Das ernsthafte Medienmagazin

Star Trek Enterprise – 3.01 – „Die Xindi“ („The Xindi“) Review

Von wegen „flotter Dreier“! – Die dritte Staffel von ENT startet mit einem Paukenschlag! Leider nur auf der Trommel des Duracel-Hasen… Auf der Suche nach Rache und Zuschauern dringt Captain Archer nun in Welten vor, die nie zuvor ein Trekkie abgeschaltet hat. – Doch heute geht diesbezüglich ein Wunschtraum der Fans in Erfüllung: Es ist ihr erstes Mal!

Dies ist also die Folge, die von Braga und Berman für derartig innovativ und spannend gehalten wurde, dass man als Trekkie mit viel rechnen konnte… Obige Adjektive ausgeschlossen.

Bei dem Vorspann dachte ich jedoch zuerst, die Nadel wäre von der Schallplatte gesprungen (Unsere Redaktion bekommt die Testmuster von Paramount exklusiv auf VVD. – Visual Venyl Disc. Wegen unserer Verdienste für ein gutes Fanklima!) und legte einen Boxenstop an meinen Boxen ein…

Tatsächlich: Enrique Iglesias in Bestform! Noch mehr Nachdruck! Noch mehr E-Gitarre! Noch mehr Beat! Noch mehr, und außer mir hätte ein weiterer Zuschauer es bemerkt! – Tatsächlich sind die Änderungen am Titelsong derartig unbedeutend, dass man sich fragen muss, warum der akustische Dackelblick überhaupt noch mal in`s Tonstudio musste. – Für Stimmung und Inhalt der Serie vollkommen unbedeutend! Zwei Triangeln machen noch kein Dreiecksverhältnis!

Spätestens hier müssen zahlreiche Fans auch schon ausgeschaltet haben, denn die Quoten waren für einen ST-Staffelbeginn so rekordverdächtig schlecht (wobei das Wort „verdächtig“ hier nur eine Floskel darstellt, denn ein „Rekord“ war es in der Tat) dass Paramount-Produzenten es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen ließen: Männer mit Schusswaffen mussten die verängstigte Menge vor eine Großleinwand in einem Park treiben, was zur Folge hatte, dass die einsetzende Massenpanik von links nach rechts und dann sofort wieder zurück wogte. – Schneller Tod oder bleibende Hirnschäden. Da fiel vielen Anwesenden die Wahl nicht schwer…

„Wusstest du`s noch nicht? Fast alle tödlichen Unfälle passieren im Haushalt!“ – Warum also in der dunkle Stube hocken und sein Leben mit ENTERPRISE auf`s Spiel setzen? Geht lieber mal ein bisschen raus und ladet euch stattdessen eine schöne Erkältung runter!

Vorweg kann ich schon mal sagen: Tatsächlich ist die Stimmung bei ENTERPRISE nun viel düsterer geworden, weswegen die Nebendarsteller auch ständig subtil vor sich hinhusten, herumlallen oder Fragen nach der zuständigen Raumpflegerin mit einem „Ein Pfleger für… WAS?!“ beantworten…

Die Geschichte ist schnell erzählt:

Archer hat von einem Xindi gehört, der sich in einer Art Bergwerk aufhalten soll. Der eklige Betreiber der Zeche, seines Zeichens der erste Sammler von Farscape-Assecoires, der alle Teile gleichzeitig aufträgt, grunzt und furzt sich schon in`s Fäustchen… Denn kaum wurde der gesuchte Xindi-Darsteller aus den eingeschlafenen Händen seiner Visagistin gezerrt (Die besten Masken gibt`s nur am Anfang und Ende der Folge), werden Tucker und Archer – Überraschung! – inhaftiert.

Schade! Dabei wollte man dem ebenso unbeleuchteten wie unterbelichteten Xindi gerade die Koordinaten für seine Heimatwelt aus den Rippen brechen…

So flüchten die drei also gemeinsam ziellos in der Gegend herum, bis sich die brandneue Elite Force direkt in`s Zentrum des Anti-Geschehens abseilt und die Bösen ziemlich kaputt macht. Einige Minuten später ist die ganze Geschichte eigentlich schon… Geschichte. Der Rest der Folge wird mit einer derartig zwanghaft vorgetragenen Schmierenkomödie gefüllt, dass man sich selbst als einziger Überlebender des Armageddons ängstlich umsehen würde! – Motto: Sieht irgendwer, dass ich so was sehe?!

Denn so peinlich ist einem als Zuschauer die T`Pol-Erotikszene, gegen die die Folge „Bounty“ direkt noch als Kunstfilm durchgeht…

„Oooh Gooott! Sie hat ihre Hände vor dem Busen verschränkt!! – Äh… Nanu? Ich muss wohl der einzige Nerd sein, dessen Körper Plasmalecks besitzt…“ – Erotik zum aus-der-Haut-fahren: Die Covermodelle von TV Today und TV Spielfilm melden bereits einstellige Umsatzeinbußen…

Vergessen wir bei all diesen Höhepunkten nicht Malermeister Klecksel und seine dummdreiste Crew: Als ich die neuen ENTERPRISE-Soldaten zum ersten Mal in der Kantine erspähte, dachte ich erst, hier hätten Sechsjährige ihre erste Zimmerdecke gestrichen: Weiße Tarn(?)flecken auf dunklem Kostümgrund? Wie schön! Da fällt man in Episoden wie „Vox Sola“ natürlich kaum auf!

Dafür sind die Soldaten ansonsten aber schon massenkompatibel und wären mit ihren Gesichtszügen ohne Frage eine Bereicherung für jeden TV-Spot in Sachen „Geh` zur Army! *trommel-trommel, trompet* Und sei ein Mann! – Ja, du bist auch gemeint, Süße!“

Jugendlich, selbstbewusst, begabt. Wer die Darsteller aus „Pearl Harbour“ damals noch als „unschlagbar schmierig“ bezeichnete, sollte dies wohl als Anlass für eine ehrliche Entschuldigung nehmen! Denn schlimmer geht`s anscheinend immer!

Brannon „Bruckheimer“ Braga soll ja bei ENT diese Möglichkeit der intravenösen Quoteninjektion in den Sinn gekommen sein… Marines für das Volk!

Tja… Auch Berman scheint man in letzter Zeit wohl viel Unrecht getan zu haben…

So richtig unangenehm soldatig wirken unsere Freunde jedoch erst gegen Ende der Episode: Mit allerlei Spielzeug, das ganz untrekkig an der gestärkten Hose baumelt, erinnern die Gesellen tatsächlich ungemein an Gesellen des heutigen Militärs… Erstmals in Star Trek erkunden wir sekundenlang das Sichtfeld eines Scharfschützen (Fadenkreuz inbegriffen) mit dem der sichtlich fiese Gegenspieler unkompliziert aus dem Videospiel namens „Leben“ entfernt wird.

Wer DS9 seine zeitweilige Brutalität vorwarf, sollte sich mal ein Quäntchen dieses New-Age-Trek auf der Zunge zergehen lassen. Wenn nicht, dann lasst den schmerzenden Schlabberlappen wenigstens los. Er gehört dem fiesen Alien vor euch, das ihr da gerade drangsaliert…

„Hey! Du! Glaubst du ernsthaft, so ein schwuler Astronom könnte mich mit seinem lächerlichen Fernrohr aufhalt-Ääääähn!?!“ – Sorgen für Recht und Unordnung: Die Soldaten von der Enterprise. Apropos: Was sagt ein futuristisches Ami-Gewehr, in das man neue Munition gegeben hat? Naaaa? – „Bin Laden!“ – Har-har-harrrrr!

Apropos Aliens: Die Grubenguards, die wir in dieser Folge erblicken, scheinen ebenfalls von der abgesetzten Erfolgsserie Farscape inspiriert worden zu sein! – Mit einem groben Metallplättchen vor der Kauluke und einem nicht minder grobschlächtigen Aussehen erinnern die Burschen an finsterste Remaner-Zeiten…

Da weiß selbst Klein-Gerda nach 2 Sekunden, von welchem Onkel man sich auf keinen Fall zu einer Tasse Bonbons einladen lassen darf!

Sagt ein Bösewicht zum anderen: „Na? Wohin ging`s denn in diesem Sommerurlaub? Balkonien oder Terrassia?“

„Nö. Hatte kein Geld. Da blieb ich dieses Jahr dann einfach mal im Klischee…“

In dieser Gesellschaft beklagt man als humanoider Xindi natürlich schnell mal den Verlust seines Lieblingsdaumens… Zack! Und ab! Stuart Baird, the Godfather of Schnippel, hätte wohl seine helle Freude daran gehabt!

Ach, bevor ich es vergesse: Wenn sie alle dieser 3 Fragen mit „Ja“ beantworten können, so melden sie sich bitte an ihrer zuständigen Buffy-Annahmestelle. Vermutlich sind sie dann nämlich das Urböse.

– Haben sie grobporige Haut, hier und da ein Pickelchen? Sie kennen 50 Grautöne aus ihrem Schminkkasten und können alle mit dem richtigen Namen benennen?

– Muss ihre Monstermutti des nachts eine kleine Lampe neben dem Bett ausstellen, weil sie Angst im Hellen haben? Rütteln sie auch panisch an vollen Staubsaugerbeuteln oder zünden wahllos Einrichtungskulissen an, da sie einfach Rauch und Staub so gern haben? Gehören sie auch zu denen, die „strange new worlds“ mit „streng riechende Welten“ übersetzen?

– Sie stehen tierisch auf Lack, Leder und Latex und hassen Sex ohne Kondom wie der Teufel (der sind sie) das Weihwasser? Sie ärgern sich nicht nur schwarz, sondern laufen dann auch dauernd so herum?

„All you need is… Radio Gaga… Radio Gugu….” – Die umgebaute Abrissbirne macht als Mikrophon durchaus eine gute Figur. Daran kann sich Manfred Göbelpöbel durchaus ein Beispiel nehmen. Mit Beilspielen war er ja schließlich auch ganz schnell bei der Sache! – Seitdem lutscht Xindi Norbert nur noch bei necrophilen Anwandlungen am Daumen…

Könnte es wohl sein, dass man mit dem Mikrophon, das einem Kinderkopf alle Ehre machen würde, irgendeine Form von Trash-Kult à la Lexx und (schon wieder!) Farscape in Star Trek etablieren wollte?? – Etwas unpassend für dieses doch recht humorfreie Universum, so finde ich…

Aber lasst mich diese Rezension jetzt wieder etwas ruhiger und lehrreicher verfassen… Lernen wir doch beispielsweise mal etwas über Serien!

Serien leben dadurch so richtig auf, indem sich der Zuschauer in die Gefühlswelten der Hauptfiguren hineinversetzt: In moralische Dilemmas. Seelische Zwickmühlen. Allerhand zwiegespaltenes Allerlei. – HIER jedoch transportiert die inhaltleere Story nur zwei Gefühlszustände… Denn was will Archer hier denn schon??

Genau: „Ich will Informationen!“ und „Ich will hier raus!“. Wer SF mit mehr geistigen Schattierungen liebt, ist da momentan mit Uralt-Zeichentrick à la „Doktor Snuggles“ besser bedient, als mit Rick`s Muppetshow für Autisten. Hier rollen nämlich die Tränen der TNG-Fans, als wären sie der „Rainman“ höchstpersönlich!

Und ob Tucker und Archer im Abwasserkanal tot umfallen oder T`Pol sich demnächst auch noch aus ihrem Tampon schält (oder er aus ihr), war mir selten so egal wie heute. Und als Hommage an das baldige Ende der Serie schieben Captain und Ingenieur (eine) Schicht im Schacht… Da hat man ja bei Star-Trek-Parodien schon mehr um die Darsteller gezittert!

Tucker rastet zwar so hübsch reißerisch aus, dass man meinen könnte, er hätte sämtliche davongaloppierenden Quoten im Nacken, aufwühlen tut dies alles den Zuschauer aber nicht. Ob nun die Schwester verstorben oder einfach nur Trip`s Beherrschung sanft entschlafen ist… bzw. von Braga&Berman entschlafen wurde, bleibt einem wegen mangelnder Informationen verborgen.

Kein Wunder: Es fehlen hier ganz klar ruhige Momente der gesprächigen Besinnung und der Charaktermomente, wobei dieses dramaturgische Stilmittel hier wohl auch schief gegangen wäre: „Hey! Kellernerds! Hört ihr mich? Hier spricht der Produzent! Rick und Brannon wollen „Besinnung“ und (*von Schmierzettel ables*) „Herz“ für ihre neueste Folge. Werft also hurtig den 3-D-Creator an animiert mir was Passendes dazu, jaaa?“

„Da! Raaatsch! Sehen sie?! Ein echter Markenkragen darf nicht einfach bei der geringsten Belastung zerreißen! Sie haben aber Glück, dass sie MICH getroffen haben! Lassen sie mich gerade meinen Musterkoffer holen…“ – Viel böse: Kaum ist Tuckers Schwester immer noch tot, schon geht mit Trip die Schauspielschule durch!

Natürlich habe ich nichts gegen die Effekte! Der Insektenxindi sieht ja wirklich ganz schnuckelig aus! Konnte kaum meinem (in frühkindlicher Zeit geprägten) Zwang widerstehen, eine große Lupe zu greifen und nach der Sonne zu suchen! Und auch die Plasmaflammen in der Röhre ließen mich nicht in selbige schauen. Wie Schneeflocken sahen die wirklich nicht aus, wodurch sich die Jungs ein gequältes „Gute Arbeit!“ von meiner Seite wohl redlich verdient haben…

Aber wen interessieren schon Effekte? MICH doch nicht mehr! Seitdem ich weiß, dass man auch in einer Telefonzelle Spannung erzeugen kann („Nicht auflegen“ – Jetzt im Kino!), brauche ich ENT-Trek nur noch als Notbeleuchtung meiner ansonsten abgedunkelten Wohnung. „Dank“ Action ist mir das gespendete Licht inzwischen aber auch ein Deut zu zappelig…

Jetzt aber mal ohne Scherz und Schabernack: Noch NIE zuvor habe ich so oft nachgesehen, wie viele Minuten es denn sind, die ich mir im Dienste der Webgemeinde noch auf die geistige Festplatte zu zerren habe. Gefühlte Downloadrate: 0,6 kb/s. Müsste ich hier kein Review schreiben, ich hätte diesen tumben, gewaltverherrlichenden, oberflächlichen, verkrampft quotenreißerischen Staffelbeginn niemals bis zum Ende angesehen! – Und das will schon etwas heißen, gibt es doch wohl keine ST-Folge, die ich trotz aller Qualen nicht gesehen hätte!

Sind das die Storys, die einem einfallen, wenn man stunden-, ja sogar tagelang an einer spannenden Eröffnungsfolge herumtüftelt??

„Brannon, jetzt geht es wirklich um die Wurst! Sag` mal ganz was Aufregendes! Was hast du zuletzt so erlebt, beispielsweise?“

„Führung im Abwasserwerk Mecklenburg-Vorpommern!“

„Gut. Da setzen wir vor das erste Wort noch das Silbchen `Ent`, weil so auch die Serie beginnt. Sieh an! Schon fertig! Ich wusste, dieses `halbtags arbeiten` würde sich irgendwann auszahlen!“

Effektlose Bottle-Episoden, die nicht selten zu meinen Lieblingsfolgen gehören („Der undurchschaubare Marizza“ (DS9), „Im fahlen Mondlicht“ (DS9), „Wem gehört Data?“ (TNG), „Das Standgericht“ (TNG)), so etwas scheint unter vom Misserfolg getriebenen Starautoren wie diesen nicht mehr in Sicht zu sein… Nieeee wieder, wie ich zunehmend glaube…

„Ooooh! Schööön! Feuer waaarm!“ – „Ich weiß, Captain, ich weiß! Kommen sie aber trotzdem besser rein… Wir sehen uns die Fotos später im Internet an!“ – Die Feuerwehr empfiehlt: In jedem Haushalt mindestens einen Feuerlöscher bereithalten! Oder zwei. Oder dreißig.

Gibt es eigentlich irgendwelche Freiwilligen unter uns, die B&B auf den Trichter bringen, dass Phaserkämpfe mit Statistenmassen am Ende einer Folge keinen Strahl breit spannend sind, dafür aber – wie schon gesagt – am Ende einer Folge stattzufinden haben? Eingeschobener, zielgruppenorientierter Alibi-Erotik zum Trotz?

Keiner? Dann eben nicht…

Das Ende der Folge (explodierter Planet, ect.) kann ich ebenfalls nicht ernsthaft bewerten. Genau so, wie ich hier nicht wirklich auf die 08/15-Story eingegangen bin. Inhaltliche Auseinandersetzungen sind mir inzwischen geistig unmöglich geworden…

Deswegen kann ich dramaturgisch gemeinte Wendungen wie diese nur noch nach dem Denkmuster mittelmäßiger Schreiber von Deutscharbeiten bewerten: „Dieses Ende markiert die zeitliche Beendigung dieser Episode. Sie weißt darauf hin, dass es eine nächste geben wird. Was der Dichter damit sagen wollte, weiß ich nicht.

Eigene Meinung: Dass es weiter geht, finde ich nicht so gut.“

Fazit: Schluss mit sorgsam ausgetüftelten Sätzen, die nur das Offensichtliche umschreiben: Ich will diesen Mist einfach nicht mehr sehen! Hört auf! Hört auuf! Hört auuuf! – LAAALAAALAAA! (*Hände auf Ohren press*) Seht ihr?? – Ich kann euch sowieso gaaar niiiicht höööreeeeen!

Tja. Dabei hätte ich es besser haben können! Ich hätte so tolle Serien wie „Andromeda“ oder „Special Unit 2“ rezensieren können, aber ich Dussel wollte ja nicht auf Mama hören und musste mich unbedingt für Star-Trek-Satire interessieren!

Was habe ich davon? Kopfschmerzen und eine durchgeprügelte Tastatur. Das riecht verdächtig nach Schadensersatz.

Oder Erbrochenem.

Je nachdem.

P.S.: EINE (in Worten: EINE) einzige Szene hat mir wegen ihrer netten Spielerei doch ganz gut gefallen! In der Expanse dreht sich an ausgewählten Stellen nämlich plötzlich die Schwerkraft! Wer hätte das letzte Woche schon vorausgesehen?! – Na, ich zum Beispiel…

„Haben sie gerade `Krachbumm!` gesagt, Captain?“ – „Nein… Ich dachte, SIE wären das gewesen!“ – Hier lagern also die berüchtigten BigBrother-Container. Das glaubt von der Versicherung zuhause wieder keiner, was mit den 400.000 Ökoeiern aus Vogelxindi-Anbau passiert ist…


Weitersagen!

Artikel

von Klapowski am 12.09.03 in Star Trek - Enterprise

Stichworte

,

Ähnliche Artikel


Kommentare (28)

  1. Gast sagt:

    Na, da gabs aber schon schlimmere Folgen… Nur die neue Musik… O Gott

  2. Gast sagt:

    Nein, gab es nicht!
    Das war der Kopfschuß für die eh schon am Boden liegende und verblutende Serie.
    Die T`Pol Szene hat sich Berman sicher aus einer bei der Selbstliebe eines 15 jährigen Pseudotrekkies entstandenden FanFiction Story geklaut. Denn genau so billig und aufgesetzt kam dieser Grund um Jolenes Rundungen mal wieder auspacken zu dürfen rüber.
    Von den Maco- Hampelmännern mal ganz zu schweigen. Mir persönlich hat nur noch der Drill-Sargent und das immer gern gehörte "SIR YES SIR Ich bin zu nichts zu gebrauchen SIR!" gefehlt.

    Aber nur mal für passionierte Computerspieler am Rande:
    Jeder der die Möglichkeit hat sollte sich mal "ElitforceII" angucken. Dort spielt man ein Mitglied eines StarTrek Teams für besondere taktische Einsätze. (Hier nennt es sich HazardTeam)
    Aber nun zum Punkt. Die Waffen des Maco Team sind IDENTISCH mit den Waffen des Spiels. Der Effekt des "Phasergewehrs" ist identisch. Das Scharfschützengewehr ist auch geklaut. Nur, dass es diese Waffen erst zur Zeit von Picard gibt.
    Folgich:
    Diese Serie setzt sich zusammen aus einem Computerspiel, einer FanFiction Story und etwas geistigem Abfall von Brannon und Braga (Terroristische XindiVerschwörung zum Superwaffenerdvernichtungsbau "HAR HAR HAR")

    Und am Ende wird Archer von Austin Powers unterstützt, wenn sich heraustellt, dass der Zeitbösewicht der die Suliban befehligt in Wirklichkeit Dr. Evil ist.

  3. Gast sagt:

    Mit der Gitarre ist es noch schrecklicher als es zuvor war. Und die Serie überlebt die Staffel nicht, aber trotzdem frag ich mich wer diese Extreme trekkies sind die sich so ein müll Folge für Folge anschauen.

  4. Gast sagt:

    Ok, jetzt langt's.
    B(eavis) und B(utt-Head) machen das sicher mit Absicht!
    Ich geh heim…

    der dani

  5. Gast sagt:

    Verdammt, Klapowski wirft wieder mit knallharten Fakten um sich. An alberner Maskerade und schlechter Schauspielerei, die sich nahtlos dem Niveau der Drehbücher anpasst, kaum zu überbieten. Noch aufgesetzter wie in dieser Folge, kann Jonny gar nicht mehr auflaufen. (Lasset sein, Junge…)
    Und wieder einmal sind die beiden Klapsmänner völlig auf dem Holzweg.

  6. ObiJan sagt:

    Warum sind wir nur so dumm ? Diese Frage stellen sich entweder B&B oder wir Zuschauer uns immer wieder, wenn eine Folge zu Ende ist. Diese Folge war nichts ganzes und nichts halbes. Warum zeigen sie gleich die Xindi ? Warum sehen die alle so böse aus und verhalten sich auch noch so kindisch böse. Ich glaub genauso gut, konnten wir damals im Kindergarten die Bösen mimen. Warum fehlte nur die Spannung in dieser Folge ? Lags daran, daß es wie so oft keine Überraschungen gab ? Woher ahnt der Zuschauer, daß die Xindi den Todesstern aus einem anderen Universum geklaut haben ? Wieso sieht man auch voraus, daß demnächst Martial Arts Kämpfe und Sprünge mit Drahtseilen zu sehen sind, wie bei Matrix ? Warum gibts nur Andeutungen auf Erotik, bei der selbst debile alte Menschen gelangweilt wegschauen ? Warum sind die Marines nur so langweilig ? Ich will etwas von Vorbereitung sehen oder Standpauken.Nö. Wann startet endlich die Pedition B&B zu feuern und wann wird mir endlich bewußt, daß ich aufhören sollte dumme Fragen zu stellen ? Klapowski hör auf dich zu quälen, akzeptier einfach, daß du aufs falsche Pferd gesetzt hast und all die Jahre Zeitverschwendung en mas hattest. Nimm eine andere Serie mit mehr kick, Abwechslung, Überraschungen, Kreativität und anspruchsvollen Geschichten..nimm South Park.

  7. urangeschoss sagt:

    boah geil, t'pol im hold your own boobs magazin. Also mir hatts gereicht.

  8. nakedtruth sagt:

    Wenn die schon klauen sollen die gefälligst die Marines in Richtung "Space" bürsten. Aber bei meinem Glück…

    Falls es noch keinem aufgefallen ist :
    Fast sämtliche amerikanischen (also alle) drehen sich irgendwie um das Militär (Auch bei TOS). Ist ganz einfach daran zu erkennen das die meisten Figuren den gleichen Vornamen haben (in der Regel Sergeant, Leutnant, Captain, Admiral), das alle bis an die Zähne bewaffnet sind und dauernd um sich schiessen.

    Außerdem freue ich mich schon auf die erste Folge der 4.Staffel: Trip legt sich mit dem Klitschkos an weil die seiner Großtante keine Weihnachtskarte geschickt haben, die restlichen 44 Min und 48 Sekunden der Folge hüpft T'Pol auf und ab.
    Und erst die erste der 5.Staffel :
    Archer verliest das Telefonbuch von Santa Barbara udn T'Pol tanzt dazu an der Stange.

  9. Gast sagt:

    Hahaha, sehr gut – der Artikel nicht die Folge. Aber tretet doch bitte noch etwas fester in die am Boden liegende Serie, damit das Miststück ein bisschen schneller verreckt.

  10. Gast sagt:

    tach auch !
    Ist das nicht traurig ?
    Erwachsene Leute Diskutieren im Internet schon darüber, wie T'Pol sitz und über die völliog belanglose Titelmelodie. Wahrscheinlich , weil die Serie noch langweiliger für die meisten ist, als die Diskussion über Nebensächlichkeiten:
    http://www.dvdboard.de/forum/showthread.php?
    postid=418970#post418970

    Gruss BergH

  11. bergh sagt:

    Heurake ich kann wieder einloggen !

    BTW:
    @Klapowski
    Klasse Rezension ! Keiner macht ENT so gekonnt nieder wie Du.
    LEIDER zu Recht !
    Nach dem ersten Sehen habe ich 3 gesagt.
    Das muß an der langen Abstinenz gelegen haben.

    Gruss Bergh

  12. Gast sagt:

    Mich kotzt es an, wie die Ideale von Star Trek immer mehr über Bord geworfen werden.
    Inteligente Stories sind out, schliesslich leben wir im Zeitalter der großen Antiterror-Kriege, in denen ne dicke Kanone immer noch besser ist, als Star Trek als vorbildliche utopie.
    Seit DS9 hat sich Star Trek immer mehr um militärische Sachen gedreht.
    Plötzlich gab es den "Crewman" und militärische Zackigkeit.
    Von der Sternenflottenakademie kamen irgendwann nur noch patriotische Kämpfer und keine Forscher mehr.
    Ist das noch Star Trek?
    Wohl eher "ein Käfig voller Helden".

  13. Steff sagt:

    Tja, schade eigentlich.

    Schade, daß die Staffelboxen aus dem Hause Paramount im Jahre 2005 nur sechs, anstatt der gewohnten sieben, sein werden.
    Drei mal TOS und drei mal ENT…

  14. ObiJan sagt:

    Schon seltsam. In der Bundesliga wird ein Coach schon gefeuert, wenn die Fans ihn nicht mögen oder weils halt nur 3 Unentschieden in Folge gab. Bei Star Doof ist man da scheinbar toleranter. Man wartet bis der Patient entgültig tot ist und die ehemaligen Einwohner erfolgreich auf andere Serien ausgewandert sind.Ich, ObiJan, Sci-Fi Fan suche neue Serienheimat,wenn Du spannend, innovativ, intelligente Stories und gute Darsteller hast, bitte melde Dich bei mir, keine Angst mein Anspruch ist nicht mehr so groß, da ich zu lange ENT geschaut habe, ich freu mich schon auf Dich, bis bald !

  15. DJ Doena sagt:

    Hallo ObiJan, danke, dass du mich angeschrieben hast, Mein Name ist "Stargate SG-1", ich bin spannend und witzigIch habe ernsthafte Seiten, zeige Konflikte, kann aber auch selbstironisch sein. Solltest du Interesse haben, so wende dich an den örtlichen oder internetlichen Fachhändler und frage nach mir.

  16. Gast sagt:

    Ist da kein Fehler in den Übersetzunguntertiteln zu Beginn dieser Folge?
    "This council mus(t)n't be divided."
    Es wird schon stimmen, aber heisst es nicht "mustn't"?

    Der Dani

  17. DJ Doena sagt:

    http://www.googlefight.com/cgi-bin/
    compare.pl?q1=musn%27t&q2=mustn%27t&langue=us

  18. GG-Hoffmann sagt:

    Inzwischen reichen mir die Reviews voll und ganz. Wer muss da eigentlich noch die Serie schauen? Ich bestimmt nicht! Die ausschließliche Dampfhammer-Lektüre bringt eine Zeitersparnis von wenigstens 39 Minuten! Und das mit einer Geschmackssicherheit von 89,4%! Grandios!

  19. Schukow sagt:

    Nur ne dumme Frage: Wird eigentlich trotz oder wegen TitPols "Erotik" ausgeschalten. Ich meine nicht nur rein wegen sinnloser "Handlungen", lahmer "Action". Aus irgendeinem Grund brauchte man doch sicher den wandelnden Botoxtank mit integrierten Hüpfburgen.

  20. Gast sagt:

    ObiJan: Neue Serienheimat? Nimm Farscape. Okay, da gibts bislang nur vier Staffeln, aber da hast du wenigstens Spannung, Spaß und unvorhersehbare Wendungen – und das alles in einer Serie.
    Ansonsten – vollste Zustimmung. Lass uns raten, was passiert, wenn die da runter gehen… Treffer. Natürlich ist der Alien der Bösewicht der Woche und nachdem man die Titelmusik gehört hat, weiß mann, was einen erwartet.
    Das Dumme ist nur: Nächste Woche wird man wieder dasitzen und sich die Folgen ansehen. Mist. Schade, Scott Bakula hätte mal lieber mehr "Quantum Leap"-Folgen drehen sollen – da gabs ab und an mal nette Überraschungen…
    Ad Astra
    Prospero

  21. Gast sagt:

    Hat mal einer gezählt, wie oft seit Beginn der Serie "son of a b****" gesagt wurde?
    Nur, weil ich es amüsant finde, schau ich ent noch an…

    dani

  22. Gast sagt:

    Also ich fand die Folge gut. Weiß gar nicht, was ihr alle habt.

  23. Gast sagt:

    Was haelt die Alte ihre Euter in den Haenden? Scheiss prüde Zukunft, die Autoren koennten ja mal bei der Loverparade oder aehnlichen Spastenversammlungen vorbeischauen. Die haengen die Tueten nicht in Hand.

  24. Gast sagt:

    Hey, das musst du verstehen! Polly hat die Kamera gesehen! :-)

    dani

  25. Gast sagt:

    Gast wrote:
    > Also ich fand die Folge gut.
    > Weiß gar nicht, was ihr alle habt.

    Schon komisch. Wenn man hier manche Leute liest, wundert man sich schon, warum die sich wirklich jede Woche ENT reinziehen. Anscheinend ist die Serie ja von vorne bis hinten Mist – aber geguckt wird trotzdem…

    Ich kann meinem Vorposter nur zustimmen, ich fand' die Folge auch nicht schlecht. Immer noch besser, als viele alte TOS-Folgen, deren Einfallsreichtum sich ja auch überwiegend auf die Kirk-Hechtrolle, allmächtige Qausserirdische mit Hang zu irdischer Geschichte und den üblichen Bunte-Scheinwerfer-durch-Milchglas-Aliens beschränkte…

    …aber wahrscheinlich bin ich einfach nur zu anspruchslos und kann mit den intellektuellen Ansprüchen von in den 90ern steckengebliebenen TNG Fans nicht mehr mithalten.

  26. Gast sagt:

    Übrigens schreibt man das Personalpronomen für die Höflichkeitsform "Sie" auch nach der neuen Rechtschreibung immer noch groß. Ich störe mich normalerweise nicht an solchen Sachen, aber wenn jemand mit so viel Arroganz daherkommt und derart besserwisserisch das Schaffen anderer lächerlich macht, ist es schon ziemlich peinlich, dabei die eigene Unfähigkeit zu offenbaren.

  27. Gast sagt:

    Da muß man sich das ganze Gehempel durchlesen und dann ist links der Link zur vulkanischen Liebessklavin.

  28. Gast sagt:

    dankeschön Sie……!!!!!

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Brandneues
Gemischtes
Newsletter
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht