Film- und Serienkritiken

Ernsthafte Kritiken zu Film und Serie.

„Star Trek – Discovery“ – 2.11 – „Der Zeitsturm“ – Kritik

Na, da hat Alex Kurtzman ja ein ganz schönes Chaos angerichtet, als er kürzlich die Glühbirne über dem Klo austauschen wollte. Er hätte dafür wohl nicht auf ein Paket mit alten Marvel-Heften steigen sollen? Leider ist er dabei ausgerutscht, hat sich den Kopf angeschlagen und dabei den Fluxkomp… – den Anti-Trek-Autoren erfunden. Und somit geht es heute direkt weiter mit Michaels Mutter und einer Tagesration „Tränensack-Ex“-Gesichtscreme – denn geheult wird nicht nur vor dem Bildschirm!

Inhalt: Burnham will mit ihrer Mutter sprechen, doch die hat in ihrem 10-Quadratmeter-Kraftfeld gerade bess… schlechteres zu tun. Nämlich Pike anmeckern, obwohl sie keinen gescheiten Plan hat. Währenddessen verwandelt sich Leland in eine Art KI-Mischwesen mit Klopp-Fetisch.

Besprechung:

Die heutige Rezension gibt es heute mal komplett als Stichpunkte-Sammlung. Ja, Stichpunkte… Oder wie die STD-Autoren sie auch zu nennen pflegen: „Fertige Drehbücher“.

– Wieder geht es um die KI aus der Zukunft, die nur dann eine KI aus der Zukunft sein kann, wenn sie der Vergangenheits-KI ihre eigenen KI-Daten aus der Zukunft (und aus vielen anderen Quellen?) übermitteln kann. Und weil das selbst nach Zeitreisemaßstäben weniger Sinn macht, als „Perpetuum Mobile“-Kraftwerke an der Nordsee zu bauen, muss alle ablenkende ACTION in Burnhams Gegenwart stattfinden. Wegen der strengeren Lärmschutzverordnungen in der Zukunft – oder so?

– Burnhams Mutter veranstaltet ein „Tauziehen mit dem Universum der Zukunft“, weswegen sie kurz im Koma liegt. Das „Tauziehen mit dem Universum“ wird natürlich mehrmals erwähnt, weil man eine trekkige Erklärung wie „Es gibt positiv und negativ geladene Chronotonen, die sich über Jahrhunderte hinweg anziehen“ unmöglich aus dem Ärmel schütteln kann. Äh… (*In eigenen Ärmel guck*) Heeey… Moment mal!

– Leland wird anscheinend der erste Borg, was lustigerweise innerhalb von wenigen Minuten passiert: „Menschliche Wesen sind schwierig zu infiltrieren. DA! Infiltrations-Nanobots! Fertig.“ – Und schon sieht der „gute“ Mann aus wie vorher, nur halt dann mit viel „Star Trek 8“ im Bauchi. Wie das zu den eher grob eingestöpselten Borg-Implantaten des Trek-Kanons passt (Motto: „Besser Arm ab als Bein … auch ab?“) bleibt offen. Aber nur so lange, bis man sich wieder klar macht, WER diese Serie schreibt – und dann sanft lächelnd abwinkt.

„Widerstand ist also … specklos? Fleckenlos? Zeckenlos? – Hm, ich spüre, dass hier irgendwo ein kultiges Zitat zu holen ist.“ – Jeglicher Widderbestand ist sprachlos: Als Leland versehentlich mit den Hinterkopf in altes Essbesteck schlittert, erhält er ganz fix seinen zukünftigen Borg-Namen. Und zwar „Zweitletzter IQ von Zehn“.

– Finde nur ich es etwas kur(t)zsichtig, dass man den „Tod“ von Michaels Eltern erst jetzt sieht, weil schnell der Verschwindibus-Trick mit dem Anzug her musste? Wäre es nicht eleganter gewesen, Michael einen Teil des „Klingonen greifen an“-Flashbacks schon mal früher durchleben zu lassen? Das erinnert mich arg an Roboter-Lady Ayran, die auf dem erzählerischen Sterbebett noch rasch einen Hintergrund brauchte. „Aaaarg… Ich sterbe! Schnell! Zoom in die Augen und den tabellarischen Lebenslauf einblenden!“

– Wie überraschend: Sektion 31 wendet sich gegen die Disco-Crew und schickt Tyler hin, um alle auszuspionieren – nur echt mit einem riesigen, leuchtenden Technik-Knödel in der Hand! Okay, der Mann brauchte mal wieder was zu tun, nachdem er mehrere Folgen lang selbst für’s Weintraubenstampfen zu doof war… Aber könnten wir diese billigen Twists der Marke „Ich hau dir jeden Tag aus Maul und danach kaufe ich dir ein Eis, auf das du draufbluten kannst“ nicht mal lassen? Entweder arbeitet man mal zusammen oder nicht! Oder veranstalten Militär und FBI jeden Tag auch so ein Theater? („Ach, der gute alte Spionage-Günther. Hat er schon wieder meinen Flugzeugträger sabotiert, als ich auf dem Klo war. Hihi.“)

– Okay, die eigene Mutter kehrt nicht alle Tage (bei Discovery nur einmal im Jahr?) von den Toten wieder. Somit ist es verständlich, dass Michael sie rasch sehen will, Mama das aber (noch) nicht möchte. Allerdings artet dieser melodramatische Twist wieder mal aus. So wird in all diesen Szenen z.B. dramatischste Orchestermusik gespielt. Ja, es fehlte tatsächlich nur noch der trällernde Chor im Hintergrund (Die Damen: „Michael nicht seeeeheeen wollen!“ Die Herren: „Niiicht söööhööön wollöön!“).

– Michaels Argumente für ein Treffen mit Mutti sollten im Lexikon neben dem Eintrag für Fremdscham stehen: „Wenn sie mich nicht sprechen will, kann ich sie doch trotzdem fragen, warum?“ (*Heul, flenn, keif*) Überhaupt heulte Burnham hier in – fast – jeder – Szene! Mutti nicht da: Buhaaa! Mutti dann doch da: Buhuhu! Mutti reagiert genervt: Bwahaa! Versöhnung mit Mutti: Juchuhuhuu! Mutti muss weg: Buuuuhuhu! Mutti ist dann weg: Bwarhaar! – Oder imitiert Michael nur ständig irgendwelche Xeno-Tierstimmen, die ich nicht kenne?

„Ich will Mutti sehen. Ich will Mutti sehen. Ich will Mutti…“ – „Burnham, hören Sie auf mit dem kindischen Verhalten. Was wollen Sie denn von Ihrer Mutti?“ – „Nach Vati fragen! Nach Vati fragen! Nach Vati…“ – Weinkennerin: Michaels Mutter hat nicht nur den ultimativen Anzug erschaffen, sondern auch die erste Heul-Boje mit Afro-Frisur.

– Wie bitte hat Mama Burnham jetzt unsichtbar(!) bei jedem Lebensabschnitt von Michael dabei sein können? Mit dem rot glühenden Anzug geschickt hinter dem Schuldirektor versteckt? Und wieso tut die Mama erst so abweisend („Bah! Ich mag schon seit ein paar Jahren keine Michael-Versionen mehr sehen!“), wenn sie danach zugibt, dass es doch komplett andersherum war? („Reingelegt! War die ganze Zeit da und habe dich lieb gehabt! Ha! Voll geprankt!“)

– „Ich habe mit Papi im Bungalow diesen Zeitsprung-Anzug gebaut, weil ich als Astrophysikerin gerne wissenschaftliche STERNstunden vorwegnehme. Ganz alleine. Wer hätte mir auch helfen sollen? Ein ganzes Team? Nö, die hätten mir nur Schmutz ins Haus getragen! – Übrigens hätten wir nach dieser Erfindung nie wieder Raumschiffe gebraucht, aber ich kam ja nicht mehr zurück in unsere Zeit. Und somit war ich halt ÜBERALL. Auf der Erde, im Schmalpha-Quadranten, bei deinem Ersten Mal, in deiner Schultüte, in Spocks Kopf…“

– Die Sphärendaten können gar nicht vom Schiffscomputer gelöscht werden, weil sie das nicht wollen? – Na, dann überspielen wir sie einfach auf den Anzug, dann sind sie nämlich plötzlich WEG. (Hätte auch ein externes USB-Laufwerk gereicht, das man dann einfach in die Tonne kloppt?)

– Wieso hatte der 20 Jahre alte Anzug mehr Speicherkapazität als anscheinend viele andere Geräte der Discovery-Zeit? Ach ja: Quantenspeicherung. War wohl gut, dass die technischen Infos dazu vor 19 Jahren weggeworfen wurden, damit sie nicht Control, Sektion 31, den Zeugen Jehovas oder Winnie Puuh in die Hände fallen.

„Mutti, hast du beim Retten des Universums auch oft das Gefühl, dass man dabei noch ein bisschen PERFEKTER sein könnte?“ – „Ja, mein Kind. Das hast du wohl von mir geerbt.“ – Retter, Nepper, Fallensprenger: Michaels Mutter hat erst mal richtig miese Laune, dass Pike ihr HELFEN will, nachdem sie Hunderte Male versagt hat. Diese rassistischen weißen Schweine werden immer unverschämter!

– Wenn Engel-Anzug und Mutti am Schluss EINZELN durch den roten Strudel eingesaugt werden, wird Mutti schon nichts passieren, oder? Wir wissen zwar nicht, wo sie rauskommt (heißer Tipp: Weltraum?), aber es wäre doch gelacht, wenn eine wichtige Figur einfach an LOGIK stirbt. – LOGIK ist doch nur dieses Wort, das Spock immer sagt, weil er irgendwann nicht mehr ständig „Hör auf zu flennen, Burnham!“ rufen wollte.

– Ich verstehe überhaupt nix hier: Wie viele Versionen von Burnham hat Mutti gesehen und wie inkompetent muss Mama sich angestellt haben, um nicht ein einziges Mal(!) die Botschaft „Lösch die scheiß Daten!“ gefahrlos zu übermitteln? Und woran ist Michael gestorben? Jedesmal an Leland? Altersschwäche? Wenn ja, dann das einfach mal SAGEN, bevor es hier fast wieder passiert? Oder hat Michael sich beim Einstecken eines USB-Sticks jedes Mal ungeschickt die Handschlagader aufgetrennt?

– Wieso muss Leland noch mal auffällige Borg-Knubbel am Gesicht ausbilden, die er jederzeit hätte einziehen können? Da sitzt der Kerl doch glatt auf einer verlassenen Brücke rum und lässt sinnfrei die Elektro-Piercings aus der Backe baumeln, bis Tyler ihn erwischt. Wäre es nicht unauffälliger gewesen, den Halbklingonen wieder auf seine Seite zu ziehen? Mehr als eine komische Vermutung hatte Georgiou ja nicht. Und woraus besteht eigentlich die Crew auf dem Sektion31-Schiff? Putzkräften? Die sieht man ja auch immer nur nach Feierabend…

„Rah! Ich will endlich an die Sphären-Daten! Die KI aus der Zukunft braucht die Informationen zu 3000 Jahren Wetterdaten über Risa wiiirklich dringeeend!“ – Einen Schießbürger bitte: Dieser Herr erklärt gerade gestisch die schwierigsten Zeitreiseprobleme. Denn Leland verfolgt nun die Masterpläne von Control – und die Freunde von sinnvollen Geschichten nebenbei in Alpträumen!

– Wieso sollte die Zukunft sich immer so wiederherstellen, dass Control gewinnt? Und wieso musste Mutti die Daten von der sterbenden Opa-Sphäre zur Discovery schicken, damit sie dort (un)sicher sind?! Die Opa-Sphäre lag doch im STERBEN und hätte die gefährlichen Daten nach dem Abflug der Discovery nie wieder verteilen können?! Hätte man nicht die Zeitlinie dadurch reparieren können, indem man beide Daumen einfach umeinander kreisen lässt – oder das Schiff sogar vom Opa-Knödel weglockt?

– Mutti Burnham konnte also kurzzeitig in der Vergangenheit auftauchen und Michael finden. Hätte es vielleicht geholfen, mal in RUHE zur Kaffeezeit aufzutauchen und zu erklären, was Sache ist und wie man die Probleme in der Zukunft klären könnte? Oder konnte sie den Anzug in der Vergangenheit bisher nicht abnehmen? Wenn es so wäre: Mit einem Blatt Papier oder einem Zeigestock im Quartier auftauchen, war auch keine Option?

– Was ist eigentlich das Ding mit Ausschaltern in der Zukunft? So kann die Discovery einen Datentransfer zum Planeten nicht abbrechen(!), weil … Saru das nicht hinbekommt? („Oh, schon wieder zwei abgestorbene Ganglien in die Konsole gefallen, upsi.“)

– Der Kampf zwischen Leland, Georgiou, diversen Einrichtungsgegenständen und Kraftfeldern mag ja nett gemeint gewesen sein, war aber wieder so hektisch geschnitten, dass ich mich nur noch an die plötzliche Matrix-Zeitlupensequenz erinnere. Aber schön, dass wir uns nach dem Kamera-Gekreisel der 90er (Viva, MTV) langsam an die Ästhetik des Jahres 1999 annähern. Kommt demnächst also was zum „Herr der Ringe“? – „Duuu… kannst… nicht… in… den Zeitstrudäääl!“

– WIESO war Spock der einzige, der was mit den Engels-Visionen anfangen konnte? Ach ja: Er hat ja seine wertvolle Lernschwäche, so dass er die Erscheinung eines rational durchaus normalen Objekts (= Metall-Strampelanzug mit Frau drin) viiiel besser wegstecken konnte. Nämlich so, dass er nur ein paar Jahre die Wände vollgekritzelt hat statt ein paar Jahrzehnte. Was hätte der Mann erst gemacht, wenn er mal ein UFO gesehen hätte? Rom angezündet und dabei Jungfrauen vergewaltigt?

„Michael, dieses Schachspiel… Es steht für Logik und unsere Versöhnung. Und wenn ich die Königin umwerfe, steht das für deine Mutter, die vielleicht wieder Höllenqualen erleidet.“ – „Danke, lieber Dingsbums-der-in-jeder-Folge-am-Rand-rumsteht. Dein Bart bedeutet uns Gillette-Benutzern wirklich viel.“ – Sch(w)achmat(t): Weil Burnham heute nur 2 Liter getrunken hat, sind ihre Tränen nun versiegt und Spock nun zufrieden mit ihrer Zurückhaltung.

– Jedes Gespräch zwischen Burnham und Mutter war ärgerlich und öde. Nichts hieran machte Spaß oder wirkte echter als eine Parodie auf jene Themenbereiche. Aber das hat man davon, wenn man Fanfictionautoren mit motivierenden Nackenschlägen zu SF-Schreiberlingen ausbildet… Unklar war mir auch, warum Spock die Michael am Ende dafür lobt, dass sie so kühl und beherrscht geblieben ist. Nennt man das schon so, wenn man seine hysterischen Tobsuchtsanfälle auf 3 pro Stunde runtergeschraubt hat? Und wenn ja, wie schlecht geht es dann erst den ANDEREN Patienten in dieser Klinik?

– Was soll eigentlich das schwule Getue (nichts gegen Schwule, die machen das nämlich WENIGER) von Culber, der mild lächelnd erklärt, dass Mudda Burni nach Benutzung des Anzugs unmöglich die Alte geblieben sein kann? Denn er habe ja schließlich ähnliches(?) erlebt (= tot, in einer Pilzdimension neu ausgebrütet worden) und weiß daher, wie es ist, wenn einen schlechte Autoren als billige Brainstorm-Matratze missbrauchen?

– Bin ich der einzige, den es ermüdet, dass stets Knubbel eingesetzt werden, die Daten abgreifen? Knubbel an Wand: Daten werden auf den Anzug geladen. Zweiter Knubbel an Wand: Daten werden an Sektion 31 weitergeleitet. Knubbel in Hand: Hört Gespräche ab und greift auf Schiffsdatenbanken zu. Knubbel am Kopf: Hat in Staffel 1 dafür gesorgt, dass Tilly total schlau wird! Nur deswegen konnte sie hier erneut von ihren liiiebsten physikalischen Gesetzen schwärmen (Würg).

„Ich muss gehen, Michael. Ich erwarte vom Paketboten noch einen Doofi-Plot für meine baldige Rückkehr.“ – In Embryonalhaltung ins Tiefdruckgebiet: Das ganze Hin und Her ist so beliebig, dass ich hier einfach das unscharfe Bild von Muttis Abreise nehme. Erwähnte ich schon, dass scharfe Screenshots der Actionsszenen schwerer zu schießen sind als ein Gnu im Teutoburger Wald? Oder strahlt sogar Netflix inzwischen die schwammige raubkopierte Fassung aus, weil das Original keiner guckt?

– Was war das denn schon wieder aus dem Fundus der zufälligen Google-Ergebnisse? Spock: „Die Zeit macht Aua, wenn drauffällt der Bauer!“ – Burnham: „Shakespeare, nicht wahr? Ja, da hatta recht, der alte Zeilen-Zausel!“ – Gleich dreimal haben sie uns wieder sinnfreie Zitate reingedrömelt, damit die Autoren sich schlau fühlen durften. Auch Kollege Lao Tse und Newton durften diesmal nicht fehlen. Was sicher total aufwendig war, da irgendwas zu finden! Doch wie sagte schon der große Friedrich Nietzsche: “Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.“

Die komplette Episode lässt sich wohl so zusammenfassen, dass mehrere allmächtige Wesen magische Artefakte benutzen, um magische Artefakte zu benutzen, die sie schon mal benutzt haben. – Mann, wenn das mal nicht spannend klingt?


Fazit: Diese Episode ist eine echte Alternative zu Slapstick aus den 40ern. Alternativ taugt sie auch abschreckendes Beispiel für Medienschaffende mit Schwarzem Humor.

Immerhin fühlte ich mich weniger mies als letzte Woche, wo der Plan darin bestand, Burnham aufgrund wilder Vermutungen minutenlang zu foltern.

Sinn macht das alles weiterhin NULL. Oder halt nur dann, wenn man alle Logiklöcher auf einen futuristischen Anzug lädt und sie mit der Macht von zwei bis dreiundneunzig Supernovas verbrennt.

Klar, man kann sich das hier schönreden (= Farben farbig, Kamera nicht zu langsam, Spock sagt „logisch!“), aber jeder einzelne langfristige Aspekt für Feinschmecker der seriellen Unterhaltung (z.B.: Was wollte jetzt der ECHTE Leland?!) klebt weiterhin an der Wand wie ein Zeichentrick-Koyote, der zu viel Anlauf genommen hat.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Verfangen im roten Plot-Wollknäul
Logbuch des Spark, Sternzeit 20190329.

Ich bin müde. So müde. Ich starre auf den weißen Hintergrund meiner Textverarbeitung. Wie lange schon? Tage? Ja, es könnten Tage sein. Zeit ist grausam. Sie hat keine Gnade für die Zuschauer von Discovery.

Meine Notizen der aktuellen Episode wirken verschwommen. Verwirrt. Wie Zeichnungen an der Wand einer Gummizelle. Versucht eine fremde Macht mit mir Kontakt aufzunehmen? Erschöpft fahre ich mir durch das bärtige Gesicht. Moment, waren meine Ohren schon immer spitz? Mit einem Rest von Energie versuche ich zu entziffern, was ich erst vor kurzer Zeit selbst geschrieben habe…

„Mutti Burnham -> rettet Weltkriegsleute als Beweis für… was? Zeitfluss?“

Ich muss lachen. Zu hoch. Zu lange. Ich bin froh, dass mich niemand hören kann. Mutter Beimer… äh… Burnham verfrachtet wie genau eine ganze Gruppe Menschen (inklusive Kirche + Keller) vom 3. Weltkrieg zu einem anderen Planeten? Meine Schrift wird unleserlicher. Der Verfall geht weiter.

„S31; Control; Super-Naniten in den Chef rein. Wissen aus Sphäre warum dann noch total wichtig?!“

Dunkel erinnere ich mich. Control erscheint Leland als Hologramm, während er diesen unter seine Kontrolle bringt und zum Superkämpfer macht.
Habe ab hier den Faden verloren. Will Control aus der Zukunft die Sphären-Daten für noch MEHR Bewusstsein? Um NOCH schlauer und mächtiger zu werden, als er es sowieso schon ist? So rein maschinell-nüchtern erscheint der mir JETZT schon nicht, dieser arrogante Arsch. Und die Föderation benutzt den doch eh schon für alles, wie in dieser Folge gesagt wurde?

Wie viele Controls gibt es eigentlich nun?
Geschmackssorte „Normal“ (Föderations-Verwaltungssoftware), „Zukunft“ (von der umgebauten Sonde) und „Sphärenpower“ (Macht Universum kaputt)? Aaaah! Schnell weiterlesen!

Ein Fehler. Mein Gesicht wird blass. „TILLY!“ steht dort. Dreimal unterstrichen.
Da war die wöchentliche Pflichtszene wieder, welche unser aller Lieblingsfigur wie üblich total wibbelig und nerdig wirken lassen soll. Ich höre ein leises Knacken und schaue mich um. Doch es war nur mein Kiefer, welchen ich völlig ohne Zusammenhang zu sehr angespannt hatte.

Der Rest der Notizen verschwimmt weiter. Ich bin nur noch wenige Zentimeter vom Blatt entfernt. Wie im Wahn lese ich alles auf einmal, Erinnerungen an diese Folge blitzen dabei im Bruchteil von Sekunden vor meinen Augen auf.:

„Spock -> Dyslexie = Alles toll verstehen!“;
„Sphären-Info löschen? (= Weg mit den Daten!)“;
„Anzug -> unendlicher Speicherplatz für Sphären-Info (= Her mit den Daten!)“;
„Dunkle Materie -> Mutti retten“;
„Phlippa -> saugt Datenstrom an, will Mutti + Anzug kaputt machen (= Her mit den Daten!)“;
„Anzug -> DNA-verschlüsselt“ (Vorhersage: Tote Mutti, Michael muss ran);
„Tyler <-> Philippa, verdächtigen Leland, Datenstransfer stoppen? (= Weg mit den Daten!)“;
„Leland -> Tyler abstech (Warum Problem mit Gesicht??), Robo-Leland -> Angriff auf Mutti, will Daten selber holen (= Her mit den Daten!)“;
„Mutti -> Zurück im Zeitstrom (Gesund so ohne Anzug an?)“;
„Torpedos machen Einrichtung kaputt + Hunderte von Kilometern extra“;
„Control hat 54% der Sphären-Infos (= Her mit den Daten!)“

Ich trete benommen zurück. Es ist zu viel. Zu viel Schwachsinn. Zu viel überladene Story auf einmal. Alles ist so unnötig verworren und wiederholt sich ewig („Die Daten! Her/Weg damit!“). Keine klare Struktur. Alles wirkt zusammengetackert & mit notdürftigen Erklärungen aus dem Zauberhut geflickt.

Ein Tropfen Blut läuft aus meiner Nase. Werde ich das Ende der Staffel noch erleben? Und, viel wichtiger, will ich das überhaupt?!

Wertung: 2 von 10 Punkten


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Artikel

von Klapowski am 29.03.19 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (62)

  1. lebenderHund sagt:

    In der Serie wird öfter geheult als beim Engel auf Erden.
    Ein Roter Engel auf Erden.

    Auch hier heißt der Protagonist Michael.

  2. Bolleraner sagt:

    Vielen Dank lieber Phil Farrand für eine weitere zeitnahe Bearbeitung der aktuellen Episode in Ihrem Nitpickers Guide. Man merkt sichtlich wie Ihnen auch diese Serie von Folge zu Folge mehr ans Herz wächst! :-)

  3. Michel sagt:

    Das ist alles SOOO blöde…

  4. Cronos sagt:

    Das ist die Heul-Doch-Burnham-Show. Echt genial, nur von Kurtzman und Co zu bekommen. Ich hätte ja 10 von 5 Sternen gegeben, also zweimal fünf, wenn ich wüsste wie man sich einen Zweitaccount anlegt und nicht damit auffliegt.

  5. DarthDigitus sagt:

    Wow! Liest sich ja alles sehr „spannend“.
    Ich habe den Absprung geschafft, sehe mir seit drei Wochen diesen Kram nicht mehr an.
    Jedoch freue ich mich umso mehr auf die aktuellen Reviews, bestärken sie mich doch in meiner Entscheidung.
    Ich habe ja die Vermutung, dass dies alles Absicht von CBS ist um mehr Star Trek Serien und Film DVDs und blu rays der „alten“ (vor JJ) zu verkaufen. Kenne einige die aus Frust nochmal Gesamt Editionen der guten alten Serien gekauft haben. Interessanterweise finden sich bei Netflix unter „derzeit beliebt“, immer wieder TOS, TNG, VOY und DS9, von STD keine Spur.
    Star Trek und Star Wars sind nun beide am Boden. Ist aber nicht schlimm, die Dinge die mir gefielen, sind ja nicht aus der Welt. Ich muss mir den neuen lieblosen Kram nicht antun, ich kann mir jetzt einfach die Zeit nehmen und Star Trek und Star Wars Romane aus besseren Zeiten lesen.

    Hat der Hohe Zukunftia Rat ein paar gute Empfehlungen? Epochen oder Crews sind egal, Hauptsache es ist intelligent, interessant und gut geschrieben.

    • Bolleraner sagt:

      Ich bin zwar nicht im Rat, aber guter alter und neuer Kram ist:

      Wars:

      Die Thrawn Trilogie (wurde unlängst mit vielen originalen Synchronstimmen als Hörspiel vertont)

      Knights of the Old Republic I + II

      Trek:

      A Final Unity (schwierig zum Laufen zu bringen – die Leute von GOG sitzen da seit längerem dran)

      Das Herz der Hölle von John Jackson Miller (bin noch nicht weit, scheint jedoch solide – Das Hörbuch liest Raimund Krone, die deutsche Stimme vom Worf)

    • Serienfan sagt:

      „Ich habe den Absprung geschafft“

      „Geschafft“ haben wir doch gar nichts. Eher hat uns „Discovery“ geschafft.

      Machen wir uns also nichts vor: Auch ich habe nach der Talos-IV-Folge das Handtuch geworfen. Und zwar nicht, weil ich stark, sondern weil ich zu schwach war.

    • Hildegard Burnhamm-Brücher sagt:

      >Und zwar nicht, weil ich stark, sondern weil ich zu schwach war.<

      Da draußen gibt es eine Welt, in der man sich jede Woche 45 Minuten Nachrichten angucken kann und das Gefühl bekommt, man würde dauernd ins Gesicht geschlagen. Was ist "stark" daran, sich das freiwillig zu geben?

      Ich habe ja auch genug von dieser Grütze ertragen, ehe ich 'ohne mich' gesagt habe, aber wenn ich die 45 Minuten in der Woche nutze um was Gutes zu lesen oder etwas zu gucken, an dem ich Spaß habe und nicht etwas Furchtbares aus Loyalität zur "Marke", dann ist das nicht verkehrt.

      Ich bin auch sehr dankbar, dass Klapo und Spark mich hier jede Woche wieder in meiner Entscheidung bestätigen. Das so durchzuziehen ist beeindruckend masochistische Idio… äh… ist richtig heldenhaftes Martyrium für die Gute Sache. Meinen Dank habt ihr.

    • DarthDigitus sagt:

      @Bolleraner
      Ich betrachte das Forum als Hohen Zukunftia Rat. Klapo wäre demnach der Kanzler und Spark der Schatzkanzler? Aber da kann man sich nich drauf einigen ohne einen Bürgerkrieg zu führen.
      Vielen Dank für die Empfehlungen. Von der Thrawn Trilogie habe ich bisher nur gutes gehört, da ich gerne eine würdige Fortsetzung von VI hätte, wird es das auf jeden Fall schonmal. Hörbücher sind nicht so meins, aber als Hörspiel kann ich mir das gut vorstellen.
      Die Trek Sachen werde ich mir auch ansehen.
      Ich habe mal gelesen, dass der Darsteller des Garak einen Roman über seinen Charakter geschrieben haben soll. Das würde mich auch interessieren, hast du da von gehört oder ihn gar gelesen?

      @Serienfan
      Ich verstehe durchaus das es wie eine Kapitulation erscheint. Ich denke aber wir haben genug gekämpft, haben zugesehen wie etwas das wir lieben Woche für Woche durch den Dreck gezogen wurde, in der Hoffnung es würde doch noch irgendwie besser werden.
      Nicht wir haben versagt, CBS, Paramount und Kurtzman haben versagt. Sie haben es nicht geschafft den Fans, die dem Franchise immer die Treue hielten, und dem Geist von Star Trek gerecht zu werden. Es ist bezeichnend, dass wir unabhängig voneinander nach Talos IV ausgestiegen sind und den Machern somit zeigen das es nun genug ist. Bis hierhin und nicht weiter, es interessiert uns nicht was noch aus der Crew, dem Schiff oder der Föderation wird. Eine Serie vor dem Ende der Staffel abzubrechen ist doch ein starkes Statement, wir waren sicher nicht die einzigen. Es hat mich zwar Überwindung gekostet, aber als ich STD von meiner Liste entfernt habe war ich doch sehr erleichtert. Auch das eine Message an CBS und Netflix, wie bei der Wahl abgewählt.
      Wie Hildegard schrieb, aus Loyalität haben wir es doch lange genug ertragen, länger als eigentlich nötig.

    • Bolleraner sagt:

      @DarthDigitus:

      Die Bücher von Andrew Robinson kenne ich nicht.

      Herz der Finsternis ist ein TNG Roman, der nach ST Nemesis spielt. Den Anfang machte da glaube ich das Buch „Tod im Winter“, als Hörbuch gelesen von Picards Sat. 1 Stimme Ernst Meincke. Hat mir aber nicht gefallen. Hier gibt’s einen kleinen Überblick. Herz der Finsternis ist da nicht dabei, warum weiß ich nicht.

      http://www.startrekromane.de/romane/star_trek_-_the_next_generation.html

      Irgendwie sind in meinem Kopf alle Charaktere der TNG Crew mittlerweile älter als die TOS Crew. Weshalb das Ganze für mich etwa einer Kaffeefahrt des Altenheims „Maria Stift“ gleichkommt. Funktioniert folglich für mich also auch nur bedingt. Vor allem die Romanzen.

    • Serienfan sagt:

      Die Frage ist: Was kostet mehr Überwindung? „Discovery“ zu schauen, oder „Discovery“ abzubrechen.

      Es kostet immer Überwindung, etwas abzubrechen. Psychologisch spricht man vom Effekt der „Sunk Cost Fallacy“.

      Wir hassen es, Verluste einzugestehen. Ein gekaufter Roman erweist sich bereits in den ersten 100 Seiten als unlesbar, eine Serie wird immer langweiliger, ein Kinofilm ödet an, oder es zeichnet sich ab, dass ein teueres Projekt wohl nie Geld abwerfen wird.

      Also lesen wir den Roman weiter (immerhin haben wir ihn bezahlt und schon so viel Zeit in ihn investiert), sehen die Serie brav weiter (immerhin haben wir uns ja schon durch die ersten fünf Folgen gequält, soll das umsonst gewesen sein?), wir bleiben im Kinosaal sitzen (immerhin haben wir ja für den vollen Film bezahlt) oder wir investieren noch mehr Geld in ein unsinniges Projekt, damit es „wenigstens fertiggestellt“ wird.

      Im Grunde ist das aber unlogisch. Denn wir werfen den bisherigen Ausgaben noch mehr Ausgaben hinterher, auch wenn diese Ausgabe „lediglich“ aus noch mehr aufgewendeter Zeit besteht. Das alles tun wir nur, um uns nicht eingestehen zu müssen, dass die bislang aufgewendeten Mühen verloren sind.

      Daher kostet es tatsächlich manchmal „Überwindung“, etwas abzubrechen, weil man damit den kompletten Fehlschlag eingesteht.

  6. Kosh Naranek sagt:

    Leeland ist also John Connor aus der Zukunft mit Skynet drin? WAS ERLAUBEN KURTZMANN? Wo ich doch Gänisüs echt großartig fand.

    Und schade, hatte ja ne Wette an laufen, dass Hypergenie (was kam noch gleich nach hyper?) Sil ähm Tilly die 290. Erwerbsregel als ihr Lieblingsgesetz von Newton benennen würde

  7. JP1957 sagt:

    Wunderbares Review von Spark. Nur so kann man den Blödsinn darstellen!

  8. JP1957 sagt:

    Habe gerade erschüttert das Review auf serienjunkies gelesen (4,5 von 5 Sternen).

    Unter anderem fand sich vom Reviewer der Halbsatz „… als Mutti sie nicht sehen will … „.

    Ächz.

  9. Chewie sagt:

    Mittlerweile weiss ich wirklich nicht mehr, ob ich froh bin, diese Seite zum Ende der 1. Staffel gefunden zu haben oder ob ich es lieber bereuen sollte. Denn nachdem ich die Kritiken zu den Folgen gelesen habe, habe ich kaum noch Lust weiterzuschauen. Und ich bin erst bei der 3. Folge der 2. Staffel.
    Ich hatte schon in der 1. Staffel arge Probleme, mich dazu aufzuraffen, weitere Folgen anzuschauen. Nach der Saru-Folge (Nr. 8) hatte ich erst mal die Schnauze voll. Irgendwann hatte ich mal eine Woche Fieber, da hab ich mir sprichwörtlich den Rest gegeben. Das alles war auch nur im Fieberwahn zu ertragen.
    Meine Probleme mit der Serie fingen schon in der 1. Folge an: Die Shenzhou kann aufgrund eines popeligen Sandsturms 2 Leute nicht finden, aber glücklicherweise laufen die ein riesiges Föderationszeichen in den Sand – ja, DAS erkennen die Sensoren durch den Sandsturm sofort! Wurde anschließend in das Überlebens-Handbuch der Föderation aufgenommen und wird seitdem auch an der Academy gelehrt.
    Das war jedenfalls mein erster Hand->Stirn-Klatscher und es sollten noch viele weitere folgen.
    Damals in der Schulzeit hab ich mich auf eine Stunde TNG nach dem Unterricht gefreut. Ja, sicher, da waren auch viele Folgen Mist, vor allem in den ersten 2 Staffeln. Aber die Charaktere waren mir sympathisch, die Crew hat zusammengearbeitet und es war schon eine Entwicklung zu sehen. Auch DS9 und Voyager haben mir Spaß gemacht. Bei Enterprise habe ich ’nen 2. Anlauf gebraucht, ehe ich mit der Serie warm wurde, aber dann habe ich sie wirklich geliebt. Ich fand diese Aufbruchstimmung toll. Alles war neu, Trip hat die Enterprise mit ’nem Schraubenschlüssel zusammengehalten – und auch hier wieder eine Crew, die zusammenarbeitet. Ja, sie hatten anfangs Schwierigkeiten, sich aber dann zusammengerauft (übrigens eine Sache, die ich bei VOY sehr vermisst habe, da wurden nur selten Probleme zwischen den Föderationsleuten und dem Maquis thematisiert).

    Und nun haben wir STD. Und ja, diese Abkürzung passt, denn genau wie das medizinische Äquivalent ist es unnütz und man muss davor warnen!
    Ich kenne nur die Hälfte der Charaktere: Burnham, Saru, Pike, Tilly (von der ich anfangs dachte, daß das ein toller Charakter ist – nach den Kommentaren hier scheint sie mittlerweile eher zu nerven), Tyler… und den Rest kenn ich vom Sehen her, weiß aber nicht die Namen und/oder deren Hintergrund.
    Und das ist keine Crew, eher Dallas in Space. Jeder gegen jeden, Rumgeheule, Intrigen – und irgendwann steht Burnham in der Dusche und hat die letzten X Folgen nur geträumt.
    Die Föderation ist auch nicht das, was ich bisher kannte. Das erinnert eher an einen Kleingartenverein, wo einer das Sagen hat und nach Belieben die Regeln anwendet (Ihr Rasen ist 0,5mm zu hoch. Eine Parzelle weiter: Oh, Sie haben ein Baumhaus in den Baum genagelt. Chic.) Kann mich damit auch vertun, ist aber eh total egal, da diese Serie alles umkrempelt und anders darstellt. Oder kurtzman gesagt: Es ist alles scheißegal, was vorher war, wir machen es so, wie es uns grad in den Kram passt.

    Das gesamte Grundkonzept der Serie ist schon Schwachsinn und bietet nichts neues im Star Trek-Universum. Im Gegenteil: Das Konzept reißt viel zu leicht bestehende Sachen ein, einfach weil es zeitlich „zu dicht“ am alten Star Trek angesiedelt ist.
    Was ich damit meine: Schon bei ENT bestand die Gefahr, daß die Serie im Vergleich zu TOS zu viel der Immersion für den Zuschauer zerstört, sprich daß es sich nicht mehr zusammenhängend und zu einem Universum gehörend anfühlt (z.B. aufgrund der modernen Möglichkeiten bei der Serien-Umsetzung). Aber bei ENT haben sie es noch so halbwegs glaubwürdig hingekriegt, ohne daß es groß stört (mich zumindest).
    Bei STD wird allerdings in jeglicher Hinsicht drauf geschissen, daß 10 Jahre später Kirk mit einem Raumschiff durchs All düst, was aus ’nem Toaster und einer Mikrowelle zusammengeklöppelt wurde. Holo-Bedienelemente, viel Platz auf der Brücke, modernes Design… okay, bei der Beleuchtung haben sie gespart. Gut, Pike hat irgendwas ausbauen und durch was altes ersetzen lassen, damit es besser zu TOS passt, allerdings habe ich schon wieder vergessen, was es war. Ist aber auch egal, ist nämlich sowieso total dämlich: Die Sternenflotte stellt ihm da ein arschteures Raumschiff zur Verfügung und er lässt erst mal was ausbauen, weil’s ihm grad nicht passt. Klar, der letze Kapitän des Flugzeugträgers USS Enterprise hatte auch den Funk entfernen und durch Morsezeichen ersetzen lassen, weil es zuverlässiger funktioniert und er lieber ein Piepen als Stimmen im Kopf hatte.
    Spock: Ich habe den erwachsenen Spock in STD noch nicht gesehen. Irgendwie habe ich Angst davor. Wie soll dieser Zausel, dieser Zukunfts-Catweazle, dieser Psycho-Yeti mit Emo-Frisur und Bart zu dem seriösen, zurückhaltenden, reservierten Spock werden, der mit Kirk und Pille unterwegs war? Ich krieg auch diese 4 Spock-Versionen nicht zusammen: Psycho-Kid, STD-Spock, Spock aus der Kelvin-Zeitlinie, TOS-Spock. Ich bin gespannt, wie sie aus dem STD-Spock den Kelvin- bzw. TOS-Spock machen werden – innerhalb von 9 Serienjahren. Ist vielleicht nicht gänzlich unmöglich, es bringt aber mein Bild von Spock gehörig ins Wanken.
    Von Burnham und ihrer Beziehung zu Spock, die dieser 9 Jahre später nieeee wieder erwähnt, fang ich lieber gar nicht erst an.

    Das ist mein großes Problem mit dieser Serie: Sie ist zeitlich zu dicht an einer bestehenden Serie dran und mit dieser auch noch durch diverse Charaktere verbunden. Es passt aber nichts zusammen, sondern kollidiert vielmehr. Ich könnte heulen!

    • Chewie sagt:

      Nachtrag: Mit meiner Patentochter „Sofia die Erste“ zu gucken macht um Längen mehr Spaß als STD. Ganz ehrlich!

    • Hildegard Burnhamm-Brücher sagt:

      Willkommen auf Zukunftia, der Selbsthilfegruppe für Menschen die Star Trek gucken möchten und darum mit Discovery aufhören mussten.

  10. Seskias sagt:

    Was gibt es da noch zu schreiben?

    So sehr ich dem Beginn von GoT entgegen fiebere, so sehr sehne ich ein Ende von DISC herbei. Ich weiss, ich weiss, „sie es dir doch einfach nicht an“. Das geht jedoch nicht wenn man mit TNG/DS9/Voy aufgewachsen ist und hier mitreden (schreiben) möchte, da hat man einfach keine Wahl und hält durch, auch wenn die Serie noch so bescheuert ist.

    Bin ich froh wenn die aktuelle Staffel endet, auch wenn mir dann die Rezessionen hier fehlen werden. Wie wäre es mit GoT Kritiken? ;)

  11. jako sagt:

    Jetzt ist wirklich nur noch wirres rauschen übrig. Was für ein Quatsch da gezeigt wird… oh je.

  12. Locust sagt:

    Ich hoffe jaimmer noch, dass in der allerletzten STD Folge einfach ein paar Leute aus Quarks Holosuite rauskommen und sagen – und für diesen Quatsch haben wir jetzt so viel goldgepresstes Latinum hingelegt?

  13. nonono sagt:

    Wenn das mit den Borg stimmt, haben sie endgültig alles zerstört. Die wirken doch gerade, weil sie fremd sind. Jetzt waren es schon wieder die Menschen. Man muss nicht alles erklären und die Borg gehören dazu. Das macht irgendwie alles kaputt.

    • Kosh Naranek sagt:

      Abgesehen davon wurde die Herkunft der Borg in TNG (und vermutlich auch VOY) und mindestens einem Roman über V’ger schon anderweitig erklärt … ach so, für Kanon war ja kein Budget mehr übrig.

    • BigBadBorg sagt:

      Ich gucke die Serie nicht mehr, sondern lese nur noch die Reviews hier.

      Sollen das wirklich die Borg sein? Ist das deren ernst??

    • Sparkiller sagt:

      Wurde eine Verbindung zu den Borg von den Machern eigentlich irgendwo erwähnt? Oder warum werden dazu soviele Theorien gesponnen?
      („Eigentlich ist Mutter Burnham 950 Jahre in die VERGANGENHEIT gereist, hat dort ein Warp-Raumschiff aus Zedernholz gebaut, welches durch ein Wurmloch in den Delta-Quadranten gezogen wurde. Im Engelsanzug hatte sich aber Control versteckt, welcher flugs einen von alten Modems bevölkerten Planeten eroberte.“)

      Okay, könnte man den Machern durchaus zutrauen.

      Aber, mal im Ernst, abgesehen von „Technik in Körper rein“ halten sich die Gemeinsamkeiten doch in Grenzen. Nix mit Delta-Quadrant. Nix mit Kollektiv.
      Sehe da nur „K.I. bringt Mensch mit Naniten unter seine Kontrolle“, was jetzt nicht soooo selten in der SciFi verwendet wird.

      Oder gehören WhatsApp & Co. damit auch zu den Borg?
      („BRRRING! Ich befehle dir, dein Smartphone aus der Tasche zu holen!“)

    • Klapowski sagt:

      > „Aber, mal im Ernst, abgesehen von „Technik in Körper rein“ halten sich die Gemeinsamkeiten doch in Grenzen. Nix mit Delta-Quadrant. Nix mit Kollektiv.“

      Kollege Spark, ich bin empört! Haben meine privaten Unterrichtsstunden mit einer „Top 10 der Trek-Elemente“-Liste und einem Holzhammer immer noch nicht aufgezeigt, wie die Macher von Discovery DENKEN? Natürlich bringen sie uns die Borg, die alten Stichwort-Abhaker!

      Außerdem klang das hier schon so sehr nach Borg, dass ich das schon als offiziell bestätigt angesehen habe:

      – „Widerstand ist zwecklos, Leland!“
      – „Ich bringe Ordnung in das Chaos.“ (Oder so ähnlich… Siehe Borgqueen aus ST 8)
      – Nanobots und selbige ins Auge pieksen (= ikonischer Beginn von ST8)

      Okay, der Deltaquadrant fehlt noch, sowie die Tatsache, dass die Borg in der Vergangenheit entstanden sind. Aber das ist ja jetzt alles nichts, was nicht ein sanftes Streicheln des Zeit- und Raumreiseanzugs beheben könnte.

    • Bolleraner sagt:

      Das ist mir alles überhaupt nicht aufgefallen. Muss wohl daran liegen, dass ich beim Gucken mehrfach so halb eingenickt bin.

      Aber wenn das tatsächlich der Anfang der Borg sein soll, finde ich das tatsächlich cool. *Indeckunggeh

      Das könnte zumindest den Blödsinn erklären, weshalb die Borg in ST8 ausgerechnet die Erde und auch noch in der Vergangenheit zu erobern versuchten. Ich wette, Alfre Woodards Charakter ist in Wirklichkeit Burnham (oder die bucklige Verwandtschaft) mit Gedächtnisverlust.

    • Chewie sagt:

      „Das könnte zumindest den Blödsinn erklären, weshalb die Borg in ST8 ausgerechnet die Erde und auch noch in der Vergangenheit zu erobern versuchten.“

      Aber wenn der Kollege da tatsächlich der erste Borg sein sollte, und die Borg in ST8 in die Prä-Warp-Ära zurückreisen um die Erde zu erobern… dann würden die Borg doch gar nicht erst entstehen. Gemäß der „Logik“ aus Zurück in die Zukunft 1 würden sich die Borg so ja quasi selbst auslöschen: Wenn die Borg in ST8 Erfolg gehabt hätten, würde der Ur-Borg später als Mensch nie geboren werden, ergo keine Borgs.

      Ist alles natürlich nur Science-fiction und graue Theorie, aber zeigt sehr schön, wie sehr STD mit dem restlichen ST-Universum kollidieren würde (wie ich oben bereits schrieb). Ein weiterer Grund, weshalb diese Serie in der falschen Zeit spielt, wo sie zuviel kaputt machen kann (Spock haben sie ja bereits abgehakt). Die Serie hätte besser im 25. oder 30. Jahrhundert gespielt, da hätten sich Kurtzman und Idioten… ich meine Konsorten austoben können.

    • Bolleraner sagt:

      Warum?
      Vielleicht war das ja gerade der Auslöser? Die Borg haben sich quasi selbst produziert. Und seit dem ersten Warpflug ist was von Ihnen zurück geblieben.

    • Chewie sagt:

      @Bolleraner
      Normalerweise bin ich Diskussionen nicht abgeneigt. Hab da schon so manchen Foren-Moderator zur Verzweiflung gebracht (insbesondere der im „Die Gilde“-Forum… hach ja, gute alte Zeit).
      Nur hier, bei STD, hab ich keine Lust dazu. Das ist mir die Serie nicht wert. Oder ich werde altersmilde.
      Du magst mit deiner Argumentation recht haben, aber ich denk da nicht mehr weiter drüber nach. Egal was die bei STD noch verzapfen, ich werde es für mich aus den Kanon streichen, insofern bleibt die Herkunft der Borg bis auf weiteres ein Geheimnis für mich. :)

    • Sparkiller sagt:

      @Klap: „so sehr nach Borg, dass ich das schon als offiziell bestätigt angesehen habe“

      Wurde im Deutschen denn „Widerstand ist zwecklos“ genau so gesagt?
      In Englisch gab es statt dem bekannten „Resistance is futile“ nur ein „Struggle is pointless“.

      Klar, selber Inhalt, aber wie viele Variationen von „Niemand wird mich aufhalten können, muahahaaar!“ gibt es schon?
      Gerade, wenn man gerade festgezurrt ist und sich befreien will?
      (Und „Wackeln ist vergeblich!“, „Hibbeln ist unnötig!“, „Zucken ist sinnfrei!“ etc. klingt ja vergleichsweise lahm und hätte daher… NOCH besser zu STD gepasst!)

  14. TUB_Stephan sagt:

    Das war eine Mega Folge von STD, ich muss schreiben, Ja diese Folge hat mich zum Fan gemacht.
    Die Story war der Hammer, dass Schauspiel von SMG zog alle Register.
    Die Interaktion zwischen Burnham und Spock war so dicht, dass die Charaktere richtig greifbar wurde. Die Effekte waren over the top, einfach ein Augenschmaus. Und die „Borgifizierung“ von Leland war echt geil. Bin gespannt wie es weiter geht.

    Nein, war ein Witz. Also wenn das wirklich der Beginn der Origin-Story der Borg ist, hust, dann: Nein, Danke!
    Als ich die Folge sah, dachte ich nicht an die Borg, als ich dann irgendwelche Kommentare hier und bei SJ las, dachte ich mir, „Ohoh, die werden doch nicht…, oh sie werden…“, dann sah ich den Trailer zur nächsten Episode und atmete erleichtert auf , „Vielleich doch keine Borg.“ Bei STD weiß man aber nie.
    Abgesehen davon löst die eventuelle Borgentstehung nicht den Schmarn mit Section 31.
    Ja man kann argumentieren, dass S31 durch die Beteiligung an der Borgentstehung in den Untergrund ging, damit sie später zum Konzept von DS9 und Ent passen.
    Aber das wäre Blödsinn, da erstens S31 in ENT schon eine illegale Untergrundorganistion war
    und zweitens in DS9 und ENT niemand von S31 wußte (, bis auf eventuelle Admiräle, welche S31 deckten), drittens müssten alle Infos über STD Section31 gelöscht werden (das Internet muss gelöscht werden und alle Zeitzeugen gekillt werden, haha).

    Ich hatte mir eine Borg Herkunftsgeschichte gestrickt, die weitaus besser zu Star Trek passt. Ich stellte mir so eine Gesellschaft vor, die einem Optimierungswahn zum Opfer fiel.
    In etwa, wie unsere Gesellschaft Heute. Nur die Borg übertrieben.
    Ich kann mir vorstellen, dass eine Optimierung der Gesellschaft erst etwas Nützliches ist, man nutzt Technologie, um sich das Leben angenehm zu machen, aber was passiert mit Leben, wenn es ohne Technologie nicht mehr existieren kann, die Technologie quasi zum Lebenszweck wird und da sehe ich als Resultat, als Möglichkeit die Borg. Dabei muss keine Schnulli Zeitreise, kein V’ger quatsch usw. herhalten, ganz einfach.

    Sollte es doch auf die Borg hinauslaufen, ist es mir auch egal. STD ist für mich sowenig Star Trek und Star Trek Kontinuität, wie Schlümpfe zum Kanon gehören.
    Und das es in Zukunft besser wird, naja die Hoffnung stirbt zu letzt, haha, hoffen und harren macht manche zum Narren.
    Mir ist leider kein passendes Shakespear Zitat eingefallen.

  15. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Kurtzman muss katholisch saein!
    Wegen der kleinen Jungen? Nein !

    Weil Logik eine Schlampe ist
    und mit der will er nichts zu tun haben.

    Mann was für eine Verschwendung von Lebenszeit. Nichmal Michelle Yeaoh im Kung Fu Modus konnte diese Folge retten.

    Tilly : Mein Lieblingshaupsatz der Thermodynamik….

    Ach lassen wir das.

    Gruß BergH

    P.S. Da schaue ich mir doch lieber diese Holodeckfolge von The Orville nochmal an , um zu sehen, ob mir die Eine, oder doch die Andere besser gefällt.

    Ergebniss : Mir gefällt die Eine besser.

  16. TUB_Stephan sagt:

    Zu Control ist mir gerade etwas eingefallen.
    Ich frage mich gerade, warum sollte eine KI alles Leben in der Galaxie auslöschen?
    Weil man eine Populationsnulllinie besser anfitten kann?!

    Ich hasse das, eine KI wird eingeführt, die in der Zukunft alles ausgelöscht hat, der scheinbar langweilig ist und jetzt Control von S31 überschrieben, infiziert, was auch immer wurde, ohne überhaupt mal zu motivieren, was der Grund der KI dafür ist.
    Ist das nicht eines der Star Trek Dinger auf die wir so sehr pochen?!
    Verstehe die Motivation des Gegners, um einen Kompromiss zu finden.

    Nein, dass ist irgendwie biologischer Rassismus:
    – Superintelligente KI = Massenmörder
    – KI ist perse böse
    Wo Früher, Heute Deppen Angst vor Andersfarbigen hatten, haben, wird hier bei STD (oder z.B. Terminator, oder in vielen anderen Serien) der Angst vor dem Unbekannten eine Projektionsfläche gegeben und im weiteren medial (nicht alleine durch STD) eine Skepsis gegenüber KI erzeugt, welche einfach lachhaft ist.

    Abgesehen mal davon ist das was in Discovery vorgestellt wird keine KI. Es ist eine Intelligenz, nach Kant (den ich nicht mag) „Ich denke also bin ich!“

    Zudem ist eine KI einfach, ganz einfach gesagt nur ein Algorithmus der Eingangsdaten mit einer Wichtungmatrix multipliziert und die Ausgangsdaten wieder mit den Eingangsdaten vergleicht, dass wird solange gemacht bis Ein- und Ausgangsdaten übereinstimmen.
    Oder anders gesagt 100 Neuronen (künstlich (Informatik) oder biologisch)machen kein Gehirn und das Gehirn funktioniert nicht als klassisch deterministisches Eingabe- und Ausgabegerät, man muss es als quantenmechanisches Objekt behandeln.

    Aber bezeichnen wir es als KI. Da die Leute wegen diesen Industrie 4.0 Quatsch Angst um Einkommen bekommen, wird hier und anderswo mit bösen KIs eine Projektionsfläche geboten, welche die Angst wiederspiegelt, überflüssig zu werden.

    In TNG hatten die Borg die Storyaufgabe Kollektivismus dem Individualismus gegenüberzustellen.
    Ich versteh den KI Story Quatsch nicht.

    • JP1957 sagt:

      Nachvollziehbare Aussagen.
      Mir ist allerdings schleierhaft, was man gegen Kant haben kann.
      Das angeführte Zitat ist übrigens nicht von Kant, sondern von Descartes.

    • TUB_Stephan sagt:

      @JP1957
      oh, dass ist peinlich! Du hast absolut Recht! Ich schäme mich.
      Zu Kant, oh da müsste ich lange ausholen. Ob Klapowski es zulässt hier ein Philosopheneck aufzumachen.

    • Mario D. sagt:

      „Zudem ist eine KI einfach, ganz einfach gesagt nur ein Algorithmus der Eingangsdaten mit einer Wichtungmatrix multipliziert und die Ausgangsdaten wieder mit den Eingangsdaten vergleicht, dass wird solange gemacht bis Ein- und Ausgangsdaten übereinstimmen.“

      Ja, das ist, was man heute als „schwache KI“ bezeichnet. Wofür „KI“ eigentlich ein ziemlich blöder Begriff ist, weil das „I“ fehlt.

      Aber von einer „starken KI“, die selbstbewusst eigene Entscheidungen trifft, wird ja trotzdem noch geträumt oder sich davor gefürchtet.

      Blöd wird es dann, wenn man aufgrund solcher Ängste oder naiver Hoffnungen glaubt, dass eine starke KI „auf einmal“ irgendwie aus einer schwachen KI emergieren könnte. Das KANN nicht passieren.

      Zur Serie: Eigentlich bin ich ein ganz optimistischer Mensch, aber mittlerweile ist es nur noch ermüdend; gute Folgen sind bloße Ausreißer, sie findet zu keiner konstanten Qualität. Auch in Rezensionen gucke ich immer weniger, weil die sich auch nur immer wiederholen können und damit auch langsam nicht mehr so unterhaltsam sind. Vielleicht wäre es wirklich das beste, die Serie doch noch vor Drehbeginn Staffel 3 zu canceln.

    • Serienfan sagt:

      „Ob Klapowski es zulässt hier ein Philosopheneck aufzumachen.“

      Ach, ich dachte, ganz Zukunftia wäre ein Philosopheneck! (Quasi ein Philosopheneck des Internets.)

  17. bergh60 sagt:

    tach auch nochmal.
    @TUB_s

    Keine Sau versteht diesen KI Schwachsinn.
    Ich (die KI) bin da und hab Daten, muss aber in die Vergangenheit, um die Leute davon abzuhalten mit die Daten vorzuenthalten. Das ist einfach bekloppt.
    Wie schon ausgeführt:
    Logik ist bähh,
    damit befasse ich mich nicht. Hey Du bist Vulkanier! Nööööp.

    Ich weiss nicht, was die im WritersRoom rauchen,
    aber sie sollten weniger davon nehmen.

    Gruss BergH

    • TUB_Stephan sagt:

      Hey @bergh

      „Ich (die KI) bin da und hab Daten, muss aber in die Vergangenheit, um die Leute davon abzuhalten mit die Daten vorzuenthalten.“

      Hey das macht schon Sinn, ist ein Konzept der Zeitreise. Die Zeitreise ist deswegen möglich, da sie schon Geschichte ist. Widerspricht aber allem, was ich gelernt habe, denn diese Zeitreise würde ein deterministisches Universum bedeuten, d.h. es gebe keinen freien Willen.
      Das ist im Grunde die Geschichte mit Sinclair und Babylon 4.

      „Logik ist bäh“ jup, was den Writers Room angeht, ich würde gerne wissen, was die rauchen :)

  18. theresa johnson sagt:

    Nach 8 Jahren in der Ehe bemerkte ich letztes Jahr etwas über meinen Mann, dass er eine Dame auf Facebook gefunden hatte. Ich hob sein Telefon abends ab, um zu sehen, ob ich recht hatte, als ich vermutete. Ich sah dort ein Gespräch auf der Karte, wie es dort war Hangout, da verstehe ich, warum er abends nach Hause kommt. Ich hatte ein gebrochenes Herz, weil ich dieses Erkältungsereignis nie geglaubt habe. Ich habe versucht, es zu behalten, aber ich konnte es nicht tun. Ich konfrontierte ihn mit dem, was ich an seinem Telefon sah. Er akzeptierte, dass es Wahrheit war, aber er Ich war sauer auf mich, warum ich sein Telefon ohne seine Erlaubnis überprüfen sollte. Ich war nicht mehr auf sein Verhalten angewiesen, um mich und die Kinder zu fragen. Ich frage ihn, ob er immer noch die Ehe will oder nicht, dass er diese Liebe liebt, aber er möchte sich scheiden lassen Er hat es bereits eingereicht, ich war so verwirrt über seine Entscheidung, ohne mich darüber zu informieren. Ich renne zu meiner Schwester um Rat, wie sie mit der Situation umgehen soll. Dort sagte sie mir, ich solle sich mit Manuka in Verbindung setzen. Er half ihr einmal, wenn sie ein Problem mit ihrem Chef im Büro hat. dass ich ihn kontaktieren sollte, bevor es zu spät ist, kontaktierte ich ihn sofort auf seiner Facebook-Erklärung und bat um Hilfe, um meine Ehe zu erreichen, antwortete er und sagte, er werde glauben und Patienten sein sollen, dass mein Mann abgesagt wird Die Scheidung auf eigene Faust, wenn ich das Manuka-Parfüm und das Öl mit Seife benutzt. was ich alles gemacht habe. zu meiner erwartung überraschte mein hsband, der nicht regelmäßig nach hause gekommen war, kam zurück und sagte, wir sollten uns beide aufhalten, dass es nicht mehr nötig ist, sich scheiden zu lassen, nur innerhalb von 8 tagen habe ich das manuka parfüm / öl verwendet. Ich brachte mein Zeugnis hierher, um mich bei Priester Manuka zu bedanken und jedem zu sagen, der meine Geschichte lesen wird, um Manuka Tempel zu kontaktieren, wenn er / sie Probleme mit der Ehe oder Beziehung hat, egal wie schwierig es ist.

  19. bergh60 sagt:

    tach auch !

    „Hey das macht schon Sinn, ist ein Konzept der Zeitreise. “
    Macht es eben nicht, denn wenn DAS(TD) in einem deterministeischen Universum spielen soll,
    macht die ganze Handlung : „Wir wollen die Vergangenheit #ändern, um eine bessere Zukunft zu haben“
    sowas von keinen Sinn. Ähhhhhhh. Kopfkratz, ähhhhhhhh.
    Gut die Handlung macht auch unter anderen Prämissen keinen Sinn.
    Nennen wir es Sinnlos im Weltraum :lol:

    Gruss BergH

    P.S. @TUB_S
    Jetzt wissen wir was die nehmen.
    Manuka Öl ! :lol:

    • TUB_Stephan sagt:

      Ja Du hast es auf den Punkt gebracht, den logiklosen Punkt.
      Die Story ist Quatsch. Der Zeitreisequark mit der KI ist möglich, da die Zeitlinie von Beginn an, mit Loops und soetwas feststeht, deterministisch ist. Kurz Du musst zurückreisen, Deine Mutter schwängern, damit Du geboren wirst (KI Perspektive), eklig. Und alles was Monty Python Disco Cast macht, um die Zeitlinie zu ändern ist obsolet, da dies ja für die Zukunfts KI schon Geschichte ist. Jetzt habe ich aber auch einen Drehwurm im Hirn.
      Davon abgesehen, das die STD Writer bestimmt nicht soweit dachten und alle möglichen Zeitreisearten in einen Topf schmeißen, ist es auch egal, da irgendetwas zu analysieren.
      Erstmal Manuka Öl bestellen.

  20. schoenerAndi sagt:

    Also was das die Borg-Frage angeht:

    Ich möchte ja glauben, dass es nur eine Art Hommage an die Borg sein soll, weil die müssen ja schon existieren…? Wurde nicht Guinan’s Heimat vor langer Zeit von den Borg assimiliert?

    Aber sind die „kreativen Köpfe“ zu sowas in der Lage?
    Ist es nicht doch nur billigster Fan-Service auf Kanon-Kosten? (Hat ja schon bei der ENT-Borgfolge SUPER GUT FUNKTIONIERT)

    • Hildegard Burnhamm-Brücher sagt:

      Ich bin dafür, dass man hier keine halben Sachen macht und das definitiv zum Borg-Start werden lässt. Dann kann Burnham die in der nächsten Serie mit Picard besuchen und sagen: „Leland? Ei verbübscht. Du? Hier?“

      Anschließend hoffe ich, dass wir Burnhams Vater irgendwie als Gründer des Dominion erleben und ihren Schwippschwager als besoffenen Rosenzüchter, der aus Versehen Spezies 8472 erschafft.

      Wenn das erledigt ist, können wir noch kurz erklären, wie Harry Mudd Data erfindet.

      In dieser Hinsicht möchte ich auf den wöchentlichen Kommentar bei Tor.com verweisen, wo Ryan Britt von Woche zu Woche lieblos hingerotzte Halbsätze zum Anlass nimmt, um stetig dümmere Kommentare darüber zu schreiben, wie Discovery das ganze Trek-Universum erklärt, untermauert, verbessert oder sämig über dieses ejakuliert. In einem an strunzdoofen Hottakes zu dieser Serie nicht armen Internet gewinnt der Mann Woche für Woche wieder den 100-Meter-Lauf der Orientierungslosen.

      Belegquellen folgen:

      https://www.tor.com/2019/03/25/star-trek-discoverys-red-angel-explains-a-lot-of-time-travel-from-the-original-series/

      https://www.tor.com/2019/02/19/star-trek-discovery-easter-egg-could-mean-section-31-is-time-traveling/

      https://www.tor.com/2019/03/18/star-trek-discovery-explains-why-kirk-and-picard-never-trust-holograms/

      https://www.tor.com/2019/03/11/star-trek-discovery-pike-and-spock-bromance-kirk/

      https://www.tor.com/2019/02/25/star-trek-discoverys-general-order-one-is-likely-evolving-into-the-prime-directive/

    • Serienfan sagt:

      Man müsste ja mal diese Schreiberlinge fragen, was denn eigentlich damit gewonnen sein soll, wenn bestimmte Elemente „erklärt“ werden.

      Müssen wir wirklich den Werdegang von Darth Vader kennen? Oder den von James McGill (Better Call Saul)? Oder den von Norman Bates?

      Was haben wir davon?

      In der „Doctor Who“-Folge „Genesis of the Daleks“ wurde die Entstehung der Daleks gezeigt. Das war ein gelungener Mehrteiler, aber wirklich bereichert hat das die Daleks nicht.

      Die Daleks sind in ihrer absoluten Zerstörungswut von einer perfekten Klarheit, weshalb sie als Gegenpol zum kreativ-verspielten Doctor wunderbar funktionieren.

      Die Borg sind in ihrer Assimilierungswut, mit der sie kulturelle wie individuelle Eigenheiten auslöschen, ein idealer Gegenpol zur multi-kulturellen Aufgeschlossenheit von Star Trek.

      Und die Vulkanier, die es im Rahmen einer Vernunft-Ethik geschafft haben, aggressive Triebe abzulegen, sind durch Nimoy vollständig ausgefüllt und „erklärt“ worden, ohne dass man da noch irgendein „Origin-Element“ hinzufügen müsste.

      Letztlich wird durch Origin-Storys gar nichts „erklärt“, weil wir all diese Völker und Kulturen längst vollkommen verstanden haben. Eher verwässert man starke, ausdrucksstarke Symbole.

    • Schildkröt sagt:

      @Serienfan Auch wenn Deine Beispiele gelungen aufzeigen, wie Origin-Stories schief laufen und alles pervertieren können, wofür die ursprüngliche Idee einst stand, denke ich nicht, dass es ein Meta-Argument gegen Origin-Stories im allgemeinen gibt. Letztlich kommt es darauf an ob es gelungen umgesetzt wird und zu der Grundidee des Originals passt. Es könnte dabei auch die ursprüngliche Story um gelungene Gedanken erweitert werden.

      So hätte eine Origin-Story für Darth Vader und über den Untergang der Jedi durchaus interessant und zum Ton der OT passend umgesetzt werden können. Voraussetzung dafür wäre natürlich eine gekonnte und nachvollziehbare Wandlung Anakins. Der Grundfehler lag aber viel eher in der Verhunzung der Jedi zu einer Art Special Forces. Yoda hätte als der Pazifist dargestellt werden sollen, den man in Empire vermutete – gleichzeitig hätte man ja durchaus den Jedi-Order als vom Weg abkommend und mehr und mehr in Gewalt und den Klonkrieg involviert darstellen können, was dann zu seinem Untergang führt (vlt mit Yoda dann als alten isolierten Sonderling).

      Amüsanterweise ist genau das gleiche mit den Vulkaniern in ENT passiert. Auch da hatten die Vulkanier in Star Trek ursprünglich eine pazifistische Tendenz – allein die Tatsache das Spock der einzige Vulkanier in der Sternenflotte war deutete darauf hin. Dies warf man dann komplett aus dem Fenster und machte die Vulkanier zu dem absoluten Gegenteil. Dies scheint mir jedes mal der Fall zu sein, wenn Pazifismus positiv dargestellt wird. Das kann so nicht stehen gelassen werden und muss später verhunzt werden. Es gibt wohl nichts, was das System der herrschenden Klasse mehr bedroht als wenn die Bevölkerung nicht mehr bereit wäre sich für deren Interessen verheizen zu lassen – daher muss es mit allen Mitteln bekämpft werden. (Man siehe den dämlichen Twitter-Kommentar von Oppermann gestern.) Auch scheint es für Drehbuchschreiber einfach viel zu verlockend Protagonisten und beliebte Serienfiguren/völker als große Krieger zu inszenieren, denn mit Anti-Yoda gesprochen, „nur Kriege machen groß“. (DS9 begab sich leider auch manchmal gefährlich nah an diesen Abgrund in Abgrenzung von TNG.)

      Obwohl ich ENT ja noch zu gute halten möchte, dass hier versucht wurde das ganze wieder zu korrigieren. Sogar beinahe in einem recht interessanten Ansatz indem man erst logisch – aber unmenschlich – denkende Vulkanier zeigt, welche nun ihren Weg zu Surak zurück finden müssen. Man kann hier sehen was passiert, wenn man eine Moral auf kategorischen Imperativen aufbaut, aber die Menschheitszweckformel vergisst. Diese mussten die Vulkanier dann erst wiederentdecken. In STD wird auf all das nun einfach komplett geschissen – das ist so furchtbar, dass man fast froh sein muss, dass die Serie gleichzeitig auch so schlecht ist.

    • Schildkröt sagt:

      Nachtrag: Ich hab noch einmal darüber nachgedacht und sehe Dein abstraktes Gegenargument zu Origin-Stories doch ein. Es basiert auf der Dichotomie von Idee und Realität. Wenn ein Gedanke in abstrakter Klarheit präsentiert wird, dann wird er durch die Realität nur ins Gewöhnliche gezogen und einen überkommt der Sartrische Ekel. So wie man von einem mathematischen Satz begeistert ist, aber sobald man seinen Beweis richtig(!) versteht kommt er einem trivial vor. Daher wertet man seine eigenen Resultate auch immer geringer als die anderer, da man weiß wie die eigenen zu Stande kamen und es wie ein triviales Zusammensetzen von Bausteinen erscheint – nur in dem mystisch Unbekannten schimmert das Genie durch. Oder, Werthers Liebe, welche alles auf das Objekt der Begierde projizieren kann und dies durch die Realität zerstört werden würde.

      Also, keine Origin-Story kann je gut genug sein für ein Konzept abstrakter Klarheit? Nur, ist diese Flucht in die Gedankenwelt nicht feige – sich der Auseinandersetzung einfach nicht zu stellen? Begeht man nicht die Sünde Raskolnikows nur in der eigenen Gedankenwelt zu leben und sich von der „Realität“ abzuwenden – selbst wenn wir hier nur von einer „fiktiven Realität“ sprechen?

    • Serienfan sagt:

      Ein weiteres Beispiel für ein problematisches Prequel ist für mich der „Twin Peaks“-Film „Fire Walk With Me“. Der Film hat seine Stärken, doch Laura Palmer hat für mich mehr funktioniert, als wir sie nur als Geheimnis erlebten, in Bildern, in Visionen, und in Erzählungen, die sehr viele Facetten von ihr eröffneten.

      Es gilt ja schon für die meisten Sequels, dass sie einem Film nichts Substanzielles hinzuzufügen haben. (Weshalb Sequels meist am besten im Trash funktionieren, wie bei Slasher- oder Comic-Filmen zum Beispiel.)

      Wahrscheinlich stürzt man sich deshalb so gerne auf Prequels. Immerhin, so wohl das Argument, werde darin ja „erklärt“, wie eine Figur so geworden ist. Man glaubt darin, in dieser „Erklärung“ eine künstlerische Daseinsberechtigung zu haben.

      Und genau das bezweifle ich.

    • JP1957 sagt:

      @Serienfan: In der Orville Doppelfolge wird die Motivation der Kaylon erläutert … das ist jetzt keine ganze Origin Story.
      Aber ohne diesen Hintergrund hätte ich die Folge als reine Action Folge gewertet.

    • Hildegard Burnhamm-Brücher sagt:

      Beste Szene aus ALIEN: Dieses seltsame Wesen in dem Sessel. Ist es ein riesiger Rüssel? Ein übergroßer Facehugger? Ein Teleskop? Eine Kanone? Das war so gut, weil man es nicht wusste.

      Dann kam PROMETHEUS, hat mir gezeigt, dass es einfach ’ne übergroße Kalkleiste mit ’nem doofen Helm ist und so sehr ich versuche, das wegzuignorieren: Es hat mir meine Lieblingsszene auf immer versaut, weil das Mysterium weg ist und ich immer in der Szene an PROMETHEUS denken muss.

      Danke, liebe „alles muss erklärt werden“-Prequelitis.

      ___

      Platz 2: Endlich erfahren, woher Han Solo seinen Nachnamen hat, weil uns das schon *immer* unter den Zimmermannsnägeln gebrannt hat.

    • Schildkröt sagt:

      Ich glaube ich werde mit dem Thema heute nicht mehr froh. Es stellt sich mehr oder weniger wieder die Frage nach der Abgeschlossenheit eines Werkes – wie @Serienfan sagt ist es dabei eigentlich egal ob Prequel oder Sequel.

      Sicher, nur weil man in Relation zu einem „Original“ steht ist man nicht automatisch gut, das würde aber auch niemand der ganz bei Trost ist behaupten. Aber kann(!) es gut sein und vielleicht sogar Einfluss auf die Wahrnehmung des Originals haben? Vermutlich schon.

      Man könnte den abstrakten Einwand ja schon bei Star Wars gegenüber ESB haben. ESB ist nicht „nötig“. Krieg der Sterne ist eine in sich abgeschlossene Geschichte und „bedarf“ keiner weiteren Erklärungen und Fortführungen – das Böse ist symbolisch besiegt worden. Und dennoch kann ich es heutzutage nicht von ESB und RotJ getrennt denken, und das obwohl ich jahrelang nur ANH kannte ohne zu wissen, dass es noch weitere Teile gab. Ich würde sogar weiter gehen, ohne ESB würde Star Wars in meinen Augen an Wert verlieren. ANH ist eine – exzellent gemachte – aber doch recht banale Geschichte. Das Ursprungswerk ANH wurde dann aber zu einem größeren Gesamtkunstwerk erweitert, und in meinen Augen zu einem besseren. Das Böse wird schlußendlich eben nicht durch Lukes Gewalt vernichtet, sondern weil er gelernt hat was einen Jedi eigentlich ausmacht. Also wann ist so ein Werk nun abgeschlossen? ANH allein? Die originale Trilogie? Oder Episode I-VI? Disney Wars?

      Von der abstrakten Betrachtung abgesehen habe ich auch Respekt vor gut gemachtem „world building“ und kann mich daran erfreuen. Das dient also schon auch einem gewissen Selbstzweck – auch wenn ich die Schönheit der Abstraktion ebenso anerkennen kann.

      Ich glaube man kommt in der Bewertung bei Prequels und Sequels am Ende nicht um ein „es kommt darauf an wie es gemacht ist“ herum. Natürlich stimmt aber, irgendeine hingerotzte „Erklärung“ für etwas hat erstmal keinerlei Wert an sich, eher befleckt es das Original leider…

    • Serienfan sagt:

      Mir geht es ja eher um das Argument: „Es ist gut, weil nun dieses oder jenes erklärt wird.“

      Es gibt ein Big-Finish-Hörspiel mit dem Titel „I, Davros“. Der Titel ist eine Anspielung auf den Klassiker „I, Claudius“. Das Hörspiel beschreibt den Werdegang von Davros, dem Erschaffer der Daleks. Das war ein durchaus gelungenes Hörspiel, das ich (wie so viele Big-Finish-Hörspiele) mit großer Freude gehört habe.

      Aber nicht, weil es etwas „erklärt“, sondern weil es eine unterhaltsame Geschichte erzählt.

      Würde ein Origin-Mehrteiler mit den Kaylon und ihrer Rebellion sinnvoll sein? Warum nicht? Als „Erklärung“ bräuchten wir so einen Mehrteiler jedoch sicher nicht. (Die Idee scheint mir jetzt auch nicht besonders originell.)

      Ich habe nur den Eindruck, hier wird von manchen Rezensenten versucht, „Discovery“ einen „Sinn“ zuzusprechen, weil darin nun Elemente „erklärt“ werden. Bei Formulierungen wie „immerhin bekamen wir nun erklärt, weshalb …“ (ich könnte mir vorstellen, sie sind das tägliche Brot für ratlose Serienjunkies-Rezensenten) werde ich immer sehr skeptisch.

  21. bergh60 sagt:

    tach auch !

    @Serienfan
    Seht schön formuliert.

    Gruss BergH

  22. Steakfan sagt:

    Ist Mudda Burnham jetzt eigentlich in die Vergangenheit oder Zukunft gereist? Oder beides? Oder weder noch? Und warum warnt sie sich nicht selbst , einfach 1 Tag vor dem Klingonen Angriff, wenn sie doch beliebig in der Zeit zurückspringen kann? Warum verhindert sie nicht einfach die Entwicklung von Control.

    Woher weiß die KI eigentlich, dass sie sie Daten unbedingt braucht? Kann sie selber in der Zeit reisen? Wozu dann aber das ganze Theater….. ich krieg Kopfschmerzen…..

  23. Tabularius sagt:

    Das ist alle so schlecht.
    Und von einer kompletten Beliebigkeit.

    Ich weiss wirklich nicht was ich dazu noch sagen soll.
    Schlechter geht es eigentlich kaum noch.

  24. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Freut Ihr Euch schon auf Tal der Schatten?

    Die gute Nachricht ist : Es wird nicht geheult.
    Zeitreise machen meinem Kopf Aua.
    Die noch bessere Nachricht ist : Die Selbst….

    Aber daraus wird sowieso Nichts.
    Aber seht selbst und wartet , wie es Klapo gefallen wird.
    Ich gebe 3 von 10 GummiOhren,
    weil Mary Sue diesmal nicht so Mary Sue ist und Tilly keine Screentime hat.

    Gruß BergH

  25. Michel sagt:

    Hab grad 2.12 gesehen. Und ohne jemanden zu spoilern. Zum Gucken sei das Aufsetzen eines goldenen Aluhutes ans Herz gelegt. Ansonsten keine Sorge: Es geht genauso doof weiter wie vorher, nur noch offensichtlicher…

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