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„Jenseits der Macht“ – Macht nix: Mein zweiter Roman ist erhältlich.

(Relativ okayener) Erfolg hat eben seinen Preis: Weniger Zukunftia-Artikel, dafür mehr grübeln und Kopf-, sowie Storystrang-Zerbrechen. In den letzten Monaten versuchte ich verzweifelt, alle meine Ideen (auch die zur richtigen Anwendung der Rechtschreibung) korrekt in „Jenseits der Macht“ einfließen zu lassen. – Sollten im zweiten Teil des Jenseits-Zyklus alle bekannten Figuren sterben, oder nur 90 % der sympathischen Charaktere? Oder will ich ein Plädoyer für die Liebe, in der selbst die Toten am Ende den sogenannten „Star Trek III“ machen? Motto: „Auf der Suche nach Mister Nebencharakter?“ – Wie auch immer: Der zweite Roman ist feddich und ich auch… Blll…

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Wie schon zwei-drei Mal in den letzten anderthalb Artikeln seit November 2015 angedeutet: Mein Erstlingsroman, „Jenseits der Götter“ war für mich ein überraschender Erfolg. Die meisten Leser waren sehr angetan von dem Werk, und davon waren viele nicht mal von DIESER Webseite hier!

Aber im Ernst: Die Möglichkeit, über Amazon eigene Ideen zu entwickeln und an Interessierte zu verkaufen, jagt mir bis heute positive Schauer über den Rücken. Ist das wirklich schon über 10 Jahre her, dass ich mir eine Geschichte ausdachte, die über 30.000 Jahre spielt? – Jedenfalls so lange, bis man auch die zusätzlichen 250.000 Lenze einrechnet? Sollte es wirklich so sein, dass es diverse Menschen gibt, die erfahren wollen, wie es mit David, Charlie und dem toten Zaruh aus dem ersten Band weitergeht?

Letztendlich ist das aber auch egal, denn der zweite Roman ist fertig. Abgeschlossen. Gesetzt. „Übelst festgetackert“, wie der Profiautor sagt…

Das zweimalige Umschreiben des ursprünglichen Endes? Jetzt völlig egal. Die Ideen zu zusätzlichen Kapiteln mit Parallelhandlung? Nach über einem Jahr gegessen und unmöglich geworden, da die jetzt veröffentlichte Geschichte seit genau 24 Stunden „Canon“ ist. Unabänderlich. Auf eigenen Füßchen laufend. So musste sich George Lucas also fühlen, als er merkte, dass Chewbacca doch nicht mehr der Sohn von Darth Vader werden konnte.

Hier jedenfalls erst mal der Trailer von MEINEM Chewbacca, dem netten Sparkiller, der mich auch dieses Mal tatkräftigst unterstützte:

Augenmeister, Wurmlöcher und Freudefrauen: Mit Vokabular jenseits des vernünftigen Marketings versucht sich der Autor Daniel J.J.R.R. Klapowski-Martin-Krinke an einem Kapitel des „Jenseits-Zyklus“, das derer 50 besitzt. Wird ein einziger Mann abermals das Schicksal einer ganzen Welt umschreiben?



„Aber ich bin DEIN Monster!“

Im neuen Buch geht es um alte Pläne und neuen Probleme. Um einen Anwalt auf einem hochtechnisierten Planeten, der zum Sprecher des abgrundtief(?) Bösen werden soll. Um Technologie, die auf Menschen wie göttliches Eingreifen wirkt und keinen Stein auf dem anderen lässt, gar ganze Länder zerfrisst. Und was wurde eigentlich aus David und den anderen, nachdem das erste Buch am Schluss einige grausame(?) Entwicklungen andeutete?

Mit dieser Geschichte ist auch ein Stilbruch zum ersten Teil zu erkennen. Während es da noch den „Sense Of Wonder“ gab, die Hoffnung und fast kindliche Naivität des Protagonisten, so geht es jetzt schnurstracks in Richtung Dystopie. Um Menschen, die nicht wissen, ob alles noch schlimmer werden kann – oder ob sie diesem Umstand wenigstens durch das eigene Ableben verhindern können/wollen/müssen.

Auf über 500 Seiten gibt es hier Entscheidungen, Wendungen und Abwägungen, die hoffentlich so abwechslungsreich und überraschend daherkommen, wie ich es mir vorstellte. Hier erleben wir Verrat, Politik, eine Prise „1984“, Sex, menschlichen Niedergang (und Hoffnung) sowie universelle Weltuntergangsstimmung mit alten und neuen Charakteren.

Das Printbuch folgt vermutlich in den nächsten Tagen; im Moment ist erst mal die Kindle-Edition online. Ach ja, der Vorgänger ist in ein paar Stunden für UMSONST zu haben, fünf Tage lang.


Jenseits der Dankbarkeit

Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz besonders bei denen, die damals die ersten Rezensionen bei Amazon verfassten und dafür sorgten, dass auch andere Leser „Jenseits der Götter“ schätzen lernen konnten. Natürlich würde ich mich von Herzen freuen, wenn Ihr auch den zweiten Band so herzlich aufnehmen würdet.

Ein dritter und abschließender Teil („Jenseits der Welten“) ist jetzt bereits konzipiert. Danach habe ich mein Pulver verschossen und die Geschichte so sehr beendet, wie es nur geht. Bis dahin hoffe ich jedoch, wieder mehr Trash-SF für Zukunftia.de sehen und lesen zu können.

Warum auch immer das erstrebenswert ist.


Kohle her!

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Artikel

von Klapowski am 29.12.15 in Intern, Neuigkeiten

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Kommentare (12)

  1. inges sagt:

    Printversion in ein paar Tagen? Tja, dann muss ich mir wohl beides leisten, denn abwarten möchte ich nicht. Seitdem ich damals die erste Rezension für dein Erstlingswerk hinterlassen durfte, warte ich auf die Fortsetzung. Hab nicht gedacht, dass du es so schnell schaffst – danke dafür!
    Wenn ich es dann endlich mal nach Bielefeld schaffen sollte, hol ich mir auch die Signatur ab. Oder ich warte noch auf das Ende der Trilogie um Spritkosten zu sparen. Ähem. Nun aber ran ans Tablet, um dem bösen Jahr 2015 noch ein gutes Ende zu bescheren. Endlich ist Weihnachten!

  2. Klapowski sagt:

    Herzliches Danke für die Blumen. Habe mich auch sehr beeilt, damit es dieses Jahr noch was wird. Eher aus psychologischen, mich selbst betreffenden Gründen, als aus der Erfordernis heraus, dass es so sein müsste. Aber auch deswegen, weil ich befürchtete, nach zwei Jahren wüsste keiner mehr, dass da überhaupt mal was jenseitiges Götterhaftes war.

    Das Printbuch erfordert noch einen längeren Anpassungs- und Freigabeprozess, weswegen ich mal auf Anfang bis Mitte Januar tippen möchte. Aber die zusätzlichen Kohlen durch den Doppelkauf werde ich auf jeden Fall in eine schnellere Tastatur investieren, versprochen!

  3. Cronos sagt:

    Printversion? Toll. Und einen dritten Teil soll es auch noch geben? Noch toller!

  4. TurboTorte sagt:

    Die Printversion werde ich mir diesmal auch wieder zulegen – die Jenseits Sammlung muss ja vollständig werden. btw: war es vorgesehen, das heute das neue Buch auch kostenlos auf Amazon zur Verfügung steht? Hab da gerade schnell zugelangt und im ganzen Universum verteilt.

    • Klapowski sagt:

      Tut mir ehrlich leid für die, die jetzt schon die wuchermäßigen 2,99 Euro gelatzt haben, aber: Aus Marketinggründen war eine kurzfristige(!) Kostenlos-Machung leider notwendig, um gegen die vielen anderen Gratis-Bücher aus der Weihnachtszeit anstinken zu können. Im Gegensatz zum Vorgänger war „Macht“ auch nach drei Tagen fast noch unsichtbar auf Amazon – was so ziemlich das Schlimmste ist, was einem passieren kann. Daher die kurzfristige Entscheidung zum Gratisangebot für ca. 24 Stunden.

      Das Printbuch wird wegen der fast 50% höheren Seitenzahl auch nicht sooo günstig sein. Aber bezahlbar auf jeden Fall.

  5. TurboTorte sagt:

    „Das Printbuch wird wegen der fast 50% höheren Seitenzahl auch nicht sooo günstig sein. Aber bezahlbar auf jeden Fall.“

    Der Preis ist relativ egal, da in den nächsten Jahren eine erhebliche Wertsteigerung zu erwarten ist. Weiß jetzt schon nicht, was ich dann nach dem Verkauf mit er ganzen Kohle machen soll – vielleicht die Bücher verfilmen lassen.

  6. Speedomon sagt:

    Grad beim „Original“ gesehen:
    Amazon Bestsellers Rank: #31 Free in Kindle Store
    Klar, kannst dir nicht mal einen Appel und Ei dafür kaufen, aber ich bin jetzt ganz unironisch beeindruckt.

  7. Pherim sagt:

    Glückwunsch! Da müsste ich dann doch langsam mal den ersten lesen… *hüstel*.

  8. Cpt_H sagt:

    Na dann werde ich mir mal die beiden Meisterwerke „reinziehen“. Schön übrigens, dass ich das aktuelle Werk auch als epub auf meinem Reader lesen kann.

    • Klapowski sagt:

      Danke für den unabsichtlichen Hinweis. Mir fällt selber jetzt erst auf, dass ich die unterschiedlich markiert hatte. Beim ersten Wälzer ist die „Digitale Rechteverwaltung aktiviert“, was kopierschutzmäßig sicherer, aber formattechnisch inkompatibler ist(?). Beim zweiten Klopper hatte ich es einfach mal weggelassen. Ändern kann man es lustigerweise später niiiie wieder. Krass, oder?

      Auf welchem Reader liest Du denn – etwa keinem Kindle? Und was genau ist an epub „schön“ oder „schöner“? Rückmeldung hilft mir diesbezüglich nämlich sehr, da ich selber nur den normalen Kindle zum Testen benutze – und neben dem Schreiben und Korrigieren auch nur begrenzt Lust auf Technikgedöns habe. Vielen Dank schon jetzt!

  9. Cpt_H sagt:

    Also ich habe mir beide Bücher gekauft (ich lese hier schon lange mit und daher denke ich mal, dass die Romane gut sein müssen :-) und mir ist erst danach aufgefallen, dass dein aktuelles Werk bei den Produktinfo’s mit „Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung“ versehen ist.

    In dem Fall kann man es problemlos z.B. über die Software Calibre in das epub-Format umwandeln. Fast alle anderen auf dem Markt gängigen eBook-Reader verstehen und nutzen das offene Format „epub“. Mit dem Amazon-eigenen-proprietären Format „azw“ sieht das leider etwas komplizierter aus.

    Die Umwandlung über Calibre in das epub-Format klappt (legal) nur dann, wenn kein DRM drauf ist. Ohne Kindle-Reader kann man das Buch ohne Umwandlung dann halt nur über die Kindle-App auf dem PC, Mac und wohl auch Handy lesen … (auch kein Weltuntergang, aber schöner wär’s halt über den eBook-Reader).

    Man könnte also sagen … epub ist Standard (zumindest auf dem europäischen Büchermarkt, wo Amazon nicht Alleinherrscher ist) … azw ist exlusiv für Amazon Kindle.

    Die Vorteile sind wie immer relativ. Zumindest kann man epub (offener Standard, auch wenn per DRM schützbar) grundsätzlich besser editieren und die anderen eReader verstehen es.

    Ich lese übrigens auf einem Kobo H2O … und jetzt will ich mal schauen, was Du Dir so alles ausgedacht und zu Papier bzw. Bits und Bytes gebracht hast.

    Bis demnächst und ebenfalls Danke (für deine Romane, aber auch für die Post’s hier).

  10. Klapowski sagt:

    Sooo, das Printbuch ist jetzt erhältlich.

    http://www.amazon.de/Jenseits-Macht-Jenseits-Zyklus-Band-2-ebook/dp/1522962352/ref=sr_1_1_twi_pap_2?ie=UTF8&qid=1452430945&sr=8-1&keywords=jenseits+der+macht

    Ist massemäßig ein ordentlicher Klopper und erzeugt schon fast sein eigenes Wurmloch, macht sich aber sehr gut mit großer Schrift (siehe Vorgänger) hochwertig aussehendem Papier in perligem Weiß und dem perfekt zur Geltung kommenden Sparkiller-Cover.

    Echte Fans kaufen es sich natürlich doppelt, damit sie schon mal den Platz für Teil 3 freihalten können, hö-hö.

    Vielen Dank für’s Interesse!

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