„Star Trek – Strange New Worlds“ – 4.05 – „Level-Five Transporter Accident“

Nach langen Monaten des vorsorglichen (und dennoch nicht ausreichenden?) Hasses ist sie nun endlich neuronal gestrandet: Die berüchtigte Muppets-Episode. Und ja: Ein schneller Verriss wäre einfach. SEHR einfach. ZU einfach? Man könnte seitenlang auf dieses Frankenstein-Filz-Experiment einknüppeln, ohne auch nur eine Minute der „Story“ gesehen zu haben. Vielleicht würde man meine Unwissenheit nicht mal bemerken – und verdient wäre die Abscheu vermutlich. Wobei… Ist es echter „Hate“, wenn die Autoren uns seit Jahren mit Anlauf in den Mund kacken? Und uns überreden wollen, dass wir die „schokoladige Note“ goutieren sollen?
Und wenn nicht, dann solle man zumindest anerkennen, dass es diese „neue Publikum“ gäbe, das unsichtbar an den Paramount-Pforten rüttelt, um ebenfalls zu Trekkies zu werden.
Diese neuen Zuschauer wissen es nur noch nicht, weil parallel ein Kurzvideo rauskam, in dem eine Katze eine Wasserrutsche runtergefallen ist. Supersüß übrigens!
Aber gut, tun wir für einen Moment so, als wäre dies hier eine (SF-)Geschichte, die man mit einem Review bedenken sollte. Etwas, das man analysieren und bebrech… besprechen kann. Etwas, das nicht nur ein seelenloser Feuchtfurz von Franchise-Designern und Produkt-Optimierern ist.
„Diese Puppe gibt mir emotionalen Rückhalt, Spock. Und somit auch allen anderen im Transporterpuffer.“ – „Ich verstehe, Mister Scott. Denn Pumuckl neckt. Pumuckl versteckt. Und niemand was meckt.“ – Halt so ähnlich wie mit den Zuschauerzahlen… Die Erklärung ist schon irgendwie vorhanden, andererseits hätten die uns auch eine Art von Disneys „Cars“ präsentiert, wenn Scotty Spielzeugautos gesammelt hätte?
Ein Spoiler sei mir schon jetzt erlaubt: Am Ende der Episode erfahren wir, dass Spock alles nur GETRÄUMT hat. Also öffnet man hier nicht nur die Höllenpforte der… äh… Kindergärten, sondern hat am Ende nicht mal die Eier in der Buchse, seine Schwachsinns-Idee zu einer Wachsinns-Idee zu machen. So echt mit „Konsequenzen“ und „Charaktereinsichten“.
Zur Strafe behandeln wir das Abenteuer aber so, als wenn es tatsächlich geschehen wäre. Mitsamt „Logikfehlern“ und „Figurenzeichnung außerhalb von Spock“. Irgendwas müssen wir hier ja besprechen. Zumal ich die starke Vermutung hege, dass die Macher stark drüber nachgedacht haben, diesen Weg NICHT zu gehen. Denn dass eine komplette Episode ohne Grund geträumt wurde, das hatten wir – trotz allen Holoabenteuern, Hirn-Nanobots und SF-Visionen – in dieser Stärke noch nie.
Zudem hat man früher drauf geachtet (Beverly in einer Warpblase; Riker im Irrenhaus), dass man bei subjektiven Fake-Welten fast NUR denjenigen zeigt, der alles „erlebt“. Hier aber träumt Spock alle möglichen Events auf dem Schiff – und um das Schiff herum – gleich mit.
Ist jetzt kein Beinbruch, aber zeigt halt, dass heutige Autoren eher mit „Gender-Raten beim Im-Kreis-Rennen“-Spielen beschäftigt sind, anstatt filmstilistisch mal auf den Stand von 1930 zu gelangen.
„Es soll ja immer noch Leute geben, die nicht an das Fliegende Spaghettimonster glauben. Und davon bin ich persönlich beleidigt.“ – Das beste aus keinen Welten: Pelia erklärt hier mit Baumwollfasern in der Stimme (also so wie immer), warum innere und äußere Organe (Augen aus Plastikscheiben?!) auf diese Weise funktionieren können… – HA! Reingefallen. Natürlich wird’s nicht erklärt. Ist ja nur ein Traum!
Doch zu Beginn ist’s ja noch real:
– Scotty will also den längsten bekannten Beamvorgang durchführen. (*Mit Fliegenklatsche im Kopf die Gedanken an 2009er-Star-Trek vertreib*) Einerseits eine nette Idee, andererseits bin ich stets enttäuscht, wenn solche Sachen eingeführt werden. Was kann Scotty bitte schön ohne SICHTBARE Anpassungen bzw. Geräte erfinden, was Laborfutzis in 100 Jahren nicht hinbekommen haben?
Ich weiß, Wissenschaft beim Kaffeeverschütten („Huch, neues Plasma entdeckt!“) ist eine angenehm romantische Vorstellung, aber zumindest ein dreiköpfiges Team mit abgerissenen Kabeln in der Hand hätte ich hier schon erwartet.
– Dass man dann als erstes(!) einem weit entfernten Schiff eine Gruselpuppe ins Quartier beamt, um einen Rivalen zu erschrecken, passt natürlich. Ist ja auch bestimmt nicht gefährlich. Und Picard würde mit Warp 10 bestimmt auch erst mal zur Erde, einem Shakespeare-Darsteller das Barthaar beim Vorbeiflug stutzen?
„Logik ist der Schatten, der die Nacht umflattert. Logik ist die komplette Haselnuss in deinem Nutella…“ – Atem(tr)übung im Schlafanzug: Damit man eine komplette Episode träumen kann, muss man erst mal ein unbemerktes Schläfchen einführen. Ich bin mir jedoch unsicher, ob viele Geisteskraft-gestählte Vulkanier einfach mal unbemerkt im Sitzen wegknacken…?
– Spock ist erst mal total Burnout-gefährdet. Interessanter Ansatz, aber daraus wird aber auch nur das Übliche gemacht: La’an hatte eh keine Lust auf den Tanzabend (der Grund lautet wie immer: Ihre Hackepeter-DNA und die USS Griffin vor drei Folgen) und irgendwie belässt man Spocks Schwächephase dabei, dass er NOCH etwas wässriger aus den Triefaugen schaut. – Erinnert sich noch jemand daran, wie dramatisch es wirkte, wenn Brent Spiner oder Leonard Nimoy mal schwächer wurden?
HALT, nicht zuuu sehr dran erinnern! Sonst wird diese Episode direkt aus dem Kurzzeitgedächtnis geschmissen.
– Lustig ist nichts hiervon. Ja, die Püppchen können ihre Kontrollen nicht mehr bedienen, weil die Touch-Screens sie nicht erkennen. Das geht dann wohl bereits als „angenehm realistisch“ durch? Und ja, da muss Spock aushelfen. HAHA! Arbeiten! Für andere! Mit einem Ergebnis, die 99% der Crew nicht mehr vollbringen können! DAS nenne ich anarchischen Humor…?
Ich frage mich, ob die Autoren hier ihren eigenen Arbeitsalltag abbilden wollten? Also der, wo man sich andere Filme/Serien anschauen muss, bevor der Praktikant/ChatGPT dann was zusammen tippt?
– La’an verliert beim Beamen dann auch gleich ihren Arm, in dem tatsächlich nur weißes Füllmaterial ist. Spätestens hier hätte Spock – Traum oder nicht – mal kurz sagen können, dass hier irgendwas nicht ganz passen kann. Und wenn es nur ein Satz wäre, wie: „Der Pantheismus ging stets davon aus, dass Material belebt ist. Dass derartig veränderte Körper noch funktionieren, weist auf eine Entität außerhalb des Körpers hin.“
Hätte ja gut gepasst, von wegen Katra, der vulkanischen Seele.
„Orion-Schiff! Wir bitten Sie, nicht an Bord zu kommen! Wir brauchen keine anonymen Puppenspieler, die an unseren Fäden ziehen!“ – Hier ist irgendwo ein politischer Gag versteckt: Pike versucht ein fremdes Raumschiff abzuwimmeln. Ist aber eigentlich egal, weil die Autoren erwarten, dass wir uns bei diesem Anblick die ganze Zeit schlapp lachen. („Haare! Hochgekämmt! Sogar weniger als beim Original! Wuhaahaa!“) Und das mit dem „schlapp“ fühlte ich tatsächlich.
– Als Spock total überlastet ist, schallert ihm T’Pring erst mal eine (mit Puppenhänden bestimmt eine traumatische Änderung des oberen Hautschuppen-Winkels?). Danach wird seine Psyche besser. Das muss diese tolle Erziehung sein, von denen unsere Großeltern immer gesprochen haben? So von wegen „Die stundenlange Prügel hat mir damals auch nicht geschadet! Bliep-Bloop-Bluup.“
Was soll man zu Trek-Folgen wie diesen noch sagen? Inzwischen entzieht sich das Franchise eh der „Reviewbarkeit“.
Für ein Review muss man sich entscheiden, auf welche Ebene man etwas bewerten will. Jede Sub-Ebene macht es schwieriger. Bereits die Tatsache, dass wir hier ein TOS-Prequel (und DISCO-Sequel!) sehen, bei dem Technik, Design und Schauspieler total anders als in den 60ern daherkommen, mag für manchen schon genug Hirnfutter sein.
Jetzt kommt noch dazu, dass wir:
– eine Komödie (Parodie?) sehen, die aber wenig Gags hat.
– wir einen Einblick in Spocks Gehirn erleben, der aber keinen Sinn macht. Weil das Gezeigte mit seinen 10-Jahres-Trauma-Problemen nix zu tun hat!
– wir zusätzlich eine Traumebene vorgesetzt bekommen, deren Vorgeschichte aber ebenso absurd beginnt. So als wenn z.B. Scottys Puppenfetisch bereits zur REM-Schlaf-Verramschung dazugehört.
– wir zusätzlich noch die Ebene des Autorenraums erahnen, wo irgendwelche Generation-Schlagmichtot-Dullis sich gegenseitig den Schaft polieren für diese handflächen- und zielgruppenerweiternden Knallereinfälle.
– die Figuren selber noch anfangen, auf den Ursprung der Idee hinzuweisen. Unter anderem auf die Fraggles:
„Oh, wir werden angegriffen. Das müssen diese Hater sein, von denen Kurtzman nachts immer so ausgiebig träumt?“ – Leichenschmaus für Filzläuse: Die „Dramatik“ wird hier ebenfalls nur auf Nadel-und-Faden-Niveau zusammengehalten. Aber was soll man als Showrunner auch machen? Man kann sich seine Drehbücher schließlich nicht aussuchen…
Ja, es gibt Muppet-Episoden in mehreren Serien. Und vor 20 bis 25 Jahren hätte man hierfür vielleicht noch eine anerkennende Augenbraue hochgezogen. Wobei ich vermute, dass man es unter Captain Archer besser ausgearbeitet hätte.
WENN man das schon macht, dann doch wenigstens mit irgendeinem Einblick in Figuren oder die Welt selbst? Dagegen sind die vielen unnötigen VOY-Episoden, bei denen die Borg nur „Ringelpiez mit Anfassen“ spielten, ja echtes Tiefgründigkeits-Gold?
Hier weiß man mit dem Puppenthema nichts anzufangen. Man könnte ausarbeiten, wie es ist, wenn man quasi alles anders fühlt (Sex? Krankheit? Schmerz?), aber dann wäre diese Episode ja nicht so humorig. Wie zum Beispiel, als ein Charakter unter einem Torpedo eingeklemmt wird – und dann doch einfach rausklettert („Muss das ganze Puppending erst mal lernen.“)… So, wie die Macher es von UNS nach jeder Deppen-Episode erwarten?
Auch das Thema Gewalt wird nur für Vierjährige thematisiert – falls die mal ihre jüngeren Geschwister unterhalten wollen… Die Püppchen werden zerschnitten, rumgeworfen, prallen kraftlos an den Orion-Piraten ab. Und alle kommentieren das wie den größten Gag seit Erfindung der ausfahrbaren Karnevalströte. “Spürst du das überhaupt? Hiii-jaa! Hii-jaa!“
„Dir werde ich in den Hintern treten! Dieses Schiff gehört den neuen Trekkies, sonst keinem!“ – Also in jedem Fall „keinem“: Dabei hatte der nette Pirat nur gesagt, dass Erica aussähe, als könne sie ihm „Stoff“ besorgen… Harrharr. Versteht ihr? Stoff. Wegen Puppen. Oh Mann, dieser Kurtzman-Humor erleichtert auch unseren Job ungemein.
„Spock, wir kennen uns doch schon ewig! Ich habe dich mit den Beschneidungstipps doch auch unterstützt… Also: Würdest du dich an meiner Stelle eher dreimal im Jahr waschen? Oder die Seife täglich wie einen Scanner an dir auf und ab bewegen?“ – Der Grüne Joe gibt dem gefesselten Spock Lebenshilfe. Einer der Ratschläge: In der Fußgängerzone muss die offene Stelle des Sammelbechers immer nach oben zeigen!
„Spock, die blasen mich durch die Luftschleuse raus!“ – „Echt? Dann ist’s Zeit für Laienschauspiel meinerseits. Dieses Barbara Salesch wurde schließlich (so wie wir) zu Unrecht abgesägt.“ – Leichenfleddern für Fortgeschrittene: Die sehr ähnliche Szene von „Der Zorn des Khan“ wurde ja bereits unter JJ. Abrams mit Kirk torpediert. Schön, dass man die schlechte Parodie nun schlecht parodiert, so dass ich sie schlecht parodieren kann. So entsteht das Aufsummieren von Mehrwertsteuer, liebe Kinder.
Keine Sorge, Pike bekommt im Weltraum noch mal eine Erleuchtung („Ich bin ein Puppen-Captain! Und wir haben Puppen-Fähigkeiten! Wie… Chaos verbreiten!“).
Ich weiß nicht… Irgendwie fand ich die TNG-Episode, in der Picard zum Kind wird und die Enterprise rettet, schlauer?
T’Pring bekommt hier einen Schreianfall. Wenn man ihre vulkanische Geisteshaltung und ihr Training bedenkt, muss man sich ernsthaft fragen: Warum nur EINEN?
In die Fresse getreten? Oder in der Fresse betreten? La’an entdeckt nach einem anfänglichen 0,5-Kilogramm-Schwächeanfall, dass sie doch wieder 50 Kilo wiegen, an Wänden hochlaufen(!) und Bösewichter wegtreten kann. Tzzzz… Und da behaupten die Leute, bei „Star Trek – The Motion Picture“ würde zu wenig passieren.
„Oh, ich brenne! Ich hätte diese Benzinsalbe nicht anwenden sollen, die mir mein bester Freund Spock empfohlen hat!“ – T’Prings Hand brennt nur schmerzlos und ein kleines bisschen, so dass sie den Fiesling komplett verkokeln kann. So ähnlich also wie mit Kurtzmans Gehirn – und seine Wirkung auf das unsrige.
Clever! Diese Alex-Kurtzman-Puppe zeigt genau, wieso sich das Franchise nach mehreren Bauchdurchschüssen noch am Leben halten kann. Das Geheimnis ist: Lack saufen und die offenen Stellen ver(bl)öden.
„Computer-Logbuch von Sojamilch-Gabi, Sternzeit 12345-Lazyness. Endlich haben wir einen Planeten gefunden, auf dem es grüne Schuhcreme auch fürs Gesicht gibt.“ – Die Ossis haben Recht: Die Grünen sind an allem Schuld. Hier die tolle Gastrolle von irgendeine Trulla mit genervtem Gesichtsausdruck und der Ausstrahlung von doppelt püriertem Spinat.
Dass man das Schiff von Cosplay-Karin zurückerobert, versteht sich von selbst. Auch hier ist alles „Traum-Logik“, als Pike der Antagonistin sekundenlang erklärt, dass sie gleich an Sauerstoffmangel umfallen wird – während sie die Waffe auf Spock gerichtet hat.
Puh, wie gut, dass man das in einer NORMALEN Episode viel besser gelöst hätte? (*Zwinker, zwinker*)
„Ach, das mit den Puppen habe ich nur geträumt? Na, dann danke für’s spontane Vorbeikommen und Einbrechen in mein Quartier, T’Pring.“ – „Und? Was hast du bei alldem gelernt, Spock?“ – „Keine Ahnung… Ich glaube, ich haue mich noch mal für ein paar Stunden auf’s Ohr?“
Tja, und im Sinne der letzten Bildunterschrift beenden wir das (m)untere Bildschirmtreiben mal.
Fazit:
Es gibt so Folgen (auch im Sinne von „Konsequenzen“), die kann man sich nur mit einem halben Auge ansehen.
Zum Beispiel, nachdem man mit dem Hoden in einer Häckselmaschine hängen geblieben ist.
Natürlich kann man danach noch (kurz) rumlaufen und vom Erlebten erzählen… Wie stark war die Zugkraft? Wie sehr wurde man herumgewirbelt? Was genau hat man dabei gedacht? Wie ordnet man die Hodenlosigkeit zukünftig ein – vor dem Hintergrund berühmter Testikel-Verlierer in der Menschheitsgeschichte?
Doch trotz all des Geredes wird man kurzes Zeit später vermutlich blutüberströmt im Krankenhausbett aufwachen – oder halt gar nicht mehr. Und jeder wird sich wundern, wie viele Worte man in solch einer dramatischen Situation noch verlieren konnte. War es der Schock? Oder Doofheit? Der Drang, irgendeinen Leere zu füllen? Die Weigerung, das Offensichtliche anzuerkennen?
Daher halte ich ab jetzt einfach die Klappe und verzichte auf ein klassisches Fazit.
Wie vorher bereits gesagt, nix gegen Spaß-Episoden, aber mittlerweile hätte ich wirklich nichts gegen ein bisschen Klassik-Feeling. Also keine Dinos, Mörder-Raumschiffe, Schwarz-Weiß-Spionagen oder Hangover-Neuverfilmungen. Aber Paramount hat den Autoren wohl vor einigen Monaten ihr erstes Streaming-Abo gegönnt, welches bei diesen einen starken Eindruck hinterlassen hat („Schweine im Weltraum? Hmmm…“).
Und wäre diese Folge ein Ausreißer zwischen NORMALEN Episoden, dann könnte man sie wohl als harmlosen Spaß bezeichnen. Alle sind Puppen, Piraten übernehmen das Schiff und Spock hat PTSD. So weit, so übersichtlich.
Spock an sich finde ich mittlerweile auch gar nicht mehr so schlecht und eine nette Mischung zwischen Mensch und Vulkanier. Nicht so subtil wie bei Nimoy, aber immer noch besser als die ganzen anderen Nervensägen auf der Enterprise. Und wird meine Seelsorge nach dem Ansehen der schrägen Pelia-Puppe eigentlich von der Krankenkasse übernommen??
Jetzt auf irgendwelche Logikfehler einzugehen würde hier auch keinen Sinn machen, zum einen weil es halt MUPPETS sind und zum anderen wegen der Auflösung am Schluss. Immerhin haben die Macher erkannt, dass kein Technobabble des Universums so etwas glaubwürdig erklären kann.
Optisch war auch alles sehr nett und filmig, selbst bei den Effekten hatte ich dieses Mal nichts auszusetzen, gerade der dezente, stimmungsvolle Enterprise-Rundflug zu beginn. Manchmal ist weniger halt auch weniger scheiße.
Und selbst zwischen den Charakteren gab es angenehme Momente, besonders die Hilfe von T’Pring gegenüber Spocks Panikattacken. Zwar mit ihr in Puppenform, aber man nimmt ja beim Kurtz was man kriegen kann. Auch der gemeinsame Weltraumspaziergang hatte was trekkiges, wenn man die Umstände berücksichtigt.
Fazit: Doof, aber harmlos. Also eines der höchsten Lobe, die man besonders dieser Staffel aussprechen kann. Die Geschichte war überschaubar, die Puppen putzig und der Kurtz-Gaga hielt sich in Grenzen. Nur so richtig luuuustig war das jetzt alles irgendwie nicht, dafür fehlte mir der ordentliche Muppet-Wahnsinn und bei „Angel“ hat man aus der Idee mehr gemacht, schade. Und richtig ungezügelten Irrsinn hätte man schon deswegen bringen können, da sich am Ende ja doch alles nur als Traum herausstellte.
Ich hoffe ja immer noch, dass dies seit 2017 auch bei MIR der Fall ist!
*auf vom vielen kneifen schon ganz blauen arm zeig*
















„Star Trek – Strange New Worlds“, Kritik zu Episode 1, „Strange New Worlds“
Star Trek – Strange New Worlds“, Kritik zu 2.08 – “Under The Cloak Of War”
„Star Trek – Strange New Worlds“ – 3.06 -„The Sehlat Who Ate Its Tail“
„Star Trek – Strange New Worlds“ – 4.04 – „A Case of Chiaroscuro“
Ich finde, Ihr lasst hier doch Wesentliches unerwähnt.
In einer Facebook-Gruppe wurde lobend darauf hingewiesen, dass man die Fäden der Marionetten
ü b e r h a u p t nicht sehen könnte!
Ihr unterschlagt das einfach!!