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„Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.03, „People Of Earth“

, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.03, „People Of Earth“

Um endlich Antworten auf Fragen zu erhalten, die sich die Autoren nie gestellt haben, fliegt die Discovery zur neuen Erdregierung. Doch dort wird man von einem Inspektionsteam empfangen, das skeptisch gegenüber Fremden ist, da man sich traditionell vor 900 Jahre alten Schiffen fürchtet. – Zu Recht. Schließlich waren diese vor exakt 950 Jahren eine gewaltige Gefahr für den ganzen Planeten! Doch ausgerechnet in diesem Moment schneit Piraten-Günni mit seiner Crew rein, um ein Stück vom Logik-Kuchen zu verlangen. So abwesend er auch immer sein mag…


Oh, ihr Gefüüühle, ich bin so traurig wegen euch! – Äh, nein. Nicht wegen euch. Sondern weil Michael so einsam ist. Ein Jahr lang. Nur zusammen mit einem Mann, der ihr nicht sagen will, warum er ausgerechnet „Book“ heißt, obwohl er doch vom Einhorn-Planeten zu stammen scheint. Schluchz. Burnham hofft aber auf ein „Wunder“ in Bezug auf ein Wiedersehen mit der alten Besatzung. – Natürlich auf ein wissenschaftliches Wunder, wir sind hier ja schließlich bei Star Trek.

Oh, ich sag’s euch, so fröhlich war ich schon lange nicht mehr! Die Discovery ist wieder da, der Kommunikator hat es verkündet! Alle zusammen: Freude, schöner Burnham-Funken, Tochter aus Elysium…

Hui, jetzt bin ich gerührt. So gerührt war ich lange nicht mehr. Burnham ist wieder auf dem Schiff. Jeder darf sie berühren. Und dann die von ihren Tränen benetzten Gegenstände als Reliquie auf Ebay verkaufen.

Was ist das? Ist das etwa… WEHMUT? Ja, denn das ganze Dilithium ist damals gestorben. Mysterium riesengroß. Alle riesentraurig. Die Toten übrigens auch. Alle an Bord gucken betroffen. Aber immerhin auf eine militärisch-teenagerartige Weise. – Daher: Vanille-Eis für alle! Yeeey!

Hey, jetzt spüre ich was ganz anderes. Aber ist „Verblödung“ eine Emotion? Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass ich es toll finde, dass Burnham dem Saru freundlicherweise das Kommando lässt. Ja, großherzig und breitgrinsig schiebt sie ihm per karamellsüßlicher Kamerafahrt den Captain’s Chair rüber. Okay, Saru wäre laut Protokoll sowieso der Chef gewesen, aber solange „Specialist Burnham“ das nicht mit ihrer neuen Standard-Frisur abwinkt, ist’s ja nicht offiziell. Kein Wunder, dass alle ganz gerührt sind. Sie hätte es ja nicht tun müssen. (Äh, oder etwa DOCH?)

, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.03, „People Of Earth“

„Saru, das hier ist jetzt IHR Stuhl. Setzen Sie sich rein.“ – „Das ist aber sehr lieb, Königin Burnham.“ – „REINSETZEN und dankbar sein! Ich will ihn vielleicht wiederhaben, sobald eine Crew-weite Fußmassage mich auf neue Eroberungsgedanken gebracht hat.“ – Wenn die Kommandokette quietscht: Das mit den Hierarchie-Ebenen müssen wir noch mal bei einem Grünen Tee ausdiskutieren?

Doch jetzt sind wir alle TRAURIG. Denn Tilly bemerkt gerade erst, dass nicht nur alle ihre Verwandten seit ca. 820 Jahren tot sind (konnte man ja vorher nicht wissen, als man für Burnham sein Leben und sämtliche Hirnfunktionen aufgab), sondern dass es in der Zukunft womöglich „keinen Bananenkuchen“ mehr geben könnte. Was wohl auch der Grund ist, dass ihre Verwandten nicht mehr „dick im Geschäft“ sind, was? Har.

Aber keine Sorge, liebe Zuleser! Natürlich ist es trotz potentiellen Kuchenmangels immer noch eine Utopie. Denn Tilly schiebt schnell hinterher, wie gerne sie sich vorstellt, dass Michael Burnham eine Pusteblume(!) pflückt.

Nebenbei erfährt man, dass Burnham plötzlich „viel fröhlicher“ wirkt. Was schon witzig ist, da man zusammen gerade über die genialen Kuchen/Pusteblume-Analogien abflennt.

Egal. Jetzt sind wir nämlich… (*Rollenspielwürfel raushol und werf*) sehr amüsiert! Denn Kollege Book und Imperatorin Schlag-mich-(und-dich)-tot lernen sich nun etwas näher kennen. Ja, und unter verwegenen Leder/Latex-Wäscheständern wird da natürlich rustikal gescherzt, wie es sich für Klischee-Ausklopfer gehört.

Nur echt mit: „Man hat mich vor Ihnen gewarnt.“ – „Na, völlig zurecht!“ und anderen Schoten von der Dialog-Restrampe. In der Tat sehen wir hier einen intellektuellen Unterbau, für den sogar Sisko seeehr lange am Drehkörper stehen müsste.

, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.03, „People Of Earth“

„Und, hast du Michael geknattert?“ – „Nicht doch! Wir praktizieren seit einem halben Jahr ‚Diversen Phantasmo-Sex‘. SIE ist dabei der bewegungsunfähige Feuerhydrant und ICH der Wind, der sich zwischen keiner Geschlechtsidentität entscheiden kann.“ – In „Intellektuell“ ist immerhin „Lecken“ mit drin: Endlich wird mal über die Dinge gesprochen, die Nog und Jake bei DS9 nur aus der BRAVO kannten.

Wie so oft geht es nicht um das Große und Ganze. Nicht um Imperien oder Machterhalt. Nicht wirklich um Ressourcen und Moral. Nein, das gaukelt die Serie uns nur vor, indem sie schwammig von „Bränden“, „Piraten“ und der spontan von der Erde abgezischten „Sternenflotte“ schwafelt, damit der Planet „sicherer“ wird.

Vielmehr interessiert sich „Discovery“ dafür, ob Burnham ihre Uniform nun unbequem findet – oder ob sie gar zum 35-jährigen Ausreißer-Girl mutiert ist („Du mochtest die Freiheit als DHL-Kurier doch, oooder? Oooder, oder??“ *schelmisch in Seite piek*).

Es geht darum, ob auch Brook die Uniform tragen möchte, ob Tilly sich weiterhin für schlau hält (= ja, tut sie), ob die fette Katze nun süß oder SEHR süß ist (= beides, und das sogar addiert!), ob Brook und Burnham nun gepoppt haben oder ob Burnham nun jetzt GANZ ANDERS als vor einem Jahr ist (= je nach Beobachter guckt sie befreiter oooder bedrückter oooder „Muss mich noch finden“-er).

Oder ob Burnham immer noch die ALTE ist, was sie aber dadurch kaschiert, indem sie … andere … sagen lässt, dass sie irgendwie … anders ist?!

Hier tun sich psychologische Hammerprobleme auf, die man sich seit der 7. Klasse nicht mehr gestellt hat. Neue Frisuren werden als „cool“ bezeichnet, Emotionen nach zehn Sekunden einfach unterstellt statt gezeigt, Verlustängste zur eigentlichen Geschichte und die eigentliche Geschichte zu einer endlosen Aufzählung über bisherige Verluste.

Zugegeben: Die grimmigen Gestalten der neuen Erde hätten Potenzial für eine Geschichte rund um Versöhnung geboten, doch lieber flüchtet man sich wieder in das Narrativ, das seit zwei Folgen vorherrscht… Gauner treffen auf unsere Helden. Gauner ballern wie blöde. Gauner bekommen auf‘s Maul. Und am Ende sagen alle: „Diese Föderation, die war ja doch ziemlich tolerant und menschlich. Ich sehe es an der subtilen ART, mit der hier auf‘s Maul gehauen wurde!“

, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.03, „People Of Earth“

„Ich weiß nicht. Mir ist hier entschieden zu viel Toleranz verbaut. Irgendwie macht mich das auf Art an, die die Menschen wohl nur vor 900 Jahren kannten.“ – Die Inspektoren der neuen Erd-Regierung sind sehr streng, vor allem unter den Achseln. Doch am Ende werden sie einsehen, dass man die Hand, die sie füttert, auch wunderbar melken kann. Wie bei „Secret Hideout“ und CBS!

Die Auflösung der Piratengeschichte selbst ist ziemlicher Mumpitz:

Die Forschungsstation auf dem Titan ist putt gegangen. Als man dann später zur Erde flog, wurde man beschossen (Warum? Schrottschiffe alter Kolonien zu gefährlich?). Daher entschied sich die verwahrloste und hungernde Kolonie, mal eben mächtige Schiffe zu bauen, um die Erde anzugreifen. Natürlich so, dass alle denken, dass fremdartige Aliens(!) der Aggressor sind. – Das wäre ungefähr damit vergleichbar, dass die Insel Sylt die BRD mit Kampfschiffen angreift, nachdem ein Sturm den Kontakt hat abbrechen lassen.

Noch dööfer-er geht es dann nur noch, wenn eine 16-jährige Nachwuchs-Inspektorin noch viel länger auf der tollen Discovery bleiben will – und daher innerhalb von wenigen Minuten das halbe Schiff und ihre eigenen Kameraden sabotiert. Wird ja sicherlich nicht schaden, während eine feindliche Flotte allen das Lebenslicht auszublasen droht?

Nicht zu vergessen die wirren und zufallsbasierten Taktiken, mit denen Burnham und Book schließlich die Gegner austricksen. „Mach du deine Schilde aus, sonst schießt die Erde auf die Discovery, auf UNS oder sogar auf DICH. Oder auf alle zusammen, gnaaah! Ich versteh‘s auch nur so halb, aber die andere Hälfte bekommst du, wenn du mit erhobenen Händen in‘s Vakuum rauskommst!“

Sicherlich hätte ich alles nach dem Zurückspulen besser kapiert, aber die Auflösung namens „Alien-Captain ist hagerer Vitamin-Verweigerer“ hat mir den letzten Wiederglotz-Bock aus dem Hangar gebeamt…

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„So, jetzt ist der Helm runter… Es ist also Zeit, um einen gleichberechtigten Friedensvertrag zwischen ‚Stalker-Günni‘ und der vereinigten Planetengemeinschaft zu vermitteln.“ – Ein Sieg der Diploh… Dilpom… Dimplm… – Wie auch immer: Günni wird keine leeren Bierflaschen mehr gegen das planetenweite Kraftfeld werfen. Und die Erde dafür seinen Hartz-4-Regelsatz aufstocken.

Doch auch das Ende weiß mit weiteren Albernheiten zu begeistern. So ist der sinnfrei gesuchte Admiral (= der als einziger weiß, wo sich die doofe Sternenflotte, die US-Armee und dreiundzwanzig Bernsteinzimmer verborgen haben) tatsächlich in einem Trill-Symbionten gelandet, der wiederum in einer jungen Menschenfrau steckt. Jetzt muss man also nur noch die olle Erinnerung rauskitzeln.

Um die Sternenflotte, die trotz „Dilithium-Brand“ erst mal eine hundertjährige Runde Verstecken(!) spielt, wieder aufzustöbern.

Im Ernst, ich würde es ja gerne objektiv bewerten, aber mein Therapeut hat gesagt, dass ich vorher erst wieder meine Gefühle spüren soll, um zu erkennen, wie GENIAL und BESONDERS ich wirklich bin. Immerhin hat mir das die Crew am Schluss der Episode aber teilweise abgenommen:

, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.03, „People Of Earth“

Einen Baum puckern und ihm liebevoll etwas Kohlendioxid ins Ohr säuseln… Was für ein Glück! Ich dachte schon, ICH müsste selber nachts bei der Firma Tönnies einbrechen, Schweine streicheln…

Schönes Detail übrigens: Auch 800 Jahre nach „Picard“ stehen immer noch die Solar-Panele auf der Golden Gate Bridge. Und da sage mal einer, die bei CBS würden nichts für die Umwelt tun. Ein neues Bildchen zu rendern hätte nämlich wertvolle Energie gekostet, jawohl!


Fazit: Ich würde ja gerne ein kraftvolles Fazit rauspressen, aber ich bin noch sooo überwältigt von meinen Feelings. Die Schlauheit von Michael lässt mich immer so … fühlen, als wäre ich … ein toter Baum! Und Sarus Bescheidenheit, gemischt mit der Großherzigkeit der Autoren, ihn zum halbbescheidenen Halbcaptain zu machen, die finde ich sooo herzig und knuffig.

Ja, jetzt wäre eine Eiche oder Palme schön, damit Burnhams neuer Freund sich einen davon wendeln kann.

Und dieser Piratencaptain, wie er innerhalb von Sekunden seinen Zorn vergisst – und die Logikregeln eines drittklassigen Kinderbuches noch dazu.

Diese Serie ist einfach ein Gesamtkunstwerk. Man kann es nicht anders sagen. (Höchstens Burnham, aber die kann ja auch ALLES)

Wertung als Trek-Serie:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

Wertung als spaßiges Trash-TV:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Erden-Immunität, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.03, „People Of Earth“

Eine schlimme Sache, so ein „Burn“. Vor allem, wenn es keine Salbe dagegen gibt.

Schlimm jedenfalls, wenn man den knappen Info-Häppchen glaubt, welche die Gaststars nur unter Androhung von Gewalt von sich geben. Schade, dass Wikipedia den Vorfall nicht überstanden zu haben scheint. DAS wäre aber auch zu einfach gewesen („Computer, was ist der Burn? Oh, 12.000 Seiten dazu nur als grobe Übersicht. Dann schauen wir mal…“)
Aber alle einfach doof schreiben ist schließlich das A und… öh… weiß-nicht-mehr eines Drehbuchautoren („Ach, das war ein Raumschiff von euch Titan-Mondmenschen?! Gut, uns auf der Erde vorher kurz anfunken und dabei die doofen Helme abnehmen ist auch wirklich zu viel verlangt…“).

Aber was soll man auch bei einer Serie erwarten, wo die Realität vollständig aus der Luftschleuse geblasen wurde? Klar, gegen Fiction in der Science hat man nix, aber Erklärungen einfach weglassen oder mit einem Flache-Hand-auf-Stirn Effekt zu versehen ist auch keine Lösung („Da! Mein Piepsdings hat die Discovery gefunden! Gut, dass ich damit das GANZE Universum scannen kann und auch in Nullkommanochweniger dort bin!“).

Wenig verstanden habe ich auch den Plot um Adira. Arbeitet für die Erd-Regierung, sabotiert (Wie genau? Zauberwürfel einfach hingeklatscht?) die Discovery mit dem Anti-Wegbeam-Dings (Wieso nochmal?) und trägt als Nicht-Trill (keine gute Idee laut TNG?) noch den Wurm eines Sternenflotten-Admirals mit sich herum, welcher beim Erd-Abflug mysteriöserweise verunglückt ist (Letzteres von Bedeutung oder wie üblich nur Mittel zum Zweck?).
Jahaa, DAS ist genau die Sorte von Kurtzman-Storytelling, wo einem die Hutschnur hochgeht. Und dabei weiß ich nicht einmal, was das ist und warum dies etwas schlimmes darstellt.

Nett fand ich IM VERGLEICH dann direkt wieder die einfachen und ruhigen Momente. Saru wird offiziell zum Captain ernannt, da es Gottkaiser Burnham gnädigerweise gestattet. Der Moment mit dem dicken Baum an der Sternenflotten-Akademie. Die Tatsache, dass die Erde immer noch gut in Schuss ist und man das Klischee einer Mad Max Kulisse vermieden hat.

Seltsam:
– Nicht in einer Uniform zu stecken ist „verdächtig“. Also erstmal nix mit duschen und so, würde ich sagen.
– Für Books Schiff wurde gar kein Platz im Hangar gemacht. Das scheint dort tatsächlich nur getarnt rumzuschweben.
– Man weiß von den Trill, aber nix vom Symbionten. Hatte Curzon Dax nicht schon für die Föderation gearbeitet?
– Das eine olle Jahr Zivildienst von Burnham wird einem als Ewigkeit präsentiert, in welcher sich diese total verändert hat, weil andere Frisur.

Fazit: Die Haupt-Plots (Plottse?) der neuen Staffel scheinen aus „Föderation neu zusammenkleben“ und „Wer hat hier gezündelt??“ zu bestehen. Grundsätzlich beides nicht uninteressant und bestimmt ein Anlass für viele schöne Fan-Theorien.
Schade, dass die offizielle Auflösung des Burns am Ende totaler Bockmist sein wird.

Dilithium fressende Aliens?

Ein Nebeneffekt des Engel-Anzugs??

Stop, 100 Föderations-Dukaten auf ein Warp-Experiment, welches schief gelaufen ist! Simpel, aber gleichzeitig auch… echt doof.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM


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von Klapowski am 30.10.20 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (58)

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  1. Serienfan sagt:

    Eine kleine Anmerkung an Sparkiller: Ich weiß, die Disco-Leute tun gerne so nostalgisch, als hätten sie die Föderations-Hochphase mit Kirk und Picard selbst miterlebt, daher vergisst man leicht, dass Kirk und Picard lange NACH Burnham kamen. Also passt es, dass die Disco-Crew tatsächlich nichts über die Trill-Symbionten weiß, denn als die Trill in der TNG-Folge „The Host“ eingeführt wurden, wusste auch Beverly Crusher nichts von den Symbionten.

    • Donald D. sagt:

      Das stimmt aber nicht so ganz, ist aber z.T. schon die Schuld der alten Autoren gewesen: in „Immer die Last mit den Tribbles“ erzählt Dax, daß eine ihrer früheren Wirte mit McCoy zusammen war. Und der als Arzt hätte bestimmt rausgefunden, was es mit einem Trill auf sich hat.

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  2. Kazairl sagt:

    Es bleibt festzuhalten, dass Kurtzman-Trek sich selbst treu bleibt. Das ist zwar jetzt was Schlechtes, aber es hätte mich sehr gewundert, wenn wir plötzlich eine annehmnbare oder sogar gute DSC-Folge bekommen hätten.

  3. Felix Zimmermann sagt:

    Die Folge war ein totales Desaster, den ersten beiden konnte ich durchaus Etwas abgewinnen. Aber dass hier war schlichter Nonsense, keine plausible Handlung, tolerierte Verrat, schwachsinnige Taktik etc. Und auch in keiner Weise unterhaltend.
    Wundere mich, dass Ihr noch 1,3 Sterne vergeben habt. Meint Ihr nicht, dass diese Folge deutlich schlechter war als die vorangegangenen?

    • Zuse sagt:

      Auch nach unten müssen die Beiden eine gewisse Reserve haben.

      Ab Folge 7 geht es sicherlich tiefer.

      In dieser Folge hatten wir immerhin einen „Alten Weißen Mann“, der Alien spielte, um die „Bunte Erde“ zu erschrecken.

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  4. Pilzwarp sagt:

    Geht der Blödsinn nicht schon damit los, dass
    E03S01 – „Ein Zeichen der Hoffnung, Teil 1“ heisst, die folgende Episode aber nicht „Teil 2“ ist, sondern: E03S02 – „Fern der Heimat“ genannt wird und sich daran, nahtlos
    E03S03 – „Menschen der Erde“ anschliesst?

    Nomen est Omen, dass „Ein Zeichen der Hoffnung, Teil 2“ fehlt?

    • Pappelzeisig sagt:

      Ich erinnere da mal an eine andere wegweisende Serie der 90er-Jahre – „Akte X“. Die 10. Staffel fing mit der Folge „Der Kampf (1)“ an und zum Abschluß der 11. Staffel gab es dann die Folge „Der Kampf (4)“. Die 4 Teile wurden auch nicht nacheinander ausgestrahlt.

      Da die Macher ja von einigen Serien „geklaut“ haben, kann ich mir dies durchaus auch hier vorstellen.

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    • FordPrefect sagt:

      Die 10. Staffel Akte X kam mir auch in den Sinn.
      Aber wenn ich die Englischen Titel sehe, ist bei „3.01 – That Hope Is You“ nicht mal ein Teil 1 dabei. Scheint so, als wollten die Deutschen mal wieder besonders clevere Titel Produzieren.
      Man darf gespannt sein, wann Teil 2 kommt.

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  5. Rumpi sagt:

    Ohne Zukunftia hätte ich die Serie wahrscheinlich nach der ersten Staffel nicht mehr weitergesehen. Aber so freue ich mich jedes mal beim Schauen der neuen Folge auf die Kritik und versuche dabei herauszufinden, welche Punkte ihr ansprecht. ;)
    Dieses mal muss ich allerdings einen Punkt anmerken. Was mich am „neuen Star Trek“ nervt ist diese Düsternis. Wenn Star Trek nicht im Namen stehen würde, könnte es eine x-beliebige Syfy Serie sein. In dieser Folge allerdings hatte ich zumindest ein wenig Star Trek Feeling, da versucht wurde den Konflikt mit Diplomatie zu lösen. Gut, über Burnham müssen wir nicht sprechen und Logiklöcher wurden auch benannt, aber trotzdem eine Folge die für mich mal wieder einen Hauch Star Trek hatte.

  6. Shoggote sagt:

    Ich bin verwundert, zu den bereits erwähnten Logiklöchern und Problemen spricht keiner an, dass die Autoren der 3. Staffel neben Star Trek auch die Kurtz Trek Lore komplett ignorieren. Stamets macht ohne zu zögern nen Sporenantriebssprung und das obwohl die eigene Kurtz Trek Lore behauptet, dass dadurch das Universum zerstören wird, diese Pilzuniversumsbewohner getötet werden und Stamets deswegen schon fast gestorben wäre?

    Auch ganz nett. Nach dem Burn, wir haben keine Alternative zum Warpantrieb gefunden. Quantensingularitätsantriebe der Romulaner, Quanten-Slipstrstream Antriebe, Transwarpantriebe, die alle zur Zeit der Voyager benutzt wurden und von denen keiner Dilithium braucht scheinen wohl unbekannt zu sein.

    • Kazairl sagt:

      „Auch ganz nett. Nach dem Burn, wir haben keine Alternative zum Warpantrieb gefunden. Quantensingularitätsantriebe der Romulaner, Quanten-Slipstrstream Antriebe, Transwarpantriebe, die alle zur Zeit der Voyager benutzt wurden und von denen keiner Dilithium braucht scheinen wohl unbekannt zu sein.“

      Das verwundert mich schon seit dem trailer. Jede Spezies hat ihren eigenen Antrieb. Wieso sollte keiner davon mehr funktionieren? Das macht keinen Sinn.

      Antworten
    • Torim2010 sagt:

      Jetzt mal für mein Verständnis soweit ich weiß sind die Kristalle dafür gedacht Antimaterie zu speichern. Ist das nicht nur die Energiequelle für den jeweiligen Antrieb?

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    • Torim2010 sagt:

      In der Welt von Star Trek dient eine Materie-Antimaterie-Reaktion als Energiequelle für den fiktiven Warp-Antrieb zur Beschleunigung auf Überlichtgeschwindigkeit und auch als Waffe.
      Bei den Romulanern wird eine Quantensingularität als Energiequelle genutzt.

      Dilithium ist eine kristalline Substanz, die für den Fluss der Materie und Antimaterie in den Warpreaktoren der Föderation und der Klingonen benötigt wird, da es nicht mit Antimaterie reagiert, wenn es damit in Berührung kommt.

      Also 1. das sich niemand mit Alternativen Energiequellen auseinandergesetzt hat ist schon unglaubwürdig.
      2. Die Romulaner nutzen schon eine andere Energiequelle.
      3. Über andere Völker wird nichts gesagt. Die Transwarpkanäle der Borg sind beispielsweise etwa 20 mal schneller als das Maximum Warp eines konventionellen Warpantriebs. Was bedeutet das sie etwas anderes nutzen als Dilithium da dies instabil wird. Was die Gründer nutzen weiß auch keiner es kann alles mögliche sein.
      4. Die Erklärung wird entweder garnicht stattfinden oder total dämlich sein.

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    • Kazairl sagt:

      Also ich könnte mir nur vorstellen, dass irgendwann ein Standard-Warpantrieb eingeführt wurde, der sich als so gut herausgestellt hat, dass er von fast allen Völkern übernommen wurde. So hätte ich es gemacht um den Burn glaubhaft zu machen. Aber ich denke gewiss zu logisch. Die Erklärung, die wir bekommen, wird wharscheinlich vollkommen doof sein.

      Antworten
    • Torim2010 sagt:

      Mit Dilithium ist die Geschwindigkeit begrenzt. Warum sollte man den Transwarp der Borg für sich nicht nutzbar machen wollen?

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Das ist auch eine interessante Frage: Wieso sollte der Antrieb der Föderation als Standard gelten wo es doch bessere gibt? Wieso sollte die Föderation anderen Spezies überhaupt ihren Antrieb aufzwingen? Das ist doch eigentlich nicht nötig bei einem liberalen Planetenverband. Es würde eher Sinn machen, andere, leistungsfähigere Antriebe zu fördern um die Flotte gegen etwaige Feinde zu rüsten. Das diktiert eigentlich die Logik.

      Antworten
    • Vulpe sagt:

      Das Pilzuniversum hatte ja lang genug Zeit sich zu erholen, dann kann man ja wieder von vorne anfangen.

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  7. BigBadBorg sagt:

    Gibt es eine Seite auf der ich die Handlung der einzelnen Folgen kurz zusammengefasst nachlesen kann?

    Ich erfahre zwar auch hier um was es ungefähr geht, gepaart mit all den Gründen warum ich nicht die 45 Minuten zum Gucken investieren will, aber neugierig bin ich ja schon wie doof das ganze wirklich ist.

    Wo zum Geier kommt den plötzlich die Discovery her?

  8. Knut sagt:

    Ich habe noch gar nicht reingeschaut. Mein Therapeut meinte, Kurtzman-Trek sei nicht gut für mich.

  9. Donald D. sagt:

    Da ich mich nicht mehr an die Folge erinnern kann, war sie wohl nicht ganz so mies, denn normalerweise ärgere ich mich immer eine Woche lang über den Blödsinn, den Kurz(schniedelwutz)mann verzapft. Vielleicht wird die dritte Staffel die bisher beste von „Disco“, wenn auch auf einem sehr niedrigen „Star Trek“-Niveau.

    • FordPrefect sagt:

      Meine Strategie ist, mittlerweile STD Vormittags zu gucken, dann habe ich es vor dem Schlafen wieder vergessen worüber ich mich überhaut geärgert habe.

      Antworten
  10. FordPrefect sagt:

    Ach Tilly, jeder weiß doch „The Cake is a Lie“

    Toll was Book und Burnham so alles off Screen erlebt haben. Ich freu mich schon auf die dramatischen Rückblenden, die weitere ungerechtfertigte und absolut unlogische Handlungen erklären sollen.
    „Weiß du noch, wie wir uns kennen gelernt haben? Ich hab dir die Nase gebrochen und wir haben gemeinsam mindestens 20 Wächter erschossen“ „Jaaa, die gute alte Zeit.“

  11. Kazairl sagt:

    DSC-Story-Schreibe ist so doof, die ist schon auf Star Wars Disney-Sequel Niveau. Frag mich, ob man sich da bei der Sequel-Trilogie Ideen abgeguckt hat, wie man schnell und ideensparend Stories schreibt. Immerhin war die Sequel-Trilogie auch nur ein Ideenklau von der Original-Trilogie so wie DSC Ideenklau von diversen Quellen war.

  12. BengelEngel sagt:

    Der Pilzantrieb mal wieder, den konnte man nicht begraben lassen, aber es scheint eh jeder vergessen zu haben warum man ihn beerdigt und verboten hat. Sein Einsatz war nicht einmal eine kleine „Bedenkennote“ wert. (evtl geht man aber auch davon aus, die „Pilzraumbewohner“ sind nach 900 Jahren eh ausgestorben, vergessen oder beides)
    Die Folge geht nicht mal als „Füllfolge“ durch, hat kaum eigenständige Handlung und trägt zur Hauptgeschichte auch nichts bei.

    Funfact (glaube nicht zu irren):
    Mit der Einführung des „Mensch/Trill“-Symbiontadmirals ist die Besatzung der „Discovery“ nun so „divers“, dass sie bereits fast „homogen“ ist, es gibt nun keinen heterosexuellen Mann mehr(mit Sprechrolle).
    Book gehört nicht zur Besatzung, Saru ist Alien und der Rest sind Frauen, die Einführung eines heterosexuellen Mannes wäre damit „woke“.

    • accolon sagt:

      Am Ende, als alle um den Baum rumstehen, darf doch der asiatische Crewman (Name?) etwas sagen. Ob der heterosexuell ist weiß ich nicht, vermute es aber stark.

      Antworten
    • Vulpe sagt:

      Stimmt, aber wer braucht schon hetero-Männer in der Zukunft? Gibt ja genug Alternativen!
      Finde es eher komisch das (bis auf Tilly) jede Frau eine krasse Kampfmaschine ist aber maximal so viel wiegt wie eine deutsche Dogge. Sieht nach Emanzipation aus, ist aber irgendwie das Gegenteil.

      Antworten
  13. commanzerspork sagt:

    Book ist Q!

  14. Zuse sagt:

    Der Pilzantrieb mal wieder: Die Stuka steht und dreht sich sinnlos und dann nach dem Sprung: Treibt langsam vorwärts.

    Ist schon in der Dartellung einfach Blödsinn!

    nBSG war Jump, das beste Beispiel der Angriff auf New Caprica. Wie der eine Meile lange Haufen da einfach fiel!

  15. Serienfan sagt:

    Dass plötzlich das große Sodbrennen über die Galaxis kommt und dabei „das meiste“ Dilithium unbrauchbar macht, kann ich gerade noch akzeptieren.

    Dass es den Föderationswissenschaftlern nicht gelang, einen brauchbaren Ersatzantrieb zu entwickeln, fällt mir da schon schwerer zu schlucken.

    Aber dass sich dann das Hauptquartier von Sternenflotte und Föderation zu einem geheimen Ort (!!!) begaben, weshalb seit 100 Jahren keiner weiß, wo die sich befinden, sodass nur noch Bibliothekare auf die Rückkehr vereidigter Föderationsoffiziere zum Entfalten von Flaggen warten, ist schon wieder so ein unsagbarer Level an Blödsinn, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.

    Zum einen: Woraus glaubt man denn, besteht die Föderation inklusive Sternenflotte? Es wurden ja wohl nahezu alle Föderationsschiffe beim „Burnham ohne Schinken“ vernichtet. Was bleibt dann noch? Ein paar Politiker, die ohne Personal und ohne Technik arbeiten? (Gut, es würde zur Intelligenz von Kurtzman passen, dass er Ayn-Rand-Fan ist.)

    Das ganze klingt nach purem Fantasy-Plot. „Und dann wurde nahezu jegliche Astralenergie vernichtet, weshalb Magie nicht mehr möglich war. Die letzten verbliebenen Magier begaben sich an einen geheimen Ort, und seit 100 Jahren hat sie niemand mehr gesehen.“

  16. Bolleraner sagt:

    Böh.. uninteressant. Wie wäre es stattdessen mal wieder mit einem Review eines Telespiels? Dem neuen Leisure Suit Larry zum Beispiel?

  17. Grinch1969 sagt:

    Wann merken die Star Trek Fans denn dass sie von Kutzman und Konsorten getrollt werden mit STPic und STD?

    • Kazairl sagt:

      Anders kann man das nicht erklären. Es ist quasi unmöglich, eine so gute Grundprämisse wie die von Andromeda so scheiße umzusetzen. Das kann nur Absicht gewesen sein.

      Antworten
  18. bergh60 sagt:

    …..und wo bleibt die Review von Lower-Deck E10 ?

    Gruzß BergH

  19. TUB_Stoffel sagt:

    Ein für mich positives Stück möchte ich doch einmal hervor heben, welches sich Book nennt.
    Es ist bisher der einzige Sympathieträger.
    Saru ist ja ganz nett als Captain, aber irgendwie sagt er immer das selbe. Wie ein Politiker sage Nichts in sehr vielen Variationen.
    Naja den Rest kann man eigentlich knicken.
    Dilithium macht bumm, einfach so, meine da wäre ein Veränderungsprozess der Kristalle im Vorfeld beoachtbar gewesen, wissenschaftlicher Blödsinn.
    Na gut ist Star Trek, eventuell hatte Q, dann doch die STD Crew beobachtet und ist zu einem finalen Urteil gekommen, schuldig, wer sollte es ihm ernshaft vorwerfen können.
    Ein Typ sitzt 40 Jahre herum, mit der Hoffnung irgendwer kommt mit Patent vorbei.
    Die Blutsplatter und Brutzelphaser sind auch so ein Ding für sich. Ich würde nie einen Einladung von diesen Autoren annehmen, ich hätte Angst, dass diese einen Schall isolierten Keller haben, indem ich verschwinde und ich „herhalten“ muss für kreativen Input, der letztlich in Brutzelphaser endet, oh weh.
    Dieser unerträgliche Pathos ist widerlich. Die Szene als Burnham Saru das Kommando „übergab“ war so dermaßen reudig und zum fremd schämen, dass mir schlecht geworden ist. Da läuft es mir immer noch den Rücken runter.
    Die Titanbewohner waren ja auch ziemlich lustig. Raumschiffe bauen können, sind aber nicht in der Lage ein Funkgerät herzustellen. Naja alles klar. Naja wir können ja hoffen, dass es besser wird. :facepalm: ein dickes fettes

  20. Nestroy sagt:

    Wieso haben die eigentlich alle vergessen, dass man doch Dilithium wieder rekristallisieren kann?!

    Und das schon im 24. Jahrhundert damals auf der USS Voyager, oder ist das eine dieser „antiken vergessenen Technologien“ so wie die mesopotamische Batterie?

    • Kazairl sagt:

      Das erinnert mich daran, dass im 4. Star Trek Film auch auf Technologie des 20. Jahrhunderts zurückgegriffen wurde. Das macht den Burn nur noch unlogischer.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Nicht zu vergessen, die eisessende Prinzessin aus dem Short Trek.
      Deren Planet müsste sich doch im Zuge der Öl …errr… Dilithiumkrise zur Supermacht gemausert haben.

      Aber dann hat’s ja BUUUUM gemacht und was nicht mehr da ist, kann man auch nicht mehr rekristallisieren.

      Das passt schon. ;-)

      Antworten
  21. bergh60 sagt:

    @Scholli67
    Tuasendmal berüht,
    tausendmal ist nix passiert.
    Aber diese eine Nacht…
    und es hat Bumm gemacht !

    Das Klaus Lage nochmal SF Geschichte(n)
    schreibt hätte ich jetzt auch nicht erwartet.

    @TUB_Stoffel
    Jupp, die Stelle ließ mich auch beineahe ins Beinkleid urinieren.
    Was für ein Schwachfug.

    Gruss BergH

  22. G.G. Hoffmann sagt:

    Nun muss man DSC aber zugute halten, dass die Schauwerte auf einer großen Projektionsfläche enorm sind. Die Serie hat nicht nur Kinoqualität, sondern wurde ausweislich der gewählten Linsen und Einstellungen offenbar filmisch für die große Leinwand konzipiert. Mit dem Beamer an eine breite Wand geworfen, stellt sich rein vom optischen Eindruck her ein ganz anderes Erlebnis ein. Der Detailreichtum und die Qualität der Kulissen und Kostüme sind beeindruckend, die CGI-Effekte spielen, von animierten Lebewesen abgesehen, in einer Liga mit großen Kinoproduktionen. Man kann sich ganz in den großartig in Szene gesetzten Sets verlieren, während die früheren Star-Trek-TV-Produktionen ganz auf das Pantoffelkino ausgerichtet waren und auch mit dem Beamer keinen Mehrwert bieten, eher im Gegenteil. Sogar das in 16:9 gefilmte ENT wirkt nicht sonderlich anders oder beeindruckender auf der großen Leinwand.

    Einziger optischer Wehrmutstropfen bei DSC: Kameraführung und Schnitte sind selbst für die große Leinwand in vielen Szenen etwas zu hektisch, wenngleich immer noch übersichtlicher als auf dem TV-Gerät.

    Allerdings ergibt der große Produktionsaufwand insofern wenig Sinn als hanebüchene Storys und Dialoge auch nicht durch eine beeindruckende Optik wettgemacht werden können (obwohl fast alle heutigen Blockbuster auf diesem „Erfolgsrezept“ aufbauen). Zudem werden die wenigstens Zuschauer die Serie per Beamer auf einer hinreichend großen Projektionsfläche anschauen, geschweige denn zu diesem Zweck die Blu-rays erwerben. Insofern wirkt der Produktionsaufwand leider verschwendet, da es an einer Kinoauswertung fehlt. Fast können einem die Kulissenbauer, Kostümdesigner, Maskenbildner, etc., leid tun. Die Specials auf den Blu-rays dokumentieren einen derart großen und liebevollen Arbeits-, Material- und Geldeinsatz (etwa beim Bau der Brücke der Enterprise), dass es völlig unverständlich ist, weshalb man der Kamera und dem Zuschauer nicht mehr Zeit gönnt, sich das alles in Ruhe anzuschauen. Ich bin daher auch sehr auf die PIC-Blu-rays gespannt.

    Mit Blick darauf, dass heute wahrscheinlich die meisten Zuschauer Serien auf dem Smartphone, dem Tablet, dem Laptop oder bestensfalls auf einem TV-Gerät schauen, ist der Produktionsaufwand vieler Serien nicht recht nachvollziehbar. Achtet doch eh kaum einer drauf.

    • Donald D. sagt:

      Die Serie in so einer Kinoatmosphäre anzuschauen, hat sie nicht verdient. Die letzten drei „Star Wars“-Filme aber auch nicht.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Es ist halt das Problem. Die stecken alles in die Effekte, aber die Drehbücher leiden darunter. So können keine guten Serien entstehen. Sie mögen handwerklich gut gemacht sein, aber was bringt das wenn es keinen brauchbaren Inhalt gibt und selbst das, was da ist mit großen Logiklücken versehen ist?

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Das gleiche Problem hat ja auch The Mandalorian. Schauwert enorm, Story auf Kindergartenniveau. Da reisst es leider auch die Kinoatmosphäre nicht raus.

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    • Pilzwarp sagt:

      In den allermeisten Haushalten sind es aber auch keine winzigen Fernseher mehr… der 50 Zöller auf 2 Meter Entfernung bietet auch schon etliches an „Projektionsfläche“.

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    • Sparkiller sagt:

      „The Mandalorian. Schauwert enorm, Story auf Kindergartenniveau“

      Gut, bei Star Wars mit Western-Flair erwarte ich in der Beziehung auch weniger als beim Trek.

      „Eine Faust geht nach Westen“ hätte mir mit großem philosophischen Hintergrund wohl sogar schlechter gefallen.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Einen Bud Spencer Film als Argument für Inhaltslosigkeit anzuführen ist aber schon trollen auf hohem Niveau. Hut ab…

      Antworten
    • Donald D. sagt:

      Hä? War das nun eine Beleidigung gegen Bud Spencer!? Dann muß ich aber sagen, daß seine Filme allesamt mehr (nachvollziehbare) Handlung hatten, als „Disco“ und „Picard“ zusammen.
      Was „The Mandalorian“ betrifft: da hatte Disney damals angekündigt, daß die Serie „kindgerechter“ (m. E. dennoch ganz schön brutal) sein wird, weil sie es ja auch auf ihrem Strömungskanal bringen wollten. Akzeptiert man das, hat man eigentlich eine ganz passable Sci-Fi Serie zum Anschauen, die zudem noch folgenden Bonus mitbringt: „Was passierte eigentlich nach Episode VI?“ Hier bekommt man Antworten.

      Antworten
    • accolon sagt:

      Naja, ich hab am Ende schon gedacht, dass der CGI-Baum und die flimmerig reinkopierten Charaktere ziemlich mau aussahen…

      Antworten
  23. Rook sagt:

    Habe gerade S01E10 von Pandora geglotzt. Jede(r) einzelne der Kadetten ist mir ans Herz gewachsen, trotz der gelegentlichen Verwendung von Klischees, und trotz einiger Schwächen der Drehbücher.
    Disco: Komplette Fehlanzeige. Das sind für mich Aliens, mit denen müsste ich erst kommunizieren lernen.
    Und Patrick Steward tat mir einfach nur leid. Mit physischen Auswirkungen.

  24. Torim2010 sagt:

    Ich bin mir sicher das in Voy gesagt wurde die Voyager ist das erste Raumschiff das auf Planeten landen kann. Haben die das aus dem Kanon rausgenommen oder warum finde ich dazu nichts mehr? Liege ich da falsch? Andere die ich gefragt habe können sich aber auch daran erinnern. Noch was die USS Enterprise (NCC-1701) Kein verdammtes a,b,c oder d ist doch schon der Galaxy-Klasse hoffnungslos unterlegen. Das sich nach einer Galaxie weiten Katastrophe nichts weiter entwickelt ok von mir aus. Dann hat es aber immer noch 700 Jahre keine Entwicklung gegeben. Im Gegenteil. Wie kann man das alles ignorieren?

    • Kazairl sagt:

      Wir müssen ja nur in unsere Vergangenheit gucken. Selbst im achso finsteren Mittelalter gab es noch Gegenden auf dieser Welt, wo rege geforscht wurde, vor allem im arabischen und chinesischen Raum. Wieso sollte dann bei DSC jahrhundertelang nichts passiert sein. Irgendein Ersatz für diese Dilithium-Kristalle hätte gefunden werden MÜSSEN, zumal ja Alternativen bekannt waren. Das ist so ein Dünnschiss.

      Antworten
    • Skapo sagt:

      Auch das Mittelalter war weniger finster als gedacht. Und auch in Europa wurden manche erfindugen gemacht…

      https://deutschland-im-mittelalter.de/Kulturgeschichte/Erfindungen

      …Klugscheiß-Modus…AUS

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Die Serie strotzt nur so vor Blödsinn. Allein der Gedanke „Kerl die Technologie ist zu gefährlich lass uns die einfach nicht mehr benutzen und am Besten nicht mehr drüber sprechen!“ ist so strunzdumm.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Es regt mich so auf, was DSC hier macht. Die Föderation wird als unnütz dargestellt, als ein Konstrukt, das zerstört gehört und auch zerstört wird und keiner der ehemaligen Mitgliedswelten hat die Möglichkeit ergriffen, mit einem neuen Antrieb das Vakuum zu füllen, das die Föderation hinterlassen hat. Als wenn so etwas auf unserer nie passiert wäre wenn ein großes Reich kollabiert. Immer macht sich ein neues breit. Wieso also gab oder gibt es keine Nachfolge-Organisation der Föderation? Die hatten genug Zeit um eine zu etablieren. Vollkommen doof und unlogisch.

      Antworten
  25. bergh60 sagt:

    tach auch !

    @Kazairl
    IMHO nichtz Jahrhunderte. Wurde nich in EP01 gesagt der Burn (Brand) ist erst 100 und Jahre her ?

    Gruss BergH

    P.S.
    Komischerweise hat mir der Mandalorian S1 sehr gefallen. Die Serie war in sich recht stimmig. Ganz anders , als bei NUW Treck , wo alle Nase lang ein Pilz aus der Kiste gezogen wird.
    Die Handlungen der Charaktäre stimmig und logisch und nachvollziehbar. Ganz anders, als das eratische Verhalten von Data’s Tochter, Burham, oder genettik-Klingone.

    • Kazairl sagt:

      Okay, scheint zu stimmen. Dann ist mein Punkt aber noch valider, wenn das ganze erst im 31. Jahrhundert oder so stattfand, hätte es keinen solchen Effekt haben dürfen. Die Antriebe hätten sehr weit entwickelt sein müssen. Es hätte Alternativen geben müssen. Es ist und bleibt leider ein sinnloses Ereginis, das immer noch gut geklärt werden muss. Nur bezweifel ich, dass wir eine logische Erklärung bekommen.

      Antworten
  26. Zuse sagt:

    Trill-Leinen sagen mir: Ihr könnt gucken, wo hier schon genannt (sogar früher als in US).

  27. frank sagt:

    und wo bleibt die kritik zu 3.04?

  28. Serienfan sagt:

    Es gibt einen Logbuch-Eintrag, es gibt dank Jonathan Frakes sogar eine permanent ruhige Kamera, und es gibt etliche Dialogszenen, während zwei Figuren einen Gang entlang laufen.

    Man könnte das fast für Star Trek halten.

    Und nachdem ich mich nach dem Staffelauftakt der zweiten „Mandalorian“-Season ernsthaft gefragt habe, ob man vielleicht wirklich an Langeweile sterben kann, bin ich auch durchaus bescheidener geworden und fand die Folge bei all ihrer Blödheit zumindest unterhaltsam.

    Interessant ist aber folgendes: Die Suche nach der Föderation gleicht ein wenig der Suche nach Star Trek, zu welcher sich die Producer offenbar entschlossen haben, um zumindest mit der Rückgewinnung vergraulter Stammwähler die 5-Prozent-Hürde zu schaffen.

    Der „Brand“, der erst einmal fast alles, was da war, vernichtete, ähnelt ein wenig dem Reboot von Abrams, der vieles, das bis dahin etabliert war, vernichtete. Doch die Suche nach einer neuen Antriebstechnik für das implodierte Star Trek erwies sich als erfolglos, das Star-Trek-Franchise fiel auseinander.

    Jetzt will man die Faszination von Star Trek offenbar neu erschaffen. Nur: Man kann Teamgeist, Harmonie und Forscherdrang nicht allein durch Beteuerungen herbeireden. All das lebt bei Star Trek in den vielfältigen Geschichten.

    Star Trek ohne Geschichten ist wie eine Föderation ohne Planeten. Anstatt die untergetauchten ehemaligen Führungskräfte der Föderation zu suchen, müsste man es schaffen, dass sich die Bewohner der Planeten erneut dazu entschließen, sich wieder einander anzunähern und eine Gemeinschaft zu bilden.

    Die Producer von Disco suchen – wie die hilflosen Disco-Charaktere – nach etwas Abstraktem, das so nicht existiert. Star Trek setzt sich aus Geschichten zusammen, so wie sich die Föderation aus vielen Planeten zusammensetzt. Wenn diese Planeten den Zusammenschluss nicht wollen, dann nützt es auch nicht, die untergetauchte Föderations-Führungsriege zu finden. Und ohne Geschichten wird auch das Star-Trek-Universum nicht zu neuem Leben erwachen können. Da helfen auch alle Beteuerungen und Umarmungen der Figuren nichts.

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