Was habe ich früher auf dieser Seite gemeckert: „Niemand mag Science Fiction! Ständig wird man ausgelacht, Serien abgesetzt oder in Deutschland gar nicht erst produziert!“ – Doch das ist jetzt vorbei! Denn gestern viel es mir wie Schuppen von den kybernetischen Augen: Jahr für Jahr gewinnen wir Phantasten einen Stück des Kampfes um die öffentliche Aufmerksamkeit! In ein paar Jahrzehnten werden wir zu Weihnachten die Titelmelodie der TOS-Serie singen und niemand wird futuristische Ideen noch auslachen… Es sei denn, wir programmieren unsere Roboter darauf.
Dass wir im Moment auf dem Sektentrip sind, ist kein Zufall: Im Moment formieren sich Scientologygegner auf der ganzen Welt wie nie zuvor. Dank Internet. Gelegentliche Demonstrationen gegen die Psychosekte sind ebenso an der Tagesordnung wie plötzliche Aussteigervideos von hochrangigen Mitgliedern. Das Thema, das sich kürzlich an dem Thema „Zeugen Jehova“ entzündete, ließ Sparkiller und mich in den letzten Tagen einfach nicht los. Somit überlegten wir in den letzten Tagen, wie man das religiöse Grundbedürfnis jenseits des Christentum-Mainstreams beleben könnte…
Kennt ihr das auch? Tag und Nacht schaut man SF-Filme, liest SF-Bücher und schreibt Artikel auf SF-Seiten, doch irgendwie scheint die Zukunft „so nah und doch so fern“ zu sein. Autos fahren im Alltag immer noch mit einem hochprozentigen Schmiergemisch aus dem Wüstenboden, nicht mal das Licht lässt sich zu einer 0,1%-igen Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit überreden und… überhaupt: nicht mal im Burgerrestaurant wird man von Robotern bedient. Jedenfalls nicht von Metallischen. – Doch gibt es vielleicht doch noch Hoffnung für den Futurologen?
Zukunftsgläubigkeit ist schon etwas Tolles! So glaube ich zum Beispiel, dass es jede Menge Zukunft geben wird, allein schon zeitlich betrachtet… Besonders interessiert mich natürlich, unter welchen kulturellen Vorzeichen wir mal leben werden. – Und ob die heutigen Jugend das Satzzeichen noch vor meinem Rentnerdasein aus dem Verkehr ziehen wird. 
Ich weiß noch gar nicht, ob Sie’s wussten, aber: Die Biene stirbt. Im Moment sogar im Plural. Okay: Das ist für Bauchladenverkäufer mit eigener Kuchenauslage erst mal eine sehr positive Meldung. Und auch Spaziergänger und Stubenhocker werden sich jetzt fragen: „MUSS mich das interessieren? Und wenn ja, wer soll das kontrollieren?“ – Darauf gibt es nur zwei Antworten: JA und ICH. 