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„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.12, „There Is A Tide…“

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Osyraa mogelt sich an Bord der Discovery ins Herz der Föderation, das Trek-Franchise in die Seele des „Die Hard“-Franchises und die Grundregeln der Verhandlungsführung an die Grenzen der Glaubwürdigkeit. Während Admiral Graubart also die Zukunft der Föderation verhandelt („Echt? Saruman wird Außenminister und Lord Voldemort sein Vertreter?“), schießt und kloppt Burnham die Invasoren rückwärts aus der Luftschleuse. Und vergessen wir nicht Stamets, der einen neuen Freund bekommt, welcher unter seinem Rollstuhl plötzlich einen „Tue Gutes!“-Sticker findet…


Erwartungen sind etwas Seltsames: Würde ich diesmal „Star Wars“ mit einem Schuss „Stirb Langsam“ und/oder „Stargate“ erwarten, so wäre dies die beste Folge seit der Erfindung Errichtung von Burnhams Ego. Denn im Prinzip wird uns hier überraschungsfrei – aber filmisch kompetent – ein lustiges Liedchen auf der Klischee-Tröte vorgeträllert:

– Michael kriecht und kraxelt durch ein paar Tunnel, lässt ein bisschen Atmosphäre (und Tränen) ab, verliert ihre Stiefel und am Ende den Restverstand vom flennenden Stamets. Denn Pilzkopf-Paule fällt just bei der Wiedereroberung des Schiffes wieder ein, dass seine „Tochter“ (ich hoffe, sie weiß von der Blitzadoption-durch-Smalltalk?) und sein amtlicher Spritzen-Setzer immer noch im Harry-Potter-Nebel abhängen. („Mein ganzes Leben befindet sich in diesem Nebel, gaaah!“) Da sind hysterische Panikanfälle im unpassendsten Moment vorprogrammiert.

– Zuvor plappert Stamets noch gepflegt mit einem Wissenschaftler im Roll… Schwebstuhl über Osyraas gutes Herz. Ganz klar: Weil sie ihn als Zehnjährigen auf den fliegenden Pott gesetzt hat („Sie sah Potenzial in mir.“ = Ein weiterer Eintrag im „Kindliches-Genie-Bingo“?), ist er davon überzeugt, der richtigen Person zu folgen. Okay, das KANN man bei den vermutlich hohen Krankenversicherungskosten der Zukunft verstehen (= Ein Brausetütchen Dilithium pro Monat?), doch wirklich tiefgründig wird sein Zwiespalt dadurch nicht.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.12, „There Is A Tide…“

„Wurdest du nicht misstrauisch, als Osyraa deine wissenschaftliche Forschung auf so wenige Gebiete begrenzt hat?“ – „Wieso? Ich finde, dass das Gerinnungsverhalten von Blutzellen in Phaserschüssen ein zukunftsträchtiges Thema ist!“ – Sitzen bleiben, ist nur STD: Leider ist es Albert Schwulstein noch nicht gelungen, den Sporenantrieb zu entschlüsseln. Kein Wunder, wenn man minutenlang darüber spricht, wie toll man die Selbst-Blas-Techniken des anderen Mannes findet?

– Derweil haut Tillys Team in einem Raum die Wachleute um, weil man sich gegenseitig an der Stuhllehne Mut zuge-morst hat. Viel mehr passiert um diese Truppe herum leider nicht. Man steht halt mit dicken Backen in barrikadierten Räumen rum, wartet auf Burnham, Bösewichte und das Nachmittags-Bingo. Daher habe ich schon nach Minuten wieder vergessen, wie die von A nach B gekommen sind. Äh… Ich tippe auf „Laufen“ und mache … einfach weiter?

– Book lässt sich freiwillig einfangen und quittiert den Schlag in die Nieren mit dem üblichen Doofmanns-Spruch für Klischee-Enthusiasten („Hey, auch mal eine Art, Pusteblumen zu pflücken, Brother!“). Aaaber: Ich muss gestehen, dass ich mich streckenweise unterhalten fühlte. Auch wenn ich 30 Minuten nach der Episode schon nicht mehr sagen kann, WAS der Mann noch erlebt hat. Kein Wunder, wenn die seine süße Katze sooo selten zeigen, Menno!

– Der Typ aus dem Western-Saloon (Folge 3.02) springt auch wieder rum, um mittels knurriger Antagonisten-Kompetenz den anderen Minions den Weg zu weisen („Geh da lang! Such links! Mach Männchen auf 9 Uhr!“). Es werden übrigens noch Wetten angenommen, wann er von Tilly/Michael zerschossen wird. Oder von Osyraa getötet, da er die erlaubte Fehlertoleranz von Null-Komma-Null knapp im Nanometerbereich überschreitet?

– Osyraa selbst diskutiert mit Admiral Graubart darüber, ob es nicht eine tolle Idee wäre, Die Emerald Chain und die Föderation zusammenzuführen. Bezüglich solcher Kleinigkeiten wie „Sklaverei“ und „Führungspersönlichkeit“ müsse man sich dann halt ein-igeln… äh… einigen.

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„Also, ich biete Ihnen im Namen des Föderationspräsidenten (eine Holzpuppe, die immer schon ein richtiges Hologramm werden wollte) an, dass wir Frieden schließen. Aber nur, wenn die Vernichtungslager auf Ultima Prime bei der Leichenverbrennung die Feinstaub-Grenzwerte einhalten!“ – Poly-Politik: Wann immer etwas Tiefsinn aufblitzt, stumpft man die glänzende Oberfläche mit schwarzer Farbe aus dem Hirn der STD-Autoren wieder ab.

Gerade diese Geschichte lässt mich rat- und gedankenlos zurück.

Was wohl als spannende Verhandlung à la „Zusammen können wir viel Gutes vor die Wand bewegen!“ gedacht war, ist einfach nur unspannendes Neuronen-Geschubse in Kurtzmans Kopp, Unterthema: „Politik für 16-Jährige bzw. deren Kinder“. Denn nachvollziehbar war davon nichts. Genau so gut könnte unsere Polizei zu den Drogendealern gehen und mit denen zu einer Organisation namens „Kiffer-Police“ fusionieren, um irgendwie auf einen Nenner zu kommen.

Klar, denk- und diskutierbar sind ALLE möglichen Allianzen, aber trotz des Blablas ist das hier so tiefgründig wie ein Darth Vader, der 20 Minuten lang mit Luke über die Gründung einer Kolonie diskutiert – an der halt nur an Sonn- und Feiertagen Leute erwürgt werden.

Natürlich mit dem Virologen Christian Drosten als Chef. Denn Osyraa findet es theoretisch clever, die offizielle Führungsfigur aus dem Bereich der Wissenschaftler(?!) zu rekrutieren. Ja, hier mischt man munter alles rein, was nicht bei Drei auf dem Dilithiumplaneten ist. Ein bisschen Notstand hier, ein wenig Militärregierung dort, gemischt mit Rache, Anarchie und Wissenschaft, Geiselnahmen, Erpressung und Realpolitik… Ein bunter Haufen Pseudo-Tiefsinn, bei dem sich der AfD-Politiker mit einer Nobelpreisträgerin ins Bett legt, nur um nach 9 Monaten die Geburt einer stattlichen Explosion bekannt zu geben.

Wieso sollte die Föderation gerade JETZT dieser Vermählung zustimmen? Hätte Osyraa dafür nicht einfach per Subraum-Telefon anklingeln können? Um zu fragen, ob man zusammen nicht viel stärker ist, was das Aufbauen eines intergalaktischen Sklavenmarktes angeht? Und ist das Übernehmen der Discovery und das Festhalten von deren Crew nicht eher kontraproduktiv? Ich kann ja auch nicht einen Schulbus mit Kleinkindern als Geiseln nehmen, um dann im Kanzleramt bei Frau Merkel aufzutauchen, um über das theoretische Prinzip des „Satire-Kanzlers Klapowski“ zu diskutieren?

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„Muss … Sauerstoff … aus Röhre ablassen… Mein Gehirn … kapiert sonst, dass … Story oberflächlicher Mumpitz ist!“ – Gib dem Jeffrey endlich seine Röhre zurück: Nachdem Burnham noch schnell eine Sprachnachricht an ihre Mutter(!) rausgeschickt hat („Habe dich lieb. Bitte schick mir Kuchen und eine Flotte zum Staffelfinale!“), erobert sie das halbe Schiff zurück. Und das auch nur, damit für die zweite Hälfte des Zweiteilers noch was übrig bleibt.

Fühlt man sich jetzt davon unterhalten? – Klar, schließlich bekommt man ja nicht alle Tage eine Konfettikanone ins Mundwerk gestopft. So eine bunte Ladung ist durchaus eine Beschäftigungstherapie für die Zähne. Doch der bleibende Papiergeschmack lässt durchaus zu wünschen übrig.

Trotz all der handelnden Personen, der kompetenten Kameraarbeit (man wird viel weniger „verschaukelt“ als früher) und dem Butterberg an Effekten bleibt das Hirn am Ende chronisch untervorsorgt.

Das Oberthema scheint zu sein, dass man… äh… seine Feinde erkennt. Wie z.B. bei Rollstuhl-Rudi, der quasi schon immer neben den Gaskammern gewohnt hat, aber erst jetzt kapiert, dass der komische Geruch nicht aus seinem eigenen Hinterteil stammt. Obwohl der Mann seine eigene Pupse schon sehr gerne riecht, Stichwörter: „Opern“, „Kinder“ und „Stamets loben, da der auch Wissenschaftler-logie studiert hat“.

Und vergessen wir nicht Admiral Graubart, der aus dramaturgischen und glaubwürdigkeitstechnischen Spargründen für den niemals(!) gezeigten Föderationspräsidenten sprechen muss. Weil ja so eine Verhandlung mit Hitlerella um die Aufteilung des „Reichs“ nur ihn betrifft? Also die Schiffsparkplatz-Blubberblase und ihre angeschlossenen Anstalten? Immerhin war der Standort der Föderation vor einigen Folgen noch nicht mal allgemein BEKANNT?

Ja, auf einem niedrigen Niveau für gefühlsduselige Einzeller ist das alles natürlich unterhaltsam. Gelangweilt habe ich mich hier selten. Schon allein die Frage, ob das Wegsprengen einer kompletten Schiffswand eine gute Idee ist, dürfte heutige Trek-Philosophen den einen oder anderen Forumseintrag kosten. Zumal ich die Deus-Ex-Rettung von Panik-Stamets fast schon erfrischend „Over the top“ fand. Den steckte man nämlich einfach mal in ein Überraschungs-Ei(!), das dann automatisch(?) vom Hauptquartier eingesammelt wurde.

Heeey… Endlich mal eine Idee für funktionierendes (oder überhaupt vorhandenes) STD-Merchandise!?

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„Michael? Michaaael? Dein Trick hat mir Adira und Culber gaaar nicht zurückgebracht?! Schnell, hol mich hier raus, die Kapsel füllt sich mit Tränenflüssigkeit!“ – Kunst ist dann am besten, wenn man persönliche Erlebnisse einfließen lassen kann. Hier sehen wir z.B. Alex Kurtzman nach seinen letzten Drehbüchern für „Spiderman“, „Die Mumie“ oder „Transformers“.

Damit wir die restlichen Merkwürdigkeiten nicht vergessen, hier im Schnelldurchlauf:

– Wie sicher ist das eigentlich, mit dem Schiff in das Kraftfeld eines Hangars zu krachen? Antwort: Ermessensentscheidung! Je nachdem, wie süßlich man Burnham danach abknutschen will. Oder stellt man mit dem KAWUMMS nur die Lautstärke der danach folgenden Schmalzmusik ein?

– Der Alu-Hut, der Stamets willenlos machen sollte, hat jetzt gar keine Rolle gespielt? Nicht, dass ich unbedingt alte Flash-Gordon-Folgen nachholen wollte, aber etwas schräg wirkte das schon.

– Dass Replikatoren Nahrung aus „Kot“ herstellen, ist jetzt ja nix Schlimmmes, wenn man den vorher schön subatomar aufgebrochen hat, so wie Kurtzman das Franchise selbst? Wobei man auch ein gigantisches(!) Schutzschild aus Energie herstellt, OHNE dass vorher jemand reinscheißen muss? Und statt Kaka könnte man sich ja auch vom nächsten Asteroiden einen Haufen Dreck abbrechen, falls jemanden die „braune Vergangenheit“ stört?

– Stamets wollte am Ende mal kurz zum Nebel springen, um Adira, Saru und Culber zu retten. Was gar keine sooo doofe Idee ist, wenn es denn funktioniert? Oder legt Burnham wirklich extrem viel Wert darauf, dass das infiltrierte Schiff ausgerechnet neben dem Föderationshauptquartier rumdümpelt, wo es anfangs KEINER der Guten haben wollte? Plötzlich egal?

– Nichts gegen die Lappen, mit denen Tilly rumziehen muss, aber WENN die schon das Schiff zurück erobern, dann können die doch auch mal MEHR sagen? Vielleicht sind die ja NOCH toller und kampfmäßig gelenkiger als die Captains-Frau? (Antwort: JA!)

– Nichts gegen Star Wars, aber die drei niedlichen Roboter, die am Ende die Sphärendaten(!) retten wollen, wirken schon arg wie ein Fremdkörper. Können wir uns mal darauf einigen, ob DATEN jetzt auch eine KI sein können? Und wenn ja, ob die entstehende Mischung unbedingt Diabetes verursachen muss?

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.12, „There Is A Tide…“

„Wir werden euch helfen!“ – „Ja, sogar unsere Brüder stoßen gleich dazu. Ein Medizinball mit zwei Augen, ein angemalter Globus mit Welpengesicht und ein Katzenroboter aus Japan – natürlich im R2-D2-Kostüm!“ – Save the Date: Datensicherheit bleibt ein sicheres Thema. Daher werden ab 2024 alle Serverfarmen in Form von lustigen Spielzeugdrohnen in den Krieg geschickt.

Ich gebe erneut zu, dass ich die Folge weniger wirr fand als den kompletten Beginn der Staffel. Andere Zuschauer werden das anders sehen, aber das sind meist die Leute, die sich damals noch erfolgreich einredeten, dass der „Burn“ in Sachen Durchdachtheit eine Art Space-„Twin Peaks“ werden würde.

Doch jetzt GIBT die Serie wenigstens ZU, dass man uns lediglich eine Comicverfilmung mit dünnem Moral-D(r)eckmäntelchen unter die woke Kutte mogeln will.

Als knalliges Kurtz-Bonbon eignet sich die Geschichte daher tatsächlich. Sobald man aber darüber nachdenkt, um was es hier geht, wird unweigerlich das hohle Zirpen in der Birne beginnen.


Fazit: Abwechslungsreicher „Stirb Langsam“-Transporterunfall, bei dem versehentlich eine alte „Muss Schiff befreien“-Story aus ENTERPRISE oder VOYAGER ins CGI-Kostüm reingenäht wurde.

Was beim ersten Schauen recht flott wirkt, zerfällt bei ernsthafter (oder überhaupt irgendeiner) Betrachtung leider in eine Krabbelgruppe aus Kurzstrecken-Moral und Krampf-Entscheidungen. So wäre es z.B. auch mal erfrischend gewesen, wenn Osyraa den Andorianer NICHT gleich weggeschossen hätte.

Als „Star Wars für Genderfreunde“ lasse ich mir das gerne gefallen, mit STAR TREK hat dieser ADHS-Unfug allerdings weniger zu tun als Burnhams Augenwinkel mit der Wüste Gobi.

Wertung als Trek-Serie:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

Wertung als spaßiges Trash-TV:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Das Drehbuch kam wohl aus dem Replikator, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.12, „There Is A Tide…“
Da ist ja wieder einiges passiert in Star Trek Discovery. Und „Dinge passieren“ ist eigentlich auch die beste Beschreibung für diese Serie. Es mögen keine Dinge sein, an die man sich fünf Minuten später noch erinnert. Oder gar Dinge, welche auch nur ansatzweise so etwas wie Sinn ergeben. Aber es passiert… irgendwas.

Zum Beispiel der Plan von Osyraa, die Discovery zu kapern um sich damit in das Hauptquartier der Föderation zu schleichen. Für eine… politische Verhandlung? Welche, im Vergleich zur Laufzeit schindenden „Stirb Langsam“ Aufführung der Discovery Theater-AG, sogar irgendwie interessant war? Es wurden verständliche Forderungen gestellt, Kompromisse akzeptiert und überhaupt wirkte Osyraa am Verhandlungstisch wie ein ganz anderer und in Sachen Argumente nachvollziehbarer (!) Charakter.

Selbst der Admiral machte im Vergleich einen weniger kompetenten Eindruck, denn im Diplomaten-Handbuch steht bestimmt nichts davon, während einer Pause auf die Rolle von Kot als Replikator-Treibstoff einzugehen (O-Zitat: „Schmeckt ziemlich gut für Scheiße, was?“).

Aber warum nicht einfach die Sternenflotte anfunken für solch wichtige Abkommen? Und warum hat Admiral Admiral (Nachname vergessen) deswegen nicht via Osyraa die Order an Tilly und ihre tollkühne Crew weitergegeben, erst einmal die Füße still zu halten? Im Ernst, die Discovery-Besatzung wirkte durch ihre Ausbruchs- und Rettungsversuche mal wieder extra inkompetent und hätte wohl auch während den Brexit-Verhandlungen versucht die Kronjuwelen zu stehlen („Der Queen kann man nicht trauen!“).

Doch Michael muss schließlich der Held sein und verwandelt sich dieses Mal sogar in John McClane, wobei mir nie so ganz klar war, was GENAU unser Weltraum-Messias eigentlich vorhat. War wohl mehr so eine Bauchgefühl-Sache?

Doof fand ich aber, dass Osyraa zurück auf der Discovery direkt wieder zum faden Bösewicht wurde. Gerade noch über Paragraph 12 zum steuerfreien Import von terrelianischen Bananen diskutiert und schon werden wieder ungeliebte Ex-Mitarbeiter mit dem Phaser pulverisiert. Schwammige Charakterisierung oder geniale Boris Johnson Parodie? Ich weiß es nicht.

Fazit: Inhaltlich gab es fast keinen Schritt vorwärts und geistig musste man als Zuschauer (wie immer) den Rückwärtsgang einlegen. Dialoge über Scheißäpfel, Andorianer-Oper, verdientes Tilly-Bashing und angenehm dröges Politikgeschwafel mögen zwar nette Details ausmachen, aber die Gesamthandlung macht auch weiter Aua-Kopf. Und wir haben jetzt noch EINE Folge um uns zu erklären, dass der Burn dadurch entstanden ist, weil ein Kelpianer auf einem Dilithium-Planeten ‘nen Furz quer sitzen hatte.

Und das Fantastische ist, dass ich damit kaum übertreibe. Shit.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

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von Klapowski am 01.01.21 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (89)

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  1. JP1957 sagt:

    Während der „Verhandlungen“ zwischen der Föderation und der Kette dachte ich: Damit hätten sie in den ersten zwei, drei Folgen starten sollen … wer weiß, was sich aus einer derartigen Handlung alles hätte entwickeln lassen.

    So war es natürlich völlig unglaubwürdig, da die Kettenchefin zuvor völlig eindimensional charakterentwickelt wurde.

    Ansatzweise interessant fand ich auch das Gespräch zwischen dem Wissenschaftler der Kette und Stamets. Aber auch hier: Warum hat man dem Typen nicht in den bisherigen Folgen ein paar kurze Szenen geschenkt. So taucht er einfach aus dem Nichts auf und muss in zwei Minuten die Hintergründe e r z ä h l e n, die man sonst hätte z e i g e n können.

    Der Rest war – wie im Review geschrieben – das übliche STD Einerlei, das einen langweilt.

    Übrigens: Die neu gefundene Ursache des Burn war niemand mehr ein Wort wert.

    • FordPrefect sagt:

      Absolut mein Gedanke, bei den Verhandlungen habe ich auch gedacht, das ich gerne mehr über diese Gesellschaft erfahren hätte.
      Aber damit würde man das Erfolgsrezept „Tell don’t Show“ von Disco tropedieren

      Antworten
  2. Pilzwarp sagt:

    Ich glaube, ich weiss, warum jede Folge 87 Plots aufbaut und ständig was anderes passiert.
    Man passt sich an die „neue Generation Smartphone“ an, die sowieso Aufmerksamkeitsdefizite hat und schnell gelangweilt ist. Da fällt es zum einen gar nicht auf, wenn man ständig was erfindet und vergisst – ein Eichhörnchen verbuddelt ja auch mehr Nüsse als es wieder findet – und zum anderen hat man so immer tolle Actionmomente, die einen bequem aus dem in-die-Ecke-Writing rausholen und für den Zuschauer was überraschendes bietet. Boah, guckmal, die Reparaturroboter! (hat man die jemals bei der Enterprise A oder D gesehen?) Wo kam eigentlich Burnhams Knarre her, die sich am Handgelenk materialisierte und wieder verschwand? In welcher Minute der Folge wurde dieses Gadget erfunden?

    • jako sagt:

      Wie alt bist du? 80 ?

      Antworten
    • Pilzwarp sagt:

      Und wenn ichs wäre?

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    • FordPrefect sagt:

      Hmm stimmt Phaser materialisierten sich plötzlich, warum muss dann Tillys Truppe zum Waffenschrank?
      Nachdem die Disco gepimpt wurde, ist halt alles möglich, was der Author gerade braucht.

      Antworten
    • Pilzwarp sagt:

      Ja, genau wie das Lebenszeichen-unterdrücken-pass-drauf-auf-hab-ich-nur-eins-von-Gadget.
      Ich meine, warum JETZT auspacken? Hätten Book und Burnham nicht bereits mannigfaltig Einsatzbedarf für dieses Gimmick in Staffel 3 gehabt? Aber jetzt erfinden wir schnell seine Existenz, damit man für drei Minuten einen sicheren Plot hat, warum Burnham unentdeckt burnahammen kann.

      Antworten
    • FordPrefect sagt:

      Und vor allem hat das Zeug immer Book, hat die Sternenflotte keine eigenen Gimmicks?

      Antworten
  3. FordPrefect sagt:

    Verdammt ich habe auch sofort an Stirb Langsam gedacht.

    Wir sind im 32 Jhd und sie fallen immer noch auf das trojanische Pferd rein?

    Hat die Grüne Tante nicht gesagt, die Koordinaten für das Föderationshauptquartier sind eingeloggt?
    Warum müssen sie dann überhaupt die Show abziehen und hüpft nicht direkt in die Basis? Zumindest Rausgehüpft ist die Disco schon.

    Warum ist um das Hauptquartier plötzlich nur noch ein Schutzschild und keine Tarnung?

    Vor dem Hauptquartier der Föderation ballert ein Schiff von den Bösen auf eins der Föderation. Ein bisschen mehr Reaktion wäre da mal nötig gewesen. Oder ist dieser Schwarze Türstopper so mächtig? Warum konnte dann Books Schiff ganz gut Schaden machen?

    Warum musste die Grüne Tante überhaupt hinter das Schutzschild für ihren Plan?
    Die Disco als Geisel nehmen und irgendwo verstecken wäre sicherer gewesen.
    Was war überhaupt ihr Plan? Das alles hätte man auch per grüne Klötzchengrafik/Hologrammkommunikation erledigen können.

    Der Transwarpkanal of the Day geht direkt vom Story Nebel zum Hauptquartier der Föderation.
    Warum brauchen wir nochmal Dilithium?
    Warum hat niemand die Ankunft von Books Schiff registriert?

    Es gibt also ein Transporter-Störfeld, wäre doch super Praktisch wenn sowas bei Rotem Alarm automatisch aktiviert werden könnte.

    Der EINE Wissenschaftler muss im Rollstuhl sitzen? Exoskelett wäre mal eine geile Sache, aber dann würde man ja den Charakter nicht bemitleiden.
    Und klassische Musik hören! Warum hat er Staments nicht Mr Bond genannt und die fette Katze gestreichelt?

    Oh, die Grüne Tante gehört zu einer Republik mit vielen anderen Planeten? Ich dachte das sind ein paar Piraten?
    Wer Autorisiert sie denn über den Frieden zu verhandeln?

    Das Parasitäre Eis hat Random Badguy also ein paar Finger gekostet, kann man das im 32 Jhd nicht nachwachsen lassen? Oder Prothesen? Überhaupt warum hat er sich in 3.02 nicht direkt auf sein Schiff gebeamt?

    Die „Zhat Vash“ Motorradgang hat auf „Regulator“ Motorradgang umgeschult.

    Sie haben den Kompletten Computer übernommen und die Daten der Sphäre auch gleich mit gelöscht? Das war vor ein paar Staffeln nicht möglich, weil miteinander verschmolzen oder so?
    Die Sphärendaten, ein Computer der Größe eines Mondes, speichert seine Informationen in der Disco und jetzt sind alle Informationen in Robo Tick, Trick und Track? Wow was für ein toller Kompressionsalgorithmus.

    Warum ist die Brückencrew eigentlich nicht im Gefängnis hinter Kraftfeldern?
    Warum nicht wenigstens Kraftfeldhandschellen oder so. Würde das bewachen ein bisschen einfacher machen.
    Im 32 Jhd werden Feuer auf Raumschiffen gelöscht indem man den Sauerstoff ins All bläst.

    Im 32 Jhd, in Zeiten von Programmierbarer Materie ist es nicht möglich DNA zu replizieren, wegen der Genauigkeit der Kopie?
    Aber man kann sie wachsen lassen?

    Zum detektieren von Lügen benötigt man ein Hologramm das direkten Blickkontakt zu Lebewesen hat?

    Eine Explosion verursacht ein Loch im Rumpf, das nicht sofort durch ein Kraftfeld versiegelt wird?

    Was genau hat Tilly für einen Plan?
    Entkommen, Waffen holen und Schiff zurück erobern ist jetzt nicht unbedingt ein Plan.

    Books Wissen um den Dilithiumplaneten ist nicht wirklich einzigartig.
    Möglichkeit A, Logbuch der Discovery auslesen.
    Möglichkeit B, Logbuch von Books Schiff auslesen.
    Möglichkeit C, Books Schiff ist maximal 5 Minuten bei vollem Impuls in den Nebel geflogen. So groß sollte das Problem nicht sein den Dilithiumplaneten im Nebel mit ein paar Sensoren und Sonden zu finden.
    Und die den sicheren Weg kann man sich Sprengen, bei einer so vielversprechenden Beute lassen sich sicherlich gewisse Ressourcen mobilisieren.

    Und noch einer zum Nachdenken für die Autoren auf dem Weg. Die Äpfel die auf der Erde Wachsen sind auch aus Kacke.

    • El_Cheffe sagt:

      +++++ Danke damit „muss“ ich diesmal garnix mehr schreiben :)

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    • jako sagt:

      Also dem Darsteller des Doctors wurde vor einer Weile ALS diagonstiziert und er benutzt inzwischen tatsächlich einen Rollstuhl.

      Antworten
    • FordPrefect sagt:

      @El_Cheffe
      Es ist irgendwie eine innere Reinigung, einmal richtig aufregen und alles niederschreiben und dann durchatmen :D

      @jako
      Das ist gut, dass sie ihn dann trotzdem noch anheuern und Aufmerksamkeit schaffen. Ich habe auch letztens gehört, dass die bekloppte Ice-Bucket-Challenge genug Mittel für einen Durchbruch in der Forschung befördert hat, am Ende doch eine feine Sache gewesen. :)
      Aber, dann hätten sie erst recht ein Exoskelett bauen sollen. Einmal mit Boston Dynamics telefonieren, die hätten da bestimmt Möglichkeiten. Mein Gott die haben 8 Millionen Dollar Budget pro Folge. Die Presse hätte es geliebt, Aufmerksamkeit wäre geschaffen alle sind glücklich.
      Also Random böser Wissenschaftler im Rollstuhl Klische, der ein Gewissen entwickeln wird, wird er leider wieder schnell vergessen.

      Antworten
    • jako sagt:

      @FordPrefect

      ist ja ne nette Vorstellung, aber es ist natürlich nicht so einfach wie „Mal kurz Boston Dynamics anrufen“.

      Der Schauspieler ist übrigends auch der selbe, der in Staffel 1 KOL und Staffel 2 irgendeinen anderen bösen Klingonen gespielt hat. Wahrscheinlich wollten sie ihn einfach nochmal haben und da er jetzt einen Rollstuhl benutzt, ist der Charakter einfach auch im Rollstuhl gelandet.

      Mitleid war jetzt auch so gar nicht das, was ich bei der Figur gefühlt habe. Ich habe erhlich gesagt gar nicht über den Schwebe-Stuhl nachgedacht.

      Antworten
    • FordPrefect sagt:

      Das macht die Intention sehr sympatisch, aber die Ausführung immer noch eher dürftig. Zu viel Klischee und ich glaube mit einem großen Scheck kann man eine ganze Menge erreichen, wenn man will.

      Antworten
  4. FordPrefect sagt:

    Ohje diese Nachricht an Mutti habe ich ganz verdrängt.
    Das kann ja nur ein Zusammenkunft aller Schiffe aller abgeklapperter Planeten dieser Staffel sein.

    Und wie kommen die zum Showdown?

    – Warp?
    – Transwarptunnel?
    – Quantenslipstream?
    – Pilzhüpfen?
    – Vulkanisches Stargate aus Folge 3.07?
    – Es ist den Autoren scheiß egal?
    Es dürfen noch Wetten angenommen werden.

    • Kazairl sagt:

      Würde auf „es ist scheißegal“ tippen, da DSC eh schon ein großer Haufen Kacke ist. Da fällt noch mehr Kacke nicht auf.

      Antworten
    • phip sagt:

      Langstreckenbeamen aus einem anderen Quadranten (bei Warp), denn das wäre neu und wir sind ja in der Zukunft … nein, warte: Ein verbotener Zeitsprung … nein, warte: Es ist doch wirklich egal; das Tippe ich auch, obwohl die Wettquote dafür eher mies ist.

      Es wird auch kein Showdown sondern ein Showup für die nächste Staffel und für PIC und für weitere Ableger …

      Antworten
    • FordPrefect sagt:

      Ohja bitte Langstreckenbeamen, willkommen im Kelvin-Universe.
      Und da können sie auch bleiben.

      Antworten
    • x3n0 sagt:

      Vorallem: Hieß es nicht Anfang der Staffel noch, dass Subraumkommunikation nicht mehr wirklich funktioniert?

      Antworten
    • FordPrefect sagt:

      Stimmt, das kommt ja auch noch dazu, irgendwie sind die Subraum-Relaisstationen auch durch den Burn beschädigt gewesen.
      Es wird nicht besser je länger man drüber nachdenkt.

      Antworten
    • Anonymus (Bosch) sagt:

      Gute Neuigkeit! Gerade ein Werbebanner für das Kelvin-Timeline „Star Trek Fleet Command“ Handyspiel gesehen.
      Die bewerben darin die Discovery als neuen Content, damit dürfte STD offiziell in der Kelvin Timeline verortet sein…

      Grüße,
      Anonymus (Bosch)

      Antworten
    • FordPrefect sagt:

      Wäre zu schön um wahr zu sein.

      Antworten
  5. schordilafurz sagt:

    Die Autoren werden die Handlung sicher befriedigend mit einem Ionenschlumpf oder einem pinken Känguru auflösen.

  6. TUB_Stoffel sagt:

    Ob das mit der Kacke und den Äpfeln ein kleiner Fauxpas eines der Autoren war, der noch nicht ganz verblödet ist?
    Ja Fordperfect, dass Hirn nicht einschalten, sonst kriegt man ein Aneurisma.
    Ich mache auch immer diesen Fehler, mitzudenken, es führt nur zu unsäglichen Leid.

    Neben Deinen Punkten frage ich mich auch, was den Admiral dazu qualifiziert Staatsverträge auszuhandeln. Oder sind jetzt alle Juristen. Ist Starfleet jetzt auch ein Dunning Kruger Effekt Club, sieht so aus.

    Ich schäme mich, dass ich manchmal die erste und zweite Staffel von Enterprise verfluchte, welches ich gerade wieder gucke. Wir hatten es echt gut damals, jetzt dieser Rotz, argh

    • phip sagt:

      Ich prophezeie, dass Du in ein paar Jahren das gleiche Von DIS behaupten wirst, was Du jetzt von ENT S1 und S2 behauptest; ich meine, verglichen mit dem, was uns noch in der Zukunft erwartet, ist das hier doch noch unterhaltsam (schlecht). Man stelle sich doch mal ST im Teletubbies-Stil vor … ähhm, lieber doch nicht, weil es eh kommen wird.

      All die Fragen FordPrefects sind valide, verändern wird die Fragerei aber nichts. Die Antwort ist noch simpler, als die Serie: GaGaDaDaFränschajß$Katsching. Ist das Kunst oder kann das weg? Die Antwort gab es bereits vor 14 Jahren auf dieser Seite.

      Da verhält sich ausnahmsweise ein Mal eine andere Figur wie ihrer Gnaden MB à la Befehlsverweigerung für begründete Ziele (Freund(e) retten, Dilithium schürfen, Rätsel lösen) und dies wird dem Paule komplett verwehrt, weil … wegen … das darf nur unsere geliebte Majkel.

      Antworten
    • TUB_Stoffel sagt:

      phip jetzt trollst Du aber, XD
      Nein, definitiv nein, dass wird nie passieren. STD ist Rotz durch und durch und eine Beleidigung für Rotz, denn der hat ja eigentlich eine wichtige Aufgabe. Wenn da nicht Star Trek drauf stehen würde, würde es auch niemanden interessieren. Ist der selbe Effekt mit dem Klärwasser, was man mal als Himalya Gletscherwasser teuer verkaufte.
      Aber ja, schlimmer geht immer, aber das ich diesen geistigen Sondermüll mal loben werde, ausgeschlossen. Und daran werden auch einzelne Szenen, welche gefallen haben, nichts daran ändern. Und es gab nur eine Szene, die mich begeistert hatte, dass war , als Pike mit seinem zukünftigen Ich konfrontiert wurde, die dämliche Story mal außen vor gelassen. Das wars.
      Man kann ja über die Archer Crew halten was man will, Archer und so etwas haben Persönlichkeit, dass kann ich von diesen Plot Puppen in STD nicht sagen, außergenommen der Admiral, nee nicht mal der, der guckt auch nur böse. Bei den schlechten Ent-Episoden hat wenigsten noch T’Pols Hintern getröstet. Und im Gegensatz zu Peekard und STD gabs ja auch gute Episoden, es war nicht durchgängig Scheiße.
      Ich schimpfte auf Enterprise, da es ein Prequel war, niemand den ich kannte, wollte ein Prequel, wir wollten alle wissen, wie es nach DS9 im Alpha Quadrant weitergeht, was aus S31 wird, wann Sisko wiederkommt, wie sich der Wiederaufbau Cardassias gestaltet e.c.
      puh, dass ist wie den Pate mit GZSZ zu vergleichen, boah nein.

      Ist das Kunst oder kann das weg? Ganz klar, kann weg, ins Endlager.

      Antworten
    • phip sagt:

      „[…] das wird nie passieren“
      Wie oft ich das schon gehört habe, als ich diesen Einwand brachte, wenn jemand das Vorprodukt angesichts der neuesten Inkarnation preiste. Die Geschichte wiederholt sich leider immer wieder.

      DIS wird noch auf unabsehbare Zeit heftigst weiter strahlen, weil es derzeit keinen sicheren Endlager dafür gibt.

      Fortsetzungen alter Geschichten kannst Du getrost vergessen, denn beim Fortsetzen müsste man ja auch die Schreiber der alten Geschichten mit entlohnen und dafür ist kein Budget vorgesehen. Es wäre ja auch die Höhe, wenn die Schreiber guter Geschichten noch weiter bezahlt geschweige wieder eingestellt werden, um die Geschichte fort zu setzen. Es erfolgt immer ein geistiger Reset … ein guter Indikator dafür sind neue Uniformen. Gemäß »Sophies Welt« schlage ich die Fantasie zur Fortsetzung alter Geschichten vor. Im Internetz gibt es dafür sicherlich noch ein Forum.

      Man beachte, dass bei ENT in S1 und S2 auf „ST“ im Titel verzichtet wurde. Damals hatte man noch wirklich Respekt … oder die Kohle nicht.

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    • FordPrefect sagt:

      @TUB_Stoffel
      Naja ich habe ja meine Erwartungen schon sehr weit unten.
      Ich lass mich auch gerne einfach nur Unterhalten, wenn es ein einigermaßen konsistentes Worldbuilding gibt. Aber, wenn sie nicht einmal ihr eigenen New Trek Regeln folgen, also die letzten Hirnaktivitäten kann ich nicht ausschalten, die brauch ich auch zum Atmen.

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    • TUB_Stoffel sagt:

      @phip
      Verstehe was Du meinst.
      Ich hatte durch diese Viruskacke Zeit und mich hat das Serien- und Filmangebot echt angeödet und ich hatte es satt, dass mir das Hirn beim gucken durchs Ohr raus läuft.
      Ich bin dann film- und serientechnisch in den 60zigern, 70zigern gelandet.
      Mondbasis Alpha, UFO, Raumpatrollie Orion. Bei allem Schabernack und Mangel an FX Effekten, die Serien haben Spaß gemacht, so richtig.
      Die Serien waren vor meiner Zeit. Das man Serientechnisch vor die 2010 in die 60ziger, 70ziger flüchtet und sich da bestens unterhalten fühlt, finde ich amüsant. Und dann habe ich endlich auch mal wieder einen geilen Film gesehen Operation Capricorn, diese Hubschrauber Flugzeug Jagd über der Wüste von Arizona ist einfach der Hammer.
      Das mit dem Zeug von Heute verglichen, keine Ahnung: Oh weh.
      Klare Handlung, Bilder, nachvollziehbare Charaktere und deren getroffene Entscheidungen sind zeitlos und hier wird oft verkackt, ob Peekard, STD, Blacklist usw.. Zum Glück gibts statistische Ausreiser, wie The Expanse, sonst wäre es Sciene Fiction technisch ziemlich düster.

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    • TUB_Stoffel sagt:

      @XD FordPrefect, ja stimme zu!

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    • JackInTheBox sagt:

      @FordPrefect Ja, die rasende Geschwindigkeit mit der eine Deus-Ex-Machina nach der anderen aus dem Hut (oder anderen Löchern) gezogen wird ist wirklich unglaublich ermüdend!

      Die ganze Serie ist nichts anderes als hektische Beliebigkeit, bei der nichts wirklich Konsequenzen hat, in sich konsistent ist oder auch nur annähernd so etwas wie Sinn ergibt.

      STD gucken fühlt sich an, wie kleinen Kindern beim Spielen zu zusehen. Nur das diese Kinder 8 Millionen pro Folge rausballern und von den Kritikern als Hochbegabt über den grünen Klee gelobt werden, weil sie sich die Schere nicht mit dem spitzen Ende in den Mund stecken und auch wirklich alle aus der integrierten diversen Krabbelgruppe miteinbeziehen.

      Aber mit Star Trek hat das halt absolut nichts mehr zu tun. Eine generische SciFi Telenovela auf die man ein bekanntes Label drauf gepappt hat, um Geld zu verdienen.

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    • Kazairl sagt:

      @TUB_Stoffel: Mondbasis Alpha ist eine echt tolle Serie. Sicher, sie ist manchmal etwas inkonsistent und enthält auch manchen unlogischen Mist, aber die Charaktere sind sehr gut geschrieben und wenigstens versucht man es mit Wissenschaft zu erklären.

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    • TUB_Stoffel sagt:

      @Kazairl
      Ja die erste Staffel ist einfach mega gut.
      Man und UFO, wenn ich an den Charakter Straker denke und die kleinen Konflikte die mit der Leitung von SHADO einhergingen. Da gibts Quatsch, der macht jedoch noch Spaß.
      Und es gab einige Folgen, die wirklich Star Trek würdig sind.
      Wie Alien und Mensch arbeiten zusammen, um zu überleben, entwickeln Verständnis für einander. Es ging zwar nicht gut aus, war jedoch ST pur. Oder als Strakers bester Freund ihm dem Vorwurf machte, sich bei Entscheidungen zu sehr auf Computer zu verlassen. Und die Musik hat was https://www.youtube.com/watch?v=1qDy4OMAkgY. Mh und die Mondladies, mh
      Und Mondbasis Alpha hat mich so dermaßen gepackt, dass ich anfing nebenbei was zu entwickeln, mit einen realistischeren Wissenschaftsbezug. Ohne die Mondbasis Alpha Prämisse kaputt zu machen.
      Diese Begeisterung hatte ich das letzte Mal mit 4. Staffel Enterprise und Battlestar (xd, haut mich, ich liebe es), bei STD und Peekard nie verspürt und wiedergefunden in 60ziger, 70iger Jahre Serien; Serien von vor meiner Geburt. Ich finde das krass, ich weiß nicht, ob dies was allgemein aussagt. Für mich zeugt es einfach davon, das STD und so einfach Schrott ist und moderne Sehgewohnheiten ähm … sind.

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  7. x3n0 sagt:

    Was ich persönlich fast noch schlimmer finde als dieses Discovery-„Kunstwerk“ sind die völlig unreflektierten Shill-Fans auf den größten Portalen Trekcore und Trekmovie.

    Klar, Comment-Sections sind Trollgruben, aber wenn man über Monate (und Jahre) die gleichen User posten sieht, wie toll doch alles ist frag ich mich ernsthaft, ob die bezahlt, total verblödet oder mit Kindergartenlevel-Stories zufriedenzustellen sind.

  8. Nestroy sagt:

    Ich schaue die aktuellste Folge und währenddessen überlege ich, dass das ganze doch schon längst eine völlig andere Serie ist, der es nur eben zufällig erlaubt ist das Star Trek-Label zu tragen. Doch von der Tonalität, den Geschichten und der Philosophie her hat es keine Spur von den 60er und 90er Serien mehr. Es ist ein klarer stilistischer Bruch mit dem vorangegangenen und das nicht nur auf DSC bezogen (wegen anderer Zeit und so), sondern auch bei Serien im klassischen 24. Jahrhundert, das wir eigentlich sehr gut kennen sollten… es bei PIC jedoch eher wie DSC aussieht und nicht wie TNG, oder VOY, z.B. was Hologramme, oder durchsichtige Bildschirme angeht..

    Hierbei würde mich jetzt eine Frage besonders interessieren, ist dieser Bruch zwischen 90er Trek und Kurtzman Trek jetzt größer als der zwischen TOS und 90er Trek, oder nicht? Und warum?

    • TUB_Stoffel sagt:

      Ich denke mit Absicht. Kurtzi hat nicht die (geistigen) Kapazitäten dazu sich mit 60ziger und 90ziger Trek auseinander zu setzen. Er kennt nur Versatzstücke, meine Beweis ist jede Folge STD oder Peekard. Er will es sicher auch nicht, da ihm dass ja zu muffig war. Seine Worte nicht meine. Wohl eher zu intelligent.
      Ich denke in seinem unreflektierten, aufgeblasenen Ego, (scheiß auf die alt Fans, scheiß auf die mit anderen politischer Einstellung, is ja eh alles toxisch) das durch Druck sein Gehirn aus den Schädel presste, will er einfach Star Trek seinen Star Wars Stempel aufsetzen, mit der Anmaßung: Ey ihr verkopften Alt Fans mit euren Idealgewichse, so geht Star Trek.
      Man merkst ja, was die bzw. er über Trek denken, es ist so dermaßen Trash, dass sie entweder denken Trash ist geil oder Star Trek war und ist ein Trash Franchise, wie Sharknado.
      Mich würde nicht wundern wenn da eine Rivalität zwischen ihm und Abrams vorliegt. Abrams machte Star Wars und der Matschkopp will jetzt beweisen, dass er das hypermegafach toppen kann, oder so. Egal

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    • JP1957 sagt:

      ist dieser Bruch zwischen 90er Trek und Kurtzman Trek jetzt größer als der zwischen TOS und 90er Trek?

      Ich denke, ja.
      >In TOS und TNG spielt das Schiff, die Enterprise, eine große Rolle. Im New Trek ist das nicht mehr so, wir haben in inzwischen drei Staffeln STD kaum etwas vom Schiff oder gar Geschichten um das Schiff gesehen, in Picard war es noch ausgeprägter.

      >In TOS und TNG ging es in der überwiegenden Mehrzahl der Folgen um Forschungsmissionen. Im New Trek wird nicht geforscht.

      >In TOS und TNG spielten die Beziehungen der Brückenbesatzung untereinander und die einzelnen Persönlichkeiten dort eine wichtige Rolle. Im New Trek, insbesondere in STD ist das nur sehr, sehr eingeschränkt der Fall.

      >In TOS und TNG gibt es einen festen Rahmen, in denen sich die Geschichten bewegen. Den Rahmen bilden die Existenz einer Föderation, für die eine Sternenflotte (incl. der Enterprise) forschend unterwegs ist, eine Oberste Direktive als Bezugsrahmen für die Entscheidungsfindung, eine Präferenz für diplomatische Konfliktlösung statt Gewalt, ein positiver Bezug auf Wissenschaft. Im New Trek sehen wir überwiegend willkürliche Einzelaktionen und Eigenmächtigkeiten. Zwar noch innerhalb des bekannten Trek Universums, aber ohne einen Bezug zu den Inhalten dieses (alten) Universums. Wird etwas Neues an die Stelle des alten Rahmens gesetzt? Nein, dazu fehlt den Autoren Wille und Qualität. So entsteht ein Sammelsurium von Geschichten ohne wirklich Verbindendes.

      >In TOS und TNG ähnelt sich das personelle Setting: Wir haben einen charismatischen Captain und ausstrahlungskräftige Brückenoffiziere, die regelmäßig (beratend und kommentierend) in Entscheidungen einbezogen werden. Im New Trek ist der Captain nur noch eine Figur unter vielen … ohne dies jetzt bewerten zu wollen. Aber das personelle Setting ist ein grundsätzlich anderes in Picard und STD.

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    • Serienfan sagt:

      Ich sehe gar keinen „Bruch“ zwischen Classic und TNG. Interessanterweise war ja sogar das damals ein häufiger Kritikpunkt. Es wurde TNG unterstellt, die „gleichen Geschichten“ mit anderen Darstellern zu erzählen.

      Auch qualitativ gab es einen solchen „Bruch“ nicht, die erste TNG-Staffel hat durchaus einige Highlights, die zahlenmäßig den Highlights einer typischen Classic-Staffel entsprachen. Danach ging es allerdings schnell aufwärts, und jene, die der Meinung waren, TNG sei seinem „Ursprung“ qualitativ deutlich überlegen, wurden immer zahlreicher.

      Der erzählerische Leerlauf von „Disco“ und das wirklich unsägliche Gejammer der Figuren, das kein Ende nehmen will (ich sah von der letzten Folge die ersten zehn Minuten und musste dann zum Selbstschutz wirklich abbrechen) haben leider noch nicht einmal ansatzweise den Unterhaltungswert, der früher sogar von unterdurchschnittlichen Star-Trek-Episoden ausging.

      „Disco“ vollzieht nicht nur einen Bruch mit Star Trek, es betreibt einen Bruch mit allem, woraus gute und intelligente Unterhaltung besteht.

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    • G.G.Hoffmann sagt:

      Ich verstehe nicht ganz, weshalb man alles an den Maßstäben von TOS und TNG messen muss, nur weil das Label „Star Trek“ irgendwo draufgepackt wird. TOS und TNG hatten, wenn man einmal die Kinofilme außen vor lässt, eine Laufzeit von nur 10 Jahren zwischen 1966 und 1994, mit 18 Jahren Pause dazwischen.

      Das Ende von TNG als Fernsehserie liegt jetzt auch schon wieder fast 27 Jahre zurück. Man könnte sich das Leben sehr erleichtern, wenn man einfach zur Kenntnis nimmt, dass seit fast 30 Jahren – und besonders in den letzten drei Jahren – Dinge produziert werden, die zwar das Wort „Star Trek“ im Namen führen, mit Roddenberrys Konzept jedoch immer weniger bis gar nichts mehr zu tun haben.

      Frustration kann doch nur dann entstehen, wenn man unbelehrbar seit 30 Jahren den naiven Versuch unternimmt, alles was nach 1992 produziert wurde, noch irgendwie mit TOS und den Anfängen von TNG unter einen Hut zu bringen, nur weil irgendein Depp das ganze „Star Trek“ nennt.

      Man könnte vielleicht, wenn man morgens die Mütze mit dem Hammer aufsetzt, sich jahrzehntelang darüber ereifern, dass etwas „Star Trek“ heißt, was inhaltlich nicht mehr „Star Trek“ ist (geht mir seit den Rezeptveränderungen von Miracoli und Milka ähnlich), aber ernsthafte Analysen und Vergleiche verbietet doch schon der gesunde Menschenverstand, nachdem man nur jeweils drei Folgen von DS9, VOY, ENT, DSC und PIC gesehen hat. Von Lower Decks und Short Treks will ich gar nicht erst sprechen. Von mir aus können ganz tolerante Die-Hard-Fans und 90er-Jahre-Kids auch noch DS9, VOY sowie – mit ganz großen Bedenken – ENT als „Star Trek“ ansprechen. Aber mehr als die nüchterne Feststellung, dass Abrams-Trek, DSC und PIC eher schlecht geschriebene SciFi-Action-Reihen sind, die nur lose an eine frühere Idee anknüpfen, kann doch niemand ernsthaft treffen wollen.

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    • JP1957 sagt:

      „Aber mehr als die nüchterne Feststellung, dass Abrams-Trek, DSC und PIC eher schlecht geschriebene SciFi-Action-Reihen sind, die nur lose an eine frühere Idee anknüpfen, kann doch niemand ernsthaft treffen wollen.“

      Der Altmeister hat gesprochen. Und ich stimme ihm (fast … das „eher“ hätte er weglassen und stattdessen die faschistoiden Tendenzen erwähnen können) vollinhaltlich zu.

      Ich beantrage hiermit bei Klapo und Sparkiller die Einführung von entschiedenen Zensurmaßnahmen auf dieser Seite, die sicherstellen, dass alles gelöscht wird, was über diese Aussagen hinausgeht!

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    • Serienfan sagt:

      „Schlecht ist schlecht, und es muss gesagt werden“, hat einmal der wunderbare Marcel Reich-Ranicki gesagt.

      Warum, so würde G.G. Hoffmann fragen, hat sich Reich-Ranicki nicht einfach damit abgefunden, dass Grass nach der Blechtrommel immer schlechter wurde, dass Walser ein unfähiger Erzähler war und dass Updike nie wieder zu seiner einstigen Größe zurückfand?

      Nur: Warum hätte sich ein Literaturliebhaber damit abfinden sollen?

      Und warum sollte sich ein Star-Trek-Fan damit abfinden?

      Hier kommt meiner Erfahrung nach stets der blödeste aller Einwände. „Man kann es ja eh nicht ändern. Es ergibt keinen Sinn, sich über etwas zu empören, das man eh nicht ändern kann.“ Falsch! NUR das ergibt Sinn. Der wahre Idiot wäre jener, der sich über veränderbare Dinge empört, anstatt sie schlicht zu ändern.

      Und jene, die unermüdlich betonen, dass sich ja niemand das Kurtzman-Trek ansehen müsse, scheinen merkwürdigerweise weit von der Erkenntnis entfernt zu sein, dass sie sich ja genauso wenig die Verrisse von so hartnäckigen Alt-Fans wie mir durchlesen müssen.

      Wenn es jemanden als Fan kalt lässt, dass ein so reichhaltiges und intelligentes Fernsehen wie Star Trek in den Händen von talentlosen Stümpern immer weiter zerpflückt und pervertiert wird, dann sei dieser jemand beglückwünscht, aber diese interesselose Gleichgültigkeit hat wohl mehr mit dem verlorenen Elan des Altwerdens zu tun.

      Viele neue Serien setzen auf erhöhte Komplexität, sie fordern den Zuschauer. Inwieweit also der unermüdliche Hinweis auf vergangene Jahre, neue Sehgewohnheiten oder modernes Fernsehen eine Rechtfertigung oder Erklärung für die bewusst herbeigeführte Verblödung von Star Trek sein soll, ist mir ein absolutes Rätsel. David Lynch hat nach 25 Jahren eine dritte Staffel von „Twin Peaks“ geliefert, die sich als „Twin Peaks für Fortgeschritttene“ erwies.

      Weshalb sollte es nicht ein „Star Trek für Fortgeschrittene“ geben können? Und wieso sollte ich mich mit einem „Star Trek für Dummes“ als irgendwie logische Entwicklung „abfinden“?

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    • Kazairl sagt:

      Es gibt ein wunderbares Beispiel dafür, dass man als Zuschauer eben doch etwas ändern kann: Der Sonic-Realfilm. Als der erste Trailer rauskam, waren alle schockiert über das Aussehen des Igels und die Stimmen der Fans wurden erhört, denn das Endprodukt war ein wunderbar aussehender Igel und ein guter Film, der zu unterhalten wusste. Wie man sieht, ist die Einstellung, dass man eh nichts bewegen kann, falsch. Es müssen sich nur genug gegen den Dreck, den Team Kurtzman uns da darbietet, aussprechen bzw die Serien boykottieren und die erkennen, dass etwas geändert werden muss.

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    • G.G.Hoffmann sagt:

      @Serienfan

      Mir wäre nur neu, dass Marcel Reich-Ranicki „Ein weites Feld“ 150 mal hintereinander gelesen und verrissen hat.

      Von „Abfinden“ war keine Rede. Aber wer jahrzehntelang in der Vergangenheit lebt und sich immer wieder über die gleichen Dinge aufregt, statt mutig dorthin zu gehen…, hat Roddenberry und Jean-Luc (den guten alten aus den Jahren 1989-1992), offenbar auch nicht verstanden. Oder ist es vorstellbar, dass Jean-Luc auch das 50. Buch eines schon vor 30 Jahren für schlecht befundenen Autors gelesen und immer wieder lamentiert hätte, zu seiner Jugend sei der besser gewesen, doch beständige Kritik werde nach Jahrzehnten der Durststrecke den Stein schließlich höhlen und die guten alten Geschichten zurückbringen? Na also.

      Seid nicht wie alte Trekkies, seid wie Jean-Luc!

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @ G.G. Hoffmann: Ging es nicht eigentlich darum, ob man das neue Trek an TOS und TNG misst? Dann ginge deine Argumentation in die Irre.

      Ich z. B. messe das Verhalten von Trump und Konsorten immer noch an solch altbackenen Texten wie der Unabhängigkeitserklärung oder Kants „Was ist Aufklärung?“

      Deshalb: Her mit einem Zensurbeauftragten!

      Aber der zunehmend fäkalgeprägte Ton in der Kritik an Kurtzmann Trek und die immergleichen (berechtigten) Vorwürfe hier in den Kommentarspalten ermüden mich auch.

      Deshalb: Her mit einem Zensurbeauftragten!

      Antworten
    • JackInTheBox sagt:

      „Ich verstehe nicht ganz, weshalb man alles an den Maßstäben von TOS und TNG messen muss, nur weil das Label „Star Trek“ irgendwo draufgepackt wird.“

      Naja, weil das Label „Star Trek“ irgendwo draufgepackt wird? Das ist doch der Sinn dahinter, weshalb man das Label draufpackt. Damit es hochwertiger aussieht und sich besser verkauft. Sonst könnte man es ja auch ehrlich „generische diverse SciFi EmoAction Serie“ nennen. Aber die interessiert dann halt keine Sau und verschwindet in der selben Versenkung wie „Vampire Diaries“. Das will man nicht. Deswegen packt man das Label drauf, um eine gewisse Qualität zu suggerieren. Ähnlich wie die „Premium Gourmet Salami“ vom Penny. Aber dann sollte das Produkt halt nicht wie abgestandene Füße schmecken, sonst fühlt man sich nachher halt verarscht…

      @JP1957 Dann reicht es aber bei der Kritik, wenn Klapo und Sparky einfach schreiben: Jepp, immer noch scheiße.

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    • Kazairl sagt:

      „Jepp, immmer noch scheiße“

      Kürzeste Review von jeder DSC-Folge, die man schreiben kann^^

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    • Mikrobi sagt:

      @GGH

      Die Bereitschaft, sich auf etwas Neues einzulassen, bedeutet nicht gleich, seine Ansprüche daran einbüßen zu müssen.

      @Alle

      Frohes neues Jahr!

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      @ Kazairl und Sonic:
      Exakt!

      Als weiteres Beispiel könnte dieser Mandalorian herhalten. Den gibts ja wohl auch nur weil diese jahrzehntelang in der Vergangenheit lebenden Star Wars Fans einfach nicht aufhörten zu nörgeln.

      @ Serienfan
      Danke für die Erwähnung von Marcel Reich-Ranicki. Den Namen habe ich schon lange nicht mehr gehört.
      Hach ja, das waren noch Zeiten ,,,

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      Ich stehe ja auch eher auf dem Standpunkt, dass man ein geliebtes Franchise wieder „gesund-nörgeln“ kann. Wenn man CBS ständig verklickert, dass die Ausrichtung und die Autoren/Showrunner auf den Mumpitz-Friedhof gehören, wird man das NACH dem Ablauf von Kurtzmans Vertrag sicherlich einfließen lassen.

      Apropos „Gesund-Nörgeln“:

      Wieso habt ihr das NICHT bei dem falschen bzw. veralteten Titel für diese Folge getan? Hier stand ja mehrere Tage „The Good of the People“ statt „There Is A Tide…“. Wurde wohl irgendwie im letzten Moment geändert.

      Was ich ja schon wieder sehr spannend finde. Muss ich mir das so vorstellen, dass die Macher den „Burn“ hinter einem Kelpianer-Schnupfen versteckten, während sie neue Techniken zum Diktatoren-Hochjubeln ausklügelten – nur damit sie sich DANACH hinstellen können, um zu sagen:

      „Nun jaaaa, der alte Titel verströmte noch nicht diese Mystik des Neuanfangs. Den mussten wir ändern. Wir fühlen uns sonst als Künstler nicht ernstgenommen.“

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Mein lieber G.G. Hoffmann,

      über Marcel Reich-Ranicki weißt Du also genauso wenig Bescheid wie über Star Trek.

      Mal ganz abgesehen davon, dass hier niemand 150 mal die gleiche Episode verrissen hat (ein typisches hoffmann’sches Logik-Loch-Argument), hat Reich-Ranicki in fast jeder Folge den aktuellen Zustand der Literatur beklagt, er hat sogar immer wieder gesagt, kein aktueller Autor habe das Talent, einen Roman über 300 Seiten zu schreiben (und dennoch permanent solche Romane besprochen).

      „Gebracht“ hat es freilich nichts, man kann Qualität nicht herbeinörgeln.

      Freilich, es gibt nun den Snyder-Cut von „Justice League“, in Disney World ersetzt man im „Galaxy’s Edge“ offenbar die Sequel-Charaktere durch Mandalorian-Figuren … aber das sind alles nur kosmetische Erfolge.

      Die Pike-Serie könnte so ein Anbiederungsversuch an Trekker werden, der aber genauso geistlos sein wird, wenn auch vielleicht nicht ganz so ärgerlich. Solange da aber nicht jemand wie Seth MacFarlane dahintersteht, der etwas auch inhaltlich begriffen hat (und nicht nur äußerlich kopiert), wird sich nicht viel ändern.

      Was ich nur so unfassbar finde: Die Generation, die wie Spielberg oder Lucas mit (albernen und billigen) Kino-Filmserials aufwuchs, hat dann ihre Versionen davon mit viel Engagement und Klugheit auf die Leinwand gebracht. Jene Generation, die mit Filmen von Spielberg und Serien wie TNG aufwuchs, verzapft jetzt hingegen unerträglichen Mist.

      Dass Kurtzman in erster Linie Star-Wars-Fan ist, erklärt da nichts, denn auch die Qualitäten von Star Wars finde ich in dem Murks, der unter seiner Anleitung entsteht, beim besten Willen nicht.

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      @Klapowski

      „Ich stehe ja auch eher auf dem Standpunkt, dass man ein geliebtes Franchise wieder „gesund-nörgeln“ kann.“

      So sehr ich Eure Reviews schätze. Man kann nicht behaupten, dass das in den letzten 20 Jahren in diesem Sinne Früchte getragen hat, nicht wahr? Und dann gibt es ja noch die viel beliebteren Jubeltrekkie-Seiten wie Trekcore und Trekmovie, die zahlreich vorgetragene Kritik mindestens kompensieren.

      Und nur mal zur Klarstellung: fallen die früher augenrollend verspotteten Serien DS9, VOY und ENT („DAS IST KEIN STAR TREK MEHR!“) rückblickend betrachtet unter den Begriff „geliebtes Franchise“ oder trauert Ihr 50 bwz. 27 Jahre später immer noch TOS & TNG nach? Und falls ersteres: müssen wir befürchten, dass Kurtzman-Trek in 20 Jahren dann auch als „geliebtes Franchise“ angesehen wird, wenn die vierte Trek-Produzenten-Generation alles noch schlimmer machen wird („AAAH… Ein Nonbinärer-Klingonen-Captain mit Borderline-Syndrom, Halbgeschwisterkind von James T. Kirk, lacht und weint sich mit 80er-Jahre-Frisur durch die Sternenflotte, deren Schiffe nur noch aus fliegenden, schwulen Bäumen mit Möhrensprungtechnik bestehen? Das hätte unsere geliebte Michael nicht gewollt…!“)?

      @Serienfan

      Ah. Reich-Ranicki hat also den Zustand der Literatur insgesamt beklagt… Das ist natürlich Quatsch mit Sauce. Er hat neben seinen Verrissen in jedem Literarischen Quartett auch immer Autoren und deren Bücher über den grünen Klee gelobt, junge Talente empfohlen und gefördert. Und das ist etwas grundsätzlich anderes, als sich seit nunmehr drei Jahren bei jeder neuen Episode immer wieder mit den gleichen abgedroschenen Früher-war-alles-besser-Argumenten an Kurtzman-Trek abzuarbeiten („Bonanza war viel mehr kluuk!“).

      Immerhin nunmehr die Einsicht, dass man Qualität nicht herbeinörgeln kann.

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    • Kazairl sagt:

      @GGHoffmann: Ich denke schon, dass man zumindest DS9 und VOY noch zum guten, alten Trek zählen sollte. Sicher, beide Serien hatten ihre Fehler, aber zuminddest in dem Punkt übertreffen sie Kurtzman-Trek, dass sie sich sehr stark auf Charakter Building konzentrieren und in beiden Serien, die nach Schiff und Station benannat sind, geht es auch um eben jene. In Kurtzman-Trek geht es in PIC weder um Picard, noch in DSC um die Discovery. Auch ENT kann man da noch reinzählen, der Bruch kam aber mMn mit Kurtzman, der keinen Wert auf eine konsistente Erzählung, gut geschriebene Charaktere und die Dynamik auf den Schiffen legt, also die Interaktion Schiff Crew fast komplett links liegen lässt. Da muss man Lower Decks glatt loben.

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    • Kritikkritiker sagt:

      Unrecht hat GGH aber nicht. Da ist jetzt eben ein neuer Koch, der macht den Burger nicht mehr mit Käse und Salat, sondern schmiert aufgrund seiner Unfähigkeit einfach Kot drüber. Da beißt man dann einmal beherzt rein, erkennt seinen Fehler, würgt, droht, klagt und hält bloß jeden anderen Menschen davon ab, das Zeug von diesem Koch zu probieren, in der Hoffnung, dass der von jemandem ersetzt wird, der das originale Rezept kennt. Ihr hingegen meckert zwar, setzt euch aber dennoch Woche um Woche wieder an den Tisch und mampft. Irgendwann muss man sich dann schon fragen, wer nun bekloppter ist.

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    • G.G.Hoffmann sagt:

      @Kazairl

      Ja, so relativieren sich die Maßstäbe eben im Laufe der Zeit. Was Ende der 90er/Anfang der 2000er noch als „Non-Trek“ mit unverzeihlichen Brüchen gegenüber TOS und TNG galt, wird heute bereits als das gute alte Trek angesehen.

      Hier auf der Seite finden sich ja noch einige wenige Reviews aus der Spätzeit von VOY, die damals, vor nunmehr 20 Jahren (wow!), ebenfalls aktuell zu den damaligen Erstausstrahlungen verfasst wurden. Die sind alles andere als schmeichelhaft und auch von der Bewertung meist eher schlecht, aber durchaus auf dem gleichen Niveau wie DSC. Müsste man jetzt VOY und ENT nachträglich aufwerten oder die DSC-/PIC-Episoden noch deutlich schlechter bewerten? Gleiches gilt für die ENT-Reviews aus den Jahren 2001-2005, die sehr schön aufzeigen, wie das späte Berman-Trek damals ankam.

      Demgegenüber schneiden die Kurtzman-Trek-Episoden, die ja durchaus auch mal 2-3 von nur 5 Sternen bzw. 5 von 10 Punkten erhalten, gar nicht so übel ab. Im Vergleich könnte man sagen, DSC und PIC gefallen Klapo und Sparki genauso gut wie damals VOY und ENT. Und in einigen Jahrzehnten wird es heißen: „Wisst Ihr noch? Lorca und Pike? 7of9 und Picard? Das waren noch die guten alten Trekzeiten! 2D! Mit 5.1-Ton! Langsam geschnitten, sorgfältig geschrieben, in grobkörniger 2K-Auflösung! Action, Sci-Fi und Humor! Und so woke! Klassisches Star Trek eben! Die fünfte DSC-Staffel gehört mit zu dem besten, was man jemals gesehen hat und Michael war eigentlich von Anfang an sauber ausgearbeitet.“

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      @Hoffmann: Es hängt halt auch vom persönlichen Standpunkt ab. Wie tief ist man bereit seine Standarts nach unten zu verschieben ehe man sagt: Jetzt reicht es, den Mist kucke ich nicht mehr. Bei mir war diese Grenze schon bei ENT erreicht, mit einem kleinen Hoffnungsschimmer bei ST Beyond, aber sonst: Alles ab ENT ist nicht mehr

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      @Kazairl

      Ja, das sehe ich auch so. Ich habe ENT nach der 1. Staffel abgebrochen und die Staffeln 2-4 erst Jahre nach dem Ende der Serie geschaut. Für mich gehört die Serie nicht zum Kanon. Unter den Abrams-Filmen fand ich den ersten noch im Kino recht gut, „Into Darkness“ blöd und „Beyond“ nur auf den ersten Blick unterhaltsam. Bei DSC bin ich noch nicht über die zweite Staffel hinausgekommen. PIC fand ich alles in allem als Langfilm betrachtet o.k., Lower Decks und Short Treks kenne ich bislang nicht.

      DS9 mag ich heute sehr, wenngleich ich sie vor 25 Jahren gehasst habe und erst ab der vierten Staffel mit ihr warm wurde. Wenig roddenberryg, aber sehenswert und unterhaltsam. Von VOY mochte ich damals die Staffeln drei bis fünf, sechs, habe aber seit 20 Jahren kaum eine Folge noch einmal gesehen, allein die unterirdische Bildqualität vergällt es einem heute. Und wer will wirklich erneut Neelix, Kes und Kim sehen? Oder die an den Haaren herbeigezogenen Gähn-Geschichten über die Kazon und den Maquis? Oder die schrecklichen Holodeck-Episoden (Fair Haven! Leonardo da Vinci! Captain Proton!)

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    • Klapowski sagt:

      Wenn ich in mich hineinhorche, so passt das schon so:

      Eine Voy-Folge, die früher 2,5 von 5 Sternen (oder Gummiohren) bekommen hat, würde ich mir ebenso „gerne“ ansehen wie eine STD-Episode mit 2,5 Sternen.

      Wobei die gleichbewertete Voy-Folge TROTZDEM intelligentere Dialoge und ausgetüfteltere Charaktere hätte.

      STD punktet – selbst bei mir – ein kleinwenig durch die schnellen Schnitte, besseren Kulissen und die Effekte. Auch wenn da oftmals üble Ausreißer drin sind…

      Die 2020er-Bewertungen sind also kein Widerspruch zu den 2002er-Pendants. Eine total dröge ENT-Folge mit 2 Sternen (gibt es auch andere?) kann durchaus dreimal so intelligent sein wie eine STD-Episode mit 3 Sternen.

      Hier einfach Wertungen von vor 20 Jahren miteinander zu vergleichen und zu sagen, dass STD ja dann „gar nicht so doof“ sein könne, ist niemals die Intention gewesen.

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    • G.G.Hoffmann sagt:

      Er lässt sich von dem schönen Schein blenden! Und ich dachte, hier gehe es ausschließlich um die Qualität der Drehbücher! Zwei Punkte sind zwei Punkte, da beißt der Tribble kein Gummiohr ab.

      Man kann doch jetzt nicht kommen und sagen: VOY war intelligenter, sah aber Kacke aus, DSC ist blöder, aber dafür alles so schön bunt hier. Alles in Allem zwei Punkte für beide.

      Gut, wenn mich jemand unter Folterandrohung vor die Wahl stellte, DSC oder VOY in Dauerschleife zu schauen, würde ich mich wahrscheinlich auch für VOY entscheiden, zumal Kim und Paris für mich das erste nonbinäre gleichgeschlechtliche Paar in Star Trek waren. Aber zwischen ENT und DSC könnte ich mich nur schwer entscheiden. Das Heulgesicht von Burnham und die „Kumpels-ohne-Schulabschluss“-Fressen von Trip und Archer sind für mich eigentlich gleichwertig.

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    • Mikrobi sagt:

      „Man kann doch jetzt nicht kommen und sagen: VOY war intelligenter, sah aber Kacke aus, DSC ist blöder, aber dafür alles so schön bunt hier. Alles in Allem zwei Punkte für beide.“

      Warum sollte man das nicht können? Man sucht sich halt dies und jenes raus, was einem gefällt oder nicht, und bewertet das dann; mal abgesehen von dem Aspekt, dass VOY Kacke aussah: Das ist nun mal seiner Zeit geschuldet.

      Die andere Sache ist, Punkte für etwas vergeben zu müssen, bei dem man sich noch nicht mal sicher ist, was man da gerade gesehen hat, ist ohnehin nicht so einfach. Dann bewertet man halt die Vielfalt der Farben und die Schnittigkeit der Schnitte – völlig okay. Und sagt das denn nicht schon alles darüber aus?

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    • JP1957 sagt:

      Aber ne faschistoide Doppelfolge gabs in Enterprise nie.

      Ab und zu sollte es auch um Inhalte gehen.

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    • Scholli67 sagt:

      Ach Inhalt wird doch überbewertet.

      .

      Ich wollte aber noch mal die Katze in die Runde werfen.
      Ok das war jetzt doof formuliert….

      Gabs da eigentlich spannende Entwicklungen?
      Was wurde da nicht alles spekuliert – Shapeshifter, verkapptes Picard-Tentakelmonster, Verwandschaft mit dem Lower Decks Doktor ect.
      Isses jetzt doch nur ’ne Mietzekatze?

      Und die wichtigste Frage: wo kann ich eine Original Disco Plüschkatze kaufen?

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    • Mikrobi sagt:

      @Kritikkritiker

      „Irgendwann muss man sich dann schon fragen, wer nun bekloppter ist.“

      Das habe ich mich irgendwann nach Picard so ähnlich auch gefragt: „Warum gucke ich mir das überhaupt noch an und beschäftigte mich obendrein damit? Die Macher streben eh eine ganz andere Zielgruppe an. Das wird auch mit drittel Staffel von Disco nicht besser.“

      Tja, dann hab ich es letztlich auch bleiben lassen. Bloß, wenn nun alle hier das Handtuch werfen würden, wer kritisiert das dann noch? Dann bleibt ja nur noch die Lobhudelei im Netz stehen.

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    • Scholli67 sagt:

      Andere Frage:
      sollten wir Ossyra nicht vielleicht als unsere „Heldin der Herzen“ betrachten.

      Sie scheint ja von der ganzen Bande die einzige mit logischem Denkvermögen zu sein, hat kreative Ideen, Eigeninitiative und Durchsetzungsvermögen, krempelt auch selber mal die Ärmel hoch, heckt pfiffige Pläne aus (die auch funktionieren!), zeigt neben notwendiger Härte auch diplomatisches Geschick, will die Wirtschaft aus der Rezession führen und befummelt keinen Schraubenkopf am Stuhl wenns mal brenzlig wird.

      Irgendwie auch alles ziemlich rassistisch bei der Sternenflotte – gelbe Frau wird verhätschelt und ihr wird alles vergeben, grüne Frau dagegen wird mit ganz anderen Maßstäben bewertet, sieht sich permanent Vorurteilen ausgesetzt und bekommt keine zweite Chance.
      #CheckYourPrivilege #GreenLivesMatter #NotMyStarFleet

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    • FordPrefect sagt:

      Die Katze scheint nur Cat-Content zu sein.
      Die DNA Reparatur nach dem kurzen Ausflug in den Strahlungsnebel hat zumindest nix anderes angedeutet.

      Wobei (Achtung micro 3.13 Spoiler)
      .
      .
      .
      .
      Book sagt Sie ist eine Königin. Also kann sie genauso gut ein Alien irgendeiner Rasse sein. Da die „Fracht“ in der ersten Folge, auch von Book als eine Königin oder ähnlich bezeichnet wurde.

      Aber ich bleibe bei generic Cat-Content.

      Antworten
    • Kritikkritiker sagt:

      @Mikrobi
      „Bloß, wenn nun alle hier das Handtuch werfen würden, wer kritisiert das dann noch? Dann bleibt ja nur noch die Lobhudelei im Netz stehen.“

      Als ob sich bei den Machern jemand dafür interessieren würde, solange nur die Quoten stimmen. Wenn die Serie viele Klicks/Quoten erhält, fünfzig Prozent davon aber negativ sind, dann ist die Serie dennoch ein Erfolg (ob man so Franchises bauen kann, ist eine andere Frage). Wenn die Serie nur wenige Klicks/Quoten erhält, die aber zu hundert Prozent positiv sind, ist die Serie dennoch ein Misserfolg. Lasst doch einfach den Markt entscheiden.

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  9. ClaraFen sagt:

    So leid es mir tut, ich kann mir diesen Schwachsinn keine 20 Minuten geben. Seit 3 Folgen schaffe ich es nicht mehr die Folgen zu ende zu schauen, ich wollte die Serie wirklich mögen, jedoch pack ich das nicht mehr. Ich bin raus.

    • Torim2010 sagt:

      Jetzt wo der Quatsch um den Bumm aufgelöst ist hab ich auch überhaupt keinen Bock mehr. Vorher hab ich von jeder Folge Max 10-15 Minuten gesehen ohne skippen kann man den Mist auch nicht ertragen.

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  10. BergH60 sagt:

    tach auch !

    Meine Reaktion: Was macht das Burnham den jetzt schon wieder für eine Scheisse?
    Der Plan von Tilly : naja
    Der Plan vom PilzBändiger : wäre gegangen.Und wenn nicht waren das echte , nachvollziehbare, Emotionen.
    Aber nein sie muss wieder eine Extrawurst braten. (natürlich vegan).

    Boahh gehen mir diese Drehbücher auf den S….enkel und Peggy Burham Sue erst….

    Gruß BergH

    P.S. Bei ENT fand ich nur die Kehrseite von T’Pol sehenswert. Allein wie die Frau auf dem Captains-Chair saß. Mann! Konnte die Frau gerade sitzen.
    Und die hat bestimmt keine Schraube gestreichelt, weil sie nervös war.

    So sehr ich Tilly mag, was bitte hat die in dieser Serie als Captain zu suchen?
    Ausser Ihrem Lockenstab NICHTS !!!

    • Grinch1969 sagt:

      Ich kann diese ganzen pseudointellektuellen Wörter nicht so schön aneinanderreihen wie diverse (haha) Spezialisten in der heutigen Gesellschaft aber toxisch, heteronormativ, Gender und irgendwas mit cif oder so ähnlich. Weitere bedeutungsschwangere Wörter, gerne auch bis zur unkenntlichkeit durchgegendert, bitte hier im Fred ergänzen.

      Antworten
  11. Nestroy sagt:

    Ich hab jetzt schon wieder den Großteil der Folge davon, was ich selbst gesehen habe wieder vergessen, weil ich sie nur so nebenbei laufen lassen hab, während ich was anderes gemacht habe. Den Großteil des mir noch bekannten Folgeninhalts habe ich von diesem Zukunftia-Artikel und ich hab irgendwie auch überhaupt nicht das Bedürfnis mir diese Folge nochmal konzentriert anzusehen….dafür eher auf einen neuerlichen TNG-Durchlauf von Anfang bis Ende.

  12. Edain sagt:

    Ich bin bei Folge 2 der zweiten Staffel ausgestiegen und bereue es nicht. Die Reviews hier zu lesen macht allerdings schon viel Spaß – dass ich Star Trek im Jahr 2020 in erster Linie nur mehr dank dieser Reviews genießen kann, ist schon bemerkenswert. Ist das jetzt ein Armutszeugnis für Trek, ein besonderes Gütesiegel für Klap und Spark oder beides? Und wer hätte das anno dazumal im Stus-Forum je erwartet? Fragen über Fragen. Neues Trek ist wohl doch große Kunst, so wie es die großen Fragen aufwirft. Aber das hat die Fettecke von Beuys auch gemacht, bevor sie versehentlich weggeputzt wurde. Hm.

  13. Kazairl sagt:

    Musste lachen als ich gesehen habe, wie
    stark bei Stirb Langsam geklaut wurde:

    https://www.youtube.com/watch?v=HNd6ClPnMGs

    Klasse Kurtzman, ganze Szenen und sogar Lines zu übernehmen ist schon dreist.

    • Klapowski sagt:

      Auch wenn ich mich weiter oben ebenfalls darüber lustig mache, so finde ich dieses „Plagiat“ eher befremdlich als ärgerlich.

      Bei Dingen, sie so alt sind, verzeihe ich das Abkupfern durchaus schon mal. Zumal hier nicht mal aus dem Pool der SF „geklaut“ wurde.

      Da empfand ich bei ENT damals die „Enemy Mine“-Episode als peinlicher.

      Zumal nicht wenige hier „The Orville“ extrem abfeiern. Und hier muss ich mit Ähnlichkeiten zu klassischen TNG-Episoden gar nicht erst anfangen, oder? – Aber lasst uns nicht allzu sehr drüber reden.

      Es hat mich zwei Jahre gekostet, um mit dem Seth-Element „TNG-Drehbücher mit Pipi“ warm zu werden. Bin froh, dass es geklappt hat!

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    • Serienfan sagt:

      Ich habe ja die Disco-Episode nicht gesehen, aber das „Vergleichsvideo“ hat mir ja richtig Lust darauf gemacht. Die Ausschnitte zeigten mir insbesondere, dass Jonanthan Frakes wohl einer der wenigen Glücksfälle für „Disco“ ist.

      Leider waren es nur wenige Szenen, die wirklich „Stirb langsam“ nachempfunden waren, es hätten gerne mehr sein dürfen. Doch dafür war wohl nicht genug Zeit. Die meisten „Vergleiche“ aus dem Video sind leider lachhaft an den Haaren herbeigezogen. Was soll denn ein „He is my brother“ mit einem „no relation“ der beiden FBI-Agenten zu tun zu haben? Und auch das Sprechen in ein Walkie-Talkie lässt sich halt mal nicht auf so viele Arten filmen. Demnach wäre ja die gesamte „24“-Serie ein „Plagiat“.

      Kommen wir nun zum Serienfan-Lehrgang Nr. 1478: Worin unterscheiden sich eigentlich Plagiat und Hommage?

      Hier scheint nämlich tatsächlich einiges an Verwirrung zu herrschen.

      Dabei ist es ganz einfach. Bei einem Plagiat macht man es sich einfach, bei einer Hommage macht man es sich schwer.

      Niemand würde einem Cosplayer, der im Detail eine Popkultur-Figur nachempfindet und dabei keine Mühen scheut, als „Plagiateur“ beschimpfen. Es war auch kein Plagiat, als Mel Brooks für „Frankenstein Junior“ extra altes Filmmaterial besorgte, um den Schwarz-weiß-Kontrast alter Filme nachzuempfinden (und er dafür sogar einige Szenen neu drehte).

      Frakes hat hier nichts anderes getan, als das, was Robert Zemeckis bei „Zurück in die Zukunft 3“ tat, als er den Kameraschwenk auf die Westernstadt aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ imitierte: Er hat ein (wahrscheinlich schwaches) Drehbuch in die Hommage gerettet, indem er durchaus detailverliebt einige Szenen inszenatorisch dem „Stirb langsam“-Klassiker nachempfand. Das hat weitaus mehr Engagement und Ehrgeiz, als die sinnbefreit herumrotierende oder wackelnde Kamera, mit der uns andere Disco-Regisseure (wie dieser völlig untalentierte Amateur Olatunde Osunsanmi) in den Wahnsinn zu treiben pflegen.

      Frakes bleibt sich dabei durchaus treu. In „Star Trek 8“ hat Frakes bereits einige Szenen ganz gezielt dem Film „Alien“ nachempfunden. Damals wurde er sogar deswegen für seinen Einfallsreichtum, sich an „Alien“ zu orientieren, gelobt.

      Ob die Folge dadurch funktioniert, oder sogar eher peinlich wirkt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Nur weil jemand sich an einer Hommage versucht, muss es nicht gut sein. Der Subtext von „Stirb langsam“, wonach die schöne Machtwelt der Wirtschaft-Elite nur durch die schmutzige Arbeit von Leuten wie John am Laufen gehalten werden kann, dürfte ohnehin in der sicher durch und durch oberflächlichen Disco-Folge fehlen.

      Antworten
  14. BergH60 sagt:

    tach auch !

    @Kazairl

    Sowas nennt man Homage :-)

    Gruß BergH

  15. frank sagt:

    wo bleibt eigentlich die kritik zu 3.13?

  16. CommanzerSpucktLSD sagt:

    Hey Jungs, ich melde mich nächste Woche bei der Therapie wegen audiovisueller posttraumatischer Belastungsstörung an. Egal wo ich hinschaue, sehe ich heulende Föderationskadetten. Ich halte es nicht mehr aus, diese Farben. Kann man den Sender irgendwo für diese letzte Episode verklagen?

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