Film- und Serienkritiken

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„Jenseits der Welten“ – Band 3 des Jenseits-Zyklus

Versprochen ist versprochen! 2017 sollte der letzte Teil meiner Romanreihe herauskommen – und, siehe da: Es ist noch 2017. Okay, dieser seltsame Einschub von wegen „Anfang 2017“ im allerersten Sparkiller-Trailer zählte wohl eher unter „künstlerischer Freiheit“, was die Bewertung des Wortes „Anfang“ angeht… Sorry dafür! – „Aber Klapo, wie geht die epische Geschichte um David, JEV und die Neumenschen denn jetzt eigentlich aus?“ – Gut, dass ihr fragt! Lest hier:

Jetzt gibt es erst mal einen kleinen Trailer aus dem Hause Spark:


Inhalt: Jadami ist ein Kräuterkundler auf dem Planeten Echidna. Nichts liebt er mehr, als mit seinem persönlichen Schutzgeist durch die Wälder zu streifen, um eines Tages der beste Heilkundige seines Dorfes zu werden.

Doch nach dem Angriff eines „Schlächters“ – furchtbare, mörderische Insektenwesen – gerät seine Welt vollkommen aus den Fugen. Als dann auch noch einer der schweigsamen Himmlischen im Dorf landet, endet sein Leben als Bodenweltler.
Von nun an ist er ein Elegierter, der dem Himmlischen Palast zu Diensten ist.

Jadami begreift, dass ihm eine Aufgabe zufällt, die das Wesen der Realität selbst betrifft. Sein einziger Hinweis ist eine uralte Prophezeiung, die nicht weniger als das letzte große Rätsel des Universums beschreibt.

Doch nur mit der Hilfe höchst ungewöhnlicher Freunde kann Jadami diese größte aller Reisen überstehen.


Jetzt auf Amazon erhältlich. Und nur am 25.12. GRATIS! Jetzt zugreifen und Klapo arm machen! Je weniger ich verkaufe, desto weniger bekommt Sparkiller für dieses schöne Cover ausgezahlt. Das sollte euch doch Motivation genug sein…?

Kaum zu glauben: Fast 14 Jahre ist es jetzt her, dass ich die ersten Handlungsfäden für „Jenseits der Götter“ spann. Damals las noch keine Socke auf Geräten wie dem Kindle, so dass ich weitere 10 Jahre davon ausging, dass der erhoffte Mini-Erfolg ausbleiben würde, weil ich keinen mittelgroßen Kleinstverlag finden würde.

Doch das war dann schnell vergessen, als die meisten Leser mein Göttergeschreibsel dann doch recht überraschend und abwechslungsreich fanden. Dank Amazons Weiterentwicklung (und Sparkillers Unterstützung in vielerlei Hinsicht) waren die Hürden plötzlich nicht mehr allzu hoch.

Auch „Jenseits der Macht“, das völlig anders konzeptioniert war und dadurch viele Leser anfangs verwirrte bis -schreckte, fand einige Freunde. Im Nachhinein bin ich auf den zweiten Band fast noch stolzer als auf den ersten, weil ich den in nur einem Jahr runterschrieb, er ständig mit den Erwartungen der Leser brach und mehr eine Dystopie darstellte. Die kürzliche Nachfrage meiner Freundin, was ich bei manchen, recht gewaltsamen Stellen eigentlich „geraucht“ hätte und warum das alles so verstörend war, genau die wollte ich herbeiführen. Das Leben auf Royok war eben kein Ponyhof!

(Es sei denn, am anderen Ende sollte Pferdewurst herauskommen)

Juchuuu! Auch die beiden Vorgängerbände sind derzeit wieder in den Top 10! Okay, nur deswegen, weil diese noch für 3 Tage GRATIS verfügbar sind und ich die Ansicht auf „Space Opera in Deutsch für Menschen mit Spreizfüßen“ beschränkte. Aber klassische Verkaufscharts samt Geld werden eh überbewertet. Sagt jedenfalls mein neuer Freund, der Bitcoin.

Und nun ist der dritte Trumm also fertig. Gut weitere 400 Seiten später ist alles gesagt und geschrieben. Echt jetzt. Sollte jemals jemand DAS hier verfilmen sollen (ich tippe auf die Zukunftia-Fanconvention Recklinghausen-Süd und zwei Handykameras), so wäre ein weiteres Ausschlachten nach Film drei eher schwierig.

Eine Printversion wird es demnächst natürlich auch wieder geben. Doch diese muss natürlich extra angepasst, testweise gedruckt und händisch von mir überprüft werden, so dass das noch einige Tage dauern wird. Aber der Januar ist ja lang genug.

Danke für’s Zulesen bis Hierher! Über eine schöne Rezension auf Amazon würde ich mich natürlich wahnsinnig freuen und für diese Person sogar mal wieder einen richtigen Artikel verfassen (Discovery, Orville, Star Wars, Schnittblumen, völlig egal). Bis bald…?


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Artikel

von Klapowski am 25.12.17 in All-Gemeines, Intern

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Kommentare (10)

  1. Onkel Hotte sagt:

    0 Euro ? Nee, ich möchte dafür bezahlen, also noch 3 Tage warten. Kein Problem, habe noch den letzten Teil der MYST Trilogie auszulesen, aber dann kommt Jenseits dran – wenn ich dafür Geld da lassen darf.
    Dann sei dir das Rezensionsloch der letzten Wochen verziehen, danke für’s Termineinhalten und frohe Rest-Festtage !

    • Klapowski sagt:

      Nur die Vorgänger sind noch ca. 3 Tage kostenfrei erhältlich. „Welten“ wird spätestens morgen Mittag wieder von „Marxistisch“ auf „Kapitalistisch“ umgeswitcht.

      Wenn du magst, kann ich aber gerne – nur für dich! – für einen halben Tag den Preis stark erhöhen. Bis zu einem hohen dreistelligen Betrag ist das wohl möglich.

      Spaß beiseite: Danke sehr!

    • Flyan sagt:

      Auf der anderen Seite unterstützt man den Daniel und das Buch auch, wenn man jetzt den Hype Train anheizt und es anschließend eine schön hohe Platzierung gibt. Bei uns kauft es einer in der Familie jetzt, einer morgen.

      PS: ich freue mich sehr, dass es endlich da ist!

  2. Bolleraner sagt:

    Vielen Dank!
    Hab bei allen drei „Angeboten“ zugeschlagen. Und jetzt ein schlechtes Gewissen. Aber nur wegen der letzten zwei Teile. Hatte mir bei Erscheinen des ersten Teils sogar das Buch gekauft. Jetzt alles digital – wunderbar. Jetzt muss ich nur noch Zeit finden zu lesen.

  3. Marcel R. sagt:

    Um ehrlich zu sein: ich habe jeweils nur in die Leseproben hineingeschaut. Mir sagt so etwas nicht zu. SciFi mag ich als Serien und Filme nur in bestimmten Varianten und als Literaturgattung überhaupt nicht.

    Auch ich als pseudointellektueller Halbgebildeter habe mich selbstverständlich irgendwann einmal an Prosa versucht, bin aber an meinen eigenen Ansprüchen gescheitert, nämlich erzählerisch und sprachlich. Ich kann es nicht. Mir fehlt es an allem. Dabei ist es schon ein gewagtes Unterfangen, sogleich mit einem Roman zu beginnen. Sprachlich und erzählerisch wäre bereits eine Kurzgeschichte oder eine Novelle zu Beginn eine erhebliche Herausforderung.

    Schließlich bin ich mit Harald Schmidt zu der Einsicht gelangt: entweder man ist Patrick Süskind oder man lässt es. Selbst jener hat nur eine Handvoll Werke zu Papier gebracht.

    Das, was ich in den Leseproben von den „Jenseits“-Romanen gesehen habe, ist für meine Begriffe literarisch ganz furchtbar. Und ich meine gar nicht den Inhalt, den ich nicht beurteilen kann, sondern Stil, Sprache, Layout. Das gilt in meinem Augen auch für George R.R. Martin, Tolkien und Kollegen. Eine Abfolge von langatmigen, blumigen Beschreibungen, oberflächlichen inneren Monologen und geschwätziger direkter Rede (sagte er, erwiderte sie, seufzte er, stotterte sie, versetzte er schwer atmend, etc.). Das alles wirkt wie aus dem Volkshochschulkurs „Romane schreiben für jedermann“ (Schuljahr 1927/28).

    Nicht, dass man damit nicht einen breiten Leserkreis ansprechen könnte. Und ich gönnte es Klapowski von Herzen, käme HBO und böte ihm für die Rechte 20 Fantastilliarden. Nur ich persönlich finde es eben unlesbar. Das will aber nichts heißen. Ich musste auch „Das Lied von Eis und Feuer“ nach 100 Seiten weglegen , obschon es viele Leute anscheinend großartig finden.

    Und wie schon ein anderer Rezensent vermerkte: auch die besten Autoren sind dringend auf einen guten Lektor angewiesen, der radikal alles zusammenstreicht und korrigiert; nicht nur Tipp- und Formulierungsfehler, sondern ganze Passagen.

    Herzlichst, Ihr Marcel R.

    • Klapowski sagt:

      „Um ehrlich zu sein: ich habe jeweils nur in die Leseproben hineingeschaut. Mir sagt so etwas nicht zu.“

      Ist doch voll okay. Ich lese ja seit 10 Jahren auch kein Buch mehr zuende. Was allerdings auch daran lag, dass ich nach 50 Seiten stets ein schlechtes Gewissen bekam, warum ich MEINS nicht zuende bringe. Und weil ich einfach ein Rappelkopf bin, der sich schwerlich noch auf etwas ein paar Minuten lang konzentrieren kann. Wenn der Autor dann noch ein nerviges Lieblingswort hat oder auf 30 Seiten den Aufstieg auf eine Berg beschreibt, bin ich sofort weg. Was oft schade ist.

      Wobei ich jetzt trotz einiger Autoren-Crashkurse manche handwerklichen Dinge nicht bestätigen kann, die angeblich gegeben sein müssen. Zum Beispiel, dass man erst fünf Dutzend Kurzgeschichten geschrieben haben muss, bevor man etwas Größeres zuende bringen kann/darf/sollte. Ist vielleicht so eine Sache, ob man für etwas brennt oder es einfach „nur mal probieren“ will und dann aus Zeitmangel aufgibt – was natürlich auch völlig okay ist. Siehe hier: *Steam-Spielebibliothek aufschlag*

      Was mir am schwersten fiel, war tatsächlich das Rausstreichen von langen, blumigen Sätzen. Danke an Nicole an dieser Stelle, die da sehr geholfen hat. Kaum ein WIRKLICH erfolgreicher Roman der Marke R.R.Martin (ich zähle mich natürlich nicht zu dieser Riege) hat ständig mehr als zehn Wörter pro Satz. Und der Autor erklärt trotzdem alles, worauf es ankommt. Filmdialoge sind teilweise noch mal deutlich kürzer.

      Danke auch für’s Geld-Ausgeben-Wollen an alle weiter oben. Ich bin da aber inzwischen tatsächlich tiefenentspannter, was das angeht.

  4. G.G.Hoffmann sagt:

    Für mich lautet das Geheimnis guten Schreibens: Reduktion. Mir fällt da ein Beispiel aus dem aktuellen, eher mittelmäßigen Roman „Tyll“ von Daniel Kehlmann ein. Er wollte das Leiden der Bevölkerung im Dreißigjährigen Krieg verdeutlichen. Er hätte 10 Seiten ausführen können, wie eine schmierige, zahnlose, stinkende Landsknechthorde Frauen und Mädchen aus den Häusern zerrt und vor den Augen ihrer Väter, Männer und Kinder in Gruppen zu Tode vergewaltigt. Er hätte den fauligen Atem der Männer und die Gefühle der Frauen, die Gerüche und die gewechselten Worte in allen Einzelheiten beschreiben können, wie man es schon so oft gelesen und in Filmen gesehen hat.

    Aber Kehlmann schrieb nur lakonisch: „Und die Frauen starben, wie Frauen im Krieg eben sterben.“ Damit ist alles gesagt und jeder kann sich den Rest vorstellen.

    Die „Jenseits „-Romane kann ich ebenfalls nicht beurteilen. Aber insgesamt wird mir in den meisten Romanen zuviel geredet und beschrieben. Ich finde es beispielsweise völlig uninteressant, wie der Raum aussieht, welche Haarfarben und Nasenformen die handelnden Personen haben, welche Kleidung sie tragen und ob es ihnen am Po juckt. Das alles wird aber in vielen Romanen ausführlich beschrieben. Dialoge finden seitenlang in direkter Rede statt und immer wird erläutert, mit welchen Gesten und mit welchem Tonfall etwas gesagt wird, was die Protagonisten dabei denken und fühlen und warum sie es gesagt habe. Für die Handlung und die Charakterzeichnung sind diese Informationen zu 90% irrelevant.

    Frank Schätzing hat einmal erzählt, er stelle sich einen Film vor und schreibe ihn nieder, gewürzt mit dem Wissen aus Wikipedia-Artikeln. So lesen sich die Bücher auch.

    • Parteihase sagt:

      Naja, kommt auch auf die Zielgruppe an. Während der erwähnte Satz von Kehlmann für einen gebildeten Intellektuellen vielleicht ausreichend ist, sollte ein minderbemittelter Siebtklässer lieber mal die 10 Seiten lesen.

  5. Ghostwriter sagt:

    Ich bin 60 Seiten vom Ende des zweiten Bandes entfernt und werde dann zeitnah auch Nummer drei als gutes altmodisches Buch erwerben. ;)

    Dazwischen werden aber zwei-drei andere Bücher gelesen. Eine gewisse Abwechslung muss sein und deshalb springe ich von Autor zu Autor – und wieder zurück.

    Viele Grüße und ein gesundes neues Jahr!

  6. Speedomon sagt:

    Gratuliere zum Abschluss der Trilogie! maj Qa‘!
    Wirds auch Prequels mit mehr Effekten geben? Oder Sequels mit selber Handlung aber anderen Charakteren?

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