Film- und Serienkritiken

Ernsthafte News & Kritiken zu Film und Serie.

„Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.02, „Far From Home“

, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.02, „Far From Home“

Nach Burnhams Abenteuern im Kreuzfeuer des Autoren-Burnouts sehen wir heute, was aus der Discovery wurde. Überraschenderweise materialisierte das Schiff ebenfalls 100 Meter vor einem Planeten und legte eine Bruchlandung hin. Um dem Rätsel der völlig verhunzten Wahrscheinlichkeitsrechnung auf die Spur zu kommen, muss die Crew sich Rohstoffe für den Taschenrechner besorgen. Wie gut, dass das nächste Dorf – mitsamt seinen 50 Lebenszeichen – komplett in einer Eckkneipe Platz gefunden hat. Doch im „Wilden Postapokalyptiker“ sind manche Stammgäste gaaar nicht so freundlich.


Ich habe noch keine anderen Reviews gelesen, kann mir aber vorstellen, dass der Beginn viele be- und entgeistert haben könnte:

– Das Schiff stürzt ab und ist danach erst mal KAPUTT (okay, natürlich nicht optisch. Der Beulen-Modellierer kam zu spät zum Grafikteam dazu, weil er an der Straßenecke immer nach dem Weg zum „richtigen“ Star Trek gefragt hatte)

– Leute purzeln wild durcheinander und haben danach sogar Blut und AUA am Kopf (wäre übrigens auch mal eine Idee für Burnhams Massenprügeleien?)

– Dass viele in der Crew verletzt sind und es auf der Krankenstation hoch her geht, wirkt erst mal sehr realistisch (wobei ich bei den Liebessäuseleien unseres Vorzeigepaares wieder unsicher wurde: „Ich muss dir jetzt ein Spritzchen geben, mein Hasenpups. Ich liebe dich! Und jetzt ab in’s Koma für Schnuckelmäuse.“)

, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.02, „Far From Home“

„Detmar, sie haben da eine Anomalie am Kopf! Uiii, das sieht aber gefährlich aus!“ – „Keine Sorge, das nennt man ‚Sprechrolle‘ und geht bestimmt ganz schnell vorbei.“ – Da ist jetzt Tetanus und böse Future-KI drin: Wenn Nebenfiguren dreimal für schwungvolles Ausatmen gelobt werden, ist oft der Sensenmann nicht weit. Glücklicherweise ist der aber ECHTER Trekkie und hält sich von der Serie fern?

Ja, die ersten 20 Minuten wirken fast wie etwas, das man mit scharrenden Füßen und Zähnen als „modernes Trek“ bezeichnet könnte. Allerdings sind es erneut die seltsamen Zwischentöne und gewollt coolen Dialoge, die mir ein Franchise-Schleudertrauma verursachen. – So muss natürlich wieder mal vor Begeisterung über sich selbst geklatscht werden (in die Hände jetzt, nicht ins Gesicht wie in der letzten Folge). Wobei man Frau Detmar tatsächlich für einen Drink vorschlägt – und danach vermutlich für eine Gratisschale Gummibärchen.

Auch irritieren mich solche Dialoge wie die der Imperatorin, die den schleimigen Menschenmatsch(!) an ihren Schuhe damit kommentiert, dass man ja sichergehen müsse, dass Leland „auch wirklich tot“ sei. Ihr wisst schon, dieser Fleischkopp mit dem zwangsgecasteten Unsympathen-Gesicht. – Mir ist natürlich klar, dass Merkel… ähm… Leland weg musste, aber ausgerechnet per Tönnies-verdächtiger Hackfleischproduktion? Im Ernst, dieses saubere Desintegrieren mittels Phaser fehlt mir.

Schade auch, dass man in Sachen Wissenschaft weiterhin so tut, als sei „PasstSchonSo“ ein naturwissenschaftliches Studienfach. Auch nach mehrmaligem Sehen hatte ich keine Ahnung, warum der Planet wie eine aufgeplatzte Gammel-Orange aussah. Ist der Kontinent jetzt in einem Krater drin und die Atmosphäre mischt sich mit den schwebenden Felsbrocken? Und ist die Discovery da jetzt durch Kurtzmans Vorstellung einer planetarischen Wohnzimmerwand gebrochen oder doch „nur“ durch einen kleineren Brocken? Immerhin war da Wald drauf? Etwa wieder zu viel „Avatar“ geguckt, obwohl der Bildschirm beschlagen war?

Hier frage ich mich erneut, ob die Drehbuchautoren die Anweisungen an das SFX-Team stets ins Indische übersetzen müssen – und konsequent am Google Translator scheitern.

, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.02, „Far From Home“

„Der Weltraum, unendliche Klopfgeräusche an der Außenhülle.“ – Was nicht kracht, wird krachend gemacht: Sollte das Schiff jemals an einem RUHIGEN und LEEREN Weltraumbereich rauskommen, in dem weniger Asteroiden rumschwirren als Plastiktüten im Mittelmeer, gebe ich auf Zukunftia ’ne Runde aus. Und zwar flüssiges TNT, wie in Kurtzmans Stammkneipe üblich.

Wie so oft sind die Zutaten aber durchaus brauchbar für einen fleischlosen Trek-Eintopf. Wir haben immerhin einen fremden Planeten, eine Siedlung unbekannter Wesen, technische Probleme und Reibereien im Führungsstab. – Wobei die Imperatorin allerdings in ein Stasis-Feld mit angeschlossener Luftschleuse gehört.

Und nein, ihre aggressiven Einwände sind NICHT interessant oder bereichernd, sondern halten uns (und auch die Autoren; haben die ein Glück!) davon ab, eine ECHTE Geschichte zu erleben. Ungefähr so fühlt es sich stets an, wenn ich im Büro in einer Teambesprechung sitze und die irre Gaby aus der Buchhaltung sagt: „Das mit den SAP-Problemen ist ja gut und schön. Aber was ist, wenn während des Updates ein AXTMÖRDER zur Tür reinkommt?!“ (*Pfefferspray aus Ordner zieh*) Irgendwie fühlt sich die eigenen Lebenszeit danach beschmutzt und missbraucht an…

In dieser Episode geht es einfach um nix, was man in 10 Jahren in der Trek-Fiebel mit einem einprägsamen Text beschreiben könnte. War früher ein Shuttle-Absturz stets nur der Anfang eines bizarren Abenteuers („Hey, die einen Wesen essen mit ihrem Kopf, die anderen mit ihren Anus. Und nur deswegen bekämpfen sie sich?!“), so stellen heutzutage Schiffreparatur, Schadensmeldungen und Hilfegesuch in der örtlichen Dorfkneipe bereits die komplette Story. Ja, da würde selbst ein buddhistischer Bettelmönch aufschauen und blöken: „Wie, meeehr is nich drin, Alteeer?“

Und ich würde ihm beruhigend antworten: „Doch. Wir sind hier schließlich bei Star Trek. Da darf ein brutaler Mord mit langen Kameraeinstellungen nicht fehlen.“

, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.02, „Far From Home“

„Hey, die… F-Fremden h-h-haben doch nur… nach dem Weg… gefragt? WARUUUM?“ – „War ein Versehen, Junge. Ich wollte eigentlich auf die ganzen Hater VOR den Bildschirmen ballern! Was für ein destruktives Pack!“ – Sch(l)usswaffengebrauch: Nachdem die Föderation explodiert war, konnten die Amerikaner auch Folterknarren der Schmerzstufe 9 kaufen. Und da sage mal einer, Katastrophen würden keinen gesellschaftlichen Fortschritt bringen.

Wie immer bei Kurtzman-Trek kommt man – teilweise – mit herzergreifenden und hirnschmalzschonenden GEFÜHLEN weiter…

So zitiert Tilly z.B. oberflächliches Geschwafel aus 900(!!) Jahre alten Sternenflotten-Regelbüchern, weswegen die Kneipenschläger die Besucher zuerst liebhaben. Ein Trick, den ich mir merken muss, falls ich in Asien mal Probleme bekomme („Wir in der Song-Dynastie vor 800 Jahren pflegten immer zu sagen: Reis in die Schüssel rein, macht ganz fix den Hunger klein. Kicher!“). Und ja, ich find’s ein bisschen rassistisch, wenn der Türöffner stets das Klischeegeschwurbel eines verstorbenen Volkes ist. – Denkt denn keiner an die Gefühle der Toten?!

Aber bei aller Häme gibt es auch wieder ein paar Positivpunkte. So fand ich die Unsicherheit von Stamets nach seinem Koma verständlich, wenngleich ich mir die „Heilung“ von der derben Maschinenraumtante eeetwas subtiler gewünscht hatte: „Dann klettert halt jemand anders da rauf, Sie sind halt noch nicht so weit.“ – Da man solche Storys schon häufiger gesehen hat (von Data bis Ezri Dax saß JEDER schon mal beim Psycho-Klempner-Barkeeper), gibt es da aber unfair viele Vergleichsmöglichkeiten.

Schön fand ich auch wieder die Außenaufnahmen, die abermals Island zeigten. Für ein paar Sekunden fühlte man sich auch als Zuschauer wie ein „Abgestürzter“. Und das ausnahmsweise nicht nur, weil man immer noch Discovery verfolgt.

Gelungen war auch die Art, wie man in der Zukunft Materie repariert und herstellt: Einfach Staub in die Luft entweichen lassen, der sich nano-programmiert neu zusammensetzt. Mit Hilfe von Kraftfeldern durchaus vorstellbar. Das gefällt MIR als Replikator-Ersatz deutlich besser als die klapprigen Mikrowellengeräte bei „Picard“.

, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.02, „Far From Home“

„Früher habe ich vor Kaufhäusern immer Luftballon-Tiere aus Schwebematerie geformt. Aber mit dem Ende der Föderation wurden die Kaufhäuser knapp.“ – Diese Fachkraft für Freiluft-Schweißen wäre gerne ein Starfleet-Offizier. Er ist warmherzig, umgänglich und fleißig. Tja, was soll man also sagen? Aus Sicht der Autoren hat er sich seinen brutalen TOD (siehe Bild oben) selbst zuzuschreiben!

Der Hauptteil der Episode ist übrigens das Gemurmel des Siedlungsbösewichts, der gerne klaut, schnell schießt und mit Monologen nicht unter 10 Minuten droht. Was schade ist, denn das parasitäre Eis am Schiff, die vielen Verletzten und der Rohstoffmangel hätten schon genug Storyelemente geboten. Aber ohne Antagonisten machen sie’s heute halt nicht mehr. Der Widersacher könnte ja sonst womöglich ein Konzept oder eine komplexe Gesellschaftsordnung sein. „Gott bewahre!“ ruft da das Antichristen-Trek dieser Tage.

Selbst hier hätte noch Gelegenheit bestanden, Sarus diplomatische Fähigkeiten die Lage lösen zu lassen. Ja, kurzzeitig sieht es sogar danach aus! – Doch dann wirft sich die Imperatorin todesmutig in den Folter-Phaser, um den Gegenspieler mit kecken Sprüchen und dem magischen Schutzschild der eigenen Abgebrühtheit zu ermüden. Und nur ein paar Schmerzensschreie später liegt der Knechter an Boden. Gebrochen von der Diktatorin, die NOCH ruchloser als er selbst war. – Wer das alles tiefenpsychologisch analysieren möchte, sollte sich vorher irgendwo anseilen. Es könnte sonst sein, dass man aus dem tiefen Loch namens „Kurtzmans Seele“ nie wieder herausfindet…

Fast schon langweilig wird es dann, als man ellenlang darüber diskutiert, ob man den Halunken nun töten sollte. Hm, wir haben da als Argumente „Spaß“, „Gerechtigkeit“ und „Moral“… Und alles noch mal andersherum… Sollte man jemanden töten, nur damit er tot ist? Oder sollte man nicht töten, weil Tote bekanntlich keine Karos tragen? – Um diese schwerwiegenden moralischen Implikationen zu lösen, entscheidet man sich für ein ZWISCHENDING, nämlich Schrödinger Katze: Man scheucht den Brutalo einfach raus, gibt ihm ein Beutelchen mit drei Trinkpäckchen und zehn Hühneraugenpflastern mit und guckt zu, wie er im Eis zurecht kommt.

(Wobei der sich doch von einem SCHIFF in die Kneipe gebeamt hat?! Egal, bin bestimmt zu doof für die Story)

, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.02, „Far From Home“

„Georgiou! Wir können diesen Mann nicht umbringen. Das widerspricht den Regeln der Föderation.“ – „Und wie wäre es, wenn wir uns umdrehen, während er zur Tür wankt?“ – „Heeey, ein Schlupfloch!“ – Denken macht Au: Das Schwarz-Weiß-Zeichnen mag manchen Zuschauern auf den Sack gehen, aber immerhin hat der Schankwirt durch diese Lektion etwas gelernt. Nämlich „dass wir alle Teil der Föderation sind“. Toll! Und jetzt das Gleiche bitte noch mal mit 3 Promille weniger, okay?

Dass am Ende ausgerechnet BURNHAM die Discovery aus dem Eis rettet, schmälert nochmals das Abenteuer.

Statt Saru ALLE Credits zu geben für die zwei Ansprachen (zumindest vor dem „Strategischen Klopp“), fährt wieder mal der Erzengel Michael auf den heiligen Schwingen des Traktorstrahls hernieder, um sich anbeten zu lassen. Nur knapp kann sich die Crew den Satz „Sie sind so … wunderschön!“ verkneifen. Bestimmt aber nur, damit Tilly sich nicht so schlecht fühlt? – DAS nenne ich mal ein Statement gegen Oberflächlichkeit!

Zum Schluss noch eine allerletzte Beobachtung…

Der arme Hansel, der Lelands blutige Überreste wegkratzen muss, heißt ausgerechnet „Gene“.
Zufall?


Fazit: Klar, andere Kritiker werden wieder nebulös von einer „gelungenen Basis“ zum Staffelstart schwadronieren, dass man jetzt „erst mal gucken muss, wie es weitergeht“ und man bereits erkennt, wie alles viel „föderationsähnlicher“ geworden sei. Besonders in der hier gezeigten Uringasse 5b. Ja, schon episch, das alles.

Ich jedoch sage: An ihren TATEN sollt ihr sie erkennen!

Und solange jede Geschichte nur von einer Mess-Skala bestimmt wird, nämlich dem „Auf’s Maul“-Faktor, gibt’s auch keine Wertung auf der rechten Seite unserer Punkteskala. Für Kneipen-Haue und substanzlose „Ach jaaaa, die Föderation steht ja gar nicht für Erpresser und Kinderschänder!“-Erkenntnisse zücke ich lediglich ein wohlmeinendes Schulterzucken.

Verkloppt mich doch diplomatisch, wenn’s euch nicht genehm ist!

Wertung als Trek-Serie:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

Wertung als spaßiges Trash-TV:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Steine im Weltraum, „Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.02, „Far From Home“

Von wegen, das Nokia 3310 ist das stabilste Stück Hardware.
Kann es etwa durch fette Asteroiden rasen? Mit Karacho auf Planetoiden aufklatschen? Von Killereis-Brocken zerquetscht werden?

Natürlich nicht! Aber dafür haben wir schließlich auch die Discovery, der feuchte Traum eines jeden Sternenflotten-Ingenieurs. Reicht bei anderen Raumschiffen bereits ein lachhafter Torpedo für warnendes Flacker-Licht auf der Brücke, klopft sich Super-Burnh… äh… Super-Discovery höchstens gelangweilt den Staub von den Warpgondeln.

NOCH stabiler ist höchstens die Zelle, in denen Kurtzman die Töchter des CBS-Chefs gefangen hält, bis alle seine Trek-Ideen verfilmt wurden. Warum auch nicht, die Abenteuer eines betazoiden Puff-Betreibers auf Rigel 7 erzählt in Form eines japanischen Schattentheaters hören sich schließlich TOLL an! Ich kann die gar nicht krampfigen Analysen von Fandom-Gott Jörn Sülzer bereits vor mir sehen („Die gezeigte Menge an Geschlechtsteilen spiegelt unter Umständen hochaktuelle Themen aus der LGBTQ+ Community wieder. Alles ist so voll von Subtext und dabei mag ich gar keine Suppe!“).

Einen interessanten Trip gab’s bereits am Anfang. Ich liebe es nämlich, wenn mich mein Fernseher wild anbölkt, als schnell dahinhuschende Geröll-CGI und Furz-Wolken mein Blickfeld ausfüllen. „Gletscher!“, schreit die eine. „Schilde!“, die andere. Dazwischen etwas von „Aufschlag!“ und „Drehen! Drehen!“, während ich mich vor unverdienten Vietnam-Flashbacks mittels Fötushaltung schütze.

Wilder Applaus bringt mich zurück ins Geschehen. Irgendwas Tolles ist passiert, doch ich sehe stattdessen nur ein kaputtes Schiff, einen Haufen Verletzte und wohl auch Tote. Gut, unser S/M-Kurtzman scheint auf so etwas zu stehen, anders kann ich mir ständige grausige Details wie „Bösewicht-Gedärme mit der Schaufel entfernen“, Genickbrüche und seinen patentierten „Folter-Phaser“ sowieso nicht erklären. Meine Fresse, ist das alles ungemütlich und hässlich hier. Alex? Ist bei dir alles in Ordnung? Wirst du von jemanden gemobbt? Also, außer von UNS, meine ich.

Neben dem Crash im Eis erleben Saru und Moppel-Merida auch noch ein Abenteuer auf einer stillgelegten Minen-Kolonie inklusive Bagger 288. Dort gibt es einen versteckten Western-Saloon (?) inklusive Schwingtüren zum durchschmeißen, wo alle vier Kunden (UND Inhaber?) von einer intergalaktischen Rockerbande tyrannisiert werden. Im Ernst, wohnt auf dem Eisklumpen überhaupt sonst noch jemand? Alle in der Mittagspause? Wirkt nach dem Gangster-Planeten – erst eine Folge zuvor – doch alles etwas kleinlich.

Fazit: Rührend, wie der Geist der Föderation einfach nicht totzukriegen ist. Brauchte es zum Staffel-Beginn noch ein strammes Marschieren in das Büro des hiesigen Fanclub-Vorsitzenden („Ich schlafe immer in Kirks originaler Unterwäsche!“), reicht hier bereits das Zitieren aus dem Handbuch für Jung-Fähnriche („Griffstiele für Schaufeln und Spaten zum Entfernen von pürierten K.I.-Gefäßen müssen stets nach DIN 20152 hergestellt sein!“).

Lobend erwähnen muss man aber die fast völlige Michael-Abwesenheit. Zwar redete man von ihr stets wie vom Heiland, aber das Grundrezept „Disco-Crew > Burnham“ greift hier auf jeden Fall. Auch tat es der Handlung gut, dass diese sehr überschaubar und auf wenige Orte beschränkt war. Überhaupt hat mir der vergleichsweise ruhige Austausch zwischen Saru und dem Firefly-Nebencharakter mit dem Wörterbuch-Wissen glatt am Besten gefallen.

Gespannt bin übrigens schon auf die Erklärung, wie Wunder-Burnham die Discovery so schnell finden konnte. Kurtzman wohl auch.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM


Weitersagen!

Artikel

von Klapowski am 23.10.20 in Star Trek: Discovery

Stichworte

Ähnliche Artikel


Kommentare (62)

nach unten springen
  1. Torim2010 sagt:

    https://youtu.be/g4fodQvi9fo
    Das die für TOS Welten genommen haben die in irgendeiner Zeitperiode der Menschheitsgeschichte gespielten kann ich ja Irgendwie nachvollziehen. Die Kostüm- und Requisiten gab es schon und die Folgen waren dadurch günstiger. Discovery zeigt nur das dort Leute am Werk sind die in ihren Fähigkeiten stark begrenzt sind. Viele Dinge sind rückständig oder anderswo abgekupfert. Die 1000 Jährige Zukunft sieht fast genauso aus wie die Ursprungszeit der Discovery. Die Entscheidung die Discovery 1000 Jahre in die Zukunft zu schicken fand ich schon sehr ambitioniert. Das konnten die ja nur in den Sand setzen. Das eine Kultur oder Welt sich zurück entwickelt ist keine neue Idee und das gab es auf Grund von Dekadenz und Fanatismus auch in der Menschheitsgeschichte. Aber solange die Weiterbildung oder der aktuelle Wissensstand nicht vergessen , eingeschränkt oder verboten wird wäre nur eine Zerstörung der Technologie dazu in der Lage. Ich weiß Disco ist nur für Fans leichter Unterhaltung gemacht und nachdenken sollte man über New Trek sowieso nicht. Dennoch stimmt mich das immer noch sehr traurig.

  2. Donald D. sagt:

    Hahahahaaaaaaaaa! „Moppel-Merida“! Danke, Spark! Ich lache immer noch über Tillys neuen Spitznamen. Den werde ich wohl nie wieder vergessen. Wenn Rainer Brandt die Serie synchronisieren würde, dann bräuchte er genau solche Begriffe und „Disco“ wäre wenigstens lustiger. Ein wenig Sinn macht es noch, „Disco“ zu gucken und wenn es nur deshalb ist, anschließend Klapos und Sparks Rezensionen zu lesen. Doch diese Episode hat mir sogar ganz gut gefallen. Es war nichts neues dabei und ein Absturz eines Raumschiffes ins Eis sah bei „Voy“ schon spektakulärer aus, aber die Figuren handelten nach einem logischen Muster und nur gelegentliche Logiklöcher blitzten auf, die mir gar nicht auffielen und erst beim Lesen von Klapos Rezension ins Gehirn flatterten (also das, wo der Chef der Gaunerbande, ich nenne ihn mal Dieter „Maschine“ Birr, ins Eis geschickt wird, obwohl er mit einem Schiff ankam). Überhaupt scheinen die Episoden besser zu sein, wenn Burnham nicht mitspielt (gab es doch schon mal oder?). „Moppel-Merida“! Ich lache immer noch.

  3. FordPrefect sagt:

    Wie gut die Abwesenheit von Burnham der Folge tat, merkt man am Ende der Folge, als sie wieder auftauchte. Für mich tatsächlich unerwartet, ich habe Resthoffnung gehabt, dass irgendjemand spannendes diesen Traktorstrahl bedient. Georgiou’s Forshadowing eines noch mächtigeren Gegners hat mich da hoffen lassen.

    Ich bin immer noch zu Gutgläubig.

    Trotzdem mehr als 3/10 ist für die Folge nicht drin.
    Zu viel Kopfschütteln und zu wenig Alkohol in der Nähe.
    Immerhin besser als die Burnham Show die Woche vorher, das war eine klare 1/10.
    Trotz toller Landschaft.

  4. Dominique sagt:

    Und wieder eine Folge Disco, die so mies war, dass ich Teile überspringen musste, damit der Cringe gerade so erträglich bleibt.
    Kurtzman bleibt sich treu und die Crew aus knallharten Knoch*innen ebenso.

    Warum müssen eigentlich immer alle so voller falschem Stolz und Trotz sein und damit alle in Gefahr bringen? Ein Auge hängt heraus, ein Arm fehlt, tellergroßes Loch im Bauch und 15 Ersatzleute stehen bereit? Egal! Ich verrichte trotzdem meinen Dienst und pampe alle an, bis ich ins Koma falle oder jemand mich mit Gewalt vom Posten entfernt (Stamets, Cyborg-Frau).

    Warum kann Kurtzman es nicht lassen, immer wieder diese dämlichen Stand-Offs zu erzeugen?
    Frau mit schwerem Aggressionsproblem ist umzingelt, fünf bis 15 Waffen auf sich gerichtet. Ein dummer Oneliner und ein paar bescheuerte Kung Fu Moves später liegen alle Gegner auf dem Boden und Frau hat die Situation auf die möglichst primitivste Weise geklärt und dem „female empowerment“ einen weiteren Bärendienst erwiesen.
    Wie wäre es mal mit Cleverness und Köpfchen, statt letztlich jede scheinbar ausweglose Situation mit Schwachsinns-Martial-Art und Arschloch-Attitüde zu lösen?
    Wer kommt überhaupt auf die blendend blöde Idee, jemanden wie die allzeit grantige Parallelwelt-Tyrannin in eine Raumschiff Crew aufzunehmen und ihr sogar ein Offizierspatent anzupappen?

    Und wie kam es eigentlich zu dieser bescheuerten Situation? Beide Parteien sind sich einig. Crew darf gehen, wenn sie 150g Dilithium liefert. Warum will der Oberbösewicht die Hibbel-Trulla dann überhaupt in die Nacht hinaus schicken, obwohl diese das ziemlich sicher nicht überleben und der Knilch dadurch mit leeren Händen da stehen wird? Hätte er nicht mehr davon, einfach alle auf sein Schiff zu beamen, das Dilithium zu holen und abzudüsen, zumal das auch erheblich flotter ginge?

    Was bitte ist „Parasitäres Eis“ und gibt’s das auch in Schoko? Eis ist ein Aggregatszustand, der sich gerne mal zu flüssig ändert. Eine viel schlechtere Grundsubstanz für Leben dürfte kaum existieren oder? Und was soll Eis bitte mit dem Verzerr eines Schiffes erreichen? Schließlich hat es keinen Stoffwechsel oder einen irgendwie gearteten Energiebedarf. Wie gelangt ein Raumschiff in das natürliche Beuteschema von Eis?
    Und woher nimmt dieses Eis außerdem die nötige kinetische Energie, um ein Raumschiff zu zerquetschen, das ohne Schrammen sowohl durch planetare Bruchstücke fliegt, als auch massiv bruchlandet und dabei Megatonnen eben jenen Eises zertrümmert? Ebenso könnte man versuchen, eine heißes Messer mit einem Stück Butter zu schneiden.

    Wie konnte die Disco Crew den Gletscher finden, dessen Dicke bestimmen und ihr Schiff dort hin steuern, wenn Navigation, Antrieb und Sensoren offline sind?

    Hat die Disco eigentlich keine Shuttles an Board? Ich mein, die Teile sind schließlich vollgestopft mit Kommunikationssystemen, Sensoren und Flugfähigkeiten. Vielleicht könnte sowas in gewissen Situationen hilfreich sein?

    Warum hocken da Leute in einer abgeranzten Bruchbude aus dem 19. Jahrhundert, wenn denen Technologie wie programmierbare Materie zur Verfügung steht und was machen die da überhaupt?

    Und wie viele Sternenflottler sind eigentlich schon verreckt, weil die Menschheit irgendwann zwischen jetzt und dem 22 Jahrhundert vergessen hat, wie man Dinge wie Gurte und Airbags konstruiert?
    Einer von vielen, vielen Punkten, der mich auch an Old-Trek immer schon gestört hat. Aber man könnte offensichtliche Fehler schließlich auch einfach mal korrigieren.

    Wieso schwebt da ein Felsbrocken? Wieso hast Du ne Maske auf? Ficken? Ok!

    • Torim2010 sagt:

      Du gehörst nicht zu der Zielgruppe vom Kurzen. Die Zielgruppe besteht aus Leuten die in der Lage sind ihre kognitiven Fähigkeiten soweit runterzufahren das sie keine Fragen mehr stellen können. Wäre ein Körperschild nicht Sinnvoller als ein Gurt? Oder eine Abwandlung des Traktorstrahls? Ein Gurt wäre mir ein wenig zu primitiv.
      Vom Kurzman was Sinnvolles zu erwarten ist leicht optimistisch.

      Antworten
    • Tom sagt:

      und warum schaust du es dir denn an oder bist du auch strunzdoof.

      Antworten
    • Torim2010 sagt:

      Ich schau den Mist nicht. Ist mir zu dumm.

      Antworten
    • Dominique sagt:

      „Wäre ein Körperschild nicht Sinnvoller als ein Gurt? Oder eine Abwandlung des Traktorstrahls? Ein Gurt wäre mir ein wenig zu primitiv“

      Falls Körperschild und Traktorstrahl autark, also vom Schiff unabhängig funktionieren, dann schon, klar.
      Allerdings verfügt die Föderation „in lore“ nicht über Körperschilde oder persönliche Traktorstrahlen, soweit ich weiß. Zumindest wären so einige Crew Mitglieder wohl noch am Leben, wenn sie Körperschilde gehabt hätten. Persönliche Holo-Emitter würden ebenfalls funktionieren und die gibt es seit VOY. Solche Teile böten auch noch eine große Menge anderer, interessanter Möglichkeiten. :)

      Der Gurt soll auch nur verdeutlichen, wie absurd fahrlässig Besatzungsmitglieder immer wieder durch Masseträgheit bzw. kinetische Einwirkung auf den Schiffen sterben.

      Antworten
    • Torim2010 sagt:

      Ist jemals in einem Föderationsschiff die Schwerkraft ausgefallen? Ich weiß ja nicht ob das jemals erklärt worden ist. Aber vielleicht gab es ja in den Schiffen verteilte autarke Systeme die bis zu einem bestimmten Belastungswert die Crew schützen kann. Zumindest wäre es eine Lösung die einen Sinn ergeben würde. Ach ich vermisse solche Diskussionen. Heutzutage gibt es so viel Unsinn in jeder Folge da macht es keinen Spaß mehr drüber zu reden.

      Antworten
    • Dominique sagt:

      „Ist jemals in einem Föderationsschiff die Schwerkraft ausgefallen?“

      Nicht soweit ich mich erinnere. Ist aber wohl eher eine Frage des Budgets, als des zeigen Wollens. Wie die Sache mit dem Transporter, um nicht ständig teure Start- & Landesequenzen produzieren zu müssen. Aber als Kontrast zu Short Trek, muss man sich nur mal die technischen Zeichnungen des Transporters anschauen, die Roddenberry und sein Team angefertigt haben, um dem System Authentizität zu verleihen.
      http://swiftsure.hyperjump.org/decks/transporter.htm
      Also im Vergleich zu den verfügbaren Erläuterungen über persönliche Transporter oder den Sporenantrieb z.B.

      Ich glaube mich allerdings an mehrere Szenen erinnern zu können, in denen „Magnetstiefel“ getragen wurden, um einen Ausfall der künstlichen Gravitation zu symbolisieren.

      „Aber vielleicht gab es ja in den Schiffen verteilte autarke Systeme die bis zu einem bestimmten Belastungswert die Crew schützen kann.“

      Jo, da gibt es zumindest die Trägheitsdämpfer, die eben genau der problematischen Masseträgheit entgegen wirken sollen. Wo Masse keine Trägheit besitzt, gibt es auch keine verletzenden Kollisionen.
      Allerdings sind die Dämpfer offenbar nur auf Normalbelastung ausgelegt, also für die Kompensation von Fliehkräften und Turbulenzen beim üblichen Raum- oder Atmosphärenflug. Außerdem fallen die Dämpfer ja auch gerne mal aus, weil sie komplex und anfällig sind. Sonst würde nicht alle zwei Folgen jemand gegen ne Wand oder ne Konsole knallen.

      Es gibt eigentlich keinen plausiblen Grund, auf Gurte oder vergleichbar autarke, sowie effektive Systeme zu verzichten. Die können dann ja auch gerne intelligent sein und sich im Notfall selbstständig schließen. Oder man erfinde formveränderliche Sitzschalen und Haltesysteme (für Stehpulte), die die Crew sichern, sobald die Trägheitsdämpfer überlastet werden.
      Noch besser wäre es, komplett auf Stehpulte zu verzichten. Es gibt keinen plausiblen Grund, warum auf einem Raumschiff bei kritischen Flugmanövern jemand stehen oder gar zwischen verschiedenen Konsolen wechseln sollte. Das würde allerdings das Look & Feel von Star Trek massiv beeinflussen.

      Es gibt auch in Old-Trek schon diese lustigen Szenen, in denen jemand brüllt „auf Einschlag vorbereiten“. Dann halten sich alle optimistisch an den Pulten und Lehnen fest, um im nächsten Moment natürlich trotzdem lustig durch die Gegend zu purzeln. Gerne schießen dabei auch noch hochenergetische Entladungen aus den Niederspannungskonsolen.

      „Ach ich vermisse solche Diskussionen. Heutzutage gibt es so viel Unsinn in jeder Folge da macht es keinen Spaß mehr drüber zu reden.“

      Ja, allerdings. Das geht aktuell eigentlich nur bei The Expanse oder natürlich, abseits von TV & Kino, in der Literatur (Peter F. Hamilton z.B.).

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Sitzen ist das neue Rauchen. Stehen ist einfach besser für die Mannschaftsgesundheit.

      Antworten
    • Nummer 6 sagt:

      Gurte sind sinnlos. Wenn die Trägheitsdämpfer nur eine hundertstel Sekunde lang ausfallen, wirken Gurte bei den Beschleunigungskräften höchstens als Fleischtrenner. Die Ingenieure wußten das, aber die Autoren nicht, weshalb wir uns immer wieder diesen lächerlichen Quatsch ansehen müssen.
      Explodierende Tastaturen, Phaser ohne Zielerfassung oder Fächerwirkung, es ist so ermüdend…

      Antworten
    • Dominique sagt:

      „Gurte sind sinnlos. Wenn die Trägheitsdämpfer nur eine hundertstel Sekunde lang ausfallen, wirken Gurte bei den Beschleunigungskräften höchstens als Fleischtrenner.“

      Naja, ohne Gurte können 5 G bereits töten. Mit Gurten kann man aber immerhin 50 G kurzeitig überleben.
      Höhere Kräfte zerquetschen einen dann mindestens innerlich, egal wie gut das Gurt-, Netz-, Schalen-, oder Kraftfeldsystem ist, klar.
      Mir geht es um die dargestellten Kräfte und weniger um die, die eventuell tatsächlich auftreten könnten.
      Denn die lassen sich schwer abschätzen. Ich weiß weder, wie hoch die sein würden, wenn ein Torpedo einschlägt, eine Kurve geflogen wird, auf vollen Impuls beschleunigt wird oder ein Schiff kontrolliert bruchlandet. Dafür sind die Situationen bzw. die Geschwindigkeiten zu wenig greifbar. Gibt es von Roddenberry oder krassen Nerds Daten dazu?

      Ansonsten kann man bei The Expanse in der dritten Staffel sehr anschaulich betrachten, was mit einem angegurteten Piloten bei 500 G oder so passiert. :D

      „Phaser ohne Zielerfassung oder Fächerwirkung“

      Eine Zielerfassung wäre schwierig umzusetzen. Wer wird erfasst, wenn Freund und Feind nebeneinander in 50 Meter Entfernung zum Schützen stehen? Das ginge nur mit Hirn-Computer-Interface zuverlässig und die gibt es (aus dramaturgischen Gründen) nicht in Star Trek.
      Mir würde notfalls sowas wie Kimme und Korn schon reichen. Besser wären Holo-Sights oder so.
      Phaser können fächern. Gab es in Old Trek mehrfach, soweit ich mich erinnere.

      Antworten
    • Nummer 6 sagt:

      haha, 50 G…
      Wenn die Enterprise innerhalb von 30 Sekunden ihre Geschwindigkeit um nur 0,01 C ändert, liegen bereits über 10.000 G an.
      Wird sie wie in vielen Szenen innerhalb von 3 Sekunden durch Traktorstrahlen, Weltraumanomalien etc. aus höherer Impulsgeschwindigkeit abgebremst, sind es hunderttausende bis Millionen G…

      Jede billige Kamera kriegt heute eine Zielerfassung hin. Wer lächelt, wird erschossen :-)

      Antworten
    • Dominique sagt:

      „sind es hunderttausende bis Millionen G“

      Interessant. Dann müsste eigentlich jede Situation mit überlasteten Trägheitsdämpfern zu einem Haufen Splatter Effekten führen und nicht nur zu ein paar Purzelbäumen. Gurte wären dann natürlich sinnlos, genauso wie herum purzelnde Besatzung.

      „Jede billige Kamera kriegt heute eine Zielerfassung hin.“

      Du kannst ausrechnen, wie viel Kraft bei der Beschleunigung der Enterprise auf das Schiff einwirkt und kommst dann damit? ^^
      Eine Kamera entscheidet nicht, wer erschossen wird. Außerdem hat es die Sternenflotte mit hunderten bekannten und unbekannten Spezies zu tun. Viele davon sind nicht mal humanoid. Oder ein Gegner ist zu einem Großteil verdeckt oder muss aus einem beliebigen Grund an einer bestimmten Stelle getroffen werden. Darüber hinaus sind nicht alle Ziele Lebensformen. Vielleicht verlangt die Situation einen Schuss auf ein Plasmarelais, ein Türschloss, einen Generator oder auf ein x-beliebiges anderes Objekt.
      Kannst du drehen und wenden, wie du willst. Soll ein Crewmitglied entscheiden, auf wen oder was geschossen wird, ist eine manuelle Zielauswahl unerlässlich. Egal wie weit entwickelt diese dann auch sein mag. Das geht direkt per „Fadenkreuz“ oder indirekt per AR oder BCI, aber keinesfalls vollautomatisch.

      Antworten
    • Nummer 6 sagt:

      Nein. Wenn die KI einer 100€-Kamera in 2020 auslöst, wenn die Person im Erfassungsbereicht lächelt, darf ich von der KI eines Gerätes in 300 Jahren erwarten, daß sie anhand der Uniform oder Rangabzeichen sowie spezifischen Lebenssignalen eine Freund/Feind-Erkennung und automatische Zielnachverfolgung beherrscht.
      Die Waffe erkennt zunächst das Zielobjekt durch optisches draufhalten, dazu können auch Tricordersensoren kommen. Sobald sie erkennt, was das Ziel ist, kann sie dem Schützen assistieren und die Gefahr eines Friendy Fire sogar reduzieren.

      Antworten
    • Dominique sagt:

      „… daß sie anhand der Uniform oder Rangabzeichen sowie spezifischen Lebenssignalen eine Freund/Feind-Erkennung und automatische Zielnachverfolgung beherrscht.“

      Da fallen mir spontan einige Möglichkeiten ein, warum das nicht funktionieren kann.
      1. Der Punkt mit den Objekten, statt Subjekten als Ziel.
      2. Getarnte Gegner, also ohne Uniform, in falscher Uniform, usw.
      3. Der Punkt mit den speziellen Hitboxen, also wenn es darauf ankommt, z.B. die Hand oder die Waffe eines Gegners zu treffen oder was auch immer.
      4. Die Notwenigkeit, z.B. Angehörige der eigenen Fraktion zu betäuben, weil aus Freunden auch mal Feinde werden können (gab es schon in ST oder?). Nicht umsonst gab und gibt es spezielle Offizierswaffen in RL, um mit Problemen in den eigenen Reihen umgehen zu können.
      5. Sinnvoll assistieren kann eine Waffe dem Schützen nur bei der Möglichkeit, bidirektionaler Kommunikation. Die Waffe muss dem Schützen dafür also zumindest (optische) Informationen übermitteln können. Ein Phaser kann das nicht.

      Ich bleibe dabei. Eine Vollautomatik ist in diesem Umfeld schlicht _prinzipiell_ undenkbar. Das ist keine Frage des technischen Niveaus, sondern der Entscheidungskompetenz. Aber da kommen wir wohl nicht auf einen Nenner. :)

      Antworten
    • Nummer 6 sagt:

      Ich spreche ja nicht von Vollautomatik, sondern Assistenz.
      Wir haben heute schon Militärwaffen mit automatischer Zielführung, Wärmesensoren spüren versteckte Personen auf usw., was muß da in 300 Jahren möglich sein…

      Antworten
    • Dominique sagt:

      Eine Assistenz taugt nur dann etwas, wenn sie komplexe Informationen mit dem Schützen teilen kann. Andernfalls ist sie nutzlos. Ein Phaser kann aber keine derartigen Infos übermitteln. Allenfalls ein paar Daten über den Waffenstatus.
      Hier sind wir wieder bei einem (evtl. waffenmontiertem) Augmented Reality Visier oder Brain Computer Interface, wie ich bereits vor einigen Posts schrieb.

      Eine Assistenz ist darüber hinaus prinzipiell nicht für komplexe oder atypische Situationen geeignet, solange der Schütze sie nicht direkt per Gedanken steuern kann. Sie ist nicht in der Lage, atypische oder taktische Ziele, wie zuvor geschildert, selbständig zu erfassen, zu markieren oder zu priorisieren. Was sie aber müsste, eben weil die Phaser so designt sind, wie sie es sind.
      Eine KI, die dazu im Stande wäre, würde ich eher in einem Androiden verorten. Sie müsste der Crew intellektuell zumindest ebenbürtig sein. Wie soll sie sonst entscheiden, dass es jetzt z.B. taktisch am sinnvollsten wäre, die Plasmaleitung in der Decke als Ziel vorzuschlagen, statt einen der drei Feinde, die sich darunter in Deckung befinden?
      Es gibt allerdings eine einfache, blitzschnelle und zuverlässige Lösung für dieses Problem – das gute, alte Fadenkreuz und dessen moderne Abwandlungen.

      Ich hatte nie etwas gegen eine (optionale) Ziel-Assistenz einzuwenden, nur verfügen die Sternenflotten-Phaser nicht über das nötige Interface, eine solche sinnvoll einzusetzen. Nichts anderes versuche ich die ganze Zeit zu vermitteln. ^^

      Ein Bereich, in dem die Sternenflotte sehr wohl eine Ziel-Assistenz halbwegs sinnvoll verwendet, ist der Raumkampf – Schiff gegen Schiff. Hierbei erfasst die Assistenz mögliche Ziele. Dann markiert ein Schütze eines der Ziele auf – man beachte – einem Display. Die KI hält das Ziel dann aufgeschaltet und der Schütze muss nur noch abdrücken. Das geht bei vergleichbar simplen, klar definierten Anforderungen auch heute schon, soweit hast du Recht.

      Warum dabei trotzdem Schiffe einem Phaserbeschuss auf kurze Distanz durch Flugmanöver ausweichen können, bzw. Schüsse fehl gehen, ist wieder so eine fragwürdige Sache. Genauso wie Torpedos ohne Lenksysteme oder die Raumschlachten an sich. Die erinnern eher an Seegefechte auf wenigen Quadratmeilen (bzw. Kubikmeilen), als an Scifi Gefechte unter „relativistischen Bedingungen“. Die Schilderungen von Jack Campbell (Die verschollene Flotte) oder Peter F. Hamilton (Commonwealth Saga) erscheinen mir da deutlich plausibler und intellektuell befriedigender.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Bin gerade in Band 3 von 4 der Commonwealth Saga. Das Gesamtwerk befindet sich weit oberhalb des Star Trek Niveaus egal wo man schaut. Buch, Kino oder Serie bieten nicht mal annähernd diese Tiefe. Schade eigentlich dass sich da noch niemand rantraut bisher. Peter F. Hamilton und Brandon Q. Morris sind auch die Gründe warum ich mich von ST und SW weitestgehend abgewendet habe.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      geil, geil, geil …. die seite entwickelt sich endlich so, wie ich mir das immer erträumt habe und ich kann mir in zukunft den youtube kanal des panzermuseums (den gibts wirklich … man kann dort auch viel über zielerfassung lernen) sparen!

      wir sollten anfangen, für eine uniform für klapo zu sammeln … so zivil passt er ja nicht ganz als führer … ähem … leiter einer militaria seite!

      Antworten
    • Antworten
    • Dominique sagt:

      „… leiter einer militaria seite!“

      Ähm … bitte was? Wie kommst du denn auf das schmale Brett? Hast Du meinen Eingangspost überhaupt gelesen? Die unglaubwürdigen Star Trek Waffen waren darin nur ein Punkt unter vielen. Außerdem sind Nummer 6 und ich nur zwei Kommentatoren unter vielen, die sich hier zufällig über diesen einen Aspekt näher ausgetauscht haben.

      Bewaffnete Konflikte waren in Star Trek schon immer ein tragender Teil vieler Handlungsstränge. Ich wünsche mir dabei lediglich Plausibilität und sicher keinen Waffenporno, einfach weil unglaubwürdige Handlungen und Technologien mich sofort aus der Immersion reißen. Der „zivile“ (Old Trek) Tricorder hat zudem ein ganz ähnliches Problem, wie die Phaser. Ein paar blinkende Dioden sollen Informationen übermitteln, für die man mindestens ein Smartphone großes HD Display bräuchte. Allerdings weiß ich gerade gar nicht so recht, wie die Tricorder in Short Trek aussehen. Vielleicht verfügen die Teile inzwischen sogar über ein brauchbares Interface. Nur kommen die bei dem ganzen Geballer und Geprügel so selten zum Einsatz.

      Die zunehmende Gewaltanwendung und -Darstellung in Star Trek ist auch etwas, dass ich eingangs kritisiert habe. Viel lieber würde ich cleveres Taktieren und geniale, diplomatische Schachzüge sehen, um Konflikte unblutig zu lösen. Das stünde der Star Trek Philosophie viel besser zu Gesicht. Und so wie ich Klapo und Spark einschätze, sehen die das vermutlich ähnlich.

      Ich besitze übrigens keine Tarnkleidung, Uniformen oder Waffen und ich beschäftige mich auch nicht mit Militärtechnik. Ich bin kein Reichsbürger, Prepper oder Militarist. Nur ein Scifi Fan (mit Betonung auf Science) und Logiker.

      Militaria Seite … einfach lächerlich.

      Antworten
    • Dominique sagt:

      „Bin gerade in Band 3 von 4 der Commonwealth Saga“

      Na dann wünsche ich viel Vergnügen. Danach folgen ja noch „Das dunkle Universum“ und „Die Chroniken der Faller“ in denen Scifi und Fantasy im Commonwealth Universum auf fantastische und noch nie zuvor gesehen Weise miteinander verknüpft werden.
      Ganz großes Kino. Da hast du noch einiges vor dir. Schade, dass ich das alles schon durch habe.

      Vor einer Verfilmung hätte ich eher Angst. Schon bei simpleren Szenarien gelingt es den wenigsten Film & TV Teams, etwas Brauchbares zu erschaffen. Um Hamiltons Werken gerecht zu werden, bräuchte es ein riesiges Budget und Ausnahmetalente, sowie den Mut, sich vermeintlich gegen den Mainstream zu stellen.
      Mal abwarten, wie der Foundation Zyklus umgesetzt und The Expanse nach der (für mich) eher enttäuschenden letzten Staffel fortgesetzt wird. Vielleicht schöpfe ich dann Hoffnung.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Vielen Dank, ich freue mich auch schon riesig auf das Kommende. Auf der anderen Seite hat mir das den Spaß an SW und ST leider auch ein wenig vermiest weil das ja in den Universen durchaus auch möglich wäre. Stattdessen bekommt man bei ST Dauergerumpel ohne jede Tiefe mit ständig mitschwingender politischer Agitation und SW ist selbst beim Mandalorian eigentlich nur reiner Schauwert.

      Antworten
    • Dominique sagt:

      „Auf der anderen Seite hat mir das den Spaß an SW und ST leider auch ein wenig vermiest“

      Ich weiß genau, was du meinst, weil es mir genauso ergangen ist. Nicht nur bei Filmen und Serien, sondern auch bei anderer Scifi Literatur.
      Aber es ist wohl auch keine Option, den richtig guten Stoff zu ignorieren, um den Spaß an der Mittelmäßigkeit nicht zu verlieren. ^^

      Zumindest können wir uns damit trösten, dass Hamilton die Lust am Schreiben noch nicht verloren zu haben scheint und dass sicher andere Ausnahmetalente folgen werden. Und etwas besonderes an Scifi ist, dass mit fortschreitender, realer Technologie und Wissenschaft, wieder ganz neue Impulse für visionäre Literatur entstehen. (Hard) Science Fiction ist für mich zudem in erster Linie ein Genre für das Medium Buch, das im TV nur äußerst selten überzeugend abgebildet werden kann.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @dominique: „Militaria Seite … einfach lächerlich.“

      dann würde ich vorschlagen, dass du tatsächlich mal lachst … ist auf satire seiten durchaus erlaubt.

      Antworten
    • Dominique sagt:

      „dann würde ich vorschlagen, dass du tatsächlich mal lachst“

      Gerne doch. Hab deinen Kommentar nur nicht als Satire erkannt, obwohl ich sogar kurz darüber nachgedacht hatte, ob er so gemeint sein könnte. Hab es dann aber doch als Getrolle interpretiert. ^^
      Satire ist in schriftlicher Form halt nicht immer als solche zu erkennen, wenn sie so gut getarnt in eine sachliche Diskussion eingestreut wird. :)

      Sei mir nicht böse. Mein Fehler, sorry.

      Antworten
  5. Zuse sagt:

    3 Schockmomente und eine Lehre:

    Der übelst langgezogene Tod des „Typen“, Rote Kaiserin-Soße, Mickey Spock

    und die Lehre: Nervige Weiber sind nicht nur im echten Leben zu zeitsprungmäßigen Überleistungen fähig: Da hat doch gerade erst in Berlin die Staatssektretärin für Dingsbumms laut eigener Aussage ein dreijähriges Kind zur Welt gebracht, ist Mickey Spock sogar noch besser: Rasta-Locken für mind. 4 Jahre innerhalb eines Jahres aus ihrem Haupt gewachsen.

    Das war wieder Alles so schlimm insgesamt, daß mir als weitere Kritik nur die Schuhe von Saru einfallen (schon seit Start von STD, aber immer vergessen aufzuschreiben): Warum trägt der Größte an Bord Plateau-Schuhe, die KISS in den Schatten stellen? Türrahmen- und Deckenhöhe ist zum Glück kein Problem, anders als z.B. bei U-Booten heutzutage.

  6. André McFly sagt:

    Uff.. uff uff uff… Scheinbar war die Qualität der ersten Folge nur ein Ausrutscher… Hier war wieder so viel dummes dabei… so viele Klatsch an die Stirn Momente über dumme Entscheidungen der Charaktere… Autsch… und das Ende… Einfach mal zunichte gemacht, was so positiv an der ersten Folge war. Die Allwissende Burnham ist wieder da. Whuhu.

    • Kazairl sagt:

      Kann es sein, dass die Serie nur gut ist, wenn entweder a) nur Burnham alleine ist oder b) sie nicht auf der Discovery ist?

      Antworten
    • Torim2010 sagt:

      Kann es sein das die Serie gut ist wenn……
      Nein

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Es gibt nur eine Serie, die im Moment eine größere Enttäuschung und größerer Schrott ist als DSC Season 3 und das ist World Beyond von TWD. Es kann doch nicht so schwer sein ein solches Fandom fortzusetzen und dann kommt so ein langweiliger Rotz raus. Wie kann eine Zombieserie eigentlich so langweilig sein?

      Antworten
    • André McFly sagt:

      Nein, dafür war die Story um die Charaktere der Discovery ganz ohne Burnham ja auch schon bescheuert in der Folge. Ich würde sagen, dass Discovery dann gut ist, wenn sie etwas Discovery untypisches machen. Beispiel: Die Saru Folge aus Staffel 2. Die war stark, die war trekkig und die gucke ich mir gerne auch nochmal an. Das war aber auch eine Folge nach klassischem ST Schema. Konflikt durch Erstkontakt. Die Qualität der ersten Folge von Staffel 3 zeichnete sich ja eher durch das Setting aus und das alles Unbekannt war. Man ist wissbegierig durch die Folge gestolpert, wie Burnahm selbst, so dass sie zum ersten Mal zum Anker für den Zuschauer wurde. Das war gut. DAs funktionier mit dem „ICH BIN SCHON EIN JAHR HIER UND KENNE ALLES UND JEDEN UND BIN EUCH WIEDER WEIT ÜBERLEGEN, FREUNDE!“ Blödsinn aus der zweiten Folge aber schon nicht mehr und daher… hach ich hatte Hoffnung…

      Antworten
    • Torim2010 sagt:

      Die Saru Folge. Eine Spezies die als Beute dargestellt wird.
      Sie leben in einem ganz normalem Dorf ohne besondere Vorkehrungen gegen Raubtiere. Sie leben nicht in Höhlen oder sonst was das leichter zu verteidigen wäre. Saru hat übermenschliche Stärke da müssen die Raubtiere extrem gefährlich sein.
      Entweder wurden die so gezüchtet oder Genetisch so gebastelt. Evolutionär gesehen macht das alles keinen Sinn. Für den Fall das man nicht versteht was ich meine.TNG Staffel 7, Folge 19 Genesis. Data: Ich glaube, dass auch Sie sich zu einer frühen Primatenform zurück entwickeln werden. Möglicherweise zu einem Lemuren oder in ein Zwergpinseläffchen. Diesen werden dieselben Eigenschaften zugesprochen wie den Kelpianern. Worf wird zu einem Raubtier mit extremer Stärke und erhöhter Aggression.
      Abgesehen davon scheint die Spezies technisch auf dem Niveau des Mittelalters zu sein. Ein Blick auf das Gerät und er weiß wie man damit umgeht und er kann eine Sprache die nicht mal von seiner Welt stammt.
      Ein erster Offizier der einen starken Fluchtinstinkt hat? Niemand der auch nur etwas Verstand hat würde so jemanden als leitenden Offizier einsetzen.
      Das dann die Dingsda auftaucht um Saru mitzunehmen ist auch dämlich. Wenn die Kelber als Zuchtvieh gehalten werden und die Föderationsräte Tante juckt das nicht mal? Ach bitte niemand in dem Autorenstab ist in der Lage auch nur etwas Sinn in eine Story zu bringen.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      „Ach bitte niemand in dem Autorenstab ist in der Lage auch nur etwas Sinn in eine Story zu bringen.“

      Doch denn die Klöpelianer schmecken nach Hühnchen!

      Antworten
  7. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Auch ich fand eine Folge (fast) ohne Burnham sher entspannnd,
    wenn uhc nicht gut. Über Moppel-Merida (geht bei Schwierigkeiten in Deckung , mus ich auch noch lachen.-

    Gruß BergH

  8. Nestroy sagt:

    Wisst ihr auf was ich wirklich in Staffel 3 gespannt bin? Auf die Erde!

  9. DermitderWarpgondeltanzt sagt:

    Wie funktioniert denn so die Outputseite eines geschlossenen Wurmlochs?

    Haut dass das Zeitgatter doch nochmal schnell für jeden Materieklumpen auf, der da durchtaumelt?
    Brennschinken kommt da angeflattert und verriegelt das Ding instant ohne zu wissen, wer, wann, wieso.
    Und?
    Wo kommt nun die Discokugel her?

  10. Rumpi sagt:

    „…wo alle vier Kunden (UND Inhaber?) von einer intergalaktischen Rockerbande tyrannisiert werden. Im Ernst, wohnt auf dem Eisklumpen überhaupt sonst noch jemand? Alle in der Mittagspause?…“

    Die sind gerade dabei einen Verdauungsspaziergang zu machen. In Minute 21:13 sieht man 2 Menschen mit blauer und weißer Jacke im Hintergrund spazieren gehen. ;)

  11. pffff sagt:

    nur noch scheisse hier.. scheiss kritik und scheiss kommentare..

    • Torim2010 sagt:

      Passend zur Serie

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      ich muss energisch widersprechen!

      nach lang ausgesprochenen vokalen muss (kurz ausgesprochen … also doppel s) ein ß verwendet werden.

      ein gewisses nivoh solltest du schon einhalten.

      auch im fäkalbereich.

      es sei denn, du bist schweizer oder liechtensteiner … die dürfen auch mit doppel s scheiße sagen.

      Antworten
  12. frank sagt:

    also:

    ich habe mich ja in der vergangenheit nicht allzu abwertend zu den ersten beiden folgen der dritten staffel geaeussert. beim ansehen selbiger habe ich mich durchaus unterhalten gefuehlt. jedenfalls recht kurzweilig, und stellenweise von mir aus auch gut.

    ich habe dann versucht, beide folgen nochmal zu schauen. mache ich manchmal so, wenn ich mir etwas davon verspreche. ausserdem: ‚gezahlt ist gezahlt!‘, wie der schwabe sagt… ;)

    worauf ich hinaus will: ich habe es nicht geschafft, auch nur eine der beiden folgen laenger als zehn minuten erneut zu schauen. unertraeglich war das.

    die ’new trek‘ macher scheinen echt gut darin zu sein, mit optik und effekten zu kaschieren, dass sie inhaltlich wirklich nur schrott produzieren…

  13. bergh60 sagt:

    Wann kommt eigentlich das Review zu LowerDecks 10 ?

  14. Torim2010 sagt:

    Hat jemand mal die Top 10 bei Netflix im Auge behalten?
    Ist da Disco mal aufgetaucht? Es soll in Deutschland doch so erfolgreich sein.

  15. frank sagt:

    wo bleibt eigentlich die kritik zu 3.03?

    • Grinch1969 sagt:

      Klapo und Sparki liegen im Koma, es war einfach zu grauenvoll.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Könnte ich sogar verstehen, nachdem diese Folge sogar direkt Gene Roddenberry beleidigt. Der Typ, der den organischen Abfall entsorgt, heißt doch tatsächlich Gene, wenn das mal keine absichtliche Beleidigung ist. immerhin wissen wir, wie wenig die Macher dieser Serie ST mögen.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Verwegene Idee: Vielleicht liegt es einfach daran, dass ein Text, den man in 15 Minuten gelesen hat, nicht in 15 Minuten geschrieben werden kann. Gut, die Texte von Serienjunkies.de vielleicht schon, aber garantiert nicht die Texte von Klapo.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Ich glaub spätestens ab der Stelle mit Gene, der den Abfall wegwischt, war DSC für jeden ST Fan endgültig tot, ich meine, da nimmt Kurtzman-Trek ein unbedeutendes Crewmember zum Wegräumen des Abfalls und der heißt Gene, das ist so ein harter Tritt in die Magengrube.

      Antworten
  16. Serienfan sagt:

    Ich kannte mal jemand, der sagte: „Bei jeder neuen Eisdiele probiere ich erst einmal das Vanille-Eis. Wenn die noch nicht einmal in der Lage sind, brauchbares Vanille-Eis herzustellen, dann weiß ich: Diese Eisdiele taugt rein gar nichts.“

    Hier haben wir zwei klassische Plots. Ein Katastrophen-Szenario und einen Konflikt im Western-Stil. Tausende von durchschnittlichen Autoren konnten aus diesem Plot schon brauchbare Drehbücher verfassen, indem sie mit klassischen Schreibtechniken Spannung erzeugten und mit guten Dialogen die Charaktere vertieften.

    Die Autoren zeigen hier eindrucksvoll: Nein, sie können noch nicht einmal Vanille-Eis.

    Aber reicht Inkompetenz wirklich noch als Erklärung? So arschig wie sich die Figuren hier aufführen, muss allmählich die Frage erlaubt sein: Wollen die Macher, dass wir ihre Figuren verabscheuen?

    Gibt es neben dem oft genannten „Hate-Watch“ auch sowas wie „Hate-Producing“?

    https://youtu.be/YeyZi2jcZms

    (Ach ja, dass dieser Wettkampf im „Arschlochig-Sein“, der ja in beiden Handlungssträngen irgendwie zum Tragen kommt, wahrlich rein gar nichts mehr mit Star Trek zu tun hat, ist so selbstverständlich, dass es gar nicht mehr erwähnt zu werden braucht.)

    • G.G.Hoffmann sagt:

      Die Annahme, es gelänge bei Star Trek, seit Kurtzman die Hände im Spiel hat, mit traumwandlerischer Sicherheit, nur noch Autoren zu engagieren, die weder für das Schreiben im Allgemeinen noch von Star Trek im Besonderen eine Ahnung haben, dürfte eher fernliegend sein.

      Natürlich ist das alles Absicht, obwohl die Negativkommentare sich sogar inzwischen unter den Reviews von Trekcore und Trekmovie breit machen, wo bislang Applaus vorherrschte (clever, smart, wellwritten, heartbreaking, breathtaking …). Da sitzen in einer großen Runde genauso viele clevere Leute zusammen wie früher und beraten tage- und wochenlang über jede Folge, jeden Dialog, jede Einstellung, jede Charakterzeichnung und entscheiden ganz bewusst: „Ja, Michael Burnham ist trotz aller Kritik eine überemotionale Heulsuse und Alleskönnerin, die von einer Darstellerin verkörpert wird, gegen deren Spiel Shatner sehr zurückhaltend wirkt.“

      Man will es so oder hat es so zu wollen, weil der oder die Entscheidungsträger es so wünschen. Und es kommt gut genug an, dass die Geldgeber bislang vier Staffeln bestellt und mehrere hundert Millionen Dollar dafür locker gemacht haben.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      „Man will es so.“

      Was will „man“ so? Nenn das Kind doch mal beim Namen!

      Da haut mir jemand dauernd die Pfanne auf den Kopf, ich frage, was das soll, und du sagst: „Na, der will es halt so.“

      Was bitte wollen diese Producer, die permanent ihren aufmerksamen Zuschauern den Stinkefinger hinhalten?

      Es gibt immer den Mythos, dass Star Wars doch viel erfolgreicher sei als Star Trek.

      Das ist schlicht falsch. Im Kino war Star Wars erfolgreicher.

      Aber im Fernsehen gelang es Star Trek, von der Hausfrau bis zum Informatik-Studenten eine unglaublich breite Masse zu begeistern, weshalb TNG in den 1990er Jahren einen regelrechten SF-Serien-Boom auslöste.

      Diese breite Masse will man jetzt nicht mehr.

      Also erkläre mir: Was wollen diese Macher statt dessen? Eine kleine Gruppe bezahlter Online-Influencer, die den letzten Furz loben, wenn sie damit Likes generieren?

      Oder arbeiten diese Producer heimlich für die Konkurrenz und wollen sie CBS All Access ruinieren? Das würde ihr Verhalten zumindest erklären.

      „Natürlich ist das alles Absicht“. Aha! Es ist also „natürlich“, dass man die Fans von einst (nicht wenige davon Studenten, die heute gut bezahlten Berufen nachgehen und sich sehr wohl allein wegen Star Trek ein Abo für einen ansonsten witzlosen Streaming-Dienst leisten können) mit offensichtlichen Stinkefingern, an Idiotie grenzenden Dialogen und durch und durch unsympathischen Figuren vertreibt.

      Ich muss also „einsehen“, dass ein auch aus wirtschaftlich-kapitalistischer Sicht vollkommen irrationales Verhalten „beabsichtigt“ ist, man darf sich noch nicht einmal darüber wundern. „Natürlich.“

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      Aus irgendeinem Grund scheinst Du der Ansicht zu sein, Du als 90er-Trekkie gehörtest zur Zielgruppe von Kurtzman-Trek und man müsse auf Dich Rücksicht nehmen.

      Aber da Du Dich gar nicht vertreiben lässt, sondern trotz allem immer brav einschaltest, scheinen die Macher doch viel richtig zu machen.

      Antworten
  17. Vulpe sagt:

    Ich hatte mich schon auf eine 60 Jahre ältere Burnham gefreut und dann hat die einfach nur ne andere Frisur.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Brandneues
Gemischtes
Büchers
Jenseits Zyklus
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.