guten gewonnen?

    Ein ostwestfälischer DS9 Fan

  5. Dr.Best (der mit dem Schwingkopf) sagt:

    Neues aus dem Gästebuch: Am 19. März fühlte sich ein gewisser Alexander Müller dazu berufen, sich uns mitzuteilen. Fehlende Kenntnisse in neuerer Geschichte, deutscher Rechtschreibung und Satzbau, gepaart mit einem IQ knapp oberhalb Raumtemperatur (Februar 2006, Fenster offen, keine Zentralheizung) führten zu einem poethischen Erguss, wie wir ihn leider bereits vor einigen Wochen, an gleicher Stelle lesen mussten.

    Obwohl es psychologisch sicher interessant wäre zu erfahren wie Herr M. zu seinen verqueren Ansichten kommt, ist ST-ENT dafür kaum die richtige Adresse dafür. Daher hoffe ich, diesen Eintrag bald nicht mehr hier lesen müssen.

    Herrn Müller sei geraten, seine Weisheiten zukünftig an passenderer Stelle abzulegen: Einfach an den Abgrund treten, zwei Schritte nach Vorne machen, fertig.

    FS

  6. Dr.Best (der mit dem Schwingkopf) sagt:

    Wer für seinen nächsten Kommentar ein "dafür" braucht kann sich gern eins weiter Oben bedienen.

  7. Torsten sagt:

    Seit Jahren rufe ich mehr oder weniger regelmäßig diese Seite auf, ohne sie je gebookmarkt zu haben.

    Noch Fragen?

  8. KERNELpanic sagt:

    Ja, wen interessiert das? ^^

  9. hype sagt:

    Gruß von 2009

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