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Schon Zeit zum Aufstehen? – Teaser #2 zu „The Force Awakens“ ist da

Optisch schon einmal ziemlich hui, hoffen wir auch weiterhin auf eine Vermeidung des storytechnischen Pfui. Wir reden hier schließlich von einem Jay-Jay-Film. Meine Prognose: Irgendwo zwischen Prequels und Original… quels…


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von Sparkiller am 16.04.15 in Neuigkeiten

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Kommentare (9)

  1. G.G.Hoffmann sagt:

    Habe mich schon gefragt, ob wir einen der „großen Drei“ überhaupt noch einmal zu sehen bekommen oder sich ihre Rollen auf das Kartenabreißen bei der Premierenfeier beschränken…

  2. G.G.Hoffmann sagt:

    Wobei der deutsche Trailer wegen Hans-Georg Panczak und Wolfgang Pampel sogar noch ein bißchen geiler ist. Faszinierend. Sie klingen wie vor fast 40 Jahren. Warum stellen Hamill bzw. Panczak ihre Stimmen so jugendlich? Paßt doch eigentlich gar nicht auf den alten Luke. Nur des Wiedererkennungseffekts wegen? Oder hat J.J. einige Flash-Back-Szenen mit einem jungen CGI-Hamill gedreht?

    • Sparkiller sagt:

      „Warum stellen Hamill bzw. Panczak ihre Stimmen so jugendlich?“

      Soweit ich das verstanden habe, wurde die Aufnahme (auch für die englische Version) extra für den Trailer gemacht und das eine Woche vor dessen Veröffentlichung.

      Da ging wohl nur schnell eine E-Mail an das Synchronstudio raus, so á la „Hey, die bringen ein Zitat aus den alten Filmen. Hans-Georg, gurgel doch einmal schnell mit Abflußfrei, sonst passt das doch nicht…“.

  3. Klink sagt:

    Visuell sehr schick, keine Frage, doch welcher Trailer oder Teaser in diesem Genre ist das heute nicht? Dennoch will bei mir der Funke nicht so recht überspringen, dafür ist in den letzten 15 Jahren einfach zu viel Porzellan zerschlagen worden, und da helfen auch die ausgenudelten Williams-Fanfaren nichts. Dass jetzt sofort wieder blankpolierte Sturmtruppler-Rüstungen frenetisch beklatscht werden und man darin die Rückkehr zur „guten alten Zeit“ erkennen will, zeigt doch vielmehr, mit wie wenig man sich inzwischen bereits zufriedengeben würde. Selbst ein mittelprächtiger Actionstreifen wäre für das SW-Franchise nach 15 Jahren schon ein Gewinn, möchte ich behaupten. Die jetzt auch schon gern geäußerte Kritik, SW 7 würde erneut auf altbekannte Muster setzen (rotes Schwert gegen blau oder grün), ist allerdings auch nicht besonders glaubwürdig. Ohne diese manichäische Kernstruktur wäre doch keine einzige Geschichte im SW-Universum vorstellbar.
    Ich erwarte einen SF-Actionfilm üblicher Machart mit hoffentlich mehr Drehorten an der frischen Luft als zuvor, was angesichts der letzten Filme kein Problem darstellen sollte. Warten wir einfach ab; der Vorab-Kultbonus darf diesmal m.E. nicht zu hoch ausfallen. Ende dieses Jahres wissen wir mehr, und die üblichen Verdächtigen werden’s sowieso bejubeln. Klapo wird’s eh in 3D ertragen müssen, dann treffen wir uns hier wieder …

    @G.G. Hoffmann
    War der Kurzauftritt von Knittergesicht Ford nebst Pelzträger-Sidekick (darunter soll sich ja derselbe Darsteller wie damals verbergen) denn wirklich so kultverdächtig? Ich sehe da erst mal nur Lederjacke ohne Hut und werde sofort an Fords letzte Rückkehr in eine alte (Kult-)Rolle erinnert, und so toll war das nicht. Es stinkt heftig nach kalkulierter Fan-Bauchpinselung – da mögen die Synchronsprecher noch so knackfrisch klingen. Erinnerungen und Affekte werden gerne bemüht, aber es stinkt eben …

  4. Onkel Hotte sagt:

    Jar Jar Abrams macht am Anfang alles richtig, lässt einem den Speichel im Munde fliessen, aber dann, so ca ab der Mitte des Films, verkackt er bisher jeden seiner Filme und lässt ihn nicht nur richtig scheisse werden sondern den Zuschauer auch griesgrämig ob der vertanen Chance zurück.
    Ich fürchte so wird es diesmal wieder werden. Der Trailer lässt meinen Schwur bröckeln nie wieder Geld für Star Wars FIlme ins Kino zu tragen.

    • Sparkiller sagt:

      Ein Abrams-Film ohne STORY vom Abrams und/oder diesen fürchterlichen Schreiberlingen von LOST (die hatten da wohl gerade ihren einzigen guten Tag) / Transformers / Prometheus fände ich gar nicht übel, so rein handwerklich ist er ja nicht unbegabt. IMDB listet J. J. zwar als Co-Autoren auf, aber auf der anderen Seite war Mit-Autor Lawrence Kasdan für „Das Imperium schlägt zurück“ verantwortlich. Hoffe doch, das Ganze tendiert mehr in letztere Richtung.

  5. bergh sagt:

    tach auch !

    Schlechter als Episode 1 kann es ja nun kaum werden,
    also warten wir es ab.
    Gruß BergH

    • Onkel Hotte sagt:

      War Episode 2 nicht schlechter als Episode 1 ? Es kommen gerade da so Erinnerungsfetzen rein in Form eins Flummis aka CGI-Yoda, die unglaublich schlechten Liebesgeplänkelszenen von Anakin vs Padme..

  6. Klapowski sagt:

    Ich weiß immer noch nicht, was ich davon halten soll. Vermutlich sollte ich mir den Trailer einfach die nächsten Jahre immer wieder mal ansehen und mich nur daran berauschen. Zum Vergleich: Ich habe den ersten Abrams-Star-Trek-Trailer damals recht oft gesehen, einige Artikel hier drüber geschrieben und mit mir SELBST einige befruchtende Gespräche vor dem Spiegel geführt.

    Man könnte also sagen, dass ich mit der Vorfreude MEHR Spaß hatte als mit dem Film und dessen Nachfolger selbst.

    Vielleicht ist das ein neues Geschäftsmodell für Hollywood? Mehrere 2-Minuten-Trailer zu bitte NIE wirklich zu veröffentlichenden Filmen produzieren („Ghostbusters 3“, „Zurück in die Zukunft 4“, etc.) und damit die Menschheit erfreuen? Mit ein-zwei Milliönchen ja vielleicht zu schaffen. Dann für 99 Cent den trailer zum Download anbieten, 10 Millionen Bekloppte finden und fett Gewinn einstreichen. Die Einnahmen zu „Trailer – Director’s Cut“ und „Trailer – Jetzt in 4k!“ noch nicht eingerechnet.

    SW ist aber wohl wirklich in der glücklichen(?) Lage, dass es nach George Lucas nicht schlechter werden kann. Sind seine späten Filme im Durchschnitt doch bei mir irgendwo bei Note von 5+, wohingegen J.J. Abrams auf eine sagenhafte 4+ kommen dürfte. „Die Macht der statistischen Tendenz schwer in Dir wiegt, junger Schlendrian.“

    Ansonsten sieht es ja wirklich nett aus: Nicht zu verwackelt, keine allzu bekloppten Schnitte in Khans… äh, Schwertmanns Nasenloch, keine größeren Designaussetzer oder gar heutige Bumm-Bumm-Trööööt-Filmmusik.

    Abrams hat ja nur leider die bereits erwähnte Eigenschaft, nach 2-3 guten Einfällen und einem tollen Start auf die visionslose Seite der Macht zu wechseln. Kein einziger seine Filme hatte ein Ende, bei dem man staunend zurück blieb. So, wie eine Hausfrau eben „Heute machen wir mal Waschtag“ sagt, so ist bei Abrams halt mal „Serien-Auflösungs-Tag“, „Mission-Impossible-irgendwie-weiterführ-Tag“ und „Ende-von-STar-Trek-2-parodier“-Tag.

    Ein paar Drogen oder einige traumatische Erlebnisse würden seinem Sachverstand durchaus mal gut tun. Wer weiß, ob Gene Roddenberry ohne den Zweiten Weltkrieg nicht nur die Drehbücher für das amerikanische „Glücksrad“ geschrieben hätte…

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