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LOST – 3×01 – Die zwei Städte

Sat.1 – Ich leck Dich? Pro.7 – We love to underestimate you? – Nach Monaten ohne Free-TV war ich mit den Senderslogans dann doch etwas durcheinander gekommen. Doch hier bin ich nun endlich wieder, dazu bereit, drei Mal die Stunde aufs Klo zu gehen, selbst wenn’s meinen Flüssigkeitshaushalt bereits in den Minusbereich bringt. Und Schuld ist der Start von „Supernatural“ und der neuen Staffel „LOST“ im Deutschen Telewischen. – Während es für eine Besprechung der ersten Serie jedoch noch etwas zu früh ist, habe ich zur Folge 3×01 schon einiges zu vermelden…

Wenn Falschspieler, Heiratsschwindler und 9Live-Moderatoren sich respektvoll zuraunen, dass „der Meister kommt!“, dann ist der Stolz des Zuschauers wieder mal reif für die Insel. Denn genau diesen muss er eigentlich an der 3. Palme von links abgeben, wenn er vor sicher selber noch irgendwie rechtfertigen will, warum er sich seit bald 3 Jahren von dieser Serie verarschen lässt.

Dass ich mir die 3. Staffel LOST für die deutsche Erstausstrahlung aufgehoben hatte, hat einen Grund(z): Nach dem enttäuschenden Ende der 2. Staffel („Es hagelt Antworten“ hieß es vorher) war ich einfach etwas stinkig und konnte das ganze Gedöns einfach nicht mehr sehen. – Zum Beispiel die bescheuerten und oftmals langweiligen Rückblicke, die stets suggerierten, dass das Grundverständnis von koreanischen Fischerdörfern und australischen Haustürbetrügern einen wichtigen Beitrag zum Gesamträtsel abliefern.

Das blöde Geheimnistuerei und das nervige Herumlavieren all jener, die etwas mehr wissen („Ich kann’s nicht sagen, aber es ist alles ganz anders.“), zerrte inzwischen an meinem Nervenkostüm wie ein Bande 6-Jähriger am Rockzipfel einer Bonbonverkäuferin. Außerdem sei auch das nervige „Vergessen“ oder „Verschwinden“ von zuvor ausgemachten Rätseln genannt. Wo ist denn nun das Rumstampfe-Monster aus der ersten Staffel plötzlich hin? Hat es einfach einen Kreis gebildet und sich dann mal gerade selber eingestampft?

Wer nun diese neue Folge gesehen hat und unbeirrbarer LOST-Fan ist, wird jetzt vermutlich nachsichtig mit dem Kopf schütteln, mir die Hand auf den Kopf legen und sagen: „Daniel, Daniel… Hast Du nicht gesehen? Es gibt im Dschungel doch jetzt eine Reihenhaussiedlung! Und was haben Reihenhaussiedlungen im Dschungel? Garagen natürlich! Monstergaragen! Manchmal bist Du wirklich etwas langsam…“

So langsam fühle ich mich so RICHTIG verschaukelt von LOST. Zwar werde ich hier immerhin geschaukelt, dass eine Achterbahn sich hier in Sachen Bewegungsenergie noch was abgucken könnte, aber es ist und bleibt ein… Schaukeln.

“Wieso sind sie im Moment so freundlich zu mir?” – „Na, im Augenblick sind sie immerhin meine… VOR-Gesetzte! HAHAHA!“ – Kaffee für die Kaff-Fee: Kate stimmte nur unter einer Bedingung diesem Frühstück zu: Zuerst wolle sie ein paar Erklärungen haben, sonst werde sie keinen Bissen zu sich nehmen! Die Infos, die ihr danach geliefert wurden, ließen im Sinne dieses Tauschgeschäfts dann immerhin den Verzehr eines Teebeutels (trocken) und einiger Eierschalen zu.

„Die Anderen“, bzw. eine Unterabteilung dieses Personenkreises („die Sonstigen“ vielleicht? Oder „Die, wo nicht wir selbst sind“?) haben sich also eine gemütliche Reihenhaussiedlung im Dschungel gebaut. So richtig mitten drin, das sieht man in der allerersten Szene des Staffelauftakts. – Da stromern die Überlebenden also seit gefühlten Urzeiten die Insel rauf und runter, treffen verwitterte Französinnen und kaputte Piratenschiffe, nur um mitten drin den Nachbau von Klein-Kleckersdorf übersehen zu haben. – Na, da brat mir mal einen `nen Muffin! Sachen gibt’s, da wird sogar Vater Morgana blass vor Neid…

Überhaupt hat man inzwischen das Gefühl, dass stets nachträglich die Dinge hinzugefügt werden, die die Autoren gerade so benötigen. Motto: „Rent-a-Hint“. Das wäre ja gar nicht so wild, wenn diese Elemente nicht ständig größer und sperriger werden würden. Für die 4. Staffel erwarte ich daher mindestens einen Flugplatz, der überraschend 300 Meter rechts vom Basislager gefunden wird. Dazu eine Tauchschule, einen Media Markt und vielleicht das eine oder andere Spukschloss, so für die unerhebliche Webisode zwischendurch.

Und sind die Lostis nicht auch schon weite Teile am Strand entlang gelaufen, auch, um die Insel endlich mal zu umrunden? Was vermutlich ähnlich lustig ist, als würde eine Ameise um einen Luftballon herumlaufen, der mittendrin auf 10 Meter Durchmesser aufgeblasen wird. Ich frage auch nur deswegen, weil hier Henry Gale (bekannt aus Staffel 2) sein Frühstück auch mal direkt am Meer einzunehmen pflegt. Was Sinn macht, da seine Siedlung ja mitten im Land liegt. Vermutlich ist die gesamte Insel aber auch nur untertunnelt und wird von horizontal dahinschwirrenden Fahrstühlen beglückt. Kennt man ja noch aus Raumschiff Voyager, wo die Crew in der 7. Staffel plötzlich wieder vor einem Hirogen-Außenposten stand.

“Ihr lasst mich hier jetzt sofort raus, sonst bringe ich sie so sehr um, dass sie selbst für meine zweitklassigen Halluzinationen zu tot ist!” – „Seien sie doch vernünftig, Jack! Gehen sie von dem Wandschrank weg! Die Alienunterwäsche ist ihnen eh 10 Nummern zu klein!“ – Dharma & Greg: Der Arzt hat dieses spezielle Spielchen jetzt endgültig satt! – An den restlichen 1.289 arbeitet sein Ablehnungsinstinkt jedoch noch…

Und wieso können die Hauptfiguren bei Lost nicht mal wenigstens die richtigen Fragen stellen? Man hat fast das Gefühl, dass sie sich inzwischen damit abgefunden haben, irgendein doofes Geheimnis („Oh, Aliens? Wer hätte das gedacht?“) noch für 3 Staffeln bewahren zu müssen.

Also ICH hätte an Jacks Stelle meine Gefängniswärterin mit Fragen gelöchert: „Wie lange seid ihr hier? Wollt ihr mir etwas antun? Wollen wir uns zusammentun und Hilfe von außerhalb der Insel holen? Ist dies ein längst vergessenes Experiment? Wie nennt man diese Abstandhalter-Stangen, die an der Kasse zwischen die Waren geschoben werden?“ – Und da hätte ich mich auch nicht mit Antworten wie „Wir wissen, was wir wissen.“ abspeisen lassen. Genau so gut könnte man dem Zuschauer statt diesen „Dialogen“ auch einen eingeblendeten blanken Hintern und einen zensierenden Pfeifton einbauen. Verarschungstechnisch ist das ungefähr das selbe Entblößungsniveau und so wird man wenigstens nicht mit buddhistisch anmutenden Glückskeks-Weisheiten genervt.

Und inzwischen reden die gegnerischen(?) Figuren sogar dann in Rätseln, wenn ihr Leben akut in Gefahr ist:

„Jack! Wenn Du diese Tür öffnest, sind wir alle tot!“

Diese allgemeine Auskunft befriedigt Jack natürlich nicht („Ja, und zwar 50 Jahre später, verstorben an Altersschwäche, was? Haha!“), weswegen er auch gleich den Deckel in der Wand auszulüften beginnt. Tja, und schon nimmt der Wassereinbruch seinen Lauf. Dabei hätten die „Bösen“ doch nur kindgerecht sagen müssen:

„Jack! Wir sind unter Wasser! Schau Dir die Schleuse doch mal genauuu an. Das ist eine Druckschleuse, dazu gebaut, um großen Wassermengen standzuhalten.“

Stattdessen wird die uninteressante Information, dass man sich unter Wasser befindet, fast schon reflexhaft zurück gehalten. Schließlich sind wir hier ja bei Verarsche-TV und nicht bei der Telefonauskunft! Und das alles wohl nur, damit man gegen Ende doch noch eine Kleinigkeit zu enthüllen hat. – Bei LOST würde man, wenn alle Mystery-Stricke reißen sollten, wohl auch Kuchenrezepte verschlüsseln, Schuhgrößen verschleiern und die Funktionsweise der Waschmaschine verschweigen. Und alles unter dem Deckmäntelchen der großen Enthüllung in 3 Jahren. Und bist dahin wird es wohl noch weiterhin heißen: „Wir wissen, was wir wissen müssen. Ihr müsst nur wissen, was wir euch zu wissen lassen mögen.“ – Ein schöner Zungenbrecher, den man auf zukünftigen Conventions aufsagen könnte… Tja, eben einfach gewusst, wie (eben nicht)…

Und vor allem: Was ist so interessant daran, wenn die ganze Serie daraus zu bestehen scheint, dass irgendwer irgendwo eingesperrt wird? Zwar wohl immer aus guten Gründen (Featured by Staffel 5), aber insgesamt wird’s doch langsam etwas blöde. – Fängt man hier erst mal das Durchzählen der Gitterstabnager an, wirkt Alcatraz dagegen fast wie ein betongewordener Tag der offenen Tür.

“He, was hat dieser rote Knopf hier zu bedeuten?” – „Beachten sie den einfach nicht, Tom. In den anderen Zellen steht an dieser Stelle eine Fischstatue oder auch ein blauer Weihnachtsbaum…“ – Das Sinnlos ist los: LOST bietet erneut viele abstruse Kleinigkeiten, vergisst darüber aber nie das große und ganze Bescheuerte! Hier verzweifelt Sawyer gerade an seinem Essensautomaten. Dabei ist es ein Intelligenztest! Er müsste in seinem Käfig jetzt eigentlich nur eine Eisenerzmine und eine Metallschmelze bauen, um etwas Kleingeld für den Münzeinwurfschacht zu erhalten…

Der Grund, warum LOST so sehr an jeder Enthüllung hängt und am Bahnhof stundenlang hinter jeden einzelnen hinterher winkt, ist: Man hat einfach nichts anderes! Dramaturgisch passiert auch in dieser Folge mal wieder weniger als im Ehebett von Alice Schwartzer. Am Anfang sind Kate, Sawyer und Jack noch Gefangene, am Ende hingegen immer noch. Die üblichen Rückblicke – diesmal zu Jack als eifersüchtigen Spinner und Papi-Verklopper – tun nur so, als hätten wir es mit tiefgründigen Geschichten zwischen Fischgründen zu tun.

In Wirklichkeit ist jede Figur nur so lange durchdacht und nachvollziehbar, wie die Autoren Zeit benötigen, um mit schockierenden Enthüllungen den Lebenslauf abermals über den Haufen zu werfen. Wenigstens ist Sawyer noch immer der zynische Fettsträhnenträger, obwohl sein unsoziales Verhalten inzwischen aufgesetzter wirkt als verkrampfte Höflichkeit.

Trotzdem werde ich auch die 3. Staffel wieder schauen. Man will ja wissen, wie es weitergeht. Oder besser gesagt: Welche Vorwände man denn diesmal findet, damit es NICHT weiter geht! – Sicherlich wird mir der eine oder andere nun wieder erzählen, dass es in der 3. Staffel grandiose Enthüllungen geben wird. So von der Art: „Der Flugzeugabsturz an sich ist nun 100%ig aufgeklärt worden! Da ist ein mysteriöser Sendemast in einem seltsamen Schokoladensee, der von einem unsichtbaren sprechenden Nashorn bewacht wird.“ – Aber ich werde Euch nicht glauben.

In dieser Hinsicht vertraue ich lieber Sparkiller, der mir vor einigen Wochen erzählte, dass man außer der letzte Folge die 3. Staffel komplett verpassen könne. Und das sei kein blöder Witz von ihm. Wie denn auch?

Alle blöden Witze sind ja von J.J.Abrams bis 2009 vorreserviert…

Wertung:

Noch nicht bewertbar, da vermutlich erster Teil eines Sechzigteilers


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Artikel

von Klapowski am 16.10.07 in TV-Review

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Kommentare (13)

  1. DerGraf sagt:

    Ich hab lost in der zweiten staffel aufgegeben. Das is doch nu wirklich nicht mehr normal. Schon in der ersten Staffel hatte man das Monster vergessen, die geheimen Nintendo-Entwicklungslabore entedckt wo Harvest Moon programmiert wurde (Mach einfach alle paar Stunden das selbe. Wer Erfolg säht…)
    Und das beste: Die Zahlen. Ich kenn sogar wen, der hat die auswendig gelernt…
    Also ich bitte euch. Das wäre als ob man wüsste das die kennummer der enterprise 1071 und der Maschienenraum der Voyager auf deck 11 wäre…
    Eigentlich wollte ich sie ja auch mal ausprobieren. Leider wird das Lotto-Totto Kiosk erst in der nächsten Staffel reingeschrieben…

  2. Raketenwurm sagt:

    Kein Spoiler, aber eine Intergrundinfo: Das lief ja letztes Jahr bei der amerikanischen Erstausstrahlung so ab, daß man, um nicht zwischen allen Folgen immer eine Pause von 1-3 Wochen zu haben, die Staffel geteilt hat. Folge 1-6, dann 3 Monate Pause, dann der Rest. Das hat die Autoren aber aus unerfindlichen Gründen überfordert, sodaß die ersten 6 Folgen – meiner Meinung nach eigentlich nur die ersten 4, recht mies geworden sind. Unnütze Szenen, alles viel zu lange gezogen, Story kommt nicht voran, und irgendwie ist der Zuschauer immer genau da, wo nichts Spannendes passiert. Da müssen die Erstausstrahlungsgucker nun erstmal durch, aber ab dann wird die Serie wieder spitze. Oberspitze sogar.

    Um nun um auf die Kritikpunkte im Text einzugehen:
    1. Flashbacks helfen nicht bei der Gesamtlösung weiter
    Es ist natürlich richtig, daß die Hauptfunktion dieser Flashbacks eher darin liegt, die Serie interessanter zu gestalten, weil 45 Minuten Insel-Setting könnte einige Zuschauer auf Dauer anöden.
    Aber was die ganzen Verbindungen der Charaktere zueinander angeht, kann man durchaus in die Richtung überlegen, daß hier vielleicht das Schicksal seine Finger im Spiel hatte und für seine Selbstkorrektur (auf Grund der Änderung der Valenzetti-Gleichung) diese ganzen Menschen in das Flugzeug gesteuert hat, damit die auf die Insel gelangen, um dort dann das zu tun, was sie jetzt tun.
    Außerdem gibt es durchaus auch konkrete Ansatzpunkte zum Rätsellösen. Sayid bekommt z.B. in einer der nächsten Folgen in einem Flashback eine Katzengeschichte erzählt, die eindeutig eine Analogie auf die Anderen darstellt.
    2. Wo ist das Monster hin ?
    Hintergrundinformation: Wie die Macher auf der letzten ComicCon verrieten, hat der Zeichner der Blastdoor-Karte mit Cerberus tatsächlich das Monster gemeint. Und auf der Karte ist auch die Rede von CVs, was die Abkürzung für "Cerberus Vent" ist. Damit könnte eines dieser Löcher gemeint sein, in das Locke vom Monster mal fast hineingezogen wurde. Dort wird es vermutlich leben – in einem unterirdischen Tunnelsystem mit Ausgängen. Bevor das Monster erscheint, klingt es ja auch manchmal so, als würde eine Schleuse aufgehen.
    3. Reihenhaussiedlung ?!
    Wieso die dort ist und warum die keiner sonst bis jetzt gesehen hat, wird noch verraten. Sogar noch vor dem Staffelfinale.
    4. Henry Gale (Ben) am Meer ?
    Ein bißchen komisch, das Argument mit der Reihenhaussiedlung, weil als wir ihn das letzte Mal in Staffel 2 sahen, war er ja gerade am Meer und hat Michael verabschiedet. Aber egal, auch hierzu gibt es bald noch erklärende Informationen.
    5.Warum stellt niemand Fragen ?
    Da stimme ich zu. Dieses Desinteresse ist vollkommen unrealistisch und erreicht in den nächsten Folgen einen Höhepunkt nach dem Anderen. Hätte man lieber wie bei Babylon 5 lösen sollen. Da ging der Captain zum Vorlonen, stellte eine kluge Frage, bekam eine nichtssagende Antwort, und dann war Kosh auch schon wieder verschwunden. Sheridan war dann zwar so schlau wie vorher, aber immerhin hat er es ja versucht.

  3. Gast sagt:

    Henry Gale (Ben) am Meer ?

    Gute Frage, leichte Antwort… die ich nicht verraten möchte!

    Aber soviel will ich mal sagen: Die ersten 4-6 Folgen .. ich würd sogar bis fast zur Hälfte gehen… sind echt nicht so prickelnd… danach gehts wieder gewaltig aufwärts!

    Und die Fragen die Klapi hier aufwirft… keine Angst, das Monster ist nicht vergessen… du wirst es schneller sehen als du es dir wünscht! ;-)

    Und das ding des du suchst, nennt sich: Warentrenner .. jedenfalls laut Wikipedia! ;-)

  4. Gast sagt:

    Ich fand, dass die 3. Staffel die Story wieder nur sehr wenig vorrangebracht hat. Einzig die letzte Folge suggeriert, dass sich in den folgenden Staffeln etwas ändert. Aber das war ja bisher bei jeder Staffel so und hat sich dann in den folgenden Staffeln eher nicht bemerkbar gemacht. Die Rückblicke sind wie immer zum größten Teil bedeutungslos oder zeigen nochmals Sachen, die man eh schon wußte. Mein Highlight war die Folge, in der man sieht, wie Jack sein Tattoo bekam. Sogar für einen Jack-Rückblick erstaunlich öde. Auch schön war die VW-Bus-Folge. Dumm wie nasses Brot. Aber man erfährt mal wieder nichts über den Fetten Typ. Ich hoffe, dass er in der völlig überraschenden ersten Folge der 4. Staffel von den anderen Inselbewohnern gegessen wird.
    Wie schon in der 2. Staffel sterben Leute, die zuvor langwierig eingeführt wurden, ohne dass ihre Geschichte zu Ende erzählt wird. Außer die Person, die stirbt, weil sie zu dumm ist, um eine Tür herum zu gehen, bevor sie sie zumacht. Ihre Geschichte wird bis zm erbrechen auserzählt, damit ihr Tod auch richtig tragisch wird.
    Was auch echt nervt, ist dass manche Leute auch komplett aus der Rolle fallen dürfen, wenn es die Geschichte erfordert. In der Folge, in der Locke Computerschach spielt, stellt sich heraus, dass er doch der größte Trottel auf der Insel ist.
    Und natürlich werden auch in der 3. Staffel wieder viel mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet.
    Bedauerlich ist auch, dass eine der besten Folgen der Staffel nur entstand, weil zwei Figuren bei den amerikanischen Zuschauern unbeliebt waren.
    Man wird außerdem noch erfahren, was hinter Henry Gales fiesem Plan steckt. Und das ist nicht viel, außer, dass er sich wie ein verdammt taubes Nüsschen benehmen musste, damit die wirre Geschichte nicht gefahr läuft, nicht bis zur 6. Staffel weiter zu gehen.
    Und das aller traurigste an der Sache ist:
    Ich werde sicher bei der vierten Staffel wieder mit dabei sein. Weil irgendwie macht es ja auch Spaß, sich von Lost nerven zu lasse.

  5. nakedtruth sagt:

    Ist es schon ein Spoiler wenn ich verrate das die Rückblenden ab der vierten Staffel (für uns Free-TVisonäre also in einem Jahr) duch Vorblenden ersetzt werden sollen?

    Im übrigen freue ich mich auf Atlantis heute abend.

    Das Ende von SG-1 war ja wohl total bescheuert.

  6. Raketenwurm sagt:

    Ja, ist sogar ein ziemlich fieser Spoiler, wie auch nicht ganz korrekt.

  7. bergh sagt:

    tach auch !

    Es wird noch viel schlimmer bevor es besser wird.
    (Gemeint ist die drite Staffel, die mich teilweise gezwungen hat wochenlang zu pausieren, weil ich sont harte Gegenstände nach dem Bildschirm geworfen hätte.)

    Mein Therapeut meint auch , ich sollte mir das mit der 4. und 5. Staffel gut überlegen.

    Wie hießen noch die Bars wo die Band hinter Gittern spielte, damit man sie mit Bierflaschen bewerfen konnte ?
    Sowas btrauche ich fürrs TV.

    Gruß BergH

  8. Gast sagt:

    Was bekomme ich, damit ich euch nicht verrate, wer in einer der kommenden Episoden und am Ende stirbt? Naaaa? *auf Ehrenusertitel schiel*

  9. bergh sagt:

    Quote Was bekomme ich ….. /Quote

    Du darfst Dein Leben behalten.
    Reicht das ?

    Gruss BergH

  10. Gast sagt:

    Behalten? Da ich Lost schaue, verbissen mitfiebere und zudem auch noch Trekkie bin, ging ich bisher eigentlich davon aus, dass ich überhaupt gar kein Leben HABE. Von daher: Nö, reicht nicht.

  11. Donald D. sagt:

    Zitat Klapo: "LOST bietet erneut viele abstruse Kleinigkeiten, vergisst darüber aber nie das große und ganze Bescheuerte!"
    NEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIN! Was für ein genialer Satz, der die Serie wirklich treffend beschreibt.
    Klapo, ich sage es immer wieder gern: Du bist der Gott der Satire!!!!

    Und noch was: meines Wissens waren die US-Quoten z.T unter aller Sau. Was wäre, wenn Disney/ABC plötzlich die Notbremse ziehen und die Serie absetzen würden? Ich glaube die Klapsmühlen könnten sich vor Überfüllung nicht mehr retten.

  12. DJ Doena sagt:

    Keine Ahnung ob ich das in den STuS-Gefilden schon mal geschrieben habe, aber nach begutachtung der immerhin dritten von 6 Staffeln (Staffel 4-6 haben nur noch 16 Folgen/Staffel, sind also quasi 2 Staffeln auf 3 Jahre verteilt) hab ich nicht das Gefühl, dass mit dieser Insel noch was sinnvolles anzufangen ist.

    Für mich ist die Serie eher eine Charakterstudie und das find ich hinreichend genug, um sie weiterzugucken. Sind ja nur noch 16 Folgen pro Jahr.

  13. Enter 77 sagt:

    Keine Panik !!!
    Lost wird sich total veräadern, jedenfalls nach den ersten recht schlappen 3 Folgen.
    Doch im anschluss is es einfach nur noch geil !!!
    Mehr Monster, mehr Action, mehr Dramatik, mehr Antworten und vor allem mehr BEN !!!
    Michael Emerson ist einfach ein grandioser Schauspieler und wen sich der Charakter BEN erst einmal richtig entwickelt hat ……… ihr werdet es sehen.
    NUR BLEIBT LOST TREU !!!!!

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