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Raumpatrouille Orion – Rezension aller Folgen (Teil 1)

orion-klein.jpgUnser Altredakteur G.G. Hoffmann hat es ja oft genug gefordert: Schluss mit dem neumodischen Krempel in 32-Bit-Farbtiefe und Drehbüchern mit mehr als zwei Umdrehungen die Minute! Denn auch andere Zeitalter hatten schließlich schöne SF-Töchter! – So biete ich euch heute also den ersten Teil unseres großen „Raumschiff Orion“-Specials an. Setzt also das umgedrehte Goldfisch-Aquarium auf den die Köpfe und folgt Commander McLane und seiner tapferen Crew auf ihren deutschen Abenteuern in die schneidige Unendlichkeit…

Da ich eigentlich nie eine Folge komplett gesehen hatte, habe ich mir die Freiheit genommen, die Serie komplett aus der heutigen Sicht zu beurteilen. Verklärte Kindheitserinnerungen, die jeden Drecksknubbel am Raumschiff zur kultigen Kulissenmeisterleistung hochstilisieren, werdet ihr in diesem Text also nicht finden… Stattdessen werde ich die Storys daraufhin abklopfen, ob sie einigermaßen zeitlos sind und auch heute noch unterhalten… Schließlich will man seine 12 Euro bei Amazon ja nicht in den Sand setzen.

Doch zuerst die nötigen Fakten:

„Raumschiff Orion“ (oder auch „Raumpatrouille Orion“) ist eine deutsche SF-Serie, die 1965 für die ARD gedreht wurde. Wie man auf die selten glorreiche Idee kam, etwas derartig Innovatives im deutschen Fernsehen zu versuchen, ist mir bis heute ein Rätsel, das mich an der Stabilität unserer Realität zweifeln lässt.

Was diese allerdings wiederherstellt, ist die Tatsache, dass die Serie bereits nach 7 Folgen (à 60 Minuten) wieder abgesetzt wurde… Somit durfte „Raumschiff Enterprise“ wenig später die Kultserie der damaligen Zeit werden und das Orion-Raumschiff im Langzeitgedächtnis unserer Eltern und Großeltern verkümmern…

Warum die Serie abgesetzt wurde, fragt ihr? Nun, möglicherweise war den Machern die Einschaltquote, die stets zwischen 37 und 56 Prozent pendelte, einfach nicht hoch genug. Oder vielleicht war die Serie einfach zu teuer, denn für damalige Verhältnisse waren die Effekte tatsächlich grandios und kosteten eine Menge Asche, die sich die Deutschen zu diesem Nachkriegszeitpunkt noch lieber fleißig auf das Haupt gestreut haben… Doch die Kosten hatte man ja schon vorher gekannt und müssen nicht wirklich der ausschlaggebende Punkt sein.

Nicht ganz unwahrscheinlich ist es daher, dass die Serie auch aus inhaltlichen Gründen abgesetzt wurde, wie bis heute glaubwürdig gemunkelt wird. Angeblich war es den ARD-Verantwortlichen zu gefährlich, einen eigensinnigen Captain zum Vorbild für die Jugend hochzustilisieren, der seinen Vorgesetzten fortwährend widerspricht. Wo wären wir da in den von Obrigkeitshörigkeit geprägten 60ern auch hingekommen? Da konnte man ja auch gleich lange Haare tragen oder gar SPD wählen! Und überhaupt: Unter dem Führer hätte es so was doch auch nicht gegeben…

Der Aufwand war damals beträchtlich: Viele Aufnahmen wurden sogar im Bluescreen-Verfahren angefertigt, die nachher wieder in s/w verwandelt wurden… Einen kleinen Einblick in den Look gibt dieser Ausschnitt:

Ursprünglich war die flippige Vorspannmusik für die kurz darauf folgende „Schulmädchenreport“-Reihe geschrieben worden. Aber Spaß am Sex und nackte Haut war dem Musiker dann Mitte der 60er dann doch zu utopisch, weswegen er die Lizenz an das vermeintlich realistischere „Raumschiff Orion“ vergab…


1 – Angriff aus dem All

Die Story… ähm… – Die Geschichte:

Commander Allister McLane und seine Crew werden nach einem untersagten Landemanöver zur Raumpatroille strafversetzt. Als sich auf dem erstbesten Flug ein Außenposten nicht meldet, begeben sich zwei seiner Mannen auf die Station und entdecken… Außerirdische. Schlimmer noch: Eine ganze Flotte der mysteriösen Gesellen nähert sich schnell dem Ort des Geschehens.

The Review… ähm… – Meine Meinung:

Die allererste Invasionswelle bleibt nicht den Frogs vorbehalten, sondern dem „Gähn“: In den späten 60ern hatte man in Fernsehserien anscheinend noch mehr Zeit als heutige Kinofilme: Geschlagene 10 bis 15 Minuten braucht Commander McLane, um endlich zur Raumpatrouille strafversetzt zu werden. Das endlose Debattieren seiner Vorgesetzten am Konferenztisch soll später sogar noch das Markenzeichen der Serie werden. Da muss man die heutigen Sehgewohnheiten wohl erst mal wieder auf das Erfahrungslevel eines Zuschauers zurückschrauben, der nur 2 Fernsehsender kennt und knallbunte Filme noch für giftig hält.

Aber ein schräges Markenzeichen ist besser als gar keins und irgendwie ist ja auch nachvollziehbar, dass bei wichtigen Themen nicht – wie heute üblich – ein 30-Sekunden-Meeting abgehalten wird: „Wir müssen den Feind JETZT angreifen!“ – „Sie haben es gehört, Mann! Ab in die Schleuse, Lahmarsch!“ – So was funktionierte vielleicht noch beim vorerst letzten Irakkrieg, sollte in der (simulierten) Realität aber nichts zu suchen haben.

Die Figuren gefallen mir jedoch schon jetzt: Sympathisch, frech und selbstbewusst. McLane bekommt tatsächlich eine gestrenge Frau(!) als Aufpasserin an die Seite gestellt, die sich Kirk wohl in den ersten 30 Minuten zu postkoitalem Sanftmut umgeritten hätte. Auch völlige Tiefflieger wie Chekov oder Sulu, die hektisch auf den Hauptbildschirm zu zeigen und dabei kindische Verständnisfragen zu brabbeln haben, sind bislang nicht auszumachen. Gut, dafür gibt es auch erst mal keine Aliens in der Crew oder sonst irgendwo, aber Extraterrestrische scheinen die Mannschaft generell nicht besonders zu interessieren. Spoiler: Nachdem die zurückgelassenen Mannen auf dem Außenposten mal gerade einen Haufen silbrig schimmernder „Frogs“ getötet haben, wird nämlich nicht mal erwähnt, dass ein paar zur Untersuchung mitgenommen wurden.

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„Guck mal, sie sind mitten in der Bewegung gestorben!“ – „Verdammt! Ich nehme dauernd den weiten Weg zum Space-Rathaus auf mich und jedes Mal, wenn ich den Wohngeldantrag dann stellen könnte, ist es das selbe Elend…“ – Stirb langsam: Auf Außenposten XYZ-Schlagmichtot hat es eine Katastrophe gegeben, die von der Orion-Mannschaft untersucht werden muss. Ein Konzept, das später von Gene Roddenberry ziemlich frech kopiert wurde! Nettes Detail auf diesem Bild: Die Raumanzüge haben Löcher. Zum Atmen.

Auch ein prüfendes Betasten der Fremden oder die Annäherung auf weniger als 10 Meter wird so peinlichst vermieden wie ein Leprakranker in der Großküche. Vermutlich war der verbergende Glimmer-Effekt nicht aufwendig genug (wurde hier ein Locher vor schwarzem Hintergrund ausgeleert und das Ganze unscharf gemacht?) und hätte beim Näherkommen die eine oder andere Unzulänglichkeit offenbart.

Apropos Unzulänglichkeit: Niedlich ist auch der „Sonnensturm“, der aus irgendwelchem Brötchenkrümeln in Nahaufnahme besteht, dicht gefolgt von dem Dialog, der das Wort „Frogs“ etabliert: „Wir hatten sie ‚Frösche‘ getauft, aber das klang uns dann zu vertraut – zu irdisch. Darum haben wir sie Frogs genannt.“ – Aha! Die ganze Galaxis bereisen, aber ein stinknormales Englischwörterbuch mit dem Mysterium des Urknalls gleichsetzen, wie? Macht aber nichts, denn die erste Folge „Raumpatrouille“ ist Gute-Laune-Fernsehen mit ein klein wenig Anspruch: Die Schauspieler sind spürbar gut drauf, die Musik kultig, die Effekte bis auf die obigen Ausnahmen genial.

„Wie bitte, genial?“ mag sich jetzt so mancher Zuschauer fragen, der mit dem uralten Haha-Diss-Gag über Badezimmerarmaturen und Bügeleisenschaltern aufgewachsen ist. Ja, der allgemeine Look ist trotz S/M… ähm… s/w-Bild mehr als zufriedenstellend. An den Aussichtsfenstern des Hauptquartiers schwimmen schon mal riesig( gemeint)e Fische vorbei, der Wasserstrudel im Meer wirkt irgendwie wie ein Wasserstrudel im Meer und die Größe und Qualität der Kulissen schlägt teilweise sogar TOS. Besonders kultig ist natürlich der bescheuerte Space-Tanz im Hintergrund, für den ein doofer Statist bestimmt lange an Eselsbrücken stricken musste, um sich die Choreographie zu merken…

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„Guten Tag. Ich bin das Sandmännchen. Aber die Zuschauer vor den televisuellen Bildschirmen Zuhause dürfen mich gerne ‚Chefberiesler‘ nennen…“ – Sei kein Frosch: Das einzig WAHRE Krümelmonster gibt in dieser Folge sein Stelldichein und Haltdeinmaul. Warum die Aliens die Erde angreifen, ist zu diesem Zeitpunkt noch völlig unklar. Vielleicht schlechtes Drehbuch-Karma? – Aber schließlich war man ja 20 Jahre zuvor auch überrascht, als die Russen plötzlich ohne ersichtlichen Grund einmarschierten…

Fazit: Zwar wirkt die Grundstory (= ein Außenposten wird von Aliens besetzt) ein wenig magersüchtig, enthält dafür aber auch persönliche Charaktermomente, die heutzutage ebenfalls über Untergewicht klagen: Wenn der Captain seine eigenen Mannen opfern soll oder er sich in einen amüsanten Machtkampf mit seiner Aufpasserin begibt, ist das genau das, was die Programmansagerin einem früher noch zu Beginn gewünscht hat: „Gu-teee Un-ter-hal-tung!“

Mein ironischer Lieblingssatz, wohl gerichtet an den bräsigen deutschen Zuschauer, fällt ganz zum Ende der Folge: „Sag’ einmal Atan, das Ganze war doch wohl nur ’n böser Traum, was?“ „Viel schlimmer – das war Science Fiction!“


2 – Planet außer Kurs

Die Geschichte:

Als ein Planet durch die Frogs aus der Bahn geworfen und auf die Erde geschleudert wird, kann ihn nur ein Mann aufhalten: Der liebe Gott. Da der jedoch gerade keine Zeit hatte, wird stattdessen Commander McLane auf die Todesmission geschickt. – Ganz schön geschickt, oder?

Meinung:

Das Ganze hätte durchaus spannend werden können, wenn die hier gezeigte Physik nicht auf einen Stand gewesen wäre, der selbst im Jahr 1965 peinlich gewesen ist („Wir hatten ja damals noch nichts!“ lasse ich hierbei als Ausrede nicht gelten). So wird das… „Ding“, das auf die Erde zustürzt, abwechselnd als Planet oder Supernova bezeichnet. Was den damaligen Zuschauern wahrscheinlich auch egal war, Hauptsache, das Teil brannte lichterloh und war insgesamt destruktiv eingestellt. Wenn ein naher Verwandter von einem Laster überfahren wurde, fragt man ja schließlich auch nicht, ob es ein 20- oder 40-Tonner war…

Zu Beginn wird ferner behauptet, dass nichts die Killer-Kugel aufhalten könne, was unseren Held aber nicht davon abhält, es mit irgendwelchen tollen Sprengladungen zu versuchen. Diese hätten vielleicht sogar etwas gebracht, wenn die restlichen 200 Schiffe der Flotte mitgebombt hätten. Doch die konnten McLane leeeider nicht unterstützen. Na klar: Die halbe Galaxis ist erforscht, die anreisende Planetennova benötigt nur noch 6 Tage bis zur Erde, aber der einzige, der ihr entgegenfliegen kann, ist ein strafversetzter Egomane, der vermutlich nicht mal das taufrischste Schiff sein Eigen nennen kann..

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„Da, daaa! Ein Mond mit den Eigenschaften eines Planeten! Wir müssen diesen Asteroiden aufhalten, bevor er zur zweiten Sonne der Erde wird!“ – Inkonsequent: Die Bezeichnungen „Schwarzes Loch“ und „Gigantische Wassermelone“ wurden seltsamerweise ausgelassen. Aber man will es ja mit dem interstellaren Fachwissen auch nicht übertreiben… Ansonsten hätten die Macher vielleicht doch noch die Industriewaage in der Schwerelosigkeit installiert oder eine Windmühle im Sonnensturm aufgestellt…

Gut, immerhin hat der Mann Ideen, die der gesamten Erdregierung nicht einfielen: Nämlich das eigene Schiff mit irgendeiner Trallafitti-Strahlung aufzuladen und es sogleich in die Nova zu werfen. Ein echtes „Novum“, sozusagen. Da konnte man natürlich nicht vorher drauf kommen. Und auch die Erhaltung des Bewegungsimpulses im Weltraum hat im „Orion“-Universum vermutlich in diversen Fachzeitschriften Erwähnung gefunden: Als die „Lenkzentrale“ für den Novaplaneten zerstört wird und das Ding einfach mit der selben Geschwindigkeit den selben Kurs verfolgt, ist den Figuren die Überraschung – dicht gefolgt von ihrem Hilfsschulabschluss – deutlich an den trägen Augen abzulesen.

Leider macht der Kommandant diesmal – obwohl er in der finalen Rettungsszene ein stolzer IQ-Träger von 80 unter einer Menschheit von „70ern“ ist – keine gute Figur. Während die Nova auf die Erde zurast und die verbleibende Zeit gleichzeitig von ihr, möchte er unbedingt erst ein beschädigtes Schiff retten. Man kann es mit der Aufmüpfigkeit auch übertreiben… Wo der Zuschauer den Beifall an seiner Stirn zu klatschen beginnt, sollte man auch als verwöhntes Einzelkind einfach mal die Fresse halten.

Nervig auch der relativ hohe Anteil an blödsinnigem Technobabbel, das teilweise nicht den geringsten Sinn ergibt und höchstens als „Kult erschaffende Sondermaßnahme“ im Sinne eines gewissen Trashfaktors verstanden werden darf. Aber immerhin klingen die Begriffe hier etwas eingängiger als die Quadrionen-Strahlung (= Vier Schwachsinnswörter mit den Silben von 40) aus Voyager.

Meine beiden „Lieblingsszenen“ sind in dieser Folge übrigens:

– Der Techniker bedient seinen Computer mit blutigen Händen, weil das arme „Elektronengehirn“ so schrecklich heiß geworden ist. So ein Blödsinn. Wenn schon Hitzeschäden, dann bitte ein herausspringender CPU-Kühler in Form eines scharfkantigen Ventilators, oder werden die Computer in der Zukunft wieder mit Braunkohlen angetrieben?

– In einem beschädigten Raumschiff sollen enorm hohe Temperaturen herrschen, die den Commander innerhalb von Sekunden zusammenbrechen lassen. Für ein paar wabernde Hitze- oder Raucheffekte oder wenigstens Schweißperlen hat es nur leider nicht gereicht, so dass die körperliche Waagerechte rein optisch auch durch einen Blinddarmdurchbruch oder eine Fischvergiftung initiiert worden sein konnte.

Immerhin: Der brennende Planet sieht teilweise ganz gut aus, auch wenn hier etwas weniger deutlich mehr gewesen wäre. Aber wenn so ein mit Alkohol getränkter Pingpong-Ball erst mal Feuer gefangen hat, ist auch eine High-Tech-Produktion schnell mal machtlos…

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„Uuuuh, ist das heiß hier! Uhuuu! Ich kann von hier unten sogar sehen, wie die Luft auf der Tischplatte flimmert, ehrlich!“ – Da brat‘ mir einer ’n Stuss: Geht das nur mir so, oder sieht Dietmar Schönherr aus dieser Perspektive tatsächlich ein wenig wie Kirk aus? Zumindest die epileptisch anmutenden Todeszuckungen sind schon sehr nahe dran. Direkt unheimlich, wenn man diese Darbietung genauer betrachtet… – Was ein normaler Mensch natürlich niemals tun würde.

Fazit: Wer Trash mag, und ein wenig zähle ich mich ja auch dazu, kommt hier garantiert nicht zu kurz. Alle anderen jedoch, die sich die letzten Jahrzehnte an moderner SF nicht gewaltsam aus dem Schädel geklopft haben, werden hier aber wohl nur die Köpfe schütteln. Bei dieser Folge wünscht man sich in dieser anatomischen Hinsicht fast schon eine Medusa-würdige Ausstattung…

Immerhin wurde auch diesmal nicht die Geschehnisse auf der Erde vergessen, wo sich inkompetent wirkende Regierungs- und Militärvertreter über eine mögliche Teil-Evakuierung der Erde unterhalten und dabei auch nicht die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Möglichkeit vergessen.


3 – Hüter des Gesetzes

Die Geschichte:

Obwohl er gerade noch die Erde rettete, nimmt McLane noch immer galaktische Transport- und Überwachungsaufgaben für Doofe wahr. – Bis Auf einer Minenkolonie ein paar Robotern die Feinstaubbelastung auf die Magnetbänder schlägt… McLane und seine Crew missachten abermals 283 Seiten der Dienstanweisung, um den Arbeitsgeräten wieder die 3 grundsätzlichen Roboterregeln einzutrichtern.

Künstliche Lebensformen, die guten alten Robotergesetze von Isaac Asimov, ein Kampf Mensch gegen Maschine und wieder zurück… – Kann man bei diesen Grunddaten überhaupt irgendetwas falsch machen, ohne dafür Rick Bermans Großvater mit der Drehbuchbetreuung beauftragt zu haben? – Man kann! Nämlich, wenn der oben skizzierte Plot nur als Rahmenhandlung für die Rahmenhandlung fungiert. Obwohl auch diese Folge fast eine Stunde lang ist, schaffen es die Macher nämlich tatsächlich, das Stundenglas randvoll mit Belanglosigkeiten zu füllen.

Nicht nur, dass die Fortbildungsveranstaltung vom Beginn bereits anzeigt, wohin die Reise später gehen wird („Soooo. Kennt ihr denn alle noch die Robotergesetze, liebe Kinder und Raumschiffkommandanten?“), nein, auch Standardelemente werden abermals durchgekaut wie dieses schreckliche amerikanische Kaugummi, das man in einer deutschen Galaxis nie verwenden würde. Erneut werden wir mit den Startvorbereitungen des Schiffes gequält, untermalt von nervigen Countdowns, welche die Drehbuchautoren damals wohl sehr beeindruckt haben müssen. Hat ja auch was Weltläufiges, eine Computerstimme von 10 bis 0 rückwärts zählen zu lassen. Damals war die Vorstellung von sprechenden Gerätschaften ja noch überaus futuristisch und in der Science Fiction fast schon die halbe (Raumschiff-)Miete.

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„Hast Du eben auch diese Menschen gesehen? Die kamen ja echt voll unrealistisch daher. Typischer 60er-Jahre-Look, wenn Du mich fragst!“ – Hüter des Gesetzes der Massenträgheit: Für was die ungelenken und wabbelarmigen Metallflundern eigentlich nützlich sein sollen, wird in der Folge nicht so genau erklärt. Die Dinger können nämlich eigentlich gar nichts, nicht mal Schatten werfen.

Minutenlang wird danach in einer verlassenen Mine nach den Arbeitern gesucht, während der Kommandant ein unnötiges Risiko nach dem anderen eingeht. Und das „andere“ ist auch hier wieder die fortgesetzte Befehlsverweigerung. Begründet wird der ganze Unfug einmal mehr mit den handlungsunfähigen Bürokraten der Erdregierung (wahrscheinlich kannte man es von dem damaligen ARD-Intendanten auch nichts anderes), die sich um eine Erzmine, die nicht mehr liefert, überhaupt nicht kümmert. Ja, besser noch: Stattdessen wird der ohne Rohstoffe heimkehrende Erzlieferant der Unterschlagung bezichtigt, natürlich mit der süffisanten Bemerkung, dass die Bergbauroboter „niemaaaals Fehler“ machen würden. „Hö-Hö, ist der doof! Natürlich können Roh-boot-Herr einen Menschen niemals ersetzen! Hö-Hö.“, wird sich da in den 60ern Oma Platuschke – damals erst Mitte 50 – auf dem Fernsehsofa gedacht haben. Natürlich plump beabsichtigt von den Autoren…

Ja, aber das war damals halt hochmoderne Gesellschaftskritik mit integrierter Gehirnwäsche für die späteren Internet-Verächter, PC-Hasser und Killerspiel-Verängstigten, unter denen wir heute noch zu leiden haben. Aber in dieser Hinsicht hat TOS ja später sogar noch viel wilder mitgemischt.

Und tatsächlich hat sich bei den Robotern das „Analogband“ (wird wirklich so genannt!) verheddert, obwohl die „Androiden“ (sehen aber gar nicht wie Menschen aus?!) dann doch mit Nullen und Einsen arbeiten, wie nebenbei für klein Doofies erklärt wird. Aber man wollte den Zuschauer wohl nicht mit zu viel SF verwirren, weswegen die Robos nicht nur NICHT sprechen können, sondern auch sonst keinen Ein- oder Ausgabemechanismus zu haben scheinen. Von den „2.000 Wörtern“, die sie angeblich verstehen, mal ganz abgesehen. Da kapiert die Diktierfunktion meines Betriebssystems ja mehr, wenn auch stets andere Worte, als ich sie gesagt habe. Aber das sind Feinheiten…

Welche TOS drei Jahre später aber weitaus besser gelöst hat… Hier war man technisch einen guten Schrott… Schritt weiter und somit näher an die digitalen Realität des Jahres 1995 herangekommen.

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„Oh, unsere Waffen. Nett von euch. Lasst sie nur nicht wieder fallen, so wie bei den 30 Bedrohungsversuchen vorhin, ja? Und jetzt zurück an die Bergarbeit, Jungs! He, Vorsicht, da ist eine Teppichkante! (*Rums, Schepper*)“ – Bedrohlich wie eine Mücke zwischen 2 Buchseiten: Die Crew macht sich gar nicht erst die Mühe, mit den Robotern zu kommunizieren oder zu diskutieren. Hier wurde der Begriff „Künstliche Intelligenz“ dann doch nur auf einem publikumskompatiblen Niveau der 60er gelassen: Ist der Toaster kaputt, macht man ihn halt aus.

Fazit: Dank der Nebenhandlung (zurückgelassene Crewmitglieder drohen zu verbrennen), der langen Lagebesprechung im Hauptquartier und des schier unendlichen Episodenausklangs (Kennt ihr auch diese seltsamen Filme, die scheinbar drei mal die Chance zum Abspann verpasst haben?) bleibt hier eine Roboter-Nettozeit von höchstens 5 Minuten. Umprogrammieren und Kaputtschießen natürlich bereits eingerechnet.

Tja, so eine Folge zur künstlichen Intelligenz steht und fällt natürlich mit selbiger. Und wenn dann die „Androiden“ nur lahm in der Gegend herumeiern und sich nicht mal für philosophische „Henne/Ei“-Debatten mit der Crew zur Verfügung stellen wollen, kann man Drehbücher wie diese auch fast schon wieder ungeschrieben lassen…


Demnächst geht es an dieser Stelle weiter mit den restlichen 4 Episoden…


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Artikel

von Klapowski am 01.03.08 in TV-Review

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Kommentare (24)

  1. G.G. Hoffmann sagt:

    Großartige Nachschau! Umso mehr wundert mich, daß man nach zwei Tagen noch nicht einmal den obligatorischen „Erster!“-Kommentar findet. Die Jugend fragt sich wahrscheinlich immer noch, was Du da gerade gedampfhammert hast. Vielleicht hättest Du zunächst einen Bericht über die Phänomene „Schwarz-weiß-Film“ und „Nur-vier-Fernsehsender (ARD, ZDF, 1 Drittes, Ostzone 1 oder 2) einstellen sollen. Ich jedenfalls bin rundherum begeistert. Wenngleich ich gestehen muß, noch nie eine Folge von Raumpatrouille Orion gesehen zu haben. Nach welchem Krieg lief das denn?

  2. Crysis sagt:

    Nach dem Irakkrieg natürlich. Dem ersten. Da wo dann Lenin von Hussein umgebracht wurde.

    Ach ja. Schönes Review, auch wenn ich die Serie noch nicht gesehen habe. Immerhin hat mein Erzeuger mich darüber aufgeklärt, dass das für ihn die einzige echte SciFi wäre im Gegensatz zu diesem komischen „Star Trek“, wo immer nur das Leben irgendwelcher abgehobenen Offiziere dargestellt wird. Gibt’s eigentlich ein Remake von Orion? Mit Oliver Kalkofe als Hauptfigur? Gülcan als Putzfrau? Daniel als zynischer Doktor? Sparkiller als 4D-Graphiker?

  3. Sparkiller sagt:

    Die ausbleibende Kommentar-Beteiligung der Zielgruppe „unter 50“ bestätigt mal wieder meine Ansicht, daß hier einmal ein frischer Wind durch die Bude ziehen muß! Und dies schließt auch die werte Redaktion mit ein.

    Viel zu harmlos für die heutige Generation sind die Formulierungen, was schon bei den Überschriften losgeht. Da können wir uns noch so einiges beim großen Vorbild eines bekannten Verlages abgucken. Denn warum ein langweiliges „Rezension aller Folgen“, wenn man auch „Info-Overkill! Der totale Episoden-Brainstorm!“ schreiben kann?

    Und auch mit den lustigen Goldfischglas-Raumanzügen kann man wohl kaum noch ein Jugendbanden-Mitglied hinter der Bong hervorlocken, wenn aktuelle Mode-Trends doch noch viel spaciger aussehen:

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Mode-England;art1117,2449737

  4. DJ Doena sagt:

    Was soll man auch groß dazu schreiben. Im großen und ganzen hat Klapo doch recht. Ich hab die Folgen ja auch auf DVD, habs aber nie über den Pilotfilm hinausgeschafft.

    Ich meine, Raumanzüge, die in der Glaskuppel oben ein Loch zum Atmen haben, was will man da noch groß drüber ablästern?

  5. Hiramas sagt:

    Es schreibt einfach keiner, weil wir alle in andächtigem Schweigen verharren, treu nach dem motte: Währet den Anfängen.
    Allerdings hab ich es auch noch nicht gesehen. Aber zur Zeit versuche ich es mit den 1963er Episoden von Dr. Who. Vielleicht schließt sich Orion ja dran an. wer weiß

  6. Imperator sagt:

    Ein großes Lob für dieses Review, das eigentlich schon lange überfällig war. Ein wenig entgeistert bin ich allerdings beim Lesen der Kommentare. Hat denn hier noch keiner diese Serie gesehen? Bin ich denn wirklich so eine Ausnahme, weil ich trotz gerade einmal 23 Lenzen diese ollen SW-Schinken sehr kultig finde?

    Wer Raumpatrouille bisher noch nicht gesehen hat, hat wirklich etwas verpasst, auch wenn ich Klapo recht geben muss muss, dass das Techno-Babble hier noch sinnfreier ist als bei Voyager. Ich freu mich jedenfalls schon auf die Artikel zu den restlichen Folgen mit so herrlich zeitlosen Sätze wie „was denn, eine Frau an der Spitze?“

    @Crysis
    Es gibt kein wirkliches Remake, allerdings sind die sieben Folgen vor ein paar Jahren mal auf Spielfilmlänge zusammengeschnippelt worden. Dazu wurde dann noch eine Nachrichtensendung mit Elke Heidenreich eingefügt. Klingt jetzt vielleicht wie ne ziemlich blöde Idee und genau das war es auch.

  7. The Big Aston Martin Freak Bobo sagt:

    Wollt mich auch mal wieder zu Wort melden.

    Bei mir ists genau umgekehrt. Hab den Artikel noch nicht gelesen aber dafür die Serie gesehen. Steht sogar auf DVD im Regal. Tja und das, obwohl ich erst 16 bin.
    Kommentar zum Review folgt. Wollt nur schon mal was dazu gesagt haben.

  8. DJ Doena sagt:

    Ich wollte damit sagen, dass ich die Serie nie gesehen habe, ich hab sie nur noch nicht wieder gesehen, seit ich sie auf DVD habe (bis auf erwähnten Pilotfilm).

    Ich hab ja sogar alle 5 Teile von Raumschiff Highlander ( http://de.wikipedia.org/wiki/Raumschiff_Highlander ) auf VHS!

  9. Frontsau sagt:

    Das wurde aber auch mal Zeit mit dem Review äh… der Nachlese von Raumpatroull..patrul..Orion halt. :=)
    Die von Dir kritisierten stundenlangen Besprechungen auf der Erde halte ich sogar für den prägensten Teil der ganzen Serie. Ich finde, dadurch gewinnt das Ganze enorm an Glaubwürdigkeit. Ich hab die Serie mal als Teenager gesehen („hihi, schwarzweißserie mit Alkaselzertablettenraumschiffen!“) und vor einem Jahr nochmal auf DVD und erst jetzt ist mir aufgefallen, wie sehr mir der Umgangston der Charaktäre untereinander gefällt und mich in meinem täglichen Leben abholt*). Hier kann man sich tatsächlich vorstellen, eine eingespielte Schiffsbesatzung bei ihrem Alltag zu erleben. Und ja, ich WILL die stundenlangen Konferenzen sehen, in denen der Atmiralstab gerne mal drauf lospoltert, während der Oppa vom Geheimdienst Geschichten aus dem letzten Krieg erzählt und mit einem wissenden Lächeln zur Vorsicht rät. Ich erfahre in nur sieben Folgen mehr über das zivile und militärische Leben und die Organisationstrukur der Erdverwaltung als in drei Staffeln TOS. Wann haben wir Kirk mal zwanglos im Offiziersclub ein Tänzchen hinlegen sehen? Die ST-Besatzung wirkt gegen die Herren und Damen von der Orion wie ein glattgeleckter Haufen.

    *) Du schriebst im Artikel „Hurra, wir altern“ mal selber, daß Star Trek nie mit unserer Generation mitgewachsen ist und Du gerne mal sehen würdest, wie der erste Offizier darüber nachdenkt, ob er einen Bausparvertrag abschließen soll. Und genau in diese Kerbe schlägt Orion. Wer täglich diverse Meetings, Konferenzen und Beratungen durchleidet, kann mit Cmd McLane mitfühlen und würde gerne selber mal den Overkill benutzen, um organisatorische Hürden elegant (naja, zumindest effektiv) aus dem Weg zu räumen.

  10. Theodor sagt:

    Das heimelige Gefühlt geht bei ST in der Tat flöten. Jeder Charakter ist zur Gänze immer auf seinen Job fixiert und denkt jede Sekunde des Tages an nichts anderes. Eine gewisse persönliche Atmosphäre hätte vielleicht ST-ENT aus dem Sumpf der Vergessenheit gehoben, auch wenn man Archer nur 5 Minuten auf dem Klo zuschaut wie er beim Kacken seine Tages-heperraum-Zeitung liest. Nicht ohne Grund kommen Folgen mit persönlichen Touch sehr gut an. Wir erinnern uns -reumütig- an Star Trek 8, der sehr stark von Wesenszügen der Protagonisten profitiert hat.

    Zur Serie selbst:
    Erstaunlich wie experimentierfreudig das ZDF doch zu damaliger Zeit war, wo doch gerade in der Gegenwart ein solches Verhalten angebracht wäre, um die Zuschauer wieder vom eigenen Programm zu überzeugen. Mit 1,7 Mrd. Euro Rundfunkgebühren pro Jahr sollte sich doch der von Fans lange gehegte Wunsch nach einer Fortsetzung realisieren lassen. Wie gut auch übelster SciFi-Trash ankommt sieht man sogar an den – teilweise sehr – miesen Folgen von Enterpreise, die sich trotz zusammengestrickter Story aus alten VOY-Folgen 4 lange Staffeln gehalten hat.

  11. DJ Doena sagt:

    Hat eigentlich einer von euch Ijon Tichy ( http://de.wikipedia.org/wiki/Ijon_Tichy:_Raumpilot ) gesehen? Ich nämlich auch nicht.

  12. portos sagt:

    Moin

    Gehört hier zwar nicht rein, ich schreibe es aber Trotzdem: Habt ihr schon gesehen wer für den Grimme Online Award vorgeschlagen ist?

    http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=684

    Tipp: Steht ziemlich weit unten.

  13. Sparkiller sagt:

    Hui, so etwas freut mich! Und dafür mußten wir uns nicht einmal selber nominieren, wie wir es ja sonst immer machen. Wer war es denn? Wen darf ich mal an meine haarige Brust drücken? Portos?

    Wobei die Chancen nicht schlecht stehen, vom Wettbewerb nachträglich ausgeschlossen zu werden. Laut der Beschreibung muß ja eine Unterhaltung „auf hohem inhaltlichen und formalen Niveau geboten werden.“ Ob wir da noch eben schnell den Autoren auswechseln können? Harhar!

  14. Klapowski sagt:

    Interessant. Unsere (zahlreiche) Konkurrenz kann sich ja durchaus sehen lassen.

    Zum Beispiel die total interessanten Newsseiten wie z.B. http://www.nonstopnews.de/ . Der neueste Artikel lautet dort: „Dachs verirrt sich in Hamburger Komposthaufen – Schwanenvater kann randalierenden Unruhestifter einfangen“.

    Oder solche „Hochlichter“ (Highlights klingt mir in diesem Zusammenhang einfach zu flippig) wie http://www.isnichwar.de . Quasi das deutsche YouTube für diejenigen, die ihren Arbeitskollegen gerne singende Cartoon-Hamster auf den Bürorechner schicken.

    90% der Nominierten hat irgendwie so gar nichts, was mir unter „Grimme-Preis“! einfallen würde. Eine gewiss aufkommende Grimmigkeit auf Seiten der Jury außen vor gelassen…

    Aber wer sind wir, dass wir gegen Webangebote wie „Omas Strickparadies“ oder „Die besten Zaubertricks mit getrockneten Pflaumen“ ankämpfen wollen?

  15. portos sagt:

    Tja, so ist das halt wenn jeder Vorschläge machen darf. Dann kommt halt so eine Liste dabei Raus.
    So Schwarz sehe ich für Euch gar nicht. Unter den Blinden ist der Einäugige König.

    Also schön die (P)Artikeldichte hochhalten, dann klappts auch mit dem Nachb… äh Grimmepreis.

  16. Hiramas sagt:

    Na so was…
    Diese Grimmepreislieste scheint aber ordentlich Seitenzugriffe zu bringen.
    Denn die isnichtwar.de domain scheint spontan an einen dieser Werbeanbieter verkauft worden zu sein, die sich immer die erfolgreichen Seiten für viel Geld unter den Nagel reißen und dann mit Abzocker-Werbung belegen. Oder der Vorschlag für den Preis hat die Webmaster so geschockt das sie die Domain spontan geschlossen haben..
    Mhh…. Vielleicht war das doch nicht so gut….
    Ich seh hier schon ne Werbeseite mit Links zu treknews.de oder voyagercenter *grusel*

  17. Sparkiller sagt:

    NOCH halten sich hier die Zugriffe von den Gebrüdern Grimme in Grenzen. Das wird sich wohl aber ändern, wenn ich… äh… wir erst mein… unseren Preis in Empfang genommen haben.

    Ganz vorne stehen nämlich auch weiterhin die Besucher von Google, welche über Suchbegriffe wie „wanderhoden erkennen“ (!) oder „wer ist der feind vom pottwal“ zu uns finden. Sehr beliebt ist auch „unterm dirndel wird gejodelt“.

    Na, und ich habe mir Sorgen wegen dem inhaltlichen Niveau gemacht!

  18. bergh sagt:

    tach auch !

    Ich habe Orion gesehen, sogar im Original im TV.
    Ähhh, oder war es die erste, oder zweite Wiederholung?
    (Ich war 1965 immerhin schon 5 Jahre alt; jedenfalls 8 von 12 Monaten.)

    Der Meinung von Klapowski kann ich mich aber uneingeschränkt anschließen.
    Ich muß bei Gelegenheit mal wieder die DVD einwerfen.

    Der Meinung zu Rücksturz zur Erde, oder wie dieser Zusammenschnitt hieß auch.
    Dumme Idee !!!

    Ich freu emich auch sachon auf Planet der Frauen von Kalpowski..

    Gruss BergH

  19. Crysis sagt:

    Tatsächlich. Das mit den Wanderhoden funktioniert wirklich: Schon auf der ersten Seite gleich Zukunftia.de, und zwar mit einem Link zu einer Seven-of-Nine-Folge. Das gibt jetzt schon zu denken.

  20. bergh sagt:

    tach auch !

    @Crysis
    Da brauchst Du gar nicht lange denken.
    Was glaubst Du was der verehrte Kollege Sparkiller in die Metatags hineingeschrieben hat?
    Von Paris über Hotel mit Wanderhoden ist alles vertreten.
    Schlauer Bursche der Sparkiller ;-)

    Gruss BergH

    MetaTags= Hier richtigen Ausdruck für die Stichwortliste eintragen, die Google und Co finden und abspeichern sollen.

    Boobs Breasts Nina und Grace düürfen da nie fehlen.

  21. bergh sagt:

    tach auch !

    Ein leichtes Unwohlsein beim Lesen der Rezension überkam mich aber doch.
    Es ließ mir keine Ruhe.
    Wer findet die Fehler bei Wikipedia?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Raumpatrouille

    Nochmal Gruss BergH

  22. Donald D. sagt:

    Echt zum Kotzen: „Raumpatrouille Orion“ hätte sich neben „Star Trek“, „Dr. Who“ und später „Star Wars“ zu einem vierten tollen (deutschen) Sci-Fi Franchise mausern können. Und wer hat das verhindert? SS-Grass, der damals der Hauptverantwortliche für die Absetzung im SFB-Rundfunkrat war. Dafür müßte man ihn seine dusselige „Blechtrommel“ fressen lassen. Ita est!

  23. Gastronomie sagt:

    Wie wäre es mit einer Rezension zu ,,Hyperdrive – Der Knall im Knall´´ ? Ach büütte!

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