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„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.01, „Kobayashi Maru“

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Zukunftia hält, was es (Er? Sie?) verspricht… Wie angekündigt wird sich unsere STD-Berichterstattung reduzieren. Daher habe ich dieses Review erst einen Tag später angefertigt, den letzten Absatz gestrichen und fünf Schreibfehler drin gelassen (die zehn von Sparkiller nicht mitgerechnet). Diesmal muss Burnhams Crew eine außer Kontrolle geratene Geschlechtsumwandlungs-Raumstation abbremsen. Und Michael sollte sich anstrengen, denn die neue Präsidentin kneift BEIDE Augen zu Schlitzen, wenn sie Michael kritisch beobachtet.


[Das mit der Geschlechtsumwandlung ist übrigens ein Scherz. Tatsächlich habe ich schon wieder vergessen, wozu die Station eigentlich da war.]

Das größte Problem daran, dass immer weniger Leute „Discovery“ sehen können/wollen, ist das Zusammenfassen dessen, was wir höflicherweise „Story“ nennen wollen.

Wir testen das mal anhand der ersten 11 Minuten der Episode:

– Auf einem fremden Planeten wird mit unfreundlichen Gruselköppen verhandelt, bei denen man schon von Weitem weiß: „Heiliges Klischee-Kanonenrohr! Die werden nicht freundlich sein!“

– Da es auf diesem Waldplaneten anscheinend keine domestizierten Raubtiere gibt (bitte kurz drüber nachdenken, wie wahrscheinlich das ist), kommt der Besuch der mitgebrachten Katze schlecht an. So weit, so oberflächlich. Das wäre nicht mal in der Vorschule ein High-SF-Konzept…?

– Nach einigen Comedy-Wortwechseln, die klar machen, dass die Aliens nur so weit zuhören, wie es ein hundertjähriger Impfgegner vermag („Was?! Ihr habt ‚Rechtsstaat‘ gesagt? Die Merkel soll mich wohl totkloppen, was?!“), bekommen die Aliens Flügel, indem sich Schmetterlinge(!) auf ihren Rücken zusammenfinden. – Zur Ehrenrettung der Serie unterstelle ich aber mal, dass die Tierchen aus Sekundenkleber, Pattex und Hubba-Bubba bestehen.

– Dann wird geschossen und gerannt. Burnham und Book stürzen eine Klippe runter und landen in ihrem ferngesteuerten Shuttle. Wie gut, dass eine Sprechblase aus butterweichen Dünnpfiff-Sprüchen den Sturz ausreichend abfängt…

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„Falls ihr das schon für seltsam haltet: Unsere Phaser bestehen aus getrockneten Kellerasseln und Sackratten.“ – Schwache Fortsetzung von „The Butterfly Effect“: Man soll ja jeder Szene offen gegenübertreten, bevor man sie verurteilt. Die Frage ist nur: Was sind die Langzeitfolgen für ein derartig geimpftes Gehirn?

– Nach etlichen Schüssen, Sprüchen und Abstürzen, bei denen die Aliens stets „Butterfly People“ genannt werden (Picard nannte fremde Rassen ja auch immer „Grünköpfchen“ oder „Knautschgesichter“?) pfuscht die Discovery-Crew mal schnell am fremden Satellitensystem rum.

– Aus Dankbarkeit über den ungefragten Technik-Support zeigt sich der schießwütige Chef plötzlich gnädig. Ich fasse es mal zusammen: „Hey Sternenflotte… War ja kein so angenehmer Besuch für euch. Also daaamals, als wir euch fünf Minuten lang brutal ermorden wollten?“ – „Ja, aber das ist ja schon 5 Sekunden her. Freunde?“ – „Auf ewig!“

Sofort ist der Ton für diese Staffel gesetzt… Wieder dürfen wir Aliens erwarten, die bei der kleinsten Verfehlung (= Am Kopf gekratzt, an der Zahnlücke gepult) völlig ausrasten. Eben das SF-Äquivalent zu einem cholerischen Familienvater, der bei einer versalzenen Suppe die ganze Nacht durchschreit. – Nur, um nach einer weiteren Kleinigkeit („Aber ich liebe dich doch, Manfred!“) wieder lammfromm zu werden: „Schnief. Jaaa! Ewig möge erblühen unserer Liebe flatternd Band! Noch’n Bier, Weib? Börps.“

Müsste ich jemals das Borderline-Syndrom erklären müssen, so würde ich das Verhalten aller STD-Figuren als Beispiel anführen.

Danach gibt es dann die eigentliche „Story“:

Saru erklärt auf Kaminar, was das Universum ist (haben das alle vergessen, obwohl nach dem „Burn“ stets alles voller Raumschiffe war?) und dass man nur zusammenhalten muss. Weil… süßliche Musik? Ausholende Gestik mit den Armen? Schönes Licht vom Galaxie-Hologramm an der Decke?

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„Seht her, o mein Volk! All das kann eines Tages uns gehören!“ – „Äh, ein Schluck Milch in einem Whirlpool?“ – „Ein kaputter Deckenventilator im Nebel?“ – „Hey, woher habt ihr das Röntgenbild von meinem Kleinhirn?“ – Staun, schau, wem: Wie die STD-Autoren staunen auch die Serienfiguren ständig über den Weltraum. Hach ja… So viele tolle Welten zum Kaputtmachen.

Immerhin, sie versuchen mit aller Kraft, den Geist von Star Trek zu packen, ihn nackt auf ein drehbares Podest zu stellen und ihm mit einem Halogenstrahler in die Körperöffnungen zu leuchten.

Das wird auch klar, als Captain Burnham freundlicherweise die neue Föderationspräsidentin vorstellt (wer hat die gewählt, wo kommt sie her?), die sich danach die meiste Zeit bei Burnham und ihrer Crew bedankt (was ist im letzten Jahr eigentlich sonst noch passiert?). – Auch hier suggerieren uns strahlende Äuglein, jugendliche Gesichter und sektenartiges Gruppen-Nicken, dass der Aufbau einer galaktischen Union totaaal schnell und problemlos klappt. Vor allem, wenn ein Schiff aus der Vergangenheit daherkommt und allen zeigt, wie viele Bösewichter man mit veralteter Technologie wegschießen kann.

Wahlprozesse, echtes Zusammenraufen, Gruppendynamik, Wirtschaft, Massenpsychologie oder Sozialpolitik… All das interessiert STD nicht die Bohne. Wenn das so wäre, hieße sie ja schließlich Bombe. Nein, hier gibt es nur sinnfreie Action – und danach die Utopie per Fingerschnippen.

Fast möchte man dem Rest der Galaxie zurufen: „Was, du bist noch nicht Teil der NEUEN, noch tolleren Föderation? Schäm dich, du rückwärtsgewandtes Hater-Universum! Selbst Schuld, wenn du noch nicht dabei bist, obwohl wir dir seit 10 Monaten lustige Smileys (der mit dem Dollarzeichen auf der Zunge) und eine YouTube-Story einer Kadettin mit geflochtenen Haaren schicken!“

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„Präsidentin? Der Diversitätsverband besonders diverser Kadetten lässt sich für den Festakt entschuldigen.“ – „Wie schade. Ich hoffe, es ist nichts passiert?“ – „Nun, sie sprachen von ‚diversen Gründen‘, mehr weiß ich nicht.“ – Gerüchten zufolge standen in diesem Raum zwei Personen, die sich nicht abgöttisch toll fanden. Sie wurden vom Sicherheitsdienst verprügelt, bis sie ihren Fehler einsahen.

Doch so ganz geheuer ist auch STD nicht, wofür eine Präsidentin steht. Burnham will sie weder aufs Schiff nehmen, noch anerkennen, dass man „althergebrachte Politiker“ überhaupt noch braucht. Sie behauptet sogar, dass diese Frau ein Risiko(!) für ihre Crew darstellt. – Man denke nur an all die Abenteuer, in denen Picard oder Sisko ebenfalls einer höhergestellten Instanz sagten: „Na ja, sooo wichtig sind Volksvertreter nicht. Außerdem ist das zu gefährlich, wenn sie bei uns aus dem Fenster gucken. Die Crew könnte meinen, dass ich nicht der geilste Gorilla im Affenstall bin.“

Genau das ist nämlich die Denkweise von Burnham. – Diversität und Föderation: Dafür lässt sie sich gerne feiern. Aber nicht, wenn sie dafür für einige Stunden ihre Komfortzone aufgeben muss. Und seien wir mal ehrlich… So eine Militärdiktatur aus geklonten Burnhams wäre schon aus praktischen Gründen eine tolle Sache! Man braucht nicht ständig neue Dienstausweise drucken, jedes Volk ist nicht wegen der unterschiedlichen Ansprechpartner verwirrt und wenn ALLE immer Recht haben, geht auch nie was schief.

Ideologisch ist STD inzwischen so verrottet, dass man mir auch zehn Rituale mit Books Kumpel und Patenkind zeigen könnte (Baum streicheln, Fingerkuppe aufstechen, in die Sonne blinzeln, den verpassten Sprung zur Homosexualität bereuen). Hier wird zwar ständig von Zusammenhalt geredet, aber solange die Autoren dafür Fahrstuhlmusik, 8.000-Watt-Scheinwerfer und Klischee-Klappspaten aufbieten müssen, schrillen bei mir alle Alarmglocken.

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„Hey, Leute! Da ist unser Traum-Baum!“ – „Oh, er ist groß geworden. Wisst ihr noch, wie wir ihn mit Schleim aus unseren Dialogzeilen aufgepäppelt haben?“ – Wald Disney schlägt wieder zu: Hier tritt die ewige Liebe aus allen Knopflöchern. Apropos Treten… Wo bleiben eigentlich die Bösewichte, denen man mit gutem Gewissen einen Ast über den Schädel zimmern darf?

Nach 30 Minuten sehen wir dann endlich die Gefahr dieser Staffel: Eine Gravitationsverzerrung, die eine Raumstation bedroht. Schade nur, dass der Auftakt hierzu eher … gewöhnlich verläuft. Statt kultiger Sensoranzeigen und halberfundener Trek-Physik gibt es nur einen Stations-Chef, der in Bezug auf seine zerstörte Technik von einer – ich zitiere – „Shit-Show“ spricht.

Schon mutig, wenn gerade STD dieses Wort verwendet?

Die Reparatur der herumtorkelnden Raumstation hätte sogar stimmungsvoll werden können, jedoch machte man nichts daraus. Zwar wird die ganze Zeit irgendwas gefaselt („Nichts kaputt machen, sonst geht das Kaputte noch kaputter.“), die Crew läuft wegen der defekten Gravitation an der Decke herum (Das erste Mal, dass der Regisseur den wilden Kameradrehs etwas Sinn abringen konnte?) und sowohl auf der Discovery als auch auf der Station kommen Funken aus den Ecken.

Ach ja… Und dann war da noch ein Meteoritenschauer aus Methan-Eis.
Denn auf der Drehbuchseite war noch Platz für einen Satz…

Aber: Alles wird einem so lieblos vor den Latz gebeamt, dass man sich keine 10 Sekunden in die dramatische Situation einfühlen kann. Kaum hat man sich an den Sub-Plot namens „Reparatur“ gewöhnt, benennt man diesen einfach in „Fluchtsequenz“ um. Und weil das noch nicht wirr genug ist, zeigt man die Brücke der Discovery alle paar Sekunden, damit man nicht vergisst, warum diese Serie ihren Namen trägt. Und ja, ich meine damit: „The Burnham-Show“

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„Meteoriten! Drehimpuls! Schubdüsen! Schilde! Gravitation! Fluchtsequenz! Telefonjoker! Hat irgendjemand den Mülleimer rausgestellt?“ – Der ultimative Rohrschlacht-Test: Die Autoren haben eingesehen, dass klassische Trek-Storys bisher fehlten. Daher erzählen sie hier schnell fünf Stück… Nur schade, dass die Staffel trotzdem nicht weniger Folgen hat?

Wie so oft wäre die grundlegende Geschichte … OKAY.

Normalerweise reicht ein bisschen Action, ein paar neue Aliens, ein intelligenter Charaktermoment für Opa und Oma… Nein, niemand würde sich darüber beschweren. Doch was mir stets den Rest/die Kugel gibt, sind die Dialoge. Und dass niemand einen Teebeutel aus der Tasse nehmen kann, ohne der „Intergalaktische Teebeutelmeister“ gewesen zu sein. Beispiele:

– Burnham muss der Präsidentin mit langen Bitchy-Blicken erklären, wer die Schwerelosigkeit mit der Muttermilch eingesogen hat – und somit das Schiff im Notfall verlassen, betreten oder zuquatschen darf.

– Saru muss seinem Ziehsohn erneut erklären, dass seine 0,5 Folgen lange Abwesenheit von der Discovery sich langsam ihrem Ende nähert. Nebenbei schafft man es, innerhalb weniger Sekunden folgende Worte zu verwenden: Vater, Freunde, Familie, Happy, Herz. – Habt ihr auch plötzlich Bock auf eine Runde „Volksmusik-Bingo“?

– Der Gastcharakter Nalas verliert die Nerven und bedroht die Rettungscrew mit einer Waffe. Nur eine spontane Assoziationskette der Präsidentin kann ihn jetzt noch überzeugen: „Denken Sie an die Preißelbeersträucher Ihrer Heimat! An die spratzenden Kuhfladenfälle von Tönnies III!“ – „Was, die kennen Sie? Na dann… nehme ich die Waffe runter.“

So geht das jede Minute. Seit drei Staffeln. Unentwegt.

Jeder spannende Moment wird mit emotionalem Ballast der Marke „Weißt du noch? Tante Trude hat im Notfall auch immer Leute rausgebeamt“ verunstaltet. Kein schlauer Vorschlag kann genannt werden, ohne dass man drei Crewmitglieder sieht, die sich verschwörerisch angrinsen („Guck mal, Kollege viel-klug-sein! Hörhör.“). Jede neue Führungsfigur erscheint erst sympathisch, verliert sich aber später in plumpen Vorwürfen und Balla-Balla-Blabla („Burnham? Während Sie das Schiff retten, möchte ich Ihnen per Funk noch einen frechen Spruch reindrücken!“).

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„Ich habe ja nichts persönlich gegen Sie, Burnham. Aber Ihr pures Glück ist neulich ganze 24,3% hinter dem von Gustav Gans zurückgefallen. Das ist nicht mehr tragbar!“ – Konflikte, frisch aus dem Würfelspiel: Man kann das natürlich erwachsene SF nennen, wenn man will. Schließlich sind 100% aller Demenzkranken auch… Erwachsene.

Trotz der üblichen Mega-Gefahren, der Vielzahl an Personen und Actionszenen bleibt die Folge bis zum Schluss überraschungsarm. Die unsympathische Weißbrot-Memme wird z.B. kurzerhand von einem Metallschott zerdeppert (ich ahnte so etwas schon bei seiner ersten Szene), während Burnham ihre Mini-Niederlage mit den Worten Kobayashi-Maru schmücken darf.

Abgesehen vom Aufkommen der üblichen Staffelgefahr gehörten Michael und der Präsidentin die letzten Momente der Episode. Wie üblich wird Burnham hier als „unerfahren“ betitelt, was – wie üblich – durch fast durchbrechende Tränen bestätigt wird. Wobei wir es gerne „Augenritual des klaren Wassers“ nennen können, da die Serie ja Rituale so liebt.

Warum man Michael nach drei Staffeln verzweifeltem „Hochschreiben“ nicht ihren unverdienten Heldenstatus lässt, wissen nur die Psychotherapeuten der Autoren.

ICH jedenfalls hätte mich geschämt, wenn wir nach 30 Folgen TOS noch hätten hören müssen, dass Kirk zu hitzköpfig sei. Und eeeigentlich kein Schiff führen dürfe.

Natürlich hätten alle damit recht. Aber die Prämisse einer ganzen TV-Serie hat es vielleicht ebenfalls…?

Auch könnten wir mal darüber sprechen, wie oft man das Stilmittel noch benutzen möchte, dass die neue Gefahr immer dann aufbrandet, wenn Michael gerade den Schlüssel zum Spind abgeben soll: „Ach, Stopp! Für diese Herausforderung brauchen wir die größten Tränendrüsen der Wunderkindschule!“

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„Zurück, Tilly! Wir haben eine schwierige Situation, die wir mit technischem Sachverstand lösen müssen.“ – „Was meinen Sie, Sie Trottel?!“ – „Dass ich nicht weiß, wie man diesen Phaser entsichert. Damit ich Euch ermorden kann!“ – Weißbrot auf Abwegen: Irgendwas sagt mir, dass dieser Mann keine gute Führungskraft ist. Selber Schuld. Hätte sich ja umwandeln lassen können.


Fazit: Dass sich eine niemals ausgestrahlte Serienfolge wie eine Wiederholung anfühlt, liegt daran, dass es inhaltlich eine ist.

Die bodenständige Rettungsmission täuscht nicht darüber hinweg, dass sich hier die ganze Zeit unreife Figuren beweisen müssen.

Jede Sekunde wirkt diese Episode so, als würde ein aufgebretzeltes 14-jähriges Mädchen über den Schulhof takeln. Und weil es nicht als „schlau“ oder „nerdig“ gelten will, schiebt es hinter jeden Satz zu Gravitation und Maschinenbau schnell ein „Yoyooo, was geeeht, Bro’s und Sis’s?“ hinterher.

Klar, die übertriebene Action lenkt von vielen Dingen ab, bringt aber inhaltlich nix. Vor allem nicht, wenn z.B. Michaels Raumkapsel in Zeitlupe zersplittert – und sie am Ende eh viel besser in einem Raumanzug arbeiten kann.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Was war nochmal die Definition von Wahnsinn?, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.01, „Kobayashi Maru“
Na, das fängt ja wieder dröhn an!
Neu-Königin Burnham und ihr Kammerdiener Book, beide gekleidet im futuristisch-utopischen Cloppenburg-Leder-Look, sind auf Promo-Tour für die Föderation und treffen dabei auf ein Volk grimmiger Kalkleisten (Nein, nicht unsere Redaktion!).
Diese leben entweder auf einem Planeten oder Asteroiden mit Bäumen drauf, was ich in den gezeigten Schwaben matschiger Dunkel-CGI nicht eindeutig erkennen konnte. *augen mit zange zusammenkneif*

Der anfängliche Schenkelklopfer-Austausch hatte im ersten Moment sogar noch etwas erträgliches, gar drolliges. Aber Disco wäre nicht Disco, wenn sich die erwähnten Kalkleisten nicht als Schmetterling-Fetischisten (!) herausstellen, inklusive Gesichtsmasken und Flügel aus Schmetterlingen (!?). Leider können diese Schmetterlinge nicht geradeaus fliegen (?!!), weil sich das Magnetfeld des Planeten/der Asteroiden/Beides verschoben hat. Und die ausgleichenden Satelliten haben kein Dilithium mehr, was von der klugen Disco-Crew aber in 15 Sekunden Echtzeit (!?!) behoben wird.

Was? Nein, ich trinke nicht. Könnte mir jetzt aber vorstellen damit anzufangen.

Für die Extraportion Gaga sorgt auch die Schnell-Zusammenfassung der gesamten dritten Staffel zu Beginn. In dieser komprimierten Form kommt der kreative Wahnsinn des Discovery-Autorenraums wirklich sehr schön zum Vorschrei… äh… schein.

Sonstige Fragen und Eindrücke vom Gucken:

– Warum hat sich Books hässliches Raumschiff am Anfang zerteilt, wenn es sich direkt danach wieder zusammenfügt?

– Wird das CGI-Team verprügelt, wenn man deren Arbeit zu gut erkennen kann und diese NICHT im öden Grau/Blau Farbton abgelieferrt wird?

– Manchmal scheint auch mal etwas Schönes durch. Der Gungan-Unterwasserplanet hatte ein nettes Design. Auch wenn ich erst gar nicht geschnallt habe, dass die Aquamänner und Saru unterschiedliche Aliens darstellen sollen.

– Die Sternenflotten-Akademie wird nach über 100 Jahren wieder eröffnet. Und unser Gottkaiser Burnham hält natürlich die Rede dazu, während ihre Freunde voller Bewunderung (zu Recht!) im Abseits stehen. Wie hat man bis dahin die Offiziere bereit gestellt? Lostrommel? Briefwahl?

– Wirkt es nur so oder wird die Serie immer mehr im reinen Bluescreen ohne Echtkulisse gedreht? Bis auf das Disco-Set kommt mir kaum noch etwas echt vor. Oder bilde ich mir sogar die ganze Serie nur ein? Wäre ein willkommener Twist!

– Alle im Hangar keuchen vor Überraschung, als die Präsidentin stolz den „Archer Space Dock“ vorstellt, welcher… sich die ganze Zeit vor deren Nase befand?

– Aus welchem Cartoon ist das neue Sprunggeräusch der Discovery?? Schawuuuuuupp!

– Bei der englischen Stimme vom kleinen Kind der aragornischen Baumdruiden hätte ich fast mein Trinken auf den Bildschirm geprustet. Wusste gar nicht, dass man komplett durch die Nase reden kann.

– Allgott Burnham findet natürlich heraus, was mit der torkelnden Raumstation passiert ist und zwar mit Hilfe des alten „Vergrößern!“-Tricks. Hätte fast erwartet, dass diese Szene noch etwas länger dauert. Bei Disco war beim Zoomen zwar nur Matsch ohne „Aha!“-Effekt für den Zuschauer zu sehen, aber dies beschreibt ja irgendwo die ganze Serie.

– Der Commander der kaputten Raumstation bemerkt, dass die „Q-Nodes“ „squiddled“ sind, was laut Burnham (Ach…) einfach nur „zerstört“ bedeutet. Dies ist bei Google aber nicht wirklich zu finden? Die Seite Slang Define erklärt squiddled dagegen als „the act of having to urinate really bad“, was ich hiermit zur offiziellen Definition erkläre.

– Dass auch eine fette Raumstation heftig durch den Weltraum rotieren kann und dies Verschiebungen in der Gravitation verursacht ist ein durchaus nettes und frisches Problem. Welches ordentlich umgesetzt wurde. Punkt.
(„Dezentes Looob?? Wurde jetzt sogar Zukunftia von Paramount gekauft??!“)

Fazit: Discovery findet auch in der vierten Staffel zur alten Form zurück. Eine Form, welche man in keiner der bekannten Sprachen beschreiben könnt— A ye’bthnk ot lloigshogg. Ot mgvulgtnahor. Ot alex.

… wo war ich? Ach, ja…

Bis auf eine dünne Motivation („Planet rekrutieren! Station retten!“) existiert keine Story. Dinge passieren ohne Vorwarnung. Leute reagieren darauf. Explosionen. Wild wackelnde Kamerafahrten. Schreien (innerhalb UND außerhalb des Bildschirms). Leeres Starren auf schlechte Efffekte. Seelenlose Emotionen. Aufgeregtes Reden voller drittklassigem Technobabble, um hirnrissige Dialoge aus Pilchers Resterampe zu überdecken.

Jahaa, die alte Form ist wieder da. Nilgh’ri ah mgepr’luh.

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von Klapowski am 20.11.21 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (32)

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  1. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Tja was soll ich sagen?

    Same procedure as every year.

    Eine Frage habe ich noch: Warum liegen nach einm Treffer immer irgendwelche Brocken (brooks) herum und sind in der nächsten Einstellung abgeräumt.
    Und wo ist die Katze ?

    Gruß BergH

  2. MCFidel sagt:

    Huch da kommen Erinnerungen an das Jahr 2000 wieder hoch.
    Da gab es die neuen Voyager Folgen auch erst ein halbes Jahr später auf deutsch. Gleichzeitig hatte die Fanbase sich die Folgen schon im Internet gezogen und auf Englisch geguckt.

    Nach Folge 1 Sraffel 4 geht mir Burnham noch immer auf den Keks, die Föderation scheint zudem nur auf Burnham gewartet zu haben. Insgesamt wirkt alles unfassbar künstlich. Die schauspielerische Leistung, die Effekte, einfach alles. Nie hat man das Gefühl eine echte in sich schlüssige lebendige Welt zu sehen.

    Vergeudete Lebenszeit….

    • Agentbauer sagt:

      Schlüssig, lebendig, es geht hier um den Kurz(en)Mann. Der kennt die Begriffe vermutlich gar nicht.
      Ich habe langsam echt die Vermutung, dass die das alles mit Absicht machen, um auch noch die letzten Fans vom „alten“ Star Trek loszuwerden, aber dann frage ich mich im gleichen Moment. Wer, außer Star Trel Fans kann sich den Müll noch antun?
      Danke für euer Review, da deckt sich 100%ig mit meinen Eindrücken.

      Antworten
  3. Thomas sagt:

    Die Discovery ein Schiff der Walküren, gegendert und divers. Das einzige männliche Weißbrot gibt den Löffel ab.

    Mehr politische Idiologie geht fast nicht. Würg.

  4. Ichwieder sagt:

    Wie hats Brennschinken eigentlich wieder so schnell auf die Brücke geschafft?
    Ich meine, nachdem natürlich wieder ausschließlich sie die Situation klären musste…
    Hat sie dafür eigentlich wieder erwähnt, in irgendwas die Beste gewesen zu sein, weswegen deshalb selbstverständlich nur sie wieder dafür in Frage kommt?

  5. Daniel sagt:

    Bei einem so schönen Text möchte ich doch glatt Mal dieses Video Review mit in die Waagschale werfen: https://youtu.be/qZsTI9K53Xg

  6. Serienfan sagt:

    Es mag daran liegen, dass ich inzwischen die Episode nur noch über Klapos Zusammenfassungen erlebe, aber irgendwie erinnert mich die „Story“ sehr an die aktuelle „Doctor Who“-Staffel.

    Nur zur Erinnerung: „Doctor Who“, das ist auch so ein 1960er-Jahre-Science-Fiction-Franchise, das von einem Doofkopp an die Wand gefahren wurde, sodass sich aktuell nicht einmal mehr dereinst raubkopierende Fans aufraffen können, für Spottpreise dargereichte HD-Variante zu kaufen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, beginnt die Episode mit irgendeiner witzlos-übertriebenen „die machen halt das, was die so normalerweise machen“-Szene, dann gibt es ein paar „wir müssen euch die Figuren in Erinnerung rufen“-Charakter-Momente, und danach kommt die große Bedrohung für das Universum (bzw. einen großen Teil davon).

    Man sieht: Kurtzman und Chibnell sind in die gleiche Autorenschule gegangen.

    Und so können wir nun bis in alle Ewigkeiten zwischen den Plots „Bad Guy mit Doomsday-Maschine“ (bei Doctor Who dann zu 99 Prozent der Master) und „Anomalie-Monster bedroht einfach alles und jeden“ hin und her pendeln.

    Diese „Erzählweise“ ist fatalerweise so substanzarm, dass sogar Klapo befürchtet, ihm werde bald der satirische Nährboden ausgehen.

    Auch eine Methode, Kritiker mundtot zu machen. Man reduziert sich auf ein narratives Vakuum, sodass auch dem Verriss-Schreiber kein Wind mehr zum Segeln bleibt.

  7. bergh60 sagt:

    tach auch !

    @SF
    Das ist sehr schön zusammengefasst, was wir dneken.
    Und ich liebe Doctor Who (2005) , aber die letzten Staffeln lassen mich kalt.
    Aber Russel T. Davis will be back !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Das kann wieder gut werden.

    Gruß BergH

    • Serienfan sagt:

      Das kann auch ein Debakel werden.

      1. Die letzte „Torchwood“-Staffel litt bereits unter all den Symptomen moderner Serien. Am
      Ende war das ein spaßbefreiter, erzählerischer Murks. Es war Modernisierung zum Selbstzweck.

      2. Ein Sender wie BBC auf progressivem Kreuzzug, und ein Produzent, der seit Jahren auf das Thema „Schwulsein“ fixiert ist. Eine tückische, um nicht zu sagen toxische Mischung.

      3. RTDs Auftrag ist natürlich, vergraulte Fans zurückzuholen. Sowas endet meist in einer substanzlosen Beweihräucherung von in ihrer Bedeutung überschätzten Franchise-Objekten. Das sieht man am aktuellen „Ghostbusters“-Film, der Merchandise-Artikel zum Fetisch macht.

      Antworten
  8. bergh60 sagt:

    tach auch !

    I hoffe wirklich, dass Du unrecht hast,
    befürchte aber, dass Du recht hast.

    Gruß BergH
    P.S.
    Chipnal kann auch TV (Broadchurch) und Wittaker kann auch Schauspiel (Broadchurch),
    es zeigt sich aber , dass sei beide kein DW können.

    RTD hat es ja mal gezeigt. Soll er einfach das machen was Season 02-06 so gut geklappt hat und mehr wollen wir doch gar nicht, oder ?

    • Serienfan sagt:

      Leider ist auch RTD schon in so ein überzogenes Melodram gekippt, das dann unter dem durchgeknallten „Sherlock war geisteskrank“-Moffat völlig ausgeufert ist.

      Es ist ohnehin ein Glück für Moffat, dass Chibnall kam und den ganzen Zorn auf sich zog. Moffat konnte seinen sinnbefreiten Quatsch immer wieder mit ein paar originellen Ideen kaschieren, aber letztlich hat er mehr verbockt, als vielen klar ist.

      Ich wäre maßlos überrascht, wenn RTD wirklich mit Story-Ideen zurückkehrt, und nicht nur mit Einfällen für Fan-Service und „Modernisierung“, wobei ich aktuell gar nicht mehr sagen könnte, was man „modern“ nennen soll.

      Antworten
  9. Bolleraner sagt:

    Zwei Worte für bessere Sci-Fi: Cowboy Bebop

  10. Gast sagt:

    ist Tilly tatsächlich noch fetter geworden?..sie hat ja noch mehr Screen..Place..sehr cool, das die Schmetterlingens..beim wegrennen kaum mithalten..aber ab warp fünf zünden sie sie ihre Booster..bei stehen hinterm Baum schalten sie auf Standbild…holy shit..

    Klapo..ic hmach auch ein bisschen, in Sachen 3D-Animation..wir sollten nicht ausser 8 lassen..dass uns hier Bilder suggeriert werden, von denen TOS, TNG und DS9 nur träumen konnten..bei all den Plot-Holes..ich habe Respekt vor der visuellen Kreativität der Menschen, die da mit polygonisieren..und texturieren

    bye the way..Sparkiller..cooler Afro

    Was ich nur mal erwähnen wollte… Q ist schwul. Also, ja ertappt, ich meine den James-Bond-Q.
    Aber ist nicht schlimm, die weibliche schwarze 007 wirds schon irgendwie retten.
    Hab den Film nach der Hälfte abgeschaltet. Gott wie schlecht.
    Was ist der Waltz als „böser Wicht“ in diesen Filmen eine Nullnummer…
    Jedes Franchise was ich nur irgendwie im Ansatz mochte, wird vor die Wand gerotzt…
    Bond, Star Trek, MotU, Ghostbusters, Magnum, das A-Team… kann bitte mal Schluss sein?

    natürlich wird Waltz komplett überbewertet..in jedenm seiner Flme,,vermutlich ist er mal..über Tarrantino..einfach drüber gewalzt..aber wie gesagt..wie sie es technisch umsetzen..verdient schpn mal das Schwarze unter Klappos Nägeln..

    jedem..Filme..schon..ich hoffe..so wird ein Q draus..

    und wie da Ex-M so einfach sinnfrei im Flur herum hing…geiler Film

    zurück zur Serie..handwerklich gut gemacht..und dabei bleib ich

    hätte alles auch gleich richtig schreiben können..aber Klapo ist halt mein Hero..

    ich verstehe auch euer verbales rumgehacke auf einem Charakter namens Burnham nicht…sie lacht, heult…ist emphatisch….vielleicht übersensibel..all das sicher hauptsächlich nach Regie-Anweisung..aber was macht einen Starfleet-Captain..zu einem schlechtereren Charakter..weil er Emotionen hat?..die Kirk und Picard eventuell andeuteten..bei Sisco war dies bebezüglich alles over-acting..bei Janneway und Archer stand es einfach nicht im Drehbuch..ich weiss nicht

    schlechteren….verbales over-acting

    • JP1957 sagt:

      @Gast: Endlich mal eine messerscharfe Analyse auf Zukunftia … nicht das übliche Rumgeheule!

      Und einfach wunderbar das abschließende „ich weiss nicht“ … so sympathisch bei all der Besserwisserei hier!

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Waltz ist wirklich abgestiegen. Immerhin hat der Mann einst nach 100 Folgen den „Alten“ erschossen.

      Und jetzt schafft er nicht einmal einen Jammerlappen-Bond, der längst mit dem Leben abgeschlossen hat.

      Antworten
  11. Gast sagt:

    naja..Jammerlappen-Bond…immerhin hat er sich selbst am Ende geopfert..aber wie uns das Ende am nächsten Anfang wohl wieder erklärt wird..vermutlich ist er wie Münchhausen auf einer der Kanonen-Kugeln nach Hawaii geritten..

    oder kam da noch was..im Abspann?..hab da nach gefühlt 30 Minuten unterzuckert abgeschalten..

    JP..ja..stellenweise klingt das hier schon dogmatischer, als es Franzel jemals hinbekommen wird..aber ich fühle mich hier auch wunderbar gut unterhalten..intellektuel fast schon zu Hause..Klappo und Sparkiller machen das richtig gut..und auch G.G…der vermutlich älter ist als Schildk..h..naja..die eben..

    • Serienfan sagt:

      Naja, „geopfert“ … Er konnte sich halt nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen.

      Im Abspann stand „James Bond will return“. Ob das nun als Reboot geschieht (Bond als fluider POC mit adoptierter, chinesischer Tochter, der einem orangefarbenem Umweltsünder das Handwerk legt), oder ob der Craig-Bond von Michael Burnham gerettet wird, bleibt abzuwarten.

      Ich tippe auf ersteres.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Gast: Auch an dieser Stelle mal wieder … mein Kommentar zu Deinem Beitrag war natürlich satirisch!

      Jeder, der hier in irgendeiner Form STD verteidigt, gehört durch den Kakao gezogen.

      Und „ich weiss nicht“, noch dazu falsch geschrieben, geht auf einer Seite, auf der man nur die Wahrheit liest, schon gar nicht.

      Merk Dir das!

      Antworten
  12. Gast sagt:

    also…ich waiss nicht..

    hast du selber schonmal einen Pixel gerendert, JP?..dann würdest du zumindest annähernd begreifen, was ich meinte.

    Serienfan..also ich denke schon, das er wusste, das sein Verfallsdatum abläuft..als er da alleine in den Krieg zog…aber vermutlich reinkarniert er sich ja in schwarz..mit Code-Name Idris..und killt dann weiterhin gegendert Hautfarben-unabhängig..er war doch immer der bessere Chuck Norris..

    dieses Stakkato-artige Rapp-Geschwafel von Burnham ist doch heute usus…will man nicht auch die nachrückende Zielgruppe erreichen?..und die ist nunmal etwas unterbelichteter..als befürchtet..

    sogar Samuel L. Jackson rappt sich mittlerweile sicher im Wall-Mart durch den Gemüsestand..im Voice-Battle mit Will Smith..

  13. Heintzi sagt:

    Na GottseiDank http://www.robots-and-dragons.de/news/125732-star-trek-discovery-staffel-4-startet-deutschland-bei-pluto-tv Jeden Freitag nun doch die neuen Folgen. Pluto Tv gehört ViacomCBS. Haben auch einen Star Trek Sender. Wenn jetzt die Serie noch gut wäre.

    • Sparkiller sagt:

      Wenn ich es richtig verstehe muss man die neuen Folgen an einem bestimmten Tag zu einer festen Uhrzeit mit Werbung gucken und kann dabei nicht einmal pausieren?

      Was für ein neues und frisches Sendekonzept!
      Endlich werden die Möglichkeiten des Internets voll ausgeschöpft!

      Warum gab es so etwas nicht schon vorher?!

      PS: Danke für die Info, habe das mal zum Artikel verwurstet.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Gerüchten zufolge arbeitet allerdings Sony bereits an einer bahnbrechenden Technik, die jeden Internet-Zuschauer in die Lage versetzen soll, Internet-Sendungen auf handelsüblichen Magnetbändern aufzunehmen.

      Das würde natürlich die Sehgewohnheiten des gewöhnlichen Internet-Zuschauers komplett auf den Kopf stellen. Es wäre ein Stück gelebte Freiheit. Niemand wäre mehr von Sendezeiten oder gar Wiederholung von Sendungen abhängig. Auch die Möglichkeit, bereits aufgezeichnete Bänder über den Handel zum Kauf anzubieten, kann man aktuell nicht ausschließen. Hier könnten sich völlig neue Märkte eröffnen.

      Eines ist klar: Künftige Generationen, die dann gar nichts anderes mehr kennen, werden diese Form von Freiheit für selbstverständlich halten und sich nie wieder wegnehmen lassen.

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  14. Gast sagt:

    ich hab die erste Folge sauber von der sicher allen zukunftia-Lesern bekannten Plattform bittorentia gezogen..Full-HD…leider ohne Werbung..werd mir aber ein Backup davon auf Diskette speichern..

  15. frank sagt:

    wo bleibt eigentlich die kritik zu 4.02?

  16. Ed-209 sagt:

    Joah da isse nun. Die 4. Staffel der teuersten und gleichzeitig schlechtesten Star Trek Serie aller Zeiten. Selbst die Tos Folge Spocks Gehirn hatte mehr Tiefgang. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen das ganze wie die 3. Staffel auszulassen. Weil ich dachte mir, vielleicht folgt Discovery der alten Tradition erst nach der 3. Staffel gut zu werden. Man kann es ja mal auf seinem 2. Computer Monitor bei Pluto TV laufen lassen. Vielleicht hat sich ja Qualitäts mässig was getan. Die Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt. Im Gegenteil. Ich denke mir immer noch in jeder Szene dieser Serie, verhalten sich die Charaktere auch mal ganz normal oder wie proffesionelle Sternenflotten Offiziere? Alles muss eine Bedeutung haben oder mit Pathos oder sogar mit Arroganz ausgesprochen werden.
    Aber mich wundert das noch keiner hier „the elephant in the room“ angesprochen hat. Die Folge heisst Kobayashi Maru.
    Und Burnham labert da über ihre Zeit an der Sternenflotten Akademie. Und natürlich rafft sie nicht um was es bei dem Test wirklich geht.
    Das Problem ist wenn ich nicht ganz an Alzheimer inzwischen leide,sie hat nie die Akademie besucht. Die Akademie der Wissenschaften auf Vulkan. das wohl. Aber sie hatte nie ein Offizierspatent. War so was auf der Shenzou wie ein Specialist. Oder bin ich jetzt ganz verblödet von dem ganzen Kurtzman Mist…

  17. Ed-209 sagt:

    Jetzt musste ich mir den ganzen Mist nochmal auf Memory Alpha durchlesen. Da steht aber auch nix von Sternenflotten Akademie. Das sie dem vulkanischen Expeditions Cops angehörte und von Sarek auf der Shenzhou untergebracht wurde. Wie man ohne die Akademie dann aber ein Offizierspatent der Flotte bekommen kann, Mmh sie ist halt Burnham. Aber es zeigt mal wieder von der überragenden Qualität der Serie Das sie sich noch nicht mal in ihrem Serien eigenen Kanon auskennen.
    Ich bekomme schon wieder Kopfschmerzen…

    • Scholli67 sagt:

      Früher konnte man sich Offizierspatente einfach kaufen.
      Vielleicht erreicht man mit Vitamin B bei den links-grün versifften Weltraum-Kommunisten jetzt ähnliches?
      Oder man wollte niemanden „ausgrenzen“ und mangelnde Qualifikation oder Teamfähigkeit sind bei Starfleet kein Thema.

      Antworten
  18. Serienfan sagt:

    Nur falls jemand noch nicht genug Gemotze über „Star Trek: Discovery“ gehört hat:
    https://youtu.be/6UmN43qBFfg

    • Scholli67 sagt:

      Besten Dank für die Mühe. Ich vermute, die Videos zu machen ist therapeutisch?
      Da wirken die Dialoge aus der ersten Staffel geradezu wie ganz große Schreibe.

      Nebenbei hab ich dank dir jetzt zum ersten Mal die deutsche Synchro erleben dürfen.
      Trigger Warnung wäre nett gewesen.
      Man, man, man, haben die es echt geschafft die Dialoge in der Übersetzung NOCH DOOFER klingen zu lassen?
      Und dann die Stimmen….. Burnham klingt noch unerträglicher als im original und die anderen Trullas klingen irgendwie genauso wie Burnham.
      Die paar Sekunden mit der/dey 12jährigen, um Himmels willen.
      Gibts da nicht Passagen in der Genfer Konvention die sowas verhindern sollen?
      Die Männerstimmen sind auch nicht viel besser.
      Waren wir nicht mal weltspitze bei Synchronisationen?
      Ich sags euch, dieses Land geht vor die Hunde.

      Ich hätte nicht geglaubt, dass mich Discovery noch mehr ankotzen könnte, aber die Synchro hat’s geschafft.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Kalkofe sagte ja mal, wenn er sich tagelang all den Fernseh-Müll ansah, dann hatte sich in ihm auch genug Wut angesammelt, die wieder rausmusste. Insofern: Therapeutisch. Vielleicht! :-)

      Ich denke, die deutsche Synchro ist gar nicht schlecht. Sie legt aber den Wahnsinn nur noch deutlicher zutage.

      Das Gestammel auf englisch, mit bereinigten Untertiteln, nein, das wäre eine Veredelung, gegen die ich mich hier bewusst entschieden habe. Ich finde, die Idiotie von „Discovery“ kommt am Besten raus, wenn man sie barrierefrei in der eigenen Muttersprache erlebt.

      Man mag die deutsche Fassung als Parodie begreifen, in der die eigentliche Wahrheit entblößt wird.

      Man sucht ja immer händeringend nach Erklärungen, und ich bin inzwischen wirklich davon überzeugt, der Irrsinn, der uns mit „Discovery“ vorgesetzt wird, ist nur noch damit zu erklären, dass hier wirklich Leute am Werk sind, welche die Realität verlassen haben und die glauben, Social Media und der dort zu erlebende Wahnsinn sei die eigentliche Realität. Insofern mögen sie diese Ansammlung an stammenlden Psychopathen tatsächlich für „Menschen wie du und ich“ halten.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Nachtrag: Es ist ja wirklich spannend, sich vorzustellen, was ein Rainer Brandt in einer deutschen Fassung aus „Star Trek: Discovery“ gemacht hätte.

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