Das ernsthafte Medienmagazin

„Alien – Covenant“ – Die Kritik mit Horrorfaktor

Jaaa! Freikarten! – Einem glücklichen Umstand hatte ich es zu verdanken, den neuen Alien-Film sehr früh und kostenfrei zu sehen – auch wenn sich die Kosten am Ende nur verlagerten und schlussendlich von meinem Nervenkostüm abgezogen wurden („40 Minuten Werbung vor dem Film? 14,50 Euro für Mini-Bier und etwas Popkorn? 6 Euro Parkgebühr?“). Im Ernst, wer sich über den Niedergang des Kinos wundert, darf sich gerne bei mir melden. Meine Faust und Netflix/Amazon erklären euch dann gerne, was in der Medienwelt so abgeht…

„Star Wars – Rogue One“ – die Kritik zum Thema Krieg

Seltsam. Kollege Sparkiller hat hier noch kein Kurzreview zu „Rogue One“ geliefert. Heißt das etwa, der Film ist … selbst … geliefert? Womöglich eine langweilige Aneinanderreihung von Figuren und Schauplätzen, die nicht mehr MEIN Star Wars sind? (*mit ausgestreckten Fingern auf Brust fasst*) Ein Stil, der nicht genau DAS liefert, was ich nach 200 Stunden Konsum des Erweiterten Comic-, Hörbuch- und Scherenschnitt-Universums erwartet habe? DAS würde das Franchise im Leben nicht überleben!

„Zelda – Breath Of The Wild“ – Das Zukunftia-Review zum neuen Wildatmer

Kenner von Zukunftia wissen: Wann immer ein neues Zelda rauskommt (also zweimal pro Zukunftia-Dekade), gibt es hier ein Review von Klapo, DEM Zelda-Verrückten aus der Zeit, in der DJ Bobo und MTV sich noch die Klinke in die Hand gaben. – Nun endlich habe ich den letzten Ableger durch (von Zelda, nicht MTV), nur echt mit 97% aller nennenswerten Geheimnisse. Doch ist dieser Wert auch die Be-Wertung des Spiels? Oder hat Nintendo sich mit dem neuen „Huuuhu, hier alles ist ja sooo gigantisch!“-Konzept vielleicht in die 40 Hektar großen Nessel-Felder gesetzt? Lest es. Bei mir. Sparkiller spielt es ja nicht weiter.

Star Trek DS9 – 1.08 – „Der Parasit“ Review

Das ist ja mal seltsam… An jede einzelne Episode der ersten Staffel kann ich mich hervorragend erinnern, doch diese hier erscheint wie aus dem Nebel des Vergessens auf der Mattscheibe des Nicht-Rekognierens. Aber warum? Ist es das schauspielerische Totaldesaster, sind es die völlig FALSCHEN (falschen) Fährten oder gar die Tatsache, dass dies die zwanzigste Version von „Hey, in meinem Kopf lebt ein syrischer Flüchtling, der soll RAUS!“ ist? – Lest es hier nach.

Kurzkritik: „10 Cloverfield Lane“ – Es wird nicht mehr gewackelt!

Wie, keine Wackelkamera mehr? Gut für meinen Magen, der in dieser Hinsicht ein echter Kulturbanause, ach was: -RABAUKE ist! Aber eigentlich sollte man über diesen Film weniger wissen als über die Unterwäsche der eigenen Großmutter – weswegen ich auch fast nichts über den Inhalt verraten werde. Denn nur wer völlig ohne Erwartungen reinschaut, der kann am Ende behaupten, zwei oder drei Male überrascht worden zu sein. – Was schon vier Male mehr als bei den letzten Werken von J.J. Abrams ist!

Kurzkritik: „Avengers: Age Of Ultron“ – Besser als Age Of Empires II?

Eigentlich wollte ich ja weniger Supi-Heldenfilme sehen, doch wann immer einer von denen KOSTENLOS bei Amazon oder Netflix auftaucht, gewinnt die bunte Auslegeware vor dem Drama einer Lehrerin in Neu-England, die im 18. Jahrhundert… – ihr versteht schon. Und eigentlich mochte ich ja den ersten Avengers total gerne, weil der inhaltlich gar nicht sooo viel erreichen wollte. Nicht, dass man das der Fortsetzung nicht auch bescheinigen könnte.

Star Trek DS9 – 1.07 – „Der Fall Dax“ Review

WAS? Dax soll in einem anderen Leben Mord in einem Bürgerkriegslan… -planeten begangen haben? Das ist unglaublich! – Weswegen es außer den kritischen Nebendarstellern hier auch niemand glaubt. Wir sehen hier quasi die Episode „Wem gehört Data“ in der debilen Version für Hobbymediziner und Vertrauensfasler. Und um den Sack zuzumachen, geht es nicht mal um die Verhandlung wegen Mordes, sondern erst mal nur um die Möglichkeit(!) einer Auslieferung(!)… Gähn, 90er-Jahre-Trek at it’s Drecks.

Thor: Ragnarok – Dieser Trailer guckt dir unter den Rock

Verdammt seist du, Marvel! Denn nach „Doctor Strange“, der offensichtlichen Neufassung von „Das goldene Kind“ mit Eddie Murphy, hatte meine Guck-Motivation für deren Filme eigentlich den bisherigen Tiefststand erreicht. Man kann sich die immer selbe Geschichte um allmächtige Gegner, deren Biographie lediglich aus dem Wort „Fies“ besteht, schließlich nur so oft ansehen.

Trotzdem haben es diese Meister der Zuschauer-Statistik wieder einmal geschafft. Die Mucke im neuen Thor-Trailer fetzt, die Sprüche sitzen und sogar optisch sieht alles irgendwie überdurchschnttlich aus. Was in Sachen Marvel-Look schon ein Kompliment darstellt. Alles wirkt so 80er, so retro, so old-school. Fast wartet man darauf, dass He-Man um die Ecke tappst.

Für Interesse sorgt bei mir auch Regisseur Tictac Tahiti, nee, Taika Waititi. Welcher mit „What We Do in the Shadows“, einer echt originellen Komödie über Vampire in Neuseeland, immerhin für einen meiner Lieblingsfilme verantwortlich ist. Natürlich kann dies am Ende auch nur eine große Täuschung sein und einer der Produzenten hatte für das Endprodukt eine viiiiiel bessere Idee. („Warum nicht auf Charakterszenen verzichten und stattdessen lieber grobschlächtig unsere nächsten Filme bewerben?! Hat bei Ultron doch auch suuuuuper geklappt!“)

„Transcendence“ – Die Kritik zum In-den-Computer-fahren.

Eigentlich gibt es keinen Grund zum Meckern: Alle paar Wochen kommt ein SF-Film raus, der den Namen auch verdient (Life, Star Wars, Alien, Arrival, … ) und so mancher davon lässt mich meinen seit 15 Jahren anschwellende Star-Trek-Enttäuschung so sehr vergessen, dass ich bald sagen kann: „J. J. Abrams? Wer soll das sein?“… Doch „Transcendence“ ist nicht so ein Film. Vielmehr ist der sogar geeignet, einem das Genre zu versauen und mit Kreppband an einen Stuhl zu fesseln, um Lösegeld zu verlangen. – Doch schimpft selbst:

Star Trek DS9 – 1.06 – „Q – Unerwünscht“ Review

Stimmt, Q war ja auch mal auf DS9! Und zwar in einer gefühlten Mischung aus verwandtschaftlichem Pflichtgefühl und Kontrollbesuch des Jugendamtes („Wie, sie haben vor, bald alle ihre Kinder in den Deltaquadranten zu schicken?!“). Doch natürlich kann selbst der Doctor Strange der 90er nichts gegen schlechte Politik und lichtschwache Neonröhren ausrichten, weshalb wir seinen typischen Lichtblitz ab dieser Folge nur noch von hinten bewundern durften…

„Doctor Strange“ – Die Kritik ohne Zaubertricks

Doctor Strange war der letztjährige Held, der mich aus dem nicht enden wollen Konglomerat an Mongos und Kongos noch am meisten reizte. Schließlich wollte ich als Kind auch immer Zauberer werden (um mir noch mehr Star Trek erschaffen zu können). Und, seien wir ehrlich: Benedict Cumberbatch sieht irgendwie geiler aus als ein (*blätter, raschel*) Chris Evans. Diese grauen Schläfen! Zum Dahinschmelzen…

Star Trek DS9 – 1.05 – „Tosk, der Gejagte“ Review

Warum spoilert der Episodenname eigentlich das Ende der Episode? „Der geheimnisvolle Tosk“ hätte schließlich auch gereicht, was höchstens der Folge „Der geheimnisvolle Garak“ ein phonetisches Wiederholungsproblem beschert hätte. Noch besser wäre natürlich nur das Wörtchen „Tosk“ gewesen, was wohl dem derzeitigen amerikanische Titelstyle entspräche. Oder, wie es wohl auf Sat.1 hieße: „Tosk – Missbraucht und gewürgt. Tatort Echsenstrich“.

Star Trek DS9 – 1.04 – „Babel“ Review

Komisch, immer wenn ich an die erste Staffel denke, fällt mir recht schnell diese Episode ein. Zusammen mit Q und irgendwas mit besoffenen Märchenfiguren. Und ich erinnere mich auch verschwommen, dass ich diese Folge damals sehr kreativ und spannend fand. Aber gut, wir hatten ja damals nur TOS und TNG und somit „erst“ 182 verschiedene „Crew wird komisch krank“-Episoden. Übrigens ein Konzept, das durchaus den vierten Chris-Pine-Trekfilm tragen könnte: Zwei Stunden lang Magen-Darm. Wäre sicherlich eine Verbesserung?

„You Are Wanted“ – Kritik zur ersten Folge

Amazon hat viel Geld (also für’s Marketing jetzt) springen lassen, um diese Serie groß zu machen. Immerhin geht es um die erste deutsche Produktion für eine Streaming-Plattform. Niemand geringerer als Matthias Schweighöfer (Til Schweiger hatte Grippe) durfte ran und diese sechsteilige Thrillerreihe zu drehen, die ab heute für Prime-Kunden verfügbar ist. Klapo schaute daher mal in Episode Eins rein und staunte nicht schlecht, wie fein man hierfür normales deutsches Serienfernsehen beobachtet hat!

„DuckTales“ 2017 – Die Neuauflage mit dem schnellen Stift

„DuckTales“ war in den 80ern und 90ern eine meiner liebsten Kinder(?)serien: Gerade die ersten Episoden mit ihren Schatzsuchen und Fortsetzungsgeschichten suchten damals ihresgleichen und sorgten bei mir für ganze Geld… äh… Sabberspeicher an voradulter Vorfreude. Erst später wurde es durch seltsame Nebenfiguren (Steinzeitmensch statt Donald, etc.) eher unkultig. – Wie auch immer, nun gibt es endlich den ersten Trailer zur NEUAUFLAGE des Franchise. Und ja, bevor ich es vergesse: David Tennant (Doctor Who) spricht den Dagobert.

Star Trek DS9 – 1.03 – „Die Kon-Mahr“ Review

Und noch eine DS9-Episode aus dem Kader der ersten Staffel. Schade nur, dass das Sehvergnügen massiv eingeschränkt wird, wenn jede Actionszene wie eine graue Schuppenflechte aussieht – mit drübergestreuten Pixeln, vor allem auf meinen (zuerst) ausgewählten Screenshots. Trotzdem würde ich gerne damit fortfahren, ab und zu ein Review einzustreuen. Denn „Star Trek Discovery“ muss ja anscheinend selbst erst von den Produzenten discovert werden – und solche spektakulären Expeditionen dauern nun mal eine gewisse Zeit.

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