Das ernsthafte Medienmagazin

Star Trek TNG – Staffel 6, Teil 1: Ein Riese erwacht.

TNG, die späten Jahre… Die Legende besagt, dass diese angefüllt waren mit SF-Geschichten, die so zart schmeckten, dass ursprünglich sogar ein Zungenschnalzen als eigene Audiospur auf die DVD gebannt werden sollte. Doch gilt dies auch heute noch, 2 Jahre nach dem der große Pantomime der Star-Trek-Geschichte, ENTERPRISE, die große Bühne der kleinen Quoten verlassen hat? Ich machte den Test und lud die 6. Staffel zum Schnelltest ein und mein Worthülsengewehr nach. – Die allerersten Ergebnisse waren dabei überraschend… vorläufig.

6.01 – Gefahr aus dem 19. Jahrhundert (2)

Und schon haben wir hier eine völlig überbewertete Folge, der ich wohl selbst als rückwärtsgewandter 100-Jähriger niemals die Weihen eines trotzigen „KUUULT!“-Ausrufes zugestehen werde. Denn in der Edelriege toller TNG-Zweiteiler wirkt diese Zeitreise hin zu anspruchsloseren SF-Tagen definitiv etwas blass. Wäre nicht die zugegebenermaßen geniale Idee mit Datas Halsabdeckung, man könnte diese Story im Klischeemuseum ausstellen. Und zwar am Off-Schalter des Fernsehgerätes.

“Karl-Uwe, komm schnell! Ich hab’ da einen total komischen Fisch mit gelben Augen gefangen!“ – „Verdammter Idiot! Ich habe Dir doch gesagt, dass Dynamitfischen in der Fußgängerzone strafbar ist!“ – Kopflose Flucht: Die seltsamen Geschehnisse bei Datas Außenmission auf dem Planeten RTL-2 konnten niemals völlig aufgeklärt werden. Über die geistig minderbegabten Bewohner wurde jedoch zur Sicherheit mehrere Quarantänen und eine Ausgangssperre verhängt, welche von mehreren Dokusoaps rund um die Uhr überwacht werden…

Die Gegenspieler sind also finster-fluoreszierende Aliens, die sich als Edelleute verkleiden und den Obdachlosen des 19. Jahrhunderts die Lebensgeister aus der Schnapspulle saugen? Na, mit solch einer „Bedrohung“ könnte ich persönlich sogar so gut leben, dass nur meine biologischer Verfall dieser „Na und?“-Haltung ein Ende zu setzen vermag…

Zum Zeitreisen benutzen die nicht näher beleuchteten Gesellen übrigens eine High-Tech-Höhle der Firma „Dracula Tiefbau & Söhne“. – Der eigentliche Kampf gegen die zwei Penner-Euthanasisten gestaltet sich dann ähnlich langweilig: Die Jungs ein bisschen in der Gegend rumschubsen, der rückstandslos verpuffenden Leiche die letzte Partikeleffekt-Ölung verpassen und sich nebenbei selbst von den Bewohnern des 19. Jahrhunderts schikanieren und rumschubsen lassen.

So zum Beispiel von Mark Twain, der dem Ganzen zwar eine gewisse Humorausrichtung verpasst, mit seinem infantil-senilen Herumgeforsche und seiner Besserwisserei aber auch der Urur…urgroßvater von Wesley Crusher sein könnte. Um die wilde „Wir basteln uns einen unvergesslichen Zweiteiler“-Fertigmischung komplett zu machen, erfahren wir auch noch, dass Guinan als Besserverdienerin im 19. Jahrhundert abgehangen ist. Q alleine weiß, warum eigentlich. Ich hatte bis dahin jedenfalls immer mehr Spaß daran, mir die geheimnisvolle Fremde als ewige Reisende zwischen bizarren Welten vorzustellen. Als vorindustrielle Kaviarschälerin in San Francisco mit Feder am Hut gefällt sie mir irgendwie gar nicht, weswegen ich diese Folge auch eher als Non-Canon einordnen würde, wenn wir hier schon mal beim Aufräumen sind.

Fazit: Dies ist die Fortsetzung der müden Bemühungen, den Cliffhanger (um den herum die Folge wohl aufgebaut wurde) irgendwie mit Substanz zu unterfüttern. Ähnlich wie bei Minirock mit Stoffweste gibt es unter Zweiteilern jedoch attraktivere Kombinationen für den Publikumserfolg.


6.02 – Todesangst beim Beamen

Barcley lässt sich beamen, trifft auf im Transporterstrom verschollene Personen, überwindet seine Angst und rettet den gestrigen Tag. So weit, so gut.

Warum die entmaterialisierten Crewmitglieder jedoch ganz genau wie Menschen aussehen, die mit einer Socke auf dem Unterarm vor einer Bluescreen herumgewedeln, weiß wohl nur der himmlische Materiestrom. Obwohl: Menschenähnlichere Wesen im Transporterkartoffelpuffer hätten dem intelligenten Zuschauer natürlich sofort vermittelt, dass die verschollene Besatzung vielleicht doch nicht zu einer Tagesreise nach Bali aufgebrochen ist. Aber aufgrund der Glaubwürdigkeit will ich mal nicht meckern (und zwar wegen meiner eigenen). Es gibt wahrhaftig schlimmere Beispiele bei Star Trek, die die Grenzen der Physik derartig ungünstig festlegen, dass diese nur mit Wachtürmen und Selbstschussanlagen vor dem wütenden Mob geschützt werden können.

Und selbstverständlich kommt es fast einem Sakrileg nahe, einer kantigen K-K-Kultfigur wie Barcley eine schlechte Episodenbewertung durchzureichen. Und nicht nur deswegen, weil es ihm den ohnehin spärlichen Rest geben würde. – Schließlich ist es auch diesmal wieder niedlich, wie er sich hier ein Herz fasst und ständig an selbiges greift, um den Pumpvorgang zu überwachen. Schließlich glaubt er in dieser Episode steif, fest und ein bisschen labbrig in den Beinen, dass er am tödlichen Transportersyndrom leidet. Und um nicht zu dehydrieren, schüttet er Wasser in sich hinein wie ein Scheunendrescher in seine Regentonne. Hier liegt in meinem Review allerdings auch die schmutzige Straßentöle begraben: Es ist schier unerträglich, mit welcher Hingabe und Selbstaufopferung der eigenen Hirnmasse sich alle Crewmitglieder um die teils eingebildeten, teils realen Problemchen von Barcley kümmern.

Chiiief! Sie haben gesagt, dass das Beamen nur eine nicht materielle, rein physikalische Geschichte iiiist! Wenn diese Geschichte vielleicht doch einen überraschenden Schluss hat, würde ich ihn nun gerneeee kennen!“ – Materie(al)-Ermüdung: Greifbare Unfälle bei der Entmaterialisierung sind in den letzten Jahrzehnten selten geworden. Zu Kirks Zeiten hatte man da an dieser Stelle noch mit ganz anderen Widrigkeiten zu rechnen, z.B. mit Steinschlag, Glatteis und wilde Bären, um nur wenige zu nennen. Deshalb betraten die Helden im englischen Original diesen flirrenden Warteraum auch nur „armed“. Einen dieser vergessenen Arme sehen wir rechts.

Vertrauen gut und schön, aber dass Picard tatsächlich den gesamten Transporter auseinandernehmen lässt, weil Barcley beim Beamen seltsame Empfindungen gehabt haben soll, ist am Anfang noch nicht wirklich nachzuvollziehen. Zumindest EIN zynischer Kommentar wäre angebracht gewesen, in etwa: „Natürlich war da etwas Seltsames, Leutenant! Ihr Körper wurde in mehrere Gigaquads Daten zerteilt, ihre Atome mit Lichtgeschwindigkeit durch den luftleeren Raum transportiert und dann Stück für Stück wieder zusammengepuzzelt. Was haben sie denn auf der Transporterplattform erwartet? Einen Fahrplan der Deutschen Bahn?!“

Immerhin: Endlich erfahren wir etwas mehr über den Transporter und wie so eine Entmaterialisierung eigentlich funktioniert. Im Prinzip läuft das wohl so ab, dass man selbst nach der Entmaterialisierung für Sekunden in einer pixeligen Umgebung abhängt. Dort kann man dann Kniebeugen machen, Ein Glas Wasser trinken oder sich einfach ein bisschen mit dem Fahrrad ertüchtigen. Der pflichtschuldige Tipp von O’Brian, sich nicht zu sehr zu bewegen, ist auf der Prioritätsskala wohl ungefähr mit dem Ratschlag auf Fruchtsaftflaschen zu vergleichen, das Getränk vor dem Verzehr zu schütteln.

Die SF-Handlung der Episode ist insgesamt eher lahm und langsam steigt auch der einst geringe Technobabbleanteil von TNG in subharmonische Toleranzbereiche. Den Technikkäse des Tages gab es diesmal bei Geordie, der in einen Gascontainer schaute und dort „bioelektromagnetische Muster“ sah. Da diese sich nicht um einen einzelnen Fuß herum bildeten, fragt man sich schon, was der Unterschied zwischen normalem Magnetismus und dem in meinem Kopf ist. – Wenn mein Kopf denn eine Wolke wäre…

Fazit: Totgelacht beim Beamen? Nicht ganz, aber Nahe dran…


6.03 – Der unmoralische Friedensvermittler

Hier wird niemand ausgewiesen, nicht mal anatomisch: Bei Dr. Crusher und Troi konnte man stets sicher sein, dass sie früher oder später wieder einem schmierigen Diplomaten erlauben würden, sie feucht werden zu lassen. Ein meist Überflüssiges Vergnügen, bei dem man lieber 45 Minuten lang Wasser lassen möchte, statt seine Augen vor dem Fernseher tränen zu wissen.

Aber Troi war schon immer ein SO ideales Opfer, dass viele telepathische Aliens sie sogar gegen den eigenen Willen geistig vergewaltigten. Es genügte, wenn die Enterprise durch einen Quadranten flog, in der ein Außerirdischer gerade beim Bügeln an Sex dachte: Flugs hatte er sich ohne sein Zutun akute Troiteritis eingefangen, deren letztes Stadium sich darin äußert, dass Riker plötzlich vor der Haustür steht, einem mit der Faust die Nase plattklopft und ruft: „Lass ihren Geist frei, Du perverses Schwein!“

„Unter diesen Menschen fühle ich mich endlich mal begehrt! Sieh mal, wie erwartungsvoll sie meinen Körper betrachten!“ – „Deanna, bitte lasse die Herrschaften jetzt in Ruhe. Die Fachtagung der galaktischen Totengräbervereinigung hat nur sehr wenig Zeit.“ – Grauimport: Die alberne Postkarte mit dem Spruch „Nutze jeden Tag, als könnte er Dein letzter sein“, die ihr anlässlich ihres 1000. Suizidpatienten überreicht wurde, nahm Trois Metabolismus ein wenig zu ernst. Auch ihre sexuelle Zurückhaltung hat sich plötzlich gelegt, wie mehrere nun wohnungslose Spinnen in ihrem Quartier bezeugen können.

In dieser Folge kommt nun also ein schmalziger Unterhändler an Bord, der zuvor als Haarefärber im Fachbereich „Silber“ gearbeitet hat. Er baut heimlich eine telepathische Verbindung zu Troi auf, die danach mit seinen negativen Emotionen abgefüllt wird. Wann immer er also in einer diplomatischen Verhandlung sitzt, bleibt der Mann total „überraschend“ cool (zumindest für eine Selbsthilfegruppe von chronisch Tobsüchtigen), während Troi sich stellvertretend über schlechtes Mineralwasser, miese Herrenklos und wackelnde Stühle ärgert. Jedenfalls war das hier der grundsätzlich interessante Gedanke, der zuvor jedoch schon mit Sarek und Picard mit einer weitaus edleren Hirnschmelze ausgereizt wurde.

In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass Troi einfach nur graue Haare bekommt, Männer anmacht (vielleicht war der Diplomat ja doch homosexuell?) und sich selber vor irgendwelchen Spiegeln dummdreist übers Dekolletè streichelt. Der Gipfel des Unterirdischen: Der Alterungsprozess springt gegen Ende wieder auf den Mentalglobalisierer zurück. Wie so oft bei Star Trek wird Telepathie hier abermals als Freibrief angesehen, die unwahrscheinlichsten Dinge zu erklären. In solchen Fällen gilt dann halt Witchcraft statt Phaserwush. Spontanalterung (vorwärts, rückwärts und im Kreis) ist dann ebenso möglich wie eine schnelle Augenkolorierung in allen drei Ampelfarben oder temporärer Stimmbandkrebs mit rekordverdächtigen Basstiefstwerten. – Da hat mir der Umgang von Babylon 5 mit diesem esoterischen Phänomen durchaus besser gefallen…

Fazit: Vielleicht zur Telepathie-Abwehr doch endlich mal Alufolie um den Schädel wickeln? – Eine typische Troi-Folge in allerbester Mies-Tradition.


6.04 – Besuch von der alten Enterprise

Nein, es ist nicht der Retrofaktor, der hier die Höchstwertung hervorkitzelt. Solche Tricks ziehen nicht bei jemanden, der findet, dass William Shatner in Star Trek 11 ungefähr so viel zu suchen hätte wie ein aldorianisches Faultier. Nein, hier sind es vielmehr die brillanten Dialoge, die wie ein Maschinengewehrfeuer durch jede Ablehnungshaltung dringen wie eine Feuersalve einst im 2. Weltkrieg durch James Dohans Mittelfinger. Möglicherweise hätte die Folge sogar toll funktioniert, wenn es TOS nie gegeben hätte und Scotty nur ein weiterer Gastdarsteller mit Seelen-Aua gewesen wäre. Aber in diesem Falle hätte man wohl eine dieser Weichspül-Fressen gecastet und keinen charismatischen Schnurbart mit chronischem Aufschwemmungsleiden und appen Fingern auf das Holodeck gestellt.

Nicht nur, dass Scotty sympathisch und authentisch wirkt, er verstreut auch Insidergags und Überraschungen am laufenden Band. Köstlich, wie er nutzlos auf dem Maschinendeck nach Arbeit herumstochert! Wer schon jemals einen Buchhalter gesehen hat, der auch mit 71 noch regelmäßig in seiner alten Firma vorbeischaut, weil er gerade zu 4. Mal in der Woche „zufällig in der Gegend“ ist, weiß, wie realistisch die Story ist. Besonders sympathisch – da in der Serie selten – ist selbstverständlich der Moment, in dem der dicke Wanderprediger betrunken ins Holodeck schwankt. Picard lässt dann ebenfalls von einem Rachenputzer das Zäpfchen durchspülen, während im Hintergrund eine originalgetreue TOS-Brücke fiepend und erfolgreich um des Zuschauers Streicheleinheiten wirbt.

“Schü-Schütt mir noch einen rrrein, Schotti! Auffff einem Bein k-kann man ja nich’ stehn!“ – „Heutzutage vielleicht nicht mehr, ihr haarlosen Weicheier! Aber zu meiner Zeit, da war man froh, wenn man überhaupt Beine HATTE!“ – So ein alter Becherwisser: Scotty zeigt Picard die Freuden des letzten Jahrhunderts und fantasiert bei der Gelegenheit noch ein paar dazu. Jahrhunderte, nicht Freuden…. Auf Jean-Lucs persönlicher *Hick*-Liste ganz weit oben: Flaschen mit versteckter Replikator-Einheit drinnen.

Die SF-Handlung ist von den SFX her weit über dem damals üblichen Niveau und die gigantische Dysonssphäre kullertechnisch auch ganz im visuellen Einklang mit dem geschätzten Gaststar. Sogar das Technobabble wirkt diesmal erstaunlich glaubwürdig und besinnt sich auf einfache Techniken, die sich bereits in meiner Karriere als telefonvertragsverkaufenden Zeugen Jehova bewährt haben: Soll eine Tür nicht zugehen, stellt man sich einfach rein. Da braucht man nicht mal einen Strahlemann oder gar Partikel, die stolz ein Sub- oder Anti- im Vornamen tragen.

Fazit: „Es ist grün.“ – In der Tat, liebe Freunde: Grüner wird’s nicht! Kultfolge!


6.05 – In den Subraum entführt (beknackter deutscher Titel, verrät glatt die Pointe!)

Schöne Idee, das! Diese Episode greift mal eben gerade alle Mysterien um UFO-Entführungsfälle auf und bearbeitet sie in einer Form weiter, die mit der Serie vereinbar sind. Dies ist nicht selbstverständlich, waren doch andere Genreübertragungen oftmals zum Scheitern verurteilt. So z.B. der Versuch, Raumschiff Voyager in eine Kochsendung umzuwandeln oder die DS9-Kämpfe ebenso zweidimensional wie bei „Die Brücke am Quai“ zu gestalten.

Am heimeligsten fühlt man sich hier natürlich im Unheimlichen. Wenn Rikers Augenringe im eigenen Bart hängen bleiben, da er einfach keinen Schlaf findet oder Worf plötzlich Angst vor Stichwerkzeugen hat (bei Klingonen ungefähr gleichzusetzen mit einer Nahrungsmittelallergie), fragt man sich schon, was denn da eigentlich los ist. Wenig später erfahren wir: Der Subraum ist los! Mal wieder. Zum x-ten Male empfiehlt sich das koboldhafte Stiefkind des Universums mal wieder für eine sofortige Heimunterbringung. Diesmal sorgt die Entdeckung jedoch für einiges Aufsehen, denn dass der Subraum nicht nur von Formeln und Gleichungen bewohnt wird, ist eine interessante Idee, die leider nie wieder aufgegriffen wurde.

„Wenn ich so tue, als würde ich schlafen, gibt’s vielleicht doch noch ein Genitalexperiment?“ – Wer schläft, lässt sündigen: Riker lässt sich jede Nacht 8 Stunden lang von Aliens entführen. Nichts ungewöhnliches, denn bei Captain Archer gab es dafür sogar schon in der 2. Staffel von ENTERPRISE einen eigenen Fachbegriff. Er nannte sich „Geregelte Arbeitszeit“… – Was William auf diesem Bild nicht ahnt: Auch der Darmsondenleger ist hinter seiner Alienmaske bereits weggeknackt.

Ob man auf diese Folge damals nun unbedingt gewartet hat, kann ich heute nur noch schwerlich beantworten. Mein altes Tagebuch aus den 90ern präsentiert zwar ein glücklich lächelndes Strichmännchen mit einem glücklich aussehenden, wenn auch recht windschiefen Haus, jedoch… fehlt aus heutiger Sicht ein wenig der produktionstechnische Kick. – In the ass. Die Masken der Sub-Viecher sehen aus wie afrikanische Holzschnitzarbeiten für einen Kindergeburtstag und deren Labor ein wenig zu schmucklos. Okay, die Entführer haben ja nur eine temporäre „Blase“ unseres Universum geschaffen, aber an solchen konnte ich noch nie vorbeigehen, ohne sie mit einer beiläufigen Bewegung zerplatzen zu lassen…

Die Geschichte ist ausreichend unterhaltsam, wenn sie einige Logikdetails auch aus einem eher minderwertigen Universum mitgebracht zu haben scheint. So hat Riker pures Glück, dass seine Entführer zu doof sind, seinen Schlaf- von seinem Wachzustand zu unterscheiden. Gut, dass sie wenigstens seinen Arm wieder dran gebaut haben, damit sich der Commander nach seiner Flucht ausreichend vor die Stirn klopfen kann. Diese wird sich – aufgrund der späten Erkenntnis der eigenen Doofheit – vielleicht ein wenig schweißig anfühlen, denn Riker kam nur in sein Universum zurück, weil die Aliens in der Zimmerecke zufällig einen Raumriss rumstehen hatten. Auf der Enterprise gibt es für so was ja Putzfrauen…

Fazit: Nette Gaga-Folge, die bei Voyager vermutlich mit Chakotay oder Neelix personell völlig abgekackt wäre. Für die „Gnade der frühen Geburt“ gibt es daher einen Bonuspunkt.


6.06 – Eine echte Q

Und wieder eine Q-Folge, die ich zu den uneinholbaren Klassikern zählen möchte, bevor Voyager das ganze Thema zu einer „Vater, Mutter, Kind“-Geschichte verrührte und das Kontinuum in eine historische Laientheatergruppe verwandelte. – Diese Episode hat sogar etwas, was ich den Harry-Potter-Faktor nennen möchte: Was wäre, wenn ich ein Zauberer wäre und es selber nicht weiß? Wer hat noch nicht davon geträumt, eigentlich ein geheimnisvolles Wesen aus einer anderen Welt zu sein? Buchstäblich alles tun zu können? Und Frauenkleider zu tragen? – All diese Identifikationsparameter liefert diese Geschichte überaus großzügig. Ganz zu Schweigen von der hübschen Gastdarstellerin, die so unschuldig wirkt, dass man durchaus Lust bekommt, ihr dieses Charaktermerkmal persönlich auszutreiben.

In ihrer Grundausprägung erinnert „Eine echte Q“ ein wenig an die frühe Folge „Rikers Versuchung“, nur dass man damals die psychologischen Aspekte der Allmacht nicht wirklich gesehen hat, da zu viele Monsterbacken die Aussicht versperrten.

Überraschungen aller Art dürfen in einer echten Q-Folge natürlich genau so wenig fehlen wie plötzliche Orts- und Wortwechsel. Wenn die Besserwisser von der Enterprise zu willensbereinigten Marionetten werden, dann lacht mein Herz, dem durch Pannenshows und Hinfallclips bereits eine gesunde Härtung verpasst wurde. Picard gibt wie immer sein bestes, auch wenn er zwischen zwei Qs eher die Rolle einer alleinerziehenden Mutter einnimmt, die im Supermarkt hilflos ansehen muss, wie ihre 5 Kinder gerade die Eistruhe umwerfen.

„Ooooh! Q! Ein riesiges Schiff, das mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit fliegt und nicht mal Flügel hat! Also jetzt glaube ich Ihnen WIRKLICH, dass Sie zaubern können!“ – „Stöhn… So eine doofe Nuss hatte ich zuletzt in der Ausbildung, seitdem dieser Typ unbedingt das rote Meer in VIER Teile teilen wollte.“ – Hülle in Hülle und Fülle: Die hübsche Gaby Neubauer entdeckt, dass sie alles erreichen kann, wenn sie nur WILL… dass ein Mann es für sie tut.

Die Schwachpunkte sind winzig, aber vorhanden: So ist Riker wieder einmal der begehrteste Junggeselle, seitdem er alles, nur nicht mehr jung und ein Geselle ist. Ebenso stört das abgehackte Ende etwas, bei dem die frischgebackene Q nicht mal 2 Minuten durchhält, nachdem sie den Verzicht ihrer Kräfte erklärt hat. – Da hat sie eben nicht auf die billige SF-Handlung gewettet, die zuerst alles andere als übermächtig als Dialoggirlande im Hintergrund abgehangen hat.

Fazit: Die dunkle und die helle Seite der Macht in der Star-Trek-Edition. Fast gar nicht langweilig und dazu noch schaumig-lecker. Das Outfit der weiblichen Hauptfigur unterstreicht den Bonboncharakter.


6.07 – Erwachsene Kinder

Der Unfall, der an allem Schuld ist, ist die übliche „Subraum-Kussmund-gibt-Shuttle-einen-Schmatz“-Variation. Diese besitzt jedoch selbst für ST-Verhältnisse so wenig Seriosität, dass man 7 Tage nach dieser Folge unbedingt keine Nachrichtensendungen rezensieren sollte, will man einigermaßen objektiv sein. Wann immer ich diese Folge sehe, habe ich das Gefühl, dass hier der Storymotor schon mal für den Start von Voyager kaltgelaufen wurde: Der Reset-Knopf am Ende der Folge winkt bereits von Beginn an hektisch zum Zuschauer hinüber, die Figuren verlieren an Substanz, als hätten sie mehreren Wochen mit Brechdurchfall im Bett gelegen und die psychologischen Probleme werden wieder mal durch eine Gefahr von Außen bewältigt.

Zufällig nehmen diesmal ein paar Ferengie die Enterprise ein, was ebenfalls darauf hindeutet, dass Tuvok hier sein Schülerpraktikum kurz bei TNG absolvierte. Der Gute hatte ja schon immer das Problem, dass von ihm „gesicherte“ Türen demnächst eine wichtige Nebenrolle bei einem Einbruchsmord in der Sendung „XY – Aktenzeichen ungelöst“ einnahmen.

Die tiefsinnige Grundfrage lautet diesmal: „Kann ich auch wie ein Kind aussehen und das selbe leisten wie ein Erwachsener?“ – Im Sinne des Grundgedankens von Star Trek (= minderwertigen Lebensformen stets ausreden lassen, auch wenn sie sogar Ausländer sind), wird die Frage natürlich mit einem späten „JA, aber…“ beschieden.

Bis dahin verhalten sich die restlichen Charaktere allerdings eher unsternenflottig und sind tatsächlich mehr aufs Äußere fixiert, als sei der Spruch von den Inneren Werten bislang nur an die Wertstofftonne auf der Brücke gerichtet gewesen. Worf, Riker und Data haben sichtlich ein Problem mit Picard als üblen Kinderschauspieler, der nicht mal annähernd die Haltung und Würde ausstrahlt, die Patrick Stewart sogar beim Herauspulen von Speiseresten aus den Eckzähnen besäße.

“Oooch bitte, gib mir nur noch dieses kleine Stück, Onkel! Bittöööö!“ – „Es reicht, Junge! Du hattest jetzt wirklich genug von diesem… diesem… ‚Shakespeare’, ja?“ – Will Wesley wiederhaben: Picard führt einen Ferengie an der Rotznase herum. So nah an ein Tellerohr heranzukommen, ist jedoch gar nicht so einfach, denn diese Gesellen haben ein Gespür dafür, mit einem Bein in einem gut ausgeschilderten Sumpf und mit dem anderen auf einer Anti-Personenmine zu stehen. Immerhin: Dies ist die witzigsten Szene der Folge.

Was noch? – Guinan und Ro Laren degenerieren erstaunlich schnell zu einem Personanschlag, der seine Wurst nur mit Clownsgesicht essen mag, während O’Brian seiner Frau erklären muss, dass er aus irrationalen Gründen nicht sofort zum Päderastenlager umschwenken kann. Insgesamt eine peinlich hohle Folge, welche die (Story)Aussage vor dem Fernsehgericht verweigert, um sich selbst nicht zu belasten.

Fazit: Nur deswegen, weil man sich ausgiebig fragt, wie so etwas Blödes wie die Ferengie evolutionär betrachtet jemals aus einer Höhle kriechen konnte, ohne sich dabei sofort die Beine zu brechen, gibt’s noch einen Gummiohrenfaktor von 2.


Fortsetzung folgt…


Weitersagen!

Artikel

von Klapowski am 10.08.07 in Star Trek - TNG

Stichworte

, ,

Ähnliche Artikel


Kommentare (16)

  1. Gast sagt:

    Sehr schön, geht auch ungefähr mit meiner Meinung konform. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Aber 4 Gummiohren für "Todesangst beim Beamen"? Als ich den Text so gelesen hab, dachte ich die Folge bekommt höchstens 3 1/2…

  2. Gast sagt:

    Das ist doch echt traurig. Fast einen ganzen Tag ist dieser Artikel nun schon "on Air", und nur ein mickriger (gut, jetzt zwei) Kommentar wurde dazu geschrieben.

    Wo sind die ganzen "Erstäär", "Zweitooor", "Drittöör" -Schreier denn nur hin? Nicht, dass diese Beiträge viel zum jeweiligenThema beigetragen hätten, aber je höher die Kommentarzahl unter einem Beitrag, desto höher ist doch das -vermeintliche- Interesse an dem Thema, oder?. Und wir wollen den Verfasser doch nicht entmutigen, indem KEINER IRGENDETWAS dazu schreibt, schließlich macht es einige Mühe (oder?) so einen Artikel zu verfassen, zu bebildern und das Universum und der ganze Rest.

    Ist TNG für die meisten wirklich schon so uninteressant, bzw. so oft durchgekaut worden, dass niemand mehr etwas dazu schreiben kann/will? Klar, fast alles wurde dazu schon gesagt. Doch in diesem Artikel tun sich einem wieder gar solch obskure Blickwinkel auf die Serie auf, aus denen man sie erst bedeutend weniger als verdammt oft betrachtet hat. Und zwar deshalb, weil solch einen Standpunkt einzunehmen unter der Kategorie "reichlich schräg" einzuordnen ist, ja wenn nicht sogar unter "total verkorkst". Und genau so mag ich das.

    Vielleicht haben aber gar die 3 Buchstaben "TNG" in der Artikelüberschrift bei vielen schon eine komatöse Wirkung; Und wenn man aus dem Zustand erwacht, kann man sich an rein garnichts mehr erinnern (ausser an alle TNG-Folgen natürlich). Allerding auf meiner persönlichen Rangliste an den Haaren herbeigezogener Gründe der allerletzte. Klingt doch voll unrealistisch, ne?

    Hm, oder führt ihr alle wirklich ein so unglaublich spannendes, erfülltes Leben, dass ihr es nicht mehr nötig habt, nerdige Kommentare zu diesen, teilweise mit dem… Hauch… des Tiefgründigen und Nachdenklichen… angehauchten… Weltraum-Epen zu verfassen? Sätze wie der letzte sind eine Frechheit. Eventuell doch alle im Urlaub, oder was? Falls dem so ist, beneide ich euch, und zwar mit der passenden grünen Gesichtsfarbe.

    So, ab hier schweift das ganze dann wirklich so dermaßen ab, dass das Weiterlesen nur für absolute Text-Assimilatoren ohne Nebensatzphobie empfohlen wird! Eine gewisse Resistenz gegenüber Wortvergewaltigungen der brutalsten Sorte sollte ebenso vorhanden sein.

    Also ich freue mich jedenfalls über jeden neuen Artikel auf dieser Seite, und so eine total intergalaktische Zusammenfassung einiger Folgen verdient es einfach, ein paar Kommentare verpasst zu bekommen. Echt! So wie diesen hier. Einfach nur um zu sagen: Wir sind hier. Uns tangiert es. Wir lesen deine pittoresken Satzgemälde, die teilweise so plastisch sind, dass ein 3D-Fresko dagegen so platt wie Kate Moss beim Bügeln einer Flunder in Ostfriesland erscheint. Mit gleichzeitig gehaltener Büttenrede. TA-TAAA TA-TAAA TA-TAAAA.

    Dabei ist es doch gar nicht so schwer. Einfach etwas von speichelleckerisch waberndem, schwer abwaschbaren Schleim (zu finden bei sich selbst an jeder Stelle, wo die Selbstachtung nicht mal hingeht, um sich in Ruhe selbst fertigzumachen) mit 25 Tüten Buchstabensuppe vermischen, mit dem Holzhammer umrühren (wahlweise auch mit einem Zaunpfahl), die Pampe dann 10 Absätze lang ziehen lassen, und fertig ist die zähflüssige Instant-Kraftbrühe "a la pénétrant", ein würgevoller Gaumenschmaus für jeden Hobby-Satiriker. Wohl bekomm´s!

    Anmaßend, rhetorisch belanglos, völlig überzogen, ellenlang und dem eigentlichen Thema seine Stiefschwester ihr Schwipschwager sein Eheberater. Nur, und NUR unter diesen klaren Prämissen konnte dieser Beitrag überhaupt entstehen, ohne selbige wäre wohl alles auf einen schnippischen Einzeiler hinausgelaufen. Das sind diese Dinger, wo im Endeffekt dasselbe drinsteht wie hier, nur ohne diesen ganzen.. äh… Dings… Hum… ähh… Spa…nee… sinnlosen Aufwand! Und um diesem sinnlosen Aufwand die Ehre zuteil werden zu lassen, die ihm gebührt, gibt´s diesen Text gratis, als Ode an die Freud´schen (Geister) sozusagen. Da ich übermüdet und völlig überdreht bin, lasse ich mir das selbst ja gerade noch mal so durchgehen. Ihr aber vielleicht nicht, was verständlich, jedoch unerheblich wäre, da ich einfach irgendein Spinner unter zig-millionen anderer Spinner im Internet bin. So ca. 51235321 of 968045204, wenn man Borgbezeichnungen verwenden will.

    Und falls dies wirklich jemand bis hierhin gelesen haben sollte, kann ich nur sagen: Boah ey, bist du krass! Du hättest hier unter anderen Voraussetzungen auch einen schnippischen Einzeiler lesen können. Doch du bist jetzt sicher unheimlich stolz, dass du es bis hierher geschafft hast, so ganz allein und ohne Nervenzusammenbrüche. Immerhin hatte ich bis jetzt 3.

  3. paranoid android sagt:

    @ den Schwafelkopp über mir:

    Fast einen ganzen Tag? Schau mal auf die Uhrzeit, das waren gerade mal 12 Stunden! Und zwar eben jene 12 Stunden der Woche, die ein Großteil der Menschheit im Saufkoma bzw. mit dessen Vorbereitung verbringt. Da ist der Kommentarmangel nicht weiter verwunderlich.
    Aber dass du es eher mit den aufputschenden Drogen hast, die einen 72 Stunden lang wach halten, ist offensichtlich.

  4. DJ Doena sagt:

    Ich muss dem Schwafelkopf aber recht geben. Ich habe gerade mal die Fazits der einzelnen Episoden durchgelesen, so richtig konnte mich das Thema TNG nicht hinterm Ofen vorholen.

  5. Gast sagt:

    @ paranoid android

    Ich find´s schade, dass du das jetzt in den falschen Hals gekriegt hast. Ich hatte gestern zufällig Spätschicht, danach hab´ ich mit ein paar Kumpels no ne Pokerrunde veranstaltet, aber da ich am Vortag erst Abends aufgestanden bin, brauchts dazu keine Drogen oder was weiss ich um jetzt noch wach zu sein.

    Klar bin ich etwas übermüdet, konnte halt nicht gleich schlafen weil ich noch zu aufgekratzt war, dacht ich mir schreibste halt ein bisschen, nur so zur Entspannung, zum Spaß. Dass das nicht alles sooo ernst gemeint war, da hätte man aber auch drauf kommen können. Naja, vielleicht hab ich´s dann halt ein bisschen übertrieben, und? Wenn etwas Spaß macht schießt man schon mal übers Ziel hinaus, oder nicht?

    Ist das jetzt echt so schlimm? Versteh nicht, wieso du mir gleich solche Sachen unterstellst, nur weil ich halt Spass am Schreiben hatte.

    Und auch wenn du es nicht glaubst, ich geh´ jetzt Schlafen.

  6. crysis sagt:

    Hey, hey, hey, wer wird denn gleich in die Luft gehen?

    Auf einer Satireseite muss man schon auch mal damit rechnen, dass die Preußen zurück schießen. Was aber nicht heissen soll, dass sie einen nicht eigentlich mögen würden…erobern zu wollen tun.

    Ich fühle mich…alt im Angesicht dieses Reviews. Kann aber auch am Alkoholkoma liegen.

    Btw, wann gibs eigentlich die vierte Staffel von House?

  7. Kaba sagt:

    Da mir das liebste Star Trek immer noch dasjenige in der "Sinnlos-im-Weltraum"-Darreichung ist, kommt TNG für mich als die getreueste Parodie des SiW-Franchises ja auf einen guten 2ten Platz im ST-Olymp.
    Destowegen, und weil Picard einfach immer noch der geilste Captain weit und nicht so breit wie Shatner ist, fand ich den Artikel doch sehr unterhaltsam.

  8. P.N. 03 sagt:

    "In den Subraum entführt" ist sogar eine meiner Lieblingsfolgen der sechsten Staffel.

    + Die Aliens sprechen eine unverständliche Sprache. Riker hätte nie wissen können, ob die Wesen nun gerade nur ne Runde Tischtennis wollen oder eher doch über das bevorstehende Genitalexperiment beraten.

    Bei Voyager hätten mindestens 3 der Vogelscheuchenaliens in bestem Englisch versucht, aus Chakotay den verflixten Standort irgendeiner strategisch wichtigen Indianerbasis rauszuquetschen, während Neelix mit der talaxianischsprachigen Version des "funniest joke in the world" erschlagen worden wäre.

    + Wir erfahren nichts über den Hintergrund ihrer Aktivitäten.

    Das ist gut – nicht immer will ich gleich in der ersten Folge, in der neue Aliens auftauchen, erfahren, dass diese eigentlich den RIker nur mit seinem in der Zukunft erzeugten Klon verwechseln, der wiederum in der Vergangenheit verlorenging und nun zwischen Subraum und Paralleldimension einen heben geht.
    Again – Voyager lässt grüßen.

    + Lebensformen, die den Subraum mieten, sind mal eine erfrischende Abwechslung zu Zeitreisen und Paralleluniversen.

    + Die Folge ist nicht überladen. Ausser einem schwebenden Riker und einem (in Worten: 1!) von Phaserstrahlen gekitzelten Alien passiert nämlich nüx.
    Während die Crew der Enterprise es gerade noch schafft, einen kleinen Subraumspalt für Riker und Troi zu öffnen, damit diese entkommen können, wäre Voyager mitsamt einer Flotte talaxianischer Kochkampfschiffe in DEREN Subraum reinspaziert – die dazu benötigte Technologie hätte man aus dem Replikator erschaffen.
    Für den Fall, dass die Voyager in der Subraumblase gefangen worden wäre, würde in den letzten 5 Minuten Tom Paris mittels Technoblubber (nicht nur seine) Blasen leeren, wie er Deltaflyer verteilen kann.

    Wirklich schade übrigens, dass diese Story nach monatelangen Razzien in den Paramount'schen Studios nie wieder aufgegriffen werden konnte. Womöglich floh sie aber auch nur vor den bereits ausstreckenden Händen der Voyager-Autoren…

  9. bergh sagt:

    tach auch !

    Schönes Review, aber so recht hinter dem Ofen hervorlocken konnte es mich auch nicht.
    TNG war zu seiner Zeit echt gut und guckbar genau wie Voyager.
    (Wir hatten doch nichts nach dem Kriech!!!)

    Aber retro-betrachtet muß ich meine Aufmerksam keit nicht wirklich darauf werfen, oder ?
    [Ploinck]

    Gruss BergH

  10. Cronos sagt:

    Joh, schöner Text. Liegt viel Wahrheit drin. Die späten Jahre von TNG waren schon schön. Leider hat dann Babylon 5 unser geliebtes TNG schlecht aussehen lassen (und die meisten anderen SF-Serien auch).

    Also im Grunde ist JMS daran schuld, das ich kein ST-Fan mehr bin.

    ;)

  11. Gast sagt:

    An TNG rummäkeln ? Gibbet bei mir nicht ….

    Trotzdem und deswegen kann ich der Review oben doch schon viel Schönes abgewinnen : Kinderfolgen nerven , egal wo
    Dafür hätt ich 6.o1 vielleicht doch einen Hauch besser bewertet .
    Scottys Besuch war ein Highlight …..übrigens auch für NIchtfans , hab ich mir sagen lassen —

    Troi-Folge ….ich könnt noch immer nachträglich k*** was sie an Potential mit dieser Figur verschenkt haben

    True Q war nun wirklich echt süß(Tschulligung) !!!
    Schon deswegen , was sie aus Q gemacht haben , darf man Voyager nicht beguckbar finden , so !

    Ja und warum alle Frauen auf den dicken alten Riker flogen , muß man wohl mal unter wissentschaftlichen Gesichtspunkten untersuchen ….das wird für mich dann wohl so ähnlich verständlich ausfallen , wie der Artikel über Quantenphysik

  12. Gast sagt:

    ich würd gern mindestens ein Komma einfügen , aber dafür ein t weniger in dem Kommentar über mir sehen

  13. P.N. 03 sagt:

    @ Gast #10017:

    "Troi-Folge ….ich könnt noch immer nachträglich k*** was sie an Potential mit dieser Figur verschenkt haben"

    kannst du das ein wenig genauer erläutern? welche Art Potential sahst du in der Figur bzw. was wäre dir story/handlungsmäßig so in den Sinn gekommen?

    ist jetzt keineswegs provokant gemeint, ich frag nur aus Neugierde.

    ich sah in Troi eigentlich immer recht wenig Potenzial. Einen ihrer wenig guten Momente hatte sie seltsamerweise grade in ST:10, als sie das feindliche Schiff per Gedankenkraft aufspüren sollte.

    Kinderfolgen in Star Trek sind unter anderem deshalb ein Problem, weil die Kinderdarsteller allesamt, wie es Klaposwki irgendwann mal nannte, "Disney-verseucht" rüberkommen. Ausserdem irgendwo schwankend zwischen unendlich Naiv und Neunmalklug gleichzeitig…

    Eine der wenig interessanten "Kinderfolgen" (wenn man bei der, die ich jetzt nenne, davon sprechen kann), war für mich … die DS9-Episode mit dem heranwachsenden Jem'Hadar.

  14. Flutschfinger sagt:

    Schwafelkopp, lol. Trottel!

  15. Indigo sagt:

    Tach ihr

    Ich finde es ja erfrischend, dass es ausser mir noch ein paar Bekloppte giebt, die sich TNG überhaupt noch ansehen. Jaja – die guten alten Zeiten, als Felsen noch aus Pappe waren und man den Tricks das Tricksein auch noch ansah (ironisch und doch ernst gemeint) Eigentlich kann ich mich den einzelnen Meinungen zu den einzelnen Folgen im Großen und Ganzen anschließen. Die 6te und 7te Staffel fand ich persönlich ja auch den absoluten Gipfel, den ST jemals erreicht hat. Und das JMS auf dem Nachbarachttausender noch ein par Meter höher saß – drauf geschi*** – da sag ich doch nur: Auf gute Nachbarschaft – Prost

  16. Otto Normalzuleser sagt:

    FORT-SET-ZUNG!
    FORT-SET-ZUNG!
    FORT-SET-ZUNG!
    FORT-SET-ZUNG!
    FORT-SET-ZUNG!
    FORT-SET-ZUNG!
    FORT-SET-ZUNG!
    FORT-SET-ZUNG!
    FORT-SET-ZUNG!
    FORT-SET-ZUNG!
    FORT-SET-ZUNG!
    FORT-SET-ZUNG!

    Gerade bei TNG merkt man, was es z.B. bei Voyager gar nicht zu merken gibt:
    Klapos Lob ist genauso schön und lustig wie seine Verrisse! Deshalb:

    Wo bleiben Teil 2 und 3?

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Brandneues
Gemischtes
Newsletter
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht