Film- und Serienkritiken

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„Star Trek Discovery“ – 1.11 – „Der Wolf im Inneren“ – Kritik

Immer diese 7-Tage-Woche! Dabei würde ich doch liebend gerne 9 oder gar 19 Tage arbeiten, nur damit die blöden „Discovery“-Montage wieder eeetwas weiter auseinander rücken. Aber ich habe versprochen, jede Episode zu reviewen, und daran halte ich mich. Übrigens tut das auch Spiegel-Klapowski, der zwar ein taubstummer Afghane von der Venus ist, zufällig aber nur ein Haus weiter wohnt. Und damit haben wir die Grundstimmung dieser Episode auch schon komplett zusammengefasst.

„Star Trek Discovery“ – 1.10 – „Despite Yourself“ – Kritik

Da hat sich Kollege Sparkiller aber mächtig erschreckt: Ein Blick auf seine kleine „Star Wars“-Uhr sagte ihm spontan (nebst dem eingebauten „Ichse michse musse Trek guckse!“-Weckton), dass es heute schon weitergeht mit der total durchdacht(schadet)en Crew vom größten Fliegenpilz des Universums. Und somit herrscht auch wieder Review-Pflicht auf Zukunftia! Doch man kann sich seinen Job nicht immer aussuchen. Und es ginge schlimmer: Man könnte z.B. in der stinkenden Kanalisation arbeiten. WÄHREND zusätzlich „Discovery“ auf dem Handy läuft…

„Star Trek Discovery“ – 1.09 – „Algorithmus“ – Kritik

„K’Lopf, K’Lopf!“ – Das Halbstaffelfinale steht vor der Tür! Erkennen können wir das daran, dass es die Kabel(?) aus unserer Kellertür reißt, um rein zu kommen. Diesmal löst Burnham also quasi im Alleingang das Rätsel um die klingonische Tarnvorrichtung: Denn man konnte messen, dass sich durch dessen Gewaber die Hintergrundstrahlung verändert, weiß aber nicht, wie man diese Veränderung messen kann. Was? Nein, ich werde diesmal keine Logikfehler aufzählen, warum fragt ihr?

„Star Trek Discovery“ – 1.06 – „Lethe“ – Kritik

Gedankenverschmelzung ist schon eine tolle Sache! Legt man z.B. drei Finger auf eine Mülltonne, muss ich nicht mehr dem Twitter-Account von Donald Trump folgen, kann über Lichtjahre kommunizieren und gleichzeitig meinem Vater sagen, dass ich sehr enttäuscht über seinen unvulkanischen Bierbauch bin. Und in dieser Folge kommt sogar noch ein weiterer Vorteil des Hirnfunkens dazu: Endlich müssen sich die Autoren mal IN die Köpfe begeben, statt von außen drauf zu hauen, bis sie aufknacken.

„Star Trek Discovery“ – 1.05 – „Choose Your Pain“ – Kritik

Tschüss, Schildhilde! – Habe ich die letzten Folgen noch parallel mit meiner geschätzten Trek-Weggefährtin gesehen, so ist diese nach Episode 1.04 geistig ausgestiegen. Den Grund dafür weiß ich nicht, aber die letzten Tage verbrachte sie damit, Leute auf der Straße anzupöbeln: „Ihr gehört doch auch zu den IDIOTEN, ODER?!“. Möglicherweise war sie mit der Gesamtausrichtung der Serie unzufrieden? Das würde auch erklären, warum sie Michael Burnhams primäre Nahrungs- und Kommunikationsluke neuerdings mit „dumme Fresse“ betitelt?

„Star Trek Discovery“ – 1.04 – „The Butchers Knife Cares Not For The Lamb’s Cry“ – Kritik

Wo sind eigentlich die guten alten deutschen Titel hin? Früher hießen Trek-Folgen noch „Der Feuersturm“, „Der Phaser-Effekt“ oder ganz allgemein „Geheimnisse auf Zeltris III“. Doch das ist neuerdings vorbei, wo jeder Titel mit Zungenbrechern wie „Context is for young little popes“ daherkommt, um auch die Hochkultur-Lesezirkel anzusprechen. Auch diesmal muss ich mich fragen, wessen Lamm da in das Dönermesser laufen könnte – und ob das Lamm die Föderation symbolisiert und das Messer vielleicht die Unkalkulierbarkeit demokratischer Prozesse … ?

„Star Trek Discovery“ – 1.03 – „Context is for Kings“ – Kritik

Haaach… Die erste reguläre Folge ist da! Und für alle, denen Pilotfilme sonst zu hektisch oder exceltabellarisch sind („Da fehlt noch eine Actionszene in Sektor 3-b!“) ist dies meist ein Tag zum frohlocken und sich froh an den Locken zwischen den Beinen spielen. Denn wo sonst kann eine Serie endlich ihre wahren Stärken ausspielen, wenn nicht in etwas, was der Schäferhund des Regieassistenten draußen auf den Gehweg… – aber wir sollten wirklich noch nicht unsere professionelle Detailanalyse vorwegnehmen.

„Star Trek Discovery“ – Und jetzt der ECHTE Trailer zur 1. Staffel. Echt jetzt!

Ah… Und ich hatte mich schon gewundert, warum die Zukunft der Menschheit aus exakt drei Klingonenschiffen, einer Wüste und sechs Zahnprothesen besteht!

Die Antwort ist, dass wir erst jetzt einen richtigen(!) Trailer zur ersten Staffel sehen. Vermutlich hatte man die allerersten ZWEI einfach SECHS mal hochgeladen in den letzten Monaten? – Wie auch immer… Mit diesem Clip dürften wir langsam wirklich in handfeste SPOILER-Gebiete vordringen, sollte jemand die ersten beiden Folgen noch nicht gesehen haben.

Wer etwas großartig anderes als den Krieg gegen die Klingonen erwartet hat, der dürfte enttäuscht sein. Nur andeutungsweise werden uns hier andere Storystränge gezeigt – selbst beim Auftritt von Mudd, einem amtlichen Lensflare-Wald und einem zugeklecksten Schreibtisch (neue Superwaffe gegen Sauberkeitsfanatiker?) fühlt man immer noch die Hauptstory mit dem Bathlet gegen unsere Schädeldecke pochen. Aber immerhin bekommen wir jetzt mal einen RICHTIGEN, echten Captain. Ohne Maden drin. Kerniger als Archer wirkt der schon jetzt…

„Star Trek Discovery“ – 1.02 – „Kampf beim Doppelstern“ – Kritik

Na also! Es geht doch, sobald es fliegt! Nach der zweiten Folge kann ich bereits eine deutliche Qualitätssteigerung verbuchen, was nur teilweise auf meine gestrige Gedankenverschmelzung mit Bryan Fuller & Kollegen zurückzuführen ist. So bewegte sich die Qualität der 2. Episode von vorher „Oh Gott, wie lange geht das denn noch?!“ langsam auf „Mit Selbstverletzung durchaus ertragbar!“ – In jedem Fall werden wir jetzt erfahren, wie es mit dem abwartenden Klingonen weitergeht…

„Star Trek: Discovery“ – 1.01 – Ein sparkisches Review

Handlung: Die USS Shenzhou trifft auf ein Raumschiff der Klingonen, mit denen es seit 100 Jahren keinen Kontakt gab. Diese sind überraschenderweise total aggressiv und kriegstreiberisch, weswegen ein Föderationsoffizier sogar seine eigene Karriere riskiert, um einen tödlichen Konflikt zu verhindern. Glücklicherweise stößt dieser auf eine Gruppe von Rebellen, welche den Kampf gegen das Imperium… nee, Moment…

„Star Trek Discovery“ – 1.01 – „Ein vulkanisches ‚Hallo'“ – Kritik

Da ist sie also, die Show aller Shows, das Saatkorn, das die Beschimpfungen in unsere Richtungen wieder sprießen lassen wird! „Miesmacher“ werden sie uns nennen, uns nahelegen, unseren Phlox-Schlafanzug an den Nagel zu hängen und – überhaupt -, dass wir gar nicht verstanden haben, um was in der ersten Episode überhaupt geht („Rassismus, Leuchtfeuer und schief gestellte Kamera-Stative!“). Doch so einfach ist es nun auch wieder nicht, denn die ersten beiden Episoden wurde in Fankreisen eher durchwachsen aufgenommen. Und das kam so: …

Spitzohren auf, die Titelmelodie von Star Trek Discovery ist da!

Ein erstes Preview wurde veröffentlicht, mit tollen Zusatzfeatures wie „Alex Kurtzmann labert dazwischen“ und der üblichen „Wer hätte gedacht, dass ich sowas mal komponieren würde“-Ansprache:

Und ist diese Mucke nicht toll? So kultig. So einprägsam.
Jedenfalls der Teil, den man schon von TOS kennt. Der Rest ist zwar handwerklich durchaus gelungen, aber ich kann mir nicht vorstellen, diesen Teil der Melodie später mal nachzupfeifen/-summen/-furzen.

Was meint ihr dazu? Schreibt eure Ansichten in unser Kommentarfeld und gewinnt als Preis eine Darstellung eurer eigenen Meinung auf dieser Seite!

„Star Trek Discovery“ – Die ersten Sekunden sind da – unbeschnitten!

Na endlich: Die ersten Sekunden ohne Schnippel-Schnappel geben uns einen zarten Eindruck davon, wie die bald nachgeschobene Show (zur bereits erfolgreichen ersten Trailer-Staffel) im Fernsehen wirken könnte.

Was auffällt, ist der extrem „coole“ Look des Klingonen, der nur wenig an die Strampelhosenträger (mit Metallkettchen dran) aus den alten Serien erinnert. Hier sehen wir vermutlich die erste – oder maximal dritte – Serieneinführung der Rasse, bei der es dank des aufwendigen Kostüms auch fast egal ist, wer eigentlich unter der Maske steckt.
Finger hoch, wer möchte einen knurrenden Cardassianer im ebenfalls reichhaltig verschnörkelten Kettenhemd sehen?

Immerhin gefällt mir, dass man sich bereits in diesen 30 Sekunden gefühlt mehr Zeit nimmt als J.J.Abrams für „seinen“ ersten Klingonenauftritt. Der war nämlich eher ein Gang-Überfall.

„Star Trek Discovery“ – Demnächst auch in komplett anders?

Das Kalenderblatt lügt nicht: Nur noch wenige Tage, angefüllt mit Hamsterkäufen für Beruhigungsmittel und Gummiohren, liegen vor uns, bis es auf Netflix endlich heißt: „Lasset die Lensflares beginnen!“ – Angesichts dessen sollten wir mal langsam Gas geben und in loser Reihenfolge ein paar interessante Dinge diskutieren, die eigentlich (noch) nichts zur Sache tun, so vielleicht nicht passieren werden und eh nur Gerüchte sind. Ein klassisches Trekkie-Ding also! Heute im Programm: Die mögliche mittelfristige Ausrichtung von „Discovery“ und die Wahrscheinlichkeit einer Anthologie-Serie…

Star Trek Discovery – Der dritte Trailer von links.

Uuuund der dritte Trailer ist da – ist ja auch nur noch ein Monat bis zum großen Zukunftia-Review! Viel Neues kann man zu diesem Marketing-Gemalme aber leider nicht sagen, ähnelt dieses Video doch in Sachen Atmosphäre, Inhalt und gezeigten Welten sehr den ersten beiden. Dabei wäre es gar nicht so dumm gewesen, mal mit ruhiger Klaviermusik ein paar Sekunden den Planeten Vulkan zu zeigen. Und dann ein paar Sekunden den Wüstenplaneten. Dann vielleicht mal Kronos von oben – und wenn es nur für den Trailer ist.

Schade, so hat es die Promoabteilung leider verpasst, in drei Veröffentlichungen (plus die „Licht-wandert-über-Gesichter“-Anheizerteaser) unterschiedliche Stimmungen der Serie abzugreifen. Fall es die denn gibt.

Immerhin, wir wissen jetzt, wie „toll“ ein Klingone mit Plastikzähnen klingt („We’vve bee’n fffaitin‘ for fomeone worst(?) off ore attenfion!“) und auch, dass die Abrams-Kinodramaturgie („Was sollen wir machen?“ – „Wir siegen!“ – „Das ist die richtige Einstellung!“) vielleicht auch hier ein neues Zuhause findet.

Und das ist schließlich das, worauf man nach der vorläufigen(?) Pause der Kinoreihe gewartet hat.

Teaser-News: Minivideo zu Star Trek Discovery veröffentlicht!

Zugegeben, viel zeigt das neue Teaser-Video nicht von Discovery, aber der allgemeine Stil sagt ja oftmals mehr als 1000 Worte bzw. drei Voyager-Drehbücher.
Daher nun ohne viel Zusatztext der neue Trailer zum großen Projekt: „Zoomgesichter – Die Serie zum Marketing“

Ist euch aufgefallen, wie vulkaniermäßig die Dings am Ende in die Kamera schaut? Dieser wippende Augenbrauen-Aufschlag?

Der Sprechertext muss natürlich zu ernst genommen werden. Es geht weder um das unbekannte Universum, sondern – laut allen derzeit bekannten Vorabinfos – vor allem um Klingonengedöns. Und das ist uns bereits so bekannt, dass ich immer noch auf eine Vorgängerserie zu Archers ENTERPRISE hoffe. – Wie war das eigentlich damals, als Zefram Cochrane auf der Uni mit Susi zusammenkam?

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