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„Star Trek Discovery“ – Demnächst auch in komplett anders?

Das Kalenderblatt lügt nicht: Nur noch wenige Tage, angefüllt mit Hamsterkäufen für Beruhigungsmittel und Gummiohren, liegen vor uns, bis es auf Netflix endlich heißt: „Lasset die Lensflares beginnen!“ – Angesichts dessen sollten wir mal langsam Gas geben und in loser Reihenfolge ein paar interessante Dinge diskutieren, die eigentlich (noch) nichts zur Sache tun, so vielleicht nicht passieren werden und eh nur Gerüchte sind. Ein klassisches Trekkie-Ding also! Heute im Programm: Die mögliche mittelfristige Ausrichtung von „Discovery“ und die Wahrscheinlichkeit einer Anthologie-Serie…

Das Gerücht:

Erst war eine Serie geplant, die in verschiedenen Trek-Zeitaltern spielt und dann regelmäßig den Fokus ähnelt. Gerüchte zufolge soll dies sogar die Hauptidee von Bryan Fuller gewesen sein, weswegen er (unter anderem) rausgemobbt wurde. Dass er „ganz plötzlich“ keine Zeit mehr hatte, glaubt inzwischen niemand mehr…


Die Besprechung:

Die Idee zu einer sogenannten Anthologie-Serie (kommt von „Ant“= „Ameisenklein“ und „Thologie“ = „Trotzdem religiös verklärt“) war nie neu. Immer wieder mal geisterten solche Gerüchte durch den Digi-Äther, schon zu Zeiten, als die Serie ENTERPRISE noch ein feuchter Traum in den Entführungsphantasien von Scott Bakula war.

Der aktuelle Discovery-Autor Alex Kurtzman, der für einige der besten und kultigsten Geschichten in Hollywood verantwortlich zeichnet (wer denkt nicht täglich an den Film „Cowboys & Aliens“?) erwähnte unlängst in einem Interview, dass er das für „vollkommen möglich“ halte bzw. früher mal hielt. Zwar wurde das erst mal zurückgestellt, weil die neuen Figuren so „cool“ seien, jedoch geistert der Gedanke seitdem wieder durch das Netz – auch im Zusammenhang mit Fullers ursprünglichen Plänen. Könnte es sein, dass diese Idee bei einem Misserfolg von Staffel 1 wieder ausgegraben werden könnte, jetzt, wo noch keine Bodendecker drauf gepflanzt wurden?

Ganz von der Hand zu weisen sind die Vorteile dieses Vorschlags nicht – zumindest, wenn die Crewwechsel nur einmal im Jahr stattfinden würden. Schon bei „True Detectives“ langweilt… äh… erfreuten uns in zwei unterschiedlichen Staffeln ganz unterschiedliche Polizisten.

Endlich könnten die Geschichten längst vergessener Trek-Ereignisse besprochen werden! Wie ist es zum Beispiel dieser holden Maid ergangen, die nur knapp den sexuellen Angriffen von Kirk (siehe den Brustgrabscher!) entkommen ist? (SPOILER: Sie hat die gesamte Föderation und danach noch mal das Leben auf der Erde gerettet)

Klar, man könnte also auch bei Star Trek eine Menge Schauspielergehalt sparen, wenn man die Figuren nach maximal 12-13 Folgen rauswirft und völlig neue Fanlieblinge castet. Und hat nicht auch „Black Mirror“ gezeigt, dass voneinander losgelöste Einzelgeschichten unter einem Oberthema richtig erfolgreich sein können? Die es ja sogar alle zwei Jahre auf teilweise 3-4 Folgen schaffen? Und wäre es nicht toll, irgendeinen nebenbei fallengelassenen Plot aus den 60ern plötzlich zur ganzen Episode veredelt zu sehen?

Ja, quasi „George Lucas ab 1990 – Die Serie“! Irgendwas wird es schon noch zu erzählen geben… Wie war das damals, als die Vulkanier den Menschen zum ersten Mal bunte Glasperlen schenkten? Und war die Party bei der Wiederkehr der Voyager wirklich so krass, dass man Tuvok später mit einem Subraumimpuls von der Penispumpe trennen musste… ?

Was ebenfalls dagegen spricht, ist das klassische Selbstverständnis von Star Trek, den Fans und deren Machern. STAR TREK, das ist nicht so eine kurzlebige Sendung, in der nach ein paar Fölgchen mal gerade die Figuren gewechselt werden! Nein, ein Franchise, das uns für die Restjahre bis zum Aussterben der Menschheit immerhin Spock, Kirk und Picard beschert hat, gibt sich doch nicht mit 10-Episoden-Hanseln zufrieden, wenn man sich mit ein bisschen Selbstüberhöhung einreden kann, wenigstens theoretisch den nächsten Worf oder Data erschaffen zu können. Ja, selbst bei Voyager und DS9 spürte man stets die Versuche, uns über reine Screentime-Power die erwünschten Dekaden-Lieblinge zwischen die Ohren zu pflanzen.

Erst bei ENTERPRISE gab man es langsam auf und gestaltete alle Figuren schon zu Beginn so öde, dass der Kultfaktor selbst dann noch schreiend weggelaufen wäre, wenn man zwei „Game of Thrones“-Episoden an die Füße gebunden hätte. Und ja, Bilder von aktuellen Mayweather-Cosplays werden gerne als Beweis des Gegenteils akzeptiert!

Doch was ist schon sicher heutzutage, wo wir ungefragt mit drei(!) Trek-Prequels in Folge beglückt werden, mögen die Altfans seit 2001 noch so sehr nach Neuem brüllen? Wo Abrams-Trek im Abrams-Look uns ernsthaft als „Die Serie spielt aber im TOS-Universum. Ganz äährlich!“ verkauft wird und man verzweifelt nach einem halben Dutzend Ansätzen sucht, den übermächtigen „Star Wars“-Fortsetzungen nachzueifern?

Viele Dinge aus der Vergangenheit liegen immer noch im Dunklen. Zum Beispiel, dass Picard sich einst als Zupfposaune-Spieler die erste Überfahrt zum Jupiter verdiente, bevor er seine Unschuld an die sehr junge Lwaxana Troi verlor.

Daher: Sollte die erste Staffel unter den Erwartungen bleiben, wäre ein Wechsel der Crew durchaus denkbar. Andere Serien haben es mit überraschenden Toden und Heldenwechseln ja vorgemacht – und wenn man halbwegs im selben Zeitrahmen bleibt (oder einfach mit der bereits gezeigten Scheißegal-Haltung an alles herangeht), so könnte man diese (Noch-ganz-knapp-)Prä-Kirk-Serie sogar sehr locker zu einer Post-Kirk-Serie umstricken! Mehr erzählerische Freiheiten und eine logischere Einbindung der bereits bezahlten Kulissen gäbe es nämlich gratis obendrauf. Optisch würde das Interieur schließlich mehr in die Zeit vor Picard passen (wenn auch nicht hervorragend), wenn man denn alibimäßig ein paar Ecken abfeilen und mit dem Malerpinsel drüber streichen würde.

Trotzdem gilt: Scheitert die erste Staffel, weil sich keiner mit der Neuauflage identifiziert, würde ein zweiter Versuch – mit anderen Figuren! – die Entfremdung eher noch steigern. Und wenn alles glatt und erfolgreich läuft, wird kaum jemand das Risiko eines kompletten Zeit- und Crewwechsels eingehen. Und ein bisschen viel Arbeit (beim Geldbörse-Aufmachen) machen die Redesigns und neuen Kulissen ja dann doch.

So bleibt nur, den Machern für die mutige Idee unsere Glückwünsche auszusprechen und das Anthologie-Ding ansonsten dort abzulegen, wo viele der anderen Entscheidungen bezüglich „Discovery“ ihre Spuren hinterlassen haben: Im Waschbecken mit den ausgerissenen Haaren des zuständigen Produzenten, der garantiert noch jetzt regelmäßig murmelt:

„Sie … sie sind alle sooo dumm. Und ich … ich bin ihr Chef!“


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von Klapowski am 26.08.17 in Star Trek

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Kommentare (8)

  1. Cronos sagt:

    Von Prä-Kirk zu Post-Kirk? Nein, das muss nun wirklich nicht sein. Die sollten lieber aufpassen das ihr „schlechte-Laune-TV“ nicht ausartet, gute Geschichten erzählt werden und die Serie nicht in absurden Blödsinn abgleitet.

  2. G.G.Hoffmann sagt:

    Allein die FSK12 bzw. PG13 Freigabe ist ein Ausschlußkriterium für eine erfolgreiche, moderne Serie. Aus dem Amerikanischen übersetzt heißt das: Nacktheit ja, aber nur, wenn die Schauspieler von hinten zwischen Po-Ansatz und Schulter gefilmt werden und die Einstellung nicht länger als 2,7 Sekunden dauert. Explodierende Köpfe und Folterszenen sind hingegen noch o.k., solange Täter und Opfer dabei nicht nackt sind. Ich bräuchte in Star Trek zwar weder Sex noch exzessive Gewalt. Mich stört nur diese Bigotterie.

    Ich fand das Konzept einer Anthologie-Reihe attraktiv. In vier bis fünf Staffeln einmal quer durch die Star Trek Geschichte zu wandern und dabei die Zeiten von TOS und TNG in modernem Gewand und in Breitbild-Format zu sehen, mit möglichen Gast- und Cameoauftritten früherer Crewmitglieder, wäre für die Mehrzahl der Fans sicher reizvoller gewesen und hätte zugleich neue Fans und Gelegenheitszuschauer anziehen können, die zumindest eine Idee von TOS und TNG haben dürften. Auch die design- und storytechnischen Probleme, die man sich nunmehr wieder aufgehalst hat, hätten sich nicht ergeben – allenfalls, wenn man das TOS-Design der 60er hätte modernisieren wollen.

    Wenn man sich aber bspw. an Star Trek – Der Film (1978) orientiert hätte, der nur 2,5 Jahre nach TOS spielt und ziemlich modern aussieht, hätte es auch keine Probleme mit dem Look der Kirk-Ära gegeben. Die TNG-Raumschiffe waren mit wenigen Modifikationen ohnehin kinotauglich (siehe „Treffen der Generationen“). Gleiches hätte für DS9 und VOY gegolten. Warum nicht eine spannende Staffel von DS9 15 Jahre nach Captain Sisko (der leicht abgedrehte Avery Brooks hätte eh keinen Bock mehr gehabt), gerne auch mit teilweise neuem Personal. Oder eine Alpha-Quadranten-Mission der Voyager (hier wäre die größte Herausforderung allerdings gewesen, Kate Mulgrew und Robert Duncan McNeill wieder kameratauglich zu machen). Auch ganz ohne das alte Personal mit neuen Crews und Schiffen hätte es sicher funktioniert.

    • Klapowski sagt:

      Klingt interessant und sehr verlockend, aber allein die Aufzählungen (bzw die stillschweigenden Annahmen), was dafür vorher alles geschehen müsste, erscheinen mir recht utopisch – wenn man es denn gescheit machen will.

      – Erst mal gucken, was heute noch zieht.

      DS9 und Voyager? War nicht erfolgreich genug. Und die alten Trekkies haben sicher auch viel vergessen. Wieso war Morn am Ende doch gleich im Wurmloch? Wie konnte Gul Dukat zum Großen Nagus werden? Warum suchte Odo bei Vodafone gleich die „Große Verbindung“? – Allein das Erklären, Abkürzen und Auf-einen-Nenner-bringen stelle ich mir extrem schwer vor. ICH möchte das Drehbuch dazu nicht schreiben müssen! Und wir alle wissen, wie toll es trotzdem wäre!

      – Kulissen.

      Mal „gerade“ für 1 bis 10 Folgen eine Serie aus den 60ern/90ern nachbauen, am besten noch etwas geiler? So erstaunt ich auch bin, dass z.B. Serien wie „Preacher“, „American Gods“ und „Game Of Thrones“ meist richtig teuer aussehen, so wenig Vertrauen habe ich da in eine Trek-Serie. Diese einstellige Millionensumme steckt man doch lieber in Marketing, um den Leute wenigstens in Staffel 4 zu verklickern, dass (*nachguck*) Captain Philippa Georgiou der neue heiße Scheiß am Serienhimmel ist.

      – Story.

      Was interessiert denn überhaupt noch von damals, um dort noch mal einzutauchen? Auch das dürfte für viele überschaubar sein. Je nach persönlichem Lieblingstrek dürften sich die einen (ich) mächtig schütteln, wenn wir plötzlich die Herkunft der blöden Xindi enthüllt bekommen oder wir zum x-ten Mal erleben, wie irgendeine politisch wichtige Wendung in der Galaxie (= im Zweifel was mit Klingonen/ Romulanern/ Vulkaniern) zustande kam.

      – Schauspieler.

      Die oft total gurkigen Fanfilme mit echten Altstars haben es vorgemacht: Uhura, Fähnrich Kim oder Tuvok ziehen nicht mehr in der Kukident-Variante. Mal ganz abgesehen davon, dass die echten Hingucker (Patrick Stewart!) zu teuer oder allgemein zu angewidert für solch ein Projekt wären.

      Ich möchte ungern irgendeine Geschichte präsentiert bekommen, in der die paar Altdarsteller nur deswegen auftauchen, weil man eben nur gerade DIE bekommen hat. Klar, man kann immer einen Grund erfinden, warum ausgerechnet Rom, Tasha Yar und Neelix auf eine epische Reise gehen sollten, aber die Chance, dass das albern wirkt, ist doch recht hoch. Dann lieber neue Leute – was dann aber gleich wieder zu allgemeinem Meckern führen würde (vor allem von mir).

      Trotzdem will ich das Anthologie-Prinzip nicht ausschließen. Eben WEIL es eine mittelgute Entscheidung wäre und das seit 2001 quasi den Markenkern von Star Trek ausmacht: Sei doof und habe Spaß dabei!

      Bitte, haaabt Spaaaaß … ?!

  3. G.G. Hoffmann sagt:

    Ich meinte eigentlich nicht, daß man mit den alten Serien und Stars werben („Next Week: Grumpy old – WTF happened to Marinas face? – Troi on DS9! Gueststarring Armin Shimerman as Quark!“) oder an alte Storylines anknüpfen sollte. Das ginge marketingtechnisch wahrscheinlicn in die Hose und war von Kurtzman, wenn ich es richtig verstanden habe, auch nicht so gedacht. Sondern lediglich eine Reise durch die verschiedenen Star Trek Zeitalter im optisch und erzähltechnisch modernen Gewand, ohne daß die alten Crews und Schiffe die Hauptrolle spielen.

    Das darf ja ruhig so Game-of-Thrones-mäßig erzählt werden. Mit ganz neuen Figuren, die im Mittelpunkt stehen. Und alte Gastdarsteller tauchen nur beiläufig und ohne Vorankündigung auf, ohne daß man, wie früher üblich, einen Riesenbohei darum macht und versucht, gerade damit Zuschauer zu ködern. Aber noch einmal die bekannten Zeitalter mit modernen Effekten und kinomäßiger Innenbeleuchtung in Aktion zu sehen, hätte m. E. schon Potential. Jonathan Frakes oder William Shatner tauchen dann eben nur in dem Zusammenhang auf, daß sie einem neuen Hauptdarsteller auf der Herrentoilette begegnen (gehört endlich mal gezeigt!) und ihn dort total zusammenfalten, weil ihnen seine Fresse nicht paßt.

    Es ist ja völlig klar, daß niemand noch einmal die alte TOS-, TNG oder DS9-Kulissen oder die alten Darsteller in tragenden Rollen sehen möchte, genausowenig wie bewußt auf „Kult“ getrimmte Gastauftritte, in denen man sich mühsam ein Drehbuch aus den Fingern saugt, in dem Dr. Crusher 15 mal pro Szene den Name „Picard“ aussprechen darf. Das dürfte allenfalls ganz mühelos und beiläufig in andere Handlungsstränge eingeflochten werden, ohne daß es peinlich oder aufdringlich wirkt. Das wäre sicher möglich, wenn man begabte Drehbuchautoren verpflichten könnte, die nicht diese Mischung aus Anbiederung und Holzhammer fabrizieren wie in Star Trek Beyond.

    Ich bin hoffnungsvoll, daß „Discovery“ uns nicht eine weitere drei- bis siebenstaffelige Serie wie VOY oder ENT anbieten, sondern uns konzeptionell überraschen wird. Der Titel „Discovery“ muß sich ja nicht zwangsläufig auf ein Raumschiff beschränken, sondern kann auch das Leitmotto der Serie sein.

  4. Klapowski sagt:

    „Ich meinte eigentlich nicht, daß man mit den alten Serien und Stars werben oder an alte Storylines anknüpfen sollte.“

    Ist mir schon klar und ja auch ein verständliches Anliegen. Aber wenn man ein bisschen drüber nachdenkt, wird es auf diese beiden Dinge hinauslaufen: An alte Storys anknüpfen und alte Stars zeigen – ob nun mit dem alten oder ganz neuen Schauspielern.

    Was sollte auch sonst der Reiz einer Anthologie-Serie sein? Ob ein Captain XYZ nun das Problem der Lithium-süchtigen Aliens auf Schniefos VII im Jahre 2051 (Captain Archer) oder im Jahre 2379 („Star Trek Nemesis“) löst, ist doch eigentlich Wumpe. Denn gebeamt, Universal-übersetzt oder getraktorstrahlt wird eh überall gleich. Das war ja auch das Problem bei ENT, dass es eigentlich keinen Grund gab, es eben genau in diesem Zeitalter spielen zu lassen. Die meisten Geschichten wären mit wenigen Änderungen überall unterzubringen gewesen. Der eigentliche „Bonus“ war ja nur, dass man sich bei der großen Politik oder z.B. den Borg sehr zurückhalten „durfte“, um alles im Canon zu halten.

    Und die vierte Staffel mit ihren ewigen „Warum haben die Klingonen nur bei ungeraden Jahreszahlen Stirnwülste?“-Geschichten und „Was hat Brent Spiner eigentlich damals so getrieben?“-Abschweifungen hat mir auch nicht gut gefallen. Auch wenn ich da wohl in der Minderheit bin. Das war übelster Fanservice („Da! Ein Gorn!!“), der sich mit gähnigen Dreiteilern an den Fangeschmack anbiedern wollte. Und am Ende gab es trotzdem kein prickelndes selbiges.

    Von daher halte ich eine Anthologie-Serie weiterhin für „nett“, sehe aber nicht, wie das zu frischen Drehbüchern und grundsätzlich anderen Gefühlen beim Gucken führen soll. Ist ja eh schon alles ein einziger Brei: „Star Trek Beyond“ sieht aus wie schlechter geschnittenes „Star Wars“ mit ein bisschen ENT-Feeling, „Enterprise“ hat eher irgendein Design aus der Zeit NACH Kirk, während die neue Serie sich im Design irgendwo zwischen einem Flughafenterminal (2017), J.J. Abrams und der vermuteten Zeit nach NEMESIS einordnet.

    Und wenn das Design einem schon so egal sein MUSS, ist mir das Zeitalter langsam auch schnurz. Es sei denn, es folgt direkt nach Voyager, dann vergebe ich nämlich einen Zeitstrang-Erweiterungs-Fleißstern!

    • G.G.Hoffmann sagt:

      Schon richtig. Aber so gesehen ist natürlich der ganze Star-Trek-Drops auf alle Zeiten hin ausgelutscht, weil man ja nichts mehr machen kann, was nicht irgendwann schon einmal da gewesen ist. Es sei denn, man würde zur Abwechslung einmal den Weltraum erforschen und tatsächlich auf faszinierende, fremde Welten stoßen (und diesen auch noch wissenschaftliches Interesse entgegenbringen). Das würde vermutlich aber nur die überschaubare Zahl der ARTE- und ZDFinfo-Zuschauer interessieren.

  5. Susan sagt:

    Langsam dämmert es mir, dass es Discovery besser als Romanserie geben sollte. Anständig geschrieben und nach dem Originalkonzept.

  6. Bergh60 sagt:

    tach auch !

    Hach Tasha Yar ……………..

    *Plopp*

    Wie alt wäre die denn heute ?

    Gruss BergH

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