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Leer ma’ deine Warpblase, Junge! Geht los!

”Sinnlos im Weltraum” ist ausnahmsweise nicht der Untertitel des neuen Kinofilmes, sondern eines der niveaulosesten, dümmlichsten und sexistischsten ST-Fanprojekte im Netz (uns ausgeschlossen)… Kurz: Ich mag es!

Junge, wenn ihr nicht bald ma’ rüberguckt, in diesen Artikel, dann klatscht es aber richtig! Ihr hirnlosen Vollspastis! Und dann stopf’ ich euch gleich euer blödes Maul, Junge! Echt jetzt! Ich hätte mal wieder so richtig Lust, euch die fiese Fresse einzuwichsen, aber so richtig! Wa, Junge?

Nein, keine Angst, liebe Zuleser… ST-E.de ist nicht unter die Unreal-Zocker gegangen, wie ihr schließlich den fehlenden Rechtschreibfehlern entnehmen könnt. Vielmehr war das schon der erste Vorgeschmack auf unser neues Special, das mit eurer Hilfe vielleicht schon sehr bald zweiteilig werden kann…

Selbst Trekkis, die nur verhältnismäßig wenig Zeit im Netz verbringen (da soll es uns auf ein oder zwei Leben nicht ankommen), werden wohl schon mal von der Reihe „Sinnlos im Weltraum“ gehört haben. Für alle, denen dieses Vergnügen bislang verwehrt blieb, will ich noch einmal kurz zusammenfassen, um was es eigentlich geht:

Eines Tages kamen ein paar angetrunkene Studenten (doppelt gemoppelt?) der Uni Siegen auf die Idee, einige TNG-Folgen neu zu synchronisieren. Mittels Mikrophon, Videorekorder und sexueller Frustration schufen sie dann auch tatsächlich ihre ersten Meisterwerke, in denen es nicht selten um freizügige Sexpraktiken und tolerante Partnertauschspiele ging. Also durchaus Adjektive, die dem ST-Grundgedanken mehr als gerecht wurden…

Da die Videobänder, nun unter Freunden und Bekannten kursierend, schnell zu einer Art Kult gerieten, wurden weitere Folgen aufgenommen und irgendwann auch im Netz verteilt. Da die mpeg’s wegen der Bildqualität wirklich „berauschend“ waren, wurde die Tonspur später von einem findigen Bastler mit dem futuristischem DivX-Format vermählt… Eine qualitative Traumhochzeit! – Und wenn sie nicht gestorben sind, so laden sie die Internetfans noch heute…

Übrigens: Die Neuvertonung ist für einen Haufen Hobbyspinner meist erstaunlich lippensynchron! Aber wenn man auch sonst nichts zu tun hat…

Die Namen aller erhältlichen Folgen nebst Links für den Edonkey und einiger weiterer Infos gibt es hier. Da es sich bei den Videos aber um urheberrechtlich geschütztes Material handelt, bitte nicht ernsthaft anklicken!

Mit der persönlichen Erlaubnis der Paramount-Filiale Ostwestfalen-Lippe konnte ich jedoch letzte Woche in deren klimatisiertem Privatkino einige Folgen betrachten. Bedauerlicherweise aber nicht mal die Hälfte der Verfügbaren, da das Einladen der, äh, Filmbänder einige Zeit in Anspruch nimmt. Wäre ich mit euch, meinen Internetfroooinden, dort gewesen, hätten wir dem Vorführer sicher beistehen können. Aber das können wir ja noch alle zusammen nachholen, geeell? – Kicher. Zwinker. Giggel.

Und bis es soweit ist, gibt es nun einen besonderen Service eurer Lieblings-ST-Seite! – Und von uns natürlich auch:

Data’s Minihammer klopft schon mal 3 Folgen ab, damit ihr wisst, welche sich zu sehen lohnen. – Und welche trotz alledem…

„Illusion oder Wirklichkeit?“

Möglicherweise(!) die erste Folge der Reihe…

Was bei vielen Geschichten der SiW-Serie auffällt: Die ursprüngliche Story bleibt – leider – größtenteils erhalten und ließ sich wohl auch durch Anstupsen mit geleerten Bierflaschen nicht in neue Bahnen lenken. Und da die Originalstory hier auch schon nicht wirklich erhebend war, schleicht sie auf dem Trash-Skala teilweise mit schrumpfenden Abstand hinter dem eigenen Plagiat hinterher…

Auch wenn diese Episode mittels Sexsprüchen versucht, wegen fehlender geistiger Erhebung wenigstens eine in der Unterhose (Damenslip/ Lederanzug/ Mülltüte) herbeizupubertieren…

Und ob Picard im Original nun „Warum ist da draußen denn nichts?“ oder in der Parodie „Warum is datt denn so Scheiß dunkel da draußen?“ sagt, ist für die Lichtstärkenbewertung eigentlich Jacke wie Hose. Hätte man zu den Bildern eine völlig neue Handlung gestrickt (schon mit kleinen Änderungen leichter, als es sich anhört) hätte man den Witz durchaus noch ein paar Penisbreiten hochpuschen können…

“Lass disch überrasche’!“ – Das Schimmelpilz-Imitat am Hauptschirm ist niemand anderer als der berühmte Quizmaster Rudi Vernell!

Dialogausschnitt:

Worf (kleinlaut): „Also wenn man mit euch mal wegfliegt, dann muss man immer Angst haben…“

Pulaski (rollig): „Hmm… Und geil sein…“

Worf: „Besser geil sein als immer Angst haben!“

Riker: „Toll! Und was machen wa’ jetz?“

Troi: „Vielleicht lässt er sich ja dadurch besänftigen, datt du mit der Ärztin fickst!“

Picard: „Die kannste selber ficken, ich hau dir gleich eine rein, das kannst’ aber glauben!“

Schmunzelfaktor:

Reichlich zotig… Selbst ein ausgewachsener Schulhof würde sich an manchen Stellen verschämt in die Ecke drücken!

Zeitsprung mit Q

Wer Schwule mag, wird diese Folge lieben. Denn Q und Borg sind allesamt „fiese Schwuchteln“ und haben nur eines im Sinn: Ballern, bis es Nanosonden spritzt! „Fiese Schwuchteln“ ist in dieser Episode natürlich durchaus im Sinne von ST gemeint. Natürlich liegt die Betonung eher auf „fies“, als auf „Schwuchtel“, denn wie wir alle wissen, geht es in der toleranten Welt der Sternenflotte vor allem um den Charakter und weniger um die sexuelle Gesinnung…

Wer genau hinhört, kann in dieser Folge sogar leise Kritik an der heterosexuellen Lebensweise erkennen! Denn während in einer Nebenhandlung „Bums-Geordie“ einige, äh, „Auf- und Ab’s“ (ja, ich bemühe mich hier um ein gewisses Niveau, na und?) in der „Beziehung“ zu einer willigen Maschinenraumpraktikantin zu meistern hat, stehen die Borg kollektiv ihren Mann. Beziehungsstress ist sinnlos und wird eliminiert werden!

Faszinierend die Wahl des Kosenamens von Q:

Daniel…

Da in der Serie sonst fast alle Namen erhalten bleiben, kann dies als untrügliches Indiz dafür gelten, dass die Herren Studenten einen gemeinsamen Bekannten mit diesem Namen besitzen… Obwohl nicht in technischer Hinsicht aufgenommen, hört man es zwischen den Dialogen doch ganz deutlich: „(Bierflasche ploppt) Höhööhööö! Q, der olle Schwuchtelkopp! Wie der Daniel, gell, Jungs? (Glück, Glück, Glück…)“

Interessant auch die nun enthüllte, WAHRE Funktion der bekannten Borg-Alkoven…

Auf der Suche nach dem Regenbogen-Emblem: Data staunt über die seltsame Welt der Homosexualität… Und auch dem Zuschauer wird die schwule Subkultur behutsam und einfühlsam nähergebracht…

Dialogausschnitt:

Hintergrundgeräusche:: „Brööööh… Brummel… Grunz… Stammel… Gargl…“

Data: „Geil… Das ist bestimmt der Schwuchtelstrich vom Daniel! Hier stehn’ die Stricher! – Oder watt soll das hier sonst sein?“

Riker: „Also… Ich raff’ datt hier echt net, Mensch…“

Data: „Das is mir klar, Riker… Ich denke, dass in diesem zentralen Spalt die Viskosität der bimolekularen Theorien der Schwuchteln bestätigt wird.“

Riker: „Meinste echt, Data? Jetzt raff ich datt auch ersma’!“

Schmunzelfaktor:

NOCH zotiger. Aber mit Q- und Borg-Bonus lässt man sich ja so einiges gefallen… Auch wenn sich sensiblere Zeitgenossen nach dieser Folge nur noch mit der Wand zugewandtem Gesäß zur Ruhe betten werden (Schauder)…

„Der Überläufer“ (oder auch „Remulaner“)

Das bisherige Highlight der Reihe! Leider nur 17 Minuten lang… Einer plötzlichen Befriedigungswelle oder auch dem Frühlingsende an der Uni Siegen ist es hier wohl zuzuschreiben, dass die ewigen Begattungsrituale stark abgenommen haben. Den Figuren muss klar geworden sein, dass ihr ständiges Potenzbekunden nicht ausreicht, wenn eine fremde Macht (nennen wir sie „das originale Drehbuch“) sie ständig an der Ausübung hindert…

So bleibt diesmal mehr Zeit, um einem remulanischen Drogendealer in zähen Verhandlungen die WG-Hausordnung näher zu bringen. Ohne Zweifel ebenfalls autobiographische Einflüsse, direkt aus dem Leben der Autoren…

Doch der Fremde entwickelt sich zu einer permanenten Gefahr, so dass selbst Data es nicht mehr ausschließen kann, sich die Nase zukünftig auch von innen weiß zu färben. Die Gefahr durch Drogen nimmt sogar soweit überhand, dass Picard ein Exempel statuiert und (SPOILER!) ein Schiff durch reine Gedankenkraft zerstört! Diese Actioneinlage geschieht hier jedoch nicht zum reinen Selbstzweck, sondern ist gekonnt mit dieser Charakterepisode verwoben worden…

Auch in der Nebenhandlung hat es Picard nicht gerade leicht: Sein Vorgesetzter wurde in eine Art Maschine verwandelt und in ein pseudo-intelligentes, möchtegern-rebellisches Kollektiv eingegliedert. In das der Rapper!

Armer Data! Angesichts dieser beeindruckenden Rap-Performance konnte Picard nicht dem Drang widerstehen, eine Mülltonne anzuzünden…

Dialogausschnitt:

Picard: „Ja, du Scheiß Computer, wo is denn die Scheiß Nachricht? Jetzt bring` die mal auf den Schirm, Junge! Sonst muss ich dich mal hier aus’m Tisch reißen!… Machet! – Ja, wird datt bald ma?“

Big „The Föderale“ Randolf: Ey, Jean-Luc! Wie geht’s dir, du alte Weißhaut? Ich hab’ da `nen ganz heißen Song gemacht… Da spitz’ dann mal deine kleinen Öhrchen uuund ich schieß dann mal los:

(Duff… Duff… Duff.. Duff…)

Hey, Jean-Luc, jeder weiß es im Land,
ihr habt’ nen Remolaner an Bord und der ist sehr bekannt.
Ich rappe hier und ich rappe dort.
Den Remulaner, den hätt’ ich gern bei mir an Bord.
Yo, Motherfuckuuuuuaarrr!“

Schmunzelfaktor:

Durchaus witzig und sogar mal ein paar Meter weit originell!

Und zum Schluss gibt es hier noch ein paar Audiosamples als kleine Kotzprobe…

Wenn einer der Macher sich zu einem kleinen Interview bei uns melden würde, wären wir ihm übrigens sehr verbunden. Völlige Anonymität, die die Redaktion mit ihrem Leben schützen wird, wird zugesichert!

*Sicherheitshalber genügend Pornohefte aus- und Keuschheitsgürtel anleg*

Und wehe, ich seh’ euch beim verbotenen Runtereseln, dann klatscht es, und dann aber echt, Junge!


Artikel

von Klapowski | 03.11.02 | Fan-Filme | Trackback

40 Besucher-Kommentare


  1. Gast sagt:

    ich zeig dir gleich wie aus ner hand ne faust wird..

  2. Gast sagt:

    hmm komisch, mei vadder heist auch vadder, sieht aber ganz anders aus..

  3. Gast sagt:

    Die Sprüche kenn ich doch echt noch von früher, wa Junge Vadder…. Ich kann ja mal rüberkommen und dir dein dummen Appel in dat Feuer reinhalten Junge, echt ey….

  4. Gast sagt:

    Ähhh… Junge….
    Fällt dir wat dazu ein wenn ich sach "dumm wie Scheise Junge" ?

  5. Gast sagt:

    wenn du ma net blöd bist, dann weiss ich net wer…

  6. Gast sagt:

    Schöner Heiser Schwarzer kaffee, Scheise! Der is doch net mehr Schwarz wen du da milch Rein kippst. ich erklär dir das nochma: Schöner Heiser Schwarzer kaffe Scheisse! Dat is wie mit den Weissen Figuren!

    Aber was ham den die Weissen Figuren mit dem Schwarzen Kaffe zu tun?

    Ja der Kaffee is ja net mehr schwarz wen du da Milch rein tust!

    Also ohne Milch?

    Ich glaub ich hab mir jetzt echt ein Ei Eingeklemt!

  7. Gast sagt:

    Ich liebe diese Scheisse… Echt…

  8. Mist sagt:

    Eye leute ich hab euch hier einen ganz heissen song mitgebracht, dann spitzt mal die Ohren und los gehts
    duff duff duff duff

    yo jean luc jeder weis im land
    du hast nen remulaner an bord und machst ihn kalt
    ich rappe hier und rappe dort
    ja den Remulaner hät ich gern bei mir an bord
    yoo motherfuckeeeer

    Yo hats euch den wenigstens gefallen

  9. Gast sagt:

    Picard: Worf wie weit ist das nächste sonnensystem entfernt
    Worf: 3millionen lichtjahre!
    Picard: ok riker du fliegst da jetzt mal mit dem shuttel hin!
    _____

    Picard: Riker geh lieber mal schau ob die Brücke noch da ist!

    :D

  10. Gast sagt:

    Tch brauch mehr folgen scheise net


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