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„Lost In Space“ – 1.01- Kritik zur ersten Folge

„Lost In Space“ – 1.01- Kritik zur ersten Folge

Und schon wieder ein neues SF-Event auf Netflix. Nach den eher durchwachsenen „Da lagen noch 20 Millionen in der Kaffeekasse“-Produktionen der letzten Monate durfte noch eine weitere Überraschung heranreifen. Nämlich eine Neuinterpration der uralten „Lost in Space“-Serie. Und schon jetzt kann man festhalten: Diese Produktion wirkt visuell weitaus besser als „Star Trek – Discovery“. Gerade als lockeres Runterkomm-Schmankerl bei dem Zubettgehen. Was natürlich nicht viel heißen muss. Sogar meine Oma ist besser im Bett als Discovery…

Inhalt: Familie Robinson darf ins All fliegen. Die drei Kinder sind nämlich alle recht schlau. Blöd nur, wenn man mit seinem ureigenen Familien-Raumschiff abstürzt und auf einer Eisscholle im Regenwald (oder so ähnlich) landet. Schon kommt nämlich eine Gefahr nach der anderen auf einen zu…

Besprechung:

Es sind ja heute die intelligenten Details, die wir an modernen Serien schätzen. Das Durchdachte, das Herzblut. Dazu all die Möglichkeiten, dem Zuschauer die Charakterentwicklungen der Figuren so gut zu erzählen, wie es nur geht.

Doch gerade daran hapert es hier. „Lost in Space“ ist eine fast ärgerlich verdummende Blödi-Serie für die eher ganz Kleinen. Oder alternativ für diejenigen, die sich bisher verzweifelt fragten, wo sie eine „E.T. meets Soap Opera“-Serie crowdfunden können. Zumindest diese epische Suche dürfte jetzt ein Ende gefunden haben.

Okay, andererseits blitzt immer wieder der randvolle Überstunden-Zettel des Grafik- und Set-Designers durch, dass es eine wahre Freude ist. Denn bunt und hübsch ist hier so manches. Aber das ist auch eine Schüssel mit Lollis und trotzdem ersetzt die keine gesunde Hauptmahlzeit. Somit schwankt man in den ersten Minuten mental ständig zwischen „Veranstaltet McDonalds jetzt auch Kindergeburtstage an der Arktis?“ und „Kann bitte JEDE SciFi-Serie ab jetzt so gut aussehen?“…

Ein Trailer sagt mehr als Tausend Schmerzenslaute: Endlich mal Explosionen, erschrockene Gesichter und die „Best of“-Mucke der schönsten Hollywoodtrailer. Wenn das nix wird, werde ich Wirt. – Wer von euch will ein Pils?

Aber gehen wir ins Detail:

Amtliche Absturz-Bestürzung – Das abgestürzte Schiff wirkt anfangs nicht so, als wäre es (Atmosphärische Reibung? = Schneeschmelze?) auf einen Eisplaneten gefallen. Eher so, als hätte ein unmotivierter Nachbar es tagelang mit dem Schneeschieber eingekreist – und eine übermotivierte Schneewolke die Ränder mit Puderzucker bestäubt. Wenn das ein „Krater“ ist, sind meine Akne-Narben bereits der zweite Grand Canyon! In der nächsten, größeren Einstellung erscheint es dann allerdings wieder deutlich plausibler. Und gerade der Einbruch in das Eiswasser weiß sehr zu gefallen!
Langzeitschäden? Dafür haben wir keine Zeit! – Der bei Schnulli©-Serien übliche Kniff, damit alle auf fremden Planeten gaaanz schnell ihre Astronautenanzüge ausziehen können, darf auch hier nicht fehlen: „Oh, du hast da schon seit 2 Minuten ein Loch im Anzug und lebst noch. Dann ist die Luft NICHT toxisch. Kommt Kinder, macht euch nackig! Mutti arbeitet ab heute als Atmosphären-Messgerät.“
Nur DIE da können es schaffen! – Es mag etwas kleinkariert wirken, die Prämisse einer Serie aus den 60ern in Frage zu stellen, aber: WARUM hält es irgendwer für eine gute Idee, drei streitende Kinder und ihre semi-intelligent wirkenden Eltern mit milliardenteurer Ausrüstung in den Weltraum zu schießen? Sollte die NASA wissenschaftlich erforschen, wie Familien im All eigentlich klarkommen, so wären ein paar MEHR Familien an Bord vermutlich sinnvoller. Selbst, wenn es am Ende nur um die Besiedelung geht. Wir schießen ja auch nicht drei geistig Behinderte auf den Mars, um zu erforschen, wie sich die Schwerelosigkeit auf die Denkprozesse auswirken?
Willkommen beim Logikloch-Bingo – Um ihren Bruder zu schützen, der als einziger durch die obere Luke passt, springt die Schwester ins Wasser und findet sofort … eine größere Luke, die aus unerfindlichen Gründen weit offen steht. Im Ernst, wundert sich noch irgendwer über den Absturz der Familie? Ich persönlich vermute ja, einer von denen hat das Triebwerk ausgebaut, um darin Marshmellos zu rösten.
(K)alter Verwalter – Okay, der Effekt sieht wirklich toll aus. Aber wie ernst soll ich es nehmen, wenn gigantische Mengen von Wasser innerhalb von wenigen Sekunden gefrieren, als hätte Gott sich vor die Stirn geschlagen und dann einen Schalter umgelegt? („Ach, sooo kalt ist es da drin? Minus 100 Grad? Warum habe ich denn kein Memo bekommen?“ *Klack*)

„Oh Gott, wie sollen wir hier draußen überleben?“ – „Macht euch keine Sorgen, meine Kinder! Denn ‚Deus Ex Machina‘ ist miiir sehr wohl erlaaaubt! Mit freundlichen Grüßen, euer Gott!“ – Abstürze mit Mutterschürze: Bei manchen Wendungen und Dialogen möchte man fast eine gewisse Menge Koks bei den Produzenten unterstellen. Hier übrigens mittig im Bild zu sehen.

Translokalisation – Mutti sagt, dass die Temperatur nachts auf Minus 60 Grad fällt. Sogleich klettern Vater und Sohn (gefühlt) noch mal kilometerhoch auf eine gigantische Bergkette, wo der Sohn in einen Tunnel fällt, (gefühlt) 50 Meter weit runterrutscht und sofort in einem warmen Mischwald wieder rauskommt. Wartet, ich gehe mal gerade in mein Arbeitszimmer, um zu googeln, ob DAS möglich ist. – Oh? Ich bin in Südfrankreich rausgekommen. Baguette, anyone?
Von Schlaubi Schlumpf empfohlen – Mit jeder weiteren Szene nervt jede Figur der Story immer weiter. Quasi „Lost in Phrase“. Die Kinder haben ihr Ach-so-wichtiges Training augenscheinlich beim Wesley Crusher der ersten TNG-Staffel absolviert: Eine Teenagerin, die in Eis eingeschlossen ist, weist eine andere Teenagerin an, einen komplizierten chirurgischen Eingriff am Bein der Mutter vorzunehmen. Währenddessen rennt Bübchen Oberschlau („Dummer Papa? Magnesium brennt seeehr heiß!“) nach seiner Rutschpartie erst mal weit weg vom Unfallort, um bloß nicht wiedergefunden zu werden. – Wer hier keine Hassgefühle entwickelt, praktiziert sonst vermutlich auch Zen-Mediation in Kindertagesstätten.
Sind Sie 12 Jahre alt? Dann schauen Sie her, mein Herr! – Süßliche Rückblicke unter dem Weihnachtsbaum („Daddy ist zuhause!“) wechseln sich ab mit öden Shopping-Szenen zwischen Mutter und Tochter („Ich KANN Schmuck kaufen, ich bin doch jetzt Babysitterin.“). Generell fühlt sich alles so verkitscht-süßlich an, dass man das Gefühl hat, gleich Steven Spielberg in die Kamera grinsen zu sehen („Ja, der Junge hat Recht. Magnesium ist sehr heiß.“). Noch dazu sind alle Dialoge platt und ohne jede zweite Ebene: Wir machen jetzt dies. Es wird kalt. Wir müssen weg. Hier ist es zu gefährlich. Aber woanders ist es auch gefährlich. Gähn…
Feuer = Lichtgeschwindigkeit hoch 2? – In einer Sekunde sitzt der Junge noch ruhig auf dem Baum. Zwei Sekunden später bemerkt er plötzlich, dass er von Feuer eingeschlossen ist und blickt in ein wahres Flammeninferno. Aber gut, nachts sieht man einen Waldbrand eben erst spät auf sich zukommen. Man spricht auch von dem sogenannten „Schleichbrand“. Der übrigens auch den Geruch unsicht… -riechbar macht…

„Ich mag das Feuer zu spät gesehen haben, aber dafür werden wir vor der ersten Flutwelle weg sein, das verspreche ich!“ – Warum unsere Verwandte unseren Genregeschmack für doof halten: Hier sehen wir einen Jungen, der innerhalb von drei Sekunden mit einer Kordel(?) einen Roboter von einem Ast sägt. Dieser hatte sich beim Stabhochspringen unglücklich in Holz-Spliss verfangen. (Oh Gott, ich hasse meinen Job!)

Mozarts erste Seifen-Oper? – Eigentlich wollte ich die Musik erst loben. Denn filmreif und episch knattern die Instrumente stets über uns hinweg, wann immer jemand ins Eis starrt („Taaadaaa!“) oder über‘s Geäst tritt („Tröööt!“). Aber eigentlich sind alle Klänge extrem manipulierend (Guck mal, wie episch!) und stilistisch abgeschmackt. He, ihr Macher, dann MACHT halt stattdessen einen epischen Film und dröhnt uns nicht bereits bei der Figurenvorstellung die Ohren zu, als sei Jesus persönlich aus dem Raumanzug getreten.
Gefahr gebannt? Neue Gefahr erkannt! – Statt Figuren auszuarbeiten, lassen sich die Macher alle paar Minuten was Neues einfallen, damit bloß keine Ruhe in das Geschehen kommt. Das Kind wird z.B. aus dem Eis geschmolzen und scheint schon fast sicher? Dann regnet es eben und das geschmolzene Wasser friert wieder zu (Warum eigentlich? Ist Regen der Indikator für ganz krasse Kälte?). Derlei Situationen der Marke „So aussichtslos, dass sogar die Physik aufgibt“ gibt es ständig, wirken aber nie richtig spannend.

Fazit: Viel Schnulli, wenig Cooly. Zwar kann man sagen, dass der Roboter toll aussieht, die Kulissen wertig und der Planet ganz gut zusammengetackert (Kunstschnee, Echtwald, Fake-Flammen), doch am Ende scheitert es an der billigen „Alles wird gut“-Stimmung für emotionale Einzeller. Wenn ich sehen will, dass man alle Probleme überwinden kann, wenn man als Familie nur zusammenhält, kann ich auch ALF schauen. Da gibt es wenigstens die erwachseneren Dialoge.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

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Artikel

von Klapowski am 14.04.18 in Serienkritik

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Kommentare (10)

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  1. ted_simple sagt:

    Alf kann man sowieso immer wieder schauen. Die Weihnachtsfolge ist einfach schön (Alf freundet sich mit einem todkranken Mädchen an, hilft dabei ein Kind zur Welt zu bringen, und hält einen Depressiven vom Selbstmord ab), die hab ich letztens noch wieder geschaut.

    Äh, was war gleich das Thema? Lost in Space? Ach nee, lieber nicht.

  2. Kai Hawaii sagt:

    Grad wieder ein Mail von Netflix bekommen: „Bitte bitte kehre zurück zu uns!“ Nöö! Dank an Zukunftia fürs Aussortieren. Dann doch lieber noch mal den neuesten Johnny English im Kino mit 2 Kilo Popcorn dabei.

  3. Serienfan sagt:

    Es war besser als befürchtet. Einiges war clever gelöst. Dass der Roboter erst einmal stumm ist, zum Beispiel. Sonst hätte der nämlich im Fünf-Sekundentakt „Danger, Will Robinson“ rufen müssen. Denn diese Familie hangelt sich von der ersten Minute an von einer Katastrophe zur nächsten. Offenbar hält man das bei den Machern für „Spannung“, die der Zuschauer braucht, um nicht gleich wieder wegzuskippen. Wo käme man denn auch hin, wenn man dem Zuschauer mal sowas wie „Charakterszenen“ zeigt, die überhaupt erst einmal eine Verbindung zu den Figuren aufbaut.

    Gut: Bei einer Familie mit drei Wesley-Crusher-Kindern und einem Soldatenvater ist das schwierig, da überlassen wir die Charakterszenen doch eher den „Lost“-artigen Rückblenden. Passt ja zum Titel. Dazu noch ein klein wenig Mystery und seltsame Fragen wie zum Beispiel, weshalb diese Zukunft einem nervigen Teenager-Quälgeist mehr „Wert“ zurechnet als einem ledigen Techniker.

    Immerhin: Was Logikfehler angeht, dürfte der „Discovery“-gestählte Netflix-Kunde eigentlich die paar Nitpicks zu „Lost in Space“ zum Frühstück verspeisen. Schön zu wissen, dass in wenigen Jahrzehnten nicht nur endlich auch das iPhone, sondern offenbar sämtliche High-Tech-Konsolen auch mal stundenlang unter Wasser getaucht werden können und dann noch immer perfekt funktionieren! Darauf einen dreifachen Sporen-Jump!

  4. Sparkiller sagt:

    Solange man sich nicht „Basierend auf wahren Geforschigkeiten“ auf die Poster klebt, kann „Lost in Space“ gerne machen, was es will. Vorwürfe wie zu schnell gefrierendes Wasser (auf einem fremden Planeten) finde ich daher schon etwas seeeltsam. Zumal so etwas ja durchaus möglich ist, wie dieser anerkannte und extrem seriöse Wissenschaftler hier beweist: https://www.youtube.com/watch?v=udBgnu1hbLU

    Überhaupt scheint man sich hier in Sachen Story und Stimmung sehr an die spielbergischen 80er und vielleicht noch 90er-Jahre zu orientieren, welche sich nur wenig Sorgen über stimmige Details gemacht haben. Spielberg auch, was die pompöse Musik angeht, welche wohl vom Schwippschwager von John Williams stammt. So etwas gefällt mir sehr und kann für mich auch gerne etwas spannungsarmen Momenten das gewisse Umpf verschaffen. Weswegen ich sowas auch für längere Klo-Sitzungen nutze: https://www.youtube.com/watch?v=z-WOfVu6QpY

    Und wie würden denn dann eigentlich Bewertungen von Goonies („Das Piratenschiff liegt ewig in einer feuchten Höhle vor Anker ohne zu vergammeln!? 0 von 10 Punkten!“) oder Ghostbusters („Ein sumerischer Gott verwandelt sich in einen 100 Meter Marshmallow-Mann? Der wäre doch nur 90 Meter gross! 1 von 10!“) aussehen, wenn man immer nur nach dem „Das würde in Echt doch gar nicht gehen! Raaaah!!!“-Kriterium geht? Dann lieber Gaga, statt staubigen Realismus.

    Okay, „Lost in Space“ ist in Sachen Story keine Granate (bisschen Geheimnis, bisschen Rückblenden, bisschen Überleben), aber nach den ganzen Düsterserien mit Depri-Faktor (Hallo, Discovery und SGU!) ist es für MICH ja mal wieder schön, ein bisschen Gutmenschentum im Weltraum zu sehen.

    • Klapowski sagt:

      Na wenigstens einer, der sich seine kindliche Seele noch bewahrt hat. Und seinen YouTube-Humor zur Meinungsunterstützung.
      Ich selbst bin ja durchaus gewillt, unlogische Stellen hinzunehmen – aber dann bitte in einem Gesamtpaket, das mir sofort Xena/Hercules/Buffy/Lexx-mäßig entgegenschreit, dass man es bitte nicht zuuu ernst nehmen darf. Oder halt nur an bestimmten Stellen.

      Da die Serie aber auch immer wieder mal mit „ernsten“ Themen operiert (Sohn ist nicht gaaanz so klug, wie alle dachten; Vati ist ein harter Knochen; die Töchter haben auch schon mal schlecht gekackt, etc.), entsteht da eben kein stimmiges Gesamtbild.

      – Ist das nun eine Kinderserie, bei der ein offen gelassener Kühlschrank halt dafür sorgt, dass der Dorfteich nebenan einfriert?

      – Oder ist das ein „Lost“-Drama, bei dem reale Gefahren für reale Tode und reale Gefühle sorgen sollen?

      – Oder ist es eine dieser üblichen B-Movie-Fallen à la „Guckt mal, war in den 80ern doch so kultig!“, wo man einfach nur mitfiebern soll, weil irgendwas an früher(c) erinnert und man das ja mal knorke fand?

      Egal aber, was „Lost In Space“ jetzt wirklich sein will, so wäre es doch schön, wenn die Dialoge einfach pfiffiger wären. Für Aussagen wie „Feuer heeeeiß!“, „Papaaa liiieb!“ oder „Roboter hiiilf!“ kann man doch sicherlich noch einen cleveren Verbal-Dreh finden, oder?

      Da mir aber gerade einfällt, dass ich viele Pilotfolgen von späteren Kultserien einfach nur mies fand, werde ich vielleicht noch ein zweites Mal reinschauen.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      „Gutmenschentum im Weltraum“, „kindliche Seele“ … O Tempora, O mores, kann ich als Asterix-Leser da nur rufen!

      Wenn sich am Ende dieser Serie rausstellt, dass alles nur eine Simulation für geistig verwirrte Nervenkranke in einem Therapie-Zentrum für angehende Psychopathen war, wäre das zurzeit eine völlig schlüssige und passende Auflösung.

      Ich erkenne hier weder „ernste Themen“, noch „Gutmenschentum“ und schon gar nicht irgendeine „heile Welt“.

      Diese Serie leidet unter allen Krankheiten der miesen Neuzeit-Serien: Unsympathische Figuren, hausgemachte Nerv-Probleme, übertriebenes „diese Welt ist einfach nur brutal hart“-Getue und ein „wir können niemanden trauen, der uns nicht mindestens 200 Mal gerettet hat, und selbst dann bleiben wir misstrauisch“.

      Die „Story“ erinnert an Nebenmissionen von Video-Rollenspielen, in denen man meist irgendwas irgendwo reparieren und dafür irgendwelche Gegenstände von A nach B befördern muss.

      Positiv fällt nach dem nuklearen Discovery-Supergau dann eben auf, dass nicht permanent überall das Licht ausgefallen ist, dass nicht ALLE Hauptfiguren unsympathisch sind (sondern nur ca. 80 Prozent), und dass die Technik nicht in völlig sinnfreie Phantasie-Blödsinns-Technik abdriftet, sondern nur durchschnittlich blöd ist. Es geht also aufwärts!

      Allerdings muss ich zugeben: Angesichts dieses (zumindest nicht langweiligen) Wirrwarrs erscheint auch mir die Frage, ob da irgendwelche Wassertümpel zu schnell zufrieren, nicht ganz so entscheidend.

      Antworten
  5. Grinch1969 sagt:

    Ja, ist ganz nett aber eben auch nicht mehr. Wobei ich halt sagen muss dass das Ganze jetzt schon plausibler läuft als der STD Mist vorher. Da überzeugt mich z.B. die böse Obertrulla Smith allemal mehr als die komplette Möchtegernschauspielergarde bei STD.

    • Serienfan sagt:

      Ich bin durch mit dem Pilotfilm. Blöd halt, dass er 10 Stunden gedauert hat. Aber jetzt kann’s losgehen mit der Serie! Halt erst mit Staffel 2.

      Humor war den Autoren anscheinend bei Todesstrafe verboten. Naja, kann ja nicht alles so komisch sein wie „Discovery“.

      Ist halt jetzt ein humorloses „Lost“ meets „Gigant aus dem All“ meets „Interstellar“. Aus den einstigen Kultfiguren Smith und Robot macht man passenderweise eine über Leichen gehende Psychopathin und einen einsilbigen Kampf-Roboter. Eines muss man Netflix lassen: Die lassen ganz schön was springen, damit man am Ende zu der Erkenntnis kommt, das der Kinofilm von 1998 gar nicht so übel war.

      Antworten
  6. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Ist die Serie so schlimm, wei der Film nach der Serie?
    Der war nämlich schlimm doof.

    Gruß BergH

  7. kritisch-nachgefragt sagt:

    Darf Satire das?

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