Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

Suchergebnisse für September2016.


„Metroid“ – 2 Fangames auf dem Weg zum 7. Himmel?

Nintendos „Metroid“-Spiele sind die perfekte Mischung aus Entdecken, 2D-Game, toller Musik, SF-Stimmung und einem verlockend herzlichen Klapo-Lächeln. Kein Wunder, dass unsere zahlreichen Artikel zu diesem Thema zu den Sternstunden von Zukunftia gehörten. Da gehört es sich, anlässlich eines beliebigen, von unserem Pressesprecher ausgedachten Jubiläums HEUTE gleich zwei Fanspiele zu „Super Metroid“ (1994) und „Metroid 2“ (1991) vorzustellen, die erstaunlich gut gelungen sind. – Weiterleitende Links gibt es dazu allerdings heute keine. Unser Anwalt (eher so der Solitär-Spieler) riet uns davon ab.

„Was, mein Angebot ist nicht fesch?!“ – Das Jugend-Programm der Öffis steht in den Schämlöchern

Stellt schon einmal den Hammer neben euren Router, denn am 1.10. geht es los mit dem hipp-frechen konkret-abgefahrenen fett-fidelen Klöten-kratzenden Online-Power-Programm von ARD und ZDF! Der Name dieser ultimativ-ovulierenden Unterhaltungs-Atombombe? Natürlich FUNK! Nein, nicht wie das englische „fank“. So rektal-revolutionierend wollte man dann wohl doch nicht sein. Ausgesprochen wird es schon ganz normal wie die 1895 erstmals eingesetzte Funktechnik und passt damit auch sehr schön in das Bild, wie sich die Öffentlich-Rechtlichen meist die Zukunft vorstellen (ARD-PR-Schwafelkopp: „Funk! Da denke ich an pferdelose Kutschen und Menschen auf dem Mond! DAS nehmen wir für unser Multi-Millionen-Projekt für die babygesichtigen Unter-60-Jährigen!“).

Hören werden wir diesen radikal-reingesneakten Namen dann wohl auch meist zusammen mit dem maximal-gemerkelten Catchphrase „Das Internet ist vorbei!“. Ein echter Titten-Tornado, welcher besonders sinnvoll durch die Tatsache erscheint, dass das Ganze vollständig im… öh… Internet stattfinden soll. Aber von solchen kleinen Logik-Schlaglöchern will man sich schließlich nicht die geballte Meme-Parade verregnen lassen, mit welcher man seine fetten Followers schon einmal anburnen will:

Da! DA! Endlich haben sie den Durchblick, unsere gerontigen Fernsehmumien der Öffentlich-Altersschwachen! Endlich versteht man sie, diese… diese Jugend! Von wegen aufwändige Produktionen! Von wegen durchdachte Gags! Bei schalen und uralten Internet-Memes liegt der Hase im Pfeffer… nein, das wirkt zu uncool… the Rabbit in the Pepper begraben! Random und craaaazy muss es sein, mit den Extraportionen an frühreifen Fails und ADS-geplagten Wackelkameras! Super, was man für flockige 45 Millionen im Jahr heutzutage alles so kriegt!

Verdammt, ich freu mich schon. Word!
(Also, der Slang, nicht die Textverarbeitung.)

Kurzkritik: „Transparent“ – Folge 1

„Transparent“, eine preisverzierte Amazon-Vorzeigeserie, erzählt die Umwandlung von Papa zu Mama. In bisher 3 Staffeln. Nebenbei lernen wir noch den schrägen(?) Familienanhang besser kennen. Na, wenn DAS nicht trägt…

„Narcos“ – Kritik zur 1. und 2. Staffel

„Liebes Klapo-Redakteursteam – und Sparkiller! Hiermit möchte ich anfragen, warum keine der vielversprechenden SF-Serien mehr reviewt werden.“ – „Sehr geehrter Zuleser. Bitte teilen Sie mir doch umgehend mit, welche SF-Serie Sie derzeit für vielversprechend halten.“ – Die Antwort steht noch aus, soll aber über einen Anwalt eingehen. Bis daher erfreuen wir uns einfach an einer weitere Netflix-Perle um die wahre, total verko(r)kste Geschichte von Drogenkönig Pablo Escobar.

CSU will ARD und ZDF zusammenlegen – Und wir kacken in die Lobby

Fast hätte ich heute Morgen als Schockreaktion meinen Kaffee auf die Zeitung und auch den Rest des Tisches gesprustet, als ich über die Meldung stolperte, dass sich Herr Seehofer für eine Fusion der beiden großen Öffi-Sender ausspricht. Zu lange war es wohl einfach her, dass ich mich über das Vorhaben einer Partei tatsächlich einmal freuen konnte. Aber zusammen mit der späten Erkenntnis, dass ich anscheinend doch nicht der Einzige bin, den diese nigerianischen Prinzen angeschrieben haben, wird man daher auch schon einmal etwas mißtrauisch…

„Stereo“ – Kritik zum neuen deutschen Nachwuchsfilm

Ein deutscher Film, der im Netz mit meinem geliebten „Fight Club“ verglichen wird? Mit den eher besseren Darstellern Moritz Bleibtreu und Jürgen Vogel? Also klassisches Wahnsinns-Drama mit fast schon übernatürlich schrägen Elementen? Gangster-Plot inklusive? Sollte da irgendetwas schiefgehen, was hier nicht mit Fragezeichen abgedeckt werden könnte? – Unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, dass nach wenigen Minuten schon ein Hellseher-Opa im Rollstuhl auftaucht, der Ahnung von all dieser Materie hat…

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