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FIREFLY – Die Rundum-Glücklich-Rezension (Teil 3)

Nach einer längeren Rezensionspause (meinem Klepper passte euer Gesicht nicht) gibt es heute also den letzten Teil unseres großen Firefly-Specials. Auch der Kinofilm wird von uns nicht vergessen und erhält eine Würdigung, die einem würdigen SF-Movie halt… würdig ist. Verpasst also auf keinem Fall das Franchise-Fazit mit der großen Enthüllung der Durchschnittswertung am Ende! – Hach, Online-Rezensionen können ja so aufregend sein…

1×13 „The Message“

Story:

Bei einem verwegenen Abstecher in eine Filiale der Deutschen Post nimmt unsere Crew ein großes Paket entgegen. Darin: Ein toter Kriegskamerad von Zoe und dem Captain. Dieser lässt per Tonbandgerät ausrichten, dass man ihn doch bitte nach Hause bringen möge, wo er dann in Ruhe tot sein könne. Doch ein brutalstmöglicher Regierungsbeamter ist hinter der Leiche her und jagt die Crew gnadenlos…

Wertung:

WENN Serenity ein Qualitätsproblem hätte, das darüber hinausgeht, dass ein amtlicher Prüfer nicht auf seinen vorgeschriebenen Durchfall-Schnitt kommt (darmtechnisch betrachtet), dann vielleicht dieses: Manchmal weiß ich einfach nicht genau, was der Kern einer Geschichte ist. – So ist es dann nicht nur für einen Atomphysiker, sondern auch für den strengen Kritiker oftmals schwer, diesen sachgemäß zu spalten. So auch wieder hier…

In dieser Story werden beispielsweise Organe gehandelt, Geiseln genommen, Kriege rück-geblendet, Schiffe… öh… geflüchtet und Tote nach Hause gebracht. Doch keines dieser Elemente scheint das zu sein, auf das der Drehbuchautor hinauswollte. Generell habe ich daher das Gefühl, dass es das Hauptanliegen der gesamten Serie einfach nur ist, eine mehr oder weniger intakte Familie zu zeigen. – Schlau von mir ausgeknobelt, was? Audiokommentar sei Dank…

Diese Familie besitzt dann halt die typischen Außenseiter wie die klassische doofe Cousine („Mamaaaa! River hat mir schon wieder alle Gedanken weg gelesen!“) und den kauzigen Neffen, der schon mit 6 Lebensjahren seine weitere Karriere als Vergewaltiger und krimineller Geisteskranker festgelegt hat („Jayne! Was hat Mama Dir darüber gesagt, die Katze lebendig zu begraben? – Noch dazu im Badezimmer?“).

So bleibt allerdings manchmal ein hohles Gefühl in der Magengegend zurück, da man hier eher selten eine Folge mit den Worten zusammenfassen kann: „Das ist die, wo sie einen Kampfroboter mit einem gewieften Trick erledigen!“ oder „Reynolds reist mit einer Zeitmaschine zum Zeitpunkt seiner Geburt und muss verhindern, dass er im Krankenhaus versehentlich gegen ein anderes Baby ausgetauscht wird.“… Zwar ist die „We are Family“-Stimmung bei Firefly wirklich schön und mal was anderes, doch ab und zu muss man sich selber dazu zwingen, sich am Augenblick zu erfreuen, der Musik und den kauzigen Dialogen zu lauschen. Aber immerhin ist es diese Art von Zwang, die man auch verspürt, wenn einen auf den Heimweg eine gut gebaute Blondine zum Sex in einen Hauseingang zieht.

Und außerdem ist es auch mal etwas anderes, wenn man den unbändigen Drang verspürt, eine TV-Serie mit einem Opernglas zu verfolgen…

Die Geschichte ist hier gut. Sie haut einen jedoch nicht so sehr um, dass man ebenfalls als Scheintoter in die Quotenstatistik überführt werden müsste. Der Bösewicht hat seinen feurigsten Augenblick sehr früh in der Episode („Wir zünden Sie jetzt an, Postbote!“) und die – toll gefilmten – Kriegsrückblicke haben emotional nicht so ganz rübergebracht, wie eng befreundet Malcolm, Zoe und ihr junger Rekrut nach den Kampfhandlungen eigentlich waren. Daher war mir dann auch relativ egal, was mit dem angemoderten Milchbartschmuggler geschieht. So richtig sympathisch war der wohl eh nicht…

„Verdammt! Ich brauche endlich einen Piloten, der DREI-dimensional denken kann!“ – „Dreidimensionalität wird doch völlig überschätzt, Captain. Aber da sie gerade schon mal im Cockpit sind: Wie weit ist meine Hand noch ungefähr von dem Rückschub-Schalter entfernt?“ – Eine witzige Anspielung auf andere SF-Filme, in denen der Verfolger vermutlich sinnfrei in den engen Canyon nachgeflogen wäre: Die Crew entdeckt, dass sie auch von da oben problemlos beschossen werden kann. Und es sieht alles danach aus, als wenn dies auch die letzte offizielle Verwendung des Wortes „Problemlos“ sein könnte…

Die Effekte wären allerdings noch erwähnenswert: Der verwackelte Flug (inklusive Unschärfeeffekten) durch den Canyon zeigte schon lange vor „Battlestar Galactica“, dass man Computereffekte gleich viel glaubwürdiger machen kann, wenn man sie durch das (verbleibende) Auge eines sehbehinderten Kameramannes verkörpern lässt. – Und auch mit Jayne Cobb, der die gestrickte Mütze seiner Mutti aufträgt, darf man Spaß haben. Es sei denn, man suchte für den ersten Teil dieser Artikelserie im Internet ein NICHT „bewollmütztes“ Bild von ihm, um die Charakterdatenbank zu illustrieren. – Die Fans scheinen also mächtig auf die alte deutsche Humor-Idee abgefahren zu sein, dass man mit albernen Hüten und Brillen eigentlich immer die Lacher auf seiner Seite hat…

Fazit: Action, Krieg und Kameradschaft: Durchaus ein schönes Vatertags-Paket, das der Totengräber hier zusammengeschnürt hat! Vor allem das gefühlvolle Ende machte musiktechnisch einen guten Eindruck. Kein Wunder: War dies doch die letzte offiziell ausgestrahlte Folge und diese Mucke – laut Bonusmaterial – als Winke-Winke an die Fans gedacht… Ansonsten gilt: Einfach mehr Substanz beim Doppel-McSterb mit Extra Faselkäse, dann klappt ’s auch wieder mit dem 5. Ohr…


1×14 „Heart of Gold“

Story:

Eine alte Freundin von Inara betreibt auf einem hässlichen Mond einen heruntergekommenen Puff. Als die Besitzerin mit einem örtlichen Stunkmacher aneinander gerät, treffen Reynolds & Friends gerade rechtzeitig ein, um die nächste Tageseinnahme zu retten…

Wertung:

Nutten and the Space (Übers.: “Huren und der leere Raum zwischen den Ohren”) – Ja, so ungefähr sah diese Folge in meiner Erinnerung aus: Ein wenig ödes Blabla („Helft ihr uns?“ – „Ja, wir helfen Euch!“ – „Das ist aber schön, dass ihr uns helft.“ – „Helfen ist ja auch was Feines…“ ect.) und dann eine nicht enden wollende Ballerei.

Die Realität der Fiktion könnte von dieser Einschätzung jedoch nicht weiter abweichen! Ich habe daher keinen blassen Schimmer, warum ich die Episode vor 2 Jahren überhaupt nicht toll fand… Vielleicht hatte ich damals was gegen Prostituierte, womöglich aufgrund der überteuerten Buchungspreise in unserer Gegend. Oder eventuell bin ich nach 5 Staffeln „Six Feet Under“ auch inzwischen ganz froh, wenn eine Story einen klaren Anfang, einen Mittelteil und ein Ende hat. – Zumal sich die sinnlose Action auf nicht mal 10 Minuten beläuft und noch dazu für TV-Verhältnisse ungewöhnlich gut platziert wirkt. Quasi dramaturgisch ein glatter Schuss genau zwischen die Augen.

Wie so oft sind aber auch hier die kleinen Charaktermomente das Gewürz in der Blaue-Bohnen-Suppe…

Interessant ist beispielsweise, dass Reynolds sich körperlich der Puffmutter hingibt, die nicht mal eine richtige Companion ist. Sie hatte die Ausbildung abgebrochen, weil sie nicht einsah, warum eine Glockenspielausbildung oder das Auswendiglernen von Theaterstücken ihr irgendwie beim Ficken hilfreich sein könnte. Eine verständliche Einstellung für jemanden wie mich, der beim Beischlaf nur ungern „Die Räuber“ rezitiert hören möchte, selbst wenn ich wie Reynolds einer wäre…

Während der Captain jedoch die „ehrenwerte“ Inara ständig für ihren Wegstecker-Job kritisiert, behandelt er die glutäugige Filialleiterin mit erstaunlich viel Respekt. Da ich als Hobbypsychologe inzwischen eine recht beeindruckende Sammlung an Beziehungsfloskeln zusammen habe, vermute ich einfach mal, dass er in Wirklichkeit gerne seine Schiffscompanion so behandeln würde. Auch Wegsteck-technisch.

„Na los, Captain-Baby! Gib’s mir! Gib’s mir! Gib’s mir!“ – „Okay, hier hast Du Deine 50 Kröten, geldgierige Hure. Aber auf Ficken habe ich nach Deiner Bettelei jetzt keine Lust mehr…“ – Nicht gut weggesteckt: Reynolds entdeckt, dass eine „Puffmutter“ trotz des Namens wohl doch keine Schraube aus Reisgebäck ist. Erst hielt er das Ganze sogar für eine Badeanstalt („Feuchte Träume“): Warum einen der Bademeister schon nach einer Stunde „Kraulen“ rauswarft, konnte er sich angesichts des hohen Preises anfangs nicht erklären…

Das Ganze endet dann auch sehr „schön“: Reynolds wankt nach seiner sexualisierten Nacht aus dem Zimmer. Inara läuft ihm über den Weg, und sofort wird der Captain nervös. Nein, sie habe nichts dagegen, sagt sie daraufhin, nur einen besseren Geschmack habe sie der Puffmutter schon zugetraut. – In der nächsten Szene sitzt sie dann heimlich heulend auf dem Boden… Ja, DAS sind die Beziehungsverwicklungen, die einen interessieren! Nicht die altbackenen ARD- und ZDF-Movies, wo Menschen verlassen werden, weil der Partner wusste, wie „Oralsex“ geschrieben wird. Nein: Im wahren Leben trennt man sich, weil der transsexuelle Freund eines Pofetischisten die lesbische Schwester seiner Exfrau betrogen hat. – Sat.1 und Pro 7 berichteten des nachmittags ja auch schon mal darüber…

Jedenfalls ganz großes Gefühlskino, das hier! Viel subtiler als dieser klischeehafte Nuttenquark „Die Rote Meile“, die neuerdings plötzlich auf 9Live läuft, wo vernünftige Leute eigentlich vierstellige Wörter mit „B“ bilden wollen.

Fazit: Eigentlich wollte ich schon aus Prinzip (= ich wollte eines vorgaukeln) nur 4 Punkte geben, aber wenn ich so recht nachdenke, war die Hurenrettung viel unterhaltsamer als ein Tabledance mit „Neelix & den Kaffemakergirls“. Und wo bekommt man im deutschen Alphorn-Fernsehen schon mal so feine Actionsequenzen zu sehen?


1×15 „Objects in Space“

Story:

Nachdem River die Crew durch ihren Irrsinn erneut in Gefahr gebracht hat („Oh, Pistole! Aufhebeeeen!“), berät die Crew, wie man mit ihr verfahren sollte. Diesen Vorgang unterbricht man vorrübergehend, als sich ein kampferprobter Kopfgeldjäger an Bord schmuggelt, um die beiden Geschwister mitzunehmen… – und um hannibaleske Psychopathenstorys zu erzählen.

Wertung:

Na, das geht ja Blut los: River spielt an Knarren, bis es knarrt, die Crew ist angesichts dessen ratlos nahe der SPD-Führung und zu allem Überfluss schmuggelt sich auch noch ein Kopfgeldjäger durch den Auspuff an Bord. Und schon beginnt das beengende Kammerspiel, das einem die Brust einschnürt und den Wertungsschnitt übel anschwellen lässt…

Diese Episode wird getragen von einem Gefühl der Bedrohung, das wohl nur dann aufkommt, wenn ein unbesiegbarer Nahkämpfer in roter Latexkostümierung sich keine Schwächen erlaubt. Der Kopfgeldförster, Pardon, -jäger haut hier die Crewmitglieder mit einer Leichtigkeit um, die ziemlich beeindruckend ist. Passend dazu wird auch so manches Stiefelprofil in die Gesichtspartien des Captain beein-„drückt“. Am schönsten ist jedoch die Kompromisslosigkeit und Bösartigkeit des schwarzen Mannes, der wohl als inoffizieller Vorgänger des Bösewichtes im späteren Kinofilm gelten darf. Da bibbern selbst „normalere“ Psychopathen lieber unter dem eigenen Bett weiter!

Wie er Kaylee androht, sie zu vergewaltigen („Ich kann vielerlei Missbrauch mit Deinem Körper treiben“) ist ganz großes Flirt-Kino für satanistische Kinogänger. Dass die sadistische Grundeinstellung des Böslings von einem fragwürdigen Ehrenkodex überdeckt wird, lässt diesen trotzdem erstaunlich mehrdimensional erscheinen: „Ich füge Menschen nur Schmerzen zu, wenn sie gehen… äh, wenn es nicht anders geht!“ – Eine klare Aussprache, eine gepflegte Rasur und das Bilden von ganzen (intelligenten) Sätzen sind für moderne Bösewichte ebenfalls von Vorteil, möchten sie nicht auf „Räuber Hotzenplotz“-Niveau langweilen… Alles das wird hier geboten.

Schön sind wie immer die Bilder: Raumschiffe und Astronauten schweben wie Butterflöckchen durch Vakuum-Sahnecreme und die Bilder sehen wieder mal so aus, als könnten die Serenity-Macher sogar eine romantische Liebesgeschichte auf einem Schrottplatz erzählen. Die meisten Bonuspunkte für den „Alle Achtung“-Thron sammelt diesmal River, die als einzige nicht eingesperrt ist und sich ein Fernduell mit dem Jäger liefert. Gerne auch mit den klassischen Mittelstrecke-Waffen wie „Gedankenlesen“ und „Sachen wissen, die man nicht wissen kann“.

„Na, wie würde es Dir gefallen, wenn ich mit Deinem kleinen, wehrlosen Körper machen würde, was mir gerade gefällt?“ – „Öh, wenn ich ehrlich bin: Nicht so gut, Herr Triebtäter…“ – „Nicht…? Öh, Okay. Dann bin ich hier wohl mit jemand anderen zum Rollenspiel verabredet. Wohnt hier denn überhaupt diese gewisse Inara?“ – Paramilitärische Kuscheleinheit: Schon beim Flirtseminar der Volkshochschule hat Herr Müller-Lüdenscheidt stets am besten „abgeschnitten“. Klappmesser sei Dank. Schade, dass es für die Partnerin fürs Leben trotzdem nie gereicht hat: Das Sondereinsatzkommando für Geiselbefreiungen traf stets 60 Jahre zu früh ein…

Für einen Moment glaubt man sich sogar weit entfernt von dem realistischen Stil von Serenity, als River behauptet, sich mit dem Schiff zu einer physischen und psychischen Einheit verbunden zu haben. Eine Herangehensweise, die eher an den trek’schen Kompatibilitätszwang erinnert, am Ende aber doch in einer Richtung aufgelöst wird, die mit Schlapphüten und Weltraum-Sheriffs wieder vereinbar ist.

Der junge und unerfahrene Doktor bleibt auch unter Waffengewalt erstaunlich standhaft, obwohl er mit seinem geringen Alter eher für die Organisation „Ärzte ohne Lenzen“ prädestiniert wäre. Aber hier sieht man schon, dass die Geschehnisse der letzten 14 Folgen ihm langsam den Grünspan von den Ohren blättern lässt… Hier lauert eine potenzielle Charakterentwicklung, die mich jetzt mal ohne Flachs interessiert hätte, wäre die Serie nicht dem Quotenhenker (nur echt mit dem Fallbeil aus zusammengeschnürten Billig-Sitcoms) zum Fraß vorgeworfen worden…

Besonders erwähnenswert: Man sieht erstmals, wie Rivers Geist das Schiff sieht. Mit Unmengen von Herbstlaub hätte man aber wohl weniger gerechnet…

Fazit: Da dies die letzte Folge ist, hätte ich mir fast gewünscht, dass diese weniger gut ausgefallen wäre. Denn lieber werde ich für ein paar Minuten selber ausfallend („Scheiß Episode!“), als nach dem Sex meines Lebens vor die Tür geworfen zu werden und dabei gesagt zu bekommen: „Und das wirst Du ab heute NIE WIEDER erleben. Muhahahaaa!“ – Denn diese Folge ist klasse. Sie fesselt durch das Wort und nicht durch… öh… die Fesseln halt. Ein Qualitätsmerkmal, das die üblichen Geiselnahme-Storys in der SF-Landschaft leider bis heute nicht begriffen haben.


Serenity – Der Kinofilm

Story:

Ein neuer Gegner ist hinter der Crew der Serenity her. Und dieser tut alles, um die geheimnisvolle River in die Finger zu bekommen. Diese entpuppt sich nebenbei als ultimative Kampfmaschine, der geheimes Wissen in den Kopf gepflanzt wurde: Nämlich der Standort einer bislang unbekannten Kolonie, welche das Rätsel um die zombieartigen Reaver lösen könnte…

Wertung:

Einen Kinofilm zu „Firefly“ anfertigen! – Diese Aufgabe hätte ich nicht mal meinem ärgsten Feind gewünscht… Jedenfalls nicht, ohne vorher mit dem ungewaschenen Zeigefinger auf ihn zu zeigen und hämisch zu lachen…

Wie soll man einem Publikum auch einen Film verkaufen, der den bestehenden Handlungsstrang(!) einer abgesetzten(!) Serie weiterführt? – Und, um noch ein geklammertes Ausrufezeichen hinzuzusetzen: Eine Serie, die sich nicht durch Daueraction auszeichnete, sondern fast nur über ihre Charaktere(!) funktionierte? Diese Aufgabe konnte eigentlich nur zum Scheitern verurteilt sein. Wahrscheinlich tat sie es deshalb auch: Trotz anfänglicher Erfolgsmeldungen aus der Fanbase („Juchuu! Bester Kinostart an einem ungeraden Freitag mit 16 Grad Außentemperatur!“) blieb das Einspielergebnis dann doch hinter den dagobert’schen Gewinnerwartungen der Produzenten zurück…

Aber immerhin lag das nicht am Inhalt, denn dieser war außergewöhnlich. Außergewöhnlich vorhanden. Jedenfalls im Vergleich zu den anderen SF-Schinken der letzten Jahre, die allesamt große Fressen hatten, aber visuell und künstlerisch allesamt eine Mischung aus der Sesamstraße und computeranimierter Tierfutterwerbung waren. – Ich kann mein Geltungsbedürfnis an dieser Stelle nur mit Macht zurückhalten, um hier keine ganz bestimmte Trilogie anklagend anzusehen…

Serenity hat es – im Großen und Ganzen – geschafft: Keine Figur kommt auf der großen Leinwand zu kurz, was eine meiner größten Sorgen war. Man spricht unter SF-Insidern in dem Zusammenhang ja auch fachmännisch von dem „Beverly/Worf-Effekt“… Jeder Charakter wird hier nahtlos weitergeführt, und das sogar auf eine clevere Weise, die es sogar brandneuen Zuschauern erlaubt, sich innerhalb von wenigen Minuten ein komplettes Bild über aktuell abgesetzte Kult-Science-Fiction-Serien zu machen. Die „verpassten“ Geschehnisse (Der Film spielt einige Monate nach der Serie) lassen sich wie der eingespielte Gewinn des Streifens an 2 Fingern abzählen: Shepherd Book ist inzwischen von Bord gegangen und Inara zu einem größeren Companion-Kloster aufgebrochen. Das war’s.

Beide tauchen allerdings auch in „Serenity“ auf, was für echte Fans sowieso eine Ehrensache gewesen sein dürfte…

„Jayne, Du Idiot! Du sagtest doch, Du hättest ihr Gefährt sabotiert!“ – „A-Aber… ich habe doch sogar alle VIER Reifen aufgestochen!“ – Fluch(t)wagen: Der Nachteil bei kulturlosen Zombie-Heiden ist in der Regel, dass diese weder Ramadan noch Fisch-Freitage kennen. Dafür haben die Kannibalen jedoch Vorzüge im zwischenmenschlichen Bereich: Sollte man mal ein persönliches Problem haben, kann man sich den finsteren Gesellen jederzeit anverdauen…

Die Serie sah bereits so hochwertig aus, dass der Sprung in Sachen Computereffekten und Kulisse hier nicht besonders groß erscheint. Trotzdem sieht der Film „teuer“ aus. Das jedoch nicht aufgrund von Bombast-Aufnahmen, sondern die künstlerische Durchgestyltheit jeder einzelnen Aufnahme und Kameraperspektive. Und gerade der Schnitt macht den Unterschied, was man auch daran sieht, dass die Besprechung desselben in meinen Filmrezensionen zu einer kleinen Marotte geworden ist: Der früher von mir nur sanft belächelte „Katt“ („Wieso Schneiden? Die Szenenwechsel werden doch gleich live mitgedreht, oder?“) ist hier wirklich gelungen: Keine visuellen Unübersichtlichkeiten, die einen überforderten Regisseur vertuschen sollen (siehe „Harry Potter V“) und keine dämlichen Zooms in Nasenlöcher und Ohrenschmalzreservate, um ein besonders künstlerisches Erlebnis zu suggerieren.

Und darüber hinaus kann’s Joss Whedon einfach: Seine Bilder sind ruhig, besonnen, nicht plakativ, aber auch nicht langweilig. Er ist der geborene Geschichtenerzähler und diese frühkindliche Entbindungstatsache merkt man auch an allen Ecken und Enden, an denen er nicht aneckt oder sein Talent vorzeitig endet. Dass „Serenity“ neben den Werken von George Lucas und Stuart Baird etwas gediegener ist, daran müssen sich einige jüngere Fans aber vielleicht wieder gewöhnen. Gegen den „Guck mal, der Kugelschreiber ist 3 Minuten lang schwerelos“-Film „2001“ ist dieser Streifen aber natürlich immer noch pures Polter-Adrenalin…

Nachdem das geklärt ist, nutzen wir doch die verbleibende Zeit Eurer Aufmerksamkeitsspanne für einige Details und kleine Ungereimtheiten, die teilweise auch in den bisherigen Rezensionen zu kurz kamen.

1.) Und ich dachte schon, „Sin City“ wäre unrealistisch…

Mit schwersten Verletzungen überleben und sich trotzdem zwischendurch noch eine Packung Zigaretten selber drehen, das hat Tradition bei Firefly. Vermutlich spielen hier auch einfach nur die strapazierfähigen Darsteller mit, die in den alten Sesamstraßen-Episoden als blaues und rosafarbenes Knetgummimännchen bekannt geworden sind: Die Hälfte der Crew wird gegen Ende des Filmes schwer verletzt, der Captain kann inzwischen direkt aus der Niere auf den Boden pinkeln und der Bösewicht hat auch den einen oder anderen Treffer einstecken müssen. Dennoch machen die Überlebenden am Ende wieder einen recht frischen Eindruck, was auch auf das Schiff selber ausgedehnt werden kann.

Eigentlich sah die Serenity nach dem Fast-Absturz so aus, als könne man in ihr zukünftig nur noch Vakuum schmuggeln. Und das auch nur auf dem Landweg, denn die Antriebsdüse sah ja nach der Notlandung wirklich etwas antriebsarm aus, so ganz ohne das Schiff dran…

„Okay, das Aufschlitzen meiner Magengegend lasse ich Dir gerade noch so durchgehen. Kannst echt froh sein, dass ich kein Rassist bin…“ – Stechschritt gefährlicher als man denkt: Wenn der Captain den Kopf ein wenig nach vorne beugt, kann er jetzt sogar die gestern verspeisten Radieschen von innen betrachten. Für „von unten“ reicht es in diesem Universum nur selten, da es nach der Produktion der experimentellen 9-Meter-Klinge unerwartete Probleme mit der Muskelkraft der zustechenden Testpersonen gab…

In der Serie konnte man das Überleben der Hauptfiguren oftmals noch auf die fortschrittliche Heilmethoden der Zukunft schieben. – In diesem Film jedoch müsste eigentlich jedes einzelne rote Blutkörperchen eine Medizin-Professur innehaben… Aber damit muss man im Firefly-Universum wohl einfach leben. – Was soll man auch stattdessen machen? Sterben geht ja nicht, ha-ha!

2.) Blutwurst im Swingerclub: Die Reaver

Ich mag die Reaver. Wer sollte sie auch nicht mögen, wenn man nicht gerade zu der absoluten Minderheit der Raub-, Überfall, Gewalt-, Kannibalismus- oder Vergewaltigungsopfer gehört? – Doch ob die Aufklärung, woher die wüsten Hirn-Saharas überhaupt gekommen sind, den Zuschauer befriedigt, weiß ich nicht. Zumal diese Enthüllung so manche Besonderheit der Bluträuschler nicht ganz erklärt: Wie z.B. können Menschen, die 24 Stunden am Tag wie im Wahn morden und vergewaltigen, komplexe Maschinen bedienen und Instandhalten? „Wieso? Als damals der Russe kam, hatte der doch auch Panzer dabei!“ hätte meine Oma an dieser Stelle vielleicht gesagt. Trotz dieser interkulturell vergleichenden Erklärungsmöglichkeit hätte ich aber wirklich mal gerne gesehen, wie es an Bord eines Reaver-Schiffes so abläuft. Vielleicht so?

„Commander Sabber-am-Mund! Hören sie bitte sofort auf, die neuen Rekruten zu vergewaltigen! Wir sind hier mitten in einer Übung! Und damit sind nicht ihre Fortpflanzungsorgane gemeint!“

„Bei allem anarchischen Respekt, Captain Nicht-Spar-Killer! Sie selber haben Fähnrich Kacke-am-Kopp doch gerade den Arm abgerissen und ihre Zahnruinen hineingeschlagen! Das tat doch sicherlich auch jemanden sehr weh?“

„Ja, aber nur beim Kauen, wegen meiner Karies… – Ich muss sie aber trotzdem vor jeder Unsachlichkeit ihrerseits warnen, Commander! Ich habe heute Morgen schon 4 ihrer Amtsvorgänger in einem spontanen Blutrausch ausgeweidet. Liegt wohl an der Farbe der Wände hier drin.“

„Wieso? Ist doch ein beruhigendes Zartrosa! Genau die richtige Mischung aus Ejakulat und Blutspritzer! Die Standardbeschichtung, Captain!“

(…)

Aber wenn ich die Prämisse richtig verstanden habe, tun sich Reaver gegenseitig nichts an. Es muss sich also um eine sehr intellektuelle, wählerische und feinsinnige Form des ultimativen Tobsuchtanfalls handeln… Interessantes Detail: Man sieht die Bestien nur sehr kurz, der Rest bleibt dem eigenen Vorstellungsvermögen für Entstellungsvermögende überlassen.

3.) Was man nicht im Kopf hat…

Gut: River kann so problemlos Gedanken lesen wie ein Sonderschüler ein Bilderbuch für 3-Jährige. Und auch sonst wurde sie recht reich bedacht, als damals im Folterkrankenhaus die Hellsicht verschenkt wurde. Aber warum die Bösewichte sich die Mühe gemacht haben, ihrem Forschungsobjekt den Namen einer geheimen Welt einzutrichtern, darüber bin ich mir nicht ganz im Klaren… Etwa selbigen getrunken, ihr Future-Mengeles?

Sollte River dieses Wissen nicht zufällig durch mentale Luftbestäubung aufgeschnappt haben, so ergeben sich vielleicht auch für unsere reale Welt ganz neue Möglichkeiten! – So könnte man durchaus ein paar Guantanamo-Häftlinge zusammenprügeln, bis sie endlich den wahren Mörder von John F. Kennedy preisgeben. Und ich bin mir fast sicher, dass dies auch schon probiert wurde („Müssen den wohl noch ein paar Jahre hier behalten. Der Typ will einfach nicht reden. Und dabei habe ich ihm sogar schon seine Zunge wiedergegeben.“)…

4.) Die Sendestation und der Film-Nerd

Etwas untypisch für das raue Serenity-Universum ist die gigantische Sendestation, die inmitten einer flimmernden Ionenwolke betrieben wird. Gut, man brauchte einen einprägsamen Ort für den Endkampf, jedoch ist nicht ganz zu verstehen, warum die riesige Anlage anscheinend von einer(!) studentischen Hilfskraft bedient wird, die noch dazu ein dicker Kumpel vom Captain ist. Und natürlich befindet sich die Sendekonsole inmitten eines gigantischen Schachtes, der von wackligen bis hin zu gar keinen Metallbrückchen erreicht werden kann. Das hat natürlich den Vorteil, dass immer irgendwer in unpassenden Momenten abstürzen oder sich an Kabelsträngen über den Abgrund schwingen kann.

Aber Okay: Wir sind hier in einem Kinofilm und nicht bei einer Dokusoap auf RTL 2 („Voll crazy: Familie Pottenhöfer besucht den Berliner Fernsehturm!“) und da ich in der Vergangenheit oftmals bemängelt hatte, dass in dieser Serie zu selten gefic…tioniert wird, nehme ich diesen Umstand mal einfach so an. Auch, wenn diese vernünftige Einsicht in Punkto „Undefinierbare Flackerwolken“ und „sinnlose Abgründe“ dann doch etwas plötzlich kommt.

Aber das war es dann auch schon wieder mit der „Mainstreamisierung“ dieses Kino-Projektes.

Dafür ist das Ende dann doch etwas zu untypisch, da (Spoiler!!) der Bösewicht nicht tot auf der Kühlerhaube irgendeines Putzroboters oder eines anderen Einrichtungsgegenstandes der Sendestation landet, sondern der „gute Mann“ sogar ein Stück weit bekehrt werden kann. Auch, weil er intelligent genug ist, sein Versagen früh genug zu erkennen. Dass ein Antagonist seine Rachsucht auf ein gesellschaftliche akzeptables Level herunterfährt (also z.B. nur einen halben Völkermord begehen möchte) ist in Filmen normalerweise so außergewöhnlich, dass es hier für „Serenity“ noch mal einen Sonderpunkt gibt…

“River! Nimm sofort diese spitzen Messer runter! Was hast Du Dir bei dieser Pose nur wieder gedacht, Mädchen?“ – „Beliebtestes Promo-Foto für die Anpreisung dieses Films?“ – Ist gar nicht so dumm, wie ihre Gegner jetzt aussehen: River. – Auch wenn der namensgebende Fluss diesmal etwas arg rot gefärbt ist. Aber wie ich die Kleine kenne, wird sie in wenigen Sekunden Papierschiffchen auf ihm fahren lassen und sich fragen, warum alle sie so entgeistert ansehen…

Fazit: Handlungsstränge werden beendet, 2 Figuren getötet und die Existenz der Reaver erklärt. Dieser Film hat somit eine Daseinsberechtigung, die weit über vegetarische Bio-Pizza hinausgeht. Fans werden ihn lieben, Neueinsteiger im Takt des schrottigen Schiffantriebs wohlig schnurren. Nur eines ist „Serenity“ nicht: Ein SF-Kultfilm. Denn dafür ist er immer noch zu sehr ein „–chen“, und das in fast jeder Hinsicht. Eben ein schönes Filmchen mit hübschen Charaktermomentchen und ein paar Storyelementchen mehr als beim Durchschnitts-Blockbuster. Für 6 Gummiohren erwarte ich dann im Kino doch etwas Einsatz als den, der mit dem vorhandenen Budget möglich war.

Was eigentlich nicht viel mehr heißt, als: „Joss Whedon hat ihm Rahmen seiner Möglichkeiten nix falsch gemacht“


Serien-Fazit:

Zählt man alle Bewertungen zusammen und vergisst dabei auch den Kinofilm nicht, so erhält man den wahnwitzigen Schnitt von 4,53 Ohren, den wir großzügig auf 5 aufrunden. Immerhin wurde unsere übliche Wertungsskala eigens für diese Serie verschärft, damit auch Bewertungen unterhalb von 4 und 5 Lauschern eine faire Chance haben, ab und an Mittelmäßigkeit zu suggerieren…

„Firefly“ ist eine jener Serien, deren Verlust einen auch noch nach Jahren körperlich schmerzt wie eine verschorfte Schusswunde… Fast kommt kalte Wut auf, wenn man sieht, welch langweilige Klone anderer langweiliger Klone es in Staffelregionen schaffen, die beim Sammeln der DVD-Boxen schnell zum Turmbau zu Babel ausufern könnten.

Diese Serie hat etwas zu bieten, was heute – im Wahn der Doku-Snobs und Trash-Events – immer seltener wird: Den Willen, Qualität zu liefern. Auch, wenn Papa Whedon seinen Produzenten dafür etwas tiefer in den Geldsack greifen musste. Aber angesichts dessen ist es wohl kein Wunder, dass ihm sein eigener dafür irgendwann abschnippelt wurde…

Der einzige inhaltliche Kritikpunkt ist für mich nach wie vor die manchmal aufgesetzt wirkende Westernstimmung. Hier hätte man futuristische Elemente noch stärker mit altmodischen vermischen können, um für noch mehr Spaß zu sorgen. Versuche wurden hier ja durchaus unternommen mit holographischen Billardkugeln oder Kraftfeld-Fenstern, die bei einer Saloon-Prügelei nicht in die Binsen gehen…

Aber das sind nur Details in einer Welt, die so außergewöhnlich ist und Sex & Crime so frech mischt, dass fast Lexx den „Provokations-Bonus“ zu verlieren droht. Kurz: Dieses Franchise ist genau so toll wie tot.

Und darauf, liebe Freunde, nehme ich an der Bar jetzt einen Doppelten…

Gesamt:


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Artikel

von Klapowski am 12.10.07 in TV-Review

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Kommentare (11)

  1. Kaba sagt:

    Erster.

    Absolut würdiger Rezensionsabschluss zum Serienschluss.
    Da kommen einem am Ende noch die ganzen Trauergefühle von damals ob der Nicht-Fortsetzung glatt wieder hoch.

    Deswegen ein Vorschlag:

    Wenn schon keine weiteren Folgen, warum dann nicht wenigstens Rezensionen?!
    Kurz mal zu behaupten, die st-enterprise.de-Redaktion wäre in Joss Whedons seiner Oma ihren Keller eingebrochen und hätte dort die unausgestrahlten restlichen Folgen von Firefly gefunden, würde hier doch auf offene Ohren eintreten. Oder so.

    Und der gute Preisvorteilshitman hat schon oft genug bewiesen, dass ein bisschen Spucke und Photoshop ganz schön realistische gefakte Bilder produziert werden können auf dieser website…

  2. Shaolin sagt:

    klasse rezension zu einer wahnsinnsserie!
    wirklich sehr schade, dass firefly abgesetzt wurde – die möglichkeiten zur charakterentwicklung konnten so ja nur kurz angedeutet werden. z.b. rivers "mutation" zur kampfmaschine, die in der "folter-folge" schon kurz angedeutet wurde (oder war das eine andere folge? verdammt, ich muss mir die dvd's mal wieder vornehmen…).

  3. Gast sagt:

    Super einfach klasser abschluss zu einer klassen serie

  4. Gast sagt:

    Tolle Rezension. Da kann man kaum mehr zu sagen.

    Nur eine Anmerkung wegen Rivers Wissen – die Mühe, ihr etwas einzutrichtern, hat niemand gemacht. Der nette Folterdoktor am Anfang des Films war so freundlich, River die Hände all der bösen Schattenminister schütteln zu lassen und dabei hat sie an allen Gehirnen genuckelt und den Namen dabei aufgeschnappt. Darum war der Schwertschwinger ja auch so pissig und hat den Psychodoc zum unfreiwilligen Harakiri überredet.

  5. bergh sagt:

    tach auch !

    [quote]
    Absolut würdiger Rezensionsabschluss zum Serienschluss.
    Da kommen einem am Ende noch die ganzen Trauergefühle von damals ob der Nicht-Fortsetzung glatt wieder hoch.
    [/quote]

    Besser kann man es nicht formulieren.

    Danke Daniel !

    Gruss BergH

    Die Idee mit den Pseudo Firefly Folgen muß icjh mir nochmal durch den Kopf gehen.

    Banane Pseudeo Episoden von Schind gehen einfach,
    bei Firefly könnte es schwer werden, genausis schwer wie , vermutlich , Klpao diese Rezensionen gefallen sind.

  6. bergh sagt:

    tach auch !

    PS (nochmal ohne Teppfehler)

    Banane Pseudeo Episoden von Schund sind einfach,
    bei Firefly könnte es schwer werden, genauso schwer, wie vermutlich ,
    Klapowski diese Rezensionen gefallen sind.

    Nachgedacht :
    Könnte recht albern , aber gut werden.
    Klapowski wächst sowieso langsam über sich hinaus,
    oder wird er einfach nur besser ?

    Gruss BergH

  7. Cronos sagt:

    Vielleicht sinkt einfach nur das Niveau drumherum. Wenn der Meeresspiegel fällt, wird aus ner Insel irgendwann ein Berg. Und damit meine ich das allgemeine Fernseh- / Internetprogramm, das mich gestern wieder besonders angeödet hat. Diese Seite hier ist echt ein Lichtblick in einem langen, schwarzen Tunnel. Oder vielleicht auch ein langer, schwarzer Tunnel in einem Lichtblick …

    :)

  8. Gast sagt:

    Schön! Nachdem Firefly nun zu spätem Frieden gefunden hat, möchte ich nochmal die Aufmerksamkeit auf "Heroes" lenken. Da sich auch mit Beginn der zweiten Staffel keine qualitative Verschlechterung eingestellt hat, und somit die Feuertaufe überstanden ist, würde ich mich freuen, wenn Klapowski sie sich mal ansehen (im Sinne von "die ersten drei Folgen anschauen" ) würde.
    Auf die Einschätzung wär ich doch sehr gespannt, mal ganz abgesehen von dem Bekanntheitsgewinn den die Serie unter der Stus-Leserschaft erringen würde. Ach wie viele würden allein dadurch glücklich…

  9. DJ Doena sagt:

    Heroes, um Gottes Willen! Hat sich das jemand auf deutsch angetan? Die Serie ist ja in Bezug auf Synchro und Schnitt mit dem Wort Desaster noch sehr höflich umschrieben:

    http://schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=4463

    btw: Klapo, wann bekommen wir wieder ein funktionierendes Forum?

  10. Dr.Best (der mit dem Schwingkopf) sagt:

    Da musst du wohl eher Sparkiller fragen.

  11. Sparkiller sagt:

    Ein Forum soll natürlich wieder angeboten werden, nur zuvor planen wir noch einen Wechsel des aktuell verwendeten ST-E-Systems auf dasselbe wie bei Zynika.

    Gleichzeitig gibt es zudem noch einen Umzug auf einen schnelleren Server. Soweit ist auch schon alles vorbereitet, nur die Beamten-Gene einer gewissen Person ("Waaas? Unterschrift und Einreichung eines Formulars innerhalb des SELBEN JAHRES?! Bin doch keine Maschine!") verlängern den benötigten Zeitraum noch um eine klitzekleine Wenigkeit.

    Aber deswegen hatte ich ihm die Dokumente in weiser Vorraussicht auch schon im Mai 1987 zugeschickt. Sollte also jeden Moment soweit sein.

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