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Das Sternenkind hat einen Namen: Star Trek Discovery (+ Teaser)

So langsam kommt das Ganze ja ins Rollen. Und damit meine ich (bis jetzt!) nicht Gene, welcher in seinem Grab rumrotiert. Mit etwas Glück wird er vielleicht auch gar keinen Grund dafür haben.

Denn der nun angekündigte Serientitel „Star Trek Discovery“ ist doch okay. Wurde damals noch das erste Space Shuttle nach der Enterprise benannt, ist es dieses Mal anders herum. Etwas mehr an Diskussion könnte dafür der optisch etwas zweifelhafte Teaser verursachen:


(Mirror.)

Und damit meine ich persönlich sogar weniger die etwas arg kantige Discovery, welche wohl auf einer uralten Skizze für die in den 70ern geplante Star Trek Serie basiert. Wenn die neue Show tatsächlich zwischen Archer-Trek und Kirk-Trek spielt, dann finde ich diese Entscheidung sogar sehr interessant. Der runde Apple-Look im SciFi-Genre ist ja langsam doch etwas ausgelutscht.

Eher gestört, bzw. überrascht, hat mich da schon die CGI-Qualität, welche sich auf dem Stand der frühen 2000er befindet. Und selbst wenn es sich dabei nur ein getrenntes und schnell hingehuschtes Nebenprojekt für den Teaser handelt, dadurch wird doch letztendlich der gesamte Promo-Effekt untergraben. Egal, ob man das Ganze nun einfach „Test Footage“ nennt. Hatte Tobias Richter gerade keine Zeit, oder wie?

Zudem soll die Serie einen durchgehenden Handlungsstrang haben und „wie ein Roman erzählt werden“. Wohl ein Resultat der heutigen Zeit mit ihren Game of Throne’sen und Breaking Bad’sen. Aber warum nicht, mal etwas anderes. Schön auch, dass man laut den Machern weiterhin in der originalen Zeitlinie bleiben wird, also nicht der aus den Abrams-Filmen. Muss man wegen den Lensflares wenigstens keine Sonnenbrille aufsetzen.


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von Sparkiller am 24.07.16 in Neuigkeiten, Star Trek

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Kommentare (12)

  1. Gumril sagt:

    Mhhh…nach der Musik und dem Heckdesign des Schiffes könnte man meinen es Handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Sternenflotte und den Klingonen.
    Vielleicht war das ein Grund die Jungs von Axnar vor Gericht zu stellen ;)
    Könnte wirklich Zwischen Archer und Kirk spielen oder Zwischen TOS und NG.
    Das CGI sieht wirklich recht furchtbar aus, wohl von einem Fan zusammengebastelt.
    Dauert ja nicht mehr so lange…bin mal gespannt, auch wenn ich lieber wieder in sich abgeschlossene Folgen hätte..diese Kaugummistoryarcs gehen mir langsam auf den Senkel.

  2. DerBeimNamenNennt sagt:

    Das kommt mir alles irgendwie widersprüchlich vor, was ich bisher gehört habe…

    .. Also mal eines nach dem anderen:
    1. Das Aussehen der neuen Enterprise gefällt mir nicht sehr, erinnert mich zu stark an klingonische Schiffe und ist mir einfach zu retro. Mir ist allerdings klar, dass einige Hipster genau darauf abfahren werden *ächtz* *undifferenziertquäkkel*.
    2. Die Serie soll im alten Universum vor den Fake… ähh, den neuen Filmen spielen.Okay, grundsätzlich stand die alte Zeitlinie ja zur Verfügung und es wäre sicherlich interessant zu erfahren, wie es mit der Föderation und der Sternenflotte nach dem Dominion-Krieg jetzt weitergeht.
    3. Was? Waaas???
    Die Serie soll zwischen Archer und Kirk spielen? Da ist es doch eigentlich piep egel, ob die neue oder die alte Zeitlinie bedient wird. Ich hoffe inständig, dass man uns die Peinlichkeit von Kirks Vater ersparen wird. Denkt euch gefälligst was besseres aus, dafür werdet ihr (im Gegensatz zu mir) gut genug bezahlt, nachher sag ich euch schon gratis, wie ihr es hättet besser machen können…
    4. Der einzige oder Hauptvorteil der alten Zeitlinie, die kontinuierliche Entwicklung von einem Wildwest in Space-Szenario zur Utopie von TNG, wird umterminiert. Deshalb muss ich annehmen, dass die Ansiedlung im alten Universum AUSSCHLIESSLICH Marketinggesichtspunkten dient, weil die Macher natürlich erkannt haben, dass die Serie nur überleben kann, wenn die Altfans mit an Board geholt werden.
    Geschenkt, heute verkaufen Marketingabteilungen die Filme, nicht mehr die Künstler, aber so krass… Es kommt mir wie eine Vera**chung vor. :-(
    5. Leider weiß ich, dass ich an der neuen Serie hängen werden, sobald diese rauskommt. Wenn sie im Free-TV kommt, werde ich sie mir ansehen. Wer Fan sein will muss wohl leiden.

    My 2 Cent…

  3. DerWoKeinNameSagt sagt:

    Schöne Zusammenfassung mit optimistischer Grundhaltung und nicht wieder so ein „Ich-hasse-alles-nach-TNG“ Klapomüll. Bitte weiter so, dann lese ich auch wieder gerne hier.

    VG

    • Klapowski sagt:

      Das wäre sehr freundlich.

      Wir brauchen Perspektiven wie die Deine, um die Hochzeit von Star Trek (bekanntlich „Voyager“ und „Enterprise“) auf unvoreingenommene, müll-lose Art bewerten zu können.

      Gerade beim 13. Film hätte ich gestern deine Hilfe sehr gebraucht. :(((((

  4. Cronos sagt:

    Tja, offenbar haben sie da Sternenflotten- und Klingonenschiffe gekreuzt. Sehr interessant. Und sehr kantig. Vielleicht wegen der „Ecken und Kanten“ die nicht fehlen dürfen. Ich bin gespannt wie es weitergeht, also quasi ob die jetzt, da sie im Keller sind, noch tiefer graben werden um irgendwann in der Designhölle anzukommen.

  5. schoenerAndi sagt:

    Also,
    das Schiffsdesign geht gar nicht! Das sieht noch peinlicher aus als die Voyager. Verdammt, dabei war die Enterprise aus den Filmen 1-6 sooo schön…

    Aber da der Trailer nicht so hochwertig aussieht, gehe ich mal von nem reinen Test aus. Das muss ja net DAS Schiff sein

  6. paule sagt:

    Die Idee einer Verbindung aus Klingonenkreuzer und Sternenflottenschiff gefälltl mir eigentlich ganz gut. Ich hatte bis jetzt aber eher auf ein Star Trek – The Overnext Generation gehofft, als auf ein weiteres Prequel…

  7. Klapowski sagt:

    Das, was ich hier sehe, gefällt mir ausgesprochen gut! (Bis halt auf Kleinigkeiten wie Look, Effekte, Aussagekraft…)

    Was aber auch einfach ist, wird mir jede ruhigere Geschichte im Trek-Universum nach J.J. Abrams doch vermutlich wie Balsam auf der Seele vorkommen. Von mir aus kann die Crew auf einem Papierflieger zwischen den Sternen reisen, wenn ich dafür wenigstens noch einmal(!) mittelmäßige Füller-Episoden bekomme, mäßig umgestrickte Alt-Storys, diplomatische Dauereinsätze. Kurz: Star Trek pur!

    Und Explosionen brauche ich auch nicht mehr als 3. Vielleicht 6, wenn sie paarweise auftreten.

  8. Jinsu sagt:

    Dieser Teaser reißt einen hin und her. Die Einstellungen von Oben lassen das Schiff ganz gut aussehen, aber die Sicht von unten verhagelt alles. Irgendwie passt es nicht in den Gestaltungsweg von Archer-Trek zu Kirk-Trek.

    Wie andere Kommentatoren bereits vermuten, erinnert die Form der Hülle stark an klingonische Kreuzer. Da die Serie mutmasslich in eine Zeit gelegt ist, die den Krieg mit den Klingonen in den Mittelpunkt der Handlung stellt, kann man vermuten, dass die Sternenflotte sich am klingonischen Schiffbau orientiert, um gleichwertige Kreuzer zu bauen.
    Ich glaube weniger, dass das Design ein Ergebnis der Zusammenarbeit von Klingonen und Föderation ist, allerdings kann man sich nie sicher sein, welche Geschichtsklitterer am Werk sind, um diese Serie zu bauen.

  9. G.G. Hoffmann sagt:

    12 Jahre ohne Star Trek im TV und dann will man die Leute mit diesem 1993er CGI-Müll anfüttern? Man wählt die Premiere des neuen Films und die Comic Con, um sich mit solchem test footage zu blamieren? Wie lange hat man daran gefeilt? Zwei Tage?

  10. Halkanier sagt:

    Ein Tweet von Bryan Fuller vor der Comic Con ist irgendwie untergegangen. Ich finde dieser Captains Chair hat mehr etwas von TNG oder vielleicht Klingonen. http://redshirtsalwaysdie.com/2016/07/20/bryan-fuller-tweets-new-star-trek-series-captains-chair/

  11. Raketenwurm sagt:

    „Hatte Tobias Richter gerade keine Zeit, oder wie?“ – das war genau mein Gedanke, als ich den Teaser gesehen habe. Da hatten ja selbst, zumindest in meiner Erinnerung, die späteren Raumschiff Highlander Teile schon bessere CGI, als dieser Rumpelrenderteaser. Wenn es wirklich nur ein Work-in-Progress ist, okay, aber es ist schon sehr mutig, DAS dann zu veröffentlichen.
    Ansonsten habe ich einfach die Befürchtung, dass dieses Star Trek hauptsächlich das tun wird, was all diese aktuellen Revival-Serien und -Filme tun: Einfach die erfolgreichen Handlungen von früher in komprimierter Form mit neuen oder schlimmer noch alten Schauspielern nachspielen. Es geht gar nicht mehr ums Geschichten erzählen, sondern darum, das alte Gefühl beim Zuschauen wieder zu erzeugen. Und das funktioniert mit solchen Nachbauten aber trotzdem eher selten.

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