Film- und Serienkritiken

Der Latinum-Standard des Star Trek Universums

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„Star Trek Beyond“ – Meine Kritik zum Krieg der Sterne(?)

„Star Trek Beyond“ – Meine Kritik zum Krieg der Sterne(?)

Ihr habt gerufen, ich es vernommen: Endlich habe ich das Review zu der DS9-Folge „Der geheimnisvolle Garak“ fertig! Doch da dieses einer Dimensionsänderung zum Opfer fiel, tauchte aus einer Paralleldimension diese Kritik dafür auf. Ich finde sie ja so mittel, zu nörgelig und an den wichtigsten Punkten (= alles bejubeln, weil Spock so spockige Sachen sagt) vorbei. Aber da sie schon mal da ist, schauen wir doch mal, was Parallel-Klapo an diesem wunderbaren, zeitlosen Meisterwerk auszusetzen hat… (Unter uns: Eigentlich nichts, aber das gemeine Volk braucht unbegründete Hetze) – Und als Bonus gibt es noch ein Review von Schildhilde dazu.

INFORMATIONEN:

Regie: Justin Lin
Jahr: 2016
Budget: 185 Mio $

Poster
Captain, das reine Vakuum ... es scheint zu explodieren!

ACHTUNG! SPOILER-REVIEW IN BESTER SPIEGEL-ONLINE-TRADITION! HIER WIRD JEDES EINZELNE HANDLUNGS-ELEMENT VERRATEN! (Was aber nicht schlimm ist)

Inhalt: Die Enterprise will einer in Not geraten Besatzung helfen und begleitet dafür eine schweigsame Alienfrau in ein schwer zugängliches Gebiet, in dem potenzielle Verstärkung… – ach, ihr wisst schon, worauf’s hinausläuft. Nach dem Absturz des Schiffes ist der Großteil der Crew also inhaftiert und der Böse sucht weiterhin ein antikes Device für die seltsame Superwaffe Nummero 293.

Besprechung:

Ein Konzept ist diesmal besonders stark vertreten:  das „Altfan-Streicheln mit Erinnerungen vom Fotokopierer“. Das bedeutet: hin und wieder wird uns ein kuschlig-kleines Retroelement hingeworfen, um uns wie zuhause zu fühlen – wenn nicht gleich ein ganzer Bilderrahmen(!) mit alten Figuren hochgehalten wird, um die gewünschten Emotionen zu wecken. Denn neue Kultmomente für die Ewigkeit zu erschaffen, das ist des Neu-Treks Sache nicht…

Viele der Retro-Reminiszenzen sind glücklicherweise nicht so grenzdebil wie beim „Kahn-Film“ (der, der nicht genannt werden darf). Immerhin beweist Drehbuchautor Simon Pegg hiermit, dass er … öh … Transporterunfälle kennt („Verschmelzen, wie eklig!“) oder sogar die Xindi-Story aus der dritten Staffel von „Enterprise“. Wem so was tatsächlich schon reicht, der kann eigentlich JETZT gemütlich nach unten scrollen, den Punktwert meiner Wertung verdoppeln und sich bei Schildhilde angucken, warum Figuren mit Namen „Spock“ und „Scotti“ irgendwie so schön an „Spock“ und „Scotti“ von damals erinnern. (Hm, habe den Meinungskasten jetzt noch nicht vorliegen, aber ich tippe mal: wegen der Namensgleichheit?)

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„Okay, Holdeste. Wie kommen wir hier am besten raus?“ – „Hm… Ihr Schiff ist abgestürzt, die Föderation hat gefühlt nur eins, dieser Planet ist abgelegen und der Feind übermächtig… Kann ihr Captain Mofa fahren?“ – „Nur Motorrad.“ – „Shit. Wird reichen müssen.“ – Schwarzweiß nicht nur IM Kopf: Dieser neue Charakter ist nicht halb so nervig, wie ich vermutete. Ein bisschen mehr Hintergrund (links z.B. noch einen Felsen?) hätte ihr aber dennoch gut getan.

Kurz gesagt: Bei diesem Film hatten die Autoren die (teilweise berechtigte) Hoffnung, dass wir sofort in Warptränen ausbrechen, wenn Kirk an seinem Geburtstag eine Ein-Drittel-Midlifecrisis bekommt (und wir nebenbei an alte Shatner/Kelley-Szenen denken sollen). Und Sulus Wiedersehen mit seinem Ehemann sollte uns für circa 5 Sekunden zeigen, dass es gaaar nicht so einfach ist, 3 Jahre lang Weltraumabenteuer zu erleben, wenn zuhause Mann, Kind und Warpgarage warten. – Ja, zugegeben: Da wurde auch mir kurz handwarm ums Herz. Denn die ersten 10-15 Minuten waren wirklich toll! Ruhig, besonnen, schön zusammengefasst mit Stimme aus dem Off. Für mich ein Must-Have, sollte da jemals ein Director’s Cut im Kurzfilmformat rauskommen.

Doch nach 120 Minuten musste ich am Ende konstatieren: Die Fanszenen waren irgendwann nur noch so kalkuliert und konstruiert wie auf den Witzeseiten in der „Prisma“ – Wiedergekaute Emotionen, als würde ich mich als glatzköpfigen Michael Jackson verkleiden und auf einer Jacko-Convention erwarten, dass die Leute weinen. Ja, diese Schauspieler sind gut gecastet, toll geschminkt und mit Eifer bei der Sache, doch: einen halbwegs guten „Ersatz“ für unsere langsam wegsterbenden Kindheitshelden stellen sie nicht dar. Da beneide ich Schildhilde wirklich, dass sie in einem extrem unübersichtlichen, lauten, schlecht geschnittenen Blockbuster wie diesem irgendwo noch die gemütlichen Bauch- und Lockenträger von damals wiedergefunden hat. Für mich lagen sie hier irgendwo zwischen bemalten Pappfelsen und CGI-Renderbrocken begraben – auch wenn es durchaus kleine Ausnahmen hiervon gab.
 
Aber immerhin; die anekdotischen Verweise auf die Ur-Crew biedern sich hier in Sekundenschlaflänge an, sind gefällige Streusel auf dem Kuchen des Marketing-Konditors. Nachdenken sollte man aber sogar über die ernsten Themen nicht. Spock heult z.B. (von wegen „kühl“) über einem Bild von Lennard Nimoy und will diesen als Botschafter beerben? – Das wird am Anfang rasch gezeigt und am Ende doch nicht durchgezogen („Och, war nix, Captain. Nächste Explosion ansteuern, hmm?“). Und Kirk soll schon wieder mal zum Sesselpupser befördert werden? – Wird am Beginn kurz angerissen und zum Schluss noch kürzer fallengelassen. Alles Charakterentwicklungen, die bedenklich nahe an der Wahrnehmungsschwelle eines Kolibris entlang schrammten.

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„Wir müssen diese Schrottlaube zum Fliegen bringen!“ – „Wir schmeißen sie einen Berg runter, Captain! Diese alten Schiffe können nur dann hochfliegen, wenn die Triebwerke zusätzlich den starken Fallimpuls ausgleichen müssen.“ – „Cool. Ich liebe diese dezenten Einmischungen vom Q-Kontinuum!“ – Entscheidung gefallen: Früher habe ich gerne alle Logikfehler in ST-Filmen niedergeschrieben. Heute möchte ich mir nur noch haufenweise Phantasiebuchstaben googeln und behaupten, das alles schon erledigt zu haben.

Wer meint, dass diese (netten) Füllerszenen einen warmherzigen Film schaffen, hat eine „Absoluter Nullpunkt“-ähnliche Vorstellung von „Wärme“. Aber immerhin wirkt es hier immer wieder herzig, wie man uns glauben machen will, die Crew hätte jahrelang tiefgründige, lustige, einfallsreiche, diplomatische und lebensbejahende Abenteuer erlebt – nur, um uns dann WIEDER einige der dööfsten Szenen der ganzen Star-Trek-Geschichte zu kredenzen. Man möchte „Star Trek 5“ und „Star Trek 10“ im Nachhinein fast das „Seal Of Vulcan Logic“ verleihen.

Oder um mal mitten in der abgestürzten Absturz-Story anzufangen:

Was hat der böse Fiesbert jetzt jahrzehntelang auf der Bauklotz-Bodenstation getrieben? Leute abstürzen lassen, um ihnen (Achtung, jetzt wird es Trek-typisch sehr wissenschaftlich!) … ihr Lebenskraft-CGI-Gefunkel durch Handauflegen aus den Körpern zu entziehen? – Wie machte er das genau? Device oder radioaktiver Spinnenbiss? Und wie lebt und fühlt er sich damit, quasi ein Energievampir zu sein? Warum sah er so aus, wie er aussah? Alien-DNA  oder hyperaktiver Maskenbildner? Will oder WIRD er vielleicht mal von alleine sterben? Wer war die untergegangene Kultur auf dem Planeten, wieso sind die genau verschwunden? Bügeleisen-Drohne woanders angelassen?

Da sich in 10% der Szenen ein dezenter Vergleich zu den verstoßenen Son’a in „Star Trek 9“ anbietet, sei hier erwähnt, dass die TNG-Kinofilme seit dem Reboot irgendwie immer toller werden. Und der dösige Shinzon aus ST10 wirkt hiergegen fast schon übertrieben liebevoll ausgearbeitet. Früher hieß es „Identität, Klonen, Zwangsarbeit“, heute „Boah, ich hasse alle Leute, weil ich diesem Planeten damals nicht ausweichen konnte!“…

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„So, meine Motive wollen sie also wissen? Nun, es fing damit an, dass meine Mutter mich immer zwang, mehrere Bücher von Kant zu essen – ohne Soße!“ – Die lebende Erinnerung, mal wieder was zum „Reptiliengehirn des Menschen“ zu googeln: Krall. Böse sein ist für ihn ein knallhartes Geschäft, bei dem am Jahresabschluss nur die Opferzahlen stimmen müssen. Zu stark Verweste kann er sogar von der Steuer absetzen!

Die Qualität von Figurenzeichnungen hat in 10 Jahren so sehr abgenommen, dass man als ST-Fan schon dankbar ist für jeden abgehackten Satz, der einem hilft, wenigstens im Kopp den Plot zu reparieren: „Ah, der Böse findet Krieg und Massenmord gut, weil er auf einem Planeten verschollen ist und die Föderation ihn nicht finden konnte? – Dann war das bestimmt soooo, dass … äh … er vorher unehrenhaft entlassen wurde und … äh … die Alientechnologie, die er seinem Körper hinzufügte, ihn … äh … hat wahnsinnig werden lassen?!“ – Man möchte sogar im Nachtgebet hinzufügen: „Bitte, Lieber Gott, mach, dass sie sich zumindest etwas in der Art gedacht haben!“

Überhaupt war die ganze Subkultur nicht mehr als ein reines Actionset – in ein paar Minuten am Reißbrett hingeschissen, keine langfristige Wohnsiedlung von Gestrandeten. Hat Idris Elba keine Felder, keine Bars, keine Kasinos, keine Krankenhäuser und keine Familien aufbauen können in all den Jahren? – Wenn ja: welch ein revolutionäres evolutionäres Konzept! Die Vermehrung durch „Biologisches Fußsoldatentum“, zweimal Knurren und schon steht ein neuer da… Effektiver als Zellteilung. Fehlte nur der Satz „Hui, selbstmörderischer Masterplan viel gutt, Meeeeisterrr!“

Man könnte seitenlang (an den vier Seiten meiner Taschentücher) so weitermachen: Woher wusste Sataniel Fiesowitz auf dem Planeten, was das Artefakt kann und wo es ist? „Bares für Rares“-Sondersendung im Föderations-ZDF? Und war es wirklich clever, ein Schiff so zu Klump zu schießen, dass es nur noch von seiner eigenen Atmosphäre(?!) zusammengehalten wird, um DANN an Bord zu gehen(!) und sich auf die Suche nach einem kleinen(!) Schatüllchen zu machen? ICH hätte da ja ein paar Crewmitglieder auf Landeurlaub entführt und sie gegen das Teil eingetauscht. Aber gut, ICH habe ja auf einem Felsenplaneten auch noch keine 2 Millionen passwortungeschützte Drohnenschiffe gefunden – warum eigentlich noch nie? Weil ich nicht SCHWARZ bin?

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„Captain, ich registriere extrem schnelle Schiffe, die ich nicht mal auf Standbildern erkennen kann!…“ – „Versuchen sie es weiter! Mehrere Kinderschützer meinen, in dem Gewusel satanische Zeichen entdeckt zu haben!“ – Halt doch mal die Fräse: Moderne Filme halten sich nicht mehr damit auf, Bedrohungen und Details optisch zu zeigen. Die Phantasie der Zuschauer ist eh viel machtvoller. ICH sehe hier zum Beispiel eine wundervoll rotierende Blu Ray der 6. Staffel TNG. Einfach herrlich!

Und nochmals, weil’s mich echt interessiert: wer waren all diese Lakeien? Motivationstechnisch irgendwo zwischen Ork und Straßenlaterne angesiedelt, haben sie kein Problem damit, einen Krieg(?!) mit der Föderation anzuzetteln, weil Krieg – ähnlich wie Spinat und Joghurt – mächtig stark macht. Wobei allein die Drohnen schon gereicht hätten, um für Chaos und die Einbestellung des Felsplaneten-Botschafters seitens der Guten zu sorgen. Die Freisetzung von irgendeinem leutefressendem Schwarzschwebestaub aus einem antiken Dingsbums (und ich bin sicher, dass die Autoren es GENAU so bezeichnen wie ich!) war da kaum noch nötig. Aber gut, die Föderation hat ja extra zu diesem Zweck ein leeres Terrarium in der Mitte der Raumstation abgestellt, da sollte es natürlich auch Würdigung von Leuten mit Echsenmaske finden.

Apropos Drohnenschiffe… Ihr wartet vermutlich bereits auf meine diesbezüglichen 10 Absätze mit eigens erfundenen Flüchen? Aber was soll ich dazu noch sagen, ohne die Tasten meines Keyboards zu essen, während ich klingonische Kinderlieder summe? – Zugegeben, früher hätte ich eventuell noch aus Gag gesagt, dass z.B. die Voyager auch laute Musik spielen könnte, um ein gegnerisches Schiff zu vernichten… Aber das man diesmal wirklich innerhalb von drei geratenen Sätzen „herausfindet“, dass High-Tech-Schiffe zu „doof“ sind, unnütze Frequenzen und Übertragungen zu ignorieren, das war so ziemlich das Beknackteste aus 50 Jahren Star Trek. Und nein, ich habe die „Rote Materie“ NICHT vergessen, mein Hirn besteht schließlich seit damals aus ähnlich wabernden Zuständen.

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„Ah! Ich habe mir einen ECHTEN Salzstreuer über meine Wunden gehalten?!“ – Wie so oft ein Opfer von Spocks kindischen Streichen: McCoy. Er fliegt wenig, kloppt wenig, schießt wenig, huhrt nicht rum: Pille ist nach wie vor der christliche Lichtblick im Franchise. Und den Ähnlichkeitswettbewerb würde er auch gewinnen. – Verdammt, jetzt wünsche ich mir sogar, er wäre der Bösewicht im Film!

Dabei gilt auch hier: Mit einer etwas gefälligeren Inszenierung wäre mir selbst DAS egal gewesen. Dass die neuen Filme für geistige Einzeller konzeptioniert wurden, ist auch bei mir inzwischen angekommen und wird akzeptiert. Aber hätte man nicht wenigstens SAGEN können, dass es ein komplexer Störimpuls ist, es aber auf die Art der übertragenen Musik nicht ankommt? Stattdessen: Brüllmucke an und – Duffdada! millionenfache Massenexplosion. Überhaupt wird der Trek-Umgang mit Technologie langsam zu einem Faktor, bei dem ich immer häufiger „Hexerei! Verbrennt sie!“ rufen möchte. Pille und Spock beamen sich in ein Schiff und wissen innerhalb von 0,2 Sekunden, wie sie den Piloten loswerden können UND wie man das Ding fliegt. Aber gut, 10 Sekunden Verwirrung nebst leichter Überforderung wäre dann zugegebenermaßen viel zu unheldenhaft gewesen…

Aber was will man schon erwarten, wenn Scotti wie ein Holodeck-Hase aus seiner Rettungskapsel springt, sich mit drei Fingern festhält und (für uns unsichtbar) irgendwie hochzieht? – Vermutlich, dass die Bedienungshebel auf dem Maschinendeck ein exquisites Training für dürre Lappen darstellen. Wobei auch DAS mich nur oberflächlich störte. Ja, wirklich! – Ich bitte die Fans dieses Films, es mir allein hoch anzurechnen, dass ich hier NICHT großartig auf 30 Meter Vertikalflug mit dem Motorrad eingehe, während dabei … noch andere Sachen passieren. Beamen. Fallen. Auffangen. Drehen. Pizza belegen.

Schlimmer ist da schon, dass viele Actionszenen aussehen, als steckte die untere Hälfte der Kamera im Warpstrudel: Ein einziges Gewackel, zu Beginn sogar im Halbdunklen, nur von krankem Dunkelrot beleuchtet. Auch hier gilt wieder: Übersicht mangelhaft, setzen – falls ihr denn alle überhaupt gestanden habt. Äh, WER auch immer da gekämpft hat. Später wird es zwar deeezent besser, erreichte aber bei weitem nicht die Qualität eines einmaligen wuchtigen Draufhaltens. Gerade die Absturzszene der Enterprise gefiel mir – bis auf den letzten Aufprall – sogar im ollen Star Trek 7 besser. Ein saftiger Knall, in dem dann aber ALLE Kraft liegt – statt eine zehnfach verbrannte und zwanzigfach durchstoßene Frisbeescheibe, die gegen gefühlt dreißig Berggipfel donnert. Das war dann doch wieder nur Fanservice für Objektophile, die nur auf stark behinderte Objekte stehen… (Pfui.)

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„Ich werde dich besiegen! Das gebietet mir mein genialer Plan, nämmlich die *Husthusthust* endlich zu *Husthusthust-en*!“ – Hier ein repräsentativer Ausschnitt der Alienbasis. Oder, wie Küchenchefs zu sagen pflegen: „Hmm. Zwiebel und Käselaib. Lecker!“ – Die Actionszene sollte man hierbei nicht weiter beachten; sie hat eine schwere Stillstands-Allergie und stirb ganz schnell, sobald es weniger als 3 Schnitte in der Sekunde gibt.

Ja, ja, ich weiß schon: „Man muss das alles nicht so ernst nehmen, Klapo. Auf die Geschichte kommt es beim Erzählen einer Geschichte doch gar nicht an – sondern auf das mittelmäßig kopierte Gefühl älterer Folgen und Filme. Bist DU denn nicht total blöde, wenn du eine Story erwartest, die tiefgründiger ist? Mach es doch selber erst mal besser – kannst du doch gar nicht! Was sollte man denn da überhaupt anders machen? Steht doch in Paragraph 3 vom Bundesfranchise-Gesetz, dass selbst ein Zwölfjähriger die Handlung und Action seltsam finden muss!“

Aber gut: Es soll ja so manche geben, die den Film für ihre Anspielungen und Charaktermomente geliebt haben. Und ich muss diesen Personen recht geben: Er ist trotz der Schwachsinnigkeiten der BESTE der neuen Reihe, wenn auch mit hauchdünnem Abstand. Irgendwie hat Roddenberry es geschafft, SEINE Vision und SEINE Figuren mit Hilfe UNSERER Erinnerungen durch einen subdimensionalen Hollywoodstrudel in unsere Zeit zu schicken – und sie zumindest irgendwie überleben zu lassen (Hier bitte ein Bild von Captain Pike googeln, danke!)… Endlich mal ein Transporterunfall mit Mehr(rest)wert.

Auch wenn Spock neuerdings immer viiiel weint, lacht und sich verliebt (gottlob hier nicht mehr sooo präsent), schimmert immer noch ein bisschen was von damals durch. So auch bei Kirk, der dank Zeitstrahl-Transformation (sprich: älter geworden isser) langsam nicht mehr wie ein prügelnder Hauptschüler wirkt. Inzwischen sind wir deutlich beim Berufsschul-Niveau, was der Nicht-Handlung tatsächlich sehr gut tut.  – Ja, die Charaktere (allen voran McCoy) sind die tragenden Säulen des Franchise. Tapfer und mit vielen kleinen Gesten und Imitationen der Originale spielen die Schauspieler tapfer gegen platte Sprüche und Comicszenen („Haha! Die kleben an der Landschaft fest!“) an, wann immer das überhaupt möglich ist. Also selten.

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„Wir haben einen Felsen gerammt! Und noch einen. Noch einen. Noch einen. Nochein. Nochein. Nochein. Nochn. Nochn. Nocho. Nocho. Nocho. Hoho. Hoho. Hono. Hodo. Hodo. H-HODO. HODOR. HODOR!“

Fairerweise muss ich wohl erwähnen, dass ich da vielleicht irgendwelche subtilen Hinweise wie den geheimen Handgruß aus TOS-Folge 17 oder das Zitat aus Episode 28 verpasst habe. GEREDET haben die Figuren ja schon irgendwie miteinander im Mittelteil des Films – das habe ich durch meine beidseitigen Beohrung bemerken dürfen. Aber ich dachte halt: „Mann, jetzt sind sie da irgendwo verteilt, auf einer Fläche zwischen 1 und 100 Quadratkilometer (wechselt gefühlmäßig dauernd) gestrandet, da MUSS man sich natürlich absprechen. ‚Geh da lang, alter Klappspaten.‘ Oder: ‚Guck mal, da ist eine Falle, sie olles Spitzohr.‘ So was halt. Da habe ich vielleicht ZU WENIG reininterpretiert? Mein Fehler…“
 
Und wenn ich noch was Positives nennen müsste, dann: „Dass Maschinenraum und die Lens Flares nicht mehr aussahen, als hätte man Apple-Produkte mit blauen Sternen überklebt.“ – Alles wirkte zwischen den Explosionen etwas geerdeter, gesetzter, wenn auch nur in Nuancen, die man leicht weg-haten könnte.
 
Apropos Hate: Jeder Effekt hatte etwas seltsam Sprunghaftes, Glitschiges, Verschwommenes, Ungreifbares. Den Beameffekt habe ich z.B. schon wieder vergessen, während die Drohnenschiffe eher wie kaputte CGI-Schmetterlinge wirkten. Erwähnte ich schon, dass die Enterprise permanent wie ein 10 Meter großes Modell wirkt, zumindest in der 3D-Vorstellung? Irgendwas passt da mit den Größenverhältnissen oder dem Ranzoomfaktor nicht. „Boah“-Effekte gab es jedenfalls keine. Und dabei haben sie doch sogar fliegende Wasserstraßen auf der Raumstation eingebaut…

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Als Krall mit Kirk kämpfte, statt mit dieser wunderschönen Romulanerin mit den süßen Grübchen zu schlafen, konnte er nicht wissen, dass sein Enkel (rechts) nie geboren werden würde.

Was bleibt also vom nunmehr dritten Film? Das Gefühl verlorener Jahre. Die ständigen Andeutungen auf Erforschung und Toleranz wirken wie Hohn, wenn in jedem einzelnen Film ein NOCH beschränkterer Bösewicht auftaucht, der aufgrund tiefsitzender moralischer Implikationen (Furz sitzt quer; vor 100 Jahren ist seine Omma von einer Föderations-Leiter gefallen; Laktose-Intoleranz nach Replikator-Essen) meint, mal gerade Millionen oder gar Milliarden Leben auslöschen zu müssen. Ein geistiges Armutszeugnis, das die warmen Charakterszenen völlig negiert. Ich persönlich kann Kirks Selbstzweifel nicht ernst nehmen, wenn 500 andere Lebewesen nicht mal wissen, wie „Selpstzwaiffel“ überhaupt buchstabiert wird.


Fazit: Eigentlich auch wieder nur 1,5 Sterne, aber mit viiiel Selbstüberwindung, dem krampfhaften Rauspressen von positiven Merkmalen aus meinem Gedächtnis („Gnaaah! Das alte, abgestürzte Schiff sah okay … alt aus! Gnnh!“) und einem gewissen Gewöhnungseffekt hinsichtlich umgeschriebener Teletubbie-Drehbücher noch gerade 2 Sternchen. Ach ja, Kirk hat hier endlich rundere, vollere Backen (rote Materie?), Spock poppt mal nicht rum und der Ab- und Vorspann macht (wieder mal) richtig Lust auf echtes „Star Trek“.

Weiter *durchatme* so!

Wenn das so weiter geht, wird der 17. Film richtig überdurchschnittlich!

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SCHILDHILDES MEINUNGSPANZER
Alle lieben Pille, und Pille liebt uns

Ja, wirklich, mir hat ST13 richtig gut gefallen!

Von der „New Trek“-Reihe finde ich ihn sogar bisher mit am gelungensten! – Und auch, wenn mich das hier meine lausige Praktikantenstelle in der Zukunftia Redaktion kosten wird: Ich mag die neuen Filme! Allerdings bin ich auch Fan der TOS-Crew.

Dass die New-TOS’ler mittlerweile (größtenteils) in ihren 30ern in BEYOND angekommen sind – und sie zudem den alten Darstellern mehr als entfernt ähnlich sehen – , lässt bei mir zunehmend Heimatgefühle aufkommen. Zugegeben, bei ST ist mir die Story ein Stück weit unwichtiger als die Charakterdarstellung. Und nachdem eh eine neue Zeitlinie geschaffen wurde und ich in ST 11 und ST 12 allerlei Murks sehen musste, wie Rote Materie, Zerstörung Vulkans, Khan 3.0 (wie oft denn noch?), etc, etc… bin ich mit geringen Erwartungen an ST 13 rangegangen.

Und ja: die Story taugt schlecht als Film. Sie könnte eine zweitklassige TOS- oder TNG-Standalone-Episode sein: verhärmter Captain (Idris Elba) wurde wahnsinnig und dank Alientechnologie mit „extended life time“ ausgestattet; nun plant er die Föderation mit einer Biowaffe auszulöschen. Grund: Hass, weil er nicht gerettet wurde. Nebenbei besitzt er eine Superarmee aus fleißigen „Bienen“ – auch wenn keiner weiß, wie die überlebenden Crewmitglieder der U.S.S. Franklin in nur knapp 100 Jahren so viele Leute „umdrehen“ und rekrutieren konnten.

Kirk und Co. retten natürlich die Föderation – größter Fremdschäm-Moment: die Musikszene! –  und alle sind glücklich. Auch George und Gracie, mögen sie für immer schwimmen.
Die Pluspunkte: ST13 eröffnet sehr ruhig. Wir befinden uns im 3. Jahr der 5 Jahresmission. Es kommt allmählich gepflegte Langeweile bei einem Teil der Besatzung und vor allem bei Cpt. Kirk (Chris Pine) auf. Warum Spock und Kirk doch nicht den Dienst um/quittieren, erklärt sich im Laufe der Handlung. Auch die überflüssige Liebesbeziehung zwischen Uhura und Spock läuft sachte flach. Was mir nur recht ist, Hauptsache kein Rosamunde-Pilcher-Schmalz im Weltraum…

Spock (Zachary Quinto) bleibt rational und kühl, wie ich ihn kenne und verdammt nochmal, Jim: auch brauche! Ich mochte besonders die „McCoy/Spock“-Szene in der „Gollum Höhle“, kurz nach dem Absturz des Shuttles. Vor allem, weil Karl Urban unserem DeForest Kelley ähnlicher ist, als ich es mir je vorzustellen wagte. Tja, und Scotty ist endlich wieder Mr. Montgomery Scott(y) – und endlich Kein albernes Spottbild desselben mehr. Sein Sidekick bleibt auch erst mal weg; seeeehr gut.

Simon Pegg erinnert mich mittlerweise sehr stark an einen jungen James Doohan, wie er da im Stahlgerippe der USS Franklin werkelt und mit Jaylah (Sofia Boutella) umspringt. Okay, Uhura (Zoe Saldana) ist mir immer noch etwas zu taff, weil sie alles zu Brei schlägt, was sich ihr in den Weg stellt – noch dazu, ohne blaue Flecken zu bekommen. Schließlich ist ein Kommunikationsoffizier und kein Sicherheitschef.
Schade, dass Chekov (Anton Yelchin) nun von uns gegangen ist, im doppelten Sinne. Chekov soll ja nicht mehr besetzt werden.

Und sonst noch? Dass Sulu (John Cho) nun einen Mann (Doug Jung) hat, kann ich nur mit einem „Was soll’s?“ beantworten. Die Aufregung um diesen Pseudo-Tabubruch ist für mich jedenfalls nicht nachzuvollziehen. „Schwulu“ hin oder her; auch wenn George Takei selbst es nicht gut findet: hey, it’s ok to be Takei.

Ach ja, und im Sound hört man ab und an die „Original Score“-Enterprise-“Glöckchen“! Wenn ich das höre, dann kann ich alles verzeihen!

Auf Kirks Geburtstagsparty stand das Triumvirat Kirk, Spock und McCoy zudem andächtig als „Cosmic Thoughts, Gentlemen?“-Szene beeinander – habe fast Pipi in die Augen gekriegt. Kelvin-Zeitlinie hin oder her, DA sind die Leute, die ich mag! ST 13 zeigt mir, dass auch in der neuen Zeitlinie ‚meine‘ originäre Crew zusammenfindet, zusammenhält und weiter dahin aufbricht, wo noch nie …ein …Mensch… (*heulend rausrenn, Original Autogramme umarm*)  

Fazit: Entweder man mag ST13, oder… nicht. Am besten selbst Urteil bilden. Tut auch nicht weh, trotz Zwangs-3D (Stand: 24.07.2016), immerhin geht es diesmal ohne Lensflare-Brücke und mit gediegenerem Maschinenraum.Wem wird’s also mit großer Wahrscheinlichkeit gefallen? Natürlich TOS-Anhängern, die auch (!) New Star Trek bisher mochten.

Setting, Darsteller, Sound, 3D: 4 von 5 Sternen

Story: 2 von 5 Sternen

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Artikel

von Klapowski am 25.07.16 in Filmkritik, Star Trek - Filme

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Kommentare (12)

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  1. G.G. Hoffmann sagt:

    Tolles Klapo Review. Früher (anno 2002) hätte man dazu gesagt: „Fiiiies, ich zeig Euch bei der Paramount Polizei an, Ihr gemeinen Fieser!“. Heute heisst es wohl einfach „Hater“. Aber zwischen den Zeilen spürt man auch viel Liebe.

    Schildhilde hat es viel kürzer auf den Punkt gebracht: Story Müll, Film super. Star Trek eben.

    Von der Bösewicht-Rache-Schiene kommt man anscheinend nicht mehr runter. Der 4. Film infolge, der hierauf setzt.

  2. Cronos sagt:

    Tja, leider stimmt das ja alles. Also das der neue ST Film supergut ist. Gemessen am Niveau des JJ-Treks. Aber was anderes/besseres bekommen wir sowieso nie wieder. Echt schade das ST so sehr auf den Hund gekommen ist.

  3. Exverlobter sagt:

    Also ich war begeistert. Und dabei mochte ich die Reboot-Reihe bislang nicht besonders. Into Darkness war sogar ein einziges wirres und unausgegorenes Desaster.
    Beyond hat imo aber den Spirit der Original-Serie voll eingefangen.

    Ich kann es eigentlich nicht besser sagen wie der großartige Moviebob, deswegen poste ich hier mal seine empfehlenswerte Review.

    https://www.youtube.com/watch?v=5nfEprhrXGQ

  4. Locu sagt:

    Nicht wirklich so derart hübsch ausgeschmückt, dennoch ein potentieller weiter Logikfehler(?). Warum wird die U.S.S. Franklin vor ihrem damaligen Captain getarnt? Ich hätte mich an seiner Stelle sicherlich an den damaligen Abstellort erinnern können. Vermutlich wäre ich sogar neugierig geworden, warum dann plötzlich nicht mehr zu sehen. Eventuell achten Metall-Imker mehr auf ihre Bienchen als hübsche Spatziergänge auf dem Planeten zu unternehmen. Vielleicht daher auch der Wahnsinn als Folge des Hüttenkollers.

  5. Locu sagt:

    Nachtrag: und überhaupt. Wie kann man mit zwei Handphaserschüssen die Glasscheibe(?) der Brücke zerschießen. Ist das Obsoleszenz oder weiches transparentes Aluminium? In dem Fall hätte auch eine einzelne angreifende Biene ausgereicht.
    Ob die Torpedos im Enterprise-Neubau Zeitzünder erhalten?

    • Klapowski sagt:

      Ich liebe es, Logikfehler zu finden, wenn einem ein Film schon nicht sonderlich gut gefiel. Ich nenne es „Hübsche Feuerstellen in der Hölle finden“.

      Aber in diesem Fall habe ich echte Schwierigkeiten, mich überhaupt an diese Szenen zu erinnern. Es wurde auf irgendwelche Glasscheiben geschossen? Der alte Captain hat das Schiff getarnt, nicht die Finderin? – Wieder ein Beweis dafür, dass ich in 5 Jahren mal einem (für mich) völlig neuen ST-Film entgegensehen darf.

      Äh… Auch wenn ich mich nicht mal reif für die zweite Runde mit dem 11. fühle. Kommt der alte Spock da wirklich aus einer Random-Höhle geschlichen, nachdem Kirk random-mäßig auf einen Random-Planeten geschossen wurde?

      ANGST!

      Antworten
  6. Bergh60 sagt:

    Äh… Auch wenn ich mich nicht mal reif für die zweite Runde mit dem 11. fühle. Kommt der alte Spock da wirklich aus einer Random-Höhle geschlichen, nachdem Kirk random-mäßig auf einen Random-Planeten geschossen wurde?

    ANGST!

    Jupp ! (Auch wenn das eine rhetorische Frage war.)

    Gruss BergH

    • G.G. Hoffmann sagt:

      Eine der dämlichsten Drehbuch-Schwächen des Films. Die Wahrscheinlichkeit, daß sich zwei von nur drei Menschen auf einem Planeten zufällig begegnen, dürfte gegen Null tendieren. Es ist ja schon eine Kunst, in unserem sehr dicht besiedelten Land anderen Menschen in einem Wald zu begegnen, wenn der Ort mehr als zwei Kilometer vom nächsten Parkplatz, der nächsten Fresshütte oder dem nächsten Hunde-Kack-Weg entfernt liegt.

      Ebenso wenig habe ich verstanden, wie Spock die Zerstörung Vulkans von diesem Planeten aus beobachten konnte, als handele sich lediglich um einen Mond Vulkans. Und weshalb ist der Mond/Planet nicht ebenfalls von der Implosion Vulkans betroffen, wenn er so nah an ihm dran liegt?

      Nicht ganz klar ist mir ferner geworden, weshalb Spock in einer Eishöhle sitzt, wenn ein paar hundert Meter weiter ein gemütlicher Außenposten der Föderation liegt, von dem Spock offenbar Kenntnis hatte, aber dennoch ganz überrascht ist, daß dort Mr. Scott Dienst schiebt.

      Vom interstellaren Beamen in „Star Trek Into Darkness“ und dem Umstand, daß die Flugzeit von Kronos zur Erde offenbar nur 65 Sekunden beträgt, ganz zu schweigen. Aber solche Logikfehler waren den Star Trek Filmen schon immer eigen. Nehmen wir nur Star Trek 5: die Enterprise fliegt innerhalb von wenigen Stunden in das Zentrum der Galaxis… Selbst der hochgelobte und -geliebte Star Trek 6 hat nicht erklärt, weshalb die Enterprise nur wenige Stunden von der Erde bis Kronos benötigt. Die klingonische Heimatwelt kreist offensichtlich nicht um einen der bekannten erdnächsten Sterne (Alpha Centauri, Wega, etc.), so daß es auch mit Warp-Höchstgeschwindigkeit mehrere Tage dauern würde, dorthin zu gelangen.

      An solchem Logik-Quark kann man die Qualität eines Star Trek Films deshalb nicht messen.

      Antworten
  7. Speedomon sagt:

    Oh man. Klassisches Trek ist was anderes. Erstaunliche Menge an Zufällen, Wunderland-Physik und schwachsinnigen Entscheidungen (wieso wartet der Captain wieder mal so lange mit dem Fluchtbefehl, bis die Triebwerke im Arsch sind!)
    Aber sehr nette SciFi Ideen und Visuals. Unterhaltsamer Blödsinn. Siehe unter: Guardians of the galaxy!

    P.S. Täusch ich mich oder waren die Actionszen diesmal besonders unübersichtlich? Wohl dem Regieheini geschuldet.

  8. Serienfan sagt:

    Ich fand den Film vor allem furchtbar langweilig. Besonders ärgerlich finde ich, dass das einfallslose Herumwandern auf einem witzlosen Planeten auch noch als „Hommage“ an die Classic-Serie verkauft wird. Die Planeten der Classic-Serie waren geheimnisvoll und gefährlich. „Star Trek“, das nur noch nabelschauartig zurückblickt und in seinen eigenen Zitaten ergeht, ist nicht „Star Trek“. „Star Trek“ muss nach vorne blicken, nicht zurück.
    https://youtu.be/zKCNxAmdObQ

  9. jcneal sagt:

    Krall sah aus wie ein Krill
    die Vampire aus The Orville.
    Das finde ich nicht so prall
    sehe ihn lieber als Heimdall.

    Die Bergbau-Drohnen sollten Torpedos sein,
    krachen die doch einfach ins Schiff rein,
    bzw. sausen sogar komplett hindurch,
    gestern wars doch nur ein Hüllenbruch.

    Sabotage macht den Schwarm kaputt,
    oder rammen die einander in`n Dutt?
    Die Beasty Boys wären total entzückt,
    Realismus sich in die Ecke verdrückt.

    Und die Moral von der Geschicht:
    mit der Untertasse kippelt man nicht!

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