Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

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„Moon“ – Der Mann im Mond trägt Feinripp

Na, seid Ihr auch nicht so ganz taufrisch? Vielleicht sogar schon über 30 und mit dem Sensenmann bereits beim gleichen Hausarzt in rheumatischer Behandlung? Sind Euch die modernen SF-Filme zu sehr wie „9/11, 2001“, aber Ihr hättet gerne mal wieder so etwas wie „Bob, der Baumeister“ (nicht die Al-Qaida-Episode) im Weltraum? Reicht es Euch, wenn es – äh, gewissermaßen – nur EINE Hauptfigur gibt, keine wirklich nackten Weiber mitspielen und sich die einzige Action auf einen Auffahrunfall wegen Übermüdung beschränkt?

„The Prisoner“ (2009), Teil 1+2 – Der Mann von Lady Gaga is back!

Im Moment kann man sich über neue Serien mit SF-Bezug wirklich nicht beklagen. Es sei denn, man fängt damit an, sich über die Qualität derselben auszulassen… „The Prisoner“ ist eine Kurzserie, welche als Remake einer etwas… längeren Kurzserie von 1967 daherkommt und sich anschickt, unser Hirn auf eine „Tour de ‚Häää‘?“ zu schicken. Denn hier ist die Realität so schwammig, dass ein gewisser Mister Spongebob bereits eine Unterlassungsklage eingereicht hat.

„V“ – Review zu den Folgen 1+2

„V“ ist das Remake einer SF-Serie aus den 80er Jahren. Diese habe ich mir bislang zwar nicht angesehen, werde dies aber garantiert… auch nicht nachholen. Ich habe nämlich eine genetische Vorbelastung für Augenkrebs. – In diesem Review beleuchten wir stattdessen die frisch erschienenen ersten beiden Episoden der gerade erst gestarteten 2009er-Edition. Vorher möchte ich aber noch ausdrücklich erwähnen, dass es nicht wirklich Spaß macht, nach einer Serie mit dem Namen „V“ zu googeln. (Wikipedia: „Dieser Artikel behandelt vor allem Herkunft, Darstellung und Aussprache des Buchstabens V…“)

Star Trek Voyager – Staffel 2, Teil 5: Im Schlafwagen durch den Deltaquadranten

Mittelmaß im Einmachglas: Bis auf einen Ausrutscher nach oben war ich auch bei dieser Viererkombi nicht begeistert. Aber vielleicht schaffen das ja wenigstens meine launig-amüsanten Reviews, die ich mit verdammt viel Charme, Witz und meinem unglaublich guten Aussehen geschrieben habe? Hoffen wir das Beste. Aber da es hier ja um Voyager geht, zitieren wir wohl vorsichtshalber Dante, der schon vor 700 Jahren wusste: „Lasst alle Hoffnung fahren, und dann tretet ein.“

Star Trek Voyager – Staffel 2, Teil 4: „Lasst mich eure Hälse spüren!“

Nein, das auf dem Bildchen rechts bin nicht ich, wie ich auf meinen Fernseher eindresche, obwohl es natürlich auch diesmal wieder allerlei Anlässe dazu gab! Fairerweise muss allerdings gesagt werden: Immerhin gibt es hier auch ein paar Lichtblicke, womit auch NICHT der Funkenflug aus einem zerstörten Bildwiedergabegerät gemeint ist! Die heute ge-reviewten Folgen schickten mich also auf eine seelische Tour de Force, bei der ich oftmals nicht wusste, ob ich lachen oder weinen sollte. Aber das war eh egal: Wenn man durch Star Trek schon so RICHTIG irre gemacht wurde, tut man am besten sowieso stets beides gleichzeitig! – Buhuhuuuuharharr!

„Oben“ – Hebt Pixar erneut ab?

Pixar ist wieder da! Doch war es überhaupt jemals weg? Und wenn ja: Wie schaffen sie es trotzdem, jedes Jahr einen neuen Kassenhit abzuliefern? Und können wir Deutschen demnächst etwa auch so produktiv werden, jetzt, wo endlich wieder die FDP an der Macht ist? – Der neueste Streich der Kultmanufaktur schickt sich erneut an, Kinder wie Erwachsene ungemein zu beeindrucken. Aber wie wir wissen, kann man alles verschickte auch wieder zurückkommen. Wird der Postbote zumindest vor MEINEM Haus ein „Annahme verweigert“-Schildchen auf das Paket kleben müssen?

„Final Destination 4“ – Ein Review in drei Dimensionen (uuui!)

„Final Destination 4“ wäre ein Film wie jeder andere, speziell wie jeder andere der drei vorherigen Teile, WENN ich ihn nicht in 3D gesehen hätte! Ja, jenes spektakuläre 3D, das wir uns sowieso den ganzen Tag ansehen, welches wir im Kino aber als Heiligen Glotz-Gral verehren. Gewinnt die etwas ausgenudelte Killer-Saga durch die neue Dimension wieder an Schwung dazu? Oder gibt es gar inhaltliche Abstufungen (= Leute, die nur ein BISSCHEN tot sind?), die das Franchise auf neue Bahnen bringen?

Ice Age 3 – 3D: Hoffmanns Minihammer

Ebenso unangekündigt wie aufgeregt stand kürzlich plötzlich unser Altredakteur Gert Günther Hoffmann vor meiner Haustür. Er überreichte mir einen USB-Stick sowie seine stoßweise Atmung, rief gurgelnd “Aaaarh! 3D!” und verschwand wieder im fehlenden Schatten der brennenden Mittagssonne. – Keine Ahnung, was das sollte. Ich habe aber für alle Fälle ein Schachbrett mit Figuren bestückt und (s)einen weißen Bauern auf das Feld “3D” gesetzt. Sollte GGH wieder auftauchen, werde ich wohl mit “Schwarzes Pferd auf G6” kontern…

Star Trek Voyager – Staffel 2, Teil 3: Qualität, sonst Beule!

voy23-klein.jpg„Ich kann mich manchmal so schlecht ausdrücken!“ (*Quetsch*) Die 2. Staffel entwickelt sich langsam zum qualvollen Qualitätsnirwana: Nicht nur die Episoden sind nichtssagender als ein Helge-Schneider-Song auf lautlos, sondern auch der geknickte Kritiker droht hier oftmals völlig zu verstummen. Von den bereits paralysierten Luftmolekülen ganz zu… Schweigen! Und nachdem ich Chakotay nackt im Urwald ertragen habe („Tattoo“), kommen mir die gelöhnten 17 Euro pro Staffel plötzlich wieder verdammt überteuert vor!

Star Trek Voyager – Staffel 2, Teil 2: Ein Schiff fliegt immer (w)Eiter…

voy4a-klein.jpgIch kann mir beim Ansehen nicht helfen (und ich habe wirklich Stunden um Hilfe gerufen!), aber auch dieser Viererpack an Serienselbstverdauung hat mir nicht sonderlich gut gefallen. Zwar bot der Weltraum wieder mal alle Raum-, Zeit- und Hirnverzerrungen auf, die das Brainstorming der Autoren damals zu bieten hatte, richtig gute SF definiert sich aber anders. – Vielleicht, wenn man die Voyager etwas runder darstellen könnte und sie einfach „Raumstation“ nennt? Nur so eine Idee…

Star Trek Voyager – Staffel 2, Teil 1: Ein Leben an der Leid-Planke

„Die waren sooo schlecht, dass ich einfach in den Weltraum fahren MUSSTE!“ – Okay, man kann qualitativ wirklich nicht alles haben. Zu Beginn der zweiten Staffel sogar leider nicht mal die HÄLFTE! Der Wertungsschnitt sackt hier erstmals jenseits von gu… schlecht und böse. Und eines darf ich euch jetzt schon verraten, liebe Zuleser und geliebte Zuleserinnen (blond und unter 30 Jahren): Die späteren Episoden werden auch nicht besser. Dafür aber die Vergleichsobjekte brauner und an der Körperchemie des Menschen ausgerichteter.

Star Trek Voyager – Staffel 1, Teil 3: Schönheit im Auge des Betrachters?

„Rick, Rick! Roddenberrys alter Kater spielt schon wieder mit dem roten Faden dieser Staffel herum!“ – Drehbuchsingularität sei Dank: Nachdem der Wertungsdurchschnitt bislang im absoluten Mittelfeld herumpendelte, gibt es diesmal immerhin 2 unterdurchschnittliche und 2 überdurchschnittliche Wertungen. Okay: Das ist dann zwar im mathematischen Durchschnitt auch wieder nur Mittelklasse, aber irgendwas MUSS ich ja hier zusammenplaudern, um diese verdammte Einleitung vollzukriegen…

Star Trek Voyager – Staffel 1, Teil 2: Neuer Staub im Familienalbum

vg2-klein.jpg„Sind wir bald daaaa?“ – Auch im 2. Teil unseren siebenjährigen Review-Reise in den mentalen Trek-Overkill gibt es jede Menge Mittelmaß. Kaum eine Folge ragt hier irgendwie aus dem Einheitsbrei heraus. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ihre Höhen bereits mit dem (Dampf)Hammer aneinander angeglichen wurden? Wie auch immer: Viel „Spaß“ (haha!) bei den Episoden 7 bis 11. (Die spinnen, die freiwilligen Zuleser!)

Star Trek Voyager – Staffel 1, Teil 1: Im Sturzflug zur Rehabilitation?

voy1-klein.jpgMeine These lautet: Nachdem man sich krampfhaft um das Gutfinden von „Star Trek 11“ bemüht hat (doofe Action, oberflächliche Charaktere, unlogische Stellen), müsste man doch eigentlich nun bereit sein, die Voyager gar nicht mehr sooo schlimm zu finden, oder? Somit startet heute also ein Reihenreview, an dessen Ende die komplette erste Staffel unter dem Dampfhammer gelegen haben soll. Natürlich mit nachträglichen Höchstwertungen! – Ich fülle aber trotzdem schon mal neuen Dampf in das Schlaggerät ein, man weiß ja nie…

„Schwarzes Logikloch voraus!“ – Star Trek 11 unter der Lupe

Hallo, „Star Trek 11“-Gutfinder! Nehmt euch ein Beispiel an meinem Kollegen Sparkiller! Der findet den neuen Film immerhin „2-“, hat mir aber selbstlos dabei geholfen, mich an alle Logikfehler im Film zu erinnern. DAS nenne ich einmal Toleranz für Andersdenkende im trekkischen Sinne! Wobei der Trek-Humanismus sich wohl zukünftig auf ein leicht zu merkendes „Ich schlage keine Brillenträger“ beschränken wird, Abrams sei Dank…

Star Trek XI – Neues vom Ballermann (REVIEW)

“Der Weltraum, unendliche Explosionen. Dies sind die Abenteuer von… irgendeinem bewaffneten Bumm-Bumm-Kahn vor einer schwarzen Sternentapete. – Kann ich jetzt bitte mit dem intellektuellen Intro-Gelaber aufhören und irgendjemanden verprügeln oder erschießen? Danke!“ – Keine Zeit mehr zu verlieren. Keine Kompromisse. Kein anderes Review. Kein anderes Bier!

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