
„Intelligentes Actionkino“ (Spiegel.de), „Virtuose Symbiose aus Kunst und Kommerz“ (Filmstarts.de), „Sehr krasse Kopfsache der Film“ (namenloser Kommentator aus dem Web)… Ja, das neue Werk von Christopher Nolan wurde so sehr mit Fernab-Lorbeeren geschmückt, dass man schon fast keine Lust mehr hatte, den Film zu sehen. Er könnte einem schließlich NICHT gefallen und auf was sollte man sich dann in diesem Kinojahr noch freuen können?! Klapowski machte für Euch trotzdem den Hype-Test. Und schon jetzt kann er bestätigend sagen: „Joooaaaaahh…“

„Alien 5“ ist bereits in der Mache und wird wieder von Ridley Scott verwirklicht. Vollkommen unseriösen Gerüchten zufolge soll das neue Drehbuch eine schwule Liebesgeschichte(!) erzählen, ein Prequel sein und mindestens drei neue Alienrassen ein- und ausführen. Die Erzählweise soll so „anders“ sein, dass ich jetzt schon keine Lust mehr habe, darüber einen kurzen Artikel zu schreiben. Daher lasse ich es einfach und biete dafür an dieser Stelle das Review des allerersten Filmes…

Aus zukünftig aktuellen Anlass (wir heißen nicht umsonst „Zukunftia“) gibt es heute diese beiden Besprechungen. Im Jahre 2012 soll nämlich „Men in Black 3“ in die Kinos kommen. Das ist sehr gut, denn wenn die toll gestartete Filmreihe nach dem zweiten Teil noch weiter runtergegammelt wird, weiß ich wenigstens, dass ich große Hallen mit kaugummibeklebten Sitzen meiden muss. Seht hier nun also bereits alle(!) Reviews zu allen MIB-Filmen, die jeweils gedreht worden sind!

Auch in ihrem nunmehr 5. Film bleiben die Predators den Hobbys treu, die sie bereits 1987 in mein Poesiealbum kritzelten: „Menschen jagen, unsichtbar auf überdimensionierten Kräuterplantagen und Techno-Kellern abhängen und dabei beidlungig in sich hineingurgeln“. Trotzdem fand ich den Ansatz gut, den Oscar-Preisträger Adrien Brody zum Actionhelden zu machen. Nur leider wirkt die Story hier nicht wirklich praller als sein abgemagerte Jude in „Der Pianist“…

Vor 3 Jahren gab es hier bereits ein Gastreview von dem User „Vendetta“. Dieser konnte die Filmnote zum ersten Teil mit einigen Umklapp-Tricks zu einer soliden „3-“ transformieren. Doch da der dritte Teil schon in den Ar… Startlöchern steht, wollte ich selbst noch mal rezensierend mitmischen, bevor im Juli 2011 „The Rise Of Unicron“ für leere Theater- und Buchladenkassen sorgen wird. Hauptdarstellerin Megan Fox bestätigte in der Sendung “The Early Show” aber bereits, dass auch der dritte Teil seinen Vorgängern treu bleiben wird: „Habe nicht verstanden, um was es da geht“…

Aufgrund von aktuellen Ergebnissen in der Hirnforschung, welche besagen, dass Eure Aufmerksamkeitsspanne bereits nach dem Lesen DIESES Satzes beendet ist, wurden die kultigen „Dreier-Reviews“ von mir in „Zweier-Reviews“ umgewandelt. Unsere nächste Anpassung an die veränderten Seh- und Lesegewohnheiten erfolgt dann im Herbst, wenn wir versuchen, einem Komplett-Review mit den Worten „Cool, LOL!“ noch irgendetwas Humoristisches abzuringen…

Schluss mit all diesen „Drei Minussen“ oder auch mal einer „Fünf Plus“, wenn es mal wieder besonders mies läuft. Ich kann einfach keinen mittelmäßigen Filme mehr sehen! Und ich glaube, sie verlangen inzwischen auch nach einer Augenbinde, wenn sie mich erspähen. Ist bei Exekutionen ja auch so üblich. – Doch „Fight Club“ ist anders, denn „Fight Club“ ist Liebe. Liebe zu Filmen an sich, zu echten Inhalten – und zu mir selbst…

Mit Homevideos gegen die Finanzkrise: Über 100 Millionen Dollar spielte diese Produktion allein in den USA ein, die mit sparsamsten Mitteln arbeitete. Es geht um ein palaverndes Paar, dessen Haus von Poltergeistaktivitäten heimgesucht wird und diese mitfilmt. – Leider konnten die beiden mangels eigenem Überleben aber am Ende nicht die 90% an irrelevanten Szenen herausschneiden. Somit werde auch ICH demnächst reich werden, da ich mein Gejammer über das Dauergejammer auf dem Fernseher ebenfalls mit einer Webcam mitgeschnitten habe… – Genial!

Gab es im letzten Jahr eigentlich gute SF-Filme abseits von „Avatar“ und „Star Tr…“ – noch mal „Avatar“? Auf der Suche nach Geheimtipps, die ich mir selber geben könnte, stieß ich auf dieses Werk. Einige begeisterte Fans hat der Film sogar bereits gefunden, nur leider sind die alle – bei aller Objektivität – wohl beim Kacken mit den Füßen auf der Klobrille ausgerutscht und haben sich beim Fallen das Hirn zermalmt. An dieser Stelle ein ernst gemeintes „Tut mir leid“ an Sparkiller, den ich überredet hatte, sich ebenfalls diesen verf… Film anzusehen.

Der Schweizer Science-Fiction-Film „Cargo“ trägt den schönen Untertitel „Da draußen bist Du allein“, was sich vermutlich auf das Plumpsklo im Vorgarten der angepeilten Zielgruppe bezieht. Obwohl der Streifen bei Amazon.de über die komplette Notenbandbreite bewertet wurde (Zitat: „Daumen fett nach oben.“), waren Sparkiller und ich uns jedoch sehr schnell einig: „Cargo“ mag mit seinem mageren Budget zwar viel geschaffen haben, ist aber für das Genre in etwa so wegweisend wie ein umgefahrenes Ortseingangsschild.