Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

Suchergebnisse für November2017.


The Orville – 1.10 – „Firestorm“ – Die Kritik aller TNG-Ideen

„Ja, Discovery! Friss DAS! Na, schmeckt doch besser als das eigene Poo, oder?“ – Oh? Ihr habt schon auf „Weiterlesen“ geklickt? Entschuldigt, ich war gerade damit beschäftigt, Discovery den Mittelstrahl… äh, Mittelstrang von „The Orville“ einzuverleiben. Denn wenn diese Episode etwas beweist, dann die Tatsache, dass selbst eine (Zu-30%-)Parodie eine bessere Stimmung aufzubauen vermag als das große Original. Selbst die Verdauungsüberreste von „The Orville“ (= Suspence, Musik, Überraschungseffekte) erscheinen mir hier noch frisch genug zum Verfüttern.

Star Trek Discoverys „Michael Burnham“ – Ein Charakter-Review

Michael Burnham zeigt es uns schon zu Beginn: Sie ist eine Draufgängerin! – Nur dass bei ihr eben die anderen draufgehen… Sie ist eben ein Versicherungs-Risiko auf zwei Beinen, für die selbst Kirk nur die Beine, nicht aber sein Herz aufgeklappt hätte. Eine rundum gefährliche Frau, die ihre vulkanische Erziehung als Feigenblatt vor sich herträgt – so wie ein Apple-Jünger die Stehplatzkarte für den Vorverkauf des nächsten Apfel-Handys. Willkommen in der Hipsterisierung von Star Trek!

„Star Trek Discovery“ – 1.09 – „Algorithmus“ – Kritik

„K’Lopf, K’Lopf!“ – Das Halbstaffelfinale steht vor der Tür! Erkennen können wir das daran, dass es die Kabel(?) aus unserer Kellertür reißt, um rein zu kommen. Diesmal löst Burnham also quasi im Alleingang das Rätsel um die klingonische Tarnvorrichtung: Denn man konnte messen, dass sich durch dessen Gewaber die Hintergrundstrahlung verändert, weiß aber nicht, wie man diese Veränderung messen kann. Was? Nein, ich werde diesmal keine Logikfehler aufzählen, warum fragt ihr?

The Orville – 1.09 – „Cupid’s Dagger“ – Die Kritik zum Liebhaben

TNG hatte es in der ersten Folge nach dem Pilotfilm (mit Tasha Yar und Data), und sogar Spock hatte es: Ein unersättliches Alien-Verlangen nach Sex. Ja, somit ist der Episode erst mal nichts vorzuwerfen – wenn man denn nichts gegen ausgelebte Erotik hat. Aber man wehrt sich ja als Star-Trek-Fan auch dann nicht, wenn uns jemand die Existenz von Einhörnern beweisen will. Dafür sind wir zu wissbegierig. Dennoch sollte man hier vielleicht nur weiterlesen, wenn man die Folge schon gesehen hat. SPOILER-Gefahr in Bezug auf die verwendeten Stellungen!

„Star Trek Discovery“ – 1.08 – „Si Vis Pacem, Para Bellum“ – Kritik

Waaah! Was ist denn das Runde, auf dem die drei Hauptfiguren rumtrampeln? – Was? Nein, liebe Zuleser… Ich dachte auch erst, dass es ein Klingonenkopf wäre (wie sonst auch), aber es ist … ist … ein PLANET. Wahnsinn. In Episode 8 entdeckt man also das erste Mal, was es außerhalb der unendlichen Weiten der eigenen Toilettenspülung zu entdecken gibt. Und dann ist es sogar James Camerons AVATAR-Planet in der Budget-befreiten Edition! – Das nachfolgende Review haben mir daher die Bäume eingeflüstert:

Gastartikel: „Metaluna IV antwortet nicht“ (1955)

Ich gebe einfach mal „Discovery“ die Schuld: Fast hätte ich vergessen, dass mir unser treuer(?) Leser „Halbnerd“ vor etlichen Wochen eine schöne Kritik zu dem Halbklassiker „Metaluna 4 antwortet nicht“ geschickt hat. Zufälligerweise hat sich sogar schon Oliver Kalkofe schon über dieses Werk lustig gemacht, nämlich in der deutschen Variante des „Mystery Science Theater 3000“. Aus irgendeinem Grund scheint das Ding also besonders prädestiniert für Besserwisser-Kommentare zu sein. Wie gut also, dass ich diesen Gastartikel bekam. Ansonsten hätte ich mich hierbei wohl in den Burnout gearbeitet… ?

The Orville – 1.08 – Die Kritik für Abgestürzte

In jeder frischen Liebesbeziehung kommt dieser eine Moment, wo man sich fragt, ob der neue Partner nun sein wahres Inneres zeigt. Hatte „The Orville“ bisher stets eine Steigerung zu verzeichnen, so schreckte nun bereits der Trailer ab: Kleine Jungs (Roter Kinderdarsteller-Alarm!), die bei einem Shuttle-Absturz (Voyager-Schnarch-Alarm!) auf einem Waldplaneten landen, auf dem anscheinend technologisch wenig los ist (Stargate-Alarm!) und dessen Bewohner die Intelligenz von Tomatenmark besitzen (Hallo, Star Trek Discovery!)…

„Stranger Things“ – Review zur Staffel 2

„Stranger Things 2“ ist schon ein Phänomen. Jeder liebt es, jeder schaut es. Und jeder schafft es, innerhalb von 3 beschreibenden Sätzen zu dieser Serie mindestens einmal die Worte „80er“ „Spielberg“ oder „Goonies“ zu sagen. Auf verbal-kognitiver Ebene ist das große Synthesizer-Experiment der Duffer Brothers also schon ein großer Erfolg. Demnächst sollen sogar Papageien und Schimpansen durch den Dauerkonsum dazu gebracht werden, beim Betrachten eines BMX-Rades versonnen zu schluchzen. Hier also nun das Review zu Staffel 2…

Brandneues
Gemischtes
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht

Jenseits der Welten