Animeserien – Unser magischer Hammer des Dampfes

Weihnachten, das Fest der Hiebe. Pünktlich zum Fest ziehen wir mal ganz andere Gegenseiten auf und beleuchten den unendlichen Kampf von Gut gegen… weniger Gut mit einem stakkatoartigem Effektgewitter. Denn japanische Animeserien sind inzwischen ein echtes Kulturgut auch in Europa geworden. Warum das Wort „gut“ aus dieser Zusammensetzung ersatzlos gestrichen werden muss, erklärt dieses Review.
Sol-Faktor TV #1 – „Eine Star Trek-Sendung im Internet“
„Eine Star-Trek-Sendung im Internet“… Als uns diese Idee auf der Zunge lag, müssen uns dort wohl gerade die „Kinder Schokobons“ ausgegangen sein. Zwar haben wir das unbestimmte Gefühl, dass es so etwas bereits gibt, aber da wir vorher bereits die Trek-Satire erfunden hatten, schoben wir diesen Gedanken gaaanz weit weg. An diesem dunklen Ort konnte er wenigstens denen zu dem Thema „Konzept“ und „hochwertige technische Ausstattung“ Gesellschaft leisten…
New Voyages #02 – To Serve All My Days – Review
Meine Oma konnte den Unterschied zwischen „Episoden“ und „Staffeln“ irgendwie nie behalten. Für sie und andere Leidensgenossen gibt es daher „New Voyages“: Jedes Jahr nur eine Epi… eine neue Geschichte und gut ist’s! Nachdem „In Harm’s Way“ bei uns Bestnoten abräumte und damit lachend auf dem Amateur-Olymp verschwand (bestehend aus Wattewolken und einem Haufen Blumenerde), müssen wir diesmal jedoch etwas mehr Kritik anbringen…
Wii – Das Streichelhammer-Review!

Sicher: Wir beschäftigen uns hier normalerweise mit Filmen und Serien. Doch nicht immer interessiert mich die neueste ENTERPRISE-Folge (muss mal im Phantasten-Wunderland nachfragen, wann die kommt), die coolste DS9-Episode oder das hippste Gerücht zu Star Trek 11, ach was: 12! – Manchmal will man einfach nur eine neue Spielkonsole ausprobieren und darüber schreiben. Ihr habt doch wii-rklich nichts dagegen, oder?
„Casino Royale“ – Das geschüttelte Review

Die James Bond Filme der 90er und 2000er hatten alle ein grundlegendes Problem: Sie waren der größte Bockmist seit der Erfindung der vibrierenden Klobürste am Multimediahandy. Da diese detaillierte Fehlerbeschreibung seit langen bekannt ist und unlängst von führenden Regisseuren dieser Machwerke indirekt bestätigt wurde („Ich habe doch nur Befehle befolgt, ehrlich!“), war es Zeit für eine Generalüberholung. Denn die Generäle der Bondfilme haben den Fans noch nie sonderlich gefallen…
Medienverbot in Deutschland – Star Trek am Ende?
Gestern zog erneut ein Hobbyrichter durch eine deutsche Schule, um seinen Mitschülern mittels ballistischen Hilfsmittel genauestens zu zeigen, an welche Körperteile sie ihm damals alte Kaugummis geklebt hatten… Viele wurden angeschossen, womit die Todesrate immer noch weit unter einem Kindergeburtstag in Irak-Mitte liegt. Experten für „Wolle-gewählt-werden“ fordern jedoch trotzdem erneut das richtig-echte Verbot von richtig-echt-gewaltverherrlichenden Computerspielen. – Das Problem: Der bereits vorliegende Gesetzesentwurf würde diesmal auch Star Trek betreffen!
B’elanna Torres

Mit dem Start von Voyager, einer Serie, die ihrer Zeit eigentlich ein paar Jahre voraus war (eigentlich sollte die Menschheit erst durch Call-In-Shows und Klingeltonwerbung in den benötigten Mentalzustand versetzt werden) taten sich für die Autoren ganz neue Probleme auf: Die „Rassenfrage“, einst mit viel übermäßigem Tamtam vom deutschen Volk gestellt, harrte in abgewandelter Form noch immer ihrer Beantwortung. Nachdem brennende Mülltonnen im Maschinenraum im Vorfeld verworfen wurden, musste auch diesmal wieder geklärt werden, wie auf der Star-Trek-Harfe erneut der Ethno-Rap angestimmt werden konnte…
Gast vs. Glatt: ST-Nebencharaktere im Test
Wie sagte es Londo Mollari aus der Serie Babylon 5 mal so schön: „Es sind die Stillen, die das Universum verändern.“ Richtig. Diejenigen, die beim Vorstellungsgespräch nur ein leises Pupsen in den Stuhl pressen, statt dem Personalchef die Bude vollzudröhnen. Und nicht selten sind die Gastdarsteller bei Star Trek tatsächlich interessanter als das etablierte Elend, das über sieben Jahre langsam vom Protagonisten zum Prokuristen mutiert.
„Auf die Grafik kommt es an!“ – Neue Star Trek-Games
Lange Zeit sah es so aus, als gäbe es neben Bettwäsche auch keine nennenswerten Spiele mit tollem Star Trek-„Bezug“ mehr. Doch nun schwappt eine ganze Welle an Vorankündigungen durch die Spielebranche und schickt sich an, die ehemaligen Highlights wie den „Holodeck Creator“ (Eine 3-D-Brille) oder das Seven-of-Nine-Jump&Run („Bouncing Boobs“) als Bestseller in einer lächerlich kleinen Zielgruppe abzulösen. Wir durften unter strengen Sicherheitsmaßnahmen und Gerüchen die neuesten Games probespielen…
TOS – 3.17– Gefährliche Planetengirls
John Meinhold reichte vor einigen Tagen diesen Gastartikel ein. Dies tat er gut, denn nach einigen Korrekturen ist sein Text tatsächlich geeignet, unser aller Wohlwollen zu erhaschen. Eine hübsche Abwechslung im Klapo-CrysIs-Einheitsbrei, wie ich finde, denn gleichzeitig muss ich leider verkünden, dass der Status meines Kollegen Sparkiller als „Artikelautor ehrenhalber“ mit Wirkung vom 01.10.2006 aufgehoben werden musste.
Viel Asche um nichts
James Doohan ist tot. Das ist an sich kein Grund zum Lachen, aber inzwischen auch nicht mehr zum Heulen. Oder, wie ein älterer Nachbar es Gestern mir gegenüber ausdrückte, als wir am Treppengeländer eines Dreifamilienhauses lehnten und seine verwehte Zigarettenasche mich irgendwie an Scotty erinnerte: „Der Tod… gehört zum Leben dazu.“ – Eben eine typische Oktoberplauderei, die im Hochsommer irgendwie unangebracht wäre, wenn sich halbnackte Inline-Skaterinnen unter den Schirmen des Eishändlers versammeln.
Radio Ding-Star #6: „Da guck ich mir lieber Digimon an!“
Das wird garantiert keine Folgen für euch haben. Denn dies ist tatsächlich unsere letzte Sendung…. Aufgrund kreativer Differenzen (wir fanden’s witzig, ihr nicht) stellen wir die zweiwöchentliche Erscheinungsweise ein. Und da’s bei Schulschwänzern auch mal so angefangen hat („Wie, 14 Tage sind schon wieder um?“) gehen wir davon aus, dass so bald nichts Neues folgt. Dafür haben wir diesmal aber sogar einen ganz besonderen „Spargast“ in der Sendung…
VOY: Equinox (1 + 2)
Lange Zeit habe ich nichts von meinem persönlichen Shinzon – Christoph Weißenborn à la CrysIs – gehört, was auch meinen Faustabdrücken im Ohrmuschelbereich zugeschrieben werden kann. Heute meldet er sich jedoch mit einem Artikel zurück, den ich für seinen bisher besten halte: frische Gags, gelegentliche Nennung meines Namens, mein patentierter Schreibstil (ohne dass dies ein Plagiat wäre), viele Bilder und ein nettes Mail-Anschreiben machen den Gastartikel perfekt. Wird wohl doch Zeit, dass ich Euch Franchise-Filialen gründen lasse, wie?
Wurmloch am Wühltisch: Alles muss raus!
Schmerzhaft: Star Trek ist im Au(s)verkauf: Während man Ferengie-Lockenwickler und Shinzon-Hustensaft nur noch selten im offiziellen Online-Shop erspähen kann, wechseln derzeit die letzten realen Kulissen die Besitzer. Aber selbst die hätte man früher noch mit dem Attribut „stolz“ versehen… Dass der Kult seinen Zenit weit überschritten hat, wussten wir bereits. Aber dass er auch marktwirtschaftlich so an Wert einbußen würde, erschreckt. Inzwischen gibt es eine komplette TNG-Staffel sogar schon für lächerliche 40 Euro! Da macht man sich durchaus Sorgen, ob man mit solchen Dumpingpreisen jemals die Produktionskosten wieder wird einspielen können…
7 Tage World of Warcraft – Klapos Tagebuch
Sparkiller ist Schuld! Dieses (an sich eigentlich nie richtig falsche) Fazit kann ich an dieser Stelle schon mal vorwegnehmen. Er überredete mich, in Ermangelung vernünftiger anderer Spiele oder brauchbarer TV-Unterhaltung, mal probeweise in die „Welt von Kriegskraft“ einzutreten, um den Phaser gegen den Händedruck meines örtlichen Suchtberaters zu tauschen. Und nun ist es also soweit: Ich liebe ein Spiel, das ich hasse. Womit an dieser Stelle auch schon die Parallelen zu Star Trek enden…
Radio Ding-Star #5: „CGI-Raumschiff oder Föhn?“
Ausgabe Fünf… Ist schon wieder so viel Zeit vergangen, seitdem wir uns entschieden, der GEMA einen anonymen Präsentkorb vor die Tür zu stellen? – Die heutige Jubiläumsausgabe kommt mit fast 30 Minuten purer Unterhaltung (im Sinne von „Selbstgespräch“) daher und schickt sich an, die Downloadraten durch die Decke zu jagen. Im zweiten Untergeschoss durchaus machbar. Freuen wir uns also auf eine neue Ausgabe voller nervenkitzelnder Hochspannung! Äh… Könntet ihr dafür bitte das hier in die Hand nehmen? Danke sehr! *Stromkabel verteil*
