Film- und Serienkritiken

Der Latinum-Standard des Star Trek Universums

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„Star Trek – Starfleet Academy“ – 1.02 – „Beta Test“ – Review

„Star Trek – Starfleet Academy“ – 1.02 – „Beta Test“ – Review

In der zweiten Folge von „Starkfleet Parody“ kommt eine Delegation Betazoiden auf die Akademie. Weiß gewandet und mit einem Ziel: Eine Allianz für unterwürfige Sabberlappen. Und für Freunde von kitschiger Klavierspielmusik im Hintergrund. Doch was ist das? Uneinigkeit durchwabert die strahlenden Hallen der 10 Quadratkilometer großen Himmelspforte? – Na, vielleicht kann Caleb einer der Begleiterinnen ein paar akrobatische Tricks beibringen, um die Allianz zu retten. Aber natürlich nur mentale Akrobatik. Beim Knutschen würde der luxanische Gedenkstein aus der Zahnspange fallen.


Okay, JETZT geht es los, dass uns die Autoren sagen:

„Ihr interessiert euch für Star Trek? Ferne Sterne, unbekannten Lebensformen, Wesen aus mysteriöser Materie? – Ja, WIR auch!
Tja, aber was sollen WIR schon machen? Die Starfleet-Studenten haben halt keinen Bock darauf!“

– Der Holodoc stellt einen selbstreplizierenden(!) Schleim vor und streut ein paar Boomerwitze ein? Schon schmeißt sich die Hälfte der Klasse weg. („HAHA! Wenn wir sterben, bekommen wir eine Sechs! Jetzt habe ich es kapiert!“ – „Äh… Das war vor 12 Stunden, Dude. Geh endlich ins Bett!“)

– Im Geschichtsunterricht werden alte Steinplatten aus dem Bestand der USS Stockfootage besprochen? Schon können sich die Studenten nicht mehr halten: „Gibt es einen Mythos über krasse Fischwesen, die irgendwie… äh… Fischwesen sind? Den eigentlichen Gag müssten Sie selber einfügen, Herr Lehrer.“

– Es gibt eine Ansprache darüber, wie das Universum moralisch verbessert werden soll? Schon schwenken wir rüber zu den Leuten vom benachbarten „War College“. Und zu „Duty!“-Geschrei. Tja, irgendwoher müssen ja die Szenen kommen, die wir in 10 Jahren als typisch für die Trump-Ära analysieren dürfen.
Star Trek als „Spiegel seiner Zeit“ und das restliche Gelaber halt.

– Jet Reno erzählt erst was über den Discovery-Zeitsprung und dessen physikalische Bedeutung, aber muss dann spontan an ihrer Konsole rumspielen? Super, kann ich MEIN Handy ja wieder weglegen…

Dazu passt ja, dass Drill Sergeant Halb-Jem’Hadar sagt: „Es geht nicht um Waffen hier. Sondern um MICH!“ – Keine Ahnung, warum genau. Irgendeine Psychostörung nach einem traumatisierenden Dickenwitz entwickelt? Oder bereits zwei Armeen ausgeschaltet, indem sie sich auf sie gesetzt hat?

„Private Paula? Sie haben in der Quantenphysik-Stunde drei Katzen in Kisten getötet! Sofort drei Runden um den Block.“ – Draußen steht ein echter Schrei(n): Im „Boothby Memorial Park“ (kein Witz!) rennen nicht nur die Selbstreferenzen im Kreis… Haben Sisko und Picard eigentlich jemals von ihren einhundert Liegestützen unter Sergeant Sadistimo berichtet?

Übrigens habe ich hier erst bemerkt, dass ich vorgestern den Vorspann der Pilotfolge weggedrückt hatte.

Eigentlich gäbe es dazu viel zu sagen… Lobendes wäre aber nicht dabei. – Wenn man z.B. schon eine CGI-Blume aus einem Boden wachsen lässt, kann man doch wenigstens echten Boden filmen, keine Textur-Tapete mit N64-Ektoplasma drauf? Und wieso muss ich an Nordkoreanische Propaganda denken, als die rosa Blütenblätter durchs Vorderhaus wehten?

Fehlte nur ein Flugzeugträger mit draufgemalter Faust. Neben einem Vulkaniergruß?

Und geht es nur mir so, oder hätte ihr euch auch eine ANDERE Alienfigur für den plötzlichen Trend zu komplett animierten Wesen gewünscht?

„Und was machst du heute so, Stony?“ – „Nicht zu oft auftauchen. Viel zu teuer.“ – Steiner, sein eisernes Kreuz: Dieser Klumpenkoloss entstammt natürlich der eingestellten Trek-Kinderserie „Prodigy“. Ein erster Hinweis auf die Laufzeit von Starfleet Academy? Und dass die angepeilte Zielgruppe ebenfalls exakt DIESES Babyface aufweisen sollte?

Die ersten 15 Minuten der Episode darf man getrost wie holografisches Wasser durch die Hirnhirse rauschen lassen:

– Wer hat was illegal gehackt? Das gäbe nämlich einen Eintrag ins Klassenbuch. Oder eine Comedy(?)-Routine von der weiblichen Jem-„Isst du das noch auf?“-Hadar.

– Wer hat eine Bananenallergie und will nicht mit seinem Erzfeind die Stube teilen? Bitte auch NICHT hinterfragen, warum die Raumzuteilung gefühlt erst Tage(!) nach der Pilotfolge erfolgt. Aber okay, genug Sofas stehen ja in der Lobby rum.

– Die Mutter von Caleb ist nach 15 Jahren immer noch verschwunden. Das wird ihr eine Lehre gewesen sein? Die klaut nie wieder ein Stück Brot oberhalb von 1,5 Gramm, harrharr!

– Es geht um Betazoiden hinter einer psyonischen Planetenmauer, die sich dort seit 100 Jahren verstecken. Eigentlich will man aber nur Holly Hunter zeigen, die verpeilt auf Tischen sitzt und laut aus ihrer Tasse schlürft. Kann ich angesichts der mageren Hauptgeschichte verstehen. (*Livecam für eigenen Rülpsreflex aufstell*)

Was ist jetzt eigentlich der Deal bei ihrem Verhalten? Einfach nur schräg sein, weil’s versehentlich kultig sein könnte? Oder einfach keine Lust auf’s Schauspielern? (Ihr Agent: „Frau Hunter macht nur mit, wenn sie nicht weiß, wann die Kamera läuft!“)

„Neeein, der giftige Schleimpilz ist ausgebrochen!“ – „Kein Problem, das Schlagsahne-Sprüh-Hologramm sorgt dafür, dass sie mit Cremegeschmack auf der Zunge sterben.“ – Alex Kurtzmans Cum-Shots in die Trekkiegesichter sind seit 7 Jahren legendär… Und im Staffelfinale fahren vermutlich Clowns auf Einrädern rum und rufen: „Die Sahnetorte im Gesicht ist von Bajor“?

Trotz aller Kritik:

Interessant finde ich es schon, dass sich Leute, die teilweise „Strange New Worlds“ und „Picard“ (Staffel 3) okay fanden, sich besonders über DIESE Serie hier aufregen. Dabei ist „Starfleet Acadamy“ tatsächlich das, womit man am entspanntesten umgehen kann.

Hätte nie gedacht, dass ich das sagen würde!

– Immerhin sind die unsicheren Loser hier keine Kultfiguren wie Picard. Oder gar fertige Offiziere wie Burnham, die trotzdem undichte Augenränder haben..

– Die ganze Serie ist konzeptionell eher „Buffy“ als „DS9“. Wenn auch eher die schlechten Folgen von „Buffy“.

– Trotz des ganzen Schwachsinns ist das immer noch realistischer als das vielgelobte „Lower Decks“, wo Kadetten als „Müllmänner auf Abruf“ auf dem Flur pennen mussten.

– So egal die ganze Serie auch ist: Bisher behauptet sie wenig Bedeutungsschwangeres. Ändert sich natürlich noch, aber ich kann DANN ja immer noch meckern.

Somit hatte ich teilweise nicht alle paar Sekunden ein beschissenes Gefühl, sondern erst beim kurzes Kopfkratzen zwischen den Szenen. („Äh, und WAS GENAU hat den Alex hierauf so rattig werden lassen? Section 31 war doch ein komplett anderer Fetisch?“)

„Was soll das heißen? Wieso ‚leicht und unbeschwert‘? Und was ist überhaupt ein Rafaelo?“ – Manche nennen es Rock, andere einen Gürtel: Das erste Love Interest darf nicht fehlen. Natürlich mit Dialogen, bei denen die eigenen Ohren zur Seifenfabrik werden.

Ein bisschen interessiert hat mich sogar die politische Verhandlung mit der gehörlosen Betazed-Deligation („Wir verlangen 12 Kriegsschiffe zu unserem Schutz. Und Vetorechte bei Strafzöllen ab 250% aufwärts“), aber dieses Gefühl war schnell wieder vorbei, als man absichtlich(!) den vollgeschmierten Caleb in die erste Reihe setzte. Was auch immer man sich davon erhoffte. Mitleid von den Aliens? „Ich füüühle das Bedürfnis nach Feinwaschmittel im Publikum.“

Aber all diese Ablenkungen sind kein Bug, sondern ein Feature. So ein Gehirn will ja auch mal Pause machen von all den anstrengenden Ansprachen und politischen Happenpappen mit nur zwei Kalorien pro Viertelstunde… Wie stellte es der Betazoid zu Beginn dar? „Das wird eine eher kurze Verhandlung.“ – Verstehe ich. NATO-Gespräche in einer Gymnasiasten-Aula neigen eh dazu, kurz gehalten zu werden?

Und wegen dem ständigen Trip nach Ablenkungshausen fängt Caleb auch bei einem klärenden Gespräch mit Mutti Lümmelbein plötzlich an zu würgen („Feuerfrucht? Igitt!“). Danach wird er von einem kulinarisch informierteren(?) Wartungsroboter am Fenster ausgelacht.

Wegen dieser „Guck, guck, guck!“-Mentalität sieht man z.B. auch einen sinnfrei eingebauten Exocomb (siehe TNG. Das war vor 800 Jahren!) ständig den Platz wechseln, während eigentlich über andere Dinge gesprochen wird. Und ja, solche Abschweifungen funktionieren sogar bei MIR manchmal, tut der Serie aber keinen Gefallen. Vor allem nicht, wenn nach 30-40 Minuten – kein Witz – mal die RICHTIGE Story anfängt.

Oder was man – mit bunter Schminke und Schrottresten – als eine solche darstellen möchte.

Das wäre so, als hätte man bei DS9 erst mal 2-3 Episoden lang Quark gezeigt, der Dabomädchen für „Ringelpiez mit Anfassen“ castet, um dann mal laaangsam den Sisko auf die Wurmlochwesen treffen zu lassen – natürlich mit dem üblichen Ausruf eines Forschers: „Ist ja vollkommen abgefahren, Alter?!“

„Die nächste Mission wird sehr wichtig, Caleb! Wir brauchen die Besten der Besten!“ – „Hey, dieser holografische Apfel schmeckt ja wie holografisches Wachsobst?“ – Sie nannten ihn nur den Beißer: Caleb wird als aufmüpfiger, schnell gelangweilter Grenzdenker dargestellt. Das kann man machen. Aber WARUM? In seinem Star Trek-Film „Auf der Suche nach Mister Mutti“ etwa keine Reiseplanung gemacht? Nie irgendwas organisiert, diplomatisch geglättet, klug durch’s Leben navigiert?

Calebs Liebensabenteuer plätschern derweil dahin wie damals der Schnulzenschleim von dem … Dings? Na, der Fiese mit dem späteren Helm. Mit Padme. In Episode 2 von Star Wars?
Wobei HIER immerhin solche Dialoge locken, wie:

„Lass mich mal hinter den Vorhang deines Lebens gucken.“

oder:
(gaaanz clever eingebundene Fanservice)

„Du hast da was auf den Zähnen.“ – „Hihi. Das ist das Auge von Luxor. Eingeschmiedet in die Ringe von Betazed.“

Und das ist noch nicht mal von mir übertrieben/umgeschrieben!

Ganz schlecht funktionieren auch die ganzen „Ist das abgefahren und weird!“-Dialoge. Zum Beispiel, als die junge Dame erwähnt, dass Hochzeiten auf Betazed nackt vollzogen werden. – Man sollte meinen, dass JEDER, der bereits durch’s Universum getingelt ist und mehr als anderthalb Alienrassen kennenlernen durfte, bei solchen Sachen wie „Kleidung mal kurz weglassen“ nicht gleich zum kichernden Dorfheiligen mutiert.

Was kommt als nächstes? Fragen wie: „Stimmt das, dass Klingonen scharfkantige Dinge in den Händen mögen? Tut das beim Rosenkranz-Beten nicht weeeh?“

Und wie kitschig ist es, dass man ausgerechnet mit Schnulzmusik zur Walbeobachtung stampft, um sich gegenseitig zu verführen? Wofür braucht man das blaustichige Geheule mit integriertem ST4-Seitenhieb eigentlich? Ihr seid doch eh schon seit Minuten rattig aufeinander?

Und ist der Verzicht auf eine ECHTE Romanze etwa der Angst geschuldet, dass man sich auf den letzten Metern um den Vorwurf der Seifenoper herumdrücken wollte? Wenn ja, wieso durfte der Beleuchter dann derartig freidrehen?! („Waaah! Dieses herrliche Licht! Ich möchte mit ihm viele photonische Babys machen, lechz!“)

„Ihr Betazoiden müsst verstehen: Ihr liegt um eine Dekade(!) zurück mit eurer Technologie. Entweder ihr werdet Mitglied oder unser neuestes Grönland. 728 haben wir schon.“ – Die haben alle Druck am Stecken: Die Argumente, mit denen Betazed hier bearbeitet wird, rangieren zwischen „verständlich“ und „Wofür braucht ihr die Gedankenleser unbedingt? Habt ihr kein Palantir mehr?“

Inszenatorisch finde ich die Serie – und diese Episode – fast gelungen! Klar, das orangefarbene Licht und diverse Einstellungen triefen vor Schmalz und Sülzfarben, siehe auch die klischeehafte Plastikstimmung auf dem Schulhof. Aber teilweise gibt es echt laaange (getrickste?) Kamerafahrten mit fünfzig Statisten, dem Holodoc beim Operngesang, digitalen Wesen und anderen Elementen. Ohne sichtbarem Schnitt, wohlgemerkt. Muss sauteuer gewesen sein (siehe die Party bei Minute 0:40)!

Das trägt tatsächlich auch die murksigen Dialogszenen, bei denen nichts Relevantes passiert. Oder man sich fast als Sprechpuppe auf den Schoß von Filmkritiker Wolfgang M. Schmitt setzen möchte. Um zu kritisieren, was das alles machtpolitisch eigentlich bedeutet.

So gibt es eigentlich keinen Grund, warum Caleb, Betazed, die Liebesgeschichte und die Verhandlungen in einer gemeinsamen Episode auftauchen sollten. So richtig ändern sich diese Elemente gegenseitig nicht – eher im Gegenteil? („Hey, unsere Leute haben uns nun privat kennengelernt. Ein Grund mehr, TROTZDEM nicht zusammen zu arbeiten.“)

„Okay, Sie sind ein guter Verhandlungspartner. Ich lege noch einen drauf: Eine zehnstündige ‚Mutter in den Gulag‘-Geschichte, weswegen ich ihren Sohn immer bevorzugen werde!“ – Da steigen einem glatt die Tantiemen in die Augen: Captain Nahla Ake ist immer eine Wander… Wundertüte. Wie praktisch, dass es jetzt schon bezahlte(?) Artikel darüber gibt, warum sie komisch sitzt.

Klar, am Ende dreht man die Blabla-Sitzungen noch.

Weil man die neue Zentralregierung (Tadaaa) „auf Betazed bauen möchte“. Und wenn deren Mauern fallen, gibt es noch ein “Infrastrukturpaket“ oben drauf. Jucheee! Endlich Krankenversicherungen zum Volltarif und utopische Technologien? Nicht dieses ein Dekade alte Gelumpe, um das die Betazoiden angeblich hinterher (st)hinken!

Ja, vielleicht wird sogar eine Eisenbahnlinie nach Holly Hunters Figur benannt?

So stellen sich die Amis also heute internationale Verbindungen vor: Ein bisschen Blink-Blink und warme Worte („Wir geben Ihnen … eine neue Mauer! Aber mit uns zusammen! Ähm, das macht dann fünf Fantastilliarden Föderations-Dukaten.“). Ernsthaft um ganze Völker oder Quadranten geht es nicht. Wichtig ist es, im persönlichen Vier-Augen-Gespräch – in der Aula auch auf 400 Augen erweiterbar – sanft etwas anzubieten. Moral und Werte werden zwar vorgeschoben, sind aber eigentlich so störend wie ein Knoblauch-Snack vor dem Zungenkuss.

„Horch! Welch tirilierendes Geflöt umschmeichelt mein Ohr? Lalala?“ – „Es ist der Wüstenlurch, der den Hodensack auch der reichsten Könige allzugerne nascht!“ – Mit Spack fängt man Mäuse: Robert Picardo war bestimmt nicht unglücklich, dass man ihn sooo lange singen ließ? Auch hier sehen wir womöglich das Ende einer Verhandlungstaktik, bei der alle profitieren. Nur halt nicht der Zuschauer, der SF mag. Aber davon können WIR ja bereits ein Liedchen trällern?

Wie schon bei SNW, PIC und DISCO wird auch das Ende wieder sehr unknackig erzählt. Wo man früher innerhalb von Sekunden ein passendes Abschlussbild oder einen Schluss-Satz lieferte, hockt man hier abermals eeeewig zusammen und labert sich die Lore schön.

Und nein, mit „Lore“ meine ich leider nicht die Blonde aus der Parallelklasse. Lechz.


Fazit:

Komisch, so richtig hassmäßig reinsteigern kann ich mich trotzdem nicht. Mache ich was falsch?

Hat man bei anderen Serien – ab 2017 – komplette Planeten/Universen verkorkst, sind das hier halt langweilige K(n)opfmassierer mit der Lizenz zum Flirten. Klar, alles irgendwie Doppel-Nullen, aber dadurch näher dran an einem normalen Schulalltag.

In meiner Laufbahn flogen solche „Kids“ ja auch erst nach 2-3 Jahren raus.
Genug Zeit bleibt also noch. Schauder…

Klar, freiwillig würde ich keine weitere Episode anschauen, aber wenn man nebenbei die Wohnung wischen will, kann man durchaus manches wertschätzen. („Hey, der Holodoc singt ja wirklich toll den Papageno!“)

Inhaltlich bleibt es natürlich hauchdünne Dachpappe, die den knatternden Franchise-Ofen trocken halten soll. Politische Verhandlungen finden nur statt, damit der Sülzopa sich etwas zieren kann („Bekommen wir auch 100 Replikatorrezepte geschenkt?“) UND weil man nicht eine Stunde lang das Liegesgesäusel bei der Wa(h)lbekanntschaft präsentieren kann.

Aber negativ ausrasten werde ich da nicht mehr, wenn es so bleibt.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKIS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Alltag auf Hogwarps
Jo, Jo, Jo! Was geht ab, meine Akademie-Broskis??

*fünf liter romulanisches ale durch ‘nen schlauch wegzieh*

*rülps*

Diese Nerds von Haus Gryffindor gesehen? Caleb mag ja der coole Auserwählte sein, aber das mit dem Zauberschleim muss er wirklich noch lernen, har-har! Dann lieber zu Slytherin im War College nebenan.

Und unsere Kanzlerin Ake kann sich ruhig mal Schuhe anziehen, vor lauter Mauckenmuff gibt es sonst noch einen Warpkernbruch. Aber sehr wichtig, dass dies vom Kriegscollege-Chef mal angesprochen wird, so etwas fehlte mir bis jetzt beim Trek („Commander Riker, nur im Schlübber hocken wir eigentlich nicht auf der Brücke.“).

Caleb ist auch weiterhin der (zu) Coole von der Schule. Nach seinem Com-Hack in 0,6 Sekunden in der letzten Folge setzt er nun ein nerviges Hologramm ausser Gefecht, indem er dieses alle Kaffee-Bestellungen im gesamten Quadranten runterzählen lässt (Kein Witz!). Jahaaa, gegen unseren Dude mit Baumstamm-Armen haben auch Software-Entwickler keine Chance! Grok, zähle mir sofort ALLE Gründe auf, warum Musk eine eklige blöde Heulsuse ist! *wurst an brennender serverfarm brat*

Dabei lernt Caleb auch Tarima kennen, eine Junior-Abgesandte vom Betazed und rein zufällig die Tochter von deren Präsidenten. Ihr Bruder übrigens auch.
Vetternwirtschaft? In meeeeinem Universum?

Zwischen den beiden funkt es dann auch sofort. Also, ich meine wirklich SOFORT. Die Gute hockte ja bereits begattungsbereit auf ihrer Parkbank bevor die zwei überhaupt nur ein Wort gewechselt hatten. Die wenig subtile Musikuntermalung und romantische Sonnenuntergangsstimmung ließ ihnen aber auch keine Wahl.

Tarimas Vatta dagegen ist nicht zum flirten an der Akademie, sondern um über einen Wiedereintritt seines Planeten in die Föderation zu verhandeln. Warum an der Akademie? Wieso werden diese Verhandlungen öffentlich am Podest und vor doofen Kadetten geführt? Keine Ahnung, als kalifornischer Autor hat man es halt nicht so mit Politik („Herr Merz, willkommen in der Fahrzeug-Zulassungsstelle Bielefeld. Kommen wir auf den Punkt: Wann gibt es endlich Taurus-Raketen für die Ukraine?!“).

Immerhin stellt Papa Betazed nebenbei mal die Frage (so wie ich), warum jemand wie Caleb überhaupt angenommen wurde. Respekt. Und die Antwort, dass seine Verbrechen ja außerhalb der Föderation begangen wurden, hat mich dann auch nicht mehr überrascht („Natürlich, er trägt die Ohren seiner Feinde am Gürtel, aber das passierte doch nicht bei UNS!“).

Caleb interessiert dieser ganze politische Mampf jedoch nicht, er ist schließlich mit willige Weiber aufreißen beschäftigt. Und, ganz ernst gemeint, einer Dame mal vorher richtig zuhören und damit ordentlich punkten kann man nur respektieren. Und schön zu wissen, dass die Buckelwale auf der Erde wieder heimisch sind. Endlich kann man wieder ordentliche „Deine Mudda“-Witze machen.

Aber ohne Drama geht es natürlich nicht. Denn, ganz unter uns, ich glaube die Genesis ist voll neidisch auf Tarima. Habt ihr auch ihren Blick gesehen, als sie mit Caleb an ihr vorbei gelaufen ist? Girl, du passt besser auf. Miaaau, hab ich recht?! *krallenhände mach*
Gut, hat zwar alles das Niveau einer Disney-Teen-Serie, aber immerhin gibt es dieses Mal gar keine existenzielle Bedrohung, sondern einfach nur Alltag auf der Hormon-Akademie. Kann ich schon eher akzeptieren als tödliches Superschiff #542.

Einen Tag (?) später gibt es aber auch schon Brüche in der 5 Minuten alten Dauer-Beziehung zwischen Caleb und Tarima. Er hat ihr gar nicht von seiner dunklen Vergangenheit erzählt und sie nur ausgenutzt (Wie denn? Von den Betazed-Sternenkarten wusste er doch gar nix.), was nach nur zwei oder drei Begegnungen echt seltsam rüberkommt („Gestern, als wir uns an der Wursttheke zum ersten Mal sahen… warum hast du mir nie von deiner Gefangenschaft in Nordkorea erzählt?!“). Alles war so übertrieben dramatisch auf „Young Adult“ Niveau, die einzige Steigerung wäre eigentlich nur SO möglich (in einer überraschend ähnlichen Szene):

Am Ende geht aber alles noch einmal gut aus. Caleb spricht sich mit seiner alten Flamme aus („Schatzi, nächste Woche haben wir Jubiläum! Dann sind wir EINE Woche zusammen, hach!“) und Papa Betazed wird für seine wenig kompromissbereite Einstellung auch noch belohnt („Wie wäre es, liebe Briten? Wieder in die EU? Machen dafür auch London zum neuen Zentrum, dieses Brüssel muffelt eh .“).

Da freute ich mich schon eher darüber, dass der Fisch-Bully dem Caleb beim Bettmachen hilft. Nee, wirklich.

Fazit: Nach dem einfallslosen Piloten gefiel mir diese reine Laber-Folge tatsächlich einen Tacken besser. Es wird zwar deutlich, dass man dieses Mal wohl die „Highschool Musical“ Zielgruppe anvisiert (siehe Video oben), aber DAFÜR kam mit der Verhandlung um den Betazed-Beitritt und die reine Anwesenheit von Wissenschaft wenigstens ein HAUCH von Trek auf. Mehr wie ein schlechter Atem mit Fisch drin, aber man nimmt ja, was man krieg— atmen kann. Aber immerhin haben wir unsere Charaktere einfach mal miteinander REDEN sehen, ohne dabei von Explosionen unterbrochen zu werden. Wenn man diese Personen jetzt noch mögen oder interessant finden würde, dann wäre das schon ein echter Fortschritt. Aber da wir uns bei dieser Serie ja erst… *seufz*… am Anfang befinden, kann man das ja noch nicht wirklich in die Wertung einfließen lassen. Denn wie lautet doch das Mantra der Kurtz-Hoffnungsvollen: Das wird später bestimmt voll gut!

*prust*

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

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BS

Artikel

von Klapowski am 18.01.26 in Star Trek: Starfleet Academy

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Kommentare (45)

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  1. Kazaril sagt:

    „Komisch, so richtig hassmäßig reinsteigern kann ich mich trotzdem nicht. Mache ich was falsch?“

    Ich denke, man kann hier nicht richtig wütend werden, weil das so generisch ist, dass es sich wie eine Soap Opera anfühlt. Worüber soll man da denn wütend werden? Dass Kurtzman jetzt eine Serie hat, die generisch ist und nichts wirklich außerordentlich gut macht?

  2. Serienfan sagt:

    „Immerhin stellt Papa Betazed nebenbei mal die Frage (so wie ich), warum jemand wie Caleb überhaupt angenommen wurde. Respekt. Und die Antwort, dass seine Verbrechen ja außerhalb der Föderation begangen wurden, hat mich dann auch nicht mehr überrascht.“

    Es waren nicht die „Verbrechen“ (es waren ohnehin keine, sondern Bagatelldelikte) außerhalb der Föderation, die nicht interessieren, sondern die Verurteilungen außerhalb der Föderation. („Those allegations were never subject to judicial review or due process and occurred outside our jurisdiction, so he’s not a criminal here.“)

    Ich weiß, es ist altmodisch, aber sowas nennt sich „Rechtsstaatlichkeit“, die in Deutschland genauso gelten würde. Vor der deutschen Justiz gilt auch niemand automatisch als vorbestraft, weil er von einem russischen Gericht verurteilt wurde.

    Abgesehen davon wurde in dieser Szene AUCH gesagt, dass Caleb den Aufnahmetest während des Shuttleflugs gemacht und dabei 98 von 100 Punkten erreicht hat. („He passed the exam in the 98th percentile while sitting in the back of a shuttle.“) Das darf man bei seiner Nitpick-Suche ruhig auch mal erwähnen.

    (Ich weiß, Fakten und so… bin halt altmodisch.)

    Sooo makellos sind die Episoden jetzt nicht, dass man Haare in der Suppe hinzudichten muss.

  3. French-German trekkie sagt:

    Ja, also ich fand’s ok. Man ist ja schon froh, wenn die Serie nicht komplett unsinnig ist wie Picard 1. Staffel. Natürlich kann man’s nicht mit „Strange New Worlds“ vergleichen, einer tollen Serie, aber bei der’s eher um Klamauk geht. So far ist die Serie aber ziemlich oberflächlich. Da wird mal schnell die Lösung eines geopolitischen Problem zwischen einer Biologie-Lektion und einer psychologischen Kuschel-Minute „Ich finde deine Mutter!“ eingebaut. Und gefühlte 2 Sekunden lang kümmert man sich um irgendeinen Schleim, der das Schiff umgibt (Jordy wäre da schon mit 4 Hiobsmeldungen zu Picard gerannt und Data hätte da eine Idee. Oder 2 oder 3). Aber gut, es kann sich noch entwickeln. Immerhin haben sie zugehört, als die Fans bemängelten, dass es in Disco oder Picard keinen Humor gab (ich hab mit die Finger wund getippt), die Figuren entweder gegen den Strich handelten (Pizza-Ofen?) oder überhaupt nicht entwickelt wurden: „Wer ist da tot? Wer war das nochmal?“ und dass in Picard und Section 31 vieles absurd war („Wer weiss noch nicht, dass wir Geheimdienstagenten sind?) und generell fies geschrieben wurde. In Academy werden die Figuren erforscht (es fehlen aber noch ganz schlimme Dilemmas), es gibt witzige Momente, der Doc handelt wie gehabt, die Klingonen sind Klingonen, und wenn nicht, werden sie veräppelt, und man benimmt sich ziemlich logisch („Nein, ich benutze kein Schwert, wenn’s Laserwaffen gibt“). Abwarten und Earl grey trinken!

  4. Sternentrekker sagt:

    Ich mag den Kirschbaum und die „Kanzlerin“ – sowie auch das gewaltige Jem’Hadar-Frauenzimmer.
    Sogar die Micky Maus. Was ich nicht mag:
    – Gamer-PC-LED-Klavierlack-Modernismus überall
    – das Gefluche und die zeitgenössische Gossensprache
    – keine dialogstarke Story

    Früher haben Pilot- und Zweitfolgen meistens das Setting und die Charaktere so eingeführt, dass man da durchstieg. Hier ist einfach nur Chaos und man findet ein paar Lieblinge und Hasscharaktere, aber keine tiefergehende Beschäftigung mit überhaupt einem von denen, so kann sich erstmal keiner zu irgendwas mausern, außer der lautstärkste und behindertste.

    Gesamteindruck: Bräuchte 24-26 Folgen, um das Wirrwarr da bekömmlich zu kriegen, aber naja.
    Ich kann es nicht hassen, aber auch nicht gut finden, wie viele.

    Nachtrag: Doktor liefert wie immer ab, aber eigentlich müsste der viel zynischere Kommentare ablassen,
    so einen Kindergarten hält er doch niemals aus (zumindest wenn man ihn Voyager-mäßig einordnet.

  5. Chris sagt:

    Selbstreplizierender Schleim ist doch eine treffende Beschreibung für die Serie.
    Die Drehbücher sind höchstwahrscheinlich weitgehend KI-generiert und dadurch zwangsläufig besser, als der gewohnte Kurtzman-Schrott.

    • Sternentrekker sagt:

      Aber es gibt auf X viel bessere KI-Edits (wenn auch sie nur „Woke“ persiflieren). Man hätte die KI ja nur mit alten Designs füttern müssen, um die Optik hinzukriegen – man ging aber bewusst einen „eigenen“ Weg – den Kurtzman-Weg. Somit bleibt alles wie immer: Der Charme einer chinesischen leuchtenden Bluetoothbox …

      Antworten
  6. BergH60 sagt:

    tach auch !

    @Sternentrecker
    Kannst Du mal ein paar Links posten.
    Das würde mich interessieren.

    Wo habt Ihr denn Folge 02 her?
    Meine Quelle hat das noch nicht, muss ich wohl Paramount Plus ordern.

    Gruß BergH

    • Sternentrekker sagt:

      Ich poste erstmal nur einen Link, falls das überhaupt für Nicht-X-Angemeldete geht:
      https://x.com/Captain_toke/status/2013099744998854844
      Unsere alten Haudegen machen die Academy fertig.

      Mir geht es gar nicht mehr um woke und dingens (ätzendes Thema, wenn auch woke nunmal dominant ist).
      Es geht mir um: Erzählt was ihr wollt, mit wem auch immer, aber macht es richtig!

      Ansonsten: alle Folgen in der Bucht verfügbar, wie auf obskuren sowjetischen Seiten vielleicht auch.
      Star.Trek.Starfleet.Academy.S01E02.1080p.HEVC.x265-MeGusta[EZTVx.to]

      Paramount+ abonniere ich vielleicht, wenn Kurtzman bei Odo im Knast sitzt und jemand von Zukunftia oder Scifinews.de eingestellt wird ^_^

      Antworten
  7. Chewie sagt:

    Schade, dass niemand auf den progressiven Einfall eingegangen ist, eine Frau mit Kopftuch auftreten zu lassen. Wird ja immer gerne gefeiert, wenn in „westlichen“ Serien Frauen mit Kopftuch auftauchen, das ist ja sooo fortschrittlich und tolerant.
    Finde das gerade bei Star Trek ziemlich doof und überflüssig, läuft ja auch sonst niemand mit einer Kippa oder einem Kreuz um den Hals herum, eben weil Religion in der Föderation bzw. bei den Menschen keine Rolle mehr spielt (da Religion = Zwietracht -> meistens Krieg).
    Dass vor allem im Iran Frauen dafür kämpfen und bisweilen sogar sterben, kein Kopftuch mehr tragen zu müssen, wird von Kurtzman & Co wohl gerne ignoriert. Nicht progressiv genug.

    • Sternentrekker sagt:

      Ich hätte nicht einmal etwas dagegen, einen übriggebliebenen strenggläubigen Muslim gegen einen Klingonen antreten zu lassen. Von mir aus auch in weiblich (gibt es ja beide).
      Aber dann eben mal richtig. Nur: Eigentlich sollte ST ja außerhalb unserer Befindlichkeiten spielen.
      Daher könnte es mal eben so eine Spaßfolge geben, aber viel besser übertragen haben es eigentlich die Jem’Hadar gegen Worf im Dominion-Lager oder der Doktor bei den Jem’Hadar, die ohne ihr White leben wollten etc. Der starke Glaube; eine Urkraft; mal gut, mal schlecht – muss jeder selber wissen.

      Ich mag an den alten Serien, dass sie geschickt alles verkleidet haben und obendrein noch eine Utopie leben wollten, wo man eben all diese Probleme bewältigen kann.

      Allerdings ist der Föderationsimperialismus ebenso mit der woken Ausweitungswut des Westens vergleichbar (worüber man wieder eine abstrakte Folge drehen könnte …).

      Achja: Hierzulande ist das Kopftuch mittlerweile Raum- und Landnahme. Genauso wie laut telefonierende Nahöstler. Da ist nix mehr unterdrückt. Im Iran lebe ich nicht, ist mir schnuppe.

      Antworten
  8. JP57 sagt:

    „Allerdings ist der Föderationsimperialismus ebenso mit der woken Ausweitungswut des Westens vergleichbar“

    „Genauso wie laut telefonierende Nahöstler.“

    Kurtzman, Paramount und Patrick Stewart haben mir in den letzten Jahren schon gezeigt, dass Star Trek nicht das ist, für dass ich es einmal gehalten habe.

    Trotzdem wundert es mich immer noch, was Leute von sich geben, die sich vermutlich für Trekkies halten, die doch eigentlich der Utopie einer aufgeklärten Menschheit verpflichtet sein sollten.

    Aber wie ich hier jüngst gelesen habe, war ja auch der Kämpfer gegen westlich-woke Ausweitungswut, Steven Miller, Fan des alten Star Trek. Ich sollte mich also nicht wundern.

    • Sternentrekker sagt:

      Diesen Konflikt zwischen der progressiven (und militärisch diszipliniert geführten) Föderation und den eher traditionellen Mitgliedern (Vulkanier bei ENT sehr schön dargestellt) und Anwärtern, wie die Bajoraner (DS9), wo es etwa Konflikte gab bei Keikos Lehre über die „Wormhole Aliens).
      Oder gar unter den Ferengi, die wohl 50er-Jahre-mäßigsten Aliens …

      Und dann gab es temporäre Allianzen, wo Schnittmengen und gleiche Ziele gefunden werden mussten (Klingon Empire), wo die tief verwurzelte Tradition und Glaubensfestigkeit kaum vereinbar ist mit den Vorstellungen der Föderation – daher immer eine On-Off-Beziehung.

      Sehr viele Rassen (oder von mir aus „Spezies“), Mitglieder und sogar Gründungsmitglieder lebten oder leben ein traditionelles, konservatives Weltbild aus; (besonders die Vulkanier bestehen auf die erste Direktive, was ich immer als Bollwerk verstehe gegen die progressive Übergriffigkeit der Föderation mit etlichen Verstößen eben dagegen ENT, VOY, DS9 (geheimer Geheimdienst gegen Naivität)).

      Haben wir nach der tollen End-80er-/Früh-90er-Euphorie („Ende der Geschichte“, Fukuyama) nicht auch geglaubt, wir könnten unseren westlichen Lebensstil und nahezu atheistischen (bisweilen auch New Age) Glauben einfach allen anderen Kontinenten und Völkern aufdrängen und sie hier ansiedeln, als ob wir alle gleich wären und nur jene Volksgruppen mit ihren tief verwurzelten Glaubens- und Stammeskulturen „integriert“ werden müssten? IMHO ist das voll nach hinten losgelaufen.

      ST hat immer wieder diese Themen beackert, DS9 und ENT enthielten die realistischste Perspektive:
      Manche sind eben konservativ und wollen das auch bleiben – was nicht heißt, dass sie vollkommen borniert sind (was ich hier als persönlichen Vorwurf herauslese, dass ich nicht genug „aufgeklärt sei).

      Die Utopie ist, dass man alles überwinden kann – aber letztendlich waren vor allem die Menschheit und die Vulkanier erst nach etlichen Konflikten und Kriegen dazu bereit. Richtig divers ist aber kaum ein Volk; und nur die Allerbesten schaffen es überhaupt in die Sternenflotte oder in andere höhere Positionen. Der Rest? Hat wohl eine Art BGE (Replikatoren) und ist quasi pazifiziert. Aber was ist, wenn die Technik mal spinnt? Sind wir dann wieder uns bekriegende Horden oder schaffen wir es trotzdem, das hohe Niveau zu halten? Ist der Mensch wirklich besser geworden oder geschah das gar durch Auslese und Eugenik (Genetik Wars)?

      Ich sehe mich nicht als 100-%-Trekker in allen positiven utopischen Fragen, aber auch ich möchte in dieser Utopie leben, wo ich diese Diskussionen ganz gemütlich in einer Singen-und-Klatschen-Welt führen kann. Überheblich sollte man dabei aber niemals werden und auch eine Utopie hinterfragen.

      Entschuldige den langen Text, ich wollte meine Position zur Diskussion stellen und aufdröseln.
      Ganz trekkermäßig suche ich nach fremden neuen Gedankenwelten, um mein eigenes Weltbild auf die Probe zu stelle.

      Guten Morgen, alles Liebe; Zeit für eine Kippe und ’n Käffchen am Filterkaffee-Replimaten ^_^

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    • JP57 sagt:

      Danke für die engagierte Antwort. Ein Feedback gibts im Laufe des Tages.

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    • Serienfan sagt:

      Endlich steht die Definition des „wahren Trekkers“ fest.

      Der wahre Trekker

      – urteilt über das, was er nicht gesehen hat,
      – wittert in paranoidem Ausmaß an jeder Ecke Woke-Propaganda,
      – guckt nicht weiter, was ihm gefällt, sucht aber nach neuen Serien oder irgendeinem K.I-Dreck,
      – hat null Interesse an „Star Trek“ und keine Zeit, schreibt aber permanent die immer gleichen Motz-Kommentare,
      – erfindet Haare in der Suppe und ignoriert Fakten, die nicht in seine Wutreden passen,
      – beschimpft pauschal alle, die sich den Schaum vor dem Mund abgewischt und einen zweiten, aufgeschlossenen Blick aufs Nu-Trek gewagt haben.

      Und eine Nachricht an „Sternentrekker“: Dein Text ist ja schön, kurios ist aber, dass Du mit keiner Silbe erwähnst, dass die Episode 2 von „Starfleet Academy“ ALLES beinhaltet, was Du hier in Deinem Kommentar aufgelistet hast.

      Antworten
    • Kazaril sagt:

      @Serienfan: Ich bin ehrlich, Starfleet kriegt mehr Hate ab als es verdient. Es ist zwar keine gute Serie, aber auch keine schlechte, Durchschnitt und das ist für eine Kurtzman-Serie schon was Gutes.

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      @Serienfan

      Ich begrüße es, dass Du Dir den Schaum vom Mund abgewischt und einen zweiten, aufgeschlossenen Blick auf Nu-Trek gewagt hast. Denn vor nicht einmal zwei Jahren klang das bei Dir in praktisch allen Kommentaren noch ganz anders, z.B. im Juni 2024 zum DSC-Finale:

      „Die In-the-Face-Wokeness lenkt immer ein wenig davon ab, dass Disco ohne sie genauso dumm und ärgerlich gewesen wäre.“

      „Vom Dystopie-Trash zum Heile-Welt-Kitsch. Diese Autoren haben wirklich nichts ausgelassen, um uns bis zuletzt zu beweisen, dass sie „Star Trek“ nie begriffen haben und auch nie begreifen werden.“

      Auf Deinem YT-Kanal wurde sogar erklärt, DSC sei überhaupt kein Star Trek und die Folge „New Eden“ die schlechteste Episode aller Star Trek Folgen. Im Video vom 14.08.2023 wurde zum zuletzt so gelobten SNW verkündet: „In dieser Schnittmenge aus Strange New Worlds und Lower Decks hat man es wirklich geschafft, das Schlechte von beiden Serien zu vereinen. Und das hat uns in unserem Vorhaben bestärkt, NIE WIEDER etwas von beiden Serien sehen zu wollen.“

      Über Jahre wurden von Dir jeder positive Blick auf NuTrek verächtlich gemacht. Seit Du vor ca. 1 Jahr aufgeschlossenen zweiten Blick auf NuTrek gewagt hast, machst Du Dich mit der gleichen Selbstsicherheit über Leute lustig, die bei ihrer Meinung geblieben sind. Natürlich darf man seine Meinung ändern und mit einer anderen Haltung heute Dinge gut finden, die man früher doof fand. Es ist aber nicht so gaaanz intellektuell redlich, wenn man dabei so tut, als habe man nie etwas anderes vertreten und könne daher andere Ansichten überhaupt nicht nachvollziehen. Immerhin wurde in dem o.g. Video zur Frage, warum Du, äh, Ihr, überhaupt noch NuTrek schaut, selbstkritisch angemerkt: „Weil wir prinzipienlose Heuchler sind…“

      Antworten
    • JP57 sagt:

      Zunächst mal: Dir ist schon klar, dass Dein Schaum vorm Mund gegenüber mir (?) Projektion ist?

      Abschließend: „Der wahre Trekker – urteilt über das, was er nicht gesehen hat,“

      Natürlich schau ich das nicht mehr. Ich kauf ja auch nicht die Pizza beim Pizzabäcker um die Ecke, die zwar regelmäßig den Namen wechselt, aber immer nach dem identischen Rezept hergestellt wird und gleich beschissen schmeckt.

      Aber zur Info über die neuste Version der Pizza habe ich ja Klapo, Sparkiller, Jens und Daniel.
      Und gestern bin ich durch Zufall hierauf gestoßen:

      Antworten
    • Kazaril sagt:

      Wie oft ich schon gelesen habe, dass Star Trek tot ist. So ziemlich jeder hat den Tod des Fandoms durch Kurtzman-Trek vorausgesagt, dennoch florierte es jahrelang mit teilweise 3-4 Serien in Koexistenz. Ein totes Fandom sieht anders aus. Star Wars ist so ein totes Fandom, das wurde von Disney gehörig totgeritten, Star Trek aber als tot zu betiteln zeugt von wenig Kenntnis des Fandoms.

      Antworten
    • JP57 sagt:

      Hieße ich Serienfan, würde ich jetzt antworten „Du urteilst über etwas, ohne Dir das Video angesehen zu haben?“.

      Antworten
    • Sparkiller sagt:

      @Kazaril: Star Wars schwankt qualitativ stark vom fanfilmigen The Acolyte bis zum fantastischen Andor.

      Beim Kurtz-Trek schwankt dagegen überhaupt nichts, ausser vielleicht die Autoren nach Hause.

      Antworten
    • JP57 sagt:

      @Sternentrekker: „Entschuldige den langen Text, ich wollte meine Position zur Diskussion stellen und aufdröseln.“

      Es gibt keinen Grund für eine Entschuldigung, im Gegenteil. Deshalb noch einmal ein Dankeschön für Deine Ernsthaftigkeit, die es mir ermöglicht hat, (ein bisschen) zu verstehen, wie ein „Konservativer“ (wenn man Deinen politischen Standpunkt so bezeichnen kann) einst Trekker werden konnte.

      Über unsere unterschiedlichen politischen Ansichten (Fukuyama, etc.) mag ich hier nicht diskutieren, das ist nicht der richtige Platz.
      Deshalb nur kurz zu „borniert/aufgeklärt“.
      Die Menschen der „Next Generation“ erschienen mir immer als Vertreter der Ideen der Aufklärung („Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen“) … rational abwägend, der Wissenschaft verpflichtet, gebildet, offen für Neues, tolerant und kooperativ, friedlicher Konfliktlösung verpflichtet.
      In meinem Bild von der Welt sind das Einstellungen, die von vielen „Konservativen“ und Rechtspopulisten abgelehnt werden – deshalb mein Fragezeichen dazu, wie man gleichzeitig Star Trek mögen und „Nahöstler“ ablehnen kann.

      Manche Deiner Aussagen über Star Trek – Inhalte haben mich überrascht.
      Eine „militärisch disziplinierte“ Föderation sehe ich in den alten Serien überhaupt nicht … möglicherweise meinst Du die Sternenflotte. Über die politische Struktur der Föderation wissen wir zwar nicht allzu viel, aber an einen Militär im Föderationsrat oder als Präsident kann ich mich nicht erinnern. Auch einen „Föderationsimperialismus“ sehe ich nirgends … die Oberste Direktive ist ja gerade die Einsicht darin, dass auch „Hilfe“ für Spezies auf einer anderen Entwicklungsstufe Überwältigung sein kann und vermieden werden muss.

      Mit Deinen Augen auf DS 9 geblickt erscheint es tatsächlich so, dass Klingonen, Ferengi, Bajoraner, Cardassianer „traditionsbewusster“ sind als die Menschen … ich musste gerade erstaunt feststellen, dass wir in den Serien (insbesondere in DS 9) mehr über klingonische, bajoranische, … Kultur erfahren als über menschliche. Obwohl: In TNG wird ja nicht nur Baseball und Darts gespielt, sondern der bildungsbürgerlichen Kultur mit Literatur (Shakespeare), Theater und Hausmusik in 10 Vorn gefrönt. Als Plädoyer für „konservative Werte“ habe ich das in DS 9 allerdings nie betrachtet, sondern als Interesse an und Respekt vor anderen Kulturen und damit als eins der utopischen Elemente in Star Trek.

      Das wars für heute.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Nicht unerhebliche Teile der Linken lehnen Biologie als Wissenschaft ab und proklamieren ernsthaft den direkten sportlichen Vergleich zwischen Männern und Frauen. Nicht unerhebliche Teile der Linken lehnen Physik als Wissenschaft ab, Thema Energiewende wie und richtig. Aber Konservativen wird Wissenschaftsfeindlichkeit angehängt. So einen hanebüchenen Unsinn kann man sich halt nur mit Ideologie erklären.

      Die alten Star Trek Serien haben tatsächlich noch Diversität und Vielfalt verkauft. Im Kurtzman Trek hat man sich das auf die Fahne geschrieben aber tatsächlich nur eine Monokultur hervorgebracht unter der vollkommen falschen Annahme dass ich ja nur alles gleich machen muss damit alles gut wird. Höhepunkt dieser verbohrten Ideologie ist halt die Flitzakademie, die bekommt ja gerade auch ihr verdientes Fett weg. Man muss dem Kurtzman dafür ja fast danken.

      Antworten
    • jcneal sagt:

      #followthescience
      „Haltet den Dieb!!!“
      Das sind im Grund uralte Maschen. Gähn.
      Manche brauchen die halt, um ihre Feindbilder vom „Erz-Rechtskonservativen“ oder „Linkspopulisten“ zu pflegen.
      Denn mehr haben sie eigentlich nicht.

      Eine ganz simple Grundbotschaft von TNG war für mich: Anders sein heißt nicht „besser“ oder „schlechter“.

      Manchmal ist ein Stuhl einfach nur Stuhl. Manchmal wird auch viel davon geschrieben. Oder verfilmt.

      Antworten
    • Calvero sagt:

      „@Serienfan Ich begrüße es, dass Du Dir den Schaum vom Mund abgewischt und einen zweiten, aufgeschlossenen Blick auf Nu-Trek gewagt hast.“

      Es gibt so Dinge, die ich vor meinem Ableben gerne noch erfahren würde. Eine Sache ist, ob Serienfan nun der DER oder der ICH ist. Sind sie Zwillinge oder macht er sich wirklich für 500 oder so Abrufe seit Jahren allein die Mühe, diese Videos zu produzieren?

      Völlig verwirrt lässt mich sein/ihr Video zu den beiden ersten SFA-Folgen zurück. Das kann er doch nicht ernst meinen. Wen will er damit provozieren?

      Ich gebe zu Protokoll, dass ich aus „Forschungsgründen“ DSC durchgeschaut habe und unter Popcorn-Kino-Kriterien sogar Sektion 31 noch einen gewissen Unterhaltungswert zubillige.

      Aber SF Academy sprengt nun, frei nach unserem Rudi Völler, wirklich alle Tiefpunkte.

      Was Der Ich dann lobt, ist schwer zu glauben. Holly Hunter liefert eine gute Schauspielleistung ab? Ja sagt mal, gehts noch? Genau so stelle ich mir die ersten Aufnahmen mit Geneviève Bujold vor, nach denen man sofort die Reißleine zog und Kate Mulgrew holte.

      Zum Glück gibt es jemanden, der zu 100% die Gedanken, die ich während und nach dem Sehen des Pilotfilms hatte, unterhaltsam (ich habe lauthals gelacht) und messerscharf darlegt.

      Antworten
    • Calvero sagt:

      Irgendwie funktioniert die Antwortfunktion hier nicht mehr richtig? Hatte Antworten unter:

      „dass die Episode 2 von „Starfleet Academy“ ALLES beinhaltet, was Du hier in Deinem Kommentar aufgelistet hast.“

      gedrückt.

      Lieber @serienfan. Gibt sich ein Troll für dich aus?

      Antworten
    • JP57 sagt:

      Das wäre in der Tat eine Erklärung, die mehr Sinn machen würde als das „Ich mag ab sofort Trump … äh … Kurtzman“, die uns angeboten wurde.

      Antworten
  9. Serienfan sagt:

    Was hat „Star Trek: Starfleet Academy“ mit Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ gemein, mal abgesehen davon, dass der Holodoc in der zweiten Folge Arien daraus singt? Das Video Antworten:

  10. frank sagt:

    wo bleibt eigentlich die kritik zu 1.03?

  11. Agentbauer sagt:

    Diese ganzen Akademie Trainingsszenen erinnern mich sehr an das Trainingscenter in Starship Troopers, nur dort war es botterböse Satire….
    Der Kurtzman meint das alles ernst. Und gibt es keine bunten Sets mehr? So gut wie jede Szene hat einen furchtbare Orange oder Blaustich, wie schon Disco.

  12. Miles sagt:

    Hab gerade entdeckt, dass es die erste Folge kostenlos auf YT zu sehen gibt.

    Es dauerte 10 Minuten, bis es die erste Schlägerei gab. Ich habe abgebrochen, als „Nummer 1“ auftauchte und wie ein Drill-Sergeant den Kadetten Caleb in aller Öffentlichkeit erniedrigte.

  13. Calvero sagt:

    Wo bleibt eigentlich Becky Lynch?

  14. Calvero sagt:

    Der und Ich haben nun endgültig eine Ablösung gefunden. Erneut eine Analyse von MovieAmphs, der nichts hinzuzufügen ist.

    • Kazaril sagt:

      Hör mir auf mit MovieAMphsm die waren mal gut, aber mittlerweile kommt von ihnen fast nur Rage Content und ja, ich weiß, dass sie gelegentlich auch was mögen, aber solche Videos hier erfüllen keinen wirklichen Zweck außer etwas unnötig zu zerflücken. Starfleet Academy als das vielleicht schlechteste Trek aller Zeiten darzustellen und es als Ende von Trek zu bezeichnen, ist so reißerisch, dass man es nicht wirklich ernstnehmen sollte.

      Antworten
    • JP57 sagt:

      Welchen „Zweck“ sollten denn Videos zum Thema „Star Trek“ erfüllen?

      *Kopfschüttel*

      Antworten
    • Kazaril sagt:

      Analyse hat immer einen Zweck und sei es nur der Selbstzweck.

      Antworten
    • JP57 sagt:

      Ja, ja … und jetzt bitte eine inhaltliche Antwort, denn „Zerpflücken“ schließt Du als „Zweck“ einer Analyse ja offenbar aus. Welche Zwecke sind denn legitim in der Analyse von Nu-Trek Serien?

      Antworten
  15. Becks sagt:

    Ich dachte immer, es gäbe überhaupt keine weiblichen Jem’Hadar:
    https://memory-alpha.fandom.com/de/wiki/Jem%27Hadar

    • jcneal sagt:

      In 800 Jahren kann sehr viel passieren…
      Die XO ist ja teils Klingonin, teils Jem’Hadar. Also womöglich eine klingonische Mutter?
      Oder die (genetisch vom Dominion gezüchteten) Jem’Hadar wurden „feministisch weiter entwickelt“.

      Natürlich wäre eine kurze Erklärung in der Serie nett (gewesen), aber ich gehe kaum davon aus, dass sich überhaupt viele Mitwirkende/Macher der Serie des „Problems“ bewusst sind. Hauptsache, jeder macht’s mit jedem…

      Gab / gibt es eigentlich schon Hinweise, was im 32. Jahrhundert mit dem Dominion los ist?
      Bajor war nach dem „BURN“ noch erreichbar, Captain-Kanzler Aka Holly war laut Pilotfolge dort.
      Von da ist es nicht weit bis zum Wurmloch (die Station DS9 ist selbst aus Bajors Orbit hingeflogen), das würde man doch gerade dann weiter nutzen, wenn konventionelle Warp-Antriebe wegen Dilithium-Mangel wegfallen?
      Hat der „BURN“ sich auch im Gamma-Quadranten ausgewirkt? Oder gar in anderen Galaxien?
      Es ist einfach vom Grundsatz her schlechte Schreibe, ähnlich wie mit dem Pilz-Antrieb. Vorher nicht bedacht, was eigentlich alles damit zusammenhängt, und sich dann von einer Sackgasse aus der nächsten schreiben müssend.

      Antworten
    • JP57 sagt:

      800 Jahre … da kann viel passieren, in der Tat.

      Zum Beispiel hätte das geschwächte Dominion zerfallen können, die Jem Hadar hätten sich emanzipiert von den Gründern und so lange an sich genetisch-biologisch rumgefummelt, bis die Fortpflanzung auf „natürliche“ Art und Weise möglich gewesen wäre.
      Ihre Fummelfähigkeiten hätten sie genutzt, um sich fortpflanzungstechnisch (mehr Spaß) mit möglichst vielen anderen Spezies kompatibel zu machen.
      Wenn schon, denn schon.

      Das wär ja mal ein interessanter Story-Arc gewesen!

      Antworten

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