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Babylon 5 – Teil 1 – Schatten und jede Menge Licht

Unter all den glatten, mainstreamgebügelten SF-Serien ist Babylon 5 wie eine selbstgedrehte Zigarette: Günstig, gut und teilweise so hässlich, dass man schon wieder von „Charakter“ sprechen kann. Seit die Serie auf DVD (teilweise unter 30 Euro je Staffel) erhältlich ist, hört man von ihr recht häufig im Internet. Daher würdige ich diese außergewöhnliche SF-Show nun mit einem mehrteiligem Special…

Bis zur Veröffentlichung der Staffelboxen war Babylon 5 für mich nur eine Serie, von der man im Netz schon mal gehört hatte. Immer wenn es um Komplexität und einen roten Faden ging, verwandelten sich die Augen mancher (ST-)Fans in glühende Kohlen und sie flüsterten von ihrem ewigen Geheimtipp: „Hey, Pssst! Als bei Babylon 5 die Schatten kamen und die Vorlonen ihr wahres Ich zeigten, das hat mich sexuell schon irgendwie stimuliert!“

Lange Zeit konnte ich damit rein gar nichts anfangen… Wenn „die Schatten“ kommen? Welch epische Bezeichnung für den Sonnenuntergang oder eines übergewichtigen Trekkies, der am Fenster vorbeigeht, sollte das denn sein…? Und was ist ein „Vorlone“, der sein wahres Ich zeigt? Haben sie den mit Brandwein abgefüllt und sich dann Notizen über sein Gelalle gemacht, oder was? Kurz: Babylon 5 war eine Serie, über die nur die anderen sprechen, bis… ja, bis zu jenem schicksalsschweren Urlaubstag, an dem ich mir aus Langeweile die erste Staffel erwarb. Und die zweite! Und die dritte! Und die (halbes Jahr warten) vierte! Und die (6 Monate ausharren) fünfte!

“Guten Tag, wir sind die Kammerjäger. Wo ist die Kammer, die gejagt und erlegt werden soll?“ – Kein Ziel ist zu groß und keine Eisenstange zu – brrrrrr – kalt zum Anfassen: Sheridan hat seine Leute im Griff. Doch diesen entschlossenen dreinblickenden Menschen möchte man nicht im Dunkeln begegnen. Bei ihrem Outfit würde man glatt in sie hineinrennen…

Um was geht es?

Es geht um eine Raumstation, die ein Forum für alle Wesen des bekannten Universums sein soll. Einfache Botschafter entscheiden hier regelmäßig über das Schicksal ihres Volkes, wenn Captain Sheridan (/Sinclair) sie mal wieder mit einem zackigen Vorstoß („Wollt ööhr den totalen Krieg??“) rhetorisch gefesselt und an sich gebunden hat. Wie bei DS9 gibt es Händler, Bars und zwielichtige Gestalten, für die es am Lichtschalter eine ½–Einstellung geben müsste. Aber letztendlich wird dieses Konzept stärker ausgereizt als bei Star Trek: Es gibt außerdem Obdachlose, mafiöse Strukturen, streikende Arbeiter, Quartiere, die Miete kosten, riesige industrielle Anlagen im Inneren der Station, Gärten, eine Art Seilbahn und viele organisatorische, logistische und wirtschaftliche Feinheiten mehr.

Im Gegensatz zu Star Trek hat man wirklich das Gefühl, dass die Station ein atmender Organismus ist, der viel Planung verlangt. Es gibt Genehmigungen, Aktenkram, Überforderung und Überstunden, wie sie in jeder anderen Stadtverwaltung auch üblich sind.

Recht schnell kristallisiert sich heraus, dass jede Hauptfigur mehrere Geheimnisse zu haben scheint und die Beziehungen zwischen all den vielen Völkern auch zu Friedenszeiten sehr komplex sein können. Zu allem Überfluss kommen auch die mysteriösen Schatten immer näher, deren Schiffe aussehen, als wäre eine Horde Monstermotten in die Wellen eines leckgeschlagenen Öltankers geschwommen…

„Commander! Ein Schattenschiff hat sich in meinen Haaren verfangen! Rufen sie schnell eine außerordentliche Ratssitzung in meinen Geheimratsecken zusammen!“ Zumindest was ihre kostümierten Fans angeht, sind die degenerierten Babylon 5-Fans von den ungepflegten Star-Trek-Pennern nicht zu unterscheiden. Wie gut, dass Mutti kein Internet hat!

Die Kul(t)isse:

Hier kann Babylon 5 zugegebenermaßen nicht viel reißen. Es sei denn, man übersetzt „reißen“ mit „auseinanderzerren, durch geringen Kraftaufwand trennen“. So gern ich die Serie auch habe, aber diesen beißenden Spott kann man sich als Satire-Magazin natürlich nicht verkneifen, wenn man irgendwann mal auf dem selben Qualitätsstand wie „Titanic“ und „Eulenspiegel“ sein will. – Also auf gar keinem.

Der Palast des Centauri-Imperators besteht aus transparentem und von hinten beleuchtetem Papier, aus dem wir im Kindergarten unsere Martins-Laternen gebastelt haben. Die Konsolen der Station erinnern mich an meinen Kleiderschrank, der noch heute in meinem ehemaligen Kinderzimmer steht und sämtliche Aufkleber aus 10 Jahren Micky-Maus-Heften aufweist. Nur sehr wenige LED’s oder Blinklichter zerstören den vorherrschenden Eindruck, die Station werde nur mithilfe von Hanuta-Stickern gesteuert.

Wenn die Kamera besonders nahe an die Wände heranfährt, möchte selbst der Zuschauer noch in einen Raumanzug schlüpfen, da man die Worte „japanische Bauweise“ und „Weltraum (u.a. tödlich)“ eigentlich nicht verquickt sehen möchte. Fehlt nur noch ein „Ich war einmal eine Bibliothek“-Schriftzug auf der Pappmachè.

In keiner einzigen Folge der Serie gibt es eine Außenaufnahme. Der Garten des Imperators besteht beispielsweise entweder aus CGI, aus der Plastikgussform oder aus Plastikgussform-CGI.

„Ich warne sie, feindliches Schiff! Wir haben die Kristalle bereits auf unserem Klapptisch aufgestellt und sind bereit, diese auch zu verwenden!“ – Nun ja, rein vom psychologischen Standpunkt aus wäre eine Satz wie „Ich habe meinen Finger am Abzug!“ wohl besser gewesen. Aber es stimmt ja: Die Minbari lenken ihre Schiffe mittels Modeschmuck von türkischen Strandfachverkäufern!

Zusammenfassend kann man sagen, dass Babylon 5 inhaltlich sicher eine der beeindruckendsten SF-Serien der 90er sein dürfte, aber ausstattungstechnisch irgendwo zwischen TOS, Lexx und TNG stecken geblieben ist. Auch tolerante Designmuffel wie ich müssen an mancher Stelle mühevoll den Standard von ENTERPRISE verdrängen. Zu oft will man die laufende DVD nicht mit der „Pause“-Taste stoppen, sondern die Station zuklappen und ein Lesezeichen reinklemmen. Da fragt man sich des öfteren, wie viele Bäume und Voyager-Drehbücher für dieses Lehrvideo über einen Sperrholz-verarbeitenden Betrieb eigentlich sterben mussten oder gar lebendig eingemauert wurden…

Doch dieser eigenwillige Billig-Look erinnerte mich mit der Zeit zunehmend an eine Theateraufführung. Und Menschen, die so etwas schon mal besucht haben wollen (für Trekkies: Das ist so etwas wie ein 20-Meter-Plasmabildschirm mit Lebenszeichen), würden wahrscheinlich behaupten, dass es auf die Ausstattung gar nicht ankommt. Sobald man hingenommen hat, dass man im B5-Universum eben Zellstoff statt Titanium verbaut, kommt man hervorragend zurecht!

Wie war das doch gleich?

Was sehr auffällt, wenn man die Folgen schnell hintereinander sieht: Der Versuch von J.M.S., trotz seines Monstrums an Quereinsteigerfeindlichkeit jedes Mal eine launige Zusammenfassung zu präsentieren, die gaaanz nebenbei im Teaser eingeschoben wird. So sieht jeder Beginn in etwa so aus:

„Ah, meine STELLVERTRETERIN, IVANOVA… Sie sehen aber müde aus. Ist irgendetwas?“

„Nicht wirklich. Nur seit die SCHATTEN in der letzten Folge den AUßENPOSTEN 37 zerstört haben und BOTSCHAFTER KOSH sich nicht meldet, habe ich erfolglos versucht, BOTSCHAFTERIN DILENNE zu kontaktieren.“

„Aaaah, ich verstehe! Aber seit KOSH zu dem Volk der VORLONEN gehört und diese sich im KRIEG gegen die SCHATTEN zurückhalten, wundert mich gar nichts mehr. Apropos wundern: Wo ist denn ihr ADJUTANT LENNIER von dem VOLK der MINBARI – dem DILENNE übrigens auch angehört – der sich doch mit BOTSCHAFTER MOLLARI von den CENTAURI treffen wollte?“

(Vorspann)

Diese an sich auch oft clevere Zusammenfassung nervt ein wenig, wenn man sich die Folgen schnell hintereinander reinzwirbelt und man fragt sich unwillkürlich, wer denn hier seine Tabletten nicht genommen hat… Manchmal hatte ich sogar schon ein bisschen Angst, dass das Schicksal meines Universums in den Händen von wandelnden Serienlexika liegen soll, die sich jeden Morgen zum Frühstück die Rassennamen ihrer Kontrahenten und Verbündeten abfragen.

„Isch tr… trinke auf den Fr… Frieden zwischen den Centauri und den N-N-Narn!“ – „Ich auch! Aber nennen sie unser Volk das nächste mal gefälligst zuerst, sie degenerierter Alptraum eines Friseurs!“ – Normalerweise können Londo und G`Kar sich gegenseitig gar nicht riechen. Ein bisschen Achselnässe und einen Kopf im Schwitzkasten des anderen können da allerdings wahre Wunder bewirken…

Obiges Gespräch würde in einen stinknormalen Büro natürlich völlig anders klingen:

„Tag, Captain! Schlechte Neuigkeiten: Kosh ist nicht zu erreichen, Dilenne auch nicht.“

„Und Dilennes käsiger Dingsbums hat sich auch nicht gemeldet, was?“

(Kaffeepause)

Die größten Story-Entgleisungen:

Da gibt es wirklich nicht sonderlich viel zu vermelden… Dadurch, dass große Teile der späteren, 5-jährigen Handlung bereits beim Pilotfilm feststanden, wusste J.M.S. genau, welchen Kurs er zu fahren hatte.

Ich persönlich habe mich nur über eine einzige Sache tierisch geärgert:

Sheridans „Freitod“ am Ende der 3. Staffel (eigentlich noch mörderspannend), wegen dessen Auflösung in der 4. Season.

Während er den Planeten Za’Ha’Dum mit einem sehr ähnlichen Geräusch mittels 2 Nuklearsprengköpfen anbeult, hopst der quirlige Captain in eine Mischung aus Grand Canyon und der Kameraansicht einer Darmspiegelung. Was dann passiert, weiß ich bis heute nicht… Der Mann erwacht später am Grunde des kilometertiefen Abgrunds, wo ein mystisch faselndes Alien wohl gerade die letzten Reste von Johns extrovertierten (sprich: verteilten) Gliedmaßen wieder zusammengelötet hat.

Während John dann benebelt herumtapst und sich vertikal an den Steinwänden durch die Höhle zieht, verbreitet der „Erste der Allerersten“ (eine unsterbliche Lebensform, die schon immer da war und seit Jahrmillionen Steine zählt) pseudoreligiösen Muff mit esoterischem Anstrich. Zwei, drei Folgen später wird das beiden zu blöd und Sie steigen mal gerade in das Schiff des Fremden, um zu Babylon 5 zurückzukehren…

Da fragt man sich natürlich zu Recht: Für welche bewusstseinserweiternde Droge steht eigentlich die Abkürzung J.M.S.?

„Was soll schon passieren? Ich blute ja eh schon an der Backe…“ – Geizhals Sheridan lässt endlich mal einen springen… Nämlich sich selber. Immerhin kann man so wirklich ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass B5 die menschlichen Abgründe auslotet. Nach diesem Sturz müsste der Captain eigentlich tot sein… Ist er auch! Und er erzählt es später jedem, der es (nicht) wissen will!

Auch die Telepathenkolonie der 5. Staffel war ein Zeitfresser, der oft wenig spannend war. Die Telepathen, die seltsamerweise erst ab der 5. Staffel wie langhaarige Schnorrer aussehen, verbringen die meiste Zeit damit, sich wie eine durchgeknallte Selbstmordsekte (nicht zu verwechseln mit NICHT durchgeknallten Selbstmordsekten) zu benehmen. Die größte Aktion: Sich irgendwo auf der Station verbarrikadieren und mehrere Folgen warten, bis dem Captain und dem Zuschauer das zu blöd wird.

JMS macht’s sich noch selber…

Im Gegensatz zu Massenware wie Star Trek, in der die Gastautoren mengenmäßig die Zahl der verbleibenden ENT-Zuschauer längst überrundet haben, schrieb JMS fast jede Folge selber. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die gesamte Serie wirkt dadurch wie aus einem Guss. Jeder Charakter saß schon zu Beginn bombenfest, bis JMS seinen Sattel über ihn warf und mit einem fröhlichen „Hüühaa!“ auszog, um in das Unbekannte auszureiten.

Ein echtes Novum in der TV-Landschaft, in der sich sonst ganze Horden an marodierenden Baywatch-Schreiberlingen und Soap-Schmierfinken absprechen müssen, um in Gruppenarbeit einen Vulkanier von einem Denobulaner unterscheiden zu lernen.

So etwas kostet Zeit, kreative Energie und erschwert den Versuch, seine ganz eigene Vision durchzuziehen. Bei Babylon 5 sind die Charaktere daher einfach stimmig und – nebenbei gemerkt – auch noch interessant! Der Narn-Freiheitskämpfer, der einst gegen die Centauri gekämpft hat, muss nun plötzlich Verhandlungen mit dessen korrupten(?) Vertreter Londo führen. So ist G`Kar durchschnittlich einmal in der Staffel kurz davor, seinen Widersacher zu töten, ohnmächtig zu prügeln oder sich mit ihm laut singend in’s Koma zu saufen.

Auch, dass JMS nicht an seinen Charakteren klebt, ist angenehm: Captains reichen ihre Posten derartig schnell weiter, dass man ein Schild mit „Vorsicht! Wildwechsel!“ auf der Kommandobrücke aufstellen müsste. So hat Babylon 5 nicht 4, nein, nicht 5, auch nicht 6, nein, ganze 3 Captains in 5 Jahren verschlissen. Außerdem diverse Telepathen und auch schon mal einen Sicherheitschef. Aber nur einen ganz kleinen, ohne Haare.

„Na, sind wir nicht ein schönes Paar?“ – „Redet ihr für eure Schuhe, oder was?“ – Gehört leider nicht zu den 95% der gelungenen Charaktermomente bei B5: Die oft kitschige Beziehung zwischen Sheridan und Dilenne. Immerhin holt John seiner Liebsten nicht nur die Sterne vom Himmel, sondern klebt ihr auch einen Galaxie-Starschnitt in die Wohnküche. Hach ja, das muss wohl Lieb… blöde sein.

Schon bald in Teil II des Specials: Die Charaktere, die einzelnen Staffeln sowie ein Rundum-Vergleich mit Star Trek.


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Artikel

von Klapowski am 07.03.05 in TV-Review

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Kommentare (37)

  1. Gast sagt:

    Nur so als Info. Die Minbari Tussi schreibt man Delenn.
    Achja, erster.

  2. Gast sagt:

    Gaaaarrrr nur zweiter!!

    Mehr von Bab5!

    ————
    Kaba

  3. Gast sagt:

    Btw, muss das nicht Branntwein heißen statt brandwein ?!

  4. Gast sagt:

    Klapowski könnte ab und an mal ein Rechtschreibprogramm drüberlaufen lassen. ;-)

  5. Gast sagt:

    Jaja… und der Plural von LED hat ganz sicher kein Apostroph. Genausowenig wie jeder andere Plural. ;)

    *nörgel* :D

    Nein, war ein netter Artikel. Nur irgendwie so wenig gehässig. Die Serie muss wohl gut sein, wenn hier so wenig Kritik dran gefunden wird. Oder sie zahlt gut. Hmmm… ;)

  6. Gast sagt:

    Wieso sollen die denn zahlen?
    Die wurde doch schon laneg abgesetzt und der Nachfolger war nicht sonderlich erfolgreich.

  7. Gast sagt:

    Die Serie wurde nicht abgesetzt. Sie ist ganz einfach nur ausgelaufen. Da ist ein wesentlicher Unterschied *klugscheiß*

  8. Gast sagt:

    Sag mal Klapowski, hast man dir auch mit dem "Freitod" gedroht um dich zu einem so positiven Artikel zu überreden? Oder hättest du sonst alle 7 Voyagerstaffeln in einem Stück durchsehen müssen? *bei der UNO anklopft und VOY als Menschenrechtsverletzung anzeigt*

    @Gast-3-über-mir: Wo wir gerade dabei sind: http://www.deppenapostroph.de

  9. Gast sagt:

    In Bezug auf: "Die Serie wurde nicht abgesetzt. Sie ist ganz einfach nur ausgelaufen. Da ist ein wesentlicher Unterschied "

    Wie in einer Telenovela?

    Klapowski, Du hast mich neugierig gemacht. Ich werde mir die erste Staffel mal anschauen, jetzt, wo ENT Sommerpause macht.

    Gruß
    KT

  10. Gast sagt:

    Die Serie ist echt klasse, aber Staffel 5 ist recht überflüssig. Das Ende von 4 ist weit besser und ansprechender.

    CU FT

  11. Kaworu sagt:

    Der beste Artikel seit längerer Zeit. ;) Auch wenn hier Delenn sehr sympathisch falsch geschrieben wird. *grinsel*

  12. ted_simple sagt:

    Die Kulissen waren wirklich grottig, aber man sollte dafür das CGI positiv erwähnen, das uns einige imposante Szenen geliefert hat.

  13. enyak sagt:

    Sehr passend der Artikel – ich bin gerade wieder am Ende der zweiten Staffel angekommen, nachdem ich letztes Jahr nach den ständigen Jetzt-schaut-doch-mal-hin! Hinweisen von Klapowski die Serie ausprobiert und in einigen Monaten durchgenudelt hatte.

    Meiner Meinung nach ist B5 ja in erster Linie SciFi mit Anspruch und erst in zweiter Linie uneingeschränkte Unterhaltung. (Im Gegensatz zu Farscape, das hierzulande ein, mal von der Synchro abgesehen, völlig unberechtichtigtes Schattendasein führt.) Trotzdem eine wirklich bemerkenswert gute Serie.

  14. Gast sagt:

    Also ich fand die CGI immer zu glattgeleckt. Die wahre Trick-Kunst ist doch, das ganze realistisch aussehen zu lassen und nicht so perfekt.

    P.S.: Warum heißt es eigentlich "Branntwein", aber "Weinbrand"?

  15. nakedtruth sagt:

    Haha, ich habe B5 bereits damals auf Pro 7 gesehen. Jaha, und ich habe mir aus der Videothek die Filme geholt, bevor sie Sonntag morgen um 11 auf RTL 2 liefen. Und ich besitze 6 Romane über die Serie, was wahrscheinlich die größte Sammlung innerhalb der BRD darstellt.

    Allerdings habe ich die Serie nicht auf DVD, sollte ich vielleicht demnächst ändern, da man sich mit der Wiederholung reichlich Zeit lässt.

    Die Kulissen und CGIs fand ich am Anfang etwas merkwürdig, ich habe mich aber schnell daran gewöhnt und glaube eigentlich das man aus der Not eine Tugend gemacht. Surrealistisch oder so.

  16. Gast sagt:

    B5 sieht man an, das für die Serie nur ein Bruchteil des Geldes vorhanden war, das im StarTrek-Universum verbuttert wurde. Dennoch ist ihr Gesamteindruck überzeugender für mich, insbesondere bei der Gestaltung der außerirdischen Rassen. Immer die gleich leicht modifizierten StarTrek-Knutschgesichter gehen auf den Keks.
    Die Tricktechnik ist durch den technischen Stand seiner Zeit zu glatt geworden, aber innovativ und begeisternd.
    Babylon 5 is die Beste SF-Serie aller Zeiten.

  17. Major Rakal sagt:

    @nakedtruth
    6 Romane? Ich hab mal in einem "Andere Welten" Katalog die B5 Romane "Verschwörer" und "Das dritte Zeitalter" gesehen, konnte sie aber niocht bestellen, weil angeblich noch nicht lieferbar. Hast Du die auch? Oder war das ein Fehldruck?
    Kennen/haben tu ich nämlich bloß:
    * Tödliche Gedanken
    * Im Kreuzfeuer
    * Blutschwur
    * Schwarze Träume
    * Schatten des Todes
    * Krieg der Verschwörer

  18. Major Rakal sagt:

    Ach ja, ich hab sogar die B5 Comics!
    Ätsch!
    Ist eigentlich der Band "Das Psi Corps" jemals gedruckt worden?

  19. Major Rakal sagt:

    Danke.

  20. Gast sagt:

    JAJA.
    Was für ein Glück, dass das hier eine Parodie Seite ist.
    Als "Deutschlands am chronisch Krankesten Fiver", bin ich 100% der Meinung dieses Artikels :-)

    Hier stimmt wirklich alles. Ich hätte nie gedacht, dass ich soviel gegen B5 sagen könnte, was nicht nur gut ist :-)
    natürlich nur als Parodie…ernsthaft würde ich das nie wagen!!

    mfg
    Ein Fiver aus Berlin

  21. Gast sagt:

    Zu Sheriden als Er auf ZaHaDum in die Tiefe Sprang ist Er nicht Aufgeschlagen. Er wurde Aufgefangen! Die Szenen in der Höhle wahren lediglich in seinem Geist. Das sah man als kurze Szenen gezeigt wurden wo sein Körper in den Tentakeln des Energiewesens hing.

    mfg

    Sven

  22. lex83 sagt:

    Äh??!!

    Das "Energiewesen" war doch Kosh!!

    Und Sheridan war/ist Tod!!

    Aber wir können darüber gerne Diskutieren *lol*

  23. Gast sagt:

    Stimmt nicht das Energiewesen war Lorien. Es oder vielmehr Er lebte in der Vertiefung was auch der Grund war warum die Schatten immer wieder nach Zahadum zurückkehrten,sie verehrten ihn, Kosh wußte das und hat Sheridan dazu Animiert Herunterzuspringen weil das wenigstens im Ansatz eine Überlebenschance war. Besser als die Schatten im Nacken und eine Atombombe auf die Birne zu bekommen.
    Seht euch die Folge noch mal an und als Vergleich nochmal "Das Dritte Zeitalter" da sieht man Lorien auch nochmal in seiner Urform.
    Lorien lebte in seiner Energieform am Boden der Vertiefung und Sheridan ist ihm sozusagen in den Schoß geplumst.
    Sheridan war übrigens nicht ganz Tot er war Lediglich schwer Veletzt und lag im sterben Lorien Übertrug ihm daraufhin etwas von seiner Lebensenergie und reanimierte ihn sozusagen. Als das glückte nahm er seine Körperliche Form an und Reiste mit Sheridan zurück nach Babylon5.
    Sheridan wiederum hat das als Politischen Schachzug benutzt und den Heiland gespielt damit sich die Völker Vereinen und eine Gemeinsame Streitkraft bilden.

    mfg

    Sven

  24. Gast sagt:

    Kleine Frage noch sollen alle 3 Babylon 5 Links den selben Artikel Aufrufen?

    Ach und Bevor Ich es wieder Vergess das ist eine echt Geile Seite.

    mfg

    Sven

  25. lex83 sagt:

    Also das Lorien eine Energie Form sein sollte, habe ich noch nie gesehen. Auch meine Referenzen sagen darauf nichts…aber ich werde das mal mit anderen b5 Chracks untersuchen und melde mich dann!

    ABER DAS ENERGIE WESEN WAR KOSH!!!
    Da bin ich mir doch recht sicher. Und zwar weil Sheridan schon diesen Traum hatte, wo er in einem EnergieFeld hing. (also Kosh in seiner Urform) Noch bevor er nach Zahadum ging. Desweiteren ist ja Kosh in seinem Geist.

    Wie gesagt. Ich werde mich mal Umhören. Und wenn ich mich irren sollte, dann nenne ich eine gewisse Person Meister *lol*

  26. lex83 sagt:

    Nun. es sieht wohl doch so aus, dass der Sven recht hat.

    Aber geschlagen gebe ich mich noch lange nicht (ausserdem habe ich dann 11 Jahre unter falschen Tatsachen B5 geliebt *lol*)

  27. Gast sagt:

    Lorien ist ein Energiewesen und er war das Energiewesen in der Spalte nicht Kosh. Kosh war IN Sheridan mehr nicht.
    Sieht man in den ersten paar Folgen der Vierten Staffel sowie in "Das dritte Zeitalter".

    mfg

    Sven

  28. Gast sagt:

    Das Passiert wenn man zulange damit wartet den "Kommentar Posten" Butten zu drücken.
    Ist Babylon 5 schon 11 Jahre alt?
    Irgendwie fühl Ich mich jetzt Alt.

    mfg

    Sven

  29. lex83 sagt:

    Jepp. Schon so alt.
    Die erste Folge in Deutschland lief am 03.08.1995 (USA am 22.02.1993)

  30. lex83 sagt:

    Na bitte. Damit ist meine "Ich kenne b5"- Ehre wiederhergestellt *lol*

  31. Gast sagt:

    Soll man garnicht glauben das es schon so lange her ist. Das wahren noch schöne Zeiten.

    Das ändert aber nichts daran das Ich mit Lorien recht habe -g-.

    mfg

    Sven

  32. lex83 sagt:

    jaja…. ;-p (bis ich das Gegenteil beweisen kann huaaaaaaaaaaaaaahuaaaa)

  33. Gast sagt:

    HA!
    Das Gegenteil ist der Fall, was Sheridan und Lorien im Abgrund betrifft. Es war nicht nur eine Einbildung von Sheridan. Sondern real!! (Dazu habe ich 3 Meinungen)

    Allerdings scheint es bei dem Lichtwesen tatsächlich um Lorien zu handeln (das werde ich bei der nächsten B5 Berlin Vollversammlung erörtern)

    Na egal. Wir werden uns doch wohl nicht wegen sowas in die Haare bekommen ;-)

  34. Gast sagt:

    Hey Ich als alter Trekki sage

    Lebe lange und in Frieden!

    mfg

    Sven

  35. Parvis sagt:

    Das war keine Darmspiegelung auf Za’Ha’Dum sondern eine Geburt.

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