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Kampfstern Galactica (TOS, 1978) – Ein Gastreview

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Tobias und ich haben wieder unseren Fetisch ausgelebt: ER schreibt MIR bezüglich eines Gastreviews, wobei ich panisch „RAH, wer sind SIE?!“ rufe. Zwei Wochen später (wenn er mich an die Veröffentlichung erinnert) passiert das Gleiche dann noch mal – nur, dass ich dann vor Schreck umfalle. Weiterentwicklung muss halt sein… Hier also nun die Frucht unserer Lenden: Ein Klassik-Review zu „Battlestar Galactica“. Ich fand dieses sehr erhellend, denn Retro-Besoffenheit kann man dem guten Tobias nicht vorwerfen. Nur das mit dem Erschrecken muss er noch in den Griff bekommen…


Ein Review von Tobias H.

„Star Wars“ war DER ultimative Kinoerfolg des Jahres 1977. So überrascht es nicht, dass in dessen Fahrwasser die Serienlegende Glen A. Larson ein Jahr später eine Fernsehserie lostrat, die irgendwie so ähnlich war. Dann packt man noch etwas der Erich von Däniken-Theorien mit rein und fertig ist die Raumschiffsaga.

Der teure Kampfstern Galactica brachte es auf hierbei nur auf eine Staffel. Und in Deutschland schnitt man aus der eigentlichen Serie 3 Kinofilme zurecht, die ich als Kind irgendwie immer gesehen haben muss, denn ich fühlte mich beim Ansehen der alten Serie sofort wie zuhause.

Die Story sollte altbekannt sein. Nach einer langen Kriegszeit werden die 12 Kolonien der Menschen von der Maschinenrasse der Zylonen vernichtet. Das letzte Schlachtschiff, die Galactica, macht sich mit einer kleinen Flüchtlingsflotte auf, die lange vergessene 13. Kolonie zu finden. Die alten Texte nennen diese Welt: Erde…

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Klischees? Helden? Vorbilder? Witzfiguren? Man kann in die Figuren der Serie je nach Stimmung viel hineindeuten. Die Charaktere machen meist das, was heutzutage schwer ist: sie sind das, was sie sein sollen.

So ein Rewatch einer derartig alten Serie ist eine gewagte Sache, denn hinter jedem Cut lauert die Gefahr des Fremdschämens („Das mochte ich damals???“). So ähnlich war es auch hier oft, denn der Zahn der Zeit hat an vielen Stellen zugeschlagen. Die Figuren sind Abziehbilder, welche aber immerhin ihre Aufgaben erfüllen. Der coole Frauenheld ist genau das, der kluge Sohn ist genau das und der alte weise Mann ist genau das. Das ist sehr simpel, aber deutlich mehr, als manch moderne Serie schafft. Die endlosen privaten Dramen, die uns die Neuauflage bot, bleiben hier aus.

Deutlich schwächer sind hingegen die Antagonisten. Die Zylonen sind allesamt langsame Roboter, die vom finsteren und gnadenlos overactenden Lord Baltar (John Colicos) gelenkt werden. Dieser ist so unfassbar klischee-böse, dass es schon weh tut. Im Einsatz hat der Blechverein dann auch seine Schwächen: zylonische Jäger treffen nie – und wenn doch, dann als Folge massiver Überzahl. Und ihre Bodentruppen sind so langsam, dass man meinen könnte, sie nutzen Valium zur Energiegewinnung. Das kultige rote Sensorauge rettet es da auch nicht.

Wesentlich besser sieht es (zumindest optisch) bei den Kolonialen aus. Der allgemeine Look ist wirklich etwas ganz eigenes und vermittelt ein schönes Verfremdungsgefühl. Alleine schon die ägyptisch-antik angehauchten Uniformen und Helme sind sehr gelungen und auch sonst passt vieles. Die Galactica ist ein Weltraum-Schlachtschiff, welches auch als solches zu erkennen ist. Zudem gefällt mir die schnittige Viper sehr gut. Da stört es wenig, dass die eigentliche Raumkämpfe immer wieder wiederholt werden.

Selbst die Religion, rund um die Götter von Kobol, fügte sich gut in das Gesamtkonzept ein. Zudem kommt noch eine echt schöne, epische Musik, welche sich vor dem berühmten Star Wars-Opening nicht verstecken muss.

Obwohl es von vielen stets als reiner Klon begriffen wurde, erschuf Larson hier dann doch etwas Einzigartiges. Die Stimmung ist fröhlich, trotz massiver Vernichtung aller Kolonien. Hier und da wurde etwas Mystik eingestreut, aber so etwas wie die magische Macht, welche tatsächlich funktioniert, hat man glücklicherweise nicht eingebaut. Die Idee, dass unsere Welt nur ein Ableger der eigentlichen Menschen von Kobol ist, ist zwar Quatsch, aber trotzdem ein schöner Einfall.

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Schieflage: immer wieder wurden Plagiatsvorwürfe laut, aber das stimmt nur bedingt. Das Grau eines Sternenzerstörers ist nämlich wesentlich dunkler.

Leider krankt es dann bei dem Erzählen der Geschichten doch häufiger. Übrigens hat die Flotte mit den letzten überlebenden Menschen an Bord nicht viel Grund zu jammern, denn von Menschen bewohnte Welten gibt es zuhauf. Auf diesen Hinterwäldler-Welten muss man oft X tun, um Y zu bekommen. Es ist fast schon ein trekkiger Gedanke, dass die Galactica-Mannschaft bei jedem noch so blödem lokalem Brauch mitmacht, anstatt sich einfach mit Gewalt zu holen, was sie brauchen.

Neben diesem „Handlungsfaden“ gibt es natürlich noch den um die zylonischen Verfolger, welche mit der Geduld von Maschinen immer weiter hinterher fliegen und munter Niederlagen kassieren. So wirklich gefährdet erscheinen die „letzten“ Überlebenden nur sehr selten. Das konnte die Neuauflage wesentlich besser vermitteln.

Die Qualität der Folgen erinnerte an TOS-Niveau. Es war von erstaunlich gut bis unfassbar doof alles mit dabei. Unterm Strich schneiden die Doppelfolgen besser ab als die Einzelepisoden. Hier nun die kleine Auswertung guter Folgen:

Galactica-Pilotfilm (Saga of a star world – Episoden 1-3): die ersten 3 Folgen liefen bei uns als der erste Kinofilm und sind für das Verständnis unverzichtbar. Die 12 Kolonien werden kaputtgemacht und die Flüchtlingsflotte hängt sich an ihre stolze Beschützerin, die Kurs in Richtung Erde nimmt. Nun, es ist ein guter Einstieg und das Niveau der Ausstattung ist für eine TV-Produktion der 70er erstaunlich. Ich hatte hier mehr Spaß als an der großen Star-Warsigen Vorlage.

Mission Galactica (The living legend): die Galactica trifft ihr Schwesterschiff, die Pegasus. Diese wird vom verbittertem Haudegen Commander Kain geführt. Zwischen den beiden Kommandanten und Mannschaften rumort es und dann steht noch ein waghalsiger Plan zur Diskussion…

Teuflische Versuchung (War oft the gods): ein geheimnisvoller Fremder bietet der Flüchtlingsflotte Unterstützung an, welche schlicht zu gut klingt, um wahr zu sein. Eine wundervolle Doppelfolge, die sich nahtlos in die Q-Epsioden aus TNG und die TOS-Götterfolgen einreiht.

Der Rest ist dann eher im Mittelfeld. Fernhalten sollte man sich von „Der Gegenangriff“ (Kinder in schlechten Fantasykostümen schlagen die Zylonen) und „Die Meuterei“ ist auch nicht so spannend, wie der Titel vermuten lässt. Ebenfalls ist „Der Mann mit den neun Leben“ ein albernes Drama, welches so gar nicht passen möchte.

Fazit der Serie: Es liegt viel Staub drauf, das kann man nicht anders sagen. Allein schon das Frauenbild dürfte Feministen fernhalten. Trotzdem blitzt immer noch einiges an Charme durch. Das mag daran liegen, dass Galactica ein schönes Gegengewicht zu den modernen Serien bildet, bei denen keine Figur ohne schwere private Probleme auskommen darf, welche dann auch noch umfänglich beleuchtet werden. Es bleiben die (meist eher schlichten) Handlungen und die (meist eher eindimensionalen) Figuren, aber das reicht halt manchmal schon. Für mich ist diese Serie die etwas mystischere Variante von TOS. Wer alte SciFi mag, kann hier mal reinsehen. Es ist die Unvollkommenheit, die hier auf so komische Weise überzeugt.


Galactica 1980

Nach nur einer Staffel war die eigentliche Serie beendet, aber wundersamerweise wurde dann mit „Galactica 1980“ noch ein Sequel erschaffen. Die Serie spielt knapp 30 später und mittlerweile hat man die Erde gefunden. Man fand sie durch…. Keine Ahnung, das wird nie erklärt. Alleine schon das zeigt, wie viel Potenzial hier verschenkt wurde. Im Gegensatz zum großen Vorgänger ist hier das knappe Budget überall zu erkennen. So kann man etwa einen simulierten Zylonenangriff auf die Erde beobachten, der nicht schlimmer als eine aus dem Ruder gelaufene PEGIDA-Demo aussieht. Von der eigentlichen Stammcrew ist nur noch Adama (Lorne Greene) mit dabei.

Der Rest wurde durch wirklich, wirklich blasse Darsteller ersetzt. Wie angenehm besonnen Apollo und wie cool Starbuck wirklich waren, wird einem erst klar, wenn man hier reinschaut. Auch hinter den Kulissen gab es Veränderungen, denn die Drehbuchschreiber der Ur-Serie waren offensichtlich alle auf und davon. „Galactica 1980“ ist jeder Hinsicht ein Tiefpunkt, den die meisten Fans – völlig verständlicherweise – komplett ausblenden. Die Handlungen sind nur dämlich, nicht etwa dämlich lustig. Eine Auswahl gefällig:

– man muss die Erde auf die Ankunft der Menschen aus dem All vorbereiten, aber so richtig tut man das nicht – stattdessen fliegt man mit Future-Motorrädern umher (man will ja nicht auffallen)
– eine Zeitreise zu den Nazis darf natürlich nicht fehlen
– irgendwie verdingt sich der Antagonist im 18. Jahrhundert, aber das wird nicht weiter ausgebaut
– die Galactica-Kinder sind auf der Erde übermenschlich stark (wegen der All-Schwerkraft!!!)
– Dr. Zee (Galacticas Wesley – gespielt vom amerikanischen Patrick Stewart (kein Witz)) ist hingegen unfassbar intelligent (da er im All geboren wurde!!!)
– die Zylonen senden Agenten auf die Erde, werden aber unter anderem durch einen Radiomoderator gestoppt – auch hat das Ende dieser Kundschafter keine Folgen

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„Keiner kann mein Pokerface deuten!“ – „Galactica 1980“ ersparte einen nichts. Dabei ist der zylonische Kartenspieler noch die mit Abstand stärkste Figur.

Ich könnte noch ewig so weiter machen. Tatsächlich hatte ich hier einen leichten Discovery-Effekt. Die Hoffnung, es würde noch was Gutes kommen, wollte bis zuletzt nicht sterben.

Fazit: nutzlos wie ein zylonischer Schlagzeuger. Hier passt nichts. Selbst Trash-Fans kommen nicht auf ihre Kosten, denn die Blödsinnigkeiten werden auch noch sehr langweilig dargeboten. Das einzige Glanzlicht sei aber trotzdem erwähnt: die Folge „Das Geheimnis um Starbuck (The return of Starbuck)“ hat einen Gastauftritt von Dirk Benedict zu bieten und hätte auch gut in die Ur-Serie gepasst. Das war es aber auch.

Wirklich, nicht ansehen. Sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt.


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Artikel

von Klapowski am 12.07.20 in Gastbeitrag

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Kommentare (15)

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  1. bergh sagt:

    tach auch !

    Danke für das Review, das Erinnerungen weckt.

    Gruss BergH

  2. Cronos sagt:

    Ach ja, die gute alte Zeit. Damals hat man einfach nur zugeschaut und sich still und leise die Haare gerauft. Irgendwie hatte die Serie Charme. Das haben sie bei der neuen Serie nicht hinbekommen.

  3. Grinch1969 sagt:

    Nett anzusehen aber auch nicht mehr. Da setzt man doch heute eher andere Massstäbe an.

    • Donald D. sagt:

      Ja? Welche denn? „Star Trek: Picard“ vielleicht? Meiner Meinung nach, sind die aktuellen Sci-Fi-Serien, insbesondere „Star Trek“ so richtig beschissen. „The Orville“ und „The Mandalorian“ sind zum Glück angenehme Gegenbeispiele.
      „Kampfstern Galactica“ war meine erste Erfahrung mit Science Fiction. Hat mir damals ganz gut gefallen. Ich würde da aber heutzutage nicht mehr reingucken. In die Neuauflage von 2004 aber erst Recht nicht.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      „The Orville“ und „The Mandalorian“ zum Beispiel.

      Popcorn kauend auf Sofa platznehm.

      Antworten
    • Ben3000 sagt:

      Was ist mit „The Expanse“? Ist auch ganz ansprechend gemacht…

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  4. DJ Doena sagt:

    Galactica 1980 hat zudem noch ein Enterprise-Ende, insofern dass die letzte Folge nur von Starbuck handelt und sein Verschwinden zwischen den beiden Serien erklärt.

  5. Mikrobi sagt:

    Krampfdingens Galactica ist in meiner Kindheitserinnerung der beste SF-Shit überhaupt. Nicht zu viel BlaBlaBla – dafür umso mehr PewPewPew! Ja, nicht so wie dieses Star Trek! Ich muss mir das unbedingt mal wieder antun, um mich daran zu erinnern, wie gut das doch war, um mich daran erinnern, wie verschwommen meine Erinnerungen aus jenen Zeiten doch sind – um mich daran zu erinnern, wie rar gutes SF doch ist!

    Tobi: Weiter so!

  6. Serienfan sagt:

    Man kann „Kampfstern Galactica“ für den größten Blödsinn aller Zeiten halten, oder für ein unterschätztes Meisterwerk.

    Aber eines ist „Kampfstern Galactica“ eindeutig nicht: Irgendwie nur „ganz nett“, so ein „kann man schauen“.

    Denn genau das kann man eben nicht. Wer das tut, wird keinen Zugang finden und wahrscheinlich spätestens bei dem wirklich üblen Eisplaneten-Zweiteiler das Handtuch werfen (und leider nicht miterleben, wie es danach mit der Serie wieder aufwärts geht).

    Dass „Kampfstern Galactica“ mit nur einer Staffel (und einer gruseligen Epilog-Halbstaffel ohne Abschluss) dennoch ein so tief ins Bewusstsein der SF verankertes Franchise geschaffen hat, kommt nicht von ungefähr. Die Serie ist ein derart eindrucksvolles Füllhorn an Symbolik und Bombast, dass „Kampfstern Galactica“ sogar in Deutschland, wo lange Zeit nur drei wirr übersetzte und unzusammenhängende Filme existierten, einen Kult-Status erreichen konnte.

    Eine von einem Echsenvolk erschaffene Roboterarmee mit einer faszinierenden Rangstruktur und muschelartigen Raumschiffen, ein im wunderbar klaren Machtwahn schwimmender Bösewicht, ein antikes Volk, für das wir Menschen von der Erde der Mythos sind, das Auftauchen von Engeln und Teufeln im Rahmen einer Science-Fiction-Kriegs-Optik – das ist einzigartig, fesselnd, visionär. (Die bewusst ins Bild gesetzten Lichtspiegelungen der glänzenden Zylonen sehe ich übrigens als Omen, sie zeigen, dass Lensflares immer zur dunklen Seite der Science Fiction gehören.) Brillant auch die Besetzung von Lorne Greene, der zuvor als purer Western-Patriarch jedem Zuschauer bekannt war und der hier wunderbar als Symbol einer alten Welt funktionierte.

    Die Musik dürfte die einzige Science-Fiction-Musik sein, die es tatsächlich schaffte, an das unerreichte Meisterwerk von John Williams heranzureichen, ohne es zu kopieren.

    • Grinch1969 sagt:

      Wie schon gesagt, nett anzusehen aber eben auch nicht mehr.

      Antworten
    • TUB_Stephan sagt:

      Serienfan, sehe ich auch so.

      Wobei Lorne Greene „, der zuvor als purer Western-Patriarch jedem Zuschauer bekannt war“ die Rolle des Patriarchs ja auch in Kampfstern Galactica zum besten gab, diese zeigte sich zum Beispiel im Vater Sohn Verhältnis zwischen Adama und Apollo, welches ich schon als Kind zum fremdschämen fand. Bei Bonanza störte mich das nicht, lag eventuell am Setting.

      Antworten
    • Nestroy sagt:

      Ich hab jetzt einmal ein sehr interessantes Video zu dem „unerreichten Meisterwerk“ von John Williams gefunden, wo zwei Typen nachweisen, dass sehr sehr sehr viele berühmte Musikstücke von Williams sehr ähnlich bis 1:1 wie ältere schon vorhandene Kompositionen klingen. Sogar die berühmte Star Wars Fanfare gab es so schon vorher (nur eben in etwas anders). Ziehmlich interessant auf jeden Fall. Der Vergleich der SW Fanfare zwischen „Original“ und John Williams findet sich im Video übrigens bei Minute 2:44.
      Auch sonst finden sie zu sehr viel mehr Star Wars Musik Vergleiche zu älteren Stücken, die schon fast zu gut sind um bloß Zufall zu sein.

      https://www.youtube.com/watch?v=DN3vl-JnUF8

      Antworten
  7. Ferox21 sagt:

    „Kampfstern Galactica“ ist diese eine Serie, die wie Star Wars sein wollte und es auch geschafft hat, sich dadurch einen verdienten Platz in den Annalen der SciFi zu sichern.

    Die Effekte waren seinerzeit auf Kinofilm Niveau und die Prämisse der Serie noch erfrischend unverbraucht. Außerdem hatte es zu dem Zeitpunkt auch noch keine so deutliche Military-SciFi Serie gegeben. Klar, viele der Folgen waren denn auch eher eine Kopie von TOS mit Planet-der-Woche-Episoden, aber nicht ohne Grund, hat man aus den besten Folgen der Serie zwei sehr gute Filme gestrickt. Und tatsächlich war „Mission Galactica – Angriff der Zylonen“ lange Zeit mein einziger Kontakt mit der Serie. Mein Vater hatte mir den Film damals in den späten 80ern auf VHS aufgenommen und ich habe den Film in den Ferien jede Woche mindestens einmal gesehen. Und – Sakrileg – ich konnte damals parallel auch die OT von Star Wars auf VHS sehen, aber ich habe mich immer für den Galactica Film entschieden, da der mir damals einfach mehr Spaß gemacht hatte.

    Und dafür, dass die Serie es nur auf eine gute und eine miese halbe Staffel gebracht hat, hat sie doch einen recht hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Und das meiner Meinung nach zu Recht.

  8. Halbnerd sagt:

    Ja, die Serie ist echt so wie Star Wars, aber dann eben doch nicht. Als ich das Review verfasste, war ich auch unsicher, wie ich diese enorme Ähnlichkeit bei gleichzeitiger Unterschiedlichkeit am Besten betone. Ohne Frage ein SciFi-Erlebnis – egal auf welche Weise.

  9. TUB_Stephan sagt:

    Mag das Original und das Reboot sehr (asugenommen dieses Galactica 1980- , kotz, würg, pups und Dünnpfiff in der Hose Ding). Das Original hat seine Highlights und das Reboot ist nach meiner Meinung eines der besten SciFi Werke.
    Und das Original und das Reboot teilen auch etwas, sie Nerven teilweise, ist es im Original die dem Zeitgeist geschuldete Stimmung: „Die Stimmung ist fröhlich, trotz massiver Vernichtung aller Kolonien“ (boah, da muss man schon etwas krass drauf sein, da noch Partylaune zu haben).
    Und beim Reboot, na, dass ist teilweise zu sehr kreationistische Kacke.
    Aber Beides, als Gesamtwerk hervorragend.

    „nett anzusehen aber eben auch nicht mehr“ meinte Grinch1969. Nö, da sind einige tolle Geschichten dabei

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