
Eigentlich wollte ich diesen oscarprämierten Film des Jahres 2008 (Kinder, wie die Zeit vergeht!) direkt in meine „Gute Filme“-Reihe einfließen lassen. Doch bei der Durchsicht des neuesten Werkes der Coen-Brüder („Fargo“, “Big Lebowski”) gab die Begeisterungsdrüse in meinem Hirn, die sonst meine Superlativ-Hormone auszuschütten hat, nur ein pupsiges „Pffrrröt…“ von sich. DAS ist also einen Oscar für den „Besten Film“ wert? Was hat die Academy denn mit den Konkurrenzstreifen gemacht? Mit klingonischer Synchronisation versehen und rückwärts laufend auf einem Handydisplay gesehen?!

„Schlecht, schlechter, mieser als schlecht! – Hey, wieso freut Ihr euch nicht?!“ – In der letzten Zeit waren die Reviews auf dieser Seite doch sehr überlaufen von Trash und Taumel. Warum also nicht mal etwas zeigen, was der Klapo wirklich GERNE sieht? Etwas, das sein kaltes Kritikerherz mit dem warmen Salzwasser seiner Tränen überflutet und somit irgendwann für eine kardiologische Katastrophe sorgt? Willkommen also zu der neuen Reihe: „Filme, die ich GUT finde“ – Aber verlasst euch nicht zu sehr darauf, dass diese sehr lang wird…

Auf der legendären “Internet Movie Database” wird dieser Film auf Platz 1 der 100 schlechtesten Werke aller Zeiten geführt. Ja, ein DEUTSCHER Film! Wir, eine Nation von Gurkenlasterfahrern des Herzens, können also STOLZ sein auf Daniel Küblböck und den Regisseur Ulli Lommel. Denn sie machten das Unmögliche möglich und erschufen mit gespritzten Zauberpilzen, gerauchtem LSD, gesnieftem Flaschenbier und geschlucktem Kokain sowie einem Haufen eingeschüchterten Verwandten ein faszinierendes Gesamtwerk, das nur noch vom 2. Weltkrieg übertroffen wurde. – Darmspiegelung START:
“Nie bringst Du was zu Ende, mein Junge! Niemals wirst Du eine SF-Satire-Seite ins Netz stellen, auf die deine Mutti stolz sein kann!” – Mama hatte Recht: Man muss erst mal alte Dinge absch(l)ießen, bevor man sich den NEUEN alten Dingen zuwendet. Deshalb hier noch schnell der 2. und 3. Teil des kürzlich getesteten “Jurassic Park”. Machen die Dinos auch noch weiterhin Spaß, oder soll man doch lieber wieder auf dem Stoffmammut aus dem “Ice Age”-Franchise herumkauen?
Unser alter Kollege G.G.Hoffmann hatte kürzlich in seinem – an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossenen – Kommentarfeld völlig recht: Wir sollten mehr Kult und Kunst reviewen, als immer nur den neumodischen Kram von 2007 oder womöglich den noch aktuelleren (gibt’s so was schon?). Daher gab mir Sparkiller den Tipp, doch mal das ironische Meisterwerk „Flesh Gordon 2“ durchzunehmen, das bereits 1989 mit dem „Goldenen Pfeifenraucher“ auf einem öffentlichen Lokus in Buxtehude prämiert wurde. Und für alle, die unsere Seite nur nach bestimmten Schlagwörtern absuchen: Ja, es gibt auch TITTEN.
Eigentlich wollte ich heute gleich drei Trash-Filme der späten 70er reviewen. Doch als ich nach „Das schwarze Loch“ mit dem zweiten Zwiebelspalter startete, flog mir eine Sicherung aus dem Schädel und durchschlug den heißgeliebten Neelix-Kaffeebecher auf meinem Schreibtisch! So disponierte ich kurzfristig um und wagte mich stattdessen an die Werke zweier Kultregisseure, die im Moment ebenfalls Probleme damit haben, den technischen Firlefanz in ihren Köpfen bei sich zu behalten: Steven Spielberg (“Jurassic Park“) und George Lucas (“THX 1138“)… Bei deren Schrappwerken der letzten 15 Jahre freuen die sich bestimmt darüber, dass die liebe Zukunftia überhaupt noch mal was über sie schreibt!
„Was sie schon immer mal über aktuelle Filme wissen wollten, sich aber nicht zu fragen wagten!“ – Mit diesem Dreierreview hole ich heute ein Viertel Dutzend Filme nach, die in den letzten beiden Jahren in die Kategorie TgdavvokZzAdBzt fielen (= “Trailer gesehen, dann aber vergessen, verdrängt oder keine Zeit zum Anschauen gehabt, da Besseres zu tun“). Von diesen drei Filmen hörte man in den Medien eher wenig (und der Verleih wohl auch keine bare Münze klimpern), obwohl jeder einzelne eine interessante Grundidee verfolgte. Es folgt also nun: „Astronaut Farmer“, „Outlander“ und „Pandorum“. Plus ein Sparkiller-Kurzreview als Bonus für diejenigen, die bereits das Livetime-Abo für “Startrek Online” abgeschlossen haben!
Woran erkennt man, dass selbst der Vertrieb eines Filmes nicht an sein (Haus)Meisterwerk glaubt? – Nun, sie schreiben UNSERE Seite an und bitten um ein wenig kostenloses(!) Marketing(!). Dabei erstelle ich sogar seit Jahren Rechnungen für das Einstampfen aller “Enterprise”-Folgen an Rick Berman! Auch der deutsche „Fanboys“-Rausbringer bat uns vor einigen Monaten um Unterstützung. JETZT, nach dem DVD-Start, wollen wir diese Komödie dann auch gerne allen empfehlen, die nicht mehr alle Eier auf der Pfanne haben. Apropos Zukunftia-Marketing: Ich habe hier seit über einem Jahr immer noch 2 Kinofreikarten für den deutschen Knallerfilm „Der Eylandt-Report“ herumliegen. War die damals gestellte Preisfrage („Adresse, dann Karten zuschicken!“) etwa zu schweeer?!
Willkommen, liebe Zuleser und Nur-Bilder-Gucker! Heute ist auch auf Zukunftia der bundesweite Tag der künstlichen Lebensform! – Wie, den gibt es gar nicht? Sollte es aber! Nachdem es den Tag des Baumes, des Lärmes, des Kaffees und Bieres gibt, sollte man für K.I.s auf jeden Fall ebenfalls ein eigenes Datum anbieten, an dem sie diversen Sektkorken und Jubelschreien die Freiheit schenken können. Mit Riddick, Will Smith und einem Haufen Blechheinis ist der heutige Fuhrpark an automatisierten Textrunterspulern auf jeden Fall groß genug, um die Kalenderfritzen gehörig unter Druck zu setzen…
Ja, was ist denn das?! Draußen ist alles weiß! Ist das etwa schon der rekordverdächtige Schneesturm, der für dieses Wochenende angekündigt wurde? Nein, ich habe mir nur alle Schuppen vom Kopf geschüttelt, als ich „X-Men Origins: Wolverine“ und „Battlefield Earth“ gesehen habe. – Da fragt man sich ernsthaft: Welche Art von Idiot guckt so einen Schrott nur!? Und warum zeigt ihr alle plötzlich mit dem Finger auf mich? Ich hoffe nur deswegen, weil ich den dritten Film im Bunde („Twilight – Biss zum Morgengrauen“) noch nicht genannt habe…?