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„Alien – Covenant“ – Die Kritik mit Horrorfaktor

Jaaa! Freikarten! – Einem glücklichen Umstand hatte ich es zu verdanken, den neuen Alien-Film sehr früh und kostenfrei zu sehen – auch wenn sich die Kosten am Ende nur verlagerten und schlussendlich von meinem Nervenkostüm abgezogen wurden („40 Minuten Werbung vor dem Film? 14,50 Euro für Mini-Bier und etwas Popkorn? 6 Euro Parkgebühr?“). Im Ernst, wer sich über den Niedergang des Kinos wundert, darf sich gerne bei mir melden. Meine Faust und Netflix/Amazon erklären euch dann gerne, was in der Medienwelt so abgeht…

INFORMATIONEN:

Regie: Ridley Scott
Jahr: 2017
Budget: 97 Mio Dollar

Poster
Die 6. große Alien-Polonaise

Achtung, massive Spoiler im gesamten Mittelteil!

Inhalt: Nach einem Unfall mit ihrem Siedlungsschiff müssen diverse Ehepaare auf einen unbekannten Planeten herunter. Ihr Android Walter begleitet sie dabei… Doch da unten waren – oder sind? – schon Menschen. Und irgendetwas hat ihnen da zu schaffen gemacht. Etwas … Alienhaftes womöglich?

Besprechung:

Stellt Euch vor, es hätte zwischen „Star Wars – Episode 3“ und dem vierten Teil noch einen weiteren Film gegeben, um zu erklären, wie Darth Vader jetzt GENAU zu dem 1978er-Bösewicht geworden ist.

Ja, vielleicht hätte man uns dann nach Episode 3 noch gezeigt, dass ihm sein neuer Anzug nicht passt (*Schneider erwürg*), er noch ein Weilchen mit dem alten politischen System hadert („Handelskonvoi-ismus“, oder welches war es doch gleich?) oder noch irgendeine wichtige Person kennenlernt, die ihn noch ein letztes Mal auf den rechten Weg zurückzubringen versucht („Mehr Kinoumsatz mit deiner Verwandlung du generieren musst, junger Schlendrian!“)…

Ungefähr so fühlt sich „Covenant“ an. Ein in jeder Hinsicht überflüssiger Film, der in seiner engstirnigen „Wir brauchen mehr Zwischenschritte, mehr Schritte zwischen den Schritten!“-Herangehensweise sogar den mittelmäßigen „Prometheus“ noch mal viel von seiner Wuch… seinem Wüchtchen nimmt. Denn eigentlich war vor 5 Jahren schon alles klar: Die Aliens entstanden halt aus Regenwürmern, die in ein SF-Marvel-Gadget getaucht wurden (= schwarzer Schlamm, der irgendwie Biomasse verändert), bevor dann die Menschen-DNA am Ende des Films dafür gesorgt hat, dass schon FAST das bekannte Standard-Viech dabei rauskommt. Und das hätte an Infos auch gereicht.

Aber nein, das war ja im ollen Jahr 2012 und ist wenig geeignet, noch mindestens drei (!) Origin-Filme zu rechtfertigen. Um somit gehen wir leider schon direkt in die SPOILER-Ecke, denn dieser Film erfordert eine genauere Besprechung in den Details… Sorry für alle, die ihn noch nicht gesehen haben. Ihr könnt weiter unten noch mal einsteigen.

Der Prolog ist stimmungsvoll und erinnert an selige Zeiten, in denen der geschätzte und geliebte Klassiker „Prometheus“ irgendwie doch der bessere Film war.


SPOILERTALK! HIER WIRD ALLES VERRATEN!

Ich fand die Biowaffe in „Prometheus“ schon so semi-gut: Statt uns einen Planeten zu präsentieren, auf dem die Evolution seltsame Wege ging, müssen ein paar Dutzend Behälter von irgendeiner magischen Plörre herhalten, die irgendwann ins Grundwasser gesickert ist. Statt also z.B. zu zeigen, warum ein Alien einen kleineren Beißkopp in seinem Hauptkopp hat (= noch größere Fressfeinde?) und Säure produziert (= Um die basische Meere auszugleichen?), ging man zum zweiten Mal den dümmsten Weg: Der fiese Androide hat einfach immer weiter an diversen Lebewesen gebastelt – gerne auch mal völlig am Thema vorbei.

Aber klar, mit der Begründung, dass der Androide David total VERRÜCKT ist, kann man natürlich alles erklären, wenn auch eher übel und billig. So haben wir zu Beginn des Films Sporen, die aus pilzartigen Wesen schlüpfen, dann in der Luft auf magische Weise zu einer fliegenden „Tonerstaub-Qualle“ werden und zuletzt in Körperöffnungen krabbeln. Minuten(!) später bricht dann schon ein fertiges Viech raus. – Ziemlich „perfekt“, möchte man meinen.

Aber David möchte es etwas mehr wie im allerersten „Alien“-Film, da ist er natürlich pflichtbewusst im Sinne des Historie. Also „erfindet“ er irgendwie noch die klassischen Rieseneier, aus denen die Facehugger rausschlüpfen. Deren Vorteil ist natürlich, dass sie für den beinahe selben Job millionenfach mehr Biomasse brauchen und die Brutphase eher Stunden als Minuten dauert. Sinn? Logik? Egal, der Roboter ist schließlich craaaa-haazyy!

„Leute, ich als Android muss darauf bestehen, dass wir alle Protokolle für den Besuch fremder Planeten einhalten.“ – „Hihi, Popo-kolle, Popo-kolle. Der Onkel ist lustig, hihi!“ – Dumm zickt gut: Leider geht der Preis an die nervigste Alien-Crew an exakt diese hier. Und dabei ist der Award für den nervigsten Cowboyhutträger (= der Pilot) noch nicht mal mit drin.

Ebenso fehlt hier die Antwort auf die Frage, woher die klassischen Eier jetzt PHYSISCH kamen. Aus dem eigenen Anus gedrückt? Aus der Klo(n)-Zentrifuge? Aus den Hinterlassenschaften des Volkes, das uns vor allem mit Pfützen, riesigen Steinköppen und wenig beeindruckende Mauern im altrömischen Stil beglückte? Eine Alien-Queen gibt es in diesem Film ja noch nicht, was uns zu dem bekannten „Henne/Ei“-Problem führt.

Zugegeben, das „Tolle“ ist, dass wir diese Auflösungen wohl auch noch erfahren werden – denn wir bekamen schon mal per unpassend reingeschnittenem Rückblick gezeigt, dass es zwischen(!) „Prometheus“ und „Covenant“ NOCH mal weitere Ereignisse gab. Plötzlich liefen auf dem Neuseeland-Planeten noch andere Beinahemenschen rum, aber halt nur an diesem einen Innenhof – so scheint es zumindest. Ergo werden die Erschaffer aus „Prometheus“ wohl in zukünftigen Prequels zu diesem Prequel (Raaah!) noch mal (neu) eingeführt, nachdem sie sich vorher anscheinend im Keller versteckt hatten. Sah eh etwas schmutzig und unansehnlich aus, diese Luxus(?)-Rasse.

Überhaupt wirkt die Entstehungsgeschichte der Aliens spätestens jetzt wie eine Müllhalde unterschiedlichster Schwachsinns-Designs. Neu hinzugekommen ist jetzt der „Große Weiße“ ohne Augen und – teilweise – sogar ohne Maul (ist eher ein kleiner runder Blasemund), der dann aber trotzdem Frauenkörper zerschlitzt, als hätte man einen Mett-Igel unter die Kreissäge gelegt. Okay, das liegt auch daran, dass aus dem Minikopf am Ende doch noch ein riesiger Kiefer rausspringt, der vorher nicht da war. Das ist dann allerdings mehr „Resident Evil“-Logik und hat wenig mit dem bodenständigen Alien-Franchise zu tun.

Solche Seltsamkeiten in der biologischen Historie gibt es dann auch pausenlos, die „normalen“ Logikfehler an allen Ecken und Ende nicht mal eingerechnet.

„Haps, haps. Ich habe zwar keinen Mund, aber wenn ich mein Kinn vielleicht gaaanz dicht an die brennende Zigarette im Mund dieses Toten drücke … ?“ – Endlich wieder beliebt: „Deine Schmodder“-Witze. Zum Beispiel der hier: „Dein Schmodder ist sooo fett, der reicht sogar Ridley Scott zur Charakterisierung aller Filmfiguren“. Okay, ist kein Lacher, aber leider wahr…

Zu den Scriptfehlern gehört z.B., dass am Ende ein sehr großes Gefährt durch einen Hangar rollt (= Schwerkraft?), die wild überall rumfliegenden Glasscherben aber seeehr auf Schwerelosigkeit hindeuten. Und dann waren da noch die zig Explosionen, die das Landeschiff völlig zerreißen, Metallteile zwanzig Meter hoch in die Luft werfen – und gaaanz am Ende purzelt dann noch ein unzerfetztes Brandopfer aus der Tür. Okay, wenn die Wände aus Pappe waren, passt es kräftetechnisch natürlich wieder…

Immer wieder unternimmt Ridley Scott zudem zarte Versuche, uns sein Göttlichkeitsthema aufzudrücken, vergisst aber dann, es auch zu einem Ende zu führen. Im Zweifel wird vieldeutig ein Wagner-Stück angespielt (spätere Götterdämmerung und so, kapiert?) und der frisch gekürte Captain murmelt immer wieder mal zusammenhanglos davon, dass er wegen seines „Glaubens“ nicht richtig anerkannt wird. – Warum und wieso? Man weiß es nicht, allerdings vermute ich stark, dass der Manne womöglich dem „Gott der Idiotie“ nachfolgt. Anders sind viele Entscheidungen kaum zu erklären…

Ein fremder Planet wird natürlich konsequent ohne Masken und Schutzanzüge betreten, da man aus irgendeinem Grund nach 5 Minuten alles über den Brocken zu wissen glaubte – bzw. die Warnungen der vorsichtigeren Besatzungsmitglieder ignorierte. Wer sich in „Prometheus“ schon über die behämmerten „Wissenschaftler“ aufregte („Hihi, ich halte meinen Kopf direkt neben das Schlangenwesen! Selfie-Alaaarm.“), wird hier seine wahre Antifreude haben! Gerade das zweite Sporenopfer fällt unangenehm auf, indem es seinen Riechkolben fast schon gewaltsam in den Alienpilz reindrückt („Oooh, guckt mal, guckt mal! Wie der Wandschimmel in meiner Gummizelle auf der Erde!“).

„Hmm… Ich wüsste gerne, wie genau ich in diese Lage gekommen bin. Oh, dahinten kommt ja ein Prequel, das alles erklärt. Aaaah, Haushaltsunfall beim Fensterputzen, okay.“ – Schwing dein Ding: Doofe Entscheidungen werden prinzipiell nur dann überlebt, wenn man während der entsprechenden Szene mindestens 300 Kilokalorien verbrennt.

Natürlich gibt es auch wieder das übliche Versagen in Sachen Quarantäne. Ach, und wer ein rätselhaftes Signal finden will, muss erst landen und DANN acht Kilometer weit hinlaufen, damit man auf dem Weg auch schön in Gefahr gerät. Vorher gezielt über das ganze(!) Gebiet fliegen oder einfach mal konzentriert aus dem Shuttlefenster gucken, dafür fehlte leider der Spezialist auf der „Covenant“.

Wobei ich zugeben muss, dass Ridley Scott es ihnen auch nicht leicht gemacht hat. Der ach-so-lebensfreundliche Planet wird nämlich laut dem Androiden David schon mal „monatelang“(!) von Stürmen gepeitscht, die eine Abholung durch die Crew im All erschweren. Klar wie Alienbrühe, dass ein solcher Sturm natürlich absolut pünktlich losbricht…

Die Dialoge, auch wenn sie früher schon selten wichtig waren, erscheinen mir hier ähnlich doof wie im Vorgängerfilm. Eine lockere, angestrengte oder produktive Diskussion über zwei Zeilen hinaus gibt es hier selten. Und selbst wenn einer der Ehepartner stirbt, wird nur dröges Zeugs geredet; im Zweifel auch gerne mal GAR NICHT drüber gesprochen. Die Hauptdarstellerin Waterston bleibt somit trotz „Trauerbonus“ noch blasser als Noomi Rapace in „Prometheus“, hat Null zu sagen und gerät über all das Androiden-Dampfgeplauder schnell in Vergessenheit.

„Hallo, Bielefeld-Innenstadt! Ihre Amazon-Bestellungen sind alle daaa!“ – Postwurfsendung: Als der Androide David die „Express-Zustellung mit variabler Aufschlagbreite“ erfand, verdiente er so viel Geld, dass er sich einen zweiten Gedichtband kaufen konnte. Gut so, denn der erste kannte IHN schon auswendig.

Apropos Androiden: Wenn mal alle Stricke und Rosenkranzkettchen reißen, darf David noch irgendwelche tiefschürfenden Zitate blubbern oder von der „Schöpfung“ im Allgemeinen und Besonderen faseln. Sein „Bruder“ Walter macht da natürlich gerne mit, wenn auch 30% weniger emotional und 93% menschenfreundlicher. Im Prinzip ist es aber die übliche Date/Lore-Geschichte, bei der man sich nicht mal zu schade war, dem Zuschauer den meilenweit riechbaren „Doppelgänger“-Twist auf’s Butterbrot zu schmieren.

Dass David sich rasch umgezogen hat, schlucke ich noch, doch das exakte Abtrennen seiner Hand (um wie das Original auszusehen) fand ich in der Hektik schon schwieriger. Und da der Böse zuvor noch einen Nagel im Kinn stecken hatte, das Loch dann aber NICHT mehr zu sehen war (extra drauf geachtet), wittere ich spätestens hier entweder einen Logikfehler oder zuvor unerwähnte Selbstheilungskräfte.

Ach ja, und zum Schluss habe ich auch keine große Ahnung, wann und wie das allerletzte Alien jetzt noch an Bord gekommen ist. Mal abgesehen von der reichlich klischeehaften Dusch-Szene, die eher an die Swimming-Pool-Teenie-Momente in „Alien vs. Predator 2“ erinnert, hatte diese Sequenz aber eh nix Frisches an sich. Auch das selten lahme „Schiebetür-Spielchen“ (Tür zu, Alien umleiten) haben wir in „Alien 3“ schon viel interessanter gewesen. Und selbst da war es strunzlangweilig.

„Ich habe da was am Rücken, Frau Doktor! Ist es ein Melanom?“ – „Nein, da wird in 10 Sekunden ein 50 Zentimeter großes Alien rausschlüpfen.“ – „Hm. Ich hätte dazu gerne eine zweite Meinung.“ – Raumanomalie: Die besten Szenen gibt es vor allem zu Beginn. Aber exakt 130 Minuten später wurde es für mich dann noch mal spannend: Wo im Kinoparkhaus hatte ich noch mal mein Auto abgestellt?


Ab hier SPOILER ENDE!

Ich behaupte: Der Film weiß selbst nicht, was er will. Für die Erfolgsgeschichte eines irren Erschaffers sind die Aliens schon auf dem ersten (zweiten, dritten … ) Blick zu destruktiv, und für eine Parabel auf das menschliche Streben nach Erkenntnis (und ferne Ufer) benehmen sich die Menschen allesamt zu behämmert und „Last Frontier“-unwürdig. Wieso die Menschheit unbedingt von irgendeiner Rasse erschaffen worden ist (äh, die dann selbst woher genau kam?), das weiß nur Ridley Scott, der im hohen Alter sehr auf dieses Thema abfährt – und dabei vermutlich gerne Wagner hört.

Teilweise spielt das Ganze zudem in strunzlangweiligen Sets, die weder siffig-technisch noch wie spannende Ruinen wirken. Gefühlte Ewigkeiten sieht man Androiden in popeligen Kellerlöchern beim Flötespielen zu, gekrönt von Dialogen, die mal klassisches Zitat, mal Gedicht, mal abgefuckte Hirngrütze sein sollen. Letzteres noch mit dem größten Erfolg.

Zudem kommt: Keiner der Menschen hat eine Chance, sich der Biester zu erwehren. Ein längerer Kampf mit interessantem Ausgang ist selten; und im Zweifel wird irgendwer schnell wieder zu vertrauensselig – der Umgebung oder gewisser Hauptfiguren gegenüber. Wie Horror-Abziehfigürchen stolpern sämtliche Unsympathen hier durch die Handlung, werden hinterrücks beim „Frischmachen“ erwischt und kommen keinen Moment zur Ruhe, um einen detaillierten, ausgefeilten Plan zu erarbeiten.

Hier nicht zu sehen: Der Mittelteil des Films zieht sich teilweise wie ein Facehugger auf einer Presswalze.

Die Actionszenen sind lahm – lahmer noch als bei Prometheus. Und jetzt, 2017, gibt es quasi alles, was alten Säcken die Tränen aus der Prostata treibt: Zu schnelle Schnitte, zu viel Kameragewackel, zu viel CGI statt echte Kostüme oder Prothesen, zu viele unspektakuläre Sets oder – wenn es mal etwas bildgewaltiger wird – zu oft in ähnlichen Filmen gesehene Sequenzen. Schade, denn der ruhige Beginn auf dem Schiff und die nebelverhangenen Weiten des Neuseeland-Planeten hatten durchaus noch was für sich. Doch am Ende waren ALLE anderen Filme der Reihe atmosphärischer, durchdachter, ja, teilweise auch ruhiger, sortierter, fokussierter. – Für mich ist daher unbegreiflich, dass Ridley Scott sich brüstet, sehr schnell und effektiv seine Filme runterkurbeln zu können. Altersstarrsinn, ick hör dir Trapsen.

Und trotz eines gesunden Gewaltgrads bleibt alles Handfeste hier irgendwie in der Ferne. Der Schleim ist nicht schleimig, der Siff nicht siffig. Wo es früher noch tropfte, rauchte und unter Wasser stand, müssen wir uns mit Kellerkulissen begnügen, die wir nicht wiedererkennen würden, wenn sie plötzlich in einem anderen Film auftauchten.


Fazit: Ein Prequel nach einem Prequel, vor dem schon ein weiteres Prequel wartet… Was exakt wie die jüngste Chronologie von Star Trek klingt (Enterprise, J.J. Abrams, Discovery) ist jetzt also auch die Fahrtrichtung vom Alien-Franchise. Statt endlich in die Zukunft zu schauen und alte Zöpfe abzuschneiden, gibt es hier eine Mischung aus billigem Fanservice, sinnfreier Lebenssinn/Religion-Einschübe und teils erschreckend einfallsloser Alienüberfälle.

Für 90 Minuten vielleicht okay, bei 2 Stunden aber pure Lebenszeitverschwendung.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

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Artikel

von Klapowski am 19.05.17 in Film-Review

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Kommentare (7)

  1. Re-Saulus sagt:

    Lieber Sir Ridley.

    Sie machen mir Angst.
    Als der Erfinder des Alien, haben Sie sich in Ihrem eigenen Franchise ordentlich verheddert.

    Die ganzen Politfilme wie BLACK HAWK DOWN
    oder „Der Mann, der niemals lebte“ waren gar nicht schlecht.
    Aber Ihr Ding ist einfach SF.
    Neben Alien ist BLADE RUNNER definitiv ein Jahrhundertfilm.

    Und jetzt kommen beide wieder ins Kino?
    Einmal als Se-Prequel und einmal als…
    Ja, was?

    Wieso konnten Sie in den 80ern alles richtig krachen lassen, und heute knistert es nicht mal?

    Das Wort „Altersstarrsinn“ taucht in einigen Foren auf.
    Auch der Begriff: Angst vor der Fanbase.
    Letzteres glaube ich nicht.
    Nach Prometheus wollten alle wissen, was es mit den Architekten auf sich hatte.
    Das komische Deacon-Ding war ihnen scheissegal.

    Also, Sir Ridley.
    Im nächsten Pre-Re-Sequel doch ein wenig mehr über unsere Schöpfer, etwas mehr Urangst und bitte keine flötenden Fassbenders mehr.

    Noch ein Wort zu den Crewmitgliedern von Prometheus und Covenant.
    Sind wir in der Zukunft wirklich alle so verdooft?

  2. Komitee gegen unwürdiges Altern und Seniqueln sagt:

    R. Scott will ja demnächst noch das Seniquel vom Blade Runner über uns giessen. Wenn Covenant der Massstab ist, dann gute Nacht. Wer stoppt dem Scott seinen Schrott? Ich bin in der Schweiz daheim und werde mich mal an von Däniken wenden. Er soll den ollen Scotty wegen Missbrauchs seiner Astronauten-GötterIdee VERKLAGEN. Am besten wird Scotty zu einem Alien-Präseniquel verdammt, das er statt mit 100 Mio Dollar nur mit 100 Legosteinen in Stop-Motion drehen darf und noch was Spucke als Alien-Glibber.

    • Bolleraner sagt:

      Da würde Däniken reich, würde er auch gleich Star Trek mit verklagen (s. Das Artefakt – TNG). Oder aber Star Trek verklagt ihn (s. Tempel des Apoll – TOS). Oder beide werden von dem Franzosen verklagt, der momentan nachweislich als erstes die Prä-Astronautik Idee hatte, würde er nur noch leben.

  3. ZZZ sagt:

    Die Insel des Dr. Moreau im All.

    Ich hätte lieber Neill Blomkamp Film gesehen.

    • Onkel Hotte sagt:

      Ach, der hat mal ein Film gemacht welcher nicht nervig (District 9) oder nur Standardkost (Elysium) wäre ?

    • Klapowski sagt:

      Ich muss nach zwei Blomkamp-Filmen („District 9“ und „Elysium“) auch sagen, dass ich dem Manne nicht so wirklich das Alien-Universum zutraue. Und wenn ich den Trailer zu „Chappie“ sehe, wird’s in meiner Vorstellungswelt auch nicht besser.

      Das sieht sich bei ihm immer alles sooo ähnlich – während tiefere Emotionen stets draußen bleiben müssen -, dass sein Look nicht wirklich zum Facehugger-Franchise passt. Sobald einer seiner Filme nicht in Afrikanischen Slums / auf einem Schrottplatz spielt, dürfte der gute Neill hoffnungslos überfordert sein.

      Womit ich nicht sagen will, dass ein „Aliens vs. Ludolfs“ im Wackeldackel-Schnittgewitter nicht spannend sein kann. Aber der ursprünglich gewollte(?) Retro-Look dürfte dann fehlen. Kamera, Dramaturgie und Füße mal für 10 Minuten ruhig halten, das schaffte Blomkamp bisher nicht.

      Schade eigentlich, das Gegenteil hätte mich erfreut!

  4. ZZZ sagt:

    Gemacht nicht, aber die Konzeptbilder sehen trotzdem interessanter aus als was Ridley Scott abgeliefert hat:

    http://www.imdb.com/title/tt4462546/

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