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„Star Trek Discovery“ – Und jetzt der ECHTE Trailer zur 1. Staffel. Echt jetzt!

Ah… Und ich hatte mich schon gewundert, warum die Zukunft der Menschheit aus exakt drei Klingonenschiffen, einer Wüste und sechs Zahnprothesen besteht!

Die Antwort ist, dass wir erst jetzt einen richtigen(!) Trailer zur ersten Staffel sehen. Vermutlich hatte man die allerersten ZWEI einfach SECHS mal hochgeladen in den letzten Monaten? – Wie auch immer… Mit diesem Clip dürften wir langsam wirklich in handfeste SPOILER-Gebiete vordringen, sollte jemand die ersten beiden Folgen noch nicht gesehen haben.

Wer etwas großartig anderes als den Krieg gegen die Klingonen erwartet hat, der dürfte enttäuscht sein. Nur andeutungsweise werden uns hier andere Storystränge gezeigt – selbst beim Auftritt von Mudd, einem amtlichen Lensflare-Wald und einem zugeklecksten Schreibtisch (neue Superwaffe gegen Sauberkeitsfanatiker?) fühlt man immer noch die Hauptstory mit dem Bathlet gegen unsere Schädeldecke pochen. Aber immerhin bekommen wir jetzt mal einen RICHTIGEN, echten Captain. Ohne Maden drin. Kerniger als Archer wirkt der schon jetzt…


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von Klapowski am 27.09.17 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (5)

  1. Donald D. sagt:

    Donnerwetter! Jason Isaacs in einer 0815 TV-Serie? Hat er es so nötig? Aber das könnte die Serie vielleicht auf ein ordentliches schauspielerisches Niveau heben.

  2. ted_simple sagt:

    „Wir müssen diesen Krieg gewinnen“ ist natürlich die Anspielung auf die berühmte Sterbeszene aus Sinnlos im Weltraum – Das Fehlende Fragment. Als Picards Vater in seinen letzten Zügen liegt, äußert er den letzten Wunsch an den Sohn: „Du musst dat Renne jewinne!“ (das Moped-Rennen, versteht sich)

    Hier hat jemand seine Hausaufgaben gemacht! Sehr schön.

    Ingesamt bin ich froh, dass die neue Serie Star Trek offenbar ganz gut fortführt, ohne es so plump zu beschädigen wie die JJ Abrams-Filme. Ob das Kriegsthema sooo ein toller inhaltlicher Kern für eine Trek-Serie sein wird, sei mal dahingestellt.

    Das einzige, was mich an der neuen Optik ein bisschen ärgert, ist das Redesign der klingonischen Schädelform. War das wirklich nötig? Klar, die Architektur und Kleidung kann mal variieren zwischen den Jahrhunderten. Aber warum musste man diese vielen subtilen Änderungen an Gesicht und Schädel vornehmen? Und ich meine damit nicht die Kahlköpfigkeit, sondern eben die Gesichtsform und Knochenstrukturen, die einfach anders aussehen. Wäre es der Serie so abträglich gewesen, bei den etablierten Gesichtern zu bleiben und sie einfach noch ein klein wenig hochwertiger und detaillierter aussehen zu lassen? War es wirklich nötig, die Form der Nasen z.B. deutlich zu verändern? Die Veränderung zwischen TOS und TNG wurde nachträglich so schön durch ein Virus erklärt (in einer ENT-Folge), aber nochmal kann man eine derartige Erklärung wohl kaum heranziehen.

    Mit den anderen optischen Veränderungen habe ich kein Problem, nur bei Gesichtern hätte ich halt gemacht.

  3. ted_simple sagt:

    Ich habe mir gerade noch einige Reviews angesehen, und überall liest man Kritik am neuen Aussehen der Klingonen. (Tenor: „Ich hätte gerne ’ne Erklärung für das veränderte Aussehen!“) Da frage ich mich schon, wieso die Macher in dieses Fettnäpfchen treten mussten. Es wäre so einfach gewesen, das zu vermeiden und damit die Alt-Trekkies nicht gegen sich aufzubringen. Aber offenbar ist man so verliebt in die geschniegelte Optik, dass der gesunde Menschenverstand nicht mehr im Budget drin war … Wie, der kostet gar nix??? Dann kann er auch nichts wert sein.

    Nein, mal ernsthaft: Kontinuität ist ein ganz großes Thema bei Star Trek, und da hätte man etwas vorsichtiger sein sollen. Der Balanceakt zwischen der Popcorn-Fraktion, die sich am Visuellen erfreut, und den Alt-Trekkis ist noch nicht ganz gelungen.

  4. Frage sagt:

    Hat eigentlich freiwillig schon mal irgendjemand ein Prequel gewollt? Hab ich jedenfalls noch von niemanden gehört. Warum bekommt man so aufgewärmten Restefraß trotzdem ständig vorgesetzt?!

    • ted_simple sagt:

      Wenn es die JJ Abrams-Filme nicht gegeben hätte, wäre die Prequel-Idee vermutlich mit „Enterprise“ begraben worden und wir hätten jetzt wieder eine Serie im 24./25. Jahrhundert. Unglücklicherweise dienen aber nun diese Filme in Vielem als Vorlage für die neue Serie. Übrigens, Prequel muss nicht unbedingt schlecht sein – die Fan-Produktion „Prelude to Axanar“ hat gezeigt, dass man aus dem „Klingonenkrieg“-Thema durchaus was Interessantes machen kann, und dabei auch die Kontinuität erhalten kann. Leider ist die neue Serie aber viel schlechter.

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