
Wie zahlreiche, neugegründete Fanclubs berichteten, ist in den letzten Tagen „die lustigste Sitcom der Welt“ auf Sendung gegangen. Und es ist sicherlich kein Zufall, dass diese aus deutschen Landen stammt, denn: „Ich bewundere bis heute die Fähigkeit der Deutschen, grandiose Sketche zu schreiben!“ (John Cleese, Mitgründer der „Monty Python“-Gruppe).

Juchuuu! Das neue Bekloppten-Format auf Pro 7 ist da! Endlich wieder Prominente quälen, ohne ihnen dabei minutenlang beim Strullern im Urwald zusehen zu müssen! „Solitary“ ist Hirnkeks-Halbierung auf so unterirdischen Niveau, dass man schon gar keine Lust mehr hat, sich darüber aufzuregen. Schließlich stört es den Baum nicht, wenn sich die Sau dran reibt. Und sich dabei filmen lässt. Und mächtig Scheiße erzählt… Hmm. Aber anderseits haben Pflanzen ja so etwas wie eine rudimentäre Intelligenz…?

Okay, das ist wohl so ziemlich das Verrückteste, was ich bei Doctor Who bislang gesehen habe. Wie man das beim nächsten Staffelfinale noch steigern will, ohne ZWEI Universen zu rebooten, ist mir ein Rätsel, bei dem ich gerne schon mal auf die Seite mit den Lösungen spinksen würde. Aber lasst uns nun alle „Geronimo!“ rufen und uns in einem Borg-Kubus in die Sonne rasen. Sonnencreme, Psychopharmaka und die berühmte Albert-Einstein-Grimasse dabei bitte nicht vergessen!

Sparkiller machte mich darauf aufmerksam, dass Futurama endlich wieder in seinem natürlichen Aggregatzustand läuft. Und „Direct-to-DVD“ ist definitiv kein Teil davon. So konnte man mich also gestern verzückt in meinem Redaktions-Chefsessel gekuschelt sehen, die ersten beiden Folgen vor mir laufend und ich selbst selig an meinem großen Lieblingstacker nuckelnd. Auch Sparki soll so aufgefunden worden sein. Nur Altredakteur Hoffmann erlaubte sich die Meinung, dass er über die Star-Trek-Zeichentrickserie von 1973 irgendwie mehr lachen konnte.

„Finaaaale, Ooh-ho-ho-hooo!“ – Nach all den Budgetkürzungen und lockeren Spaßepisoden dachte man inzwischen schon, der Staffelhöhepunkt würde zugunsten einer BBC-Spendengala ausfallen, moderiert von Matt Smith und Steven Moffat. Zum Glück drehte die Serie stattdessen mal wieder richtig auf! Doch wie das mit dem Aufdrehen manchmal so ist: Auch das irritierende Rauschen wird dabei lauter…

So langsam ist man doch gewillt, die jüngsten Who-Drehbücher persönlich zu nehmen. Und zwar mit dem Teppichklopfer von hinten. – Die Verseichtung der SF-Elemente zugunsten dem Aufbau geistig behinderter Nebenfiguren wird langsam doch etwas auffällig. Aber was soll’s: Ein letztes Mal ließ ich das der Serie noch mal durchgehen und konnte mich daher noch immer gut amüsieren. Aber beim NÄCHSTEN Mal klatscht es, und zwar nicht Applaus, klaro?

Juchuuu! Endlich geschafft, mein Geisteszustand inklusive! Die erste Staffel von SGU liegt also blutend hinter uns, wenngleich sie sich auch viel länger anfühlte. Wo kann ich diesen Effekt für meine „Firefly“-DVDs nachkaufen? Das einzig tolle an der Serie war bislang, dass sich Sparkiller mit dem Design des von uns geplanten „Kurzinhalt dieser Folge“-Textkästchens nicht abhetzen musste. Erneut lässt sich die Geschichte mit einem kessen Schielen, dem rechts eingefügten Einleitungsbildchen und den Verweis auf 500 andere TV- und Kino-Geiselnahmen zusammenfassen. – Fassungslos? Ich auch.

Lebt denn der alte Mal-Michel noch, Mal-Michel noch, Mal-Michel noch? – Vincent van Gogh ist einer der größten Künstler aller Zeiten, was gar nicht mal so ungerechtfertigt ist, wenn man sich seine unbekannteren, SCHÖNEN Bilder anschaut. Da gerät selbst der Doctor ins Schwärmen und staunt über ein paar Pinselstriche ausgiebiger als über Schwarze Löcher und kalte Sterne. Das macht den Doc sympathisch, uns aber dafür ratlos: Ist das hier nun unübliche Kultur oder der übliche Kreaturentrash?

Ziehend an der Staffel Klippen, soll ein Finale alles kitten. Rauch und Pulver zieht durchs Tor, treibt Räuber und Gesind’ hervor. Große Brüste, bebend, finster, rascheln leis’ schon durch den Ginster. Hört! Dies Pfeifen aus den Ecken! Zieht’s die Seele aus dem Becken? Reiß’s das Dunkle vom Gemüt und nimmt den Schwermut endlich mit? – Drohend, fiebernd, manchmal klagend, harren die Armeen dem Abend. Und als ein Strahl die Luft zerteilt, ein Krieger uns noch schnell enteilt…

In der Fortsetzung der Reise zum Mittelpunkt… des mittelmäßigen Fernsehens… der Erde… geht es diesmal etwas qualitativer als im Vorgänger zu. Wo ich mich letzte Woche noch in einer Episode von „Geisterbahn – Die Serie“ wähnte, gibt es diesmal etwas mehr Inhalt statt Unhold zu sehen. Noch immer stecken alle Figuren im Zentrum der Erde fest und müssen den Earthling-Aliens erklären, warum sie tief… ähm… schief gewickelt sind.