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„In der Zukunft von Treknews existiert kein Geld.“

So könnte man es in Anlehnung an Picards Rede in ST8 formulieren, wenn man die Zukunft der Fanseite Treknews.de schon jetzt düster sehen würde. Denn 58.000 Euro Schadensersatz sind viel Holz. Vor allem für eine gestohlene Tüte Luft in Vakuumverpackung. WENN es denn wirklich so sein sollte, wie Daniel Räbiger den folgenden Rechtsstreit in eigener Sache beschreibt. Nachzulesen hier. Denn unsere Partnerseite (es handelt sich dabei allerdings um eine inoffizielle Partnerschaft, wirklich! Wir haben kein Geld! Nur nötig.) wird beschuldigt, geschütztes Filmmaterial der FedCon16 verbreitet zu haben. Und zwar welches, das Räbiger selbst gedreht haben will.

„Eingeschränkt wurde die Möglichkeit zur Berichterstattung in Bewegtbild mit Ton durch den Veranstalter lediglich in Form eines Verkaufsverbots an Privatpersonen.“

So behauptet es Daniel Räbiger auf seiner Webseite. Und wenn’s stimmt, wäre die Lage eindeutig. Nun müsste nur noch herauskommen, dass D.R. doch nicht des nachts mit der Taschenlampe auf dem Server der FedCon herumgestolpert ist, und schon könnten wir hier wie immer weitermachen und Spaß haben…

TNG – Haha!

Babylon 5 – Hoho!

Üble Nachrede von selbsternannten Satireseiten – Hihi-hihi… hihi… Hi?

Daher muss ich natürlich vorschicken: Es liegt uns völlig fern, in einem ungeklärten Rechtsstreit Partei ergreifen zu wollen, oder die FedCon GmbH gar der Lüge zu bezichtigen. Dafür ist die FedCon GmbH einfach zu knorke, von ihren hervorragenden Anwälten ganz zu schweigen. Dennoch hätte ich da ein paar bloße FRAGEN, da ich den Sachverhalt nicht ganz verstanden habe:

1.) Wie kann es sein, dass eine von Räbiger (& Friends) moderierte Sendung von dem Server eines Dokumentarfilmers geklaut worden sein soll?

ICH zumindest traue mir inzwischen jedenfalls zu, Daniel Räbiger von einem als Daniel Räbiger verkleideten Raubkopierer unterscheiden zu können. Und wie funktioniert so ein Server-Klau eigentlich? Nachts auf den Gabelstapler oder doch eher die subtile Variante? Wie lange hackt man an so etwas und wenn ja, in wessen Kopf? Hier müsste man meiner Meinung nach noch mal nachhack… nachhaken.

So KÖNNTE es auch gewesen sein: Daniel Räbiger (links im Bild) schleicht sich mit Star-Trek-typischer Stirnerweiterung in die Hallen der Fedcon und baut den Film aus der Kamera. Dies hätte leise geschehen müssen, da selbst das Lachen der Realität diesen Vorgang nur wenig hätte übertönen können.

Oder wurden nur TEILE des Originalfilmes von Treknews ent- und verwendet, dort, wo Räbiger und seine Moderatorenkollegen eben NICHT zu sehen waren? Was ja noch irgendwie Sinn machen würde? – Ein Klingone auf dem Klo hier, eine Pappnase mit Beleuchtungsanekdoten vom Star-Trek-Filmset dort? – So was wächst sich ja wirklich schnell in Wertregionen aus, die mit Geld nicht mehr zu beziffern sind. So wurde z.B. kürzlich mein Privatvideo namens „Klapo mit Papierhut auf Einrad“ direkt von Youtube gestohlen. Nun sieht man den Film im Hintergrund des voraussichtlich 2009 fertiggestellten Actionfilmes „Zwei Cops und ein Donat“ (mit Rüdiger Hoffmann). Ich persönlich sehe daher derzeit einem eingehenden Schadensersatzsumme von 1,111 Millionen Euro entgegen. Der Streifen wird nämlich genau 200 Millionen einspielen, von deren 90 Minuten ich 30 Sekunden lang (auf 10×15 Pixeln) zu sehen sein werde. Eine leichte Rechenaufgabe, wie ich finde…

Apropos Schaden:

2.) Sind 58.000 Euro nicht etwas viel Schadensersatz? Ich lasse mich da ja gerne korrigieren… Die Berechnung erfolgte ja anhand des geschätzten Streitwertes der DVD (29 Öcken) und der vom Kläger über den Daumen geschätzten Anzahl der Downloads (= 2.000)…

Leider konnte ich den angekündigten Film „Fedcon16“ vom „Dokumentarfilmer“ René von Bodisco bisher nirgendwo finden. Gerne hätte ich mir diesen ja bei z.B. Amazon gekauft, da ich 29 Euro auf dem DVD-Markt für einen überaus günstigen und massenmarktkompatiblen Preis halte (in manchen Villengegenden von Luxemburg). Zumindest, wenn man bedenkt, dass die meisten Billig-DVD-Player erst ab 39 Euro zu haben sind.

An dieser Stelle möchte ich daher unbeschränkt zum Kauf des Dokumentarfilmes aufrufen, der „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore vermutlich weit hinter sich lassen wird. Und diese unsere Kaufempfehlung gilt vorsichtshalber bis zum März 2019, um den offiziellen Verkaufsstart nicht doch noch knapp zu verfehlen. Okay: Natürlich ist es rechtlich erst mal nicht sooo wichtig, wann der Film – der geklaute – denn in die Läden kommen wird. Ein Schaden entsteht durch illegale Verbreitung natürlich immer. Ansonsten hätte man den Simpsons-Film ja auch ein halbes Jahr früher illegal aus den Studios tragen können, um etwaige Schadensersatzforderungen durch die zeitliche Entfernung langsam auf Null runterzudampfen.

Trotzdem müsste mir noch jemand die Details erklären, da ich natürlich nicht uninformiert Partei für eine Seite ergreifen will. Und informiert erst recht nicht. Ich und meine Portokasse für Rechtsfragen sind ja nicht lebensmüde!

Wahrscheinlichere Variante: Daniel Räbiger klaut den Film direkt aus den Intranet der Macher. Es KÖNNTE so gewesen sein, es sei denn, der Praktikant der Firma hat den 2-GB-Streifen versehentlich auf eine normale Internetseite gestellt. Eventuell aufgrund einer Verwechslung mit einem lustigen 2-MB-Streifen über Klingonische Katzenhalter…

3.) Nun eine etwas knifflige Frage, die ich extrem exakt stellen möchte… nach mehreren Yogaübungen und Mentalverknotungen traue ich sie mir zu. – Achtung: Wie möchte die FedCon GmbH verhindern, dass sie selbst im Falle der Richtigkeit all ihrer Aussagen (die ich natürlich tendenziell unterstelle) nicht bei den Fans VERSEHENTLICH als geldgeiler Haufen aufgefasst wird? Manche Fans sind nämlich etwas beschränkt in ihrer Auffassungsgabe und können den krimireifen Schnipsel-Klau von Seiten Daniel Räbigers möglicherweise trotz erdrückender Beweislast gegen den Treknews-Betreiber nicht glauben.

Man stelle sich nur vor, jemand Verwirrtes würde im Internet eine Initiative gegen die FedCon GmbH starten. Blogs, Youtube, Fanforen, der ganze Rummel halt. Zwar insgesamt Sehr begrenzt, aber voll ins Epizentrum der Zielgruppe einschlagend. So etwas soll es ja nicht selten gegeben haben. Soll auch geschäftsschädigend sein, habe ich mir sagen lassen. Man denke nur an den Rummel um die abgesagte Galileo 7, der im Internet stattfand. Mit diesem Namen kann man sich heute wohl nur noch um den Namen einer Altentagesstätte bemühen; im SF-Genre könnte man sich wohl inzwischen tatsächlich besser mit kreativen Namen für Fäkalien bewerben.

Man könnte ja, unabhängig von eventuell anstehenden Gerichtsurteilen, als Endverbraucher auf den abwegigen Gedanken kommen, dass das Filmmaterial von Treknews so toll, so knorke und so kostenlos ist, dass man Angst um seine 29 Euro für den offiziellen Dokumentarfilm bekam und einfach die Konkurrenz ausschalten wollte. Sollte dieser Eindruck unglücklicherweise entstehen, wäre das sehr unschön für das Ansehen von… irgendeinem.


SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Ferengi? Auf der Erde?
Ganz klar, solch ein Schreiben, wie es die Jungs von TrekNews.de nun erhalten haben, gehört zum Schlimmsten und Nervenaufreibensten was einem Webseiten-Betreiber passieren kann. Gerade dann, wenn man eigentlich nur eine Fan-Site verwaltet auf welcher die Werbebanner höchstens der Kostendeckung dienen.

Diesen Punkt scheint man, aus meiner Sicht der Dinge, bei der Verfassung des Schreibens an unsere Kollegen aber wohl irgendwie übersehen zu haben. Trübten nur kleine Eurozeichen auf den Augen die Sicht, oder vermutete man hinter dem Auftritt von TrekNews sogar ein Multi-Millionen-Unternehmen?

Doch der Fall wird ja noch bizarrer, gab es doch anscheinend sogar eine ausgehandelte Zusammenarbeit, welche das Filmen gestatte UND sogar den Verkauf selbigen Materials an beispielsweise interessierte Fernsehsender erlaubt. Jedenfalls verstehe ich persönlich genau auf diese Weise den zitierten Absatz „…ausschließlich zur eigenen Publikation zu verwenden oder an Medien zu veräußern.“

Also frage ich mich, wie wohl auch TrekNews, wo liegt denn nun das Problem? Darf man sich das selbst gedrehte Material eigentlich nur in einem dunklen Keller unter Ausschluß der Öffentlichkeit ansehen? Hofft man durch die Klage, die nächste Con-Gage von Patrick Stewart bezahlen zu können? Oder war die von Herrn Räbiger erstellte Dokumentation VIELLEICHT sogar besser als die Offizielle?

Ich bin jedenfalls sehr daran interessiert, ob sich die Ferengi zurückziehen oder tatsächlich das Feuer eröffnen. Und hat TrekNews dann die Schilde oben? Man ist gespannt.


Wir bitten übrigens um höchst „sachliche“ Rückmeldungen im juristisch beliebten „Es wäre theoretisch möglich…-“ und „Wie kommt es…?“- und „Man fragt sich vielleicht…“-Format.

Euer Grundsatz sollte sein: Wer weniger als eine 5-stellige Taschengeldsumme von Arbeitgeber und/oder Eltern erhält, sollte sowieso mit Fragezeichen zu diesem Thema nicht geizen. Ihr versteht schon…


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Artikel

von Klapowski am 16.08.07 in All-Gemeines

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Kommentare (26)

  1. Gast sagt:

    Hallo zusammen,
    habe diese Seite erst kürzlich entdeckt und bin begeistert von den meist … (oh sorry, *den-Kopf-einzieh*) … IMMER ins Schwarze treffenden Artikeln. Ein dickes Lob an Klapowski (auch wegen zynika!) und Sparkiller!

    Jetzt zum Thema:
    Vier Argumente würden mir spontan dazu einfallen, vorausgesetzt, die Sachlage wurde korrekt geschildert und ich hab auch alles richtig geschnallt.

    1. Treknews hat das Recht, das Material zur eigenen Publikation zu verwenden. Das steht doch im Vertrag!
    Und etwas Anderes haben sie auch nicht getan, da wurde nix verkauft, sondern nur zum kostenlosen Download angeboten.

    2. 2000 Downloads? Okay … warum nicht noch 'ne Null dranhängen?! Sieht doch viel schöner aus.
    Da müssen erst mal Beweise erbracht werden.

    3. … und das ist das Entscheidende: Die FedCon-Leute waren nicht Produzenten des Materials!! Die Treknews-Crew war als vom Veranstalter UNABHÄNGIGE Presse da, sonst hätten sie ja keine Presseakkreditierung benötigt!

    Jetzt noch Eins für die andere Seite:
    4. Wenn Treknews allerdings das Original der FedCon überlassen hat und es anschließend ohne deren Zustimmung vom FedCon-Server gezogen hat, war das … ich sag's mal vorsichtig: "nicht in Ordnung".
    Allerdings wird wohl jeder halbwegs seriöse Journalist das Masterband (oder zumindest eine Kopie) für's Archiv aufbewahren, warum sollten sie es also downloaden? Gibt's für den Download überhaupt Beweise?

    Eine für alle Beteiligten angenehmere Lösung wäre gewesen:
    Treknews nimmt den Film vom Server (obwohl sie es nicht müssten!) und FedCon bietet ihn 10 € billiger an (dann würden ihn auch mehr Leute kaufen und FedCon mehr verdienen!).
    Treknews verpflichtet sich, dafür riesig Werbung zu machen inklusive Appell an die Downloader, dat Ding zu kaufen.

    Diese Meinung ist aber (wie es Seine Klap-heit auch vorgesehen hat) nur gültig, wenn die Sachlage richtig geschildert wurde und selbst dann noch mit vielen Fragezeichen zu versehen.
    In diesem Sinne:
    ????????????????????????????????????????? ….

  2. Gast sagt:

    Vermutlich der Versuch, verlorenes Geld durch eigene dubiose Methoden wettzumachen, und gleichzeitig eine Konkurrenz für die eigene DVD (29 Euro, sowas!) auszuschalten. Wozu sollte ich so viel Geld für ne DVD ausgeben, wenn ich den Erinnerungswert auch durch kostenlose Videos von TrekNews haben kann? Und hier setzt wahrscheinlich die Argumentation der FedCon-Betreiber an, die unter der "eigenen Publikation" vermutlich Veröffentlichung gegen Bezahlung verstehen. Was nämlich bedeutet würde, dass mehr Leute den Kauf der DVD erwägen.
    Und da es die Videos kostenlos gibt, besteht wahrscheinlich die Angst, dass gerade das zu Umsatzverlusten führt.

    Ergebnis: Der Grund für Klapos Artikel. Was nicht schlecht ist. Wir freuen uns über jeden Artikel. Aber so war das bestimmt ein PR-technischer Knieschuss. Außer, die Verwantwortlichen bei FedCon haben sowieso vor, keine weitere zu veranstalten.

    sowas.

    was uns alles passieren kann.
    Gruß Lesmurf

  3. Gast sagt:

    Ich nochmal (der erste Kommentar).

    Das kommt davon, wenn man nicht genau liest. Kurze Korrektur meiner Aussage:

    Da Treknews die Beiträge ALS TEIL EINES DOKUFILMS VON FEDCON produziert hat, könnte FedCon natürlich DOCH die Rechte besitzen … wenn das vorher festgelegt war! Ansonsten ist es meiner Ansicht nach geistiges Eigentum von Treknews.

    Wie auch immer: es gilt weiterhin
    ?????????????????????????????????????? ……..

  4. Gast sagt:

    Und ich nochmal (der zweite Kommentar).

    Als erster Kommentar zum dritten Kommentar ;-) Im Endeffekt läuft es wohl doch wieder darauf hinaus, dass der aufgesetzte Vertrag nicht detailiert genug war, und das sowieso überfüllte deutsche Rechtssystem sich mit Dilettanten, Neidern und Lappalien rumschlagen muss. Ok, angesichts des Streitwertes keine Lappalie, aber der Anlass, der Anlass!

    hach ja
    Lesmurf

  5. Gast sagt:

    Schon wieder der Andere ,

    Da hast Du vollkommen Recht!
    Dazu sage ich ausnahmsweise mal:
    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ….

    Leider hab ich weder politischen Einfluss noch Ahnung von Jura, sonst würd ich da auf der Stelle was ändern.

  6. bergh sagt:

    tach auch !

    ich verstehe nur ???????

    Man darf gespannt sein, wie das ausgeht.

    Gruss BergH

  7. Indigo sagt:

    Hallo Leute

    Ähm – liebe Gäste – gebt euch doch einen Namen. Dann ist dem Zwiegespräch echt leichter zu folgen:-)

    Zum Thema: Ich bin in juristischen Fragen nicht sonderlich bewandert, aber ich versuche mal kurz zusammen zu fassen. Ein Mensch, nennen wir ihn kurz RvB, dreht eine Dokumentation. Er möchte diese als DVD auf den freien Markt bringen, die dann für 29,-€ (stellt euch an dieser Stelle ein hohles Kichern vor) verkauft werden soll. Mit der Absicht also, viel Geld zu verdienen, tut dieser Mensch etwas, das so logisch ist, dass selbst Spock gelb vor Neid würde: Er positioniert das Material auf einem Server (!) von dem es ein Mitarbeiter von Treknews.de herunterladen kann. Wow!

    Gehen wir einfach mal davon aus, dass das alles so stimmt. Selbst wenn es so passiert ist, dass der genannte Mitarbeiter sein Material also nicht selbst gedreht hat – wisst ihr, was ich tun würde, wenn ich der verhandelnde Richter wäre? Richtig – ich würde lachen. Ich würde sosehr lachen, dass mir die Robe platzen würde. Es gab da doch mal diese Serie – Die dümmsten Verbrecher Deutschlands – oder so ähnlich. Hier wird es glaube ich langsam Zeit für einen SpinOff: Die blödesten Opfer Deutschlands.

    Wahrscheinlicher ist natürlich die Variante, dass RvB und FedCon sich einfach nur auf ihre sehr viel besser bezahlten Anwälte verlassen, weil sie nicht wollen, dass ihnen ihre Fälle davonschwimmen. Aber glauben diese Milchmädchenrechner denn wirklich, dass jeder der 2000 Downloader begeistert in den nächsten Laden gerannt wären, um ihnen 29,-€ in den Rachen zu werfen?

    Ich persönlich halte mich für einen sehr großen Trekki (und ich sage das, ohne dabei rot zu werden). Aber würde ich wirklich Geld ausgeben für einen dusseligen FedCon-Mitschnitt? Eher würde ich mich dazu verurteilen lassen, 24 Stunden nonstop an einen Stuhl gefesselt Dr Quinn – Ärztin aus Leidenschaft ansehen zu müssen (mein Dank geht an Familie Bundy für die Inspiration dieser Strafe).

    Allein für den Versuch, einen Schadensersatz zu erklagen wünsche ich Daniel Räbiger alles Gute und RvB und der FedCon, dass sie auf zehntausenden produzierten DVDs sitzenbleiben!

    In diesem Sinne verbleibe ich freundlichst – Indigo

    ps: Jetzt mache ich mich mal auf die Suche, nach diesem Download – der muss ja irgendwo noch aufzutreiben sein :-)

  8. Gast sagt:

    „In der Zukunft von Treknews existiert kein Geld.”

    und warum fordert dann gerade Treknews sofort Geld von jemand, der Fotos von seiner Webseite veröffentlicht hat? Hätte da nicht auch eine einfache Bitte erstmal genügt, die Bilder offline zu nehmen? Nein, da hatte der Räbiger sofort Dollarzeichen in den Augen. Und glaubt mir, das war kein Einzelfall.

    Ein Tip: Fordert mal von Treknews die Werbepreisliste an und dann erzählt mir noch, das wäre eine Fanseite. Nein, der macht richtig fette Kohle mit seiner Seite.

  9. GG-Hoffmann sagt:

    Also wenn ich möglicherweise Rechtsanwalt wäre, könnte ich mich vielleicht durchaus veranlaßt sehen, meinen Mandanten nicht ausreden zu wollen, die Zahl der mutmaßlichen Downloads und den gewünschten Verkaufspreis der DVD möglichst hoch anzusetzen, erhält doch der Anwalt bei einem Streitwert von 58.000,- Euro gemäß VV 2300 RVG eine 1,3 Gebühr in Höhe von 1.459,90 Euro zzgl. Auslagen und MwSt.

    Und dabei kann es dem Anwalt ziemlich egal sein, ob er das Geld von seinem Mandanten oder dessen Gegner erhält. Möglicherweise hätte ich jedoch, wäre ich Anwalt, meinem Mandanten zum Zwecke der Vermeidung unnötiger Kosten darauf hingewiesen, daß als Schadensersatz unter Umständen nicht der Bruttoverkaufspreis der DVD (inkl. Produktionskosten und Mehrwertsteuer), sondern vielleicht nur der entgangene Gewinn (ca. 30 Cent je DVD, § 97 Abs. 1 Satz 2 UrhG) oder gemäß den Grundsätzen der Lizenzanalogie nur dasjenige verlangt werden könnte, was vernünftige Parteien bei Abschluß eines fiktiven Lizenzvertrages in Kenntnis der wahren Rechtslage und der Umstände des konkreten Einzelfalles als angemessene Lizenzgebühr vereinbart hätten (also bei einem Star-Trek-Convention-Film: zwei Smarties je DVD).

    Zumal Gerichte in urheberrechtlichen Streitigkeiten gerne unverhofft 250.000,- Euro Streitwert festsetzen, was zu Prozeßkosten in Höhe von mehr als 10.000,- Euro führen könnte, auf denen man als Kläger, so die Klage "überraschend" ganz oder überwiegend abgewiesen werden sollte, ungern sitzen bliebe – theoretisch gesprochen ("Wenn ich ein Mensch wäre…").

  10. Klapowski sagt:

    Richtig, das hatte mich auch irritiert. Um es mal in verständlichem Deutsch zu sagen:

    Wenn die DVDs noch gar nicht hergestellt sind (wonach es aussieht), wäre es theoretisch schon ungerecht(fertigt), wenn der Kläger einfach 29 Euro x 2.000 Downloads erhalten würde.

    Ich rechne ja mit einem Gewinn von MAXIMAL 5 – 10 Euro je DVD, wenn diese verkauft worden wäre/ oder noch wird. Sagen wir 7,50 Euro.

    Und das wäre multipliziert mit 2.000 Verkäufen (was ich INSGESAMT für realistisch halte) gerade mal 15.000 Euro. Bei 1.500 Verkäufen mit 5 Euro Gewinn sogar nur noch 7.500 Euro. – Sollte also nur der vermutete Gewinn als Schadensersatzsumme angenommen werden, würde sich das schon wieder in humaneren Regionen bewegen.

  11. Gast sagt:

    also treknews macht sicherlich keinen Gewinn! Schau dir doch mal im Forum die Liste der monatlichen Kosten an. Versuch du erstmal mit einigen tausend Besuchern über 500€ im Monat durch Werbung zu verdienen.

    Informier dich erst, bevor du solche Behauptungen aufstellst, nur als kleiner Tipp.

  12. Gast sagt:

    Glaub mir Gast 20.08.07 um 18.45 Uhr, ich bin besser informiert als du.
    Außerdem sagte ich nicht, daß er eine Menge Geld mit seiner überteuerten Werbung verdient. Dazu hat er wenn nicht gerade Streit mit jemand herrscht zu wenig Besucher auf seiner Website. Die besten Zeiten sind vorbei, das muß auch ein Daniel Räbiger einsehen.
    Gerade darum hat er das ja alles publik gemacht. Er braucht Besucher. Viele Besucher,viel WErbung, viele einnahmen. Irgendwie muss er ja seinen Anwalt bezahlen. *g*

  13. Gast sagt:

    Deine Schlussfolgerungen sind ja super interessant. Aber sie zeigen auch wie wenig Ahnung du wirklich hast. Natürlich macht man alles öffentlich, um 10€ mehr zu verdienen. Du kannst mir glauben, selbst diese News ist ein Verlustgeschäft für Daniel, aber darum geht es bei einer Fanseite auch nicht. Aber die Logik ist echt 1A! Mal ne ganz blöde Frage: wenn Daniel so Geldgierig ist wie du ihn darstellst, warum hat er nicht bei der ersten roten Ziffer die Seite geschlossen? Dazu bezweifel ich, dass er jemals am Ende eines Monats im grünen Bereich war. Vlt hast du zur Abwechslung mal ein paar Fakten, statt bloßen Anschuldigungen.

    Außerdem ist es doch sehr interessant, wer auf der ein und der anderen Seite alles aus seinen Löchern hervor kommt. Sry, jetzt nix gegen dich, aber warum willst du unbedingt ein altes Thema wieder aufrollen, wozu es sicherlich auch schon diverse Gespräche gab? Klingt für mich so, als wärst du ein sehr schlechter verlierer.

    Jetzt fehlt nur noch einer, der behauptet treknews wäre für die Absetzung von Enterprise verantwortlich, lol.

  14. DJ Doena sagt:

    Wenn sie für die Absetzung verantwortlich wären, würde ich sie sofort aus purer Dankbarkeit zu meiner Startseite machen!

  15. Gast sagt:

    @ DJ Doena: Für manche ist Treknews eh der digitale Antichrist weil sie damals nicht der Aufforderung der der Genossen von der Parteiführung gefolgt sind und statt wie gefordert massig Werbung für TrekUnited zu machen lieber auf die Risiken für die Spender hinwiesen. Die böse böse TN ist also tatsächlich schuld an der Absetzung. Aber das ist ein alter Hut und für sowas gibt´s Suchfunktionen.

    Das funktioniert natürlich nur, sofern unangenehme Posts nicht wie in deisem Fall im OSTFC-Forum nach den Bitten "besorgter Forenmitglieder" vom werbeträchtigen Thread in einen eigenen verschoben wurde und dieser separate Thread für den Streit mit Treknews dann auf wundersame Weise nach ein paar Stunden verschwindet.

    Und da Zufälle und Bugs ja immer völlig ungezielt sind, besteht kein Zusammenhang damit, dass plötzlich die Accounts einiger kritischer Stimmen aus besagter Diskussion ebenfalls deaktiviert wurden.

    Fazit: Es lebe der Zufall!!!

  16. DJ Doena sagt:

    Aber ihr wollt jetzt hier nicht trekige Wäsche waschen, oder? Wenn man das so liest, könnte man glatt auf die Idee kommen, es sei eine blöde Idee, ein Trek-Forum zu betreiben.

    Fast.

  17. Gast sagt:

    Tse die FedCon.
    Diesesmal ging der Schuss ja wirklich etwas nach hinten los.
    Irgendwann ist halt mal Schluss. Ich werde euch nicht mehr besuchen. Weder auf der FedCon noch auf einer sonst von diesem Team organisierten Veranstaltung.

  18. Gast sagt:

    An der ganzen Vom-Server-geklaut-Sache ist wahrscheinlich nichts dran. Das eigentliche Problem war afaik folgendes: TrekNews hat in Bereichen gefilmt, in denen sie nicht filmen durften. Dadurch sind Aufnahmen entstanden, die den Aufnahmen der Dokumentarfilmer stark ähnelten… Allerdings muss man auch sagen, dass in den Presseunterlagen nicht darauf hingewiesen wurde, dass man in eben jenen Bereichen nicht filmen durfte.

  19. Flutschfinger sagt:

    Ich mag weder Treknews noch die FedCon. Was tun?

  20. Gast sagt:

    Lieber Flutschfinger, deine so einfach gehaltene Frage wird beim Versuch, sie zu beantworten, überraschend komplex, weswegen ich leider keine Antwort für dich habe…

    LeSmurf

  21. Gast sagt:

    @Flutschfinger: Spar' dir einfach das Geld für die FedCon und investier' lieber in 2 Paletten WLAN-Kabel.

  22. Flutschfinger sagt:

    Ich werde über die attraktive Möglichkeit zweier Paletten WLAN-Kabel ausführlich nachdenken, sobald ich in zwei Paletten Dosenbier investiert und davon reichlich gebraucht gemacht habe. So scheinen es die Anwälte hier ja auch zu handhaben…

  23. Gast sagt:

    Noch ne andere Warte:
    http://www.trekzone.de/sys/frontend/index.php?id=1676

    FedCon nimmt Stellung. Sie sind gar nicht böse. Dafür aber Treknews.de.

  24. Indigo sagt:

    Je weiter ich hier lese, um so mehr keimt in mir der Verdacht auf, dass das betreiben einen Fan-Seite tatsächlich eine ganz böse Angelegenheit ist. Vielleicht bin ich ja einfach zu naiv, aber ich hatte immer gedacht, ein Fan beschäftigt sich mit dem Objekt seiner Begierde einfach aus Spaß an der Freude. (bitte stellt euch an dieser Stelle ein resigniertes Kopfschütteln vor) Aber wie gesagt: Wahrscheinlich bin ich einfach viel zu naiv!

  25. Gast sagt:

    Fanseite? Treknews is ein lustiger, moneteneinnehmender Betrieb. ^^

  26. Maja sagt:

    Sache scheint abgeschlossen. Zitat Produzent FedCon-DVD Rene von Bodisko:

    „Fakt ist nun, dass sich später herausstellte, dass es doch keine kompletten Panels der FedCon auf TREKnews zum Runterladen gab. […] Lediglich der Einlauf der Stargäste auf die Bühne war in diesen Filmen komplett darauf. Hier wurden jedoch die mündlich mit der Pressebetreuung vereinbarten maximalen Sendezeiten überzogen […]. [Doch dies ist] keine Rechtfertigung für eine Klage […], sondern [hat nur] eine Entziehung der Presseakkreditierung für die nächste Veranstaltung der FedCon GmbH [zur Folge].

    […] Die ganze Angelegenheit wurde mittlerweile zu den Akten gelegt und es gibt keine weiteren Schritte gegen TREKnews.“

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