Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

„Star Trek – Discovery“ – Eine Zeitgeistbetrachtung aus der Zukunft

Jede TV-Serie spiegelt ihre Zeit wieder – bewusst, unbewusst oder weil andere Serien gewisse Dinge vorher unbewusst (oder bewusst?) vorgelebt haben. Wie? Schon bewusstlos angesichts dieser bewusstseinserweiternden Erkenntniskaskade? Dann lest bloß nicht den nachfolgenden Text, der – im Gegensatz zu den letzten beiden Trek-Serien – mal ein paar Jahre in die Zukunft zu gehen versucht. Denn wir fragen: Ist es schon heute möglich, die demnächst startende Serie mit den Augen von Biff Klapowski im Jahre 2030 zu sehen?

„Star Trek Discovery“ – Die ersten Sekunden sind da – unbeschnitten!

Na endlich: Die ersten Sekunden ohne Schnippel-Schnappel geben uns einen zarten Eindruck davon, wie die bald nachgeschobene Show (zur bereits erfolgreichen ersten Trailer-Staffel) im Fernsehen wirken könnte.

Was auffällt, ist der extrem „coole“ Look des Klingonen, der nur wenig an die Strampelhosenträger (mit Metallkettchen dran) aus den alten Serien erinnert. Hier sehen wir vermutlich die erste – oder maximal dritte – Serieneinführung der Rasse, bei der es dank des aufwendigen Kostüms auch fast egal ist, wer eigentlich unter der Maske steckt.
Finger hoch, wer möchte einen knurrenden Cardassianer im ebenfalls reichhaltig verschnörkelten Kettenhemd sehen?

Immerhin gefällt mir, dass man sich bereits in diesen 30 Sekunden gefühlt mehr Zeit nimmt als J.J.Abrams für „seinen“ ersten Klingonenauftritt. Der war nämlich eher ein Gang-Überfall.

Wonder Woman – Das wunderbar kurze Review

Handlung: Eine Amazone verlässt zusammen mit Chris Pine, in seiner üblichen Rolle als Captain Kirk, ihr gemütliches Insel-Resort um nach einem legendären Bösewicht zu suchen. Dieser taucht aber erst kurz vor dem Ende auf und existiert leider nur für den üblichen die Sinne betäubenden CGI-Endkampf. Vorher kämpft sie jedoch erst einmal gegen die bösen Deutschen im ersten Weltkrieg und noch bösere Vorurteile gegen Frauen. (Was wollen die denn noch? MEHR Schuhe?!)

„Star Trek Discovery“ – Demnächst auch in komplett anders?

Das Kalenderblatt lügt nicht: Nur noch wenige Tage, angefüllt mit Hamsterkäufen für Beruhigungsmittel und Gummiohren, liegen vor uns, bis es auf Netflix endlich heißt: „Lasset die Lensflares beginnen!“ – Angesichts dessen sollten wir mal langsam Gas geben und in loser Reihenfolge ein paar interessante Dinge diskutieren, die eigentlich (noch) nichts zur Sache tun, so vielleicht nicht passieren werden und eh nur Gerüchte sind. Ein klassisches Trekkie-Ding also! Heute im Programm: Die mögliche mittelfristige Ausrichtung von „Discovery“ und die Wahrscheinlichkeit einer Anthologie-Serie…

Der Weg des Dampfhammers…

Jemand in der Zukunftia-Redaktion erfährt von einem großen Ereignis.
Doch wird es wundervoll oder gar schrecklich sein? Schpock, gib uns Kraft!

Star Trek Discovery – Der dritte Trailer von links.

Uuuund der dritte Trailer ist da – ist ja auch nur noch ein Monat bis zum großen Zukunftia-Review! Viel Neues kann man zu diesem Marketing-Gemalme aber leider nicht sagen, ähnelt dieses Video doch in Sachen Atmosphäre, Inhalt und gezeigten Welten sehr den ersten beiden. Dabei wäre es gar nicht so dumm gewesen, mal mit ruhiger Klaviermusik ein paar Sekunden den Planeten Vulkan zu zeigen. Und dann ein paar Sekunden den Wüstenplaneten. Dann vielleicht mal Kronos von oben – und wenn es nur für den Trailer ist.

Schade, so hat es die Promoabteilung leider verpasst, in drei Veröffentlichungen (plus die „Licht-wandert-über-Gesichter“-Anheizerteaser) unterschiedliche Stimmungen der Serie abzugreifen. Fall es die denn gibt.

Immerhin, wir wissen jetzt, wie „toll“ ein Klingone mit Plastikzähnen klingt („We’vve bee’n fffaitin‘ for fomeone worst(?) off ore attenfion!“) und auch, dass die Abrams-Kinodramaturgie („Was sollen wir machen?“ – „Wir siegen!“ – „Das ist die richtige Einstellung!“) vielleicht auch hier ein neues Zuhause findet.

Und das ist schließlich das, worauf man nach der vorläufigen(?) Pause der Kinoreihe gewartet hat.

Star Trek DS9 – 1.12 – „Die Prophezeiung“ Review

Kai Opaka hat Pech: Da will sie nur mal kurz durch das Wurmloch fliegen, um sich ihre Tagesration Glaube abzuholen, und schon stürzt sie mit Sisko, Kira und Bashir auf einem Planeten ab, auf dem die Toten nicht tot bleiben – und die Waffen niemals schweigen. In Papphöhle 16a geht es dann darum, den ewigen Konflikt zwischen dem Volk der Genero-Generaten und den Simpel-Simplizisten zu schlichten. Doch Vorsicht! Wer in diesem Konflikt stirbt, bleibt dort ewig tot… Äh, also quasi lebendig. Man stirbt ja nicht wirklich… – Ach, guckt es euch selbst an, ich hasse Zusammenfassungen!

Teaser-News: Minivideo zu Star Trek Discovery veröffentlicht!

Zugegeben, viel zeigt das neue Teaser-Video nicht von Discovery, aber der allgemeine Stil sagt ja oftmals mehr als 1000 Worte bzw. drei Voyager-Drehbücher.
Daher nun ohne viel Zusatztext der neue Trailer zum großen Projekt: „Zoomgesichter – Die Serie zum Marketing“

Ist euch aufgefallen, wie vulkaniermäßig die Dings am Ende in die Kamera schaut? Dieser wippende Augenbrauen-Aufschlag?

Der Sprechertext muss natürlich zu ernst genommen werden. Es geht weder um das unbekannte Universum, sondern – laut allen derzeit bekannten Vorabinfos – vor allem um Klingonengedöns. Und das ist uns bereits so bekannt, dass ich immer noch auf eine Vorgängerserie zu Archers ENTERPRISE hoffe. – Wie war das eigentlich damals, als Zefram Cochrane auf der Uni mit Susi zusammenkam?

„Life“ (2017) – Die öde Kritik zum Film mit dem kreativen Namen

Da der Film im Netz vorzugsweise mit „Alien“ und „Gravity“ verglichen wird, will ich gar nicht großartig ausscheren (Ich hatte eher den Beginn von „Species“ im Kopf, aber wer kennt sich schon gut mit miesen Filmen aus?) und bestätige hiermit die buckelige Verwandtschaft in den Genres der a) mordenden Single-Monstren und b) geschrotteten Raumstationen. Immerhin spielen hier 2-3 Stars mit. Und das ist – dem Filmposter zufolge – ja immer noch das Wichtigste.

Ein Freudentanz für die Fäuste: Bud Spencer & Terrence Hill Fanspiel geplant

Ganz frisch ist diese Neuigkeit nicht, aber altes Gemüse rutscht bekanntlich umso besser durch den Darm. Denn bereits im Oktober letzten Jahres kam ein derart liebevoll gemachter Trailer für das Videospiel Slaps & Beans heraus, dass es einem ganz warm um die Hose herum wird:

Die handgemachte Musik trifft genau diesen ganz besonderen (Klatsch-)Ton der humorvollen Gewalttätigkeit und auch die Pixelgrafik reflektiert gekonnt den Tiefsinn einer doppelt-gewirbelten Backpfeife. Man würde sich vor Anbetung zu Boden werfen, wenn der Arsch denn nicht so schmutzig wär.

Aber besonders hat es mir der versprochene Coop-Modus angetan, durch welchen wir uns hier in der Redaktion endlich nicht mehr gegenseitig die Fresse polieren müssen. („Spark, das ständige Zähneputzen nervt doch bestimmt. Habe genau die richtige Lösung dafür! *aushol*“)

Im Dezember 2017 soll die zünftige Schlägerei laut der offziellen Seite jedenfalls losgehen. Ich freu mich! („Spark, lass das Grinsen, sonst setze ich meine beiden Geheimwaffen ein. *spuckt in die hände*“ – „Iiieh! Furzen UND Rülpsen?! Bohnen mit Zwiebeln gegessen, oder was?“ – „Nö, aber du kriegst gleich eine ganze Dose davon in die Schnauze. Inklusive Dose!“ – „Ich wusste doch, dass sich deine Teilnahme am Kochkurs lohnen wird…“)

Star Trek DS9 – 1.11 – „Der Steinwandler“ Review

Konfrontiert mit einem Mörder in der Gefängniszelle darf Odo neue Hoffnung (und sich selbst aus dem Eimer des Phlegmatismus) schöpfen. Denn laut des Spießgesellen soll es Formwandler im Gammaquadranten geben! Durch allerlei seltsame Winke des Schicksals („Liefern Sie den Gefangen aus – ooooder werden Sie beschossen und damit zum Plotpunkt der Geschichte gejagt!“) gelangt der Formwandler tatsächlich an den genannten Ort. Doch – oh Schreck: Es gilt nur ein Mädchen in einer Höhle zu retten. Gegen meine Langeweile tut hingegen keiner was…

„Star Trek – Discovery“ – Der Trailer von der Comic Con

Alle neuen Infos und Charakterblutwerte aufzuzählen, das würde uns an dieser Stelle entweder überfordern, oder uns in Fangefilde zurückwerfen, die an die seligen 90er-Jahre erinnern („Hey, der neue Voyager-Antrieb ist jetzt sub-transwarpial!“). Aber viel interessanter als Schauspielernamen und Kostümdesigns sind an dieser Stelle eh die Nuancen der allgemeinen Stimmung (HOSSA, HOSSA!), eben das Worldbuilding als Ganzes und Flaches – wobei die Flachheit natürlich der begrenzten Einwirkzeit eines Hollywoodtrailers geschuldet ist.

Stargate: Origins – Der Teaser-Trailer zur ungewollten Serie ist da!

Am Besten seht ihr euch erst einmal den kurzen Vorab-Promo-Teaser-Preview-Trailer an, bevor ich mehr dazu schreibe. Sonst kriegt ihr von der Vorschau gar nichts mit, weil eure Augen vor lauter Schmerzen geschlossen sind:

So. Fertig? Sieht auf den eeeeersten Blick ja gar nicht übel aus, oder?

Okay, es ist vom Konzept her die selbe Prequel-Grütze, welche wir auch bei der nächsten Trek-Serie ertragen werden müssen.
Okay, der Trailer besteht nur aus aufgewärmten Gammel des Kinofilms von 1994 (!).
Okay, in Sachen Musik gibt es dort nur furzige Blähtöne. Das Titelmusik-Recycling zählt nicht, pöh!
Okay, die Hauptrolle scheint aus dem totalen Fan-Favoriten Catherine Langford (die Klunker-Lady aus dem Film) zu bestehen. Juhuuu.
Okay, an neuen Sachen zeigt man uns lediglich eine halbfertige Konzeptzeichnung.
Okay, die „Serie“ wird nur aus 10 Folgen á 10 Minuten (!) bestehen.
Okay, nicht einer des originalen Autoren- oder Schauspieler-Teams ist dabei.
Okay, man braucht zum Ansehen der Folgen ein kostenpflichtiges Abo des noch nicht gestarteten „Stargate Command“ Video-On-Demand-Dienstes (Quelle). Warum auch nicht, man zahlt ja schon für Netflix, Amazon, Rundfunkgebühren und Co.

Aber ANSONSTEN bin ich da bereits echt heiß drauf! IHRRRRR auch?!?

Es wird feurig geflogen: Kritik zu den „Serenity“-Comics (Gastartikel)

Genau so muss es sein: Onkel Klapo hat keine Zeit, außerdem bald Urlaub und platte Füße, da kommt pünktlich einen Monat VORHER ein Gastautor um die Outlook-Ecke und liefert ein Review zu den Firefly-Comics ab. Nach vier Wochen Aufschieben dieses Artikels („Ich muss ihn nicht schreiben, ABER es fehlen noch BILDER, waah!“) soll er hier also seine Premiere feiern. Ich persönlich denke, dass wir hier gerade den zweiten Kinofilm und das geplante Ende der ersten Staffel anstoßen. Für irgendwas muss all MEINE Arbeit doch gut gewesen sein?! (Vielen Dank an den Leser Halbnerd für alle weiteren Zeilen)

„Swiss Army Man“ – Die „Die“-Kritik

Eine Film über einen Verzweifelten, der immerhin eine Leiche als Freund hat? – Für Zukunftia.de geht das natürlich als Science Fiction durch (oder als wünschenswerte Entwicklung im Privatleben?), weswegen ich bereits eine Rechtfertigung habe, dieses Filmchen kurz zu reviewen. Mut zu Neuem (und Dingen, die gaaar nicht neu riechen) sollte man allerdings mitbringen, denn z.B. Oma Platuschke würde zu der Prämisse nur den Kopf schütteln – und stundenlang von IHRER Zeit als Tote berichten…

„American Gods“ – Kritik zur ersten Staffel

Diese Serie ist eine Unverschämtheit! Denn sie hat dasselbe Problem wie meine Freundin, wenn das Licht angeht: Sie sieht einfach viel zu gut aus! Wie sollen sich da alle anderen fühlen?! Und fragt irgendjemand, wie sich ein Trekkie vorkommt, wenn der früh ausgeschiedene „Discovery“-Showrunner (Bryan Fuller) jetzt woanders visuelle Geschichte schreibt? Aber gut… Heute beleuchten wir mit der Kraft unseres Glaubens eine Serie, die auf „Amazon Prime“ massiv beworben wird und neben Schweighöfers „You Are Wanted“ eine gute Figur macht – sogar aus 200 Meter Entfernung und mit einem Busch davor.
 

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