Als ich Kollege Sparkiller mitteilte, dass Oliver Kalkofe kürzlich den deutschen Synchronsprecher in einem unflätigen Zeichentrickfilm mimte, war mein Designer natürlich sofort Feuer, Flamme und Fanboy. Zurecht, denn als Vorsitzender des ersten Deutschen „ZmwvKuio!“-Fanclubs (=Zeig mir was von Kalkofe und ich onaniere!“), hätte er für diese Unwissenheit theoretisch fristlos entlassen werden können! – Und so begaben wir uns also in die seltsam fleischige Welt von El Superbeasto, bevor wir gleich zum nächsten Bielefelder Puff “Zum tanzenden Buntstift” weiterfuhren (*Lechz*)…
Als Gründer dieser Seite, der jahrelang (ca. 11 Monate) maßgeblich für Design (die ersten zwei Tage, dann hat Sparkiller mich entmündigt) und Inhalt (drei Wochen bevor Klapowski mir die Feder aus der Hand nahm) dieses subtilen Satiremagazins verantwortlicht zeichnete, fühle ich mich berechtigt, meine Stimme zu erheben, wann immer unsere kleine Postille inhaltlich abzugleiten droht und man mir freundlicherweise den Knebel aus dem Mund nimmt.
Hier bin ich! Links oben startet der Text! Ja, genau hier… So, nach dem Bild rechts dürfte ich ja wohl vorerst Eure Aufmerksamkeit erlangt haben, oder? In diesem Falle begrüße ich Euch mit ganzem Herzen, vollem Kondom und prall gefülltem Druckverband zu dem Review der Pilotfolge dieser brandneuen Serie. Diese erzählt die Geschichte des Sklaven Spartacus… Ach, wen interessiert schon das lahme Rezensionsgesäusel? Es gibt Gewalt, Blut, derbe Sprache und jede Menge Titten! Und jetzt lest gefälligst weiter, sonst suche ich mir auf dem Schulhof jemand anderen, der dafür cool genug ist!
Natürlich hat auch diese Episode wieder gute Seiten: Sie ist in Farbe, ist (zumindest bis kurz vor Schluss) relativ flott erzählt und hat diesen natürlichen Grundunterhaltenswert, der den Machern des Musikantenstadls so unerreichbar wie die Weltformel erscheinen muss. Daher halte ich mich mit den positiven Aspekten gar nicht lange auf, da die bei dieser Serie sowieso immer die gleichen sind. Stattdessen gibt es hier nun die volle Packung Kritik zu einer halben Portion, die sich „Kultige Abschiedsfolge“ zu nennen versucht…
“Was poltert denn da vier Mal auf der Treppe?” – Weihnachten war’s und somit wieder mal Zeit für ein Doctor-Who-Special. Während wir uns wie immer mit dem „Kleinen Lord“, dem „Satansbraten“ und uralten Familienschinken begnügen mussten, wurde in Great Britain die verbleibende Lebenszeit des aktuellen Doctors angezählt. Gleichzeitig kehrt die Nemesis unserer Hauptfigur wieder, hat dabei aber nichts mit dem doofen 10. Star-Trek-Film zu tun… Tja, manche Kulturen wissen eben richtig zu leben!
Nach einer Woche Pause, um Eis auf die dampfenden Geschlechtsteile zu schaufeln, ist „Stargate Universe“ also wieder auf dem Flug ins Unbekannte. Na ja, abzüglich ein paar „unbekannter“ Dinge, die man woanders schon mal gesehen hat, gerne auch bereits besser. Denn diesmal gibt es einen Mordfall an Bord der Destiny, was nicht nur ärgerlich für denjenigen ist, der auf Deck 3 ein Beerdigungsloch auf dem Hartgummifußboden ausheben muss… Wer echte SF sehen will, ist hier auf jeden Fall völlig falsch aufgebahrt… ähm: aufgehoben.
Im Moment kann man sich über neue Serien mit SF-Bezug wirklich nicht beklagen. Es sei denn, man fängt damit an, sich über die Qualität derselben auszulassen… „The Prisoner“ ist eine Kurzserie, welche als Remake einer etwas… längeren Kurzserie von 1967 daherkommt und sich anschickt, unser Hirn auf eine „Tour de ‘Häää’?“ zu schicken. Denn hier ist die Realität so schwammig, dass ein gewisser Mister Spongebob bereits eine Unterlassungsklage eingereicht hat.
„V“ ist das Remake einer SF-Serie aus den 80er Jahren. Diese habe ich mir bislang zwar nicht angesehen, werde dies aber garantiert… auch nicht nachholen. Ich habe nämlich eine genetische Vorbelastung für Augenkrebs. – In diesem Review beleuchten wir stattdessen die frisch erschienenen ersten beiden Episoden der gerade erst gestarteten 2009er-Edition. Vorher möchte ich aber noch ausdrücklich erwähnen, dass es nicht wirklich Spaß macht, nach einer Serie mit dem Namen „V“ zu googeln. (Wikipedia: „Dieser Artikel behandelt vor allem Herkunft, Darstellung und Aussprache des Buchstabens V…“)
In der heutigen Ausgabe von SGU geht es unter anderem um einen verhinderten Stuhlgang (Hammerwortspiel! Unbedingt weiterlesen, um das zu verstehen.), ganz viel Liebe und das, was überforderte Drehbuchautoren dafür halten. Und während Doktor Rush sich noch selbstzufrieden den Bart kratzt, juckt woanders schon wieder die Muschi. Aber so sind sie nun mal, unsere Schlawiner. Sie haben halt stets ihren eigenen Kopf… – über anderer Leute Geschlechtsteile hängen. Haha!
So langsam nähert sich das Who-technisch armselige Jahr 2009 seinem Ende zu. Mit dem Einstünder „Waters of Mars“ hatten die Produzenten also daher genug Zeit für gute Effekte, eine clevere Story und eine Extraportion Kult. Da sind die Erwartungen natürlich hoch wie Hulle! Doch ist diese Folge tatsächlich so genial, wie es uns unsere Erwartungen versprochen haben, die erstaunlicherweise durch nicht viel mehr als von den letzten beiden Trantütenspecials genährt wurden?