Das ernsthafte Medienmagazin

Star Trek X: Nemesis – Hoffmann-Review

Ein Doppelhammer aus Anlass einer krassen Fehlbewertung von Klapowski. Picard ist Gott und Nemesis ein heißer Anwärter auf die Academy Awards

Schmutz, Dreck und kleine Steinchen über die Macher dieser Seite und das kranke Hirn, dem diese Gossengazette entsprungen ist!

Denn es war DIESER Ex-Chefredakteur, der in einem zum Platzen vollen Kinosaal voller dickleibiger Kostümspinner vor einer 180-qm-Leinwand Zeuge eines der großartigsten Kinospektakel der Star-Trek-Geschichte wurde. Nein, ich verderbe mir nicht das Vergnügen, indem ich mich Weihnachten miesgelaunt, verlassen und allein zu Hause vor meinem 14-Zoll-Monitor setze und in einer mir fremden Sprache einen miesen E-Donkey-Download über den PC-Lautsprecher antue. Denn welche völlig überzogenen Hysteriereaktionen durch ein riesiges Dolby-Surround-Kinoerlebnis ausgelöst werden können, werde ich durch nachfolgendes Review (final version) nachweisen und Klapowski’s Schmutz- und Schmähkritik an diesem Meisterwerk bis auf das letzte Komma widerlegen.

Man präsentiert uns, dem durch billige Serienmassenware (oder für Sisko-Freunde: billige Massenserienmordware) abgestumpften Publikum, nicht mehr und nicht weniger als den besten Film der Next Generation und den drittbesten Film der 10-teiligen Serie überhaupt. Und das ist keineswegs übertrieben. Im Gegenteil! Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter! Das war der beste Film seit 11 Jahren! Oder sogar der zweitbeste Film seit 16 Jahren!

Doch die Huldigung im einzelnen:

1. Die Story

Interessiert mich nicht. Geht mir völlig am Arsch vorbei. Wer hält sich schon gern mit derlei trübsinnigen Nebenschauplätzen wie Drehbuchanalyse, Logikschwächen und Spannungsbögen auf? Klapowski. Doch wir sprechen schließlich über einen Star-Trek-Film. Und da kommt es mir nur auf eines an: werde ich aus völlig irrationalen Gründen am Ende Jonathan Frakes für den Oskar vorschlagen und meine Nachmittage wieder damit verbringen die komplette 11. Wiederholung von TNG auf Kabel 1 zu schauen? Die Antwort sei vorweg genommen: latürnich!

Doch ein paar kurze allgemeine Anmerkungen kann ich mir doch nicht verkneifen: der Film ist äußerst kurzweilig, wenn man mal von einer 10-minütigen Länge im Dauerdialog Shinzon-Picard absieht. Die Message war zwar gut gemeint aber wenig geistreich. Da haben wir schon manch philosophischere Folge in der Serie gesehen. Insgesamt kommt aber keine Langeweile auf. Schon gar nicht für den Fan. Wer durch die – keineswegs sinnlosen – Actionszenen noch nicht genug bekommen hat, genießt die Alltagsmomente mit den Charakteren. Ein Umstand der mir schon in den Filmen der alten Crew und in ST9 gut gefallen hat. Einfach mal jemanden auf dem Klo, beim depressiven Wettsaufen oder beim Sockenstopfen zeigen. Belangloses Gelabere über Wetter, Karriereprobleme und die neuen Casinotische. Das macht schließlich eine Serie aus: die langjährige Identifikation mit den Figuren und ihren Alltagsproblemen. Der Enterprise-Clan. Featuring Catherine Oxenberg as Dax Daxter. Jetzt auf 9Live.

Etwas bekannt und abgedroschen kam hingegen der Endkampf zwischen Picard und Shinzon daher. Kannte man das nicht schon aus ST7 (Picard gegen Soran), ST8 (Picard gegen die Borg-Queen), ST9 (Picard gegen Ruafo) in ganz ähnlicher Form?

2. Die Charaktere

a) Fangen wir mit der wichtigsten Person des Filmes an: Wesley. Schön, dass er einfach mal gar nichts gesagt hat. Peinlich indes, dass ich seinem Synchronsprecher im Sommer ein diesbezügliches 3-stündiges Interview gewidmet habe. Und er hatte sich schon so gefreut, als ich ihm eröffnete, dass Wesley auch wieder mitspielt…

b) Data. Mein Schatz. Unser Liebling. Unser Bester. Brent Spiner. Fantastisch. Wie immer. B-4, oder wie er in der deutschen Version etwas gekünstelt heißt: „Bevor“ (hihihi – bin gespannt auf die französische und ungarische Übersetzung), war so herrlich Banane, dass man sich für Wochen den allmorgendlichen Blick in den Spiegel ersparen kann. Ein cleverer Schachzug der Drehbuchautoren! Nachdem Data in sieben 7 Staffeln und 3 Filmen zum Bessermenschi und Gefühlswrack mutiert war, haben wir für die Filme 11-17 nun endlich wieder unseren liebenswerten Pannemann mit dem Blitzmerkercharme zurück. Sogar noch besser! B4 ist nicht nur besonders begriffsstutzig, sondern hat auch diesen lustigen 3-Promille-Ausdruck im Gesicht für den man ihn sofort ins Herz schließt. Eine Galavorstellung von Brent Spiner!

c) Captain Picard. Ja, soll sich doch Klapowski diese seelenlose englische Originalversionen reinziehen und seine ätzende Miesmachergalle hier verspritzen. Vor Glück in das Popcorn des Nachbarn weinen kann man nur, wenn Rolf „Gänsehaut“ Schult aus den Lautsprechern röhrt, uns fest in den Arm nimmt und tröstend brummt: „Is ja gut… Papa ist da und beschützt Dich!“. Wann fühlte man sich je so geborgen? Wenn Jean-Luc in die Kamera lächelt, bekommt auch der letzte Voyager-Kastrat einen Ständer. Es ist, als wäre man im Innern des Glücks. Es ist, als wäre das Glück etwas Greifbares, in das man sich einhüllen könnte. Und das man nie wieder loslassen will. Gerade in unser unsteten Welt ist es gut zu wissen, dass er das Steuer fest im Griff hat und das Schiff durch die Unbill und Stürme des Schicksals lenkt. Es bringt Stabilität in mein Leben, zu wissen, dass da immer noch das gleiche stocksteife Arschloch im Stuhl sitzt und über uns wacht. Von Picard lasse ich mich gern belehren. Stundenlang höre ich mir demütig und masochistisch seine Moralpredigten an, die mich bei Captain Janeway so zum Kotzen gebracht haben. Apropos:

d) Captain Janeway. Jetzt Admiral Janeway. Das wird man wohl, wenn man sein Schiff im Deltaquadranten verliert und mehrfach zu Schrott fährt. Egal. Selbst dieses Wiedersehen hat mir Freude bereitet. Bin eben sentimental. Warum nicht mal Harry Kim im nächsten Film? Vielleicht wird er sogar in den Weltraum hinausgesogen. Geht doch vielen Fähnrichen so. Unbeweint und unbesungen. So wie die drei Knaben, die dieses mal für die Special-Effects ihr kurzes Steuermannleben ausgehaucht haben. Aber um jeden Drecksandroiden macht man ein Trara, dass die Brücke wackelt.

d) Riker, Geordi, Dr. Crusher: keine besonderen Vorkommnisse. Trotz einiger Krähenfüsse hat Gates McFadden die letzten 15 Jahre noch am besten überstanden. Schön, dass im direkten Vergleich auf Kabel 1 zur Zeit die erste Staffel läuft. Nicht gerade gnädig ist der Zeitenlauf mit Jonathan Frakes umgegangen. Was uns auch schon zu

e) Troi bringt. Nicht ganz klar ist mir geworden, ob der Maskenbildner für die Verwüstungen verantwortlich war oder Schadensbegrenzung betrieben hat. Im übrigen wurde Deanna auf ihre bekannte Rolle reduziert: Depressionen soweit die Psyche reicht. Und als hätten wir in unserer beliebten Rubrik „Pourquoi, Gene?“ seinerzeit eine prophetische Ahnung gehabt, durfte sie dieses mal so gar beim Sex in Schmerzenkrämpfe ausbrechen.

Insgesamt funktioniert das Zusammenspiel der Charaktere gewohnt perfekt und führte mich minütlich zu spontanen Weinkrämpfen der Rührung, wenngleich der fette Geordi ohne Kaffeefilter immer noch etwas fremd und fehl am Platz wirkt. Nicht zuletzt auch durch seine niemals gewöhnungsfähige neue Synchronstimme. Was ist aus dem netten blinden Neger mit der sich überschlagenden Eddy-Murphy-Stimme geworden?

Unterschwellig läßt sich der Eindruck nicht vertuschen, dass sich die Leute nach 15 Jahren gegenseitig schon ein wenig auf die Nüsse gehen. Trotzdem konnte ich mich nicht beherrschen, meinem vorderen Sitznachbarn vor Begeisterung und Wiedersehensfreude ein ums andere mal an den Plastikohren zu ziehen (Juchz!). Sicher: schon nach dem nächsten Film wird man kaum noch umhin können, über die TNG-Crew die gleichen Rentnerwitze zu machen, wie weiland über Kirk & Co. In zu greifbarer Nähe sind die dritten Zähne bei vielen Protagonisten. Und ein Androide mit Bierbauch sieht schon ziemlich scheiße aus. Aber meinem Schnuckeldata würde ich selbst den Scotty-Look verzeihen.

3. Die Special Effects

Die gehörten wirklich zum Feinsten, was man bei Star Trek je gesehen hat. Und so schlecht und künstlich die CGI-Schiffsmodelle in ST9 noch aussahen: in NEMESIS bemerkt man den Unterschied zu handgefertigten Modellen kaum noch. Die Crash-Szene zwischen der Enterprise und Shinzons Schiff ist zwar nicht ganz so beeindruckend wie in ST7 der Absturz der Enterprise-D; das Auseinanderreißen der beiden Schiffe war dafür optisch und akustisch jedoch fast so gruselig schön, wie den verkeilten Kotflügel des eigenen Autos mit dem Rückwärtsgang aus einem parkenden Mercedes zu zerren.

Was gegen das geile Autorennen auf dem Wüstenplanet und die punktgenaue Landung im Shuttle einzuwenden war, habe ich nun wirklich nicht verstanden. Das war doch nun in jeder Hinsicht kurzweilige Unterhaltung auf niedrigstem Niveau. Vorne ein Rentner im Geschwindigkeitsrausch, hinten ein Klingone im Stalingradrausch und auf dem Beifahrersitz ein Androide im Vollrausch. Aber vielleicht bin ich als 80er-Jahre-Kind auch nur Colt-Seavers-geschädigt.

Fazit:

Ein Film mit Klassiker-Potential. Ich spüre es. Wenn mir auch eine Kultszene wie Riker’s Joystick-Massaker aus ST9 fehlte. Eine starke Anlehnung an „Der Zorn des Kahn“ läßt sich nicht verleugnen. Doch spricht das eher für den Film als gegen ihn. Schließlich war ST2 ein Highlight der Serie. Die letzten 10 Minuten sind ähnlich ergreifend wie in ST6. Schade, dass die Story nicht den Tiefgang jenes regulären Films der alten Crew hat.

Hoffentlich war es der letzte Film. Und das sage ich nicht, weil er so schlecht, sondern weil er so ein schönen und würdigen Abschied präsentierte. Abgesehen davon würde „The Voice“ Rolf Picard Schult mit seinen 76 Jahren auch keinen weiteren Film sprechen können. Schon diesmal hatte ich Sorge, dass er während der Synchronarbeiten verstirbt und Picard’s Stimme mitten im Film wechseln könnte. Die Stimme meines Opas klang zuletzt ähnlich dünn.

Im übrigen wäre eine Wiedervereinigung der nunmehr versprengten und halbtoten Crew ähnlich mühsam wie eine Kinofortsetzung von DS9. Riker weg, Data tot und der Rest sieht auch nicht mehr ganz frisch aus. Da hat mir der Abschluss doch sehr gut als endgültiges Ende gefallen. Ich möchte Patrick Stewart nicht demnächst vor der Kamera eines Regionalsenders besoffen um einen weiteren Film betteln sehen (mit William Shatner im Arm, der eine tolle Idee für Kirk’s Wiedergeburt hat).

Und noch mal kann ich nicht weinen. Ich habe keine Tränen mehr.

Der kommerzielle Desaster dieses Films ist im Gegensatz zum berechtigten Misserfolg von „Voyager“ und „Enterprise“ nicht gerechtfertigt. 8 Euro die jeden Cent wert sind.

Note: 1-


Weitersagen!

Artikel

von Hoffmann am 18.01.03 in Star Trek - Filme

Stichworte

,

Ähnliche Artikel


Kommentare (30)

  1. Kutz sagt:

    8(acht) € ? hah hah
    ich hab 4€ für die Vorpremiere Mittwoch Nacht bezahlt

  2. Sparkiller sagt:

    Und ich nur 3 Euro! HAHAHA!
    Da bist du platt, was?! Harharhar…

    Inhaltlich übrigens ein sehr schönes Nemesis-Review, Herr Kollege!

    Passt hervorragend zu den anderen dreihundert Stück, hier auf ST-E. Von Aan's legendären Betrugsversuch mal abgesehen…

  3. Kutz sagt:

    du bluffst doch…
    aber ich muss dir zustimmen, tollet Review

  4. Gast sagt:

    Danke fuer den Satz "Riker weg, Data tot"
    Ich wollte mir den auch noch anschauen, mensch! :)

  5. Klapowski sagt:

    Ja, trotz Klapowski-Inkompatibilität ein schönes Review! Das kann ich als Rudolf Augstein der Trek-Satire durchaus zugeben! – Wie? Nein, ich bin nicht tot! Nur meine Begeisterungsfähigkeit atmet einfach nicht mehr…

    Jedenfalls war dies eine interessante Abwechslung zu Fans, die mit Bleistift und Notizbuch jeden Pseudo-Logikfehler auf`s Papier klugscheißen (mich eingeschlossen).
    Und auch eine nette Abweichung von euphorisierten Trekkies, die ständig – um ihre Freude an dem Film intellektuell zu rechtfertigen – mit dusseligen und unpassenden "Was war datt Identitätsfindung anspruchsvoll!" daherkommen.

    Nein, Kollege Hoffmann beweißt, dass es auch mit BIER geht! Und CRACKER! Gute LAUNE! UNTERHALTEN lassen! Welche STORIE? GEFÜHL pur!

    Scheiß drauf, dass man schon in ein paar Monaten vor dem 50-cm-Fernseher mit Schnarch-Stereo den Film inhaltlich für Banane hält…

    – Vielleicht sollte ich die deutsche Version in Dampfhammer Nr. 301 (Danke für`s Mitzählen, Sparkiller!) nachtesten??

  6. Gast sagt:

    Für folgendes exclusives trekonline.de-Review wurde mir soeben die vereinbarte Gage von 100 € überwiesen. Aus diesem Grund sei mir die Weiterverbreitung auf anderen Independent-Star Trek-Seiten wie dieser hier gestattet.

    Euer Euch liebender Bademeister

    Review:
    Traditionell in meinen Reviews beginne ich mit den weniger erfreulichen Merkmalen der zu bewertenden Ware.
    Über den Soundtrack möchte ich nur ein paar Worte verlieren: Dieser enttäuscht mich ebenso, wie der von Insurrection – was u.a. daran liegen mag, das bestimmte Passagen fast 1:1 aus Insurrection abkopiert wurden. Ja, das Kopieren von sich selbst beherrschen nicht nur andere Sountrack-veteranen wie Hans Zimmer oder John Williams. Prinzipiell ist das ja nicht schlecht – solange das Original, von dem man abkopiert, wenigstens gut ist – was aber, wie schon erwähnt, bei Insurrection einfach nicht der Fall war. Beide Filme erreichen hier allenfalls eine Standartwertung, kein Vergleich zu den kreativen Themes von Generations und besonders First Contact.

    Ebenso unangenehm fällt die gesamte Nebenhandlung über Data und seinen positronischen Bruder B4/Before (im Deutschen dümmlich übersetzt als "Bevor" statt "B-4/Be Vier") ins Gewicht. Hier hatte die Beteiligung von Brent Spiner am Script (er entwarf die Data-nebenhandlung) eher negativen Einfluss. Fast möchte man meinen, da saß ein kleiner Egozentriker vom Formate eines William Shatners an der Story, der sich selbst in den Vordergrund zu schreiben versuchte.
    Alles in allem ist die Geschichte um B4 für die Entwicklung des Films einigermaßen überflüssig (was bei nur 115 Minuten kostbarer TNG-Präsenz – auf die man noch dazu vier Jahre warten musste – einer Verschwendung gleichkommt), und tut dem Film auch in anderer Hinsicht nicht gut. Denn B4 erinnert mehr an Jar Jar Binks als an Data's "coolen" und sadistischen Doppelgänger Lore. Kurzum: Er nervt einfach nur jeden, der das erste Lebensjahrzehnt überschritten hat.

    Data selbst bereichert den Film – wie schon im Vorgänger Insurrection – wieder um einige spassige und auflockernde Momente.
    Doch auch die überflüssige Nebenhandlung um ihn und sein alter Ego, sowie seine heldenhafte Selbstopferung am Ende des Films (ja, ich habe nicht umsonst SPOILER in die erste Zeile geschrieben) können über eines nicht hinwegtäuschen: Der wahre Star des Films ist nicht Data, sondern natürlich….

    Shinzon. Er gesellt sich in eine Reihe zu den charismatischen "villains" der Filmserie, wie General Chang, und v.a. natürlich Khan. Kein Vergleich zu einer schwachen Figur wie Ru'afu oder der pseudolüsternen Borgschlamp….königin. Nein, Ladies and Gentlemen, ein echter Bösewicht! Einer auch, der sich nicht durch weibliche Verführungskünste oder Picards – zweifellos zitatwürdiges – Geschwafel von der Verbesserung der Menschheit beeindrucken lässt. Er verfolgt unbeirrt seinen Plan, und ermöglicht so als Picards alter ego (genaugenommen: jünger ego) auch einen Einblick in Picards eigene, wenig ruhmreiche Vergangenheit (der Kenner erinnert sich an die TNG-Episode, in der Picard seine Zeit an der Akademie noch einmal durchleben darf). Zudem wird die interessante Frage aufgeworfen: Wird der Charakter eines Individuums durch sein soziales Umfeld bestimmt? Oder sind es nicht doch die Gene, die den Ton angeben. Diese Message ist zweifellos wertvoller als die eher aufgesetzt wirkende Moral, derer sich noch in Insurrection ausgiebig (und z.T. kitschig) bedient wurde.

    So ist dieser Film etwas weniger Patrick Stewart, und dafür mehr Tom Hardy (Shinzon), was der TNG-Movieserie so gut tut, wie seinerzeit "Der Zorn des Khan".
    Überhaupt sind die Parallelen zu Khan vielfältig. Beide Männer – Khan wie Shinzon – teilen mit ihren Counterparts Kirk und Picard eine gemeinsame Geschichte. Beide Männer verfügen über eine Superwaffe, mit der sie ihre Ziele skrupellos verfolgen. Beide Männer, in die Ecke gedrängt und von Hass zerfressen, wählen am Ende den Selbstmord durch Einsatz ihrer Superwaffe, um ihre Widersacher mit in den Tod zu reissen. Und – zu guter Letzt – in beiden Filmen kommt es zu einem Katz und Maus-Spiel in einem Sternennebel, aus dem nur einer als Sieger hervorgehen kann.

    Die Crew der Enterprise fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein, wie sie es (die storytechnischen Schwächen aussen vor gelassen) auch schon in Insurrection tat. Man hat wieder das gute alte Gefühl, das dies eine Familie ist, die da nun schon seit 15 Jahren über Fernsehbildschirme und Kinoleinwände flimmert. Und fast überkommt einen Wehmut, wenn man daran denkt, das dieser Film vielleicht das Ende dieser filmischen Gemeinschaft darstellt. Und dieses Gefühl wird sich bei möglichen Nachfolgerfilmen mit der Janeway- oder Archer-crew wohl nicht mehr einstellen.

    Kommen wir zu guter Letzt zu der obligatorischen SFX-Bewertung. Die SFX können zwar nicht mit "Monstern" wie Star Wars mithalten, bleiben aber auf gewohnt hohem Star Trek-Niveau.
    Die Ground-combatszenen mit dem Allroader wecken Assoziationen mit James Bond, und wirken in einem 24th Century Film etwas altbacken (mit mehr Budget wäre hier ein Hovercraft-fahrzeug wesentlich beeindruckender gewesen) und deplaziert. Zumal diese Szene auch nur zum Selbstzweck besteht, d.h., eine Grunddosis an Action in einen Star Trek-Film zu packen.
    Die Enterprise in der Raumschlacht hingegen gefällt mir sogar deutlich besser als in Insurrection, dem man doch die Herkunft aus dem Computer alzusehr ansah. Fans, die schon die Fights in Teil II oder Teil VI mochten, werden auch diesen Film lieben, denn er bietet im Vergleich zu den anderen TNG-Filmen am meisten Space-combat, der auch ordentlich inszeniert wurde. Der effektmäßige "Star" des Films ist in diesem Fall – wie schon bei den Darstellern, nicht Picard's schlanke und elegante Enterprise, sondern Shinzons dornenbewährtes Tarnschiff Scimiter (das mich besonders in der Frontansicht ziemlich an ein Dominion-battleship erinnerte). Auch die neuen, moderner aussehenden romulanischen Warbirds machen eine gute, wenn auch kurze Figur. Endlich einmal eine richtige Armada an Schiffen (wie in DS9) zu sehen, bleibt uns aber auch hier abermals verwehrt.

    Fazit: Man sollte sich nicht zu sehr von Reviews beeinflussen oder abschrecken lassen. Ich habe jegliche Infos rund um den Film bewusst gemieden, um nicht voreingenommen hineinzugehen. Gebt dem Streifen eine Chance, und ihr werdet 2 Stunden gut unterhalten werden. Denn Euch wird der beste TNG-Film nach First Contact geboten, der in bester Tradition der "geraden" Filme der Star Trek-Serie steht. Darüber hinaus ist es vielleicht die letzte Chance, unsere TNG-Crew auf der Leinwand und in Aktion zu erleben. Und alleine das sollte für einen Fan den Gang ins Kino schon zur Pflicht machen.

    Note: 2

  7. Gast sagt:

    Ganz meine Meinung, Bademeister. Wenn man mal von Deiner Verkennung der genialen B4-Nebenhandlung absieht. Den Wert des Films wird man erst in einigen Jahren ermessen können (so wie man heute, wie von mir seinerzeit prophezeit, ST9 als Meisterwerk der Trekgeschichte feiert).

  8. Gast sagt:

    Bademeister glaubst du wirklich an das was du da schreibst ? Wenn ich wie Hoffman mal auf unwichtige Dinge wie Story,Charakterdarstellung,Trekfeeling absehe, war das sicherlich auch ein gaaanz doller Science Fiction Film, denn schließlich gabs ja eine Raumschlacht und es wurde mit hypermodernen Waffen um sich geschossen. Die Musik war auch wieder total klasse und zwar als der Abspann kam und ich wußte, daß Star Trek entgültig am Boden ist.Picard unser Lieblingsheld regelte am Ende auch wieder alles selbst, halt so, wie wir ihn in der Serie schon immer schätzten:"Nein, wir mischen uns da nicht ein ! Wir haben Order und die befolgt man, egal ob da drüben in diesen Schiff Verbündete,Freunde oder Familienmitglieder sind. Nööö ! Hinsetzen Riker, 6 wegen schlechten betragen." Naja, traurig das der 10.Teil vieles von Star Wars nachmacht. Es tauchen Clone auf und er ist leider ähnlich dämlich. Hmm..aber wäre er gut gewesen, wäre es auch kein Trekkie Film oder ?

  9. Gast sagt:

    Vielen Dank für die Kritik. Nach dem Vorbericht hatte ich schon die Hoffnung auf einen guten Film aufgegeben. Gott sei Dank habt ihr euch diesmal geirrt. Star Trek is halt doch nich so tot wie "viele" es gern sehen würden!

  10. Klapowski sagt:

    Nanana! Hoffmann ist doch nicht "ihr"…

    Wir sind nun mal eine kunterbunte Redaktion mit Meinungen in allen Regenbogenfarben!

    Und wer bereit ist, MIR zu folgen, erkennt das wunderschöne, schillernde Spektrum, dass das Konzept HASS zu bieten hat!

    – Zur dunklen Seite ich euch leite…

  11. Ranma sagt:

    Ja, zur dunklen Seite, bis einer den Lichtschalter findet

    Aber ich sehe schon, muß demnächst mal ins Kino

  12. Brecht sagt:

    Richtig so Leute…entscheidet euch für das Genie Hoffmann und nicht für den "Hilfsschreiberling" Klapowski…

  13. Gast sagt:

    Genau die Review, die mir entspricht. Nicht der beste ST-Film, aber nach First Contact der beste TNG-Film.
    Würdevoller kann ein Abgang nicht sein, auch wenn er einige Narben hinterlässt. Aber uns bleiben noch die Erinnerungen.

  14. Gast sagt:

    hmm, aber der spruch "der beste TNG-Film nach First Contact" ist aber vollkommen hirnrissig, findet ihr nicht? Die Wahrscheinlichkeit, dass einer von zwei Filmen der beste ist, ist doch bei sage und schreibe ca. ungefähr 50 % glaube ich :)

    ansonsten kein Kommentar

  15. Gast sagt:

    add: und der beste Film unter zweien zu sein ist meiner meinung nach noch kein zeichen für besonders gute Qualität.

    aber die interessiert mich ja auch weniger, ich muss ehrlich sagen dass er trotz allem sehr unterhaltsam war.

    mfg
    smurf

  16. Darkk sagt:

    Klapoooooooooooo voooooooooooor…die Reviews gefallen mir sehr gut, egal jetzt von wem :)
    Ändert ja nix daran dass der Film abartig schlecht ist *g*
    weiter so ;) ist aber nicht an die ST-Crew gerichtet :-)

  17. Gast sagt:

    Ich hab ihn immer noch nicht gesehen, aber eine Frage sei mir gestattet.
    Hat Data rechtzeitig seinen Hirninhalt in B4 transferriert?
    Bitte sagt ja!

  18. Gast sagt:

    jeppp!!!!

  19. Gast sagt:

    Verflucht seit ihr, die ihr den Inhalt von von mit noch nicht gesehen Filmen ausblaubert.

  20. Gast sagt:

    Seh ich auch so… Skandal… hab den Film zwar schon gesehen, aber nur 20%, den Rest denn Films hab ich auf dem Klo des Kinos verbracht und mir die ganze Sache noch mal durch den Kopf gehen lassen… (wohl was schlechtes gegessen oder so)…. das mit der Kopie von Datas Wissensdatenbank hab ich z.B. nicht mitbekommen… lohnt es sich aufgrund dieser Szene nochmal ins Kino zu schloppen?

  21. Benski sagt:

    Nun auch ich noch!
    Was ist das? Ein Film ohne Musik! Erst einmal dies und schlicht nichts anderes! Es wäre bei jedem anderen Film ein Manko gewesen für einen TNG Movie ist es der Tod. Was hat bitte Jerry Goldsmith hier abgeliefert. Jede Szene in der hätte Stimmung aufkommen können wurde durch das nicht Vorhandensein von STIMMUNGSVOLLER Musik zu einer Zerreisprobe. Das billige Synthesizergedudel auf der Brücke (Ich dachte die hören MP3 wenn sie auf Shinzon warten) hätte er sich der Lächerlichkeit halber sparen sollen. Wahrscheinlich hat Berman als Jemand der Filmmusik für ein „Nötiges Übel“ hält das Budget zugunsten der SpecialEffects gekürtzt.
    Aber gut. Nicht das alleine hat diesen Film für mich zu einer Enttäuschung gemacht. Da war noch Datas toller Abgang so nach guter Space2063 Manier. „Ich sterbe schnell im letzten Film, weil ich vorher alles überlebt hab!“. Etwas dürftig für diesen Charakter.
    Ebenso schlecht war die nicht aufkommende Geschwindigkeit und der Ausbleibende Spannungseffekt bei dem Höhepunkt, dem Rammen des anderen Schiffs.
    Ausserdem fing alles so viel versprechend politisch an und endete so durchschnittlich mit einem für mich nicht überzeugenden Gegner. Der aus dem Nichts auftauchende Shinzon mit seinem übermenschlichen Haß eines Mienenarbeiters.
    Zusammen für mich das Schlechteste was ich je als TNG gesehen habe. Noch nie war Picard so unmoralisch und untypisch. Von anderen Schablonencharakteren nicht zu sprechen.

    Aber man soll ja nicht nur meckern. Was mich überrascht hat war die schöne technische Umsetzung der Feinheiten. Statisten laden echt mal ein Phasergewehr und man sieht die Knöpfe etc. Hauptdarsteller können nicht Diagnosen aus der Luft lesen, sondern schauen auf eine Konsole (vgl. Der Aufstand) Schöne Flatscreeneffekte und tolle Außenaufnahmen. Der neue Look der Enterprise ist wieder etwas Militärischer und technischer geworden. Nicht mehr ganz so bunt und knallig. Wenn sich die Story und vor allem die MUSIK dem angepasst hätte, dann wäre es sicher ein würdiger Abgang geworden. Aber so………………..
    TRANSMISSION CLOSED
    FILE „LASTTNGMOVIE“ CLOSED

  22. frakesjoe sagt:

    Shinzon ein ernstzunehmender Bösewicht? Ich weiß nicht, ich fand ihn als Bösewicht wirklich lächerlich. Seine Drohungen und Pläne kamen weder bedrohlich noch böse rüber. Ein Bösewicht auf Niveau eines eigenproduzierten Fernsehfilms bei RTL.

    Die B4-Story war mehr als schwachsinnig. Ich hasse es, wenn Dinge in so krassem Widerspruch stehen wie diese B4-Sache und komplett alles andere, was man über Datas Erfinder weiß.

    Gerade der "Super-Schluss" war völlig unsinnig und nur mal wieder da, um etwas mehr Action in den Film packen zu können. Mal ehrlich, es wär doch viel sinnvoller gewesen, wen gleich Data rübergehüpft wär, alle plattmacht, dann entweder das Schiff einfach ein wenig wendet, oder den Phaser auf Überladen stellt und sich dann rüberbeamt…. aber das wär weniger actionreich und es hätte den Film seine einzige tragische Stelle genommen. Das geht nun wirkich nicht.

    Hat sich mal jemand das Production-Design angesehen? Ich hätt mich beinah zu Tode gelacht. Da stehen ganz stinknormale Mikroskope auf der Krankenstation, Picard fummelt mit einem Gas-Lötstift (genau so einen hab ich 1992 mal gekauft) auf einem Eizo-TFT-Display rum und und und

    Riker hat, damit es nicht so aussieht, als wenn er nur da wäre, weil er früher schon da war, noch seine Prügelszene bekommen, in der er deutliche Kirk-Ambitionen bekam…. selbst eine Brücke war im Spiel, und wir alle wissen, dass eine solche Kirk zum Verhängnis wurde….

    Der Film ist die abschließende Krönung einer Serie von extrem dämlichen Ideen, die mit Teil 7 anfing, wobei man bei Teil 7 wenigstens noch sagen könnte, dass die Charaktere noch in etwa so waren wie in der Serie.

    Der Film ist zu recht ein voller Misserfolg, aber als Fan sollte man ihn sich trotzdem ansehen. Dabei ist es völlig uninteressant, wie gut der Film ist. Man sollte einfach wissen, wie die Geschichte um die Crew "offiziell" weitergeht.
    Genauso wie bei StarWars. Es ist doch vollkommen klar gewesen, dass Episode 2 auch nicht viel besser wird als Episode 1….. aber man muss doch wissen, wie es weitergeht.

    PS: Ich hab GAR NIX für den Film als Eintritt bezahlt. Und nein, ich hatte auch keine Uniform an.

  23. Darkk sagt:

    Erstens gehts hier um ST und zweitens ist EP2 ein genialer Film und gar nicht mit dem dämlichen ersten Teil zu vergleichen.

    Abgesehen davon…um zum ST10 zurückzukehren (unfreiwillig aber doch;) Shinzon ist nie und nimmer böse :D man hat eigentlich den ganzen Film lang nur Mitleid mit ihm :)

  24. frakesjoe sagt:

    Naja, Mitleid….. ich fand, man kann ihn einfach nicht ernstnehmen. So nach dem Motto "Ihm eine schmieren, dann beruhigt der sich wieder."

    Zu Episode 2: Ich fand den kaum besser als den ersten. Von Genialität keine Spur. Dieser Film kann bei Weitem nicht mit der ersten Trilogie mithalten. Es muss alles grenzenlos übertrieben werden. Und auch hier verfolgt eine dämliche Idee der anderen…..
    Aber wie schon gesagt, es geht um ST, es ist eine ST-Seite….

  25. frakesjoe sagt:

    Und nochermal:
    Ziel der TNG-Serie war es ja auch irgendwo, einen Kontrast zur Originalserie zu schaffen. So wurde der Captain wesentlich ruhiger und diplomatischer dargestellt als bei der Originalserie. Dem wird ja wohl keiner widersprechen. Aber in den Filmen, insbesondere ab Teil 8, sieht man eigentlich kaum einen Unterschied zwischen Kirk und Picard, bis auf die Tatsache, dass die Action, die Kirk hinlegte, noch einigermaßen Sinn ergab.

    William Shatner soll nach der Premiere von Nemesis zu Berman gesagt haben "Den Film zu directen hätte ich auch noch hinbekommen." und das glaube ich dem guten Will ausnahmsweise mal…..

  26. ObiJan sagt:

    Episode 1 ist nicht dämlich ! Ihr Narren ! Erkennt ihr denn nicht, wie anspruchsvoll er im ganzen ist ? Schließlich hat er uns gezeigt, daß keine Religion vollkommen ist(ok Star Trek Fans erleben diese Glaubenskrise jede 2.Folge) und sie hat uns gelehrt, daß man nicht alles an Star Wars lieben kann, nein im Gegenteil sie hat uns stärker die dunkle Seite der Macht gezeigt, als es Ep4-6 vermochten oder wollt ihr etwa nicht zugeben, daß ihr diese Gefühle gespürt habt, als Jar Jar Binks auftauchte ? Und was Nemesis angeht:Hätten sie den Film nicht Star Trek genannt, wäre es kein Fan im großen aufgefallen. Die Charaktäre warn doch wieder wie immer von Film zu Film etwas schizophrän. Besonders Picard, glaubt er doch, daß er da mit einem Clon sich unterhält ! MacFly aufwachen ! Erkennt ihr den Text nicht wieder ? Ich bin du und du bist ich ? Na ? Klingelt es langsam etwas ? Nein, daß ist nicht der Text eines deutschen Schlagers( obwohl es nah ran kommt).Das war die Science Fiction Parodie zu Fight Club. Oder habt ihr euch nicht auch gewundert, warum die Crew Picard so seltsam schaute, als er Gespräche mit Shinzon führte ? Ich würde mir auch sorgen machen, wenn mein Kapitän selbstgespräche führt, obwohl die das eigentlich schon gewohnt sein müßten. Ach ja und was die Special Effekte angeht: Wow, da haben die jetzt wirklich eine echte Brücke mit Schaukeleffekt gebastelt, um es realistisch darzustellen, aber genau das ist das Un-STar Trek-hafte. Kein Fan hat sich mehr gefreut, als er wußte, daß die Kamera jetzt nur schaukelte und die Schauspieler sich wegen ihres Alkoholkonsums nicht mehr verstellen mußten. Wie auch immer. Ich folge Darth Klapowski auf die Dunkle Seite der Macht.

  27. Gast sagt:

    Nun, ob Master Klapowski oder Lehrling Hoffmann auf der dunklen Seite ist, sollte mal jemand klären…

    *Klapowskis geniale Kritik anschau*

  28. Gast sagt:

    zu data – LOL

    ansonsten ist die hp sehr gut, und hat auf meiner hp ein link

    http://www.data.p-a-g-e.de

    mfg Data

  29. Federelis sagt:

    "Nehme'sis zurück", Klapowski.
    Wer ein wahrhaftiger Fan ist, muss auch diesen Film mit erhobenem Haupt durchhalten können.
    Wer Trek hingegen immer schon albern fand, dem kann auch mit diesem Film nicht beigekommen werden. Und auch 'Fi(r)st Contact' gab nur vor, Trek könne ein Triple-Whopper mit Extra-Fritten sein, statt des üblichen Hamburger Royal mit jeder Menge Käse. Wer McDonalds bevorzugt wird nicht entäuscht werden, wer aber auf Gegrilltes steht… verdammt, jetzt hab ich Hunger bekommen.

    Was hole ich mir denn?

    Ah, einen Triple Whopper mit…
    Hoppla! Das habt ihr nicht gelesen…

  30. stone sagt:

    Hallo Leute,

    der Film war das Allerletzte!!!!

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Brandneues
Gemischtes
Newsletter
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht