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Star Trek TNG vs. 2008

Es ist Zeit, sich damit abzufinden, dass wohl keiner von uns jemals die Erfindung von Warpantrieb, Transportersystem und Holodeck erleben wird. Es sei denn, man glaubt an ein Jenseits und dort wiederum an Wolken mit reservierten Zuschauerplätzen bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. – Doch zur Abwechslung will ich auch einmal Frohsinn verbreiten! Denn gut 20 Jahre nach dem Start von TNG sind wir immerhin in einigen Forschungsbereichen dabei, die technische Wichsvorlage von einst mit realer Hardcore-Entwicklung abzuhängen…

Man nehme nur einmal den Visor von Geordie: Wohl nichts aus TNG ist so schnell auf dem Weg, auf der Standspur von einem Sattelschlepper namens Realität überholt zu werden…

Denn heute geplante Implantate wollen ebenfalls – irgendwann – direkt mit dem Gehirn verbunden werden und dabei nicht wie ein Designer-Teesieb aussehen. Wie heißt es schon in der Bibel:

„Fernziel ist, mit dem Chip eine Sehschärfe von sechs Prozent zu erreichen. Dies genügt, um Gesichter zu erkennen oder mit einer starken Sehhilfe zu lesen.“ (aertzeblatt.de)

Okay, das war nicht aus der Bibel. Aber dieser dramatische Effekt sei mir erlaubt, bevor ich mit dem nächsten Satz in die Niederungen der unterhaltungsdefizitären Faktenwiederholung steige: In Artikeln wie den obigen geht es meist noch um „1.500 Photozellen“ auf der Kunstlinse. Auf die Computerwelt umgerechnet wäre das erst mal nur ein Bild mit etwa 40 x 38 Pixeln. Das ist zugegebenermaßen nicht viel Holz, wenn man die Maserung desselben noch erahnen möchte…

Aber an dieser Stelle muss ich aus dem „Moor’schen Gesetzbuch“ vorlesen, das uns ja schon vor langer Zeit eine Verdoppelung der Computer-Leistungsfähigkeit alle anderthalb Jahre versprach. – Und das hat ja bisher auch ganz gut geklappt (wenn man sich nicht gerade auf Nintendo-Konsolen versteifte). Bei der gleichen Steigerung der obigen Pixelzahl auf einem Sehimplantat müsste ein Blinder somit im Jahr 2014 immerhin ein Bild von um die die 640 x 480 erkennen. – Endlich könnte er dann also konzentriert „Die Siedler 1“ oder „Starcraft“ am PC spielen, ohne überhaupt ein größeres Problem zu bemerken…

visor1.jpg

„Tut mir leid, Geordie (Prrrust). Implantate für die Augen gibt es noch nicht. Aber wenn Ihnen DIESES Hilfsmittel nicht zusagt, hätte ich da eventuell noch eine Alternative für Sie… Schnallen Sie sich doch bitte einmal diese nanoverstärkte Damenhandtasche um den Kopf, jaaa?“ – Er hat’s kommen… äh… sehen: Dieses seltsame Implantat wirkte am Ende der Serie dann doch etwas… – „aufgesetzt“. – Aber was auch sonst?

Da fragt man sich schon, was Geordie verbrochen hat, dass man ihm einen farbenprächtigen Bildschirmschoner für hyperaktive Fünfjährige verschrieben hat? – Siehe dazu das nächste Bild, ganz links… Da er die USB-6.0-Stecker ja direkt am Gehirn hat, dürfte die sehtechnische Einschränkung ein reines Hardware-Problem sein. Tja. Da hätte Geordie auf dem seltsamen Psycho-Fragebogen beim Augenarzt bei der Frage „Wo würden sie gerne leben?“ wohl doch nicht „Villa Kunterbunt“ angeben sollen…

Und diese Größe! Da hätte sich LaForge besser eine 5-Megapixel-Kamera mittels Gummiband um die Stirn geschnallt. – Dieser missbrauchte Mädchenhaarreif für minderjährige Rapunzels kann man ja schon nicht mehr „Nasenfahrrad“ nennen (kennt man diesen Oma-Jargon heute eigentlich noch?), sondern vielmehr „Dampfwalze für den Zinken“, wenn schon eine Verkehrs-Metapher.

Gut: Geordie kann Infrarot und Wärmestrahlung sehen. Aber das ist sicherlich sehr nervig, wenn man mal versehentlich in eine gerade benutzte TV-Fernbedienung guckt („Aaarhg! Ich bin blind… -er!“). Dann bevorzuge ICH doch lieber das sichtbare Wellenspektrum. Aber dieser Klassiker unter der Normalo-Gebietsscannung war dann aus rechtlichen Gründen nicht verfügbar, da die Sternenflotten-STASI die stinknormale Fototechnik wegen Spionagegefahr kurz zuvor verboten hatte.

visor2.jpg

Darwin ist ein Lutscher: Die technische Evolution bei künstlichen Sehhilfen wird laut Star Trek wohl in etwa so verlaufen. Der Hintergrund: Um die Krankenkassen zu entlasten, versucht man den blinden Menschen wieder das gute alte „Schwarz mit ohne was drauf“ schmackhaft zu machen…

Anderes Thema: Die DNA.

Auch hier traute man sich bei TNG anfangs nur langsam heran, bevor man bei Voyager die Buchstabensuppe dann nur noch mit den Nudeln A, T, G und C genoss. Lustige Gen-Experimente waren später ja so sehr an der Tagesanarchie – um das irreführende Wort „Ordnung“ zu vermeiden -, dass man leicht vergisst, wie harmlos es in der Staffel 2 einst anfing: Pulaski alterte in „Die jungen Greise“ dramatisch und Data bereitete eine Verjüngung per Transporter vor. Da sich Pulaski nie beamen und somit einscannen ließ, erklärte man dem Zuschauer flugs, was eine DNA ist und wie man sie buchstabiert.

Sogleich suchte man in ihrem Quartier nach Haarbürsten, aus der man dann auch tatsächlich frische Pulaski-Biosoftware klauben konnte. – Zwar will ich jetzt nicht behaupten, dass man DAFÜR in 300 Jahren tatsächlich nur noch einen Trikorder in einen Friseurladen halten muss, jedoch wird die DNA wohl schon viel früher allgegenwärtig sein. Jeder Mensch wird seinen Konstruktionsplan wohl in irgendeiner Form gespeichert haben, und sei es nur als Kunstdruck für den Besserverdiener-Haushalt. – Die niedliche Unschuld, mit der man in TNG anfangs von der DNA sprach („Ach, die gibt’s jaaaa auch noch!“), wird man im wirklich 24. Jahrhundert wohl niemals vorfinden…

Und, immerhin: Im Jahre 2005 konnte man mit dem neuesten Sequenzierer bereits 96 unterschiedliche DNA-Proben in ihrer genauen Abfolge entziffern. Gleichzeitig und vollautomatisch. – Vielleicht eine Idee für eine zukünftige Handyfunktion? „Scannen Sie ihr gegenüber auf Sichelzellenanämie und andere Erbkrankheiten. DER Partyspaß für die ganze behinderte Familie.“

dna1.jpg

„Na los! Machen sie mich wieder so jung und gutaussehend, wie… Angela Merkel es einst war.“ – „Tut mir leid, Dr. Pulaski. Selbst eine irrationale Transporterstrahl-Wunderkur kann keine Wunder vollbringen.“ – Das Unheimliche ist, dass die Schauspielerin inzwischen vermutlich wirklich so ausschaut! Wer mir ein aktuelles Foto zeigen kann, gewinnt von mir einen Gratisartikel! Und damit meine ich kein Schlüsselband…

Apropos „Vollautomatisch“:

Wenn ich damals beim Review der Folge „Wem gehört Data?“ richtig gerechnet habe (aber warum sollte ich?), hat der Androide eine Speicherkapazität von 91.000 Terabyte. Das ist nicht nur weniger als im menschlichen Gehirn, sondern wird laut Onkel Mo(o)re auch im Jahr 2032 den Standard bei einem Heim-PC darstellen. Nur für den Arbeitsspeicher, wohlgemerkt. In 300 Jahren kann Data mit seinen Systemdaten also vermutlich nicht mal eine 1,5-Nanozoll-Diskette aus ihrem parallel rechnenden Quantenuniversum hervor locken…

Überhaupt werden Roboter wohl schon in 50 Jahren viel häufiger zu sehen sein als bei Star Trek später (un)üblich. Die Japaner bauen bereits schon jetzt so fleißig an Haushalts-, Wach-, Servier- und Onanier-Schrauberlingen, dass es eine reine Wonn… Tonne ist. Zwar werden diese äußerlich vielleicht nie so weit sein wie Commander- „Wenn ihr mich stecht, blute ich dann nicht?“ -Data, uns dafür aber z.B. in der Altenpflege einen Bärendienst erweisen. – Ja, die Dinger werden irgendwann auch den „Bären“ saubermachen und einfache Funktionen übernehmen können. Den Bettlägrigen alle paar Stunden herumrollen und in Puder panieren sollte da eigentlich drin sein… Bereits heute ist der Durchschnitts-Senior ja oftmals nur ein besseres Nadelkissen für Infusionsleger und Keine-Zeit-Haber.

android1.jpg

„Meine Verarbeitungsgeschwindigkeit liegt bei… liegt bei… liegt bei… – Ach, ich glaube, ich lege mich erst mal hin.“ – Auf’s „Ohr“ geht hier aber schlecht, haha: Data ist trotz allem noch immer etwas ganz Besonderes. Immerhin kann er CDs und Schallplatten brennen! – Wenn man ihn an seinen Laptop lässt, selbstverständlich…

Gut: Das Holodeck wird man uns wohl immer voraus haben. Selbst bei großzügiger Zufuhr von Metylalkohol kann ich mir einfach nicht vorstellen, wie man in der Luft schwebende Kraftfelder in der Realität dazu überreden könnte, sich wie Claudia Schiffer oder Gina Wild anzufühlen. Bisher kennen wir „Kraftfelder“ nur als elektromagnetische Störfelder im Bereich des Kopfkissens, oder halt als 2-Sterne-Gourmet-Koch in unserer Mikrowelle. Schwebende Klumpen mit Ostereier-Bemalung gehören wohl noch sehr lange nicht dazu…

Dafür haben wir aber das… Internet! Okay: Bei Star Trek hat man den allwissenden Schiffscomputer mit Standleitung zur Erde, was unserem Netz schon recht nahe kommt, jedoch ist unseres schon jetzt bei weitem aufregender und vielfältiger: Während die Star-Trek-Nasen höchstens mal nach einem falsch ausgestellten Lieferschein für Raumschiffteile aus dem Jahr 2078 recherchieren oder die Biographie von Gastdarstellern aus Augenkrebs-freundlichen MS-DOS-Tabellen zusammenstellen, haben wir immerhin Youtube, Emule und Spiegel Online.

Von den Möglichkeiten in ein paar Hundert Jahren mal höflich zu schweigen. Sparkiller würde Euch an dieser Stelle wohl auf „World of Warcraft Ver. 32.0“ hinweisen, bei dem man mit Freunden aus aller Welt sogar die Baumrinden in Echtzeit und allen Grafischen Details abknibbeln könnte. – Natürlich nur, sofern man die Fähigkeit „Baum-Pulen“ vorher 5 Stunden lang trainiert hat…

quest1.jpg

“Hmm. Für das nächste Quest muss ich 75 Tannenzapfen sammeln. Wie aufregend!“ – „Jan-Hendriiik! Komm endlich aus dem verdammten Holodeck raus und geh lieber mal nach draußen, ein bisschen spazieren! Die Sonne scheint!“ – „Och nööö… Draußen ist es sooo langweilig!“ – Erfahrungsgepunktet: „World of Warcraft“ wurde vielen Spielern um das Jahr 2340 herum einfach zu realistisch und somit öde. Da half auch die Erweiterungssets „Baumsterben“ und „Das Nudistencamp“ nur wenig.

Wenigstens miteinander verschaltete Holodecks für das ultimative Multiplayer-Erlebnis wären daher bei Star Trek Pflicht gewesen. Vielleicht überlegen es sich diese übertrainierten 10-Jährigen dann ja noch mal mit dem Headshot aus 2,5 Kilometern Entfernung, wenn sie selber ebenfalls mit tagelangem Kopfschmerz zu rechnen haben…

Zu guter letzt wären da noch die Monitore aus TNG, die nicht nur aussehen wie der alte Fernseher meine Oma, den man in eine Sperrholzkulisse eingelassen hat, sondern auch Grafiken von sich geben, die in ihrer Hässlich- und Unübersichtlichkeit nicht gerade zur Steuerung eines Raumschiffes einladen. Aber verpixelte 2D-Sprites auf schwarzem Grund kannte man natürlich Ende der 80er noch von MS-DOS und wurden damals vermutlich noch mittels Großrechnern auf den verschwenderischen Grafikstand von 1993 aufgebläht.

Das wurde später immerhin besser gelöst (z.B. mit der 3D-Astrographie in „Treffen der Generationen“)…

Tja, und nu? Habe ich sonst irgendwas in diesem Artikel vergessen? Hat euer Hauptbildschirm im Großkino um die Ecke eine bessere Auflösung als der auf Picards Hauptbrücke? Seid ihr sicher, dass die Google-Übersetzung den Universaltranslator in die Tasche steckt? Habt ihr als Assistentsarzt schon Patienten von Krankheiten geheilt, die selbst Beverly nur ein verspanntes Schulterzucken abringen konnten? Lasst es mich wissen!

Schreiben wir alle zusammen die Zukunft herbei! Für die Anschaffung eines Replikators in der Schulkantine in Verbindung mit künstlicher Schwerelosigkeit. – Hossa!

(Und das nächste Mal an dieser Stelle: Warum der Voyager-Schiffcomputer langsamer ist als mein brandneuer Computer und wieso Mini-Atombomben wirksamer sind als Antimaterie)


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Artikel

von Klapowski am 30.03.08 in All-Gemeines

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Kommentare (27)

  1. DJ Doena sagt:

    Holodeck vielleicht nicht, aber ich denke, dass real wirkende 3D-Helme tatsächlich innerhalb der nächsten Jahre als XBox 5 verkauft werden können. Dann noch einen schönen Datenhandschuh und fertig ist der dreidimensionale YouPor…äh…Egoshooter.

    Was du aber zugeben musst, ist das die LCARS-Controls von TNG schon ziemlich cool aussehen. Ich mein, ich hack hier immer noch auf einer 105-Tasten-Tastatur rum, wie eigentlich vor 17 Jahren auch schon und nicht auf einer flachen leuchtenden Kunststoffoberfläche, die ihre Darstellung der gewünschten Funktion anpasst.

    Warum gibts eigentlich Touchscreens nur bei Fahrkartenautomaten?

  2. hoki sagt:

    Hier übrigens das von dir angeforderte „aktuelle“ Bild von Dr. Pulaski. Was hab ich gewonnen? ;-)
    http://www.startrek.com/imageuploads/200608/060817-muldaur/240×320.jpg

  3. daKillah sagt:

    Hihi,
    örsta!!

    Hmm, und wie war es jetzt mit der Sprachsteuerung?? Ich sage was, mein PC antwortet und führt seinen Möglichkeiten nach aus, was ich befehle. Hab ich jetzt was aus der Zukunft?? :D

    Und mit der 6 Jahre alten Brille im Geordi-Style von ELSA hab ich inzwischen echt gute 3D-Bilder ohne irgendwelche Fehlfarben oder Aussetzer, leider mit nem Kabel. Hab ich jetzt was aus der Zukunft?? :D

    MfG
    Cpt. Manatos
    NCC30580 Mantan

  4. Hiramas sagt:

    Also mein Navi ist zumindest intelligenter als Paris beim steuern der Voyager, wenn das zählt.
    Aber schon Bill Gates sagte in den 80ern: Niemand wird je mehr als 54kb RAM brauchen…..
    Das es das Holodeck nicht geben wird ist wahrscheinlich besser so. Dann gäbe es denke ich mal wesentlich mehr abhängige und wesentlich mehr Arbeitslose, wobei die Arbeitslosen dann hauptsächlich aus dem horizontalen Gewerbe kommen würden.

  5. Crysis sagt:

    Fast noch interessanter als die Technologien selbst finde ich ja die Gesellschaftlichen Auswirkungen und Diskussionen, die bei jedem neu erfundenen Popel auftauchen: Erst war das Kino zu „brutal“ und solle verboten werden, dann Fernsehen, heute ist es das Computerspiel und morgen eben das Holo-Dingsbums.

    @Doena: Das mit den Bildschirmen habe ich mich auch schon gefragt. Ich glaube, der wesentliche Grund ist ganz einfach: Touchscreen sind für den dauerhaften Gebrauch weniger praktikabel als Maus + Tasten. Wenn ich mir vorstelle bei jedem Klick erst mal mit dem Arm nach vorne zum Bildschirm zu müssen, dann hätte ich wohl schneller eine Sehnenentzündung als wenn ich dauernd…öh…Sport machen würde. Auch schreiben ist per Stift + TabletPC anstrengender als mit Tastatur (ähnlich wie halt mit Stift und Papier)

  6. bergh sagt:

    tach auch !

    Wir haben doch schon Spracheingabe, Touchscreens und künstliche Herzklappen.
    Da wird der Rest doch auch gelingen, oder ?

    Endlich mal wieder ein (gähn) Star Trek Thema.

    Wie hieß nochmal diese „reich und noch schöner“ Serie wo :Diana Muldaur die „andere Frau“ gespielt hat ? Ich finde das nirgendwo.

    Gruss BergH

  7. daKillah sagt:

    lol
    bergh wird alt und braucht bald eine Gedächtnisprothese… :D

  8. Shaolin sagt:

    Touchscrees sind nur in bestimmten Bereichen praktisch (z.B. medizinische Navigationssysteme – und nein, das hat nix mit den aus dem Auto bekannten Navis zu tun…), und einen GROSSEN Nachteil – nachdem man eine Weile mit den Dingern gearbeitet hat, fängt man an, auch auf „normalen“ Monitoren rumzu“tatschen“…

  9. bergh sagt:

    tach nochmal !

    @DaKilla

    Und Du brauchst einen Abakus ;-)

    Mönsch wie hieß noch die TV Serie Menno ich hab‘ rheinisches HIV:
    Hann Isch Verjessen.

    Gruss BergH

  10. daKillah sagt:

    Sers!

    @bergh
    Als ich angefangen hab zu schreiben war ich örsta…

    Wänn Du jez noch kuaz ain Apdäjt an Infos zu dea gäsuchtn Seriä gebn kannst, köönte beschdimmt dea aine oda andrä hälfn.

    So mit der Ausführung der neuen deutschen Rechtschreibreform von 2163 geh ich wieder kabellos surfen auf der alten Cord-Couch…

    MfG
    Cpt. Manatos
    NCC30580 Mantan

  11. Imperator sagt:

    @bergh
    wie wäre es denn mal hiermit: http://german.imdb.com/name/nm0611707/

  12. bergh sagt:

    tach auch !

    @Imperator
    Da war ich schon finde aber nicht das, was mein Hinterkopf mir sagt.

    Allerdings war sie nicht die andere Frau , sondern die Geliebt des Clan-Chefs.
    Und der hatte Angina Pectoris und hatte graues Haar.
    Vielleicht war es auch nicht Diane Muldauer, aber mein Hinterkopf sagt:
    Es waren ihre Augen, diese etwas wässrigen Blaugucker.

    Na ja es fällt mir bestimmt wieder ein.

    Gruss BergH

  13. DJ Doena sagt:

    bei wässrige Blauguckerin fällt mir sofort Meg Foster ein ( http://german.imdb.com/name/nm0001236/ )

  14. G.G. Hoffmann sagt:

    Die „Laptops“, die Picard & Co. auf ihren Schreibtischen herumstehen haben, wirkten auch nur bis 1995 fortschrittlich. Heute ist der Monitor eines jeden ALDI-Notebooks weniger tief. Und die Computergrafik in TNG wirkt ebenfalls bereits vorsintflutlich. Was soll an LCARS cool sein? Grobe Pixelpracht statt eines ansprechenden Designs, wie es heutzutage jede mittelklassige Website liefert. Der Beruf des Webdesigners muß im 3. Weltkrieg verloren gegangen sein. Vielleicht hat man einfach alle Sparkiller aus frisurengeschmacklichen Gründen verboten.

    Computer des 24. Jahrhunderts in einer Serie des 20. Jh. mit unseren heutigen Begriffen zu umschreiben, muß schief gehen. Dazu fehlt uns einfach das Vorstellungsvermögen. Da war TOS mit seinen Blinklichterkonsolen von vornherein konsequenter. Nix wissen, nix erklären (wobei auch die damalige Vorstellung hirnrissig war, daß Computerstimmen im-mer ga-anz ab-ge-hackt und ro-bo-ter-ar-tig klin-gen müs-sen – vermutlich, weil man glaubte, sie durch das Ineinandergreifen von Zahnrädern erzeugen zu können).

    Warum gab man Datas Speicherkapazität mit rund 100.000 Terrabyte an? 7,31 Quakorams hätten es doch auch getan und niemand hätte zu rechnen angefangen. Die Vorstellung, daß man in 300 Jahren noch in heutigen Technikbegriffen denkt, ist naiv. Wir errechnen die Speicherkapazität ja auch nicht in Edison-Glühlampen.

    Insofern wirken auch schon wieder die bekannt gewordenen Technik-Fotos aus dem neuesten Trekfilm peinlich. Wenn man für einen Science-Fiction-Film des Jahres 2008, der im 23. Jahrhundert spielen soll, ein Design verwendet, daß an reale Technik der 1970er Jahre erinnert, hat man etwas falsch gemacht. In dem Bemühen, daß ST:11 nicht moderner aussehen darf als TNG und TOS, gleichzeitig aber weiter entwickelt als ENT, hat man zu einem Kulissenbau gefunden , der insgesamt viel rückständiger wirkt als aktuelles Computer-, Luft- und Raumfahrtdesign und an das Innenleben von Schiffen unserer „hochmodernen“ Bundesmarine erinnert. Geht es noch blöder?

  15. bergh sagt:

    tach auch !

    manchmal bin ich eifach nur genial
    Es war wohl The Survivors in Deutschland unter dem Titel
    Die Macht des Geldes
    gelaufen mit Tatataaaaaaaaaaaa
    Diana Muldauer
    http://german.imdb.com/title/tt0063954/fullcredits#cast

    Gruss BergH

  16. Vanquish sagt:

    Das Raumschiffdesign würde mich wirklich interessieren. Eher Borg oder mit Warpgondeln (weil ist halt schick). Oder doch Golf 23?
    An Tastaturen gibt es inzwischen auch tolle Lösungen, Tasten die gleichzeitig Bildschirme sind und je nach Anwendung variieren, zB beim Umschalten von lateinischer auf kyrillische Schrift. Oder mit den Symbolen von Quake 3. Nur zu teuer. *heul*

  17. DJ Doena sagt:

    @GGH:

    Heutige Webdesigner sind doch alle auf LSD, die sich voll den „Flash“ geben und keine Ahnung von Ergonomie haben.

    Bei Sparkiller ist das natürlich absichtlich, der schafft das auch ohne LSD und Flash. :)

  18. bergh sagt:

    tach auch !

    @miz
    Sehr interessant !

    @Vanquish
    Was bekommt man wenn man Enterprsie NX mit Enterprise 1701 kreutzt ?
    Sähe das nach etwas, oder Sch**limm aus ?

    Gruss BergH

  19. Exverlobter sagt:

    Andauernd brechen sich irgendwelche RedShirt STatisten das Genick, wenn Sie bei Erschütterungen quer durch die Brücke gewirbelt werden. Wäre es nicht mal angebracht auf der Brücke der Enterprise, eine Errungenschaft des 20sten Jahrhunderts zu installieren.?..

    SICHERHEITSGURTE!!!
    Ich glaub in den Deleted Scenes von Nemesis wurde das endlich mal eingeführt.

    (Ach ja,war Datas Speicherkapazität nicht noch viel geringer, hab das damals auch mal ausgerechnet aber vielleicht irre ich mich ja)

  20. Imperator sagt:

    Bezüglich Data: Klapos Zahlen stimmen schon. Memory Alpha sagt folgendes:

    „In der deutschen Fassung wird eine Speicherkapazität von nur 800 Milliarden Bit angegeben, was nur etwa 100 Gigabyte entspricht. Im Original heißt es an dieser Stelle „800 quadrillion bits“, was korrekt übersetzt mehr als eine Million mal so viel, also 800 Billiarden Bit oder etwa 100 Petabyte, entspricht.“

    Klang damals wohl unglaublich hoch, aber im 24. Jh. dürfte das sicher kaum jemanden beeindrucken, ganz abgesehen von der Frage, ob Daten dann immer noch binär gespeichert werden. Hatte das Delta-Quadrant-Schiff (ich trau mich nicht, das V-Wort zu sagen) nicht schon einen Quantencomputer? Hm, wäre ja nicht die erste Inkonsistenz bei ST.

  21. daKillah sagt:

    Servus!

    @Imperator
    Joa, so hab ich das auch in Erinnerung, einen *selbstreproduzierenden biomolekularen Quantencomputer mit biochemischer Nervenmatrix*, also quasi ein selbstreparierendes Kunst-Gehirn beschreibt die Janeway unmittelbar nach dem Abflug von der Erde.

    BTW.:
    Wie hieß die STNG-Folge, wo die NCC 1701 D auf dem Wüstenplaneten gelandet is??

    MfG
    Cpt. Manatos
    NCC30580 Mantan

  22. pgru sagt:

    ich denke, im 24. Jahrhundert braucht alleine das Setup zum intallieren vom Solitär Mio.2 mehr Speicher, als wir überhaupt erahnen können.

    ich nehme auch an, dass alles anders sein wird – und doch so wie heute. Die Menschheit, einige Planeten besiedelt, betreibt also den Raumflug. Doch wie heute mit den Mobilnetzen in abgelegenen Gebieten wird dann auch das G-Lan (G für galaktisch) Netz miserabel ausgebaut sein.

    Doch welche Computer gibts dann? Quantencomputer, die neben Null und Eins auch ein vielleicht Null oder ev. Eins usw als mögliches Resultat liefern können? Man stelle sich da mal vor, wie das beamen – bzw das materialisieren vonstatten gehen könnte: vielleicht kriegt man noch zwei Arme, vielleicht aber auch nicht.

    In die Schule wird man auch nicht mehr gehen müssen, den man kann sich jedes Wissen im Aldi oder Lidl auf einer Neurone kaufen – oder direkt vom GalaktaNet über G-Lan (falls ein Nezt vorhanden ist) downloaden.

    Bildschirme gibts auch schon langen nicht mehr, da alles direkt über das interne Implantat auf die Iris projeziert wird.. oder, warum so umschweiflich: es wird dem Gehirn direkt so vorgegaukelt, dass da ein Bild ist, dass man sieht.

    Aber eine trek-technische Errungenschaft wurde bis jetzt noch nie wirklich bewusst bemerkt: Die Türen. Unglaublich, wie sich die immer wirklich erst dann öffnen, wenn jemand auch rein oder raus will. Selbst wenn sich die Person kurz vor dem verlassen eines Raumes dazu entscheidet, doch noch umzudrehen, geht die Türe, selbst wenn die Nase der Person nur 1 mm von der Türe entfernt war, nicht auf. DAS ist Technik, die begeistert ;)

  23. Flutschfinger sagt:

    Das mit den Zahlen sehe ich nicht besonders eng. Eventuell hat man ja nur die Bedeutung geändert. An der Warpskala wurde ja auch schon öfters herumgefuchtelt. Wo Kirk noch mit Warp 13 durch die Gegend flitzte, ist genau diese Geschwindigkeit bei Picard nur noch Warp 5 oder so. Dasselbe könnte ich mir auch mit der Speicherkapazität Datas vorstellen. Damit man keine ellenlangen Zeilen schreiben muss, sagt man sich im 24. Jahrhundert vielleicht >ok, 8 Terabite nennen wir jetzt nur noch 1 Terabite<

    8[

  24. Indigo sagt:

    Hallöle

    Ich hätte da ein besseres aktuelles Bild von der guten Frau Doktor anzubieten:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Image:DianaMuldaur.jpg

    Es ist fast erschreckend, wie es der TNG-Version ähnelt.

  25. Crysis sagt:

    20 Jahre später und sie sieht keinen Tag älter aus als damals.

    Faszinierend.

    Wobei…mit 50 wie 105 aussehen erfordert wohl auch ziemliche Konzentration. Zu viel denken macht nämlich faltig im Gesicht.

  26. danny sagt:

    Hallo kann mir jemand helfen, suche nen Bildschirmschoner 240×320 mit den Applikationen von Star trek. Wäre echt lieb! MFG danny

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