Das ernsthafte Medienmagazin

„Doctor Strange“ – Die Kritik ohne Zaubertricks

Doctor Strange war der letztjährige Held, der mich aus dem nicht enden wollen Konglomerat an Mongos und Kongos noch am meisten reizte. Schließlich wollte ich als Kind auch immer Zauberer werden (um mir noch mehr Star Trek erschaffen zu können). Und, seien wir ehrlich: Benedict Cumberbatch sieht irgendwie geiler aus als ein (*blätter, raschel*) Chris Evans. Diese grauen Schläfen! Zum Dahinschmelzen…

Star Trek DS9 – 1.05 – „Tosk, der Gejagte“ Review

Warum spoilert der Episodenname eigentlich das Ende der Episode? „Der geheimnisvolle Tosk“ hätte schließlich auch gereicht, was höchstens der Folge „Der geheimnisvolle Garak“ ein phonetisches Wiederholungsproblem beschert hätte. Noch besser wäre natürlich nur das Wörtchen „Tosk“ gewesen, was wohl dem derzeitigen amerikanische Titelstyle entspräche. Oder, wie es wohl auf Sat.1 hieße: „Tosk – Missbraucht und gewürgt. Tatort Echsenstrich“.

Star Trek DS9 – 1.04 – „Babel“ Review

Komisch, immer wenn ich an die erste Staffel denke, fällt mir recht schnell diese Episode ein. Zusammen mit Q und irgendwas mit besoffenen Märchenfiguren. Und ich erinnere mich auch verschwommen, dass ich diese Folge damals sehr kreativ und spannend fand. Aber gut, wir hatten ja damals nur TOS und TNG und somit „erst“ 182 verschiedene „Crew wird komisch krank“-Episoden. Übrigens ein Konzept, das durchaus den vierten Chris-Pine-Trekfilm tragen könnte: Zwei Stunden lang Magen-Darm. Wäre sicherlich eine Verbesserung?

„You Are Wanted“ – Kritik zur ersten Folge

Amazon hat viel Geld (also für’s Marketing jetzt) springen lassen, um diese Serie groß zu machen. Immerhin geht es um die erste deutsche Produktion für eine Streaming-Plattform. Niemand geringerer als Matthias Schweighöfer (Til Schweiger hatte Grippe) durfte ran und diese sechsteilige Thrillerreihe zu drehen, die ab heute für Prime-Kunden verfügbar ist. Klapo schaute daher mal in Episode Eins rein und staunte nicht schlecht, wie fein man hierfür normales deutsches Serienfernsehen beobachtet hat!

„DuckTales“ 2017 – Die Neuauflage mit dem schnellen Stift

„DuckTales“ war in den 80ern und 90ern eine meiner liebsten Kinder(?)serien: Gerade die ersten Episoden mit ihren Schatzsuchen und Fortsetzungsgeschichten suchten damals ihresgleichen und sorgten bei mir für ganze Geld… äh… Sabberspeicher an voradulter Vorfreude. Erst später wurde es durch seltsame Nebenfiguren (Steinzeitmensch statt Donald, etc.) eher unkultig. – Wie auch immer, nun gibt es endlich den ersten Trailer zur NEUAUFLAGE des Franchise. Und ja, bevor ich es vergesse: David Tennant (Doctor Who) spricht den Dagobert.

Star Trek DS9 – 1.03 – „Die Kon-Mahr“ Review

Und noch eine DS9-Episode aus dem Kader der ersten Staffel. Schade nur, dass das Sehvergnügen massiv eingeschränkt wird, wenn jede Actionszene wie eine graue Schuppenflechte aussieht – mit drübergestreuten Pixeln, vor allem auf meinen (zuerst) ausgewählten Screenshots. Trotzdem würde ich gerne damit fortfahren, ab und zu ein Review einzustreuen. Denn „Star Trek Discovery“ muss ja anscheinend selbst erst von den Produzenten discovert werden – und solche spektakulären Expeditionen dauern nun mal eine gewisse Zeit.

Trump Stamp – Das Browser-Spiel für Missverstandene

Bereits seit Monaten ist Donald Trump, der allerbesteste Präsident der Vereinigten Staaten, ein Opfer der liberalen Lügenpresse. Aus der Mauer, Trumps brillanter Strategie zur Flüchlingkontrolle, machte man ein falsches Symbol für Fremdenhass. Die hervorragende Vertrautheit seiner Mitarbeiter mit russischen Politikern? Material für ein plumpes Lügenmärchen. Traurig! In Zusammenarbeit mit den bekannten Spiele-Entwicklern PixelSpark und Kremlevskiye Videoigry haben wir von Zukunftia uns daher zum medialen Gegenschlag entschlossen:

Star Trek DS9 – 1.02 – „Unter Verdacht“ Review

DS9 ist eigentlich ganz gut gealtert: Es gibt schräge Charaktere, Prophezeiungen, Anomalien im Weltraum, im Auftakt Captain Picard mit gestrenger Mine und das erste Mal (seit Doktor Pulaski) weibliche Hauptfiguren mit mehr Biss als Dauerwelle. Dass ich trotzdem zutiefst GESCHOCKT bin, liegt lediglich darin begründet, dass das in meiner Erinnerung recht frische Review des Pilotfilms schon ganze 11 Jahre her ist. Zeit also für Episode Zwei! (Was dagegen, wenn ich für die Restreviews dieser Serie 1.980 Jahre alt werde?)

„Raumschiff Voyager“ Revisited – Episode 7.11 „Zersplittert“

Über 15 Jahre ist es her, dass ich die letzte Staffel von „Raumschiff Voyager“ sah. Die Flachzange unter den Trek-Schiffen hatte mich damals schon bei 2 von 7 Borgimplantaten verloren: Zu albern, zu viel billiger Fanservice, zu unlogisch. Doch die letzten drei Kinofilme ließen mich umdenken: Nach Storys, deren Hintergründe ich bis heute nicht verstehe (sind Bösewichte in Filmen neuerdings so was wie das Feuerzeug beim Chinaböller?), zog ich in Erwägung, dass altmodisches Trek eventuell wieder IN sein könnte. Wie gut, dass ich die späten Voy-Folgen auch nicht mehr IN meinem Kopf hatte und sie damit wie neu sind.

„Fake News“ – Anwendungsorientiert in die Zukunft

Neben der Marslandung im Jahre „Klapo-ist-seit-40-Jahren-tot“ und dem Elektroauto, das nicht über Umwege von Atomstrom oder Kohle angetrieben werden muss (sondern durch die sich drehenden Räder anderer Elektroautos), scheint mir das eine sehr realistische Zukunftsvision zu sein: Der Fake wird zum Alltag – und die Realität wird egal. Unabhängig von Trump, AfD und den Erfolgsmeldungen über Kollege Sparkillers Stuhlgang entsteht seit Jahren eine digitale neue „Realität“…

Kurzkritik: „Arrival“ – Anspruch nach Zahlen

Handlung: Riesige Raumschiffe erscheinen überall auf der Erde und schweben doof in der Gegend rum. Dort ist eine Kommunikation lediglich über eine dicke Trennscheibe möglich (im Schiff, nicht der Gegend). Aber als selbst eine Hundertschaft gesichtsloser Experten kein Wort versteht, wird schnell Professor Banks (Jodie Foster) herangekarrt. Unterstützung erhält diese von Hawkeye, welcher, ähnlich wie in den Avengers-Filmen, nicht viel zur Handlung beiträgt. Zusammen verbringt man den Großteil des Films mit Staunen und anderen schönen Emotionen.

Da kriegt sogar der Antrieb ’nen Ständer – Gleichgewichtsstörungen von Raketen endlich behoben!

Eigentlich typisch. Da ist die Zukunft endlich angekommen und keiner geht hin. Aber man kann es eigentlich auch niemanden vorwerfen, schleicht sich der Fortschritt doch meistens auf leisen Käsefüßen in unser Leben. Internet, Flachfernseher, Smartphones, bei all diesen Dingen fehlte schließlich irgendwie ein aufdringliches „Huhuu, hier bin ich!“. Ganz anders bei unseren Bekannten auf Facebook, welche sogar aus einer selber geöffneten Dose Ravioli noch das ganz große Highlight mit zusätzlicher Foto-Galerie machen.

Daher möchte ich jetzt einfach mal kurz auf das heutige Ereignis der Weltraumklitsche SpaceX hinweisen, welches „schlicht“ aus einer gelandeten Rakete besteht. War nicht das erste Mal, aber manchmal muss man einfach mit penetranter Aufdringlichkeit vorgehen, damit hier verdammt nochmal endlich jemand mit mir mitstaunt!

So konnte man jedenfalls sogar per Livestream sehen (ca. 7:40, falls der Autosprung nicht funzt), wie die erste Stufe einer Rakete, statt blöd zu zerdeppern, wieder gehorsam auf einer rumschwimmenden Plattform landet:

CEO von SpaceX ist übrigens Elon Musk, welcher einem filmtauglichen „Wir-schaffen-datt!“-Genie mit seinen (fast) unglaublichen Plänen wie der Mars-Kolonisation und Transportröhren wohl am nächsten kommt. Kunststück, hatte er schließlich schon in der wissenschaftlichen Dokumentation „Iron Man 2“ einen Gastauftritt.

Einigen älteren Zulesern (und vor allem den Genossen GGH und Klap) wird beim Anblick der Landung auch bestimmt dieser Teil (1:06:00) des russischen SciFi-Films „The Sky Calls“ von 1959 wieder in den Sinn kommen:

DORT wurde jedenfalls noch angemessene Begeisterung gezeigt. Seht nur die Jubelschreie! Das Winken und Wedeln! Die offensichtliche Überlegenheit der glorreichen Sowjetunion… äh… ich meine, die universale Darstellung total vom Fortschritt faszinierter Menschen aller Herren Länder lud schon damals zum Träumen ein! Hoffen wir, dass es bald erneut so sein wird. Na sdorówje!

„Zero Theorem“ – Die Kritik zum Selbstfärben

Ein kahlköpfiger Einsiedler, der aus unerfindlichen Gründen von sich selbst in der „Wir“-Form spricht (Borg?), hockt in einer alten Kirche, arbeitet unverständliches Zeugs am Computer und wartet auf einen bestimmten, ihn rettenden „Anruf“, der ihn von allem Elend erlösen soll. Was in Teilen meiner Kindheit entspricht (bis auf die Sache mit der Glatze, die kam erst 4 Jahre später), ist natürlich der langerwartete Dystopie-Kracher von Terry Gilliam.

Star Trek Voyager – 6.25 – „Der Spuk auf Deck Zwölf“ („The Haunting of Deck Twelve“) Review

Ah, was für ein furchtbares Gefühl dieses Fremdschämen für Kollege Klap doch ist, wenn er jedes halbe Jahr einfach mal für sechs Monate keinen Bock auf Schreiben hat! Selbst als unbeteiligter Augenzeuge kann ich die Schande und Ehrlosigkeit beinahe schmecken. Nam, nam, nam. Pfui! Aber vergessen wir nicht die dazugehörige Pflicht. Ja, meine traurige Pflicht, in einem von Spinnenweben und Geistern der Vergangenheit heimgesuchten Ort nach schon lange nicht mehr erhältlichen Klapowski-Artikel zu suchen. Richtig geraten: Zeit für einen Besuch in Ex-Webmaster GGHs Labyrinth des Ablage-Irrsinns („Ach, kloppen wir ALLE HTML-Dateien UND Bilder der Seite einfach mal ein EIN Verzeichnis. Kann sich mein Nachfolger drüber ärgern, muahaahaaaar!“)! Also, let’s blend rück!

Blade Runner 2049 – Der Trailer aus dem Replikantenstadl

An alle alten Säcke! Erinnert ihr euch noch an diesen langsamen Stimmungsfilm mit der Mucke, die sich wie eine langsam gequälte Katze anhörte und dabei doch irgendwie knorke war? Nein, ich meine nicht „Star Trek – Der Film“! Ich spreche natürlich von „Blade Runner“, dem kultigen Retro-Noir-SciFi-Krimi mit Regenschirm-Bonus. Nach lediglich 35 Jahren wird nun jedenfalls bald eine Fortsetzung eintrudeln, was bestiiiimmt nichts mit dem Erfolg ähnlicher Frischzellen-Projekte wie Star Wars oder Star Trek zu tun hat:

Aber, hey, sieht doch gar nicht übel aus. Als waschfester Gelsenkirchener fällt es mir natürlich schwer, von dystopischen Gammelstädten noch anständig beeindruckt zu werden, aber so rein designtechnisch hat das schon was. Vielleicht findet Harrison Ford in Sachen Schauspiel sogar seinen zweiten Mundwinkel wieder, welchen er irgendwann in den 90ern mal verloren hat. Bleibt natürlich die Frage, ob auch was NEUES geliefert wird oder dieser neue Blade Runner nur ein mutloses Aufkochen alter Zutaten á la „Star Wars – Das Erwachen der Macht“ darstellt. (Nicht aufregen, fand den trotzdem so ein bisschen ziemlich gut.)

„Independence Day 2 – Wiederkehr“ – Ein Gastbeitrag

Willkommen beim wahrscheinlich besten Gastbeitrag seit meinen letzten hundert – und dem einen von Sparkiller! Da ich leider(?) „Independence Day 2“ noch immer nicht sehen konnte (ich spare auf einen 100-Zoll-Fernseher, damit ich emotional besser mit den Opfern in den Städten connecten kann), springt der langjährige Zukunftia-Leser Thilorethisch für mich ein und lieferte kürzlich das löbliche Gegenteil einer Fake-News: Die Produktions-Vorbesprechung von Roland Emmerich mit seinem Team.

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