Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

Von Influencern, Paid Content und Reviewseiten – Alles nur gekauft?

Heutzutage ist es extrem wichtig, als Medienproduzent möglichst viele „Influencer“ im Web vorzuweisen. Denn ob es nun um Filme, Serien, Games oder Bücher geht: Jeder Anbieter tut gut daran, sich möglichst viele Webseiten, Twitterer, Facebooker oder Instagrammer zu „halten“ – oder einfach möglichst bekannte Webseiten dazu zu bringen, positiv über die neuesten Produktionen zu berichten. Daher versuchen wir uns heute einmal daran, einen winzigen Einblick in diese Thematik zu geben.

Natürlich ist nichts dagegen zu sagen, wenn sich kleine oder große Unternehmen/Einzelpersonen zusammenschließen, um nerdiges Zeug zu schreiben. Und da Werbung im Internet so ziemlich die einzige Möglichkeit zum Geldverdienen ist (es sei denn, alle „5 Minuten verliebt sich ein Single kostenpflichtig auf Scifinews.de“), ist es natürlich auch voll okay, wenn ein kleines Banner, ein süßes Pop-Up oder ein winziger Werbeartikel aufblitzt. Am besten natürlich alles als „Werbung“ deklariert, wie es unter anderem bei Printmedien vorgesehen ist.

[Off-Topic: Was in der Realität ja oft dadurch umgangen wird, dass man z.B. im „Stern“ das exakte Design eines normalen Artikels beibehält, dann aber auf 2 Seiten über eine bestimmtes Abnehmprodukt schreibt. Alles „legal“ gemacht durch einen winzigen Schriftzug oben links (= „Anzeige“, „Advertising“ oder innovative Schriftzüge wie „unverbindliche Mampfempfehlung des Herstellers“). Was aber eigentlich egal ist, da Hinweise unter Schriftgröße 9 eh nicht beachtet werden. ]

Doch reden wollen wir hier vor allem über SciFi-Seiten, denn da kennen wir uns ja aus.

Schwierig wird es eventuell schon, wenn sich die Interessen im Web so vermischen, dass größere „Fan“-Seiten irgendwann gar nicht mehr den Fans gehören. Oder die schreibenden „Fans“ zu freien Mitarbeitern von diversen Marketingfirmen werden. Oder wenn Fanseiten nicht mehr am Rande durch Reklame finanziert werden, sondern die Industrie sich komplett eigene Fanseiten erschafft.

Die Faustregel lautet hier wohl: Je größer und bekannter eine Plattform, umso mehr mischen andere Interessen – und Interessenten – mit. So kann es z.B. durchaus sein, dass man auf einer Webseite Reklame für einen startenden Kinofilm sieht, der wenige Zeilen weiter unten bereits rezensiert wird. Oder man wundert sich über ein recht seelenloses Review über eine gewisse neue Star-Trek-Serie und wird den Eindruck nicht los, dass es irgendetwas mit dem „Netflix“-Banner auf der Seite zu tun haben könnte. Rein theoretisch natürlich.

Und was ist eigentlich, wenn man auf Testmuster angewiesen ist? ICH z.B. habe nach meinem Review zu der Serie „Seuchenschutzteam streichelt viruskranke Affen“ (gemeinhin auch „Helix“ genannt) aus irgendeinem Grund keine DVDs oder kleine Geschenke mehr zugeschickt bekommen.

Diese und ähnliche Beispiele werden wir weiter unten konkretisieren – ohne dass dies als konkrete Anklage an die genannten Firmen oder Personen verstanden werden soll. Wir möchte in unserer Eigenschaft als moralischer Anker und Nörgel-Zweimaster lediglich darauf aufmerksam machen, was im Weltmeer der monetären Interessen so passieren könnte. Äh… und die Seemanns-Metaphern hiermit direkt auch wieder sein lassen.

Ebenso wenig wollen in diesem bescheidenen Artikel den Anspruch erheben, journalistisch nachgeforscht zu haben. Das würdet ihr uns ja sowieso nicht glauben. Aber sagen wir es so: Wir waren doch recht überrascht von den vielfältigen Verknüpfungen zwischen den „großen“ Playern und den kleinen Blähern. Hier also ein paar fix herausgesuchte Verbindungen und Netzwerke, die zumindest zum Nachdenken anregen…

Danke an Kollege Sparkiller an dieser Stelle, der fast alle Infos geliefert hat.


Firma Fimalac

Dieses französische Unternehmen sieht sich unter anderem als „main digital media in Entertainment arround five axis: cinema, video, games, glamour, tourismus and cooking“

Also das Rundum-Sorglos-Programm für fast alles im Web. Die deutsche Tochter „Webedia-Group“ preist sich dann auf Deutsch für dieselben Dinge an, weil sie eben „selbst mit Leidenschaft und Expertise dabei sind“. Aber gut, bei 52 Millionen Visits im Monat (Eigenwerbung), 200 Millionen Videoviews und 153 Millionen Page Impressions hätte ICH vermutlich ebenfalls die gleiche Leidenschaft am Start. Und mein Vermögensberater sowieso.

Die genannten Userzahlen sind am Ende der Verwertungskette natürlich nur interessant für denjenigen, der seine Werbung unterbringt. Irgendwie, irgendwo. Zum Beispiel, wenn der Youtuber seine liebste(?) Anti-Falten-Creme hochhält oder direkt von der normalen YouTube-Werbung lebt (Ja, es gibt noch was anderes als „Check24“)…

Interessant wird es, wenn man sieht, welche bekannte Plattformen zu Webedia gehören oder dezent mit ihnen zusammenarbeiten:

– Allyance Network
– Movie Pilot
– Filmstarts
– IGN.de
– GamePro
– Nerdkultur
– GameStar
– PietSmiet
– Nintendo Online
– GameZ

Dass so viele bekannte Namen unter einem Dach „wohnen“, das wussten wir nicht. Das ist natürlich auch nicht per se schlimm, erklärt aber, warum sich das Netz und die Fankultur heute extrem anders anfühlen als früher. Äh, ist „konzerniger“ ein Adjektiv, auf das wir uns einigen können?

Alle dieser Beispielplattformen sollen uns – mehr oder weniger konkret – als Kaufempfehlung dienen. Bei „Movie Pilot“ gibt es ja angeblich „die besten Filmempfehlungen im Netz“ und bei „Game Pro“ und „Gamestar“ halt die entsprechenden Videospiele-Tests. Da man in obiger Liste auch „Nintendo Online“ findet, muss man sich bereits hier die Frage stellen, ob stets eine Trennung zwischen Tests und Industrieinteressen stattfindet. Und selbst WENN dies vorbildlich geschieht, werden wir uns darüber nie ganz sicher sein können. Oder fragen wir es so: Schaltet sich wirklich niemand „beratend“ ein, wenn das neue Mario-Spiel in diesem Seitenverbund mit dystopisch-niedrigen 70% bewertet werden würde?

Auf das Thema gekommen sind wir übrigens, da die bei ca. 50% der Fans gehasste Serie „Star Trek – Discovery“ (Quelle: Metacritic) auf größeren Seiten auffallend in den Himmel gelobt wird, die Kritiker sie also abgöttisch lieben.

Die Folge 1.15 wurde auf der Fimalac-Tochter namens IGN.de übrigens so bewertet: „… bringen die Autoren die erste Staffel zu einem gelungenen Abschluss“. Und nein, wir haben nichts gegen abweichende Meinungen (schließlich haben wir selbst oft eine), aber gegen gleichgeschaltetes Ödnis-Geplapper, dagegen haben wir was. Schon aus Unterhaltungsgründen. Denn manchmal will man ja keine Forendiskussionen von Rechtschreib-Rebellen ertragen, sondern ein ausführliches, hübsch zubereitetes Review von jemandem, den man klasse findet. Der auch mal auf die Kacke hauen kann und will, wenn der neue Hollywood-Trash eben doch nicht der versprochene Rohdiamant ist. Doch saftige Verrisse werden seltener, je größer die Webseiten werden. Und WENN es dann doch mal herbe Kritik im Fließtext gibt, so kommen die meisten Blockbuster am Ende trotzdem mit einem blauen Wertungs-Auge davon.

Und das muss ja nicht mal was „Bezahltes“ sein. Das Unterbewusstsein reicht ja manchmal schon als inoffizieller Arbeitgeber. ICH würde vielleicht auch einfach dem neuen „Avengers“ eine 3 oder 4 von 5 gewähren, nur damit meine 50.000 Leser (statt 50) zufrieden sind. Der Shitstorm bei nur 1 oder 2 Sternchen kostet ja auch eeetwas Zeit bei der Abwicklung. Denn viele User bedeuten auch immer: viele Spinner. („Nein, ich will nicht mit meiner Mutter ins Bett. Danke für ihren freundlichen Beischlafhinweis.“)


Weischer.Media

Die Weischers kümmern sich um „Influencer Marketing“ und um „Branded Entertainment“. Auf Deutsch: Einflussreiche Personen helfen euch sachte bei der Konsumentscheidung. Und wenn das nichts bringt, wird eine weiterentwickelte Form der Produktplatzierung angewendet, eben jenes „Branding“. Wer mehr wissen will, kann sich das auf deren Webseite genauestens erklären lassen – und gleich selbst was buchen. Interessant fand ich auch, dass man zwischen 5 großen und 80(!) kleineren Kanälen als Influencer wählen kann. Was schon mal 3 bzw. 78 mehr sind, als ich in Deutschland überhaupt kenne.

Hier finden die Kinobetreiber und die Filmkritiker(!) also bei einem Vermarkter zusammen. Natürlich heißt das nicht, dass eine Vermischung stattfindet. Vielleicht ist die Membran zwischen beiden Bereichen ja aus Kruppstahl?

Weischer vermarktet z.B. auch die Webseite „Robots & Dragons“ (deren Betreiber ist hingegen die Media Community „scram.de“). Bei R&D schaute ich tatsächlich oft vorbei, da ich gespannt war, wie die Webseite sich bei der Bewertung von „Star Trek – Discovery“ schlägt. Schon deswegen, weil deren Trek-Experte Björn Sülter gerade ein Buch zum Thema „Star Trek“ herausbrachte – und daher möglicherweise besonders motiviert sein könnte, die aktuelle Serie eher knorke zu finden. Leider kann ich das ohne ein Gratis-Exemplar aber nicht ohne weiteres feststellen. *Hand aufhalt*

Aber sagen wir es mal so: Gerade Sülters Podcasts und die Besprechungen der letzten Staffel-1-Episoden wirkten mit der Zeit immer kritischer, interessanter und authentischer. Die Anfangskritiken hingegen trieften noch mit leidlich überzeugenden Parallelen zu Merkels Politik oder zur rot-schwarzen Koalition. Dazu waren sie abgeschmeckt mit Lobeshymnen, denen ich inhaltlich nicht mal folgen konnte, als ich es ernsthaft versuchte. Was vielleicht auch daran liegt, dass Teile der Texte – oder ganze Reviews – auch an anderer Stelle veröffentlicht werden. Zum Beispiel bei SyFy. Und da drückt man es natürlich etwas diplomatischer aus, wenn man aussagen will, dass die Qualität von „Raumschiff Voyager“ sehr durchwachsen war – was ja auch der gesamte Tenor im Fandom sein dürfte. Dann wird aus dem möglicherweise gemeinten Wort „oberflächlich“ mal ganz schnell der Schriftzug „Popcorn-Serie“. Zitat: „Als großformatige, laute Popcorn-Serie mit hohem Unterhaltungswert und Spaßfaktor, die jedoch auch immer mal wieder die leisen, nachdenklichen Töne zu bedienen wusste, steht die Crew der USS Voyager bis heute als leuchtendes Beispiel.“ Solche Formulierungen kenne ich sonst nur aus dem Kinomagazin von Burger King.

Insgesamt aber bleiben die Sülter-Reviews aber mit Abstand die besten und unterhaltsamsten von allen der hier genannten (Firmen-)Plattformen. Tatsächlich sollen sie hier auch nicht schlechtgemacht werden, sondern wir wollen aufzeigen, dass es in der heutigen Web-Landschaft eventuell an unabhängigen „Influencern“ fehlt. Eben an jenen, die als Auftraggeber/Partner lediglich die eigene Mutti oder ihren bevorzugten Pizzalieferdienst vorweisen können.

[ Off Topic: Ich empfehle dem Björn – oder seinem Verlag – dringend, sein 15-Euro-Printbuch auch als ultragünstiges eBook (3 Euro) zu veröffentlichen. Nach meiner persönlichen Erfahrung würde das einen Einnahmen-Boost von sicherlich nicht unerheblichen 2500% ausmachen. So werden aus 5 Cent im Monat gaaanz schnell auch mal 125 Cent! Klar, es gilt immer noch das ungeschriebene Mantra, dass Print- und eBook-Preise nicht zu sehr voneinander abweichen sollen. Am Ende weiß es der Kunde es immer zu schätzen, wenn man die wegfallenden Herstellungskosten (ca. 10 Euro für den Druck?) auch einfach mal ganz crazy-lazy wegfallen lässt. Klingt verrückt, aber so bin ich nun mal. Off-Topic Ende ]

Sympathisch und nicht so überladen: Die Webseite, die einst SF-Radio.net hieß und nun vom ehemaligen Autor der Zeitschrift Geek! geführt wird. Unter ihm sind im Impressum 21 Personen aufgeführt, die größtenteils professionell in der Branche arbeiten.

Wie gesagt: Robots & Dragons mag ich eigentlich. Dort gibt es nicht zu viele Schrottnews („Harrison Ford hat Schnupfen.“), aber trotzdem auch genügend Schrottnews (= alles zu „Discovery“). Auch wenn es mich auf dem Smartphone nervt, dass ich oben dreimal(!) dasselbe Riesenbanner für den Deutschen Filmpreis angezeigt bekomme. Und, nur am Rande bemerkt: zu diesen Auszeichnungen und deren teils inzestiöse Vergebung könnte man fast noch mal einen eigenen Artikel schreiben…

Und dann gibt es auch immer wieder mal Webseiten, die zu professionell für ein reines Fanprojekt anmuten, dann auch so lieblos wirken, dass die Werbewirkung (oder generell der Versuch, Leser an sich binden) wohl recht überschaubar ausfällt.

Hier setzt sich z.B. die Webseite „MovieJones“ den GANZ schlappen Hut auf, wenn es um aalglatte Bewertungen geht. Gerade das letzte Discovery-Review liest sich schon sehr nach Auftrags- bzw. Schularbeit, bei der man einfach 97% des Textes mit der Nacherzählung der Story vollstopfte. Nur um noch schnell & lustlos zu konstatieren, dass das Ende „schön rund“, aber auch „arg flott“ sei. Hier muss definitiv in motiviertere Autoren investiert werden, um aus der arg generischen Webseite noch ein wenig Influencer-Potential rauszuquetschen („Großes Oster-Gewinnspiel! Ist schon vor zwei Tagen abgelaufen, wird aber noch angezeigt! Juchhee!“).

Aber das auch nur am Rande.


Das Unternehmen Imfernsehen

Die Seite „Wunschliste.de“ gehört so zu den Sachen, die man eigentlich cool finden möchte (viel Inhalt, unsere alten TV-Kamellen werden hochgejubelt, sympathisch-chaotisches Design), die aber keinen Spaß macht, wenn man mal NICHT mit der rosaroten Fanbrille an seine Serien herangehen möchte. Gerade die „Reviews“ (oder neuerdings halt „Recaps“) sind recht witzlos, da ebenfalls nur die Handlung zusammengefasst wird. Die meist überdurchschnittliche Sterne-Bewertung dahinter stammt dann auch einfach direkt von den Lesern. Da erscheint es gleich doppelt absurd, dass die Sternchen fast direkt an den Redakteurstext anschließen.

An eine gute Inhaltszusammenfassung komme ich übrigens immer auf recht einfachem Wege: Ich gucke mir die Folge einfach an! Und wenn ich sie noch nicht gesehen habe, lasse ich mich durch derlei Texte nicht spoilern. – Ich verweise an dieser Stelle erneut auf meine oben bereits erwähnte Crazy-igkeit.

„Die Definition des Wortes ‚Fazit‘ nachschauen? Warum? Meine Besprechung ist doch supi! Ungefähr so supi wie meine Tante Trude, die 1975 auf meinen Onkel Alfred traf und und dann – hoffentlich – im Jahre 2019 einen Platz im Altenheim finden wird. Huui, das wird sicherlich auch spannend mit all dem Formularen, die man dafür braucht!“ – Guter Content ist auch für „Wunschliste.de“ sehr wichtig. Schlechter allerdings noch wichtiger?

Aber gut, all die Schreibarbeit bei Wunschliste.de ist halt ein Alibi, damit darunter die User die eigentlich interessanten(?) Texte verfassen können. Als Kommentare. Die Seite ist somit lediglich ein Sammelbecken an Episodenlisten und (immerhin) aktuellen TV-News, was ja auch nicht schlecht sein muss. Und ECHTE Reviewer wollen ja manchmal auch nur schnell einen deutschen Episodentitel googeln (*Zeigefinger hochhalt*). Zur Meinungsbildung eignen sich viele Artikel aber ungefähr so wie ein Einrad für ein Stock-Car-Rennen. Und das ist ja auch so gewollt: Die laut Eigenwerbung 11.352 „Walking Dead“-Fans oder 10.298 „Sherlock“-Fans sollen am Ende ja durch die geschaltete Werbung angesprochen werden, nicht aber durch wüste Diskussionen oder das Dissen ihres Lieblingsformats verschreckt.


Bauer Media Group

Hier gibt es „crossmediale Lösungen oder aufmerksamkeitsstarke Advertorials: Wir stellen unseren Kunden passgenaue Lösungen zusammen“.

Die Tochter namens Xcel Media bietet dann auch konkret „celebrated brands“ und „Paid Content auf höchstem Niveau!“. Und genau das kann man dann – wenn man denn will – in bestimmten Artikeln sehr gut nachvollziehen. So heißt es in der „TV Movie“ z.B. zum Ende der ersten Staffel von „Star Trek – Discovery“, dass viele Fans „nostalgische Freude“ empfinden würden und betonen gleich dreimal, wie „überraschend“ das inhaltlich doch alles sei. Gefolgt von einem Video(!) zu den besten Netflix-Inhalten und gleich zwei Links, die einem helfen sollen, Netflix sofort zu buchen.


Was als Meinung übrig bleibt

Auch wenn in unserem obigen Text der empörende Skandal ausbleibt, muss man sich doch klar machen, dass „Fans“ (oder „Follower“, oder „User“, oder „Influencer“) für die großen Firmen heute vor allem ein großer Marketing-Multiplikator sind. Und gleichzeitig auch das Ziel des Marketings. Das Ziel ist es daher natürlich, die positiven bis euphorischen Reaktionen so sehr mit sich selbst zu befruchten, damit am Ende des Inzest-Kreislaufs ein mutiertes Hype-Monster herauskommt. Was ja auch ganz ordentlich funktioniert: Aussagen, die kein seriöser Meckerfritze ernsthaft tätigen würde, darf man ja fast unter jedem neuen Big-Budget-Film lesen, der nicht völligst Banane ist.

Wenn z.B. „Black Panther“ quasi das Kinoerlebnis neu erfindet (und den Rassismus beendet?), fühlt man sich nicht umsonst an ähnliche Hype-Aussagen in dem Jahr DAVOR erinnert. („Avengers 2 / 3“ wird der tollste Film des Universums). Hier ist dann nicht mehr seriös zu sagen, ob der Rezensent einfach nur 15 Jahre alt ist, von irgendwem bezahlt wurde, in einer Art vorauseilendem Gehorsam agierte, einfach nicht gehasst werden wollte („Shitstorm“), selber vom extremen Hype beflügelt wurde, dankbar für die gratis Pressevorstellung war oder im Zweifel gar immer 4 von 5 Sternen vergibt. Vielleicht auch, weil es einfacher ist, auf einer Mainstream-Seite wie „Serienjunkies“ die „teuren Spezialeffekte“ zu rühmen, als kompliziert erklären zu müssen, was in manchen Szenen eher seltsam zusammengerendert aussieht.

„Dezent und sinnvoll eingebettet? Das kriege ich hin!“ – Haarewaschen dann mit Barbecue-Soße: Was schiefgehen kann, wenn die Influencer es ein bisschen zuuu gut mit ihren Auftraggeber gemeint haben, sehen wir hier. Trotzdem haben wir noch Glück gehabt! Die Dame hätte ja auch Fluppe-rauchend für Heizöl werben können.

Wer macht’s noch für Umme?

Am Beispiel von Discovery muss man auch ganz deutlich sagen, dass man hier auf Seite 1 der Google-Ergebnisse ausschließlich Webseiten findet, die in irgendeiner Form zu Marketing-, Medien- und Influencer-Firmen führen. Zukunftia ist hier schon eine dicke Ausnahme. Denn unser Marketing-Konzept basiert ausschließlich auf einem seit 2002 etablierten Text-Stil und einem Re-Design alle 10 Jahre. Bei uns ist sogar nur die Pizza „branded“, wenn Sparkiller sie wieder zu lange im Ofen gelassen hat…

Wir sollten vielleicht noch mal betonen, dass das Obige nicht bedeutet, dass ALLE Reviews und Texte gekaufte Werbung sind. So habe ich kürzlich z.B. einen saftigen Verriss auf einer größeren Seite gesehen, der an der neuen Netflix-Serie „Troja“ kein gutes Haar lässt. Und viele große Fanportale sähen ohne „Big Money“ im Hintergrund nicht wirklich doll aus. Oder wären gar nicht erst groß. Und da sich in Zeiten von Facebook jeder mit wenig Aufwand zum Mini-Influencer aufschwingen kann, wird auch noch viel schräger Einheitsbrei vom restlichen Internet untergemischt. Gelegentliche Shitstorms und Plattheiten („Film war doof. Will wieder zu Mama.“) inbegriffen. Doch die professionelleren Seiten wirken dagegen oft sehr handzahm.

Hier mal ein Positivbeispiel: Die Seite „Fictionbox.de“ bietet haufenweise Content und relevante Reviews für Menschen mit gutem Geschmack. Und tatsächlich steht im Impressum auch mal „Frank W.“ statt das übliche „Firma X“. Okaaay, das Team ist begrenzt und die Reichweite vermutlich nicht so groß wie bei den großen Agenturen, aber dafür haben sie dort einen Christian Siegel (so eine Art Klapowski in fleißig), der für ZEHN Leute schreibt.

Sie sind schon überall

Klar ist aber: Influencer werden immer dort sein, wo sie relevant sind. Wo die Aufträge reintrudeln. Man kann also nie wissen, ob nach drei objektiv erscheinenden Reviews (die ja zwischendurch wichtig sind, um langfristig ernst genommen zu werden) nicht das vierte ein branded, schmanded oder sonstwie gelabelter Content ist. Und ja, eigentlich muss man heutzutage alles hinterfragen. Was bedeutet es zum Beispiel, wenn „Computec Media“ („PC Games“, „buffed“, „Widescreen“) per Stellenausschreibung jemanden zur „Entwicklung kundenindividueller cross-medialer Kommunikationslösungen“ braucht? Wir hoffen mal nicht, dass das die PCs und Grafikkarten sind, die im Heft besonders stark beleuchtet werden. Oder sind‘s doch nur popelige Werbebanner? Oder doch mehr die etwas schräge Vorstellung des angeblichen „Gamer-Smartphones“ (= normales Mittelklasse-Handy) der Firma Honor, die kürzlich im Printmagazin stattfand?

Und was ist, wenn die Medienfirma Ströer ihren Kunden „vollintegrierte Komplettlösungen“ anbietet, gleichzeitig aber auch den Webvideopreis ausrichtet? Ist dann noch professionelle Zurückhaltung am Start, auch wenn sich der Anbieter als „neutraler Veranstalter“ bezeichnet, obwohl er selbst die potenziellen Preisträger groß macht? Okay, das Feigenblatt in dieser Richtung ist die von Ströer gegründete „European Web Video Academy GmbH“, aber die sitzt praktischerweise gleich im selben Gebäude.

Nein, wir wollen hier kein großes Fass in Richtung Verschwörungstheorien aufmachen. Dass uns alle genannten Firmen Microchips implantiert haben, darf eh als bewiesen angesehen werden. Nur ein wenig traurig sein dürfen wir dann natürlich schon, dass die glorreiche Zeit der halb- oder ganzprofessionellen FANseiten mit Strahlkraft vorbei zu sein scheint. Klar, es gibt noch z.B. „Kleine Fische“, aber sobald man sie selbst findet, sind sie oft schon so groß, dass sie vielleicht schon als „Influencer“ gelten.

Ich persönlich wäre schon froh, wenn im Impressum einer mittelgroßen Seite nicht immer nur „XY GmbH“ erschiene, sondern einfach mal nur „Hans Müller“…

(Hey Hans, ich habe dich erwähnt. Denkst du noch an die Überweisung der 20 €?)

SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Diese Überschrift kann gemietet werden!

Na, vielen Dank auch, lieber Seitenbesucher namens Kommanzer Spuck! Nach deinem Hinweis zum Einfluss der Webedia Group auf die Film- und Serienberichterstattung (nicht nur) im Netz dachte ich erst ganz unschuldig: Hey, dazu man ja mal ein bisschen zu recherchieren für einen kleinen Info-Artikel.

Von wegen! Zog ich dabei erst nur an einem kleinen Faden, fiel mir danach schon schnell die komplette Häkel-Kiste von Oma Platuschke auf die Birne! Und all diese Fäden waren zum größten Teil auch noch miteinander verknotet. Kein Wunder also, dass sogar Kollege Klap noch für eine verständliche Berichterstattung zwangsrekrutiert werden musste. („Aber, Spark, diese seelenlosen PR-Firmen wollen doch uns nur HELFEN! So wie Coca-Cola gegen meinen Durst! Aaaaaah, köstlich! *hand hinter dem rücken aufhalt*“)

Aber ich mache mir da gar nichts vor: Selbst mit der obigen Info-Granate kratzen wir nur marginal an der Oberfläche eines Geflechts aus Bonzen-Bekannten und geheimen Absprachen. So kann ich zum Beispiel ohne Beweise gar nicht behaupten, dass der erwähnte Webvideopreis nur eine versteckte Marketing-Masche zum bezahlten Hochjubeln uninteressanter Doofie-Videoshows ist. Welche ganz offiziell ihren Sitz in der Ströer-Allee-1 (!) hat. Was ungefähr so seriös wirkt, als wenn der Oscar direkt im Paramount-Firmensitz verliehen wird.

Dazu kommen noch viele kleine Details. Die beiden Schirmherren des Preises haben beide ihre Wurzeln bei der Funke Gruppe (!) und selbst die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat ihre Finger mit drin. Inwiefern sich DIES wohl darauf ausgewirkt hat, dass das gar nicht YouTube-typische Y-Kollektiv („Sexpartys statt ewiger Treue?“, „Ficki Ficki, das Weihnachtsspecial“, „Sex mit Tieren, Teil 1“) des hippen Funk-Jugendsenders erst 2017 den Webvideopreis gewonnen hat? Hmmmm!

Kurz: In Sachen Hochpuschen, Tollfinden und Influencen herrscht bei uns ein Inzest, bei dem wohl selbst Game of Thrones neidisch werden würde. Und teilweise derart offensichtlich, dass ich mich nur fragen kann, warum Verbraucherschutz und Co. darauf noch nicht angesprungen sind. Ach, ja, die haben ja erst kürzlich den „Ströer Consumer Preis“ gewonnen. (Ha-ha, das war nur ausgedacht! Oooooder?!)


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Artikel

von Klapowski am 21.04.18 in All-Gemeines

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Kommentare (12)

  1. Prometheus sagt:

    Seit eurem SW 8 Artikel glaub ich nicht mehr, dass Zukunftia nicht gekauft ist :D

    • Klapowski sagt:

      Erinnert uns nicht daran! Der Kurs für eine „4 von 5“-Bewertung ist echt nicht hoch, wenn man den Film erst 2,5 Monate nach dem Kinostart reviewt. Konnte mir dafür gerade mal eine halbe Badewanne mit Bifis gönnen.

    • Grinch1969 sagt:

      SW8 ist ja auch eher einer der besseren Titel aus der SW Reihe.

  2. Serienfan sagt:

    „Gekauft“ sind kommerzielle Seiten und Zeitschriften aber von noch jemandem: Vom Leser! Die werbefinanzierten brauchen den Leser sogar noch dringender. Keine profit-orientierte Seite kann es sich leisten, Leser in größerem Umfang zu verlieren. Daher fällt mir immer mehr auf, dass man natürlich auch sehr daran interessiert ist, Leser nicht zu vergraulen.

    Gerade die Leser sind aber oft gespalten. Ich sehe das bei Serienjunkies.de. Wird das Qualitätsgefälle von „Big Bang Theory“ bemängelt, erzeugt das ebenso für Frust wie eine Lobeshymne. „Discovery“ hat fanatische Gegner, aber auch fanatische Fans. Beiden kann man es nicht recht machen. Gleiches gilt bei „Episode 8“ von „Star Wars“.

    Unabhängige Fan-Seiten, die weder auf Geldgeber noch auf die Befindlichkeiten von Fans Rücksicht nehmen, werden hier tatsächlich immer mehr Mangelware. Das führt aber leider auch dazu, dass die Fähigkeit, auch einmal abweichende Meinungen „ertragen“ zu können, bei Lesern und Fans mehr und mehr abnimmt.

    Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen man schon beeindruckt war, wenn in den Mainstream-Medien „Star Trek“ mal nicht nur als Kinderkram dargestellt wurde. Heute wird der Fan von allen Seiten gebauchpinselt. Sein Computerspiel ist natürlich das Allerbeste, seine Serie ist einfach nur grandios, und der neueste Superheldenfilm ist einfach nur gigantisch, bricht alle Rekorde und hat so ganz nebenbei auch endlich den Rassismus aus der Welt geschafft.

    In den Kommentaren gärt dann der Schwachsinn. Zu einer Auseinandersetzung mit anderen Meinungen, indem man einfach nur seine eigene Meinung dagegenstellt und begründet, ist ein derlei von Superlativen verwöhnter Konsument dann auch gar nicht mehr in der Lage. Macht ja eh keinen Spaß, sowas mühsam übers Handy einzutippen.

    Professionelle „Fan-Seiten“ haben sich einen Konsumenten-Zombie herangezüchtet, der es gewohnt ist, von Meinungs-Leckerli umgarnt zu werden. Das rächt sich. Zurzeit häufen sich eher die Fälle, in denen die Schüsse nach hinten losgehen („Ghostbusters“, „Star Wars“). Daher dürfte inzwischen die Angst vor den Lesern größer sein als die Verpflichtung gegenüber Geldgebern.

    • Cronos sagt:

      Solange die eigene Meinung und ehrliche Reviews und Rezensionen veröffentlicht werden ist doch alles ok. Problematisch wird es, wenn es in ewige Lobhudelei ausartet und man z.B. Discovery generell supertoll findet, ganz egal was da gerade passiert.

    • Serienfan sagt:

      Genau das passiert aber. Der „Interessenskonflikt“ liegt in der Angst, Leser zu verlieren. Genauso würde bei „Big Bang Theory“ niemals jemand offen über Episode 8 motzen, weil das Zuschauer verärgern würde.

    • Ferox21 sagt:

      Bei Star Wars – Episode VIII haben wir ja das Phänomen, was wir in den letzten Jahren schon öfters beobachtet haben. Ein Film, der von den professionellen Kritikern und vielen einschlägigen Rezensions-Seiten ziemlich positiv bewertet wurde, aber der von den Zuschauern eher kontrovers und tendenziell negativ bewertet und diskutiert wird.

      Deswegen wurde ja auch von einigen Laien in den Raum gestellt, dass die Kritiker Episode VIII sehr wohlwollend bewertet haben, um es sich nicht mit Disney zu verscherzen. Ich weis nicht, ob da etwas wahren dran ist, aber die Tendenz in dem Artikel hier geht ja auch in diese Richtung. Und sei es nur aus einer Art vorauseilendem Gehorsam oder mit Augenmerk auf weitere gute Kontakte zu dem jeweiligen Studio.

      Es ist halt doch sehr auffällig, wenn Kritiker- und Laienmeinungen so weit auseinanderklaffen wie eben jetzt bei Star Wars oder dem ebenfalls erwähnten neuen Ghostbusters. Dies Führt unweigerlich zu solchen Kontroversen und dem geäußerten Vermutungen, die professionellen Kritiken seien auf irgendeine Art beeinflusst worden.

    • G.G.Hoffmann sagt:

      Jede Kritik, die auf Gegenleistungen des Publishers angewiesen ist oder diese zumindest gerne entgegen nimmt, z.B. in Form von Freikarten oder Frei-/Testexemplaren, ist „gekauft“. Frei sind nur die Kritiker, die das rein hobbymäßig betreiben und die nicht einmal Werbung auf ihrer Seite schalten (wie dieses geschätzte Blatt). Allerdings gibt es von diesen unabhängigen Seiten genügend, wenngleich sie in der Regel nicht so bekannt sind.

      Die sogenannten „Influencer“ starten zwar oft „unschuldig“ und hobbymäßig als Schüler mit ihren YouTube-Kanälen, erliegen dann aber offenbar relativ schnell den Verlockungen des Geldes, wenn die Kanäle erfolgreich sind und von der Industrie entdeckt werden. Man kann es ihnen zwar nicht verdenken. Trotzdem stehe ich diesem hirnlosen Phänomen ratlos gegenüber. Viele deutsche „Influencer“, von denen ich noch nie etwas gehört habe, haben auf YT oder Twitter ja mehr Follower als weltweit bekannte Hollywood-Stars. Und das bei null intelligentem Inhalt („Yo, nices Vid, Bro!“ [20.000 likes, 5.000 Retweets]).

  3. G.G.Hoffmann sagt:

    WAAAS? SF-Radio.net und die Treknews gibt es gar nicht mehr?

    • Daniel sagt:

      Heißt jetzt scifinews.de mein Lieber.

      Übrigens: Frei-Exemplar hin oder her – das obige Statement kann ich so nicht bestätigen. Ich schrieb damals fürs offizielle Star Trek Magazin und auch dort gab es die gleiche kritische Berichterstattung zu den Qualitätsmängeln bei den DS9 DVDs. Treknews hat sehr regelmäßig auch Kinofilme schlecht bewertet. Trotz Pressevorführung, Popcorn und Puderzucker in den Popo.

      Die Frage ist einfach was man sein will: Influencer oder nicht. Ersteres ist Beruf und damit in einer Abhängigkeit.

  4. Bergh60 sagt:

    tach auch !

    Ihr wollt mir $sagen, da$$ die Ein$tufung de$ Gefallen$ bei diver$en Online-Foren,
    von Monetären Gedanken beinflu$$t wird?
    Das ist ja unglaublich!

    Trotzdem vielen Dank für die Grafiken und die Zusammenhänge.

    Gruß BergH

  5. DerBeimNamenNennt sagt:

    Zitat:
    „Und da Werbung im Internet so ziemlich die einzige Möglichkeit zum Geldverdienen ist[…]“

    Das ist falsch. Es gibt inzwischen zwei weitere Methoden, um an Geld zu kommen:
    1. Spendenaufruf
    2. Geld via Krypto-Währung.

    Zitat:
    „So kann es z.B. durchaus sein, dass man auf einer Webseite Reklame für einen startenden Kinofilm sieht, der wenige Zeilen weiter unten bereits rezensiert wird. Oder man wundert sich über ein recht seelenloses Review über eine gewisse neue Star-Trek-Serie und wird den Eindruck nicht los, dass es irgendetwas mit dem ‚Netflix‘-Banner auf der Seite zu tun haben könnte. Rein theoretisch natürlich.“

    Das ist kein neuer Effekt.
    Man wird auch in keiner Zeitung einen Filmkritiker finden, der die Filme meisten zerreist.
    Selbst bei größeren Magazinen, die Stiftungen usw. in der Hinterhand haben und es sich eigentlich erlauben könnten.

    Zitat:
    „Und da drückt man es natürlich etwas diplomatischer aus, wenn man aussagen will, dass die Qualität von ‚Raumschiff Voyager‘ sehr durchwachsen war – was ja auch der gesamte Tenor im Fandom sein dürfte.“

    Selektive Wahrnehmung, Kollege Klapowski!
    Diese Beobachtung stimmt vielleicht für das Publikum von Zukunftia – das ja übrigens für seine Verrisse von Voyager-Folgen berühmt wurde – , aber doch nicht für den gesamten Fandom.
    Wenn ich mir (ich weiß, ebenfalls nicht objektiv) die Umfragen im Tele5 Videotext so ansehe, dann genießt VOY durchaus hohes Ansehen. Woher auch immer das nun kommen mag. Ebenfalls aus den persönlichen Gesprächen mit Leute, die sowas im TV sehen ist mir das bekannt, was aber ebenfalls nicht ausschlaggebend ist.
    Wichtig ist aber: In den diversen Foren gibt es eine recht lebhafte Fangroup für VOY.

    @Positivreview:
    Teil des Problem ist ja auch, dass nur die Freunde von sowas übrig bleiben. Wenn ich mir schon die erste Folge ansehe oder den Trailer und schon langweile ich mich, dann werde ich keine 10 m Texte zum Thema verfassen.
    Also ist die Tendenz sowieso schon mal ZU positiv.

    @FUNK:
    Bei Funk haben wir es mit Öffentlicht-Rechtlichen TV zu tun.
    Das ist nicht cool, nicht jung und auch nicht wirklich unabhängig. Da das Geld aus der öffentlichen Kasse kommt, haben zu Recht diverse Typen ein Wörtchen mitzureden.

    Es gibt ihn aber noch, den unabhängigen Autor. Hier zum Beispiel. Aber auch in einigen FAN-Foren.

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