Film- und Serienkritiken

Ernsthafte Kritiken zu Film und Serie.

Suchergebnisse für Januar2018.


„Star Trek Discovery“ – 1.13 – „Auftakt zur Vergangenheit“ – Kritik

Diese langen Kamerafahrten durch das halbe Schiff! Diese detaillierten und logisch aussehenden Monitoreinblendungen! Diese realistischen biologischen und physikalischen Erläuterungen! Diese trotz aller unterschiedlichen Talente völlig normal wirkende Besatzung! – Wie? Ja, ich habe tatsächlich noch mal in die Netflix-Serie „The Expanse“ reingeschaut, bevor ich mir die neue Folge von „Auf der Clownsschule, da gibt’s koa Sünd“ angesehen habe.

„Star Trek Discovery“ – 1.12 – „Blindes Verlangen“ – Kritik

Endlich gibt es Antworten auf Fragen, die man auf jeder Fanfiction-Webseite schon vor 15 Jahren gestellt hat. Nein, nicht nur „Kann ich meine komplette Geschichte auch in eurem Gästebuch hinterlassen?“, sondern auch den knallharten Stuff! So klärt die Serie endlich, ob es schlechte Dialoge nach dem Tode gibt (ja), wie man sich bei den Terranern Vertrauen erarbeitet (man nennt die Leichen seiner Vorgänger liebevoll „Reinigungsbeschaffungsmaßnahme“) und ob Lorca möglicherweise nicht das ist, was das Fandom bereits zu wissen vorgibt (hä?)…

„Star Wars VIII – Die letzten Jedi“ – Das hinterletzte Review

Ich weiß, der neue SW-Film ist schon lange in den Licht- und Helle-Seite-Spielhäusern. Und eigentlich erwartet ihr von Zukunftia, dass wir zur Premiere eingeladen werden, um dann rasch ein Review zu schreiben. Leider erhalten wir jedoch keine Karten mehr, seitdem Kollege Sparkiller auf dem letzten Roten Teppich betrunken eine Gruppe geknickter Trekkies beschimpft hat. Die Worte „WIR Warsler sind die Lieblingskinder von J.J. Abrams, ihr Versager!“ fielen genauso wie zahlreiche Verdauungssäfte aus seiner Kauluke. Also sah ich den Film dann in einer vernagelten Holzkiste in Bielefeld… Auch nett.

„Star Trek Discovery“ – 1.11 – „Der Wolf im Inneren“ – Kritik

Immer diese 7-Tage-Woche! Dabei würde ich doch liebend gerne 9 oder gar 19 Tage arbeiten, nur damit die blöden „Discovery“-Montage wieder eeetwas weiter auseinander rücken. Aber ich habe versprochen, jede Episode zu reviewen, und daran halte ich mich. Übrigens tut das auch Spiegel-Klapowski, der zwar ein taubstummer Afghane von der Venus ist, zufällig aber nur ein Haus weiter wohnt. Und damit haben wir die Grundstimmung dieser Episode auch schon komplett zusammengefasst.

„Star Trek Discovery“ – 1.10 – „Despite Yourself“ – Kritik

Da hat sich Kollege Sparkiller aber mächtig erschreckt: Ein Blick auf seine kleine „Star Wars“-Uhr sagte ihm spontan (nebst dem eingebauten „Ichse michse musse Trek guckse!“-Weckton), dass es heute schon weitergeht mit der total durchdacht(schadet)en Crew vom größten Fliegenpilz des Universums. Und somit herrscht auch wieder Review-Pflicht auf Zukunftia! Doch man kann sich seinen Job nicht immer aussuchen. Und es ginge schlimmer: Man könnte z.B. in der stinkenden Kanalisation arbeiten. WÄHREND zusätzlich „Discovery“ auf dem Handy läuft…

The Orville – 1.12 – „Mad Idolatry“ – Die Kritik

Ich dachte, bei Verabschiedungen gibt man sich die Hand? Von einem feierlichen Tritt in den Allerwertesten hat nie einer gesprochen? Die vorerst letzte Orville-Episode tut aber genau das: Mit Anlauf und Popo-Pain präsentiert sie uns eine recht abgeschmackte Standard-Story, die eine perfekte Mischung aus Voyager, Episode 6.12 („Es geschah in einem Augenblick“) und TNG, 3.04 („Der Gott der Mintakaner“) darstellt. Nur, dass beide Aspekte (= Planet entwickelt sich rasant / Picard wird für eine Gottheit gehalten) hier zu einem recht fitzeligen Rest in der Wiederholungspfanne zusammenschnurren.

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