Film- und Serienkritiken

Der Latinum-Standard des Star Trek Universums

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Star Trek XI – Der Trailer-Dampfhammer

trailerguck-klein.jpg„Ein Dampfhammer-Review zu einem Trailer? Ja, haben die denn den Phaser-Schuss nicht gehört?“ – So oder ganz anders dürfte Eure Reaktion ausfallen (im Sinne von: darf ruhig ausfallen), wenn Ihr diesen Artikel hier erblickt. Doch auch wir konnten uns dem Hype nicht länger verschließen und haben uns anlässlich des nahenden Trailers sogar schon zwei Warpgondeln an unseren rentnerfreundlichen Gymnastikball montiert.

Vor 24 Stunden sah meine Vermutung bezüglich des Trailers noch so aus…

Leise Streich(el)musik, vorbeigleitende Sterne.
Dann ein Teil des Schiffes, der in’s Bild gleitet, augenfreundlich vergrößert.
Dann ein Zoom heraus, das ganze Schiff ist zu sehen.
Futuristisch und neu designt, aber doch irgendwie wohlbekannt.
Die Seriennummer ist gut zu erkennen. Dann eine Explosion, aus der die
Buchstaben des Wortes „ENTERPRISE“ dreidimensional herausfliegen und sich sofort
zusammensetzen.
Sofort folgt schnelle Stakkato-Musik; mit jedem Beat wird ein
anderer Darsteller eingeblendet.
Alle drehen sich erschrocken von ihrer Konsole weg, zur Kamera hin. Am Schluss sieht man Kirk, der entgeistert aus seinem Sessel steigt und irgendwas Großes auf dem Hauptbildschirm anstarrt.
„Das ist… unglaublich!“ – Zoom auf ihn, letzter Beat-Akkord. Noch einmal der Titel in Großbuchstaben. Schluss.

Nun ja, so ganz hat es das Endprodukt meine Vision dann doch nicht getroffen. Wäre ich selbstkritischer, würde ich mir sogar ein Versagen von nostradamischen Ausmaßen bescheinigen. Aber das macht nichts. Denn auch der tatsächliche Trailer bietet viel Spekulationsstoff. Zwar eigentlich nicht wirklich, aber da die Foren schon jetzt überquellen und die Kommentarschreiber sogar das selbe mit ihrem Speichel versuchen, muss man wohl genau das behaupten, um im Star-Trek-Satire-Business zukünftig noch ernst genommen zu werden.

Der Trailer ist (unter anderem) auf unserer grundsympathischen Partnerseite treknews.de zu sehen und zu hören. Ja, noch mehr sogar: man glaubt den miefigen Staub einer Baustelle zu riechen! Und auf der Zunge den metallischen Pupsgeruch von Fräsearbeiten (mit dem ebenso üblichen wie unerklärlichen Unterton von Kohlsuppe) zu schmecken!

Der Anfang wirkt noch wie ein Werbefilm für Axe oder Davidhoff, die ja manchmal von den üblichen Klippenspringerphantasien ablassen und zum Ausgleich einen erotischen Bauarbeiter oder einen wohlriechenden Löwenbändiger präsentieren.

Nichts deutet in den ersten Sekunden auf Star Trek hin, als ein schweißender Schwitzer im Dunkeln vor sich hinwerkelt. Der Mann wirkt hart, kernig, klapowskig gar. Braungebrannt (oder einfach nur unter einer „aus-en“ Deckenlampe sitzend) arbeitet er an etwas, was nicht zu erkennen ist.

Im Hintergrundsound schwirren Stimmen und verfremdete Soundfetzen umher, die erst nicht zu verstehen sind, sich dann aber – erwartungsgemäß – in das übliche „One small step for a men…“-Gesülze verwandeln. Patriotismus für Menschheits-Mitglieder.

Die Kameraposition wechselt zweimal, aufgescheucht von der mentalen Kraft unseres puren Erkennens! Da! Die Enterprise von oben, nur knapp oberhalb des kühlen Metalls der Verheißung gefilmt! Mehr Bauarbeiter und sonstige Schweißgeräte blitzen nun aus dem Dunkel des miesen Gammel-Streams.

Plötzlich ertönt die Fanfare, die wir inzwischen alle im Schlaf auf unseren Papiertaschentüchern nachschnäuzen können: Star Trek! – „The Future Begins“ sagt uns nun ein Schriftzug für doofe und/oder weibliche Trailerzuschauer, gefolgt von der Aufschrift des Schiffes selber: „Enterprise“. Am Ende schält sich noch ein dunkles Föderations-Logo aus der Ray-Charles-Perspektive, die generell bei diesem Trailer vorherrscht.

trailer-ent.jpg

Spoilern, bis es raucht: Da J.J.Abrams ungern was wegwirft, hat er das Düsentriebwerk aus dem Pilotfilm von LOST einfach gleich als Warpgondel-Vorderseite wiederverwendet. Man beachte auch den Kran im Hintergrund, der erfreulicherweise großstadtkompatibel zu sein scheint und nicht allzu futuristisch aus- und eventuell umfällt.

Klapos Meinung:

Die Entscheidung, das Schiff von Schweißern ohne Schutzmasken und auf der Erde zusammenbauen zu lassen, deutet darauf hin, dass die neue ENTERPRISE in Wirklichkeit ein Deutsches Kampf-U-Boot ist, was nach den allerersten (Negativ-)Gerüchten um den Film noch ein wohltuend geringer Einschnitt in den Canon wäre.

Die Atmosphäre wirkt reifer und männlicher, wie sich das für ein Franchise gehört, das kürzlich seine eigenen Kinder gefressen hat. Die späten Voyager-Drehbuch-Ausraster, in denen das halbe Schiff weitgehend unsichtbar repariert wurde (1.000.000 Watt und ein Traktorstrahl nebst Hochleistungsreplikator an der Hülle machten es möglich) sind zumindest mit diesem Trailer wie weggeblasen.

Gut, etwas dunkel wirkt das Ganze schon, und die Hauptdarsteller sind wohl auch noch bei der Testosteronbehandlung, um ihren Bartwuchs dem Männlichkeitsgrad des Trailers anzupassen. Aber zumindest gibt es hier nichts, über das man sich lustig – oder traurig – machen könnte. Oder die Macher gar blutig. Sollte der fertige Film also diesen Stil beibehalten und diese neugierig machenden 60 Sekunden auf 90 Minuten strecken können (ich schlage ein Galileo-Special über Raumschiffproduktionen vor), so nehme ich schon jetzt alles zurück, was ich je über diesen Film behauptet habe.

Und mein Review in 11 Monaten müsst ihr dann auch nicht mehr groß beachten.

Ein matschiger Blick in die Zukunft
Irgendwie schön, daß man auch in Zeiten von Breitband-Internet und HDTV immer noch auf matschige Kino-Raubkopien zurückgreifen muß, gegen welche sogar eine abgenudelte Betamax-Kassette noch punkten würde.

Aus diesem Grund kann ich jetzt auch noch keine echte Meinung vom Stapel lassen, denn ich bin mir nicht wirklich sicher, was ich in diesem kurzen Clip nun überhaupt alles gesehen bzw. gehört habe:

– Rumänische Gastarbeiter schweißen einen riesigen Teekessel zusammen?
– Leonard Nimoy warnt mit seiner Reibeisen-Stimme vor Zigaretten-Konsum?
– Luftaufnahmen des Gelsenkirchener Industrieviertels bei Nacht?

Sollte der flackernde Lichtfleck im Hintergrund aber doch die Enterprise gewesen sein, scheint den Designern ja eine schöne Mischung aus der Oldie-Fassung und aktueller SFX-Technik gelungen zu sein. Aber wie gesagt, Dank grottig-augenzersetzender Bildqualität könnte das auch genausogut eine rostige Bratpfanne gewesen sein. Da warte ich lieber noch die offizielle Version mit knackigerem Bild ab.

Note: nicht zu erkennen

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Artikel

von Klapowski am 18.01.08 in Star Trek - Filme

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Kommentare (20)

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  1. r0wl sagt:

    Mensch Klapo! Du hast es geschafft! Tatsächlich bist du ja relativ schnell wenn es um den neuen Star Trek Trailer geht, obwohl der grade mal als Raubkopie vorlag…
    Im übrigen könnte man dann den kreativen Dünpfiff vor kurzem („Zukunftia“, „Raumschiffia“, „Science-fictschia“) damit wieder ausmerzen und ein weiteres(!) mal den dumpfen Titel dieser unwichtigen Seite in einen ebenfalls miesen, aber treffenderen Titel umändern. Immerhin scheint es dir weiterhin hauptsächlich um Star Trek zu gehen. Was man übrigens schon an dem Aufbau deiner Seite („Datas Dampfhammer“, „Ernies Sternenflottenalphabet“ ->alles Star Trek! Der ganze Rest muss sich gemeinsam, ungetrennt und ungewaschen in die kleine Kolumne „Alltag“ drängen, die ich aufgrund des abgebildeten Siskos eh nur im nötigsten Falle anrühren würde) wunderbar erkennen kann und dem neuen Trend (ZUKUUUNFTIAAAAA!!!!!! ALLLLLEEEEEES!!!!! HAUPTSACHE NEUE BESUCHER….ähhh….NEUE THEMEN!!!!!) nicht ganz gerecht wird…..
    Obwohl die Seite ja schonmal durch ein paar gut gemeinten aber…öh…kreativ nicht ganz ausgereiften Bildern/Hintergründen übersät wurden, die hier nichts zu suchen haben.
    Zu dem Trailer sag ich mal so viel, wie ich erkennen konnte: nichts. wird aber bestimmt super. wirklich. VERSTANDEN??? Und wehe du schreibst in 11 Monaten was anderes…

  2. Ellert sagt:

    Was das jetzt doch keine Fälschung? Das ist doch nicht die Enterprise, die man erwarten würde.

  3. corny sagt:

    Da war er ja mal richtig flink, der liebe Klapo!

    Aber eins muss ich da doch noch anmerken!

    Das ist noch gar net der Trailer sondern nur ein Teaser … der Trailer kommt im Mai zu Indy 4!

    Und auf das Dampfhammer-review freu ich mich jetzt schon!

  4. bergh sagt:

    tach auch !

    Ich hasse Teaser !
    Dei erinnern mich immer an die Mädchen vom Schlage:
    „Ich mach sie scharf, aber Keiner darf.“

    Ansonsten sind beide Interprätationen denkbar.
    (Die von Herrn Daniel Klapowski und die von Herrn Spar Killer.)

    Gelesenkirchen bei Nacht ! ist der Brüller.

    Gruss BergH

  5. Armleuchter sagt:

    *lach*

    “Ich mach sie scharf, aber Keiner darf.”

    Wunderbar! Treffer versenkt!

  6. bergh sagt:

    tach auch

    Urlater Spruche.
    Nebenbei
    Zoe als Uhura ?
    http://trekmovie.com/wp-content/uploads/Zoe-Saldana—Uhura-big.jpg
    Na ja dem Original kann sowieso keiner das Wasser reichen, oder ?
    Gruss BergH

  7. Vanquish sagt:

    Schweißen? Die Hülle der Enterprise wird von Menschen mit Handschweißgeräten zusammengesetzt? Und hält trotzdem Phaserbeschuss stand?
    Welche Enterprise ist denn das überhaupt? Ich konnte nur die 17 erkennen. Wenn es wirklich die erste ist, wie hat man die dann in den Weltraum bekommen. Und was mag hier noch alles einem Trekkie auffallen, der das Galileo-Special Raumschiffproduktion zu Ende gesehen hat?

  8. Pherim sagt:

    Ähm, ja, werden Sternenflottenschiffe nicht traditionell und besonders in der Größe im Raumdock erbaut? Da die Schweißer, die unser geliebtes Schiffchen hier offenbar mit bloßen Händen zusammenbasteln (?!) keinerlei Raumanzüge oder ähnliches tragen, muss ja angenommen werden, dass das Ganze auf dem Boden stattfindet… Bin mal gespannt wie sie dieses Ding dann ins Weltall bekommen wollen.

    Oder handelt es sich etwa doch um ein solches Raumdock und luftleerer Raum wurde kurzerhand für non-canon erklärt?
    Mir schwant übles.

  9. P.N. 03 sagt:

    naja für den Phaserbeschuss sind ja immer noch die Schilde zuständig.

    Abgesehen davon wär es durchaus möglich, dass so ein Raumschiff NACH dem Zusammenschweißen noch diverse spezielle Schutzlegierungen / Verkleidungen erhält.

    Ich jedenfalls bin nach dem Teaser schon mal zuversichtlich und vor allem gespannt, was am Ende dabei rauskommt. Werden wir gar zu sehen bekommen, wie Kirk während des Angriffs irgendwelcher Knubbelfressen erstmal seinen Phaser liebevoll zusammentackern muss?

    „Rumänische Gastarbeiter schweißen einen riesigen Teekessel zusammen?“
    – eindeutig der Brüller des gesamten Dampfhammers ^^

  10. der_Peter sagt:

    Also zur Diskussion über den Bau der Enterprise auf der Erde kann ich nur soviel sagen:

    Im Teaser wird sie scheinbar auf der Erde gebaut, aber dass heist ja nicht dass sie im Film auch auf der Erde gebaut wird.
    Das könnte ja so ne Art Künstlerische Darstellung sein vonwegen Film ist im Bau (under Construction) und da sie im Teaser ja schlecht Aufnahmen der Dreharbeiten zeigen können zeigen sie eben Schweissarbeiten am Schiff.
    Ist doch auch irgendwie naja … Eindrucksvoll zu sehen wie dieses Schiff von schwitzenden Schweissern gebaut wird.
    Aber ich glaube nicht dass das wirkliche Filmaufnahmen sind die wir im Teaser zu sehen bekamen.

  11. Hiramas sagt:

    Das mögen keine Filmaufnahmen sein da im Teaser, aber so unwahrscheinlich is das gar nicht da auf dem Boden.
    Bekanntlich beherrscht man bei Star Trek ja die künstliche Gravitation (auch Archer ist bei seinen Testflügen schon der heiße Kaffee durch den Schritt gelaufen). Ergo sollten sie auch die Aufhebung eben jener beherrschen. In diesem Fall müsste das Schiff beim Start nur die eigene Masse, nicht aber das Gewicht (der unterschied ist klein, aber fein) bewegen.

    Oder man projeziert die Schwerkraft einfach gegenpolig zur Erde. Da bräuchte man dann einfach nur die Erdschwere +1 in Richtung Tribbleförmiger Wolke zu projezieren und schon bewegt sich die gute alte Enterprise mit 9,81 km/sec² nach oben. Fällt Quasi wie ein Stein. Nach oben…

    Zum Trailer, öhm Teaser: Der Stil gefällt mir sehr gut. Bodenständiger, etwas rauher und nicht mehr so blankgewienert wie man es sonst von Star Trek kennt. Erinntert mich stark an Batman Begins welcher im Vergleich zu den etwas dümmlich-bunten Vorgängern einen krassen, aber druchweg positiven Stilbruch zeigt. Gespannt bin ich auf die Realisation des Interieurs. Das haben die bei DS9 ja schon einmal recht gut gemacht, aber die guten alten Kulissen mit frischer Farbe, da kommts einem, der mit Sat1 – TOS aufgewachsen ist doch nochmal richtig hoch.
    Das gute Gefühl und die schöne Erinnerung mein ich. Dazu das Beam-Geräusch am ende des Trail…Teasers..
    Die Firma Bad Robot gehört übrigens JJ Abrams und zeichnet sich unter anderem für Lost und Alisas verantwortlich. Vielleicht ein gutes Zeichen?

  12. Raketenwurm sagt:

    Zum Thema JJAbrams empfehle ich das Anschauen seines 18 Minütigen Vortrags:
    http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/205
    Interessant dabei ist vorallem, was er bei 12:25 zum Thema Sequels sagt. Läßt im Bezug auf Star Trek 11 zumindest leichte Hoffnungen aufkeimen.

  13. bergh sagt:

    bewegt sich die gute alte Enterprise mit 9,81 km/sec² nach oben
    Meter mein Bester , Meter !

  14. Bahnhof sagt:

    Ja, richtig! Ein wandel wie Batman Begins markiert hat. Oder der neue Bond markiert hat Oder wie der neue Rambo. Oder wie alles andere was zur Zeit neu und düster nochmal aufgebrüht wird.
    Was mir bei Batman noch gut gefallen hat, wird hier einfach kopiert. Eigene Innovation oder das Gespür für das dargestellte fiktive Universum sind, so fürchte ich, Fehlanzeige. Wenn sie Star Trek so sinister und dreckig machen wie es der Teaser vermuten lässt, ist der Name Star Trek nur noch ein Köder um Leute in die Kinos zu holen und eine billige Ausflucht um sich keine neuen Geschichten ausdenken zu müssen.
    Oh, was würde Picard nur dazu sagen…

  15. bergh sagt:

    tach auch !

    Nun warte es doch ab. Im Weltraum und unter dem Spaten ist es immer düster.

    Bei SF Filmen schon deshalb, weil jedes LUX die Modelle doppelt so teuer macht.
    Die CGI übrigens auch.

    Gruss BergH

  16. G.G. Hoffmann sagt:

    Meine Rede! Es werde Licht! Seit VOY müssen wir schon diese düsteren Schiffe ertragen. Von ENT will ich gar nicht sprechen. Alle 40 Meter eine flackernde Sparneonröhre. Sieht das vielleicht fjutscherich aus? Soll das die Zukunft sein? Kein Geld für Strom mehr, weil der Warpkern im Eigentum von RWE steht und die Sternenflotte Stromgebühren abdrücken muß (Sale-and-lease-back)? Haben Arbeitsmediziner der Zukunft herausgefunden, daß der Mensch am liebsten im Dunkeln arbeitet? Weiß doch sogar Oma Klapowski, daß man viereckige Augen bekommt, wenn man in schlecht beleuchteten Räumen andauernd auf Monitore starren muß. Wahrscheinlich sieht auch die Sternenflotten-Akademie aus, als liefe alles auf Notstromaggregat. Und auch im übrigen wird man wieder vorwiegend nach Sonnenuntergang tätig sein, damit die Leinwand nicht zuviel Licht in den Kinosaal wirft. Also für den Film sehe ich schwarz, haha.

  17. Sparkiller sagt:

    Der schwitzig-schmutzige Look ist eigentlich nichts Neues beim Trek. Ich denke da beispielsweise an Khan und seine miefige Gefolgschaft in Star Trek II, meinem persönlichen Favoriten. Am Ende waren sahen dort doch alle Beteiligten ganz schön fertig aus und auch die Enterprise hatte ein paar neue Lüftungsschlitze.

    Bei TNG und Co. habe ich es zwar sogar gemocht, wenn Picard bei jedem Weltraumabenteuer noch ein frisch gebügeltes Paar Hosen dabei hatte, aber meine Kinofilme hab ich lieber dunkel, schmutzig und gefährlich. Deswegen mach ich auch nie meinen Kühlschrank sauber.

  18. Captain sagt:

    hmm, dann will ich jolenechen und jerilein auch im cast, ganz schwitzig und schmutzig! :D
    tschüss
    CPT

  19. Hiramas sagt:

    Seit VOY müssen wir schon diese düsteren Schiffe ertragen. Von ENT will ich gar nicht sprechen /quote

    Voy fand ich doch reichlich steril… Da konnte ein galaktischer Sandsturm kommen und es fand sich trotzdem kein Staubkorn in den von keiner Artrose gezeichneten Warpgondel/Triebwerks-Gelenken. So ein Wort wie HANDLUNGSBOGEN kannte man damals halt noch nicht. Die Serie begann im Grunde mit jeder Folge von vorn…
    ENT machte das rein technisch schon besser. Da blieb das olle schiff auch mal kaputt.
    Und im Grunde is das doch keine ScFi mehr denn es spielt ja in der Vergangenheit…. irgendwie zumindest.
    Das die Enterprise halt am Anfang mal schlechter beleuchtet war als 25 Jahre später leuchtet ein find ich.

  20. Crysis sagt:

    Nicht wirklich, wenn man mal bedenkt dass es gerüchteweise sogar in der ISS heutzutage schon Licht gibt, das über das Flashlicht im Zigarettenanzünder hinausgeht…aber solche Logikdiskussionen sicht bei SciFi ja eigentlich grunsätzlich müßig, weil es nun mal vor allem um erzählbare Geschichten für den Zuschauer und nicht um wissenschaftliche Exaktheit geht und gehen muss…die Frage ist also eher:

    „Bringt es mehr Zuschauer auf Licht zu verzichten? Und wie viel mehr würden dann erst zuschauen wenn wir das restliche Licht auch noch abschalten und quasi den Afrikaner im Tunnel bei Nacht senden?“

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