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Zeit(reise) für Kleinkunst: Drei SF-Filme im Review

Drei Geheimtipps(?), zugleich aber drei sehr übliche SF-Storys: Kommunikation durch die Zeit, Murmeltiertage und Aliens auf einem Mond. Drei mal ein relativ geringes Budget, drei mal C-Promis und europäisches Flair. – Bei dieser Beschreibung konnte alles herauskommen: Überirdische Klapo-Wutanfälle, Sonderpreise in der Kategorie „Besonders mittelprächtige Mittelpracht“ oder herbstgleiche Begeisterungsstürme. Hier also nun die drei Kandidaten für meinen Herzinfarkt: „The Caller – Anrufe aus der Vergangenheit“, „Repeaters – Tödliche Zeitschleife“ uuund: „Europa Report“…

„The Signal“ – Das Review in Signalfarben

Indie-Filme KÖNNEN gut sein, gewollt künstlerisch angehauchte Streifen ebenso, sogar die mit relativ offener Erzählstruktur und einem Top-Star drin, der den Underdog-Streifen etwas aufwerten soll. Wenn jedoch das ALLES zusammen kommt, ist das so, als würde man ein Lottosystem namens „6 aus 10“ nach und nach in das übliche „6 aus 49“ umwandeln. Dann ist die Kult-Qualität fast schon auf Jackpot-Wahrscheinlichkeit. Oder ist es hier anders?

„Under The Skin“ + „Another Earth“ – 2 Reviews für alle mit Indie-Herz

„Typisch Klapo! Premiumware aus Hollywood wie den 2014er-Alltime-Klassiker ‚Schnittorgie mit Tom Cruise‘ blöd finden, uns dann aber irgendwelche ranzige Kunstfilm-SF empfehlen, bei denen sich schon beim Zulesen mein fehlender Hauptschulabschluss aufrollt.“ – Genau richtig, skeptischer Zuleser Nummer 91! Moderne SF mit einem Budget von mehr als 98,2 Millionen (willkürlich festgelegt by ©Klapo.de) taugt nix, nur die Kleinen sind derzeit ertragbar. Daher heute mal zwei besonders schwule(?) Vertreter…

„Memory Effect“ – Das Review, das sich sanft erinnert

Geheimtipp-Wochen bei McReview! Dank täglich wechselnder Konten bei Amazon Prime, Watchever und Netflix bin ich endlich in der Lage, mir kostenlos all die Filme anzusehen, von denen ich noch nie zuvor gehört habe! Andere gibt es da ja momentan auch nicht… Nun ist also dieser Titel dran, der im Original „Extraction“ hieß. Ein viel besserer Titel, wenn es um Stuhlgang und sonstige Erleichterungen geht, finde ich. Aber wir wollen nicht vorweg greifen. Oder gar daneben. Das kann schließlich dieser Film noch für uns erledigen…?

„John Dies At The End“ – Das Review für alle Wahnsinnigen

In unserem Scheiß-Aufschreiben… äh… Preis-Ausschreiben zum Thema „Nennt Klapo tolle Filmklassiker“ landete dieser Streifen trotz eines gewissen Zeitdefizits beim Einwirken in das kollektive Klassiker-Gedächtnis auf Platz 1. Er machte mich einfach neugierig, dieser Schlingel mit den Screenshots, die vor 20 Jahren ganz real dafür gesorgt hätten, dass meine Eltern in den Screen geschossen hätten („Wir möchte nicht, dass du dir… äh, was auch immer das IST… ansiehst!“). Angeblich wird das hier mal ein Kultstreifen. Die Kultkommission tagt allerdings immer noch erfolglos über „Star Trek 5“ und „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“…

„Timecrimes“ – Geheimtipp-Review

Wie man RICHTIGE Geheimtipps aus dem SF-Genre gibt, möchte ich heute mal (zwecks Erzielung eines Nachahmungseffekts Eurerseits) ausführlich darlegen. In diesem spa(rta)nischen Werk aus dem Jahre 2008 geht es… um einen Mann. So echt mit Schniepelwutz und Brusthaaren. – Na, schon neugierig geworden? Es kommt sogar noch knüppeldicker: Dieser Typ stolpert in eine Zeitreisegeschichte, die sich zum absoluten Alptraum entwickelt. Nämlich für einen Reviewer, der normalerweise am meisten Spaß an derben Verrissen hat…

„Love“ (2011) – Das Geheimtipp-Review

Willkommen in der bundesweiten „Woche der digital archivierten Menschheit“. Bevor wir uns in der neuesten Doctor-Who-Episode exakt dem gleichen Thema widmen, möchte ich den SF-Klassiker „Love“ aus dem Jahr 2011 reviewen. Ein Filmkunst-Kleinod, das als Überraschungserfolg in Brackwede-Nord startete und danach bis zu 3 Menschen in Sennestadt begeistert. 2 davon sogar nicht nur in Form einer Halluzination. – Aber lasst uns vor dem großen Begeisterungssturm vernünftigerweise mit dem Ende des Filmes anfangen:

„Eden Log“ – Oder: Wenn der Franzmann zweimal spinnelt… – Review

Ein silbrig glänzender Baum aus messerscharfen Spitzen? Das Blu-Ray-Cover dieses Filmes erinnerte mich stark an den „Baum der Schmerzen“ aus Dan Simmons Buch „Hyperion“ und hatte daher sofort eine hypnotische Wirkung auf mich. Der Sadist in mir zwang mich, sowohl diese leidenden(?) Menschen zu begutachten, als auch meinen lokalen „Saturn“-Markt zu schädigen, erschien mir doch der geforderte Preis von 5 Euro durchaus günstig. Doch da hatte ich die Rechnung wohl ohne zugekokste Franzmänner aus der Filmbranche gemacht…

„Black Hole – Das Monster aus dem Schwarzen Loch“ – Das unverdiente Review

Diesen low-budgetierten „Black Sheep“, äh… „Black Hole“-Film wird sicherlich keiner von Euch kennen. – Wie? Warum ich ihm trotzdem einen Verriss würdige, fragt ihr mit der gesunden Skepsis eines mündigen Randgruppenseitenlesers? Nun, weil mir dieses Dramaturgie-Waterloo seit Jahren auf den Synapsen drückt, welche den Ausscheidungsbefehl für die abzuarbeitenden Filmrezensionen verwalten. Und wenn es ein Film verdient hat, unverdiente Schläge zu verdienen, dann dieser hier! Denn auch wo (Low-Budget-)Schatten ist, ist zwangsläufig noch lange nicht Licht…

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