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„Der Astronaut – Project Hail Mary“ – Review

„Der Astronaut – Project Hail Mary“ – Review

Ursprünglich wollten wir – Schildhilde und ich – diesen Film sogar im Kino sehen. Doch nach der Durchsicht der Trailer kamen erste Zweifel auf: Ist diese Bildsprache wirklich die Speerspitze moderner Science Fiction? Oder doch nur eine postmoderne Annäherung an alte Klassiker, die am Ende den Geist eines LEGO-Movies atmet? Und ja, Regisseur Chris Miller hat zwei Klemmbaustein-Filme (2014 + Drehbuch 2019) tatsächlich gedreht. Aber gut, vielleicht atmet das fertige Werk ja eher den wissenschaftlichen Dunst(kreis) des Buchautoren, statt „nur“ ein Blockbuster zu sein…


Und ja, ich wollte diesen Film lieben – ein Verriss kam für mich ursprünglich nicht in Frage. Eher ein versöhnliches „Zumindest gibt es mal wieder so etwas“ am Ende. Denn wie hat es einmal ein kluger Mann gesagt: Ernsthafte SF mit Massenwirkung & positiver Botschaft ist der Schlüssel für cooles Schlaubi-Dasein.
(Wenn ich mich korrekt an mich selbst erinnere)

Angeheizt von Versprechungen von „Wissenschafts-Overkill“ und „Menschlichem Forschungsdrang“ erwartete ich ein Werk, bei dem einem förmlich die Tränen auf die Philosophie-Bände platschen.

Der Plot und um eine Weltraum-Substanz, die innerhalb 30 Jahren die Sonne und Erde verdunkelt, war da schon kein schlechter Start. Auch die Idee, dass Dr. Ryland Grace der einzige Überlebende an Bord ist, der nur durch die Zusammenarbeit mit einem Silizium-Außerirdischen zum Ziel gelangt, hatte massig Potential.

Um es kurz zu machen: Der Zappelphilipp liefert nicht.

Die Figur von Ryan Gosling wird uns als Multifaktor-Genie verkauft, das wahnsinnig nerdig mit verschiedenfarbigen T-Shirts durch ein Raumschiff purzelt. Quasi die fliegende Man-Cave mit Linsengeruch und allerlei Bastelgeräten (es fehlte nur der Satz: „Schon mal ein Rasperry Pi für die Lichtsteuerung verwendet?“), damit sich der halbgebildete Jungzuschauer wie ein „Bro“ im Geiste fühlen darf.

„Wo bin ich nur? Und wieso habe ich das Bedürfnis, alleine eine Rakete zu steuern, während ich ein Star-Wars-Shirt trage?“ – Gedächtnisverlust: Für das bekannte Videospiel-Stilmittel „Alles vergessen“ muss man zu Beginn vermutlich sogar dankbar sein. Ansonsten hätte der Mann wohl NOCH fixer den Tag gerettet.

Eben so eine Art allwissender Michael Burnham, nur halt mit der Fähigkeit, hochkomplexe physikalische, biologische und chemische Probleme in der Burrito-bekleckerten Unterhose zu (er)klären. Der Schweiß, die Mühe, der Zeitaufwand und die intellektuellen Knotenauflösung, die für die gezeigten Probleme notwendig sind, kommen – für mich persönlich – null rüber.

Mühelos und humorvoll bastelt sich der Ryland Grace z.B. ein Übersetzungsprogramm, eine verbale Datenbank (wie auch immer man dem Alien „Rocky“ erklärt hat, was ein „Movie“ ist?), erstellt interstellare Flugpläne und regelt im Alleingang alle anfallenden Aufgaben. Klar, dieses „Auf-sich-gestellt-sein“ ist der „Witz“ des Films, aber die Probleme ergeben sich nie intellektuell, sondern immer nur auf Slapstick-Ebene. Zumindest legt die Optik dies nahe.

Und ja, die Geschichte gibt sich wahnsinnig Mühe, irgendwie klarzumachen, warum der Hektiker (der zuletzt eigentlich nur als Pädagoge für Kinder arbeitete) der einzige ist, der die Mission durchführen kann.
Tja, MICH hat’s nicht überzeugt… Auch die stellenplanmäßig „bereinigende“ Explosion kurz vor dem Start reichte mir da nicht.

(„Sie sind jetzt der einzige. Unser Mitarbeiter Bud Spencer wird ihnen daher einen Scheitel ziehen, um Ihnen das Mitkommen zu erleichtern.“)

Dass der Mann sich eher ungeschickt anstellt, ist gar nicht sooo das Problem, hat die Story aber fast im Alleingang ausreichend torpediert.

Nicht, weil ich Doofmannshumor immer blöd finde, ABER: wenn die ernsten Weltraum-Probleme dutzendmal in den Hintergrund geraten, weil Mister Loch-im-Socken – ungelogen! – dreißigmal mit dem Raumanzug irgendwo hängen bleibt, geht der Spannungsofen endgültig aus. Und nie wieder an.

Ich merkte sogar, dass ich richtig sauer wurde, wann immer ich einen ruhigen „Außendreh“ erwartete, wo man mal ein Gefühl für die beiden Raumschiffe bekommt – man aber eine Sekunde wieder in einer unspektakulären Kapsel war, von der ich 7 Tage später nicht mehr sagen könnte, wie die Farbe, der Grundriss oder die Konsolen beschaffen waren.

Das Design von „Rocky“ stellte mich nicht ganz zufrieden. Einerseits wirkt das Wesen haptisch und sogar etwas „schief gebaut“, was gelungen war. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass Silizium-Lebewesen wie zehn Felsen funktionieren, die man an einigen Nahtstellen mit Kaugummimasse verbunden hat. (Wie Vermehrung? Stoffwechsel? Wachstum?)

Eine Annäherung an das Weltall und an fremde Kulturen findet hier halt nur auf „dem Papier“ statt. Was im Buch vermutlich gut gelungen ist, wird hier zu einer wahnsinnig hektisch geschnittenen Veranstaltung für Menschen, die „Aliens“ für Wesen halten, die auf Kommunikationsanfragen ausschließlich mit einer WhatsApp reagieren.

So habe ich z.B. krampfhaft rauszufinden versucht, wie die schwarze Schnodderseuche GENAU durch den Weltraum reist, wie das GENAU mit den Frequenzen, der (Licht-)Abdunklung und den generellen Richtungsangaben funktioniert, und und, und…
Bei vielen dieser Themen bleib es bei einer achsel- und kamerazuckenden Meldung namens Fehlanzeige. Vor allem die Tatsache, dass man die Fresspartikel als Antrieb nutzt, fand ich (theoretisch) unglaublich spannend. Am Ende sorgte dieses Plot-Device nur dafür, dass das Schiff sich geschmeidiger bewegt als die Enterprise beim ADAC-Slalomfahren.

Zugegeben, vieles wird wohl mit einem Halbsatz erwähnt, während man Ach-so-nerdig die Treppe rauffällt. Trotzdem wird auf Menschen, die auf solche Details achten wollen, keine Rücksicht genommen.

Das Alien „Rocky“ wäre ebenfalls ein Fall für Kulturpessimisten: Er mag ja ganz niedlich sein, krabbeln, klettern, grunzen, fiepen und grollen, aber am Ende findet hier kein Interspezies-Austausch statt: Der Astronaut überschüttet das offensichtlich weit(!) entwickelte Wesen mit eigenen Ideen, eigener Technik und popkulturellen Gags, bis das Steinwesen einfach blödelnd nachgibt – und zu einer Art Menschenaffe mit Filmwissen wird.

Sehr hätte mich z.B. interessiert, wie das andere Raumschiff aussieht. Oder wie man versucht, die unterschiedlichen Forschungsergebnisse digital zusammen zu legen. Stattdessen konzentriert man sich auf Popmusik, während man sich im Schlaf aneinander kuschelt. Natürlich mit Plastikscheibe dazwischen, die wohl einen organisch gewachsenen Kristall darstellen soll.

Nur am Rande gefragt: Wurde das Produktionsdesign nicht allenthalben sehr gelobt? Von wem eigentlich? Ich will die Namen jener Augenlosen hören!

Selbst im Pausenmodus wirkt das fremde Raumschiff (z.B.) mit seinen goldenen Stäben nicht sehr beeindruckend. Warum auch immer es so extrem extravagant geformt ist… Die unruhigen Schnitte, bei denen die fokussierten Bildelemente, Kontraste und inhaltlichen Schwerpunkte häufig wechseln, sind daran nicht unschuldig.

Ich könnte noch auf dem Ende herumreiten, das erstaunliche Ähnlichkeit mit „Star Trek – Strange New Worlds“ hatte. Dahingehend, dass nach der Plot-Klärung noch ein Rückblick, eine Nachbetrachtung, ein ruhiger Moment, ein Trauma-Moment, ein lustiger Moment und eine allerletzte Erklärbär-Situation folgen. Da fehlte echt nur noch der dritte oder vierte Popsong im Abspann, gefolgt von einer Post-Credit-Scene.

Theoretisch müsste man dem Film sogar noch penetranter auf den Zahn fühlen, was einige Implikationen angeht (= Wer hat wann WAS entschieden? War das bloße Zurücksenden des rettenden Materials zur Erde nicht arg egoistisch, da in diesen kleinen Röhren viel unsicherer?).

Aber da vieles abgekürzt oder vereinfacht wird, kann ich mir nie sicher sein, dass nicht was an mir vorbeirauschen konnte (oder gar sollte?).

Dass irgendwas im Buch besser erklärt wird, interessiert mich da wenig. Ein Film muss inhaltlich funktionieren, auch wenn ein Rocky-Racker nur halb so niedlich wäre.


Fazit:

Ich weiß, Leute… „Hail Mary“ wird sehr gefeiert.

Wer jedoch gerade das Ernsthafte und Ruhige liebt, wird sich bei vielen (unterschwellig eingesetzten) Design- und Dialogentscheidungen die Haare raufen. Teilweise wirken die Vorbesprechungen zu der Mission sogar wie Kasperletheater, bei der man die anderen (Militär/Forscher-)Handpuppen höchst unwillig ins Bild schiebt.

Der „Coole“ ist ausschließlich Kuscheldude und Universalgenie Ryan Gosling – und nicht die Wissenschaft, fremde Lebensformen oder die Menschheit, die hier nur von zwei Lagerhallen und fünf Nebendarstellern repräsentiert wird…

Schauspielerisch wabert das Erleben hier zwischen liebenswerter Chaot aus den 90ern (Tom Hanks), Filmstar aus den 30ern (Laurel & Hardy) und Comicladen-Besitzer aus den 00ern („Big Bang Theory“) herum. – Was ich sogar schlimmer finde als das ausdruckslose Dreinschauen in vielen Klassikern („Odyssee im Weltraum“). Da BLIEB man wenigstens bei seiner begrenzten Stimmung.

Von bisher ungenannten Hilfsmitteln wie – z.B. – seeehr späte Erklär-Rückblenden ganz zu schweigen.

Aber gut, zwischen den Tränendrückermomenten, der Dudelmusik und dem ablenkenden Schnittgewitter verbergen sich durchaus 15 guten Filmminuten, die sich quer durch das Werk finden lassen.

Eben eine Schnitzeljagd für die ganze Familie Menschheit…

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SCHILDHILDES MEINUNGSPANZER
Lehrer... Leerer im Weltraum

Im Grunde versucht Der Astronaut nichts falsch zu machen – jedenfalls nicht für ein Publikum unter 15 Jahren oder mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs.

Schnelle Schnitte, eine nicht-chronologische Erzählweise und ein permanenter Erklärmodus – so hastig heruntergerattert, dass man als Zuschauer kaum hinterherkommt – sollen offenbar Tiefgang simulieren. Wer Fragen hat, bekommt einfach die nächste Hochglanz-Weltraumaufnahme serviert. Doch mich lockt so etwas jedenfalls nicht aus dem Schildkrötenpanzer.

Hierfür setzt man Ryan Gosling als drolligen Allround-Wissenschaftler mit reichlich alberner Gesichtskomik vor die Kamera.

(Übrigens: Seine Brille wird im gesamten Film offenbar nie fettig. Jeder Brillenträger weiß, wie absurd das ist. Stattdessen rutscht sie ihm gelegentlich von der Nase – „Haha, Brille runter!“ Offenbar reicht das schon als Gag. Nun ja… ?)

Dazu stellt man ihm mit Sandra Hüller eine hervorragende Schauspielerin zur Seite, die hier allerdings völlig deplatziert wirkt, und lässt den Rest der internationalen Crew zügig aus dem Drehbuch verschwinden. Denn natürlich muss am Ende der US-Amerikaner den großen Helden geben.

Die visuellen Effekte sind durchaus gelungen. Was mich dagegen permanent genervt hat, war der Soundtrack: ständiges Gedudel ohne jede Dramatik, plötzlich lustige Bongo-Trommeln, ein völlig deplatzierter Tango im Weltall – und dann wird auf der Abschiedsparty auch noch gesungen. Das hatte für mich stellenweise Disney-Niveau.

Rocky mochte ich dagegen wirklich sehr.

Die Figur hätte enormes Potenzial gehabt. Umso mehr hat mich gestört, dass er trotz seiner Intelligenz stellenweise eher wie eine verniedlichte, affenartige Kreatur wirkt als wie eine wirklich fremde Spezies.

Für mich ist Project Hail Mary / Der Astronaut eine typische, weichgespülte, vorhersehbare Hollywood-Produktion ohne Seele und ohne echte Alleinstellungsmerkmale. Vieles wirkt wie ein Sammelsurium bekannter Ideen, anstatt etwas Eigenständiges zu erzählen. Über weite Strecken erfüllt der Film einfach die Erwartungen, ohne jemals zu überraschen oder Risiken einzugehen. Das Ganze erinnert eher an austauschbare Familienunterhaltung: „Ein Hund namens Rocky im Weltall“ – „Oh, haha, was haben wir gelacht.“ Das ist weniger anspruchsvolle Science-Fiction als vielmehr eine bewährte Hollywood-Kuschelformel.

Besonders nervtötend fand ich, wie oft der Film versucht, Emotionen zu erzwingen: Freundschaft und Zuneigung, Trauer und Verlust. Und was bitte sollte diese merkwürdig „lustige“ Beerdigung? Szenen wie diese werden in vorhersehbaren Sequenzen inszeniert und mit einem permanent anschwellenden Soundtrack unterlegt. Statt Gefühle natürlich entstehen zu lassen, drückt der Film ununterbrochen auf die emotionale Knopfleiste. Ich fühlte mich eher manipuliert als berührt.

Immerhin: Wäre Rocky gestorben, hätte ich den Film vermutlich sofort abgebrochen. Er war/ist wenigstens eine Figur, die mir wirklich sympathisch war.

Und dann dieser kindische Biolehrer™?, der natürlich am Ende zum großen Helden wird. Ernsthaft? Wie billig und vorhersehbar kann ein Drehbuch eigentlich sein?

Mit „Der Marsianer“ – ebenfalls nach einem Roman von Andy Weir – oder „Arrival“ von Denis Villeneuve kann „Der Astronaut“ für mich nicht mithalten. Diese Filme nehmen ihr Publikum ernster, verzichten auf derart offensichtliche Gefühlsmanipulation und entwickeln ihre Figuren und ihre Spannung deutlich subtiler.

Fazit:

Ich hatte ohnehin keine besonders hohen Erwartungen an den Film. Trotzdem hat er mich am Ende mehr enttäuscht als das – meiner Meinung nach – furchtbar kitschige Finale von „Interstellar“.

Ja, „Der Astronaut“ ist technisch ordentlich gemacht und wird sicher viele Zuschauer glücklich machen – vorzugsweise in der Sonntags-Familienvorstellung. Für mich bleibt er aber ein austauschbarer Hollywood-Wohlfühlfilm, dem der Mut fehlt, wirklich fremd, unbequem oder überraschend zu sein.

Wie schafft man es eigentlich, fast zweieinhalb Stunden Film zu drehen und dabei so wenig nachhallen zu lassen? Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ beweist, dass Langsamkeit kein Selbstzweck ist. Dort wächst mit jeder Einstellung das Staunen, die Ehrfurcht und dieses wunderbare Gefühl kosmischer Ohnmacht. Der Astronaut verwechselt dagegen Tempo mit Tiefe und Dauer mit Bedeutung.

So… der Dampf ist nun endgültig aus meinem Panzer verzischt.

„Bump fist!“

(Ja, Rocky – ich weiß. Eigentlich heißt es „fist bump“. Aber „bump fist“ klingt einfach steiniger.)

Bewertung: 2 von 5 Sternen

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BS

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von Klapowski am 09.08.26 in Filmkritik

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Kommentare (25)

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  1. Ich gehe ins Kino um unterhalten zu werden und tolle Bilder zu sehen. Das alles liefert dieser Film. Ryan Gosling liefert wie immer ab und die Story ist ok. Wer jetzt bei solchen Hollywood Popcorn Streifen erwartet, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu bekommen, der ist buchstäblich im “ falschen Film“ . Andere Personen, die diesen Film mögen als 15jährige mit derAufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs zu bezeichnen, ist an Arroganz und Dummheit kaum zu überbieten. Geht mal wieder ordentlich kacken oder ficken, damit ihr eure innere Verklemmtheit loswerdet

    • Fand den Satz mit dem „15-Jährigen“ auch eher deplatziert von Schildhilde.
      Mein Geschmack war mit 15 schon weitaus besser entwickelt.

      Aber Spaß beiseite:

      „Wer jetzt bei solchen Hollywood Popcorn Streifen erwartet, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu bekommen, der ist buchstäblich im “ falschen Film“.“

      Hier muss ich widersprechen. Die Bücher wurden ja damals ausdrücklich als sehr realistische SF beworben, was dem Film einen entsprechenden Auftrag mitgibt. Gut, den muss man nicht erfüllen und daraus etwas anderes machen. Aber als „Blockbuster“ funktioniert er rein bildlich nicht – da waren wir schon mal weiter, was die fließenden Übergänge von Plot, Perspektive, Mensch und Maschine angeht.

      Gerade der Sturzflug in die Atmosphäre war doch eher chaotisch – so dass man nie wusste, wo jetzt der Kran hängt, was wo reingezogen werden muss und was der Mensch da beisteuern muss.

      „Gravity“ war da vor 13(!) Jahren so selbstbewusst, bei ähnlich guten (eher besseren?) Effekten einfach mal draufzuhalten.

      Antworten
  2. Ich glaube, wir haben zwei verschiedene Filme gesehen. Wobei mich die messerscharfe Analyse der fettfreien Brillengläser natürlich nachdenklich gemacht hat. Vielleicht habe ich den Film einfach auf den falschen Ebenen betrachtet. Ich war so mit Themen wie Isolation, Überlebenswillen, Kommunikation, Freundschaft und Opferbereitschaft beschäftigt, dass mir völlig entgangen ist, dass anspruchsvolle Science-Fiction offenbar daran zu erkennen ist, wie langsam sie erzählt wird und wie dreckig Ryan Goslings Brille ist. Man kann dem Film einiges vorwerfen, z.B. das hinzugefügte Hollywood-Ende. Aber mangelnde Substanz, weil er sein Publikum nicht zweieinhalb Stunden lang bedeutungsschwer auf einen schwarzen Monolithen starren lässt, gehört für mich nicht dazu.

    • Ich kann dem Film auch nichts abgewinnen. War super langweilig … und neu war nix. Alles schon gefühlt tausend Mal gesehen. Alleine auf der Raumstation… Kann trotzdem alles, was er können muss… das übliche Set an Katastrophen wie Lecks, etc. pp.

      Antworten
  3. Ich mochte den Film, den solche im Kern positiven Zukunftsstreifen sind Mangelware. Achtet mal darauf, wie wenig SciFi-Filme keine Dystopien sind. Sicher, er ist kitschig, aber wärmt dann irgendwie doch das Herz oder die Siliziumpumpe. Dach Buch ist allerdings, wie so oft, weit besser.

    • Realistisch betrachtet lässt sich nur eine begrenzte Menge von ernsthafter Wissenschaft in einen Hollywood-Blockbuster pressen Sonst wird das Projekt mit ziemlicher Sicherheit zum Flop. Gute Kritiken, aber Milliardenverlust.

      Dieses Minimum haben sie hier gebracht. Allein die Idee mit den sonnenverzehrenden Mikroorganismen, die man nur mit ihren natürlichen Feinden bekämpfen kann, fand ich sehr clever.

      Die Schilderung des Erstkontakts gehört durchaus zu den Besseren ihrer Art. Nicht zu einfach und originell.

      Ein schweres Manko eurer Rezension liegt allerdings darin, Sandra Hueller nicht genug gelobt zu haben für ihre großartige Interpretation von Sign of the Times.

      Allein dafür hat sich der Film gelohnt.

      Antworten
  4. Ich habe den Film (vor Auftauchen von Rocky) vorzeitig verlassen.

    Grund: Ich hatte – wie beim „Marsianer“ – den Roman vorher gelesen. „Projekt Hail Mary“ war ein im besten Sinne „Science Fiction“ – Roman mit zum Teil ausufernden (für einen Nicht-Naturwissenschaftler) wissenschaftlichen Erläuterungen, innovativen Ideen (Mikroorganismen, die sich von Sonnenlicht ernähren; Erstkontakt mit einem auf Silizium basierenden Alien) und einer positiven Botschaft (internationale Kooperation zur Rettung der Erde; Aliens sind nett).

    Die Filmhandlung empfand ich als so verkürzt und banalisiert (!!!), dass ich schließlich mit Blick auf die Uhr entschied, mich nicht weiter ärgern zu wollen.

    Aber richtig … viele Kritiken anschließend waren positiv und auch hier gibt es ja ein so geteiltes Echo, dass ich jetzt noch einmal einen neuen Versuch unternehmen werde (wenn schon der bedeutende Kritiker Jens Großjohann … ).

    Was mir in den Kommentaren/ Reviews auf die Nerven geht: Die permanent-beiläufige Kritik am angeblich so anspruchslosen „Hollywood-Kino“.
    Ich würde die Kritiker gern einmal fragen, welche Filme Ihr denn geschaut habt in den letzten Jahren/ Jahrzehnten und welche Euch als Highlights in Erinnerung geblieben sind. Ich jedenfalls kann mich nicht erinnern hier auf Zukunftia mal irgendeinen französischen, skandinavischen oder asiatischen Film präsentiert bekommen zu haben.

    Gab es hier nicht „neulich“ mal eine TOP 20 der SF-Filme? Könnte das bei Gelegenheit mal jemand länderspezifisch aufschlüsseln?

  5. @ Jens Grossjohann
    Kann man so sehen wie du …
    Anspruchsvolle SF basiert aber immer auf einem einigermassen vernünftigen Aufbau. Bei diesem Film zeigt sich das Micky Maus Wissen der Drehbuchautoren ( und wohl auch des Autors )
    1.) Eine mysteriöse Masse welhe die Sonne in ein paar Jahrzehnten verdunkelt? Selbst wenn die ganze Venus und der Raum bis kurz vor dor der Sonne etwas verdunklent sollte, jeder kleine Sonnenfleck ist um etliches größer als die Venus und „schluckt“ auch Licht, ohne das wir hier alle den Kältetod sterben.
    2.) Dieses Zeug erzeugt in Verbindung mit CO2 Energie, die als Antrieb ein Schiff sehr schnell macht, medhr oder weniger Lichtgeschwindigkeit, deren Vorrat aber begrenz ist. Kluge Menschen hätten jetzt nen grossen CO2 Tank mitgenommen und so unterwegs immer neuen Brennstoff erzeugt. Von der irren Beschleunigung bis quasi zur Lichtgeschwindigkeit und dem Abbremsen … geschenkt. Rechnen wir malö grosszügig, das der Flug auch nur 11 Jahre dauert und stecken den guten Albert E. mal in eine Kiste.
    3.) Woran man jetzt erkannt hat, das genau diese eine Sonne nicht kaputt geht bleibt ein Rätsel und warum alle zur gleichen Zeit kaputt gehen, pah, auch geschenkt.
    4.) Die gleiche Frage nochmal, die beiden Raumschiffe kommen ja quasi zeitgleich an. Das zeugt nur von absoluten Kindergartenniveau, aber es passt natürlich gut.

    Alles in Allem ist alleine bei dem Aufbau der Welt dieses Films soviel Bockmist in Form von Kinderwunschwissen eingeflossen, das einem schlecht wird. und wer mit Themen wie Isolation, Überlebenswillen, Kommunikation, Freundschaft und Opferbereitschaft liebäugelt, kann sich auch ne Folge „The Pitt“ ansehen.

    • Astrophagen sind im Film eine fiktive Lebensform mit explizit fiktiven physikalischen Eigenschaften. Dass ihre Verfügbarkeit begrenzt ist und daraus überhaupt erst ein Problem entsteht, gehört nun einmal zur dramaturgischen Prämisse der Geschichte. Science-Fiction funktioniert schließlich nicht dadurch, für jedes Problem vorsorglich eine technisch perfekte Redundanzlösung einzubauen.

      Warum hat die Enterprise nicht grundsätzlich einen kompletten Ersatzwarpantrieb an Bord und noch ein Pfund feinste Dilithiumkristalle im Handschuhfach? Warum gibt es überhaupt Filme, in denen Energie, Treibstoff oder Ersatzteile knapp werden? Weil Geschichten Konflikte, Grenzen und Probleme benötigen.

      Natürlich darf man kritisieren, wenn ein Film gegen seine eigenen etablierten Regeln verstößt oder ein Problem erzeugt, das innerhalb dieser Regeln offensichtlich trivial lösbar wäre. Das wäre ein echtes Logikproblem. Aber eine bewusst gesetzte fiktionale Begrenzung abzulehnen, weil man sich eine bequemere technische Lösung vorstellen kann, ist etwas anderes. Schaust du Unterhaltungsprodukte tatsächlich mit diesem Anspruch?

      Niemand behauptet, dass da eine schwarze Wolke wie ein Sonnenschirm vor der Sonne hängt. Das Problem ist, dass Astrophage Energie aus der Sonnenstrahlung aufnehmen und sich dabei vermehren. Dafür müssen sie die Sonne nicht geometrisch verdecken.

      Und dass in einer Geschichte zwei Protagonisten zufällig aufeinandertreffen, ist jetzt ernsthaft ein Kritikpunkt? Dann können wir vermutlich einen erheblichen Teil der Literatur- und Filmgeschichte wegen mangelnder Plausibilität entsorgen. DIGGA…

      Antworten
    • @jens:

      was mich am meisten interessiert: haben die protagonisten auch charaktere?

      scnr

      aber thumbs up dafür! :)

      Antworten
  6. Der Slapstick war nervig, aber die Annäherung beider Spezies war irgendwie trekkig (und niedlich).
    Einfach mal etwas Ruhe der Sache geben, und man ist voll dabei.
    Außerdem gab es trotz aller Albernheiten mehr Ernst als bei jeder Folge NuTrek. Weil das Drumherum einfach seriös war. Außerdem besser animiert und ausgestattet. Ich fühlte mich da wie in den 90ern.
    So einen leichtherzigen Scifi-Film gab es seit mindestens 10-15 Jahren nicht mehr. War wohl der Zensor bei Kurtzman angestellt ^_^

    • 15 Jahre?

      Der Marsianer kam im Oktober 2015 in die Kinos.

      Matt Damon über den Film: „A love letter to science“.

      Und gleichzeitig verstiegen sich die Golden Globe Entscheider dazu, den Film als beste Komödie des Jahres zu bewerten!

      Buch übrigens auch von Andy Weir.

      Antworten
  7. Aus dem Buch hätte man lieber eine kleine Serie machen sollen:
    1. Episode Entdeckung des Phänomens und der Bedrohung
    2. Episode Erforschung
    3. Episode Vorbereitung der Mission
    4. Episode Start bis Entdeckung Alienraumschiff
    5. usw…
    Genug Zeit für den wissenschaftlichen Teil und immer wieder sauspannende Cliffhanger!

  8. Habe ich ebenso empfunden. Für einen knuffigen Familienfilm mit dem von mir sonst sehr geschätzten Ryan Gosling hatte der Streifen zu viel (Pseudo-) Wissenschaft, für Freunde ernsthafter SciFi zu viel Klamauk.

    Der Film hat mich zu keiner Sekunde richtig gepackt. Weshalb jetzt ausgerechnet der von Gosling verkörperte Lehrer der beste Kandidat war, selbst in das Raumschiff zu steigen, hat mich in der Begründung ebensowenig überzeugt wie seine praktischen Fähigkeiten allein ein großes Raumschiff zu navigieren und nebenbei noch wissenschaftliche Experimente durchzuführen, während man man nebenbei einem Steinmännchen, von dessen Technik und Kultur man leider gar nichts erfährt, beibringt, was ein 3D-Kino mit schlechter Auflösung ist.

    Aber ich mochte auch Interstellar nicht. Oder Ad Astra. Oder Arrival. Vielleicht ist moderne SciFi einfach ein bisschen doof. Oder ich zu alt (* legt E.T.-Blu-ray ein *).

  9. tach auch !

    Ich kanntre das (Hör-) Buch und fand es großartig fast besser, als den Marsianer.
    Der Film musste natürlich raffen, dabei sind auch ein paar Erklärungen auf der Strecke geblieben.
    Z.B. Die Reise über 11 LJ dauert im Raumschiff nur 4 Jahre.
    (Fragt mich nicht warum, fragt Alber E=MC^2 )

    Mir hat der Film ausnehmend gut gefallen und war in keinster Weise zu lang.

    Bei aller Kritik fand ich ihn eher 3,5-4 von 5 Gummiohren.

    Das mit der TV Serie unterschreibe ich sofort.

    Gruß BergH

  10. Leider wirkt’s hier langsam, als ob ihr – wie mehr als die Hälfte des Netzes – auch nur noch aus Prinzip alles scheiße findet. So macht die Seite keinen Spaß mehr.

    • Antworten
    • Also, ich finde deinen Kommentar einfach super und habe ihn deswegen extra langsam gelesen. Ich habe nämlich bereits mehr als die Hälfte aller Kommentare im Internet gelesen und DEINER gehört zu den besten überhaupt, schon aus Prinzip!

      So, jetzt lese ich noch den Rest, das wird sicher ein Spaß!

      Antworten
    • hmmm…

      also nachdem ich @sparkiller’s kommentar las, habe ich mir deinen (@paranoid’s) kommentar nochmal genau durchgelesen. wort für wort, extra langsam, und so unvoreingenommen wie nur irgend möglich!

      und was soll ich sagen!?

      ich finde ihn immer noch scheiße…

      sorry @sparkiller: agree to disagree…

      Antworten
  11. Ich halte den Film jetzt nicht für ein Meisterwerk und mir gefällt z.B. Arrival auch deutlich besser
    aber wenn ich alles was etwas weniger gut als Arrival ist, nur 2 Sterne geben würde, hätte ich nicht mehr viel Spass am Filme schauen.

    In Anbetracht des Umfangs der Handlung und des benötigten Erklärungsbedarfs ist es imo auch unmöglich alles plausibel zu erklären ohne das der Filme 10h dauert.

    Oder man hätte schon einiges einfach voraussetzen müssen
    aber wir starten im Prinzip in der echten Welt.
    Dann muss das Problem erklärt werden, Die Astrophargengeschichte, Das Raumfahrtprogramm die politischen Auswirkungen, Der Flug, Erstkontakt mit Alien, Lösen des Problems und Dilemma am Ende.

    Wenn man jden der Punkte ausreichend beläuchten wollte hätte das problemlos jeweils ein Film sein können.

    Lange Rede kurzer Sinn, die stark verkürzten und steillenweise etwas dümmlichen erklärungen fand ich absolut OK (Im Gegensatz zu den meisten anderen Filmen war es ja auch noch zimlich intelligent)

    Was mich allerdings tatsächlich gestört hat, war das Rocky, wenn es kein Steinalien gewesen währe, der normalste Dude ever ist.
    Es gibt beim Verhalten praktisch keinen Unterschied zu einem Mensch. Das ist schon arg traurig und führt auch das ganze Konzept der speziesübergreifenden Freudschaft etwas ad absurdum.

    Und natürlich das Ende in dem die ganze Grundaussage massiv dadurch ruiniert wird das er einfach wieder zur Erde zurück kann.
    Die ganze Story darum das er lernt ein Opfer zu bringen wird dadurch ruiniert.

  12. @Bergh …
    Auch so ein Klopfer, bei dem man sich fragt, wo der Autor zu Schule gegangen ist? Ja, die Reise wird nur 4 Jahre dauern, bei ca. 99,9% Lichtgeschwindigkeit, ( Wie die erreicht wird, was mit der Hochenergetischen Starhlung passiert und wie man 4 Jahre im Koma liegen kann … )
    ALLERDINGS dauert es auf der Erde eben 11 Jahre, bis er da ankommt. ( Und die Rückreise ebenso ) Von daher ist er für die Erde 11 Jahre + 11 Jahre die Sonde unterwegs, d.h. die Hilfe wäre laut Buch so ziemlich sehr spät.
    Naja, und solche Sachen verderben zumindest mir den Spaß.

  13. „Dann muss das Problem erklärt werden, Die Astrophargengeschichte, Das Raumfahrtprogramm die politischen Auswirkungen, Der Flug, Erstkontakt mit Alien, Lösen des Problems und Dilemma am Ende.

    Wenn man jden der Punkte ausreichend beläuchten wollte hätte das problemlos jeweils ein Film sein können.

    Lange Rede kurzer Sinn, die stark verkürzten und steillenweise etwas dümmlichen erklärungen fand ich absolut OK “

    Dümmliche Erklärungen absolut OK zu finden … das ist das Ergebnis von jahrelanger Akzeptanz von Kurtzman-Trek. Es ist – falls man sich die Mühe macht, Geld in einen qualifizierten Drehbuchautor und einen qualifizierten Regisseur zu investieren – tatsächlich möglich, dümmliche Erklärungen (und damit dümmliche Unterhaltung!) zu vermeiden.

    Beim Marsianer stand man bei der Romanvorlage vor exakt demselben Problem (auch daraus hätte eine wunderbare Serie werden können!) und schaffte es, sowohl auf dümmliche Erklärungen als auch – viel wichtiger noch – elende Banalisierungen wie bei Hail Mary zu verzichten.

  14. Ich habe mir noch mal alle Kommentare durchgelesen und fand eines interessant: Dass man sich sehr auf die Logik oder Unlogik der Story konzentriert, obwohl diese ja gerade WENIG (oder abgehackt, verkürzt, vereinfacht) erzählt wurde. Und das ist oft gar nicht das Problem an Filmen wie diesen.

    Die Zeitreise-, Beeinflussungs- und Traumwelt-Mechaniken bei „Arrival“, „Contact“ und „2001“ sind ja auch eher rätselhaft bis seltsam.

    Das Kernproblem des Filmes ist für mich nicht die dünne Geschichte (wobei ich immer noch gerne wüsste, welche Lebensform auf/neben/vor der Sonne leben kann – und wie sie z.B. die Temperaturen aushält), sondern die Herangehensweise an BILDER.

    Man konnte schon dankbar sein, wenn das fremde Raumschiff länger als 2 Sekunden gezeigt wurde. Oder es eine Kamerafahrt dort entlang gab. Man hätte auch mal für ein paar Sekunden etablieren können, wo sich Gosling gerade auf der Hülle befindet. Mit Kameraschwenks, die sich mal wegbewegen, ihn nur als Pünktchen zeigen, langsam ranzoomen oder nebenbei eine Sonne oder weitere Elemente ins Bild holen. Allein der „Gang“ zum fremden Raumschiff war für mich total profan und lieblos gefilmt.

    Vergessen heutige Zuschauer tatsächlich ALLE Stilmittel, die aus gutem Grund mal Jahrzehnte lang super funktioniert haben? Es fällt extrem auf, wie sehr man ständig Alltagsgegenstände und „fremde“ Bildelemente ins Bild holt, ohne das visuell sinnvoll zu verknüpfen.

    Somit ist die Geschichte ästhetisch ein echter Graus. Dass das selbst den Kritikern egal zu sein scheint (oder man den Film sogar als „hübsch“ bezeichnet), bereitet mir Gänsehaut.

    Wenn „Dune 3“ Ende das Jahres gelaufen ist, wird man so etwas auf der großen Leinwand nicht mehr erleben? Und wie ist eigentlich „The Odyssee“ so? Bei Nolan bin ich oft auch hin- und hergerissen, ob ich das ästhetisch-sauber oder abgeschmackt und fade finden soll.

    • The Odyssee ist sehr düster und pessimistisch inszeniert, meist nah am Mann, die große Weite des Meeres kommt bewußt nicht zur Geltung. Frei von Humor und Erotik ziemlich zeitgeistig und mit sehr langen Kampfszenen. Als Action-Sommerblockbuster betrachtet ist er allerdings der beste Nolan seit Batman, insbesondere auch akustisch lohnt sich das Kinoticket.

      Antworten

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