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„Troja“ – Pferdefuß in XXL

Wurde auch Zeit für einen neuen Text für unsere Non-ST-Rubrik! Das dachte sich auch W. Petersen und sattelte von guten Kruppstahl-U-Booten auf wurmstichige Holzpferdchen um. Gut, dass ich im Kino zufällig meinen Dampfhammer dabei hatte… Unvergessen auch mein Duell mit der studentischen Hilfskraft, die meine nur kaum angebissene Karte später partout nicht gegen Bares zurücktauschen wollte…

Troja… So was kommt also heraus, wenn ein Drehbuchautor als Kind zu oft vom Pferd fällt… Welches, dem geistigen Zustand dieses Drehbuchs nach zu urteilen, wohl auch schon deutlich über 10 Meter hoch gewesen sein muss. Gerne hätte ich auch noch eine 4. Stunde lang gesehen, wie Brad Pitt selbst ausgewachsene Klingonen mit dem nervigen Wörtchen „Ehrgefühl“ vor sich hertreibt. Sowie nebenbei sämtliche Nebendarstellerinnen (die Studiomäuse vom Tzatziki-Catering eingeschlossen) und jegliches Niveau grunzend von hinten nimmt.

Sein Alter Ego Achilles, der trotz göttlicher Y-Chromosome – im vorteilhaften Kartoffelsack – mit einer handfesten Gesichtslähmung geboren wurde, ist ein Kerl, wie ihn die Frauen lieben: Die Streben des Waschbrettbauchs lächeln wie die Münder eines genmanipulierten Smileys in die Welt hinaus, immer auf der Suche nach einem Frauenleib, den es mit einem Zuzwinkern der rechten Brustwarze zu betören gilt. Eine erschreckende Parallele zu Kirk, weswegen dieses Review auch seinen Weg auf unsere Seite finden durfte…

Da Achilles bekanntlich die Ferse erfunden hat, konnte er es sich finanziell leisten, sich den ganzen Tag seinem übersteigerten Männlichkeitswahn hinzugeben. Dazu gehört selbst auf dem Klo nicht enden wollendes Sinnieren über die Kunst des Tötens (*Kotspuren müssen elemönierrrt werrrden!“), wobei uns die frisch versteinerte Augenbraue aber zu verstehen geben soll: „Seht, ich mache das ja auch nicht gerne. Aber außer kämpfen und mich einölen – freihändig! – habe ich ja nichts gelernt. Nein, das Töten wird mal mein Untergang und ich verdiene daher euren Kondolenzgruß auf meinem Helm. – Und wenn ich ihn aus euch herausschneiden musssss!!! (*wird wieder etwas ruhiger und klimpert mit seinen blonden Extensions in den Wimpern*) Bin der Killer, musst mich lieb haben!“

“Echt, ey! Langsam nervt dieser Armor mit seinen ewigen Pfeilen!“ – Brad Pitt geht sichtlich unter die Schildbürger: Die Dramaturgie heizt bereits davon und Wasch-Brad-bauch Pitt immer hinterher…

Zusammen mit dem Blut seiner Feinde verläuft das Leben des Achilles also mächtig im Sand. Würde er heute leben, wäre er wohl ein psychopathischer Trucker, der sich mit seinem verkommenen Wohnwagen irgendwo an einem Ausläufer des Teutoburger Waldes niedergelassen hätte. Eine unerträglich coole Sau, die aber jede Coolness sofort wieder mit einem leidenden Gesichtsausdruck davonwischt, der wohl als Bewerbung für Madame Tussauds berühmte Ausstellung gedacht ist. Kurz: Ein nervtötender Lackaffe, gefangen irgendwo zwischen manisch-depressiv und dem Knebelvertrag seines zuständigen Fitness-Studios! Und in seinem Zelt sogar ein waschechter Stubenhocker und einer der ersten Nerds überhaupt. Schien er durch das ständige Schleifen und Polieren seines Schwertes doch andauernd die nächste Seite aufrufen zu wollen. Was er mit einem simplen Umdrehen der Stichwaffe viel unkomplizierter hätte erledigen können…

So hockt Achilles also in 3 Schichten in seiner Behausung ab. Obwohl: Erst vertrimmt er die Badegäste am Feindesstrand nahezu im Alleingang, nachdem sein Boot panisch vor seiner eigenen Verstärkung geflüchtet ist. Doch dann vergeht ihm plötzlich die Lust… Während er sich in seinem Bett noch ein letztes Mal umdreht, tun es ihm seine ausgeweideten Kameraden auf dem Schlachtfeld gleich und erfreuen sich ebenfalls an einer finalen 90°-Wendung. Und obwohl er auf dem Schlachtfeld wie ein Teufel kämpft (sofern mal anwesend), lässt er sich von seiner aufgebrachten Liebessklavin mit dem Brotmesser bedrohen, dem Tod valiumverdächtig in’s Auge blickend.

Keine lässige Dialogzeile oder gar ein Funken Humor trüben dabei den blauen Testosteronhimmel. Satt und träge wälzen sich die Gesinnung-, oder besser: Gerinnungsgenossen (realistisch sprudelnde Blutmengen fielen nämlich der Altersfreigabe zum Opfer) über endlose Strände, um nunmehr dem Feind mit dem 27. Überraschungsangriff in dieser Stunde heimzusuchen. Nur schwer kann der männliche Kinozuschauer nach 3 Stunden der Homer’schen „Ode an die Eier“ dem Drang wiederstehen, die Popkornverkäuferin zu einem Match im Schwanzmessen aufzufordern. Oder den Parkscheinautomat im hohen Bogen als sein Revier zu markieren. Männer sind ja so simpel und dröge! Nach diesem Film schäme ich mich direkt dafür, dass Sparkiller einer ist.

„Du-huu? Großer Bruder? Findest du mich eigentlich unmännlich?“ – „Ach, was weiß denn ich… Kannst du nicht deine Fußpfleger mit solchen Fragen nerven?“ – Auch Schorfgesicht Orlando Bloom macht sich Sorgen um seinen Testosteronspiegel. Und um den im Badezimmer: Der ist nämlich so matt, man sieht nicht mal, wo man sich mit dem Handtuch schon „rasiert“ hat!

Die Geschichte an sich dürfte ja bekannt sein: Die schöne Helena (vermutlich von der deutschen Schauspielerin selber synchronisiert; man merkt gleich, dass da kein ausgebildeter Sprecher am Werke ist) wird von den Trojanern aus Griechenland entführt. Getreu den heiligen Schriften des Duke Nukem („Nobody gets our chicks, and lives!”) reisen Odysseus, Achilles, der fiese König Agamemnon nebst seinem von Helena verlassenen Bruder hinterher, um die trojanischen Sitzfurchen mal mit dem Schwert nachzuziehen. Und natürlich auch Petersons Anspruch auf dramaturgische Genialität. *Daumen und Zeigefinger gaaanz nah aneinander halt*

Das ist es auch schon im Groben und Ganzen. Aufgefüllt wird das Ganze auf Seiten der Trojaner ebenfalls mit dumpfbackigen Schönlingen im praktischen Gelpack (hat nichts mit Voyager zu tun). Angesichts der Frisuren hätte man wohl auch einen trojanischen Föhn oder ein 15-tonnigen Lockenwickler vor die Stadtmauern stellen können. Allesamt unsägliche Torfnasen und/oder mangelhaft resozialisierte Gewaltverbrecher, mühsam zusammengehalten mit einem Steineklopper-Moralkodex! „Habe die Ehre, gnä’ Frau!“ wäre wohl die passendeste Umschreibung der meisten Dialoge. Alles und jeder ist stets bemüht, sich nicht die Blöße zu geben und jeden Zuschauer einzeln zu belästigen: „Psst, bin ein ehrenvoller Mann, weitersagen!“. Dabei besteht der gesamte Film doch nur aus emotionsloser Hackebeilromantik. Motto: „Mache tot und rede darüber!“

Jegliche Charaktere scheinen nicht nur wegen der leichten Olivenöltextur aus dem frühen Render-Filmchen „Little Soldiers“ rekrutiert worden zu sein: Ein einziger Haufen ödes Machokonzentrat aus der After-Shave-Reklame. Hätte es an diesem Strand richtige Klippen gegeben, hätte wir wohl den sinnlosesten Massenexodus seit dem PC-Spiel „Lemmings“ gesehen… Nichts gibt den Figuren eine Tiefe, die über die der aufgeklebten Narben hinausgeht.

Das Ganze kommt eher als Werbefilmchen für Schweißersatzstoff daher:
Durchgestylt. Unvisionär wie Data beim „Strategema“-Zock. Gefühlsgeladen wie Spock bei der morgendlichen Augenbrauen-Gymnastik. Eben immer auf Nummer sicher. – Die, die Achilles zwischendurch schiebt, eingeschlossen.

„Nun lass ihn doch einfach weg! Das bißchen Nieselregen… Ich bin doch nicht aus Zucker!“ – Die schöne Helena (rechts) konnte ihren Liebsten nicht dazu überreden, sein Schamhaartoupet unbeschirmt zwischen die Naturgewalten zu platzieren. Dafür sieht sie aber gut aus und hat sogar Dialogzeilen… Nur will sie leider während des ganzen Films nicht sagen, welche.

Wer hat mir da im Bekanntenkreis eigentlich gesagt, dass man Brad Pitt mit blanker Kotpresse sehen kann? Wenn das ein nackter Arsch ist, habe ich wohl viele Jahre etwas falsch gemacht! Hätte ich das früher gewusst, hätte ich ja schon viel eher seitlich aus dem Oberschenkel gekackt. – Bin zwar nicht schwul, habe das aber zwischenzeitlich in Erwägung gezogen, als dem dreistündige Grauen bereits nach Minuten die erotischen Highlights ausgingen…

Fragte mich außerdem die ganze Zeit, was an dem Film eigentlich so arsch-teuer (ist das gar der gesuchte Hintern?) gewesen sein soll. Etwa die läppischen Armeen, die aus stolzen Männern bestehen, von denen drei Viertel zum Abschied ihrer Mother(board) zugewunken haben, als der Einberufungsbescheid kam? Und so ein paar verwaschene Schiffchen rendert einem doch heute jeder 3.-klassige Hersteller von Echtzeitstrategiespielen für das animierten Hauptmenü zurecht. – Beim Add-On!

Die Stadtmauern vielleicht? Sind es 2000 Kubikmeter langweiliger Stahlbeton, die Peterson uns stolz wie Oskar als Dollargrab verkaufen will? Hat er die Scheine gar bei der Verklinkerung eingegipst? Wie in deutschen Amtsstuben, die am Ende des Jahres plötzlich noch 10.000 Euronen für Büromaterial übrig haben? Oder ist gar das Trojanische Pferd das gesuchte Subventionsgrab? – Bezeichnend, dass uns dessen Bau sogar im Film vorenthalten wurde! War wohl ein zweiteiliger Fertigbausatz aus der Fabrik für Ü-Ei-Verschalung…

Bei der Aufstellung des Pferdes hätte ich z.B. gern einen unpassenden Spruch like Emmerich gehört: „Wir müssen die Zwischenwände noch verstärken!“ – „Warum? Das hält uns doch bereits locker aus!“ – „Wenn ich dir nachher auf den Kopf kacken muss, wärst du froh, dir weitreichendere Gedanken gemacht zu haben!“. Wenn schon Proll-Kino, dann auch richtig! Man muss auch den Mut zu künstlerischer Freiheit besitzen! Wenn man bedenkt, dass in der Fassung von Homer sogar die Götter ihre Pläuschchen abhielten, greift selbst das Argument der bierernsten Verfilmung des Originaltextes nicht mehr! Wo ist eigentlich Sam Raimi, wenn man mal einen braucht, der vor dem Dreh undefinierbare Substanzen raucht?

„Endlich Holz vor der Hütte!“ – „Könnt ihr meinen kleinen Enkel mal kurz auf den Rücken heben?“ – „Stell dir mal vor, da wären welche drin, ha! Haha!“ – „Hört mal alle her! Ich habe jetzt eure ausgewerteten IQ-Tests repräsentativ hochgerechnet. Ich bin mir noch nicht sicher, aber es könnte sein, dass wir ein leicht unterdurchschnittlich intelligentes Volk sind!“ – Das Trojanische Pferd ist leider nur ein absoluter Nebendarsteller.

So ist hier jeder Humor leider nur unfreiwillig. Lachhaft, dass einem Typ wie Achilles an seinem aaligen Cousin etwas liegen soll. Aber bei den Griechen, diesen Liebhabern gelockter Jünglinge, weiß man ja nie, was Hollywood uns da nun wieder vorenthalten hat. Man nannte sie schließlich nicht umsonst die „Action-Knaben des Altertums“! Vollkommen trashig und klischeehaft auch der bereits von mir angeschnittene weibliche Zwiespalt zwischen „Töte ich ihn oder bumse ich ihn?“.

Apropos Frauen: Die heulten sich eigentlich nur ihr eigenen Waschwasser zusammen (Jetzt weiß ich auch, wie Herkules die legendären Ställe des Augias geflutet hat. Er hatte seine Perle dabei!), schmachten zu ihrem Retter auf der Bühne vom Aragorn-look-alike-Contest hinauf oder hasten schon mal zur Probe durch den Fluchttunnel. Nebst Soundcheck. – Oft weiß man schließlich im Eifer des Gefechtes nicht, an welchem Stellen das tränenerstickte Organ besonders gut zur Geltung kommt… Und mit `nem Säugling unter’m Arm will man ja nicht kurz vor Filmende noch gegen den Türrahmen ballern.

Insgesamt kommen die Frauen hier also nicht gut weg. Nicht mal räumlich. – Logo, sind ja auch alle eingesperrt, versklavt oder anderweitig unmündig.

Und was war das für eine seltsame Schlacht gegen Mitte des Films? „Für heute wurde genug gekämpft“ und alles zieht wieder gen Schlafsack. Überhaupt: Immer, wenn eine der Schlachten entfernt spannend zu werden drohte, rammte uns irgendein angehender Hollywoodstar in Nahaufnahme seinen Bartwuchs in die Augenhöhle und blies zum Rückzug.
Weil irgendein bläslicher Hauptdarsteller mal wieder seine Tetanusimpfung verpasst hat, während die entbehrlichen Restdeppen schon seit Minuten ihre Gedärme als Girlande vor sich hertragen… Oder man hatte die grandiose Idee, einen anderen Bartträger (zerzaust, da böse) zu mäßig spektakulären Zweikämpfen heraus- und wieder hereinzufordern.

„Bei allem Respekt, Chef: Ich habe sie doch nur nett gefragt, ob wir nicht die Plätze tauschen können. Mir wird entgegen der Fahrtrichtung halt immer speiübel. Oder halten sie die dunkle Fläche im Wasser etwa für Korallen?“ – Eine Seefahrt, die ist frustig: Das kleine Schiff vorn im Bild fühlt sich angesichts dieser Übermacht irgendwie ausge-„bootet“…

Im Vergleich zu „Braveheart“ und „Gladiator“ sind die Schlachten eh nur so dramatisch wie Schattenboxen im Darkroom. Sterile Comickloppe für das Bilderbuch zum Film. Fliegende Kamerafahrten – teils durch ganze Lanzenwälder hindurch – sind ja gut und schön, aber für einen zeitgemäßen Film braucht man heute schon mehr, als einen Zwerg mit Handkamera in die Dicke Berta zu stecken und abzudrücken… Alles sehr oberflächlich hier. Hatte zeitweise das Gefühl, man hätte Bud Spencer einfach ein Schwert in die Hand gedrückt und seine coolen Sprüche von den abwesenden Deserteuren aufsagen lassen! – Langweilig…

Das Ende war so erlösend wie unspektakulär: Das Schicksal der Flüchtigen bleibt ungewiss und der flennende Sprecher („Mögen sich alle bis in alle Ewigkeit an seinen Namen erinnern!“) bei Brad Pitts finaler „Selbstbeweihräucherung“ hätte die peinliche Abschiedslitanei lieber vor jemanden halten sollen, der sich mit so was nicht auskennt. Fühle mich nämlich ein bisschen Gaga dabei, einer Sagengestalt hinterherzutrauern, die uns der Film als bestätigt zu verkaufen versucht!

“Welch eine Unterstellung! Natürlich habe ich dir zugehört, Schatz! Du sagtest eben: `Stöhn, Ächz, Fleh, Anhimmel!`. Na, zufrieden?“ – Stark, unabhängig und irgendwie total fett. Und dabei reden wir erst mal nur über Braddis Haare. Ebenfalls gut gemacht vom Autoren: Achilles ist endlich mal ein Held mit Schwächen. Man sehe sich nur mal das Drehbuch an!

Die angesichts des Megabudgets höchstens durchschnittliche Troja-Kulisse bläht dann noch ein paar letzte Showflammen in den Nachthimmel und das trojanische Pferd verschwindet unbesungen und unerwähnt in der Light-Version der Chaostage. Achilles gibt Pfeile (*heroisch rauszieh*) und natürlich auch endlich den Löffel ab, nachdem er sich auch im „angebohrten“ Zustand noch viele Sekunden lang als Mimiklehrer für Goldfische versucht hat… Taps, taps, taps. Plumps. “Bin tooo-hoot, musst mich jetzt liebhabeeen!”

Fazit: Ich habe zwar noch keine Pferde kotzen sehen, doch diesmal hätte ich mich bei einem hölzernen nicht darüber gewundert… Wem es nach einem historischen Schinken gelüstet, sollte in der Fleischerei lieber nach abgelaufener Ware fragen. Oder „Braveheart“ zum x-ten Mal auf seinen Tränendrüsen Samba tanzen lassen.

Außerdem halte ich es mit Tucholsky: „Soldaten sind Mörder“. Wenigstens einen Funken Selbstkritik erwarte ich daher auch in einem solchen Schlachtengemälde. Brads Montag-Morgen-Visage lässt zwar manchmal durchblicken, dass er gerade überhaupt keinen Bock auf Verstümmelungen hat, aber dass mir die Figur dadurch auf eine andere Weise als tumorös ans Herz wächst, bewirkt dies nicht.

Außerdem ist mir die ganze Hatz deutlich zu lang! Hätte man die Endschlacht nicht in einem Vorfilm unterbringen können, während Jean-Luc`s Synchronstimme von Helena-Entführung und Achilles-Schizophrenie berichtet? Vor dem neuen Trailer zu „Raumschiff Surprise“, um eine Art ansteigenden Spannungsbogen zu entwickeln? Anscheinend nicht…

„Troja“ ist eben liebloses, visionsloses Kino von der Stange. Für Leute, die bei ein bisschen Schwertgeklimper selbige schnell bekommen. Spannender (auch am Stoff) als das nicht enden wollende Strandcamping dieses Films ist so ein Hosenzelt allemal!


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Artikel

von Klapowski am 05.06.04 in Film-Review

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Kommentare (18)

  1. Gast sagt:

    Erster.
    Harhar

    Die Idee mit der Backenpoperze ist übrigens wirklich einmalig.

    Werd ich jetzt erstmal meinem ganzen Umfeld kundtun und und mich dabei hämisch über Brads offenkundige erste anatomische Missbildung (endlich mal keine geistige) auslassen.

    Heureka!

  2. enyak sagt:

    Schöne Abwechslung zum üblichen Trekprogramm! Ich hätte auch nichts gegen Fertigpizza-Reviews…

  3. Klapowski sagt:

    Wirklich eine schöne Idee! Da kenne ich mich nämlich bestens aus!

    Aldi gegen Oetker, Schlecker gegen Selbstgemacht! Das wär' ein Fest! Und endlich könnte ich ohne schlechtes Gewissen wieder einen "Haufen Käse" schreiben!

    Ich glaube, ich spamme schon mal vorsorglich die "Wagner"-Basher von der Website gegenüber zu und mache mich über die "Frosta"-Fans lustig…

  4. Kaworu sagt:

    Wow, was seid ihr in letzter Zeit denn alle so kreativ? Ja mei… SCHLAFT ihr irgendwann eigentlich noch? Die Tastaturen müssten doch langsam mal ausgeleiert sein… Aber mir gefällt das. Ihr leidet für eure Artikel. Und weil ich ein Sadist bin, will ich, daß das vorerst mal so bleiben tun tut.

    Jedenfalls hat mir der kleine Exkurs in die Welt der großen Leinwände wohl gefallen. Das kann man ruhig mal wiederholen.

  5. nakedtruth sagt:

    Bleibt nur zu hoffen das die Helena und Paris genug Kohle in Schweiz geschafft haben um sich wenigstens einen zweiten Gesichtsausdruck zuleisten, womit sie dann beide nur noch an halbseitiger Gesichtslähmung leiden.
    Als nächstes Trek-fremdes Review könnt ihr ja Gina Wild "Jetzt wirds schmutzig neben. Echte Schauspieler, Handlung, erstklassige Dialoge…
    Alles was VOY, ENT und TROJA fehlt.

  6. Klapowski sagt:

    A-haaa! Ich hatte es doch geahnt! War mir doch gleich so, als wenn man uns da um eine Sequenz bescheißt, in der wir wieder unsere Trekkie-Toleranz beweisen dürfen:

    In Homers Ilias ist Achilles nämlich definitiv schwuuuuul! (Huch! Fühle mich durch dieses Wort plötzlich drei Jahre zurückversetzt. Damals, als wir unser Gästebuch online stellten)

    Oder zumindest Bi. Im Alten Griechenland nahm man das ja nicht so genau. Da hatten viele Erwachsene ja noch einen eigenen Actionknaben, den sie dann in die Geheimnisse der Erotik einwiesen.

    Aus Patroklos, dem Achilles-pimpernden Geliebten, hat man dann kurzerhand einen Cousin geschnitzt…

    Schade! Hätte gerne gesehen, wie ein Bote in das Zelt von Achilles eintritt (die US-Prämierengäste streicheln romantisch verklärt über ihr Sektgläschen) und aus den Kissen erhebt sich Brad Pitt…
    Links und rechts zwei zusätzliche, sehr behaarte Männerhände, die wie bei Göttin Khali aus seinem Rücken zu wachsen scheinen.

    Haha! Nach dieser Vorstellung gehe ich jetzt erst mal eine Runde zum Abschmunzeln in den Keller!

  7. Gast sagt:

    Ich hoffe, dass es beim Schmunzeln bleiben wird!

  8. Kaworu sagt:

    Ich bin mir sicher, daß er gar nicht schmunzeln schreiben wollte, sondern es nur ein Tippfehler war… hoho…

  9. Gast sagt:

    Er geht zum Rumschmutzen in den Keller?
    -Hace

  10. Gast sagt:

    ausnahmsweise muss ich klapowski voll und ganz zustimmen. ausserdem, falls du mitgezählt hast dauerte der krieg ca. 18 tage(inklusive 12 tage bestattung für hektor).

  11. Gast sagt:

    halt stopp nicht s o viele Beiträge – dA kommt ja kein Schwein mit lesen nach.

    hxype'

  12. Gast sagt:

    Ich glaub das letzte Mal als ich so gelacht hab war… als ich das erste Mal ein Review auf dieser Seite vom Klapowski gelesen hab.

    Eure Seite ist unschlagbar, erfreut uns weiterhin mit so hochfrequenten Aktualisierungen.

    Wortspielqualität und auch Wortspieldichte in diesem Text sind beispielhaft, für nur ein paar davon würd sichs tatsächlich lohnen mal die Ilias zu lesen.

    *schleimspurende*

    Wenn du diesen Film schon so (köstlich!) zerreißt Klapowski, bin ich mal gespannt wie "Übermorgen" (TDaT) abschneiden würde…

    ————
    Kaba

  13. bergh sagt:

    tach auch !

    Was soll man an TDAT schon zerreissen.
    Coole Tricks bei minimaler Handlung.
    Schattenhafte Charaktere und Löcher in der Logik, daß man mit einem Borg-Kubus durchfliegen kann.

    Nette Popcorn-Unterhaltung, keiner weiteren Worte wert.

    Wohingegen Troja ja eine Rückkehr der Helden ist.(laut Wewrbung) und Klapowski uns kundtut was er davon hält.
    Werde mir mal Troja mit der Klapowski Brille (TM) anschauen. :-)

  14. Gast sagt:

    Aber trotzdem bleibt die Frage, warum so ein Machwerk derartig viel schotter kostet.
    Lizenzgebühren fallen ja mal flach…
    HEY – HEUREKA (Mir geth ne rakete ab)

    DAS TEIL IST SO TEUER, WEIL GRIECHENLAND ´NE SCHMERZENSGELDKLAGE DURCHDRÜCKEN KONNTE !!!

    Ist jaauch logisch: Schließlich ist auch der Standardteutonentourist schon ein höchst lästiger Beweis dafür, daß der Mensch eben NICHT vom Affen abstammt – so pervers verhält sich noch nicht mal der Schimpanse, dem man in Asien bei lebendigem Leib das Hirn rauslöffelt (abgesehen davon hat er wenigstens eins!).

    Wenn man sich also jetzt vorstellt, wie die ohenhin leicht zu beeindruckenden Vollbratzen in Sandalen und Bermudashorts bierbauchgarniert jeden geplagten Hellenen danach fragen, "wo denn die kleine Schlampe aus dem Apollotempel, weisst ja, HARHAR" abgeblieben ist oder wieso Brad Pittiplatsch nicht mit einem Autogrammstempel in einem Pferdeapfelberg eingemauert auf die neckermann-ist-eklig-Gruppe warten konnte.

    Armes griechenland – die paar Credits, die durch eine leicht erhöhte Touri-Schwemme reinkommen gehen doch locker für den Psychologischen Notdienst mit finalem Valiumschuss drauf.

  15. Gast sagt:

    Das Problem is nur, dass das net in Griechenland sondern hauptsächlich Marokko+ ein paar weitere Länder gedrecht wurde…
    ——
    Kaba

  16. Gast sagt:

    Aber weiß das der "normale" Kinospacken ?
    Und wenn ja, kann er/sie dieses "Wissen" auch in irgendeiner Weise auswerten ?

    na mal schaun, was das Brad vorm Kropf als nächstes Filisiert.
    Interview mit einem Fass Bier ?

  17. frakesjoe sagt:

    Selbst wenn an "Original-Schauplätzen" gedreht worden wäre, wäre es nicht Griechenland gewesen, sondern die Türkei. Die hat Petersen übrigens Subventionen geboten, wenn er tatsächlich da drehen würde, was er aber ablehnte.

    Nunja, in der Originalsage war der abgeschlachtete Cousin ja auch garnicht der Cousin von Achilles, sondern sein Liebehaber. Vielleicht waren die Drehbuchautoren wiedermal nicht bei der Sache und haben ihr Drehbuch mal wieder mit der Sage vertauscht. Für den schwulen Lover kann man doch mal morden, oder? (Ich weiß es nicht, bin nicht schwul!)

    Während des Films, bei der Szene, als sie das Holzpferdchen am Strand entdecken, hätte ich gerne die Truppen im Gaul gesehen, als der König (oder wers war) verkündete "Fackelt es ab!". Wären bestimmt ein paar lustige Gesichtsausdrücke gewesen. Warum auch nicht? Weiß doch eh jeder Zuschauer, dass da die Griechen drin kriechen.

    Ich freu mich schon auf die Vortsetzung, wo Odysseus vom hinterlisten Massenmeuchelmörder zum Helden wird. Immer wieder frage ich mich bei der Geschichte, wie man sich auf dem Weg von der Türkei nach Griechenland (bzw. Thessalien) derart verfahren kann, und das ohne Frau am Steuer…

  18. bergh sagt:

    tach auch !

    Nachobenhol.
    INzwischen habe ich den Film gesehen und kann Klapowski weitestgehend zustimmen.
    Wo ist die Kohle geblieben ?
    Vielleicht hbei Pitt Brett und Co. Die Jungens wollen Kohle sehen.

    Die Odysee von Petersen ?
    Och nee lieber von Hinnersen.
    (Bauer Hinnersen aus Norddeich.) :-)

    Ansonsten Weiter fröhliches Spamen.

    Gruss BergH

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