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„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.05, „The Examples“

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Überstunden -tage im Blitzmerker-Land: Bereits in der fünften Folge fällt der Crew auf, dass die seltsame Anomalie etwas Künstliches sein muss. Also quasi wie der Burn, nur halt mit einem Nachmieter drin? – Geschockt vom eigenen „Ei der Daus!“-Enthüllungsblick in die Kamera macht sich die Crew nun auf, zusammengeklöppelte Meteoriten zu evakuieren. Hierfür hat man nur 5 Stunden Zeit. Genug Zeit also, um sich beim Kompetenz- und Emotionengerangel ein paar weiche Ellbogenschoner zu häkeln…


Im Ernst: Discovery war früher als die hektischste SF-Serie überhaupt bekannt. Landauf, landab pries man die unzusammenhängenden Storystränge, die Schmetterlingsaliens und die sinnfreien Schusswechsel mit eingebautem Comedyprogramm. – Doch was ist aus dieser anregenden Serie geworden, die beinahe von „Tschibo“ als koffeinreichere Kaffeemarke aufgekauft wurde?

Na, ein schnarchender Schleichschatten ihrer selbst.

Bereits die Vorbesprechung zur Evakuierung (noch 4 Stunden, 59 Minuten!) lässt keinerlei Eile erkennen: Saru erwähnt, dass auf seinem Heimatplaneten bei so einem Ereignis sehr viel geweint werden würde (wo eigentlich NICHT bei STD?), während Stamets seine Triefaugen erneut auf Halbmast zieht und den anreisenden Physikexperten erst mal ablehnt. Schließlich mag man den ja nicht, was bei externen Leuten durchaus vorkommen soll. Hat mir mein Arbeitgeber erklärt, nachdem ich mehrere Abteilungsleiter mit „Satanas, weiche von mir!“-Sprüchen vertrieben hatte…

Uuund Stamets hat ja seine EIGENEN Leute aus der 950 Jahre entfernten Vergangenheit. Gerade bei so Sachen wie Weltraumphysik wird da ja eher wenig neu entdeckt über die Jahrhunderte? Bereits Johannes Kepler hätte jede Quizfrage über Schwarze Löcher hervorragend beantwortet! – Wobei der Vergleich natürlich hinkt. Der ist ja erst seit 400 statt 950 Jahren tot…

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„Wir müssen alle Brocken evakuieren. Uns bleiben hierfür nur 4,5 verletzte Egos und 2x falscher Stolz!“ – Eile mit Seile: Diese Asteroiden mit Schnürsenkelbindung wären durchaus eine interessante Kulisse. Leider sieht man davon NIX – also so viel wie von der Evakuierung. Im Ernst: Ob man hier Menschen, Aliens oder Streichholzschachteln rausholt, ist ohne einen intimen Blick in das Gesprächsprotokoll nicht festzustellen.

Hier ein Fun Fact, aber nicht für spätere Hinterbliebene: Als die Discovery am Ziel ankommt (ja, die mit dem Instant-Sporensprungantrieb!), sind es nur noch 3,5 Stunden Zeit bis zur Evakuierung. Nach der Ansprache von Admiral Graubart sind hier also noch mal 1,5 Stunden ins Land gezogen. In denen wir weder das hektische Packen von Ausrüstungsgegenständen („Raus mit Tillys alten Schokoriegeln. Rein mit den Scannern!“) noch die Ankunft einer Crew sehen. Schon traurig, wenn man das z.B. mit „The Expanse“ vergleicht.

Weitere schöne Details für Dramaturgie-Feinschmecker: Das kurze Rumstehen der Crew im Gang, als der Admiral nach der Besprechung weggeht („Tja, 5 Stunden… Wollen alle vorher noch mal 3x aufs Klo?“). Oder auch Burnham, die mit zackigen Sprüchen („Lasst uns ein paar Leben retten!“) darauf hinweist, dass man hier saucoolen Trek-Kram zu machen gedenkt. – Tja, Extreme-Leben-Retting© eben. Der neue Trendsport für alle, deren Sammelalbum mit Tränenflüssigkeit schon komplett voll ist.

Freundlicherweise bekommen wir auch eine Szene zu sehen, die in den „verschollenen“ 1,5 Stunden spielt: Burnham, die ihren armen Book trösten muss. Wir haben den Dialog für euch – mittels einer Tube grünen Schleims – mitgeschrieben…

„Buhuuu, so war es damals bei mir auch. Mit der Anomalie und dem Planeten. Wo alle danaaach so uncool tot und ohne Lederjacke waren, buhuuu!“

„Ich verstehe dich, Book. In dieser Mission geht es nicht um all diese Leben, sondern darum, dir dieses Rettungs-Event so angenehm und therapeutisch wie möglich zu machen.“

„Beweise es! Ich will mithelfen. Darf ich? Darf ich? Darf-ich mit extra Sahne und Kirsche drauf?“

„Na gut, du kleiner Racker. Ich muss schon selber fast weinen. Wegen des nahenden Schicksals dieser fremden Blödmänner, die meinen Purzelbär so verunsichert haben. Hm. Ich glaube, es würde der Mission helfen, wenn du eigenverantwortlich irgendwas machst, was mich ablenkt.“

Wie gut, dass man plötzlich von 6 Gefangenen hört, die leider nicht zu den den restlichen 1.200 Evakuierungen hinzustoßen können. Denn endlich bekommt der Captain eines Schiffs in dieser Notsituation eine Vorwand, um die Brücke für weitere Minuten/Stunden zu verlassen. Wer braucht schon Captains, wenn stattdessen diesen Typen hat, der immer so nett von der Konsole hochlächelt, wenn die Grinsebacken-Glocke bimmelt?

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„Captain Michael, mir ist klar geworden, wie wichtig diese Mission für mich ist. Meine Eltern sind mal in einen vollen Farbeimer getreten. Ich weiß daher genau, wie diese Kolonisten sich fühlen.“ – „Oh Gooott! Farbeimer! Die gab es auf meinem Planeeeeten!“ – „Sie haben Book aufgeregt, Fremder!“ – Willkommen beim Chaos-Computerkulissen-Club: Die künstlich aussehende Handlung wird ständig für Sentimentales unterbrochen. Oder umgekehrt?

Weitere Szenen für den Trek-Olymp unter Neelix’ Speisekammer:

– Stamets lässt sich von Culber den Kragen richten, regt sich über den unhöflichen Physiker auf und muss daran erinnert(!) werden, dass LEBEN auf dem Spiel stehen. Ist für Stamets aber nicht schlimm. Solange die Pilzkultur im Kopf nur sooo schön knistert…

– Der Physiker, dessen Arschloch-Verhalten für STD-Verhältnisse sympathisch ehrlich ist, will mal gerade ein Miniwurmloch auf dem Schiff herstellen. Logisch, schließlich hat man ja gerade 2-3 Stunden Zeit, um auf einem unvorbereitetem Uralt-Schiff ein nie dagewesenes Experiment aufzubauen. Und da könnte Burnhams Mutter (= Raum-/Zeitsprung-Raumanzug für das komplette Universum) bestimmt noch was lernen beisteuern?

– Michael und Book müssen sich durch explodierende Käfer ballern, während sie über alte Schmunzelerlebnisse plaudern („Weißt du noch? Die Holo-Torte von Tante Frieda? Schmeckte null!“). Die Käfer sind dabei eines dieser durchdachten Sicherheitssysteme, die man gerne neben undurchdringlichen Gefängnis-Kraftfeldern positioniert… („Wachen!! Wo sind die Drohnen-Krokodile? Ich kann sie vor lauter Phaser-Kängurus nicht sehen.“)

– Die sechs Gefangenen sind gaaar nicht happy über ihre Retter. Logisch, ICH würde auch eine politische Diskussion anfangen, wenn mich die Amerikaner aus einem nordkoreanischen Knast holen würden: „Und wo ward ihr, als ich hier REINgesperrt wurde? Gab’s damals bei euch Gratis-Hamburger, oder was?“ / „Also ich finde ja, dass die Föderation bereits 5 Jahre vor ihrer Neugründung die Taufe meines Sohnes hätte besuchen müssen.“ / „Diese Katastrophe, vor der ihr uns retten wollt… Ist die genau so finster wie eure Seelen?“

– Immerhin… Die Herren und Damen Gefangenen, die schnell ihre kleinen Vergehen aufsagen („Brot geklaut und danach nicht Göttin Burnham beim Tischgebet gedankt.“) lassen sich gnädigerweise überzeugen, vor dem sicheren Tod gerettet werden zu wollen. Und da sage mal einer, Michael könne nicht in schwierigen Situationen überzeugen!

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„Buuuh!“ – „10 Minuten später als versprochen!“ – „Und dann sind’s auch noch Schwarze!“ – „Ihr könnt meine TAZ und die ‚Frankfurter Allgemeine‘ hier raustragen, aber nicht mich!“ – Gefängnis beginnt im Kopf: Diese politischen Aktivisten genießen ihre Echo-Chambers. Aber die nahende Katastrophe inspiriert sie trotzdem, mal wieder DRAUßEN über historische Menschenrechtsverletzer (= Picard?) zu wettern.

Doch gleich nach der Befreiung wird erneut diskutiert: Man will sich nur retten lassen, wenn man nach dem Vorbeiflug der Anomalie nicht in den Knast zurück muss. Eine moralisches Dilemma, das für mich keins ist… Was soll Burnham auch sagen?

Sie KANN es ja (eigentlich) nicht entscheiden. Hier hätte ich wohl wie der alte Picard argumentiert – „Ich versichere Ihnen, dass ich alles tun werde, um mich für Sie einzusetzen! Können wir los?“ – und hätte ihnen testweise meine Glatze von hinten gezeigt.

Aber klar, mit einer solchen strikten Herangehensweise hätten wir nicht 15 Minuten der Zeit mit vorwurfsvollen Gesichtern und einer unnötig betroffenen Burnham füllen können („Buhuu, ich habe ja Mitleid mit Ihnen, aber meine Rolle als Captain gebietet es mir, die Augenwinkel nur leeeicht anzufeuchten!“).

Allerdings gibt es auch GUTE Dinge zu vermelden. So z.B. das Gespräch zwischen Doctor Culber und David Cronenberg. Nämlich über Culbers Schuldgefühle bezüglich seiner Rückkehr von den Toten (Staffel 2, im Pilzsalat). Obwohl beide nicht als Psychologen ausgebildet sind – soweit man so was bei STD jemals mit Sicherheit behaupten kann – entwickelte sich ein durchaus glaubwürdiges Geplauder.

Man thematisierte das Gefühl, billigen Trost zu verbreiten (= war mir auch aufgefallen), sich auserwählt zu fühlen (= dass das beim passivsten Hauptcharakter gesagt wird, ist interessant) und unverdient eine zweite Chance zu bekommen (= na ja, „unverdient“? Er war schließlich homosexuell).
Nein, ganz im Ernst, mehr solcher Dialoge und vielleicht noch mal 20% Tränen und Overacting runter, dann klappt es mit den guten Gesprächssequenzen!

Dass die Autoren DAS nicht hinbekommen, wirkt immer besonders ulkig, wenn man den Machbarkeitswahn aller Serienfiguren betrachtet:

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„Diese künstlichen Wurmlöcher sind vollkommen sicher, Saru. Der Trick dabei: Man darf nur nicht SELBER das Ereignis erschaffen, das einen später auslöschen wird.“ – Komplett ungestraft… äh ungefährlich: Dürfen Menschen Gott spielen? Und wenn ja, darf das jeder Schlafwandler bei 3 Promille im Hobbykeller? – Sehen Sie das nächste Mal bei STD: „Supernova im Schlafzimmer – heißer Sextipp oder lauwarme Idee?“

Der freche Physiker bringt Saru übrigens zu einem spontanen Anbrüll(!)-Wettbewerb, was den Tiefpunkt der Folge darstellt. Aber okay, warum soll es den beiden besser gehen als meinem Fernseher? („Mach daaaas weeeg! Keine Staffel Füüünf!“)

Zeit, um mal wieder zu unserem Gefangenendilemma zurückzuschalten.

Noch immer spielt man dort „Die Flucht aus Alka-Tratsch“ und diskutiert über ein zukünftiges „Review“ des Strafprozesses. Und hält sich gegenseitig heilige Murmeln unter die Murmeln im Kopf. („Die Hochzeitskuller meiner zukünftigen Mordopfer MUSS ich mitnehmen. Oder halt auch nicht. Ups, wollte ich jetzt überhaupt mitkommen? Hat mir irgendwer zugehört und weiß es noch?“)

Wirklich, lieber Alex Kurtzman… Du kannst gerne deine Episoden 40-50 Minuten lang machen, statt 50-60. Mit MIR ist das okay. Und ich denke, der springende Punkt der Folge käme trotzdem rüber. Und der wäre: NIE jemanden retten, sondern immer auf Fußspitzen wegschleichen. Klar, Fahrerflucht mag illegal sein, aber wenn einem das Opfer erst mal eine Frikadelle ans Bein labert („Hey, hast du nicht vor 30 Jahren in meinem Laden Kaugummi geklaut?“), kann man ja selber nie wieder laufen…?

Ach ja. Danach fällt noch das Haupttor zu, das man aber innerhalb von 30 Sekunden mittels tausender explodierender Krabbelkäfer wieder freisprengt – die freundlicherweise 1,5 Meter vor den Helden die Knalleffekte einstellen. Äh… Liest das hier eigentlich mein Therapeut mit? Ich bin NICHT verrückt! Ich schwöre, so was läuft im Fernseheeen!

(*in Zwangsjacke zur nächsten Bildunterschrift getragen werd*)

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„Was, Saru? Sie schalten das Experiment schon ab?! Aber wir hatten noch ganze 4% auf dem Schutzschild, das uns alle vor dem Tod bewahrt!“ – „Stimmt! Burnhams Plot-Armor braucht sogar nur 0,4% der Maximalenergie.“ – Endlich ein weiteres Spielshow-Remake: Dass das GELD in der Sternenflotte wieder eingeführt wurde, liegt daran, dass man nur damit die Haftpflichtversicherungen irrer Forscher bezahlen konnte.

Die lächerlich leichtsinnigen Experimente der Marke „Schutzschild hilft gegen Wurmlöcher“ machen es mir nicht einfach, positiv auf diese (eigentlich) spannenden Experimente zu blicken… Denn wir sehen hier keine seriösen Forscher, sondern Spielkinder, die sich einreden, mit Chinaböllern in der Unterhose irgendwas über Vulkanausbrüche zu lernen.

Doch zurück zum Gefangenendilemma… (Das Dilemma lautet: Weitergucken oder Wegschnarchen?)

Überraschenderweise will der haarige Husare mit der „Will hierbleiben“-Catchphrase tatsächlich zurückbleiben. Also nicht nur mental, sondern körperlich. Das kam sehr überraschend, da es nur zehnmal angekündigt wurde.

„Lustig“ ist aber, dass der Charakter danach in einer pastoralen Ansprache erklären muss, warum man ihn nicht gewaltsam wegzerren sollte: Weil es seine Wahl ist. Weil er Sühne tun muss. Weil er nur gucken wollte, ob die anderen sicher entkommen können (Spoilerwarnung: Ja, konnten sie). Weil es sein Recht ist. Weil er gerade eh da ist. Weil es seine Philosophie ist. Weil er immer dem „Bund Deutscher Sterbehelfer“ gespendet hat. Weil die Kamera eh nur auf IHN gezeigt hat, um dieses Drama-Element am Ende unterzubringen.

Noch „lustiger“ ist jedoch, dass sich Michael und Booker hierbei zusätzlich auf die Schuhe heulen:

„Oh nein, Michael! Dieser Mann ist wie all die Bäume auf meinem Planeten! Ich kann ihn nicht zurücklassen! Dann wird der doch auch zu Kompost im Wurmloch, buhuuu! Ich habe doch geschworen, dass ich nie wieder ein galaktisches Großereignis zulassen werde!“

„Bleib stark, Book! Er hat dies vor 5 Minuten entschieden und es 80 Minuten lang erklärt. Wir müssen über das Leben dieses selbstbestimmten Mannes hinausblicken und alleine weiterziehen.“

„Oh nein, dieser arme Mann! Sieh nur, er ist bereits vor 10 Minuten zu seiner Zelle umgedreht, um der Kolonie-Vernichtung in 0,2 Minuten beizuwohnen!“

Am Ende gibt es zur Belohnung von Michaels passiver Sterbehilfe immerhin die Ritual-Murmel ausgehändigt („40 Jahre unter das Kopfkissen legen, okay? Ist wichtig. Ist mein letzter Aprilscherz vor meinem Tod!“) und ein wehmütiger Blick durchs Kraftfeld.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.05, „The Examples“

„Ich muss hierbleiben. Mein eingebildeter Ehren-Eid und die Farbe meines Sonntagskaffees verlangen es. Wortlos zu sterben. Ohne viele Worte. Ohne großes Gerede. Ohne stumpfsinniges Geplapper, das einfach kein Ende nehmen will…“ – Es stimmt, was Papa immer sagte: Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Jedenfalls nicht MEINEN, wenn mir die Ohren bluten, gah.

Doch eeendlich beamt man sich hoch. Der Schwafler mit dem Sterbefetisch bleibt zurück. Die anderen 1200 Kolonisten werden weiterhin nicht gezeigt. Zeit für Michael Burnham, um endlich ihre Pflicht zu tun und … beim Indianer anzurufen:

Michael: „Heeey, lange nichts voneinander gehört. Wie geht’s so?“
Laberkopp: „Schlecht. Stehe immer noch hier auf dem Greenscreen-Hügel. Bock auf eine Geschichte aus meinem Leben?“
„Tz. Ist der Papst katholisch?“
„Also… Kann auch JEDER auf der Brücke mithören? Ich spreche ungern zweimal in Zeitlupe, wenn eine Gravitationswelle naht.“
„Klar, jeder hört mit.“
„Okay. Da war ein Bettler, der hat geschlafen. Habe ihn ausgeraubt und ermordet… Danach…“
„Schnief, das war sicher sehr traurig und berührend für Sie. Schnüff. – Saru, gucken Sie doch auch mal betroffen!“

Okay, drei Minuten später fliegt er dann wirklich in die Sonne. Möge er jetzt den Engeln das Ohr auf jene Länge runterlabern, die bei Geflügeltieren allgemein üblich ist. Getroffen wurde die Kolonie übrigens von einer gigantischen Welle, die … äh… cirka ein paar Kilometer breit ist – und die Discovery daneben völlig unangetastet lässt?! Fühlte mich negativ überrascht.

Aber auch nur deswegen, weil ich mir die letzten 30 Folgen wohl nicht gut genug eingeprägt habe?

Besonders schönes Detail: Die genau rechtzeitig angehenden Wandstrahler hinter Burnham. Da hat der Brückenbeleuchter wirklich ein schönes Ende der Trauerrede gefunden. Komisch nur, dass bei TNG niemals Kirchenkerzen aus den Konsolen gefahren sind, wenn einer verstarb?

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.05, „The Examples“

Achtung, kleiner Test eures Displays: Seht ihr den blauen Schimmer rechts im Bild? Das ist die tödliche Welle, die alles in die Sonne bläst. Die übrigens nur die Größe von Luxemburg hat, aber das ist ein anderes Thema… Wenn ihr übrigens kitschige Musik hört, habt ihr beim Technik-Check was falsch gemacht! Dann habt ihr nämlich diesen langweiligen Mist eingeschaltet und verfolgt.

Am Ende der ganzen Veranstaltung bleibt bei mir das komische Gefühl, dass man hier zwei Kulissen hatte, die man mit Hilfe der Dialoge möglichst lange nutzen wollte. Nämlich das Space-Gefängnis mit dem Fußboden einer alten Russenkaserne. Und die CGI-Felsenplatte mit eingebautem Sonnenuntergang für jammernde Jail-Freunde.

Der Inhalt spielt wie immer eine Nebenrolle. Alles bleibt vage und schwammig.

Gefühlt ist die Anomalie zwischen 3 und 3000 Sonnenmassen groß, die Schockwellen 30 Meter breit und die „unbekannte Materie“ immerhin im Labor nachzubauen. Was deren Bekanntheitsgrad mächtig steigern dürfte?

Somit ist die Geschichte in zwei-drei Momenten eventuell kurzweilig, macht aber sonst nix für unsere Hirn-Befüllung. Besonders die Knastbruder-Beichten ziiiiehen sich wie ein verklemmter Furz („Muss irgendwie nach Reue und Vergebung klingen“) durch die Handlung. Und hallen peinlich in Roddenberrys leergewirbeltem Sarg nach.

Doch nun die wichtigste Antwort… Was war eigentlich in der Christbaumkugel drin? Nun, seht her:

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.05, „The Examples“

„Schaut mal an… All diese Trekkies sind in den letzten 50 Minuten für immer ausgestiegen.“


Fazit:

Weiterhin pendeln die neuen Episoden zwischen psychotherapeutischer Langeweile („Vielleicht geht’s mir kuuurz besser, wenn ich tausend Leben rette?“) und wilden Logik-LSD-Trips mit der Lizenz zum Grübel-Gaga.

Nur STD schafft es, ferngesteuerte Anomalien, riskante Experimente, explodierende Mistkäfer und nörgelnde Gefangene so zusammenzubringen, dass es am Ende sooo doof ist, dass es … trotzdem keinen Spaß macht.

Immerhin muss ich den Hut ziehen! Dass man hier eine Evakuierung durchzieht und nichts(!!) von den Bewohnern, deren Städten oder deren Ankunft sieht, muss ein Kunstprojekt der Medienbranche sein.

Aber klar, man interessiert sich nur für reuige Verbrecher statt für weinende Kinder.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKIS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Der Indianerfriedhof für meine Gefühle., „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.05, „The Examples“
Auch heute wird wieder mit Rahmen gehandelt: Das schwarze (Wurm-)Loch V’Ger kommt zu Beginn auf einen Sprung vorbei, bleibt danach aber dezent im Hintergrund. So wird es wohl auch bis zum Finale weitergehen, wo wir dann herausfinden, dass es sich dabei um das Sternenkind von Decker und Ilia aus dem ersten Star Trek Film oder zeitreisende Superborg handelt.

Klingt total bekloppt? Oh, Gott, dann MUSS es ja stimmen!

Das springende Loch verblüfft jedenfalls die Discovery. Unmöglich sei so ein Phänomen, sagt man. Eine Aussage, welche von hunderten von Trek-Folgen und über 1.000 Jahren Weltraumforschung durch die Sternenflotte natürlich ordentlich untermauert wird („Raumsprünge machende schwarze Löcher? Um diese Jahreszeit? Und in diesem Teil unserer Galaxie??“).

Dies lässt natürlich nur die Schlussfolgerung zu, dass dieser Strudel von jemanden erschaffen wurde, dramatische „Da-da-da-daaaa!“-Musik inklusive. Meine Fresse, was für eine Überraschung, gerade was Discovery-Plots angeht. (Spoiler: In Disco-Staffel 5 wird die Galaxis durch etwas bedroht, was aber erst ganz am Schluss aufgelöst wird. Natürlich von Michael. Ha-haaa, jetzt hab ich dem R&D-Podcast aber mal total die Spannung verdorben!)

Beobachtung am Rande: Hat Stamets eigentlich mehr als einen Gesichtsausdruck, als dieses zusammengekniffende „Ich muss dringend, kann aber nicht“?

Positiv ist mir aufgefallen (Anmerkung: Habe mir endlich diesen Hubble-Zugang geleistet), dass die Story vergleichsweise übersichtlich war. Rettung der Gefangenen mit Captain Michael und das Nachbauen der Anomalie mit Stamets, dieser unerklärlich beliebten Grummel-Statistin (nach vier Staffeln immerhin bei ca. 7 Minuten Screentime) und Gast-Wissenschaftler Backpfeifengesicht. Erste positive Wirkung des Fehlens von Tilly Tortellini? Schön.

Ebenfalls schön, dass Michael alles alleine macht. Muss schlimm sein, nur von unfähigen Trotteln und Nichtskönnern umgeben zu sein, weswegen sie auch lieber ihren dressierten Butler Bookfred mitschleppt statt zum Beispiel ein Sicherheitsteam. Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein.

Gut, gerade die Rettungsmission füllte sich unnötig lang an. Und komische Abwehrmittel wie tausende (!) als Käfer getarnte (?) Landminen (??) mit eingebauten Kreissägen (?!) helfen da auch nicht weiter. Aber Michael (Überraschung!) kann diese natürlich abschalten und hat sogar noch einen tief gehenden Dialog mit Häuptling Chillendes Bison von den Kugelklau-Indianern („Ich halte euch jetzt erstmal auf mit meinem schlecht getimten Vortrag über Gerechtigkeit und Reue. Was? Ihr habt es eeiliiiig?? Pöh, dann bleib ich lieber hier, ihr Hater!“).

Auf der Discovery dagegen dupliziert man dagegen erst einmal die total unbekannte Anomalie bis ins Detail. Bitte? Das widerspricht sich irgendwie? Und wieso auf der ollen Discovery, wo man gerade auch etwas besseres wie Menschenleben retten zu tun hat? Statt beispielsweise auf einer HIGH-TECH-FORSCHUNGSANLAGE der Zukunfts-Föderation?! Du Spießer! Keine Lust auf Fuuuun oder wieeeee??!

Habt IHR übrigens auch den Abfluss im Nacken dieses Wissenschaftlers Tarka erkannt? Genau, das ist der selbe, womit Discovery UNS seit Jahren das letzte bisschen Verstand absaugt. Nur kleiner.

Zufall? Ich denke schoooon!

Fazit: Heute ging es ausnahmsweise um Emotionen. Tragische Kugelklauer, Stamets eingeklemmte Stirnmuskeln und Stress beim Basteln mit LEGO-Wurmlöchern. Darüber schweben natürlich auch weiterhin die alles umfassenden Sorgen von Mutter Michaela. Und mit diesem Commander Dings („Ich will unbedingt mit! Aber nur bis zur Tür, sonst krieg ich Angst!“) war auch irgendwas. Aber was?

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

PS: War die gehypte Familienkugel nicht etwas enttäuschend, weil sich darin nur ein karger Stammbaum befand, wo man als große Tradition sein eigenes Foto hochladen kann? Haben die gar kein Internet auf dem Asteroidenhaufen?

PPS: Sind wir bei den Aliens jetzt wieder bei kleinen Knubbeln und Filzstift-Gekrakel im Gesicht angekommen? Ist nach Netflix jetzt auch der Paramount-Scheck geplatzt, Alex?


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von Klapowski am 17.12.21 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (69)

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  1. Chewie sagt:

    Ich habe (mal wieder) zuerst die Kritik hier gelesen. Bin da wohl irgendwie lernresistent, denn ich habe mal wieder Angst davor, mir die Folge anzuschauen. Eigentlich könnte ich die Stunde sinnvoller damit verbringen, mir mit einem Hammer auf die Hand zu hauen, aber andererseits ist Discovery wie ein richtig übler Autounfall: Man soll eigentlich nicht hinschauen, aber man will trotzdem sehen, was passiert ist..

  2. Serienfan sagt:

    Angesichts dieser unfassbar schönen und verlockenden Screenshots kann ich nur versichern: Der Impfstoff ist bestellt! Im März sollen die ersten Lieferungen zur dritten Anti-Kurtzman-Boosterung kommen. Für alle Skeptiker hier ein Screenshot zur 3. Orville-Staffel.

    https://pbs.twimg.com/media/FG1bxz-WUAk9x6d?format=jpg&name=large

  3. Daniel sagt:

    ***** Aggressive Werbung *****

    Schau mal das Video-Review mit der Pilz-Power an: https://youtu.be/iNcgrxzWGeI

    **** Aggressive Werbung Ende ****

    Während Jens diese Woche meint, dass das die Beste Episode der Staffel sei gehts mir gänzlich anders.
    Ich verstehe, was die Episode hier zu erreichen versucht – uns an einen größeren Zusammenhang zu erinnern, zu zeigen, wie die Föderation in einem Universum mit einer Vielzahl anderer politischer Organisationen existiert, und uns ein Gefühl dafür zu geben, wie sehr Michael und Co. gebraucht werden, um die Ungerechtigkeiten dieser anderen Gruppen zu beseitigen. Aber es ist auf eine Art und Weise kindisch einfach, die es fast unmöglich macht, es ernst zu nehmen. Keiner der Gefangenen hat einen eigenen Charakter, der über seinen offensichtlichen symbolischen Wert hinausgeht, nicht einmal der Anführer, der am meisten redet.
    Es ist schlampig geschrieben – Moral als ein Problem aus dem Lehrbuch zu nehmen, dass letztendlich aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen soll. Nehmen wir die Schlussszene, in der Michael der überlebenden Tochter des Mannes, den der Gefangene getötet hat, das Familienerbstück gibt, das er gestohlen hat.
    Sie wird mit allen Vorzeichen einer bewegenden und emotional wichtigen Auflösung präsentiert – aber es passiert dann: NICHTS. Nichts, was wirklich von Bedeutung wäre. Die Serie hat ein großes Talent für emotionale Manipulation, aber das allein macht noch keine effektive Erzählung aus.

    • Serienfan sagt:

      „Die Serie hat ein großes Talent für emotionale Manipulation“.

      Ernsthaft???

      Redest Du wirklich von „Disco“???

      Oder ist Dir hier ein Textbaustein zu einer Lars-von-Trier-Rezi aus Versehen ins Zukunftia-Kommentarfeld gerutscht? Kann im Copy&Paste-Zeitalter ja passieren!

      Antworte
    • Klapowski sagt:

      Wieso die Häme? Der Mann hat ja recht: STD manipuliert einen ja ständig, irgendwas zu fühlen: Mitleid, Verwunderung, das Blut der eigenen Unterlippe zwischen den Zähnen…

      Dass es bei den geschmackssicheren Zuschauern nicht WIRKT, ist eine andere Sache. Bei genug anderen dürfte der Reflex „Trauriger Indianer hat Problem – Das gab’s doch schon bei TNG!“ aber greifen.

      Überhaupt muss ich das Videoreview diesmal besonders loben. Und dafür gibt es viele Gründe:

      – Derbe Sprüche und unpassende Scherze
      – Geringe Zuschauerzahl, was den Kopf bestimmt schön freimacht
      – Kein erkennbares Verlangen, Marketingfritzen oder „Fans“ zu gefallen

      Vielleicht sollten wir es auch mal mit so einem Konzept probieren?

      Interessant war auch für mich, dass ich die Todesstrafe-Story diesmal selber nicht thematisiert habe. Für mich war das nur Schwafel-Rauschen, über das ich nicht nachgedacht habe. Natürlich aus Selbstschutz.

      Denn mir war schon nach Sekunden klar, dass es hier nicht darum geht, erwachsen mit einer Schuld (dem Mord am Obdachlosen) umzugehen. Weshalb man das wohl auch erst am ENDE berichtet hat… Eigentlich war die Straftat nur ein Platzhalter, damit der Charakter überhaupt auf der Kolonie bleiben „will“.

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass die grobe Drehbuchfassung hier vorsah:

      „Mindestens ein Gefangener will Buße tun und muss durch MICHAEL bearbeitet werden, es sich anders zu überlegen. Denkt euch mal irgendwas aus, damit MICHAEL darauf reagieren kann.“

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Häme?

      Also, das ist nicht fair.

      Ich hab ja noch gar nicht richtig angefangen, hämisch zu sein. :-)

      Gut, mag sein, dass die „emotionale Manipulation“ bei der „ich kann mir keine Marvel-Filme anschauen, weil die mich zu sehr zum Weinen bringen“-Fraktion Erfolg hat. Ich finde aber, dass „Discovery“ bei der „emotionalen Manipulation“ sogar noch mehr scheitert als beim halbherzigen Versuch, irgendwelche „Star Trek“-Prinzipien wiederzukäuen.

      Ich möchte übrigens betonen: Ich bin ein großer Fan von „emotionaler Manipulation“. Ich habe jede Folge von „Unsere kleine Farm“ mehrfach gesehen, und wahrscheinlich bei jeder zweiten Rotz und Wasser geheult.

      Michael Landon war ein Meister der „emotionalen Manipulation“.

      Aber was hat das mit „Star Trek: Discovery“ zu tun?

      Antworte
    • Daniel sagt:

      Servus Serienfan! Glaube du interpretierst da etwas rein, das gar nicht da ist: Lob für Discovery.

      Emotionale Manipulation ist, wie das Wort ja schon sagt, keine echte Emotion. Manipulation als Feststellung des Begriffs sagt ja aus, dass man getäuscht wurde. Und das versucht und tut Discovery ständig. Es versucht einen zu überreden, Emotionen für das Gezeigte zu empfinden. Im Eifer des Gefechts kann das dann auch passieren, wenn man aber etwas länger wie die Aufmerksamkeitsspanne der Zuschauer von Britt am Mittag drüber nachdenkt kommt man eben hinter die Fassade. Das wollte ich damit kritisieren.

      Während ich beim Story-Arc zwischen Delenn und Sheridan in Babylon 5 von echter Emotion und Mitgefühl auf meiner Seite spreche – eben auch wenn ich länger drüber nachdenke – sehe ich bei Discovery lediglich den Versuch, mich dahingehend manipulieren zu wollen. Die Serie sagt mir ständig was ich zu fühlen und zu denken habe, begründet es aber nicht plausibel oder der Materie angemessen tiefgründig.

      Vergleich Katzenfutterwerbung:
      Ausgangslage / Ist-Situation: Katze ist unartig, frech, sauer
      Lösung: Lila Katzenfutter
      Beweis: Katze schnurrt

      Vergleich Discovery:
      Ausgangslage / Ist-Situation: Problemkind Tilly heult
      Lösung: Man inspiriert sich gegenseitig durch Hundeblicke
      Beweis: Tilly kann nun wieder prima alleine schlafen

      Solche kruden Konstrukte vollführt STD auch ständig. Nur eben, dass der Beweis bei genauerer Betrachtung nicht glaubwürdig ist.

      @Klapowski
      „Vielleicht sollten wir es auch mal mit so einem Konzept probieren?“

      Unsere Einladung steht nach wie vor!

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      @Daniel: „@Klapowski
      „Vielleicht sollten wir es auch mal mit so einem Konzept probieren?“

      Unsere Einladung steht nach wie vor!“

      Ironie nicht verstanden! HiHi.

      Und im Ernst: Wenn schon ein Crossover, dann mit „Der Ich“. Echtes Qualitätsfernsehen!!

      Antworte
    • Daniel sagt:

      Och ich finde geringe Zuschauerzahlen und keine Verpflichtung von Extern tatsächlich sehr befreiend. Bei Abhängigkeiten und Millionenpublikum bliebe vermutlich der Spaß an der Sache auf der Strecke. Daher keine Ironie nötig.

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      In der Tat, die Formulierung „großes Talent für emotionale Manipulation“ habe ich wohl als Lob aufgefasst. Wie auch sonst?

      Was soll Emotion, die durch Fiktion erzeugt wird, denn sonst sein? Natürlich ist es Manipulation. Genauso wie jeder Zaubertrick eine „Täuschung“ ist, und eine Formulierung wie „großes Talent für optische Täuschung“ schwerlich als Verriss eines Zauberkünstlers aufgefasst würde.

      Es ist auch schwer nachvollziehbar, wie man „im Eifer des Gefechts“ irgendwelche Emotionen haben kann, die man dann durch „Nachdenken“ wieder revidiert. Sorry, das ist so, als würde man sagen: Beim Essen schmeckte der Pudding süß, aber als ich darüber nachdachte, schmeckte er rückblickend sauer.

      Was soll eigentlich diese nachträglich Reumütigkeit? „Discovery“ ist doch nicht wie eine One-Night-Stand-Affäre, bei der man danach mit schlechtem Gewissen zur Beichte rennt. Entweder macht es beim Schauen Spaß, dann sollte man dazu stehen, oder es macht keinen Spaß. Wenn aber erst das „Nachdenken“ Dir im Nachhinein den Spaß verdirbt, dann frag ich mich: Was hast Du davon? Steht ja nirgends geschrieben, dass man über Dinge nachdenken muss.

      Schließlich sind wir nicht in der Schule. Früher hat doch auch niemand Bud-Spencer-Filme unterhaltsam gefunden, und sich die Filme dann danach durch intensives Nachdenken selbst madig gemacht.

      Bei Serienjunkies hab ich das Gefühl, die armen Rezi-Schreiber müssen nachträglich etwas, das ihnen gar nicht gefallen hat, schönreden. Bei Dir habe ich das Gefühl, Du glaubst, nachträglich etwas, das Dir gefallen hat, schlecht reden zu müssen.

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    • Sparkiller sagt:

      „müssen nachträglich etwas, das ihnen gar nicht gefallen hat, schönreden“

      Seiten wie SJ muss man sich als Fan-Stand auf einer Convention vorstellen. Wer sich dafür die Arbeit macht, der redet wohl eher selten wirklich schlecht über die ausgestellten Sachen.

      Zum einen, weil man sich halt mitten drin in der ansteckenden Begeisterung befindet. Und wohl auch, weil man nächstes Jahr wieder eine Einladung bekommen möchte.

      Sowas führt dann leider zu Fazits wie z.B. bei Folge 4, welche in ihrer krampfhaften Diplomatie schon wieder lustig sind:

      „Ich bin begeistert, auch wenn sich Kritikpunkte finden lassen, die je nach Sichtweise größer oder kleiner ins Gewicht fallen.“

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Das kann ich alles sehr nachvollziehen.

      Ne, ich nehme alles zurück: Ich kann eigentlich nichts mehr nachvollziehen.

      Ich erinnere mich an Zeiten, an denen man an einem Fan-Stand einer Fan-Convention auch echte Fans vorfand.

      Jetzt wimmelt es überall von Posern. Oder Fan-Beauftragten. Also Leuten, denen man sagt: „Schreib mal was zu XY, aber bleib positiv!“

      Aber auch bei „echten“ Fans habe ich manchmal den Eindruck, so manche verwechseln das Schreiben einer Kritik mit dem Verfassen eines Arbeitszeugnis, wo man verpflichtet ist, Dinge – wie Du so schön gesagt hast – „diplomatisch“ zu formulieren.

      „Michael Burnham war auch in der jüngsten Episode erneut bemüht, pünktlich zum Dienst zu erscheinen. Ihre Aufgaben erfüllte sie weitgehend ohne Risiko für ihre Kollegen.“

      Die aktuelle 4,5-Sterne-Wertung begründet Serienjunkies unter anderem mit Sätzen wie: „Was die Haupthandlung angeht ist es jetzt durchaus spannend, wer hinter dieser DMA stecken könnte.“

      Echt. Das ist „spannend“? Beziehungsweise „durchaus spannend“. Ist das so ein „wir haben alle vergessen, was Spannung eigentlich ist oder bedeutet, weil seit Jahrzehnten keine spannenden Filme mehr gemacht werden“-Ding?

      Mein Fazit: Man kann eigentlich durchaus feststellen, dass die aktuelle Staffel von „Discovery“ ein ebenso witzloser Scheiß ist wie bislang jeder Kurtzman-Blödsinn.

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    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      @Serienfan: Ich bin verwundert. Natürlich gibt es beim Film und im Storytelling das Phänomen der „emotionalen Manipulation“ (oder eben die böse, billige Schwester davon), die einen sehr schalen Nachgeschmack hinterlassen kann. Dass du das ignorierst/negierst?

      Dass es sich beim Film grundlegend um eine Illusion handelt, ändert nichts daran. Wenn einem Glauben gemacht wird, ein bestimmtes Konstrukt sei stimmig, weshalb ich voller Gefühl darauf reagiere, als wäre es „echt“, durchdacht und glaubhaft, aber später draufkomme: Ich wurde innerhalb der Spielvereinbarung grundlegend belogen! Oder: Es stimmt einfach nicht!, ändert das natürlich mein Filmerlebnis. Die Nachbertrachtung, die innere, gehört ja dazu.

      Um in deiner Analogie zu bleiben: Deine Begeisterung für den Zaubertrick verkehrt sich meist ins Gegenteil, sobald du den Trick kennst. Eigentlich absurd, denn du wusstest ja, dass es eine Täuschung war.

      Nun funktionieren Kino und Storytelling grundlegend anders als ein Zaubertrick. Die Zaubershow lebt davon, dass du die Trickmechanik NICHT kennst, NICHT durchschaust. Bei Filmen und Serien kannst du jedes Making-Of, jede Erzähltechnik, jeden Analyse kennen, und dennoch mitgerissen und voll Bewunderung sein. Ja, vielleicht sogar deshalb umso mehr.

      Dass du, ausgerechnet, „Nachdenken“ über die Story und das Gesehene als Torheit abtust („Wenn aber erst das „Nachdenken“ Dir im Nachhinein den Spaß verdirbt, dann frag ich mich: Was hast Du davon? Steht ja nirgends geschrieben, dass man über Dinge nachdenken muss.“) lässt mich aber sowieso vermuten, dass uns jemand manipulativ täuscht. Jemand hat deinen Nick geklaut und postet unter falschem Namen!

      Antworte
    • Daniel sagt:

      Oh lieber Turnschuh, das ist sehr schön formuliert. Ich wollte nämlich schon zum Beispiel One Night Stand greifen. Während man mitten drin ist ganz nice, in der Nachbetrachtung /Tageslicht/Nüchtern ggfs. doch anders. Ich finde du hast das geschwungener rüber gebracht. ;-)

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Lieber Verwirrter Turnschuh,

      Deine Verwirrung ist verständlich, aber leicht erklärt.

      Es liegt daran, dass ich zu hundert Prozent Recht habe, Du zu hundert Prozent Unrecht! :-)

      (Für jene, die Smileys ignorieren: Das war ein Witz!)

      Es ist ganz simpel: Bei einer Manipulation (und bei einem Film erwarte ich, dass er mich emotional manipuliert) geht es nur im die Frage: War diese Manipulation erfolgreich, oder hatte sie keinen Erfolg?

      Ich halte auch „E.T.“ für zum Teil extrem plump manipulierend. Oder „Dancer in the Dark“ von Lars von Trier. Na und? Mancher simple Zaubertrick ist oft eindrucksvoller als ein hochkomplexer Zaubertrick.

      Ich habe Hunderte von Krimis gesehen, und ich kann Dir sagen: ein spannender Krimi mit einer schwachen Auflösung ist mir tausendmal lieber als ein langweiliger Krimi mit einer originellen Auflösung.

      Nachdenken macht einen langweiligen Krimi nicht spannend. Und es macht auch einen spannenden Krimi nicht langweilig.

      Beim „Nachdenken“ geht es doch nicht darum, Dinge, die einem Spaß machen, kaputt zu denken. Es geht darum, den Spaß zu steigern, über die reine Unterhaltung hinaus Substanz zu entdecken.

      Und wer über „Discovery“ nachdenkt, der verhält sich ohnehin wie ein Angler, der versucht, in einer Giftbrühe zu angeln, wohl wissend, dass da gar keine Fische drin sein können. Das einzige, was er da angeln kann, ist Unrat. Oder die Leiche von Roddenberry.

      Aber Daniel, Du bist ja wirklich in der aktuellen Spießer-Gesellschaft angekommen. Dir macht „Discovery“ offenbar Spaß, und danach hast Du ein schlechtes Gewissen.

      Jesses Maria!!! Warum denn nur?

      Du verstehst offenbar gar nicht, dass ich Dir nicht den (mir persönlich schleierhaften) Spaß an „Discovery“ vorwerfe, sondern Deine nachträgliche Reue.

      Aktuell hört man ja oft bei Filmen von „guilty pleasure“. Ich frage mich ernsthaft, ob die gesamte Gesellschaft päpstlicher als der Papst geworden ist. Wieso sollte sich irgendwer für eine „pleasure“ in Form eines Trashfilms denn „guilty“ fühlen???

      Was haben wir uns in den 1980er Jahren für Actionschrott von Cannon usw. angesehen. Niemals hätte sich damals irgendwer „guilty“ gefühlt.

      Man müsste wirklich mal in die Vergangenheit reisen und irgendeinem Videotheken-Besucher was von „Guilty Pleasure“ erzählen. Da hätte einem damals jeder den Vogel gezeigt.

      Der Hammer ist aber der Vergleich mit dem One-Night-Stand. Da musste ich wirklich lachen, denn ich wollte das sogar in meinem letzten Kommentar schreiben, habe es dann aber als zu abwegig verworfen.

      Ernsthaft: Wenn „Discovery“ auch nur den Hauch von dem Spaß eines One-Night-Stands vermitteln würde, ich hätte jede einzelne Folge wahrscheinlich hundertmal gesehen! Und alles Nachdenken hätte nichts an diesem Spaß ändern können.

      Ich hätte mich auch überhaupt nicht schuldig gefühlt. Ich bin ja nicht mit „Star Trek“ verheiratet.

      Sind wir alle so spießig geworden?

      „Star Trek – Discovery ist wie ein One-Night-Stand“ (Daniel von Scifi News)“

      Daniel, damit hättest Du es vor ein paar Jahrzehnten auf JEDEN Buchklappentext geschafft. Es wäre DAS Verkaufsargument gewesen.

      Und jetzt soll das ein Argument GEGEN „Star Trek: Discovery“ sein???

      Irgendwas läuft gewaltig falsch in dieser Gesellschaft.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      Also eins kann man schon einmal feststellen: Serienfan ist/ war nie katholisch!

      „Man müsste wirklich mal in die Vergangenheit reisen und irgendeinem Videotheken-Besucher was von „Guilty Pleasure“ erzählen. Da hätte einem damals jeder den Vogel gezeigt.“

      Dies ist doch eine Seite, auf der sich vorwiegend alte weiße Männer tummeln. Und die muss man jetzt wirklich daran erinnern, dass es im vorigen Jahrhundert in der Welt der Videotheken … ähem … abgetrennte Abteilungen gab.
      Und (fast) jeder Videotheken-Besucher, der eine katholische Erziehung genossen hatte und dessen 18. Geburtstag noch nicht weit zurücklag, litt nach Ausleihe und Konsum der entsprechenden Filmwerke unter dem „Guilty Pleasure“ Syndrom.

      Also Vorsicht mit den Verallgemeinerungen.

      Ansonsten habe ich gerade die taz kontaktiert (bin Mitbesitzer) und Serienfan als Mitarbeiter für die letzte Seite der taz („Die Wahrheit“) vorgeschlagen!

      https://taz.de/ueber-die-Wahrheit/!5068762/

      Bitte unterstützt mich!

      Antworte
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      ACHTUNG, ADMIN: Ein Betrüger nutzt Serienfans Identität. Bitte überprüfen und abstellen.

      Serienfan machte sich hier einen Namen durch kluge Analysen und reflektiertes Rezeptionsverhalten. In den jüngsten Beiträgen stellt er den plumpen Effekt über stringente Substanz. Er weist jeden Eindruck, der über den ersten, reflexhaften hinausgeht, als destruktive Intellektualität ab. Jedes Lernen und Wachsen, geistig, kulturell, sexuell (die One-Night-Stand-Fixierung ebenfalls hochverdächtig!), wertet er ab.

      Bsp.: Woher soll ein Angler wissen, dass im DISC-Tümpel nichts Lebendiges schwimmen kann, ohne Bildung, vorherige Reflexion, gesammelte Erfahrung? „Serienfan“ WEISS es, lässt sich nicht täuschen, denkt deshalb nicht darüber nach, schaut es sich nicht einmal an. Über jeden, der sich erst von der schillernden Wasseroberfläche oder seinem eigenen Idealismus blenden lässt, rümpft er dann doppelt die Nase: Darüber, dass er offenbar so doof war, reinzufallen, und dann darüber, dass er seinen Irrtum bemerkt hat – der ja gar kein Irrtum war, sondern Wesensart, weil er ja reingefallen ist, der Doofling. Soll er doch dazu stehen, sich freuen und den toten Tümpel preisen, der tölpelhafte Spießer!

      Der richtige Serienfan lebt die zeitlosen Qualitäten der Populärkultur und ist deren geschliffenes, didaktisches Sprachrohr. Seine Analogien sind treffend und nicht so schlampig rezipiert, angerührt und hingepatzt wie zuletzt. Hoffentlich geht es ihm gut und er kommt bald wieder, um den frechen Betrüger effektvoll wie nachhaltig in die Schranken zu weisen.

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      JP, Du nimmst mir das Wort aus dem Mund.

      Ich habe schon immer auf die nervige Aufforderung, man solle eben beim Schauen „sein Gehirn abschalten“, erwidert: Alles, bei dem ich mein Gehirn abschalten muss, obwohl es kein Porno ist, hat keine Daseinsberechtigung.

      Das ändert übrigens nichts daran, dass ich „guilty pleasure“ auch bei Pornos lächerlich finde. Aber als Atheist habe ich leicht reden.

      Die Bezeichnung „guilty pleasure“ im Zusammenhang mit Popkultur ist allerdings neu. Ich sehe ein, die einzige Person zu sein, die sich über diese Kuriosität wundert. Was mich nicht davon abhalten wird, es auch weiterhin zu tun.

      Ein schönes Beispiel für „Spaß ohne Reue“ ist für mich der Film „Star Trek 5“. Ich sah den damals im Kino. Er lief in einer Zeit, in der mir ein Freund seine selbst aufgenommenen VHS-Aufnahmen der Classic-Serie lieh, die damals (zum Teil erstmals) auf SAT.1 gezeigt wurden. Ich war damals in der Classic-Stimmung, und genau die wurde durch den Film bedient.

      Ich hatte an dem Film großen Spaß. Ich sehe heute seine Schwächen deutlicher. Ich kann aber über den Film so viel nachdenken, wie ich will: Der Fakt, dass ich damals im Kino großen Spaß hatte, lässt sich rückwirkend nicht ändern. Und ich wüsste auch nicht, warum ich daran was ändern sollte.

      Antworte
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Serienfan, pardon, wieder halte ich, bei allen Übereinstimmungen, dein Beispiel für schlecht.

      Übereinstimmung: Auch ich hatte STV im Kino gesehen (ja, alles alte weiße Männer hier!), auch ich hatte große bis riesige Freude dabei, und auch ich – wie gefühlt der ganze Globus – sehe mittlerweile seine teils schmerzlichen Schwächen.

      Aber STV ist kein schlechter Film, erst recht kein schlechter Star-Trek-Film. Er hält sogar Gedanken, die man ja haben soll, ziemlich gut stand. Das Drehbuch ist solider als manch anderes der (Classic!)-Reihe. Darin sehe ich jedenfalls den Grund, warum du – und mehr, als man denkt – den angeblich miesesten aller Trek-Filme wirklich gerne schauen. Ganz ohne „guilt“.

      Bei DISC ist es halt völlig anders. DISC ist wirklich schrecklich. Legendär. So legendär unterirdisch, dass sich offenbar der ein oder andere ertappt, etwas ganz o.k. gefunden zu haben. Nur um seine Meinung dann zu revidieren und von „Manipulation“ zu sprechen. (Nicht von „meisterhafter Manipulation“.)

      DISC imitiert ja ständig die „Tricks der Meister“. Das haben ja schon alle hier festgestellt. Kohärent ist das alles nicht. „Emotionale Manipulation“ (das war der Ausgangspunkt vielseitiger Irritation in diesem Thread) wird von Kurtzman & Co offensichtlich ständig gewollt betrieben. Aber eben nur gewollt und nicht gekonnt. Drum fliegt er bei klugen Usern wir hier schnell auf.

      Um „Guilty Pleasures“ ging es doch nie. Nur um „schlechte“ vs.“gute Manipulationskunst“. Man möge mich aber korrigieren!

      Im Übrigen bin ich der Meinung, STV ist besser als STVI.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      @Turnschuh: „Drum fliegt er bei klugen Usern wir hier schnell auf.“

      Ich möchte an dieser Stelle noch einmal eindringlich darum bitten, hier nicht ständig in impertinenter Weise zu VERALLGEMEINERN … auf einer so anspruchsvollen Seite wie Zukunftia.de muss dem Einhalt geboten werde!!!

      HIER SIND NICHT ALLE KLUG!!!

      Antworte
    • Scholli67 sagt:

      :-)

      Antworte
  4. Equi000 sagt:

    Diesmal hab ich es nicht geschafft. Kurz nach dem Kartoffelbrei hab ich dann doch aufgegeben und mir lieber ne Spiegeluniversum DS9 Folge angesehen.
    Vorher noch herzlich über die Feuerfrisbees der Käferminen — die netterweise nicht linksrum oder rechtsrum um einen Stein laufen – gelacht. Atemlose Spannung…

  5. el_cheffe sagt:

    Da ich nur noch je zur Hälfte zuhöre und zusehe, kann mir einer erklären warum da jetzt Schnecken auf „Checkovs und Sulus“ Sessel sitzen ? Und der Typ mit Bart linkshinten ist auch ein anderer ?
    Ist der neue Superwissenschaftler un-homo-divers ? Oder schlimmer hetero-weiss ?
    Wo sind diesmal die möchtegern Geschwister „Mädel-mit-Jungs-Frisur“ und „Roboter mit kopierten Erinnerungen“ ?

    Wird hier bereits Budget gespart und am Ende bleibt allein die Katze über ?

    PS. Wer auf Mittelalter steht..gigantische Serien „The Outpost“ (low-budget grandiose Stories) und “ Das Rad der Zeit“.

  6. The Gast sagt:

    Radweg Fünf ! ! !

    Ich schmeiß mich weg …

  7. CHS sagt:

    Tag. Bin neu hier. Und ich bewundere eure Hingabe sehr. Wirklich, echt der MEGA-Hammer!
    Ich tue mir das seit Staffel 3, die letzten beiden Episoden, nicht mehr an.

    Zuviel. Zuviel Schmerz ….

    Bitte, macht so weiter. Bleibt stark!

    Wir lieben euch alle, nicht nur wegen eurer Aufopferungsbereitschaft!

    • Klapowski sagt:

      Äh. Danke für das hochgegriffene Wort „Liebe“.

      Bist du es, Mama?

      Wobei ich selber Zweifel habe, ob man unsere Reviews versteht, wenn man die Folgen nicht kennt… Aber zusammen mit den Reviews von Daniel Räbiger und Jens versteht man vermutlich, was hier abgeht.

      Nämlich immer die Hutschnur.

      Antworte
  8. Ichwieder sagt:

    Hmmm also mal den Plot mit dem „ich bau mir mal eben ein schwarzes Loch widdewiddewieesmirgefällt“ beiseite gestellt… Nein Paul, ich hab nicht Deinen Doctor gemeint. Ja, der Counselor, der selber zum Psychiater muss… Naja, lassen wir das.

    Die Gefangenen. Haben ja alle nix böses gemacht… Brot geklaut, mit gefälschtem Latinum betrogen, einen Mord begangen. So halt diese Kleinigkeiten. Natürlich muss man dann deswegen heulen, wenn sich ein Mörder opfert. Der war mir ja in der Viertelstunde mit ihm unterhalten so voll symphatisch geworden. Witzigerweise stellt sich niemand die Frage, ob nicht auch die anderen Gefangenen nicht vielleicht doch etwas mehr auf dem Kerbholz haben… Nene, da reden wir mal nicht drüber, lieber wird der Boss der Kolonie (haha, bist ja gar nicht mehr der Boss, Deine Kolonie ist ja wweeeeheeeeeg!) derbe abgestraft, was er sich da so einfallen lässt, Straftäter wegzusperren.
    Achso, warte, der Mörder hat mit seiner Mordbeichte gewartet, bis er sich bei der heiligen Michael die Absolution holen konnte? Ja, gut, das klingt natürlich einleuchtend.

  9. Zwenti sagt:

    Und wieder mal tolle 4 1/2 Sterne auf Serienjunkies! Bekommen die andere Episoden zu sehen wie der Rezensent hier oder haben die ein Gasleck in ihren Redaktionsräumlichkeiten?

    Und nein ich sehe mir keine Folge an um zu eruieren wer jetzt eher Recht hat. Da ist mir meine mentale Gesundheit dann doch zu wichtig. Obwohl ich die Antwort zu kennen glaube! ;-)

  10. JP1957 sagt:

    Das einzig Interessante an Serienjunkies + Discovery ist doch, dass dort inzwischen weniger (Stand jetzt: 2 Kommentare!) kommentiert wird als hier.

    Das war in der Vergangenheit deutlich anders und spricht für bzw. gegen sich.

  11. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Ich hätte nie gedacht, dass ich mal dankbar bin, dass Adira und Grey nicht zu sehen sind und ich Moppel-Merida vermissen werde.

    Der Rest war einfach gääääääääääääääääähhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhnnnnnnnnnnnnnnnnn.

    @Serienfan
    Du hast recht: Wenn jemand mich manipulieren will,
    soll er/sie/es sich wenigstens Mühe geben.
    Was bei dieser Folge nicht passierte.

    Gruß BergH

    • Serienfan sagt:

      Ich merke schon: Das Wort „Manipulation“ ist so negativ besetzt, dass meine Argumente daran zerschellen.

      Gehen wir einfach mal davon aus, dass „Manipulation“ im Film etwas Legitimes ist. Eine Art Vertrag zwischen dem Filmemacher und dem Zuschauer. Ich will mich manipulieren lassen, ich will, dass in mir Gefühle erzeugt werden, obwohl nichts von dem, was ich sehe, echt ist.

      „Meister der Manipulation“ ist daher für mich das größte nur denkbare Lob für einen Filmemacher.

      Bei „Meister der Manipulation“ denke ich an Hitchcock und Spielberg.

      Allein der Anfang von „E.T.“, wie raffiniert wir als Zuschauer, obwohl wir E.T. gar nicht zu sehen bekommen, gleich zu Beginn dahin gelenkt werden, zu erkennen, dass hier ein kleines Wesen bedroht ist, was sofort unsere Beschützerinstinkte anspricht. Die anonymen Verfolger, die wir meist nur von unten sehen, mit denen wir uns also gar nicht identifizieren können, werden sofort als „der Feind“ wahrgenommen. Und das gelingt Spielberg (mit Unterstützung von John Williams großartiger Musik), indem wir nur das ängstliche Keuchen von E.T. und das bedrohliche Klirren eines Schlüssels hören.

      Mit diesen manipulativen Tricks baut Spielberg sofort eine enge Bindung zu der Welt, zur Situation von E.T. und damit zum Film auf. Bei „E.T.“ haben wir als Zuschauer mit Elliott und E.T. zwei starke Identifikationsfiguren, die ja dann auch später emotional quasi zu einer Figur verschmelzen, indem wenn der eine leidet, auch der andere leidet, was ja im Grunde auch ein Symbol für die Symbiose aus Zuschauer und Leinwandfigur ist.

      Vielleicht macht das ein wenig klarer, warum mir der Draht aus der Mütze springt, wenn mir im Zusammenhang mit dem Nichtskönner Kurtzman die Bezeichnung „Meister der Manipulation“ unterkommt.

      Antworte
  12. bergh60 sagt:

    tach auch !

    @SF
    Ich hatte Dich schon verstanden.
    Trotzdem bleibe ich bei meiner Aussage :
    Wenn jemand bei mir Gefühle erzeugen will,
    soll er sich Mühe geben.

    Spielberg :
    Die Bronto-Saurier tauchen auf : Jupp !
    Die die Diehh dieihhhh daaaahhhhhhh :Jupp !

    Luc Besson
    IN allen Filmen : Jupp !

    DSC : S4
    : Nope das ist einfach schlecht geschrieben / gemacht.
    Mit all dem Geld : Was hätten Hitchcock, Speilberg, Besson, etc. aus DSC machen können.
    Aber der Kurtzmann hat es einfach nicht drauf.

    Gruß BergH

    • Serienfan sagt:

      „Wenn jemand bei mir Gefühle erzeugen will, soll er sich Mühe geben.“

      Er sollte sich vor allem überlegen, WELCHE Gefühle er überhaupt in mir erzeugen will.

      Die Anfangsszene des Disco-Season-Auftakts ist ein schönes Beispiel. Sollte das jetzt lustig sein? Oder bedrohlich? Sollte ich mitfiebern?

      Das ganze lief doch so: Diplomatie-Gespräch -> Rumgeblödel -> Große Bedrohung -> Rumgeblödel -> aus dem Hut gezauberte Lösung -> schmalziger Friede-Freude-Eierkuchen-Talk mit Trek-Botschaft -> Rumgeblödel

      Welche Gefühle sollen da bitte in mir erzeugt werden?

      Bei „Discovery“ werde ich nicht manipuliert, ich werde mit wahllosem Bullshit zugekleistert. Jede stille Szene wird sofort durch Lärm unterbrochen, jede emotionale Szene bringt einen dummen Spruch.

      Ein Manipulator muss sich nicht nur anstrengen. Er muss sich vor allem ansatzweise darüber klar sein, in welche Richtung er jemanden überhaupt manipulieren will.

      Antworte
    • verwirrter Gast sagt:

      Das Discovery-Intro steht überhaupt wunderbar sinnbildlich für die ganze Serie. Hatten praktisch alle Trek-Serien davor wirklich tolle Intros mit einer wunderbar eingängigen und mitreißenden Orchestermusik, bekommt man hier nur noch einen lauwarmen, ambitionslosen Abklatsch.

      … Okay, wenn man ehrlich ist, hat schon das Intro bei Enterprise geschwächelt, aber bei Discovery ist es einfach nur noch komplett lahm und öde.

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Das Durcheinander von wahllos und willkürlich kombinierten Skizzen von Plot-Stückchen passt zu „Discovery“ wirklich wie die Faust aufs Auge. Nach diesem Vorspann kann wirklich keiner mehr sagen, er sei nicht gewarnt worden.

      Besonders lächerlich ist dann am Ende die auf einen witzlosen Jungle reduzierte Star-Trek-Melodie. Auch hier: Es gibt den Geist bzw. den Ungeist der Serie perfekt wieder.

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Ich meinte Jingle, nicht Jungle. :-)

      Antworte
  13. bergh60 sagt:

    auch das haben wir verstanden. :-)

    Gruss BergH
    Ich fand den Anfang von Enterprise eigentlich ganz passend,
    auch wenn ich die Version von Rob Steward besser fand.
    Dei war aber schon in einem Film benutzt worden und Rob war wohl zu teuer.

    • Serienfan sagt:

      Egal ob das „Flash Gordon“-Filmserial, „Bonanza“ oder „Dallas“: Ich mag es, wenn mir zu Beginn die Hauptfiguren gezeigt werden. „Star Trek“ hatte das leider nie.

      Dafür gab es einen flotten Erzähltext, was in den 1960er Jahren durchaus noch üblich war („Auf der Flucht“, „The Twilight Zone“). Auf den hat man dann ab „Deep Space Nine“ aus mir völlig schleierhaften Gründen verzichtet, obwohl sich ein Intro-Text sowohl für „Deep Space Nine“ als auch für „Voyager“ angeboten hätte.

      „Babylon 5“ hat es vorspannmäßig genau richtig gemacht: Erzähltext, und dann zeigt man die Figuren. So soll es sein.

      Aber beim Kurtzman-Trek, da ist für mich schon das Intro zum Davonlaufen. (Noch unerträglicher als bei „Enterprise“.) Offenbar wollte man auch hier irgendwie „Game of Thrones“ kopieren, nur dass man anstelle von Miniatur-Karten sowas wie technisches Gekritzel sieht.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      @bergh: Ich gehör auch zu denen, die das Enterprise Intro gut fanden. Der Mann heißt allerdings Rod und ist genau wie Patrick St. kein Steward, sondern einer mit t.

      @Serienfan: Ich liebe die Intros von Star Trek, Orville und vor allem von Orion … von Personen weit und breit keine Spur.

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Ein Song zu „Star Trek“, in dem fünfzehnmal das Wort „faith“ vorkommt… Och nö.

      Gibt es eigentlich überhaupt noch Vorspänne in neuen Serien, in denen die Figuren vorgestellt werden?

      Gut, es gab eine Zeit, in der waren Vorspänne ganz verschwunden („Lost“ sei Undank). Der Vorspann von „The Orville“ ist in jedem Fall besser als der von „Deep Space Nine“ und „Voyager“.

      Aber ich vermisse sowas wie das hier: https://youtu.be/24E61eZoTwg

      Mich würde interessieren, ob Seth MacFarlane zunächst mit dem Gedanken spielte, einen Intro-Text zu bringen, und ob er die Idee aus Angst vor noch heftigen Plagiatsvorwürfen verwarf.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      In „Legal Affairs“ (sehenswert in der ARD Mediathek) werden die Hauptfiguren im Intro „vorgestellt“.

      Das könnte Dich interessieren … bin in der SZ heute auf eine Rezension dazu gestoßen und werd es mir in den Ferien anschauen (auf Netflix): Voir: Die Filmkunst in der Moderne, produziert von David Fincher.

      https://serien.de/voir-die-filmkunst-in-der-moderne/

      Antworte
  14. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Mal ehrlich will das wirklich jemand 7 Seasons lang sehen?
    Immer dieselben Fratzen und Fummel?
    Nö ich nicht !

    Ich kann heute noch die Flipper Melodie rückwärts singen, weil ich das tausenmal gesehen habe, vor der Möglichkeit die Kassette vorzuspulen.

    Der beste Link bei Netflix ist doch der für
    Intro überspringen.

    Gruß BergH

    Und bei Enterprise wurde immerhin ide Entwicklung der See-und Raumfahrt bis zur NX01 gezeigt,
    also die Hauptdarstellerin mit Stamm baum.
    Was will der Serienfan (nein nicht Du ), denn mehr ?

    • JP1957 sagt:

      Genau … Letzteres hat mich auch für das Intro eingenommen.

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Sowas bräuchten wir wieder.

      https://youtu.be/CbJRlB6pmqQ

      (Schlecht übersetzt, aber dennoch besser als das Original.)

      Da nutzt auch niemand den kulturlosen Vorspring-Button bei Netflix, der mich jedesmal aufs Neue nervt und den ich schon aus Prinzip nicht verwende. Ich halte allein den Umstand, dass Netflix einen solchen Vorschlag ins Bild einblendet, für unfassbar prollig – ein Grund mehr, diesen Todestachel der Popkultur zu boykottieren. Genauso könnte man mich fragen, ob ich Süßstoff in meinem Weißwein haben möchte.

      Schon als Kind habe ich es gehasst, wenn Leute beim Vorspann gebabbelt haben, und mir dann auch noch mit dem dümmsten Argument der Menschheitsgeschichte („wieso, sagt doch noch keiner was“) genervt haben.

      Wenn der Vorspann scheiße ist, dann gehört auch er zum Gesamteindruck. Und ehrlich: Wie viele Serien gibt es denn bitte, die total originell und kurzweilig sind, die aber einen miserablen Vorspann haben?

      Antworte
  15. Einheitskanzler sagt:

    Nee, bitte keine Intros mehr, wo die Gesichter gezeigt werden. Am besten noch mit Ausschnitten aus vorangegangenen Folgen, die dann zum Standbild einfrieren, so wie quasi bei allen Serien der 80er. *Grusel

    Da lob ich mir einen schönen animierten Vorspann in bester James Bond-Tradition, idealerweise mit Wimmelbildfunktion, damit er auch beim fünften Anschauen nicht langweilig wird wie GoT, Black Sails, The Americans oder The Expanse.

    PS: ENT hat zwar die Entwicklung der Enterprise gezeigt, aber das in lieblos zusammengestückelten Ausschnitten von unterschiedlicher Bildqualität, das sah einfach scheiße aus. Noch dazu der dämliche Song, der mir spätestens beim dritten Mal auf den Zeiger ging.

  16. Tabularius sagt:

    Ich finde den Enterprise Vorspann auch gut. Mir hat sogar der Song gefallen.
    Er hat ne klare Aussage. Es geht um Weiterentwicklung, Aufbruch und Entdeckergeist. (aka Star Trek)

    Vermutlich ist der Vorspann sogar das beste an der ganzen Serie.

    • FordPrefect sagt:

      Absolut der ENT Song ist klasse. Ich fand die Anpassungen ab der 3?? Staffel nicht schön. Es war dann mehr in Richtung gute Laune statt Aufbruchstimmung.

      Antworte
  17. FordPrefect sagt:

    Um ehrlich zu sein, es war ja auch überhaupt keine Eile nötig. Selbst wenn die Discovery nur 100 Personen aufnehmen kann um sie zu retten. Instant Pilzhüpfer Kolonie, Istant Beaming auf Discovery, Instant Pilzhüpfer Sicherer Planet/Station, Instant Beaming auf Planet/Station das ganze 12x und wir sind in 30 Minuten fertig.

    Das Retten der Gefangenen war auch sowas von bekloppt. Die Kolonie wird sowiso zerstört, ich denke nicht, dass jemand sich beschweren wird, wenn die Schildgeneratoren des Gefängnisses mit den Haupthasern bearbeitet werden.

    Und dieses Experiment, das sowas von aus dem nichts kam. Ich dachte wir haben garkeine Daten?
    Es macht auch überhaupt keinen Sinn das auf der Discovery auszuführen. Noch dazu während einer Rettungsmission.

    Auch sehr schade Shawn Doyle als eindimensionales Arschloch dazustellen, ich mochte ihn als vieldimensionalen Fiesling in The Expanse sehr.

    • Serienfan sagt:

      Ich würde ja gerne mal eine Verbotsliste für Drehbuchautoren rausgeben.

      Ein Punkt darauf wäre: Sag niemals, „es ist nicht genug Platz für alle“. Denn es ist IMMER genug Platz.

      Das war auch in der „The Orville“-Folge „Primal Urges“ so, als in einem Shuttle angeblich nur für „die Hälfte“ der Nyxianer Platz war. Die anderen waren dem Tod geweiht. Und als man dann die Szene im Shuttle sah: Ich war schon in U-Bahnen, in denen Leute dichter gedrängt standen.

      Bei sowas denke ich immer: Leute! Ich gehöre der Generation an, die gesehen hat, wie sich bei „Wetten dass…?“ ein Dutzend Leute in eine Telefonzelle quetschten. Erzählt mir keinen Käse von „zu wenig Platz“.

      Auch im Seasonauftakt von „Discovery“ (mehr hab ich ja nicht gesehen) war so eine Szene, in der angeblich nicht alle in so eine Art Rettungskapsel reinpassten. Drei Leute mussten zurückbleiben, und bei der zweiten Fuhre wurde es dann brenzlig (und einer starb). Für die paar Minuten hätten die sich doch locker alle gleich beim ersten Mal reinquetschen können.

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    • Ichwieder sagt:

      Das war doch schon in der anderen Folge so, wo die Raumstation evakuiert werden sollte – da wäre auch ganz bequem Platz gewesen bei der ersten Rettung… Oder haben alle solche Angst, im Angesicht des drohenden Todes, sich mal ineinander zu quetschen?

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    • Tabularius sagt:

      Es geht uU. aber nicht nur um den rein physikalischen Platz.
      Bei einem Raumschiff gibt es sicherlich irgenwann eine Grenze ab wann die Lebenserhaltung überfordert ist (würde natürlich erst nach ein paar Stunden oder Tagen zum tragen kommen)

      Und bei einem Shuttle oder einer Rettungskapsel gibts es sicherlich auch ne maximale Zuladung. Irgendwann kann das ding ggf. auch gar nicht mehr abheben.

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    • FordPrefect sagt:

      Absolut in der 4.02 mussten sie ja eigentlich einfach nur abdocken und Wegdriften von der Station, da hätten alle für 5 Minuten sich mal zusammen reißen können.

      Wir haben auch alle gemeinsam Gelacht, als wir diese Mini Kolonie gesehen hatten. Und als dann noch erwähnt wurde, dass lächerliche 1200 Personen evakuiert werden müssen… Ja ne, das hat sich in der Lagebesprechung etwas dramatischer angehört.

      Allgemein habe ich das Gefühl, dass die STD Autoren 0 Ahnung von Größen, Geschwindigkeiten und Entfernungen haben. In Jeder Folge muss ich Mittlerweile an das 30 Speed Kid denken.
      https://img-9gag-fun.9cache.com/photo/ao95Mg0_700b.jpg

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  18. frank sagt:

    wo bleibt eigentlich die kritik zu 4.06?

  19. Gast sagt:

    Nacht auch..Lizenz-Gründe..JP?..Kommentat zur letzten Episode..ich weiss nicht, wie Gast es meint..ich grundsätzlich ja auch nicht..ich wollte nur anmerken, ich bezog mich bei allen Kommentaren zum Gelaber immer auf den englischen O-Sprech..und da klingt Burnham tatsächlich so nach Ba ba…Bababa..Ba Ba..Book ist da..eben so Hipp-Hopp-mäßig hingerotzt..egal…Frohe Weihnacht…ihr Lieben….durchgeknallten..

  20. bergh60 sagt:

    Google Übersetzer meint :
    Night also..Licensing reasons..JP? .. Comment on the last episode .. I don’t know what guest means .. I basically also don’t .. I just wanted to say that I always referred to all comments on the gossip in the English O-Speech .. and Burnham actually sounds like Ba ba … Bababa..Ba Ba..Book is there .. just as hipp-hopp-like gushed .. it doesn’t matter … Merry Christmas … dear ones … crazy ..

    Ansonsten Frohe Weihnacht Euch allen und einen Guten Rutsch.

    BergH

  21. Sander sagt:

    Möglicherweise haben mich die durchwegs grauenvollen ersten vier Folgen dieser Staffel einfach zu sehr abgestumpft, aber ich muss sagen: Die hier fand ich bisher die Beste. Und mit „die Beste“ meine ich „die am wenigsten Grässliche“.
    Der Einstein mit dem Tatoo auf der Stirn war irgendwie noch unterhaltsam, die Moral-Lektion mit den Gefangenen war nicht die Übelste bisher und das Geheule hielt sich in zeitlich engeren Grenzen als normalerweise.
    Hätte bei mir so zwei, vielleicht sogar zweieinhalb Sterne bekommen.

  22. FordPrefect sagt:

    Ich habe auch absolut nichts Gefühlt als diese Kugel übergeben wurde.

    Was ich auch besonders absurd an dieser Lebensbaumkugel Geschichte fand. Wo hat er sie Versteckt, bevor er si ein der Zelle Versteckt hat?
    Die Antwort weiß Tarantino:
    https://youtu.be/4bkDEVieAj4?t=40

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