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Doctor Who – Christmas-Special: „Revolution Of The Daleks“

Doctor Who – Christmas-Special: „Revolution Of The Daleks“

Eigentlich sollte dieses Review schon vor Tagen erscheinen, doch ich musste das Schauen immer wieder abbrechen. Auch nach 20 Minuten geschah in der Episode nichts von Belang oder künstlerischer Einprägsamkeit. Stattdessen sehen wir der Schultheatergruppe „Die TARDIS-Mäuse“ zu, wie sie chemie- und ideenlos durch ein weiteres Comic-Abenteuer stolpern. Aber eines, das eher wie die Vorgeschichten aus den alten Lustigen Taschenbüchern wirkt… („Schnell noch 2 Seiten Panzerknacker beim Handtaschenraub, bevor es um Klaas Klever geht?“)


Überhaupt erinnert der Beginn dezent an die Dalek-Geschichte vom letzten Special, wo ebenfalls in unserer Zeit ein Mensch von den Tentakelmonstern gesteuert wird. Nur, dass es halt diesmal keine (toll schauspielernde) Frau ist, sondern ein (mittelmäßig schauspielernder) Mann. – Okay: Der Trump-Verschnitt aus der miesen Spinnenfolge ist wieder da und benutzt die Daleks als Kampfmaschinen. Aber auch das wurde bereits mehrfach erzählt. Spontan fällt mir da Winston Churchill ein, der die Daleks im Zweiten Weltkrieg einsetzte. Nur halt in „amüsant“.

Okay, ich muss keine Krampf-Geschichte rund um das Weihnachtsfest haben (gibt es eh nicht mehr, wegen der dringend nötigen Trennung von Spaßfernsehen und Fantasy-Religion?), aber ein bisschen mehr Fun und irre Einfälle würden der Serie mal wieder gut tun. Statt uns demnächst wieder mit Klimawandel-Aliens, Mülltüten-Außerirdischen und Trenn-deine-Rohstoffe-ETs zu „verzaubern“.

„Haha, wie gut, dass alle Skandale an mir abperlen! Das hilft mir bei meinem Masterplan!“ – „Äh. Die Welt zu unterjochen?“ – „Nein. I will grab you by your pussy! Und jetzt Röckchen an, sonst setzt es was!“ – Keine Trump(f)-Karte für’s Storytelling: Dass man den Noch-Präsidenten veralbern will, kann ich verstehen. Bock auf gute SF verstehe ich aber leider auch sehr gut.

Wobei das reale Gefahr sogar aktuell ist. Nämlich eigenständige Drohnen zur Bekämpfung von Demonstrationen und/oder Aufständen zu benutzen. Doch leider agieren gerade die Bösewichte so platt und gedankenlos, dass einem die Gesellschaftskritik quasi im Schlumpfkostüm stecken bleibt. Wer die Bösen sooo eindimensional zeichnet, dass man sich als Zuschauer einbilden kann, niemals auf solche Deppen-Gedankler reinzufallen, nimmt weder die heutige Gefahr NOCH die fiktive Handlung ernst.

Zumal das alles so langsam erzählt wird, dass man beim beidseitigen Nasepopeln schon Erstickungssymptome bekommt. Konnte ich in vorherigen Staffeln oft der atemlosen Handlung und den schnellen Dialogen kaum folgen, so ist hier nun das Gegenteil der Fall: Jeder Dialog ist ca. 30% zu lang. Und jede Stimmungsszene mit wenig Gesprächen (= Gefängnis, erstes Aufsuchen des Geschäftsmannes, Geschäftsbesprechung, Labor…) würde ich sogar um 50% kürzen.

So hätte man den Doctor z.B. schon beim ersten Zeigen des Knastes zum Ausbruch zwingen können, während der schwarze Laborant bereits vom Dalek übernommen wird – statt irgendwelche Politiker beim sinistren Wald-Schwätzchen zu zeigen… („Der Steuerzahler soll entlastet werden.“ – Okay, gilt das auch für das Budget dieser Serie oder warum glotze ich auf Regenschirme und Autoscheinwerfer?)

So wäre vermieden worden, dass der Zuschauer nach fast 25 Minuten so schwarze Augenränder wie Yaz hat, die seit Wochen versucht, den Doctor zu retten – indem sie erfolglos Zettelchen an eine Wand klebt.

„Wir müssen sie aus dem Space-Knast rausholen und die Dalek-Gefahr untersuchen! Ist ja nicht so, dass der Doctor plötzlich von selbst im Flur auftaucht.“ – „Hey, habt ihr gerade das Geräusch im Flur gehört?“ – Da geht mir wichtige Lebenszeit verloren, um „woke“ zu sein: Yaz will den Doctor retten, weil sie sich in sie verliebt hat?

Auch nach der Enthüllung der kilometerhohen Dalek-Klon-Fabrik (hätte gerne gesehen, wie der EINE besessene Laborant die Arbeiter mittels Skype anleitet) geht es nur langsam voran. Ständig wird die Handlung unterbrochen, damit der Doctor z.B. die Mütze(!) eines Companions bewundern kann. Und der anarchistische Captain Jack philosophiert beim nächtlichen Spaziergang erneut über die Großartigkeit des Doctors, was Yaz natürlich mit großen Burnham-Äuglein bestätigt.

Überhaupt geht es ständig um irgendwelche Verluste oder um’s Vermissen („Buhuu, sie war 10 Monate weg, ich bin fast gestorben vor Schauspielunterricht Angst!“), was „witzig“ ist, weil WIR seit einiger Zeit ja ebenfalls auf spaßige Doctor-Storys verzichten müssen. Hier wäre es nett gewesen, mal EIN Thema rauszusuchen, statt Chibnalls Autorenteam dabei zuzusehen, wie sie sich selber der Bedeutung des Doctors zusammenzureimen versuchen… („Ist immer da, wenn man sie braucht?“ – „Aber geht dann oft weg, wenn man’s nicht will?“ – „Hm. Sie ist also immer da, bis sie weggeht?“)

Immerhin erklären uns die Autoren, wie die Fans mit den Enthüllungen rund um das „Timeless Child“ umzugehen haben:

„Einfach mal gucken.“
„Du bleibst ja trotzdem der Doctor, Doctor.“
„Du bist wütend, aber das gibt sich schon.“
„Dinge ändern sich (oder halt nicht).“

„Ich bin sooo wütend, ich könnte glatt einen Linken mit dem Baseballschläger rasieren. Aber ich tue es nicht.“ – „Das wäre auch der falsche Weg, Doctor. Und auch für EUCH vor den Fernsehschirmen (*mit Zeigefinger wedel*), liebe Man-Babys!“ – The Timeless Lektion: Endlich wird man auch als Fan wieder angesprochen.

Einerseits nett, dass man die letzten Deppen-Enthüllungen in Form einer Therapiesitzung reflektiert, andererseits bleibt weiterhin der fade Nachgeschmack, dass man damals IRGENDEINE schockierende Enthüllung wollte. Hauptsache, es wurde jemand ausgenutzt? Stellvertretend für die misshandelten Kinder in Indien, Afrika und in jenem Nachbarhaus, in dem nachts immer so laut geschrien wird? – Ich finde nur weiterhin, dass man solche Themen besser über den „Planetenbesuch der Woche“ abhandeln kann.

Zumal die Heldin hier nix mehr reißen kann, außer schulterzuckend auf uralte Timelords zu zeigen und „Arschlöcher!“ zu murmeln.

Aber in Zeiten, in denen Picard sich selbst in Frage stellen muss, statt die egoistischen Anführer anderer Rassen, ist diese Dekonstruktion von Hauptfiguren wohl konsequent. Es wäre trotzdem nett, wenn man hierauf was NEUES aufbauen könnte (darf dann auch gerne aussehen wir FRÜHER), statt uns weiterhin durch diese Poesiealbum-Psychologie zu prügeln.

Im letzten Drittel kommt die Folge dann doch mal zu Potte: Der Doctor ruft eine riesiges Dalek-Raumschiff, auf dass die „unreinen“ Klon-Daleks von der eigenen Spezies dezimiert werden. Während der böse Industrielle sich in einem Anflug von Hirnschmelze zu den Aliens überläuft. Ja, das ist alles Over The Top, aber immerhin flott und unterhaltsam inszeniert.

Was lustigerweise mehr an Trump & Captain Jack liegt, als an dem doctorösen Trauergehabe im Selbst- und Fremderklärungswahn. – Tja… Leute, die ständig „Ihr seid alle meine beeesten Freunde“ faseln, sind zwar nützlich (zum Leihen von Autos oder TARDISen), werden aber selten mitgenommen, wenn die echte Party abgeht.

„Ihr seid unreine Daleks! Schuhe aus im Treppenhaus, wir haben gewischt!“ – Hass sät neuen Hass, aber wenigstens ist der dann schön frisch: Die Idee der Hass-Spirale ist bei Dalekgeschichten nicht neu. Aber besser olle Ideen neu aufgetischt, als noch MAL solche Folgen wie aus der letzten Staffel… („Und nun eine zehnminütige Lektion zu Alien-Sporen in syrischen Flüchtlingsunterkünften.“)

Lässt man das ganze Blabla und die Selbstfindung raus, bleibt in den letzten Minuten eine solide Episode, die früher eine normale Staffel-Folge gewesen wäre: Bombe ins Raumschiff schmuggeln, zwei Gastcharaktere wiedereinführen, kurzes Gespräch zum derzeitigen Befinden („In dieser Woche muss ich zwanghaft das Verhältnis zu meiner geplanten Hochzeit aufarbeiten.“) plus ein paar Deppen auf der Erde zeigen, die abermals mit außerirdischer Technologie rumspielen. Weil ja alle zwei-vier Staffeln der große RESET-Knopf im Volk gedrückt wird. („Ach, das ist also ein Dalek? Nie gesehen, so’n Teil!“)

Der stärkste Moment ist wohl jener, in dem die Daleks in eine Fake-TARDIS fliegen, um dort von einer Raumfalte ausgelöscht zu werden. Und ja, ich nehme das einfach mal so hin, dass da ALLE reingeflogen sind, die gerade über Großbritannien unterwegs waren. Bleibt einem bei einer Popkorn-Serie mit Ohne-Gehirn auch nichts anders übrig…

Der Abschied zweier Companions macht’s am Ende leider wieder dröge und trocken. All diese Sätze wie: „Ich weiß nun, dass mein Planet mich da draußen braucht. Und meine Baseball-Brothers sowieso!“ und „Ich will meine Enkelkinder noch sehen, bevor ich den Grauen Star bekomme!“ ließen mich so emotionslos zurück, dass mir fast die Tränen vor Rührung kamen… Äh, oder so ähnlich.

Hier ist weiterhin so wenig Chemie zwischen den Hauptfiguren, dass es nicht mal zur Konstruktion von Wasserstoff reicht. Da hilft es auch nichts, dass die Doktorin was von einem „lachenden und einem weinenden Herzen“ erzählt,. Oder man die ständigen Umarmungen mit kleinen Sprüchen zu konterkarieren versucht. („Bleib du ruhig beim Doktor, dann kann ich dir den Kühlschrank leerfressen, harhar.“)

„Kommt alle rein zur Gruppentherapie! Denn wer zu spät erscheint, muss sich im Ereignishorizont alleine im Kreis aufstellen.“ – Der Tod über Absurdistan: Wann der Doctor nun massenhaft Wesen tötet und wann nicht, ist mir ja noch nie klar geworden. Ich gehe aber davon aus, dass man als Frau da einen großzügigen Bonus erhält?

Am Ende muss man sich wahrlich fragen, ob die Autoren neuerdings nur noch Mimosen ansprechen wollen, die bei jedem (temporären) Abschied denken, dass die andere Person STIRBT, sobald sie um die Ecke geht. Was in einer Raumzeit-Maschine doppelt seltsam wirkt. Besuche sind neuerdings ausgeschlossen, oder watt? Yaz und der Doctor guckten nämlich so verzweifelt, dass man sich fragt, wie der Timelord jemals jahrelang alleine unterwegs sein konnte, ohne vor Einsamkeit die Tapete vom Kommandoraum zu fressen.

Moment maaaal, da ist ja tatsächlich keine Tapete mehr…?

Und wieso konnte Ryan in den letzten zwei Staffel stets Klettern, Laufen und Springen, muss am Ende aber erneut über den Fahrradlenker fliegen? Will der sich nur seinen Behindertenzuschuss vom Amt sichern, oder was? („Guck mal, Frau Sachbearbeiterin. Grasflecken auf der Stirn!“)

Und was sollte das Bild der schwarzen Time-Lady bedeuten? Dass man alles SCHAFFEN kann, sobald man tot und vergessen ist? Oder hatte sie etwa zwei Stützräder in der Hand? So ein Hautfarben-Ding will ich da nämlich nicht unterstellen – da es in diesem Kontext schon seeehr oberflächlich und überflüssig wäre.

„Koooommt ins Licht, Ryan und Grandpa!“ – „Aber… Wir sind doch gar nicht tot?“ – „Ich habe in die Zukunft geschaut. Ihr werdet euch gegenseitig bei einer Radtour auf dem Mount Everst ins Koma befördern. Ihr Loser!“ – Wenn Sonne und Autorenhirn zu tief stehen: Nichts gegen Visionen und Zeichen, aber können wir es nicht bei Chemtrails und Bill-Gates-Chips belassen, wie bei normalen Menschen üblich?


Fazit: Was als dröges „Will nicht schon wieder ein Special schreiben, Menno“-Special beginnt, nimmt kurz vorm Wertungskeller noch mal kurz Fahrt auf.

Lässt man das langweilige Geplauder über persönliche Befindlichkeiten („Geh nicht weg, bevor ich nicht fortgegangen bin, buhuuu!“) außen vor, so ist dies eine Folge, die sich in der Mitte einer regulären Staffel gut gemacht hätte.

Nichts Besonderes, wenig Neues, aber dafür ein Versöhnungsangebot an alle, die neben Pipifax-Persönlichkeitsentwicklungen einfach mal wieder ein Dalek-Raumschiff explodieren sehen wollten.

Eigentlich standen hier sogar bereits 2,5 Sterne, aber die letzten zwei Minuten haben leider meinen Kopf auf die Tastatur knallen lassen und 0,5 gelöscht.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
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von Klapowski am 09.01.21 in Serienkritik

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Kommentare (14)

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  1. Raketenwurm sagt:

    „Und was sollte das Bild der schwarzen Time-Lady bedeuten?“
    Das war nicht die Time-Lady, sondern die Omma vom Ryan. Aber das macht das Ende natürlich auch nicht besser.

    • Klapowski sagt:

      Ach sooo. Ich hätte schwören können, im Weichzeichner die Vor-Inkarnation vom Doctor erkannt zu haben. Das macht es tatsächlich etwas sinnvoller. Danke für’s Richtigstellen!

      Antworten
    • André McFly sagt:

      Mach dir nichts draus, ich habe denselben Fehler gemacht (allerdings kenne ich die Omma auch nicht, da ich die Folgen mit ihr nie gesehen habe).

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      „Das macht es tatsächlich etwas sinnvoller.“

      Echt? Dann bitte ich hilfesuchend um eine Erklärung, was diese Szene denn bedeuten sollte?

      Ich als Atheist habe ja nichts gegen Serien wie „Engel auf Erden“ oder „Ein Hauch von Himmel“ usw., aber bei anderen Serien hätte ich für Engels-Erscheinungen dann doch ganz gerne eine Erklärung.

      Antworten
  2. Grinch1969 sagt:

    Der weibliche Doktor hats bei mir noch nicht mal die erste Episode geschafft und wie ich hier so lese vollkommen zurecht.

  3. oomoepoo sagt:

    „Eigentlich standen hier sogar bereits 2,5 Sterne, aber die letzten zwei Minuten haben leider meinen Kopf auf die Tastatur knallen lassen und 0,5 gelöscht.“

    Ja… so ging es mir auch in etwa. Ich war nicht so gelangweilg (Resolution) oder verärgert (Timeless Children), wie früher in Whittakers Karriere aber das total schmalzige Ende hat bei mir definitiv für eine Abwertung bei mir gesorgt.

    Im Enfeffekt bleibt halt nicht viel von der Folge hängen: Hat man alles schonmal irgendwie so gesehen, nur in besser oder zumindest unterhaltsamer. Vielleicht schaffen sie es ja jetzt, wo Yaz nicht mehr so viel Konkurrenz hat, ihr endlich mal sowas wie eine Persönlichkeite oder wenigstens etwas zu tun zu geben. Allerdings befürchte ich fast, dass man nun wieder in die Gefilde von 10-Rose-Seifenoper abdriftet, wenn diese Anspielungen weiterverfolgt werden…

  4. FordPrefect sagt:

    Hmm abgesehen davon, dass der Dalek von nur einem Typen abtransportiert wurde, gab es nix was mich wirklich aufgeregt hat.
    Aber eben auch nichts was mich begeistert hat, alles schonmal gesehen in besser. Und den Twist von Timelss Child habe ich schon wieder vergessen/verdrängt.
    Alles in allem nicht, was darauf hindeutet das Staffel 13 irgendwie besser werden könnte, sehr schade.

  5. Zuse sagt:

    Nicht gesehen – wie Alles dieser Inkarnation.

    Gerade jetzt läuft der Endspurt des letzten Doctors vor der Zerstörung dieser Figur auf One – danach die Weihnachtsfolge mit fiesem Ende.

    Es gibt einen Fernsehfilm, der die Anfänge vom Doctor 1963 zeigt.

    Der ist toll und auch von der BBC.

  6. BergH60 sagt:

    tach auch !

    2 Frauen in der Tardis ? Mal sehen wie das wird. Ich bin leider skeotisch und das liegt nicht an der Besetzung. Ich mag beide Schaupielere+Innen.

    Zum BBC Film ; meintest Du den :
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Abenteuer_in_Raum_und_Zeit

    Der ist richtig gut !

    Gruß BergH

    • Serienfan sagt:

      Zwei Männer gab es übrigens zuletzt vor über 50 Jahren beim zweiten Doctor in der Tardis, danach waren (wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht) die Geschlechter in der Tardis immer gemischt.

      Eigentlich wäre es im woken Sinne viel „fairer“, wenn die Frau Doktorin einen attraktiven und jüngeren Mann als Begleiter bekommen hätte, der sich dann auch noch in die Doktorin verliebt, ohne dass diese Liebe erwidert wird.

      Antworten
  7. Kazairl sagt:

    Irgendwie nimmt die Qualität von dem, was Doktor Who liefert, kontinuierlich ab und das nicht nur wegen dem ganzen woke-Quatsch, der heute in ist. Besonders der 10. Doktor (David Tennant) war genial, Torchwood auch, aber ab 2011 bin ich raus bei Doctor Who und schaue nur gelegentlich rein. Verglichen mit den Abenteuern des 10. Doktors waren die Folgen, die ich von späteren Inkarnationen gesehen habe, leider schlecht, zumindest meiner Meinung nach.

  8. BergH60 sagt:

    tach auch !

    @Serienfan
    Netter Vorschlag, aber das führte bei Rose schon zu Problemen und bei Martha Jones auch (?).
    Aber es wäre lustig zu sehen, wie Jody Whitaker damit umgeht, dass sie von einem Mann angehimmelt wird. :-)

    Meine Anmerkung war eher witzig gemeint. Vor allem als man sah wie „zerrissen“ Jaz am Schluss dieser Folge war.
    Übrigens :
    https://en.wikipedia.org/wiki/Companion_(Doctor_Who)

    Zur Folge selber:
    Sie war nicht so schlecht wie erwartet.
    Kritikpunkte gab es wie oben angemerkt,
    aber sie war nicht schlecht. halt so 2-2,5 .

    Gruß BergH

    • Serienfan sagt:

      Ich kenne die Begleiter, ich kenne die Folgen.

      Es ging mir nur um die Frage, ob der Doctor auch mal allein mit einem männlichen Begleiter unterwegs war. In „The Keeper of Traken“ reiste der Doctor nur mit Adric, wobei Nyssa in der folge bereits dabei war (wenn auch noch nicht als Begleiterin).

      Ich fand dieses wiederholte „die Begleiterin verliebt sich in den Doctor“ immer deplaziert, genauso wie den ausufernden Genie-Kult um den Doctor, der ja mit Moffat geradezu religiöse Züge annahm.

      Es war ohnehin Moffat, der das Doctor-Who-Franchise gekillt hat. Chibnall bastelt seitdem aus den Leichenteilen irgendwelche gehirnlosen Frankenstein-Monster.

      Mir ging es nur darum: Wenn schon gleiches Recht für alle, dann darf ja gerne auch mal eine Frau von einem jüngeren Mann angehimmelt werden.

      Antworten
    • BergH60 sagt:

      tach auch !

      @Serienfan
      Natürlich darf das passieren, obwohl gesellschaftlich nicht so akzeptiert , wie andersherum.
      (Also ältere Frau und jüngerer Mann :-) vs. andersherum )

      Ansonten hatte ich das schon mal erwähnt: Es war eigentlich alles da, was eine große/großartige Folge ausmacht. Aber aus den weiter oben angeführten Gründen war es keine groeß Folge.
      Ich deute auf Drehbuch, der Rest war wirklich O.K.

      Captain Jack is back.
      2 Companions hauen ab.
      Jaz ist zerrissen
      Docter mal wieder zu spät.
      Daleks
      Dalek-Großkampschiff
      und
      und
      und
      und
      und der Mann von The good Wife,
      wenn er auch in der Storyx/ dem Drehbuch etwas verloren wikrte.

      Gruß BergH

      Antworten

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