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Kleinverlag im Interview (Teil 1)

Kleinverlag im Interview (Teil 1)

Eigentlich wollte ich aus Michael Haitel (Chefunterhändler des Deutschen Science-Fiction-Fanclubs) alles zum Thema „Kleinverlage, die heute noch Science Fiction herausbringen (sind die irre!?)“ herauspressen, da er selber einer ist. Praktisch ein Kleinstverlag mit Bauch. Dass dieses Interview dann doch seit 4 Monaten auf meiner Platte schlummerte, lag an 2 Dingen: Erstens haben wir uns fürchterlich verquatscht (laaaaang!) und zweitens liest es sich mit etwas Abstand dann doch wie hemmungslose Werbung für die von ihm veröffentlichten Schinken… (laaaang… -weilig?)


Daher bitte ich an dieser Stelle darum, bitte KEINE der Bücher vom Michael zu kaufen, um UNS nicht dem Vorwurf der Kommerzialisierung auszusetzen. Dankeschön.

Trotzdem: Wer zwei SF-Narren dabei zulesen möchte, wie sie intim über das Veröffentlichen von eher kleineren Auflagenmengen sprechen, über „Abzockverlage“ und den Antichristen (Auch „Heyne“ genannt), der möge einmal schauen, ob er weiter unten noch was sieht. Also NACH dem Durchlesen der flimmerigen Textwüste. Ich hoffe auch, dass ich dem Michael mit meinen nervigen – und kritischen – Nachfragen nicht zu nahe getreten bin. Wobei: Bei seinem Bauch ist das ja eigentlich physisch kaum möglich, hahaha! – Ha? … Ha.


Klapo: Michael. Du druckst, lektorierst, korrektorierst und verlegst Bücher, bis sie keiner mehr findet (haha, Hammergag?).

M. Haitel: Ja, der war wirklich Hammer. Danke.

Klapo: Langjährige Übung, mein Freund.

M. Haitel: Die Reihenfolge stimmt aber nicht. Zuerst lese ich, dabei korrigiere und lektoriere ich, das ist so eine Art Zwang. Krankhaft noch nicht, aber mein Plüschologe schaut mich öfter seltsam an.

Klapo: Verstehe. Ich schaue mir auch gerne anderer Leute Texte an. Aber nur, wenn ich dabei alles rot anstreichen und ihnen danach genüsslich die »Dass mit Doppel-s«-Regeln aufdröseln darf.

M. Haitel: Jaja, vielleicht solltest du lieber Maler werden? Rotvollflächen mit Doppel-s-Ligaturen … hört sich spannend an.
Jedenfalls mache ich dann Layout und Druckvorlagen und dann überlasse ich das Werk anderen Fachleuten, die wirklich den Druck machen. Bislang habe ich nicht wirklich selbst »verlegt«, aber das ist eine Feinheit – die auch seit einigen Tagen nicht mehr stimmen würde, denn seit 10. Mai 2010 habe ich einen richtigen, richtigen, richtigen Verlag mit richtigen eigenen ISBN und einer richtigen eigenen Buchhaltung, weil das Finanzamt das so haben mag.

Klapo: Wo stehen die meisten deiner Druckerpressen? Ich gehe davon aus, dass in deinem Keller nicht die Decke durchhängt, weil im Wohnzimmer der Maschinenfuhrpark steht?

M. Haitel: Keine Ahnung. Ich arbeite mit Books on Demand in Norderstedt, manchmal – aber seltener werdend – auch mit Maro in Augsburg – einer richtigen Druckerei –, manchmal auch mit complett|druck in Passau – ein alter neuer oder neuer alter Bekannter, ich weiß es nicht –, und ganz gerne auch mit der maltesischen Druckerei, an der es mir erlaubt war, Geschäftsanteile zu halten. In meinem eigenen direkten Umfeld habe ich diverse Digitalkopierer zur Verfügung, aber für eigene Buchproduktionen sind die nichts. (Heftchen gehen gut damit; ein Sharp MX-2600 hat sogar einen Sattelheftfinisher mit Heftfunktion … grinz …)

Damit man das sprichwörtliche Heft auch bei Kinderkrankheiten nicht aus der Hand geben muss: Hier sehen wir Michael Haitel beim liebevollen Fiebermessen an seinem… „Scharf“. (*Fauch*)

Klapo: Dein Schwerpunkt ist Science Fiction, damit nicht allzu zu viel Geld in deine Quantenkasse gespült wird.

M. Haitel: Natürlich ist mein Schwerpunkt nicht SF – mein Schwerpunkt ist mein Bauch, mit gutem Weißbier gefüllt am schwerpunktesten. Der Schwerpunkt des Verlagsprogrammes ist … naja … bisher SF, richtig. Oder auch nicht. Ich bin flexibel. Es gibt viele Themen – wie man auf der Website meines Verlages ja auch sieht –, die mich interessieren und zu denen ich Bücher machen möchte. Das für einen SF-orientierten Verleger seltsam abwegig scheinende Thema Ikebana zum Beispiel hat für mich deutlich mehr Bedeutung, als nur relativ einfach Bücher zu verkaufen (und Ikebana-Bücher verkaufen sich wirklich einfach, der deutschen Community sei Dank).

Klapo: Hab’s jetzt mal gerade gegoogelt. Hielt »Ikebana« vom Namen her für ein besonders hippes Raumschiff – aus Griechenland oder so. Stattdessen ist’s »Die japanische Kunst des Blumenarrangierens«. Ich hoffe aber, dass wir gleich noch verstärkt über SF sprechen können.

M. Haitel: Nein, Ikebana ist korrekt die »japanische Kunst des Blumensteckens«. Der Unterschied ist in der Tat relevant, denn es sind die westlichen Kulturen, die Blumen arrangieren – nicht nur durch Stecken –, während die Japaner tatsächlich Blumen »stecken«.
Aber über SF können wir natürlich auch gerne reden :)

Klapo: Seltsamerweise möchtest du, wenn du ein Manuskript annimmst, keinen Druckkostenvorschuss haben, wie so manche Abzockerverlage in der Branche, die jeden Rotz ungeprüft drucken, solange die Überweisung des »Autors« stimmt. Der dann auch mal ein Legastheniker sein darf, der auf fünfhundert Seiten seinen eingewachsenen Zehennagel beschreibt. Und da ist dann noch nicht mal das Lektorat mit drin, das normalerweise zwischen 2 und 3 Euro pro Standardseite kostet, wenn man sich privat einen dieser menschlichen Tipp-Exer sucht.
Bei dir ist das alles anders. Bist du sicher, dass du völlig seriös bist?

„Wir suchen SIE! Wo sind sie denn?!? Schreiben sie doch endlich was, ey!! Buntstifte werden vom Verlag gestellt!!“ – Ich schreib‘ mich ab: Bei bestimmten Verlagen wird schon auf der Hauptseite mehr um Autoren geworben als um zukünftige Käufer/Leser. Wobei diese wohl mit dem Schreiberling identisch sein dürften…

M. Haitel: Ob ich seriös bin, kann ich nicht beurteilen. Der Grund für mein Modell ist ein seltsamer Versuch, einen Spagat hinzulegen, obwohl man an einer empfindlichen Stelle was hängen hat, das dabei abreißen könnte.
Druckkostenzuschussverlage machen ihr Geschäft aus dem Grunde, wie alle anderen Menschen ihre Geschäfte machen: Geld verdienen, Erfolg haben, sein eigenes Leben finanzieren, vielleicht noch Mitarbeiter einstellen und bezahlen können. Eigentlich ist daran nichts Verwerfliches.

Klapo: Das sagt der umstrittene Fernsehsender 9Live von sich sicherlich auch. »Achten Sie auf ihr Telefonverhalten«, heißt es da ja oftmals, bevor man hemmungslos beschissen wird.

M. Haitel: Es stellt sich die Frage, ob der, der einen solchen Sender sieht, nicht beschissen gehört.
Aber egal … Problematisch ist bei solchen Druckkostenzuschussverlagen oft, dass sie den potenziellen Autoren quasi verheimlichen, dass es auch günstiger ginge. Da werden alten Menschen Verträge aufgebrummt, die nicht nur viel Geld kosten, sondern auch Buchauflagen mit sich bringen, die die Alten in ihrer Altenunterkunft im Heim schon räumlich nicht mehr unterbringen können.

Klapo: Erinnere mich daran, dass ich meinem Vater niemals einen Druckkostenzuschussverlag zeige.

M. Haitel: Mußt du ja auch nicht, du kennst ja mich. – Problematisch ist auch, dass das, was diese Verlage anbieten, gar nicht wirklich geliefert wird. Ich habe einmal für einen solchen Druckkostenzuschussverlag Texte erfasst – sprich: abgetippt – und dabei gleichzeitig korrigiert und lektoriert. Ich weiß, wie grottig solche Manuskripte sind, aber ein professionelles Lektorat gibt es auch hier nicht, egal, wie teuer es verkauft wird; vielmehr müssen die Texterfasser für Preise unter 1 Euro pro 1000 Zeichen ein Lektorat mit erledigen. Und das ohne jeglichen Kontakt mit dem Autoren, ohne jede Möglichkeit, wirklich hilfreich zu sein.

Komisch: Die meisten Fehler sieht man erst, wenn das Papier bereits aus dem Drucker quillt und der Inhalt desselben einem für die Aberkennung des Grundschulabschlusses empfiehlt.

Klapo: Ich frage mich immer, wer denn überhaupt Lektor wird. Ich fühle mich relativ sicher in der Rechtschreibung, interessiere mich sogar für ihren Werdegang und ihren Familienstand, käme aber trotzdem niemals auf die Idee, alles richtig schreiben zu wollen. – Oder gar zu können. Sind Lektoren nicht ein Menschenschlag, der für eine Stelle beim Finanzamt einfach zu pingelig ist?

M. Haitel: Nein. Ich kann dir sagen, warum ich mich als Korrektor und Lektor beschäftige. Einerseits, weil ich es kann. Zugegebenermaßen nicht angeboren, auch nicht angelernt; nach dem, was ich gelernt habe, bin ich Altrechtschreibler. Dass ich die neue Rechtschreibung einigermaßen beherrsche, verdanke ich einer Software – dem Duden Korrektor –, die ich für ausgesprochen gut halte.
Wichtiger jedoch ist für mich, dass es mir wichtig ist, die deutsche Sprache zu pflegen und hochzuhalten. Nicht selbst; ich halte mich nicht wirklich für einen Schriftsteller, auch wenn ich mal solche Ambitionen hatte und auch wenn meine Schreibgeschwindigkeit für einen Massenproduzenten à la Konsalik geeignet wäre. Aber ich liebe die deutsche Sprache und jedes Vergehen an ihr bereitet mir körperliche Schmerzen. Darüber hinaus ist es so, dass man als Autor mit seinen Ideen, seinen Fantasien kämpft und sich nicht gleichzeitig auch noch auf Orthografie und Rechtschreibung konzentrieren kann – und da kommen solche Handwerker wie ich ins Spiel, die einen Text lesen – wenn sie ihn veröffentlichen wollen, ja sowieso –, ihn durchkorrigieren und so als erster Leser gleichzeitig Hinweise auf Unstimmigkeiten, Unsauberkeiten, Unebenheiten und andere Uns geben können, was ich für mich gerne als »kleines Lektorat« bezeichne.
Sprache in Schrift und Wort ist etwas Erhaltenswertes. Und wenn man jemandem damit helfen kann, der gute Ideen, aber nicht die perfekte Sprachkraft sein eigen nennt, dann sollte man es tun. Ich bin auch nicht perfekt. Aber die meisten Autoren, denen ich bislang zurückmeldete, was an ihrem Werk aus meiner Sicht zu beanstanden wäre, waren nicht beleidigt oder böse.

Klapo: So weit, so gut …

M. Haitel: Naja. Die Erfahrungen mit den Druckkostenzuschüsslern waren nicht der Grund, warum ich heute tue, was ich tue. Oder versuche, zu tun.
Wenn ich ein Manuskript erhalte und mich weiter damit beschäftige, dann hat das seinen Grund. Vorherige Kontakte, Emails, vielleicht ein Telefonat. Manuskripte, mit denen ich mich beschäftige, wurden mir nicht einfach geschickt, sondern angeboten.

First Contact: Michael freut sich über jedes Angebot, das besser als… total Scheiße ist. (oben: total herziges Symbolfoto)

Klapo: Also täte man als schreibender Interessent gut daran, sich bei Dir vorher als Schornsteinfeger, Zeuge Jehova, riesengroßer »Fan« oder »Freund eines Freundes« eingeschmeichelt zu haben?

M. Haitel: Unsinn – und das weißt du. Ich habe auch schon ein Werk abgelehnt, weil es mir thematisch nicht ins Programm passte – oder in den Kram, wie man will. Wenn ich dann anfange, ein Manuskript zu lesen, um herauszufinden, ob es mir und meinem Programm taugt, dann korrigiere und lektoriere ich automatisch auch. Alles, was nicht in Buchform vorliegt, lese ich entweder am Bildschirm mit Duden Korrektor und der rechten Maustaste oder auf einem Laserausdruck und einem Filzstift. Das ist, wie erwähnt, praktisch ein Zwang. Oder auch Vernunft. Denn so töte ich drei Fliegen – Lesen, Korrigieren, Lektorieren – mit einem Mausklick oder einem Stiftstrich.

Klapo: Aber du willst überhaupt keine Kohle für dein Lektorat, was einen Privatmann recht schnell weit über 1000 Euro kostet, das ist doch nicht koscher … oder?

M. Haitel: Zu diesem Zeitpunkt besteht dafür kein Grund. Ich habe ja außer Lesen noch nichts geleistet. Oder nichts, was ich nicht sowieso geleistet hätte, weil ich das Manuskript gelesen hätte.

Klapo: Die Verkaufszahlen deiner Bücher lesen sich jetzt nicht sooo beeindruckend, dass sich die vielen Stunden des Korrigierens lohnen würden.

M. Haitel: Das sieht man leicht falsch, aus ähnlich typisch deutschen Gründen. Frank Böhmert, einer meiner Autoren, ist mit seinen über siebzig verkauften Exemplaren seines »Ein Abend beim Chinesen« (AndroSF 6) nach nicht ganz einem Jahr – das Buch erschien im Dezember 2009 – durchaus zufrieden. Man kann es in seinem Blog nachlesen (frankboehmert.blogspot.com).

Klapo: Eine Putzfrau auf den Pyrenäen verdient da sicherlich mehr in der Stunde.

M. Haitel: Mag sein …

Klapo: Und es kann sich doch erst am (miesen) Schluss des Manuskripts herausstellen, dass die ersten zwei Drittel gar nicht erst hätten lektoriert werden sollen.

M. Haitel: Nein, das merkt man deutlich vorher. Wenn ein Manuskript erst im dritten Drittel schwächelt, lohnt es sich, es zu überarbeiten.

Wer an „Lektorat“ denkt, hat vermutlich sofort die Zeiten vor Augen, in denen sich viele Schuljungs entschieden, dass Rot nicht ihre Lieblingsfarbe werden sollte. Dabei hat sich das Bild vom Lektor durchaus gewandelt. Auch wenn die Google-Bildersuche bei dem Begriff „Lektorin“ hauptsächlich bebrillte Lehrerinnen zeigt, die sich aus kieferorthopädisch nicht klärbaren Gründen das Kinn stützen müssen…

Klapo: Willst du dafür wirklich nichts vom Autoren sehen an grün-blau Bedrucktem?

M. Haitel: Nein. – Das ist so ein Problem in Deutschland. Entweder darf Service und Dienstleistung gar nichts kosten, oder – wenn es gar nichts kostet, dann ist das dubios.

Klapo: Stimmt sicherlich. Sorry für das bohrende Nachfragen. Eigentlich sind wir Verwandte im Geiste: Würde ich alles zusammenzählen, was ich kostenlos zusammengeschrieben und im Netz verteilt hätte, müsste man mich wohl auch für irre halten.

M. Haitel: Grundsätzlich kommt das Thema Kosten jedenfalls erst zur Sprache, wenn es daran geht, über ein Buch zu reden. Und selbst da kostet das den Autor nicht unbedingt etwas – wie bei einem Druckkostenzuschussverlag.

Klapo: Trotzdem: Wo bleibt denn da dein Gewinn?

M. Haitel: Wenn ich wüsste, wo mein Gewinn bleibt, hätte ich ihn sicherlich längst auf meinem Konto eingesperrt.

Klapo: Ha! Touchè für meinen tollen Gag in der Einleitung!

M. Haitel: Aber um Gewinn geht es mir auch gar nicht. Ich möchte Bücher machen. Machen. Nicht verkaufen. Nicht Geld zählen. Nicht Gewinne einstreichen. Nicht fette Autos kaufen und dicke Reisen machen. Die letzten beiden Punkte sind natürlich gelogen, aber ich bin hinreichend objektiv eingestellt, um zu wissen, dass ich mit dem Machen von Büchern keine fetten Autos kaufen und keine dicken Reisen machen kann.

Klapo: Und wie kommst du auf deiner Webseite darauf, dass dich alles in allem keine 200 Euro kostet? Das ist sehr günstig – und ich habe mich durchaus mal umgehört, um das sagen zu können!

M. Haitel: Das ist unkomplizierte Mathematik, sofern es um die Veröffentlichung von Büchern bei der Books on Demand GmbH in Norderstedt geht. In deren Classic-Programm fallen EUR 39,- für das sogenannte Mastering an, d. h., für den Vorgang, dass ich denen die PDF-Druckvorlagen hochlade und die diese bis zur Fertigmeldung der Buchdaten verarbeiten. Darüber hinaus schließe ich einen Vertrag ab, der mich fünf Jahre lang an diesen Deal bindet, und während dieser fünf Jahre zahle ich EUR 1,99 pro Monat für die Vorhaltung der Daten auf BoD-Servern. Macht zusammen EUR 158,40 für fünf Jahre Buch.


(Fortsetzung in Teil 2)

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Artikel

von Klapowski am 14.03.11 in All-Gemeines

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Kommentare (5)

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  1. das obst sagt:

    herr haitel sollte lieber mal was dafür tun, den sciencefiction-club deutschland (sfcd) endlich aus seinem dauerschlaf zu holen – oder ihn zumindest in würde sterben lassen. momentan erinnert der club an einen ausgedorrten komapatienten, der nur noch durch künstliche beatmung am leben erhalten wird.

    da geh ich doch lieber zu den gleichlautenden kollegen vom fettabscheiderverleih:
    http://scfd.de/

    zu der frage, warum es kleinverlage in deutschland so schwer haben: dafür gibt es viele gründe und einer davon ist sicherlich die oft mangelhafte qualitätskontrolle. ich weiß nicht, wie die auswahlkriterien dieser verlage aussehen. aber wenn ich mir so anschaue, was bei wunderwald und co veröffentlicht wird, kann ich nur selten was wirklich lesenswertes entdecken. scheinbar wird jeder hobbyautor, der weiß wie man eine tastatur bedient, sofort engagiert. was dann auf den büchertischen landet, kann manchmal sogar von einem schlampigen grundschulaufsatz überboten werden.

  2. Speedomon sagt:

    Wird Teil zwei eigentlich noch in diesem Jahrzehnt nachgeliefert?

    • Klapowski sagt:

      Nein. Der Michael und sich haben uns etwas auseinander gelebt.

      Interessanter fände ich sowieso mal einen ANDEREN „Buchschaffenden“ für eine eventuelle Fortsetzung des Themas. Wenn ihr also mit Nachnamen „Heyne“ oder „Eschbach“ heißt, könnt Ihr Euch gerne bei uns melden.

      Antworten
    • Speedomon sagt:

      Hmm, hat er dein Skript abgelehnt? War ja doch etwas abrupt und abbrecherisch, das Ende, vermutlich ist das Gespräch noch viel länger gegangen nur Zeit und Lust zum transkribieren haben gefehlt. Schade, aber gut.

      Irgendwer mit dem Namen Heini müsste sich doch finden lassen? Ok, wohl eher nicht als Nachnamen…

      Antworten
  3. Nestroy sagt:

    Mich hätte ja auch noch der Kontext zu das mit dem Antichristen (auch „Heyne“ genannt) interessiert.

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