Film- und Serienkritiken

Der Latinum-Standard des Star Trek Universums

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Star Trek VIII – Der erste Kontakt – First Contact

Star Trek VIII – Der erste Kontakt – First Contact

Star Trek VIII… – Abgesehen davon, dass ich die römischen Produktionsziffern ab jetzt mit dem ausgestrecktem Zeigefinger zusammenzählen musste, gehört dieser Film zu meinen absoluten Lieblingen! Immer, wenn dieser Streifen kommt, nagele ich mein Sofa senkrecht als Alkoven an die Wand! Und Seven-of-Nine im Geiste. – Trotz Borg-Überschuss in Voyager: HIER macht Schwedisch lernen wieder Spaß!

Ein Flashback:

Zombiehafte Gestalten. Ich torkele durch einen Gang. Ein anderes Flashback: Ich bin an irgendetwas angelehnt. Ich sehe mein Auge. Ich sehe mich selbst. Dann entferne ich mich von mir selber, werde immer kleiner. Flüstern. Um mich herum tauchen furchteinflößende Strukturen auf: Verwitterte, grob aussehende technische Gerätschaften. Und Hunderte, wenn nicht sogar Tausende, die so sind wie ich! Kaputte, verkommene, zerstörte Wesen…

„Klapowski! Klapowski! Da! Er kommt zu sich! – Verdammt, holt ihn doch endlich aus diesem Bierfass heraus! Das ist das letzte Mal, dass wir ihn zur Weihnachtsfeier im Redaktionsgebäude eingeladen haben! Und du, Sparkiller, hörst gefälligst damit auf, ihm einen Korkenzieher ins Auge zu stechen! Verdammte Schnapsleichen…“

Kein Zweifel: „First Contact“ hat mich beeindruckt und geprägt wie kein anderer ST-Film zuvor! Komisch: Obwohl ich die anderen mehrfach in meiner Kindheit sah und man den „neuen Mist“ normalerweise nur als Abklatsch seiner geliebten Sandkastenhelden ansieht. Aber kein ST-Streifen bot schließlich so viele schöne Ideen und Überraschungen am laufenden Band! ST 8 ist wie eine Wundertüte: Randvoll gefüllt mit Gags und Gimmicks! Sozusagen das YPS-Heft des Franchise! Mit den ewigen Urzeitkrebsen unseres Herzens: Den Borg!

Ein Füllhorn der Multimillionen-Dollar-Unterhaltung!

„Meinen SIE etwa, ich swinge gerne? Mitnichten! Aber irgendwie muss ich ja den rosa Elefanten ausweichen!“ – ST VIII ist eine einzige bunte Party und alle sind eingeladen! Troi würde ja gerne weiterhin am Komasaufen teilnehmen, aber da ist plötzlich dieses helle Licht am Ende des Tunnels, das untersucht werden will…

Gut, fraglos verwerfliches Mainstream-Kino, das gebe ich zu, liebe sozialistische Gemeinde… – Aber so packend und leidenschaftlich wie „Indiana Jones“ und „Men in Black“, dass man den kapitalistischen Kräften direkt mit einem Carepaket Manager-Zigarren danken möchte!

Kaum eine Minute, in der nicht ein kleines Schmankerl oder eine nette Erkenntnis den Zuschauer amüsiert: Zefram muss mal „schiffen“, Picard hat hingegen nur „sein Schiffchen zerbrochen“ (nein, kein Penisbruch), die Wirtschaft der Zukunft funktioniert immer noch „anders“ (die ersten Marxisten setzen wieder ihre Gummiohren auf), Barcley stottert wortwörtlich seine Schulden als Gastdarsteller ab und der Holodoc schlägt sich mit einer Reklamation über 80 Pfund Implantate herum. – Nur weil irgendwer den Metallnasen erzählt hat, die Teile stammten aus der bemannten Raumfahrt…

Ohne Ermüdungserscheinungen geht das bis zum Ende des Filmes so weiter… Noch mehr Ideen, mehr Gags, mehr Überraschungen… Haben, haben, haben! – Man steht da wie ein Kind, das nachts in der Spielwarenabteilung eingeschlossen wurde.

Mit den Borg, einer Zeitreise und dem ersten Warpflug haben die Autoren natürlich auch 3 Faktoren gewählt, die selbst „Police Academy 28“ zum Quotenhit gemacht hätten! – Wobei ich zugeben muss, dass der Anfang des Filmes eigentlich gewaltig schwächelt. Zu Beginn geht alles derartig rasend schnell, dass die ewigen Kino-zu-spät-kommer noch nicht mal ihre Fressalien nach Ess- und Knisterlautstärke sortiert hatten. Ruck-Zuck standen Picard und Data vor der Phoenix und überforderten all jene Trekkies, die noch die 7 Vorgängerfilme gewohnt waren:

Normalerweise räkelte sich zu diesem Zeitpunkt gerade mal Captain Kirk aus dem Vorspann, um sich die Einsatzbesprechung (auf der der Film basieren sollte) überhaupt erst mal im Kalender zu notieren!

Doch Frakes machte vieles anders: „Die Borg greifen an!“ – „Zur Hölle mit unseren Befehlen!“ – *Hinbraus* – „Feuer!“ – „Ein Zeitstrudel! Methanatmosphäre! Alles Borg! Müssen Schaden reparieren!“

Und eh’ man sich’s versah: „Darf ich die holde Dreisamkeit stören?“

„OK, Data! Und jetzt ihr rechtes Bein neben meinen Kopf!“ – Vertikal-Twister gehört zu den Partyspielen, die der Androide eigentlich nie lange spielen wollte. Gut, dass die Ziffern des stillen Startcountdowns endlich einstellig geworden sind…

Ab da wurde der Film endlich ein wenig ruhiger und passte erstmals ein wenig zu dem ruhigen Soundtrack vom Beginn. – Der übrigens mindestens in meiner persönlichen Top-10 steht! Da hat Jerry Goldsmith wieder einmal schlüssig dargelegt, warum er sich sein Edelmetall im Nachnamen redlich verdient hat! Auch sonst kann die Musik begeistern: Die ST-Reichskapelle spielt wieder mal jedes erstklassige Schützenfest an die Wand! Kein Wunder: Hat doch die Handlung ebenfalls großkalibrige Züge… Jawoll, sie spielen, als wollte sie einen ganzen Generatorraum an „Spannung“ herbeitrommeln! Zwar ist eigentlich nur EIN einprägsames Stück dabei, aber auch sonst sitzt einfach jeder Ton, bis hin zur letzten Triangel!

Ein weiterer Kunstgriff sorgt dafür, dass sich Humor und Horror nicht in die Quere kommen: Während Picard sich durch Massen an Borg rempelt („Wenn wir ihnen nichts tun, ignorieren sie uns!“ – Wie erklärt er sich dann seine assimilierten Kameraden? Nanitenübersprung durch sexuelle Kontakte?), können Riker&Co auf der Erde noch einen Comedy-Wettbewerb drauflegen. Schließlich wurden sie nur mit so nebensächlichen Dingen wie der Rettung der Föderationsgeschichte betraut und wissen gar nicht, dass der Captain mit Naniten-Spray zwischen den Küchenfugen hantiert!

Immerhin gefällt mir diese Lösung bei weitem besser als die allgemeine Lockerheit bei „Der Aufstand“, die dann doch etwas aufgesetzt wirkte… So darf das Außenteam also nach Herzenslust durch Kieferwälder stromern, nach Tequilla-Lecks scannen und Zefram „Ich will keine Statue sein!“ Cochrane seinen ersten Kater durch Phaserbeschuss bescheren.

„Hey, aus dieser Entfernung seh’ ich’s ja erst: Das ist ja gar kein `Klarer`!“ – Armer Cochrane! Ständig muss er (vom) Wasser lassen! Aber irgendwo hier hatte er sie Gestern noch in den Sand geritzt: Die ultimative Formel zum Erreichen von Warp10! Wo ist sie nur geblieben??

Sicher: Die Tatsache, dass ein betrunkener Unhold wie Cochrane mal eben den Warpantrieb erfunden haben soll, war so weit hergeholt, dass sie eigentlich von einem Frachtercaptain hätte vorbeigebracht werden müssen. Und der Bau eines solchen Raumschiffes ist wohl eher der Job einer heruntergekommenen Nachkriegsregierung. – Nur echt mit den zerfetzten Krawatten aus „The Flintstones“. Aber wer will sich deswegen schon anstellen, wie in der DDR zum Brotkauf? Ich bestimmt nicht!

Cochrane ist eben der Archetyp des sonderlichen Genies… Große Köpfe der Geschichte wie Martin Luther, Klaus Kinski oder Daniel Küblböck waren schließlich auch keine Knigge-Leser! Für fundamentalistische Trekkies könnte es natürlich schon harter Tobak sein, dass die wichtigste Figur der Trek-Geschichte für das Mainstreampublikum vergewaltigt wurde, um Schnapspralinen in den Merchandisingkatalog aufzunehmen… Aber als demnächst zer-, bislang aber nur eingefleischter Satiriker habe ich natürlich schon meine Freude am flaschendrehenden Antihelden… Ein bisschen Selbstironie hatte mir in ST bislang sowieso gefehlt!

Um Fragen vorzubeugen: Ich habe keine Ahnung, ob ST 8 überhaupt ein guter ST-Film ist… Irgendwie passt er ja auch nicht ganz in die Reihe: Er ist einfach viel zu locker-flockig, bietet zu viel Abwechslung und die feinen Sets (Schön: Deflektorplattform) wirken zu erwachsen, als dass sie im gleichen Biedermeier-Universum wie „Generations“ spielen könnten.

„Zier dich nicht so! Nur einen Kuss, Mann! Stell’ dich nicht so an! Du willst es doch auch!“ – Dass es hier gefunkt hat, kann man rechts unschwer erkennen! Data und der Borg würden daher gerne zusammen knacken. Doch leider knackt hier nur der Borg. – Halsstarriger Kerl!

ST 8 hat selbstverständlich auch nicht viel an Philosophie und moralischen Dilemmas zu bieten. Er ist einfach „nur“ wie ein schneller Musikclip ohne Titten, halt brilliant umgesetztes Popkornkino! Aber von einer schlafwandlerischen Perfektion, dass man immer wieder gerne mal `reinschaut, alleine wegen der Unmengen an schmissigen Dialogen: Kurz, aber einprägsam. Filmische Gleitcreme im Ohre des „Betrachters“!

„Wären sie nicht der Mann, der sie wären, ich würde sie auf der Stelle töten!“ – ZACK! Das hat gesessen!

„Hier muss ein Schlussstrich gezogen werden!“ – Schöner und bildlicher hätte ich es auch nicht ausdrücken können! Ich hol` schon mal `n Stück Kreide…

„Tapferes kleines Schiff!“ – „Klein?!“ – Hahaha! Typisch Worf! Willkommen zurück! Freut mich, dich zu sehen!

Dagegen kann NEMESIS mit seinem Gefasel über Schatten, Echos, Spiegel, Pauschbilder, defekte Fotokopierer und Zwillingsforschung einfach nicht anstinken. Auch wenn`s auf den ersten Blick tiefgründiger wirkt.

Ja, ST 8 punktet eben mindestens zu 70% auf der Gefühlsebene und lässt die unvermeidlichen Storyschnitzer (Warum nur EIN Borg-Schiff? Vakuum-Slapstick mit Worf… ect.) als verzeihbare Anhängsel erscheinen. – ST 8 ist eben aufgedreht wie ein neugieriges Targ („Keine Angst, der moralisiert nix. Er will nur spielen!“) und zeigt schon zu Beginn, dass unsere Traumwelt nicht wieder zum „Generations“-Tiefschlaf werden soll:

Nach einem schönen Zoom quer durch ein Borgschiff, kommt gleich der Augenbohrer zum Zuge, sofort gefolgt von einer Traum-im-Traum-Sequenz. – Dank dieser guten Schnitte hatte ST bei mir endlich auch wieder eine selbige. Wenn auch die ungesunde Ferrero-Variante mit viel zuviel Zucker, Kakao und Farbstoff…

„OK, OK! Du hattet ja Recht, Seven-of-Obi! Es ist DOCH der richtige Schraubaufsatz! Können wir uns jetzt wieder den Fußbodenleisten widmen? Bitteee?!“ – Muss man immer schön im Sichtfeld behalten: Schwarzarbeiter in schwarz. Sonst entfernt der schon mal Auge um Auge… und Zahn um Zahn um Zahn….

Dass die Borg eigentlich ausgelutscht sind, kann man dem Film übrigens kaum vorwerfen. Denn mit diesem Streifen wurde das Thema Borg eigentlich erst zu einer runde Sache! Alleine, dass die weißgesichtigen Pantomimen aus TNG (mit Fahrradschlauch am Kinn) nun plötzlich bedrohlich und furchteinflößend aussahen, rechtfertigte in meinen Augen einen ganzen Film mit ihnen. Nun wussten wir über sie eigentlich alles, was nötig war, um die restlichen Voyagerstaffeln für unnötig zu befinden.

Denn erst dort wurde das Thema nervig: Plötzlich wohnten die Maschinenmenschen im Big-Brother-Haus und wir erfuhren jedes peinliche Detail aus ihrem zuvor noch angenehm rätselhaften Leben. Entsetzliche Kinderdarsteller prügelten sich plötzlich um die Überholspur im Transwarpkanal und den besten Stehplatz in der Unimatrix… Wenn nicht gerade die Borgqueens 14 bis 73 zum Frauenfussball antraten.

Doch zurück zum Film:

Auch das brutaleske Verhalten Picards wirkte, im Gegensatz zu den beiden Nachfolgerfilmen, nur wenig aufgesetzt. Dass sein Hass auf die Borg die Kantenlänge seines Diplomatenpasses weit überstieg, wurde schließlich schon in der Serie klar gemacht… Und immerhin bescherte uns dieser Umstand die wunderbare Moby-Dick-Metapher, die hier wie die Faust auf’s Elektroauge passt!

Gut, er opfert etliche Crewmitglieder und hätte das Schiff fast in den Untergang gerissen. Aber das machte ja die spätere Bekehrung vom Saulus zum Paulus umso reizvoller! Und mein Versöhnungssex mit dieser Figur (wenn auch nur im Geiste) gehörte auch zu meinen schönsten Trek-Erlebnissen der letzen Jahre!

„Tut mir leid, Kumpel! Du bist einfach zu spät dran! Dieser Laden schießt immer um Elf!“ – Oder lag’s doch am falschen Mädchennamen? Er wäre nicht der erste, der das Opfer einer „Bloody Mary“-Bestellung wird…

Da verzeiht man auch den kleinen Ausraster auf dem Holodeck, als Captain Diplomato gleich zwei Borg in den Sommerschussverkauf rennen lässt. – Nichts kann den Hass auf die Borg schließlich besser verkörpern als ein bebendes Maschinengewehr, das Picard mit 9,2 auf die Ankläger-, Geschworenen- sowie Richterskala entführt…

Und Lilly mochte ich auch! – Obwohl sie für eine weibliche Kinodarstellerin ertsaunlich wenig sexy war… Wer vor ihrer Hütte verzweifelt nach Holz suchte, musste damit rechnen, mit Gewehrsalven verjagt zu werden. Ein echtes Biest also, aber selbstbewusst und mit dem rustikalen Kriegerhumor von Worf… – „Worf? Klingt russisch!“- Natürlich in Anspielung an den berühmten Schweden-Gag! Haha! Und da war schon wieder Selbstironie in Star Trek!

Und jetzt schon das 2. Mal in 37 Jahren!

Ich liebe sowas!

Soviel Charakter-Feuer hatte ST jedenfalls nicht mehr, seitdem Dr. Pulaski als Hexe verbrannt worden ist…

Die Produktionsmittel sind sowieso über jeden Zweifel erhaben… Die Masken und die von den Borg assimilierten Schiffsgänge sind so detailliert gestaltet, dass man auch nach mehrfachen Sehen noch neue Techno-Zahnfüllungen und Augenbrauen-Spoiler entdeckt. Eine Detailverliebtheit, die man von ST-Produktionen bislang nicht kannte und mich bedauern lässt, dass Wunderkind Jonathan Frakes nach ST 9 nicht mehr Regie führen durfte. Für das zweitklassige Drehbuch konnte er in der kitschigen Saga „Unsterblich vs. Hässlich“ schließlich nix!

Und der anfängliche Kampf gegen das Borgschiff sah sogar besser aus, als viele der grottigen CGI-Schiffchen aus dem 9. Teil!

Sehr gut gefiel mir auch der Kampf auf der Deflektorschüssel! Aus irgendeinem Grund liebte ich es schon immer, wenn ST-Crews über die Außenhülle spazierten. Nirgendwo fühlt man die beeindruckende Weite des Universums mehr, als wenn man sich in einen Charakter versetzt, der mit Magnetschuhen in seinem eigenen Sternzeichen spazieren geht! Ganz zu schweigen von Aha-Momenten, wenn man als Zuschauer die Deflektorschüssel mal von Nahem sieht.

Vergleichbar ungefähr mit Freeclimbing-Szenen auf der Freiheitsstatue, die normale Actionfilme oft als emotionsgeladene Location bemühen…

Die schwelende Menschwerdung von Data erlebt hier ebenfalls einen Höhepunkt, der von den zwei Fortsetzungsmachwerken nur noch lahm neuinterpretiert werden konnte… Mit Hilfe des Emotionschips wird zwischen dem bewährten Plapperdata und dem fühlenden Weichei hin- und hergezappt, was der Figur neue Möglichkeiten eröffnet.

„Hmmm, das fällt leider nicht in meinen Zuständigkeitsbereich. Ich schreibe ihnen eine Überweisung für die Geflügelbraterei!“ – Chronische Gänsehaut, ausgelöst durch eine starke Metallallergie: Da ist selbst die Dermatologin überfordert! Data würde es ja abreißen, aber die Kinder hatten sich ja so auf das 24. Türchen vom Adventskalender gefreut…

Eine schöne Stelle ist die, in der der Androide Angst verspürt und kurzerhand seine Emotionen abstellt: „Erledigt.“ – „Manchmal beneide ich sie, Data!“

HAHA! Da hat damals der ganze Kinosaal gelacht! – Glaub` ich zumindest… Auf jeden Fall habe ich stellvertretend für alle Anwesenden mitgegröhlt. Warum das witzig war, habe ich inzwischen aber leider vergessen.

Doch einer der absoluten (Dampf)Hammer in der Data-Historie ist wohl das Duell mit der Borgqueen. – Übersichtliche Dialoge über Perfektion, Menschen und Maschinen, wegen denen wir oberflächliche SF-Spinner uns regelmäßig für tiefgründig und hoch philosophisch halten. Trotzdem aber gelungen und mit den intimsten Momenten zwischen ST-Bösewicht und Held, seit es Sünde gibt…

Als Picard seine Show im Maschinenraum abzieht, Datas Gesichtspeeling ihn für „Terminator 4“ empfiehlt („Hasta la vista, Mr. Gouverneur!“) und Jean-Luc den Kopf der Borgqueen („Sein oder nicht sein!“) in Händen hält, hat man dieses Gefühl im Hinterkopf, dass dieser Film erstaunlich rund und massenkompatibel war. Für ein ST-Movie.

Und wer als Trekkie, und mag er auch noch so sarkastisch sein, bein ersten Kontakt mit den Vulkaniern nicht flennend vor seinem DVD-Player zusammenbricht, hat auf MEINER Internetseite sowieso nichts verloren. HINFORT mit dem Pack, dass angesichts dessen nicht innerhalb von 30 Sekunden in sein Taschentuch trötet! Wehe, ich höre nicht gleich was! – Dann wird der Laden hier dicht gemacht!

Fazit:

Glaubt es mir: „First Contact“ wird in 20 Jahren DER Klassiker der Trek-Geschichte sein! Spätestens dann werden wir hustend in unserem holographischen Forum sitzen und diesen Film als „guten, alten, klassischen ST-Streifen“ loben. Wir werden uns fragen, warum „ST 17 – Die Explosion hinten links“ denn nicht auch so tiefgründig und erfrischend Un-Mainstreamig(!) sein kann…

ICH zumindest sage es HEUTE schon, wenn ich den Fesselfaktor von ST 8 betrachte:

„Gerüchte über meine Assimilierung sind stark untertrieben!“

Note: 1-

„Ich habe es ja schon die ganze Zeit geahnt: Egal, was ich tue, ich kann bei dir einfach nicht landen!“ – Knapp an Wolke 7 vorbei: Während die Borg Rauchsignale in Richtung Deltaquadranten lenken, möchte Picard am liebsten mit beiden Fäusten auf die Erde eintrommeln! Wenn sie nur nicht noch so weit weg wäre… Aber daran arbeitet er bereits.

Weitersagen!

BS

Artikel

von Klapowski am 08.10.03 in Star Trek - Filme

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