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„Stranger Things“ – Review zur Staffel 2

„Stranger Things“ – Review zur Staffel 2

„Stranger Things 2“ ist schon ein Phänomen. Jeder liebt es, jeder schaut es. Und jeder schafft es, innerhalb von 3 beschreibenden Sätzen zu dieser Serie mindestens einmal die Worte „80er“ „Spielberg“ oder „Goonies“ zu sagen. Auf verbal-kognitiver Ebene ist das große Synthesizer-Experiment der Duffer Brothers also schon ein großer Erfolg. Demnächst sollen sogar Papageien und Schimpansen durch den Dauerkonsum dazu gebracht werden, beim Betrachten eines BMX-Rades versonnen zu schluchzen. Hier also nun das Review zu Staffel 2…

„Star Trek Discovery“ – 1.07 – „T=Mudd²“ – Kritik

„Star Trek Discovery“ – 1.07 – „T=Mudd²“ – Kritik

Schade, dass man hier die Grundvokabel aller „Nur ich sehe die Zeitreise“-Geschichten nicht befolgte: Nämlich das „ICH“. Denn wenn die Dimensionen verwelken, so am besten immer aus dieser Perspektive. Eben so, wie es Worf in „Parallelen“, Crusher in „Das Experiment“ und Picard in „Das Leben nach dem Tode“ durchmachen mussten. Direkt und ungeschminkt. Und zwar ohne einen Fähnrich, der alle paar Minuten anklopft und sagt: „Hallo? Ich muss ihnen als eigentlicher Hauptfigur mal gerade was erzählen! Aber schnell, ich muss zurück in meinen Besenschrank!“

„Star Trek Discovery“ – 1.06 – „Lethe“ – Kritik

„Star Trek Discovery“ – 1.06 – „Lethe“ – Kritik

Gedankenverschmelzung ist schon eine tolle Sache! Legt man z.B. drei Finger auf eine Mülltonne, muss ich nicht mehr dem Twitter-Account von Donald Trump folgen, kann über Lichtjahre kommunizieren und gleichzeitig meinem Vater sagen, dass ich sehr enttäuscht über seinen unvulkanischen Bierbauch bin. Und in dieser Folge kommt sogar noch ein weiterer Vorteil des Hirnfunkens dazu: Endlich müssen sich die Autoren mal IN die Köpfe begeben, statt von außen drauf zu hauen, bis sie aufknacken.

„Asterix in Italien“ – Band 37 – Die Kritik zum Weiterfahren

„Asterix in Italien“ – Band 37 – Die Kritik zum Weiterfahren

Es ist gute Zukunftia-Tradition, einen neuen Asterix-Band zeitnah zu besprechen. Jedenfalls WAR es das immer, denn Kollege Sparkiller zeigte jüngst erste Ermüdungserscheinungen, verwechselte Band 37 mit „The Walking Dead“ und ging dann dazu über, lustlos Seiten aus dem neuen Album zu reißen, um damit seinem Lieblingsneffen Karottenbrei-Flecken von der Schuluniform zu rubbeln. Doch warum sollte der neue ASTERIX schlecht sein? Muss man denn immer meckern? Was hat das Multimillionen-Euro-Franchise uns denn getan, beim Teutates?

The Orville – 1.06 – „Krill“ – Die Kritik

The Orville – 1.06 – „Krill“ – Die Kritik

Handlung: Auch „Orville“ hat jetzt sein eigenes „Tätervolk“: Die fiesen Krill beschießen nämlich alles, was nicht bei Drei … schon längst erschossen ist. Doch in der Union wächst Hoffnung: Wenn man das heilige Buch der Krill in die Finger bekommen könnte, das Arkhana, könnte man Gemeinsamkeiten finden und die Fremden darauf hinweisen, dass die Erdlinge auch schon witzigen Schwerverbrecher-Propheten nachgerannt sind. So schleichen sich also der Captain und sein Pilot in Holoverkleidung auf ein Krill-Schiff, wo sie laaangsam einen Plan ausarbeiten. Quasi „Lerning by Entdeckt-werding“.

„Star Trek Discovery“ – 1.05 – „Choose Your Pain“ – Kritik

„Star Trek Discovery“ – 1.05 – „Choose Your Pain“ – Kritik

Tschüss, Schildhilde! – Habe ich die letzten Folgen noch parallel mit meiner geschätzten Trek-Weggefährtin gesehen, so ist diese nach Episode 1.04 geistig ausgestiegen. Den Grund dafür weiß ich nicht, aber die letzten Tage verbrachte sie damit, Leute auf der Straße anzupöbeln: „Ihr gehört doch auch zu den IDIOTEN, ODER?!“. Möglicherweise war sie mit der Gesamtausrichtung der Serie unzufrieden? Das würde auch erklären, warum sie Michael Burnhams primäre Nahrungs- und Kommunikationsluke neuerdings mit „dumme Fresse“ betitelt?

„Star Trek Discovery“ – 1.04 – „The Butchers Knife Cares Not For The Lamb’s Cry“ – Kritik

„Star Trek Discovery“ – 1.04 – „The Butchers Knife Cares Not For The Lamb’s Cry“ – Kritik

Wo sind eigentlich die guten alten deutschen Titel hin? Früher hießen Trek-Folgen noch „Der Feuersturm“, „Der Phaser-Effekt“ oder ganz allgemein „Geheimnisse auf Zeltris III“. Doch das ist neuerdings vorbei, wo jeder Titel mit Zungenbrechern wie „Context is for young little popes“ daherkommt, um auch die Hochkultur-Lesezirkel anzusprechen. Auch diesmal muss ich mich fragen, wessen Lamm da in das Dönermesser laufen könnte – und ob das Lamm die Föderation symbolisiert und das Messer vielleicht die Unkalkulierbarkeit demokratischer Prozesse … ?

The Orville – 1.04 – Klapo will es wissen!

The Orville – 1.04 – Klapo will es wissen!

Eigentlich wollte ich „The Orville“ nicht weiter schauen, hatte mich doch die zweite Folge so wenig begeistert, dass ich heute noch die Frau von der Zeitansage beschimpfe, weil ich IRGENDWEN für die Timing-Probleme verantwortlich machen muss. Doch Kollege Sparkiller überzeugte mich mit seinem Review zu Episode 1.03 davon, dass man manchmal einfach nur eine Geschlechtsumwandlungs-Story lang abwarten muss, um auf Niveaubesserung hoffen zu können. Und außerdem sind abgeschlossene Geschichten ja gar nicht so übel, ist doch bei Discovery der Langzeitplan noch irgendwo eingeschlossen.

„Star Trek Discovery“ – 1.03 – „Context is for Kings“ – Kritik

„Star Trek Discovery“ – 1.03 – „Context is for Kings“ – Kritik

Haaach… Die erste reguläre Folge ist da! Und für alle, denen Pilotfilme sonst zu hektisch oder exceltabellarisch sind („Da fehlt noch eine Actionszene in Sektor 3-b!“) ist dies meist ein Tag zum frohlocken und sich froh an den Locken zwischen den Beinen spielen. Denn wo sonst kann eine Serie endlich ihre wahren Stärken ausspielen, wenn nicht in etwas, was der Schäferhund des Regieassistenten draußen auf den Gehweg… – aber wir sollten wirklich noch nicht unsere professionelle Detailanalyse vorwegnehmen.

„Star Trek Discovery“ – Und jetzt der ECHTE Trailer zur 1. Staffel. Echt jetzt!

Ah… Und ich hatte mich schon gewundert, warum die Zukunft der Menschheit aus exakt drei Klingonenschiffen, einer Wüste und sechs Zahnprothesen besteht!

Die Antwort ist, dass wir erst jetzt einen richtigen(!) Trailer zur ersten Staffel sehen. Vermutlich hatte man die allerersten ZWEI einfach SECHS mal hochgeladen in den letzten Monaten? – Wie auch immer… Mit diesem Clip dürften wir langsam wirklich in handfeste SPOILER-Gebiete vordringen, sollte jemand die ersten beiden Folgen noch nicht gesehen haben.

Wer etwas großartig anderes als den Krieg gegen die Klingonen erwartet hat, der dürfte enttäuscht sein. Nur andeutungsweise werden uns hier andere Storystränge gezeigt – selbst beim Auftritt von Mudd, einem amtlichen Lensflare-Wald und einem zugeklecksten Schreibtisch (neue Superwaffe gegen Sauberkeitsfanatiker?) fühlt man immer noch die Hauptstory mit dem Bathlet gegen unsere Schädeldecke pochen. Aber immerhin bekommen wir jetzt mal einen RICHTIGEN, echten Captain. Ohne Maden drin. Kerniger als Archer wirkt der schon jetzt…

„Star Trek Discovery“ – 1.02 – „Kampf beim Doppelstern“ – Kritik

„Star Trek Discovery“ – 1.02 – „Kampf beim Doppelstern“ – Kritik

Na also! Es geht doch, sobald es fliegt! Nach der zweiten Folge kann ich bereits eine deutliche Qualitätssteigerung verbuchen, was nur teilweise auf meine gestrige Gedankenverschmelzung mit Bryan Fuller & Kollegen zurückzuführen ist. So bewegte sich die Qualität der 2. Episode von vorher „Oh Gott, wie lange geht das denn noch?!“ langsam auf „Mit Selbstverletzung durchaus ertragbar!“ – In jedem Fall werden wir jetzt erfahren, wie es mit dem abwartenden Klingonen weitergeht…

„Star Trek Discovery“ – 1.01 – „Ein vulkanisches ‚Hallo'“ – Kritik

„Star Trek Discovery“ – 1.01 – „Ein vulkanisches ‚Hallo'“ – Kritik

Da ist sie also, die Show aller Shows, das Saatkorn, das die Beschimpfungen in unsere Richtungen wieder sprießen lassen wird! „Miesmacher“ werden sie uns nennen, uns nahelegen, unseren Phlox-Schlafanzug an den Nagel zu hängen und – überhaupt -, dass wir gar nicht verstanden haben, um was in der ersten Episode überhaupt geht („Rassismus, Leuchtfeuer und schief gestellte Kamera-Stative!“). Doch so einfach ist es nun auch wieder nicht, denn die ersten beiden Episoden wurde in Fankreisen eher durchwachsen aufgenommen. Und das kam so: …

„Star Trek – Discovery“ – Eine Zeitgeistbetrachtung aus der Zukunft

„Star Trek – Discovery“ – Eine Zeitgeistbetrachtung aus der Zukunft

Jede TV-Serie spiegelt ihre Zeit wieder – bewusst, unbewusst oder weil andere Serien gewisse Dinge vorher unbewusst (oder bewusst?) vorgelebt haben. Wie? Schon bewusstlos angesichts dieser bewusstseinserweiternden Erkenntniskaskade? Dann lest bloß nicht den nachfolgenden Text, der – im Gegensatz zu den letzten beiden Trek-Serien – mal ein paar Jahre in die Zukunft zu gehen versucht. Denn wir fragen: Ist es schon heute möglich, die demnächst startende Serie mit den Augen von Biff Klapowski im Jahre 2030 zu sehen?

„Star Trek Discovery“ – Die ersten Sekunden sind da – unbeschnitten!

Na endlich: Die ersten Sekunden ohne Schnippel-Schnappel geben uns einen zarten Eindruck davon, wie die bald nachgeschobene Show (zur bereits erfolgreichen ersten Trailer-Staffel) im Fernsehen wirken könnte.

Was auffällt, ist der extrem „coole“ Look des Klingonen, der nur wenig an die Strampelhosenträger (mit Metallkettchen dran) aus den alten Serien erinnert. Hier sehen wir vermutlich die erste – oder maximal dritte – Serieneinführung der Rasse, bei der es dank des aufwendigen Kostüms auch fast egal ist, wer eigentlich unter der Maske steckt.
Finger hoch, wer möchte einen knurrenden Cardassianer im ebenfalls reichhaltig verschnörkelten Kettenhemd sehen?

Immerhin gefällt mir, dass man sich bereits in diesen 30 Sekunden gefühlt mehr Zeit nimmt als J.J.Abrams für „seinen“ ersten Klingonenauftritt. Der war nämlich eher ein Gang-Überfall.

„Star Trek Discovery“ – Demnächst auch in komplett anders?

„Star Trek Discovery“ – Demnächst auch in komplett anders?

Das Kalenderblatt lügt nicht: Nur noch wenige Tage, angefüllt mit Hamsterkäufen für Beruhigungsmittel und Gummiohren, liegen vor uns, bis es auf Netflix endlich heißt: „Lasset die Lensflares beginnen!“ – Angesichts dessen sollten wir mal langsam Gas geben und in loser Reihenfolge ein paar interessante Dinge diskutieren, die eigentlich (noch) nichts zur Sache tun, so vielleicht nicht passieren werden und eh nur Gerüchte sind. Ein klassisches Trekkie-Ding also! Heute im Programm: Die mögliche mittelfristige Ausrichtung von „Discovery“ und die Wahrscheinlichkeit einer Anthologie-Serie…

Star Trek Discovery – Der dritte Trailer von links.

Uuuund der dritte Trailer ist da – ist ja auch nur noch ein Monat bis zum großen Zukunftia-Review! Viel Neues kann man zu diesem Marketing-Gemalme aber leider nicht sagen, ähnelt dieses Video doch in Sachen Atmosphäre, Inhalt und gezeigten Welten sehr den ersten beiden. Dabei wäre es gar nicht so dumm gewesen, mal mit ruhiger Klaviermusik ein paar Sekunden den Planeten Vulkan zu zeigen. Und dann ein paar Sekunden den Wüstenplaneten. Dann vielleicht mal Kronos von oben – und wenn es nur für den Trailer ist.

Schade, so hat es die Promoabteilung leider verpasst, in drei Veröffentlichungen (plus die „Licht-wandert-über-Gesichter“-Anheizerteaser) unterschiedliche Stimmungen der Serie abzugreifen. Fall es die denn gibt.

https://www.youtube.com/watch?v=U2g9sfhtBRo

Immerhin, wir wissen jetzt, wie „toll“ ein Klingone mit Plastikzähnen klingt („We’vve bee’n fffaitin‘ for fomeone worst(?) off ore attenfion!“) und auch, dass die Abrams-Kinodramaturgie („Was sollen wir machen?“ – „Wir siegen!“ – „Das ist die richtige Einstellung!“) vielleicht auch hier ein neues Zuhause findet.

Und das ist schließlich das, worauf man nach der vorläufigen(?) Pause der Kinoreihe gewartet hat.