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Fandoms im Vergleichstest: Besser Warsler als Trekkie?

Sparkiller sprach mich mit einem Herzensanliegen an: Welche SF-Fans aus welchem Lager sind denn gerade auf einer Skala von 0 bis 1 im Mittelfeld von ca. 0,5 einzuordnen (bei 2 – 10 kämen dann langsam normale und sympathische Menschen dazu)? Stinken fette Trekkies inzwischen weniger und warum haben die naturgemäß dummen „Stargate“-Fans Angst vor tiefen Stimmen und großen Regenwürmern? Müssen „Star-Wars“-Freunde dem Jobcenter überhaupt ihre (natürlich fruchtlosen!) Bewerbungsbemühungen vorzeigen, um Leistungen zu erhalten? Sind „Doctor Who“-Fans so oberflächlich, dass sie diesen Text nur mit einer alten Stabtaschenlampe „scannen“?

Star Wars:

Star Wars-Fans sind der Abschaum der SF-Gemeinschaft, so was wie die aggressiven Trabbi-Fahrer, die im Volkswagen-Club ständig auf die Qualität des neuen Trabbis verweisen. Den es natürlich nur virtuell gibt, am Computer gerendert und mit Fanboy-Applikationen wie einen quadratmetergroßen Plastiksteigbügel und einer Hupe in Form eines bunten Heißluftballons. – Okay, natürlich ist Geschmack und Qualität immer subjektiv, aber… bei „Star Wars“ ist diese Regel ausgesetzt. Offiziell. Sagt die Bundesregierung, nicht ich.

George Lucas hat die kultige Filme aus den 70ern und 80ern mit so oberflächlicher Grafikgrütze zugekackt und das sympathisch-simple Märchen mit „Was macht eigentlich der Bruder von Boba Fetts Schwager?“-Infos zugemüllt, dass es kein Wunder ist, dass heutige Nachwuchs-SW-Fans den intellektuellen Duktus einer Ferrero-TV-Reklame versprühen: Bunt, oberflächlich und mit einem Politikbild, das maßgeblich von den Episoden 1-3 geprägt wurde: Der Bundeskanzler ist der Palpatine vom Jedirat, welcher im Bundestag für die Handelsföderation die Sklaverei für Kindersklaven einführt. Und den Euro. – Machte in den Filmen ja auch keinen Sinn. Da ist nicht mal genug „Pseudo-“ in der „-Intellektualität“, für eine Zusammensetzung dieser beiden Worte.

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„Hört auf, mich so anzustarren!“ – „Aber wir bewundern ihre Serie doch so!“ – „Aber ich bin KEIN irres Maskenalien aus ‚Doctor Who’, wie ich schon sagte!“ – „Ooooh, wirklich nicht? Schade. Tschüss.“ – Mass(k)engeschmack: SW-Fans, die auch heutige Film/Serien-Abkömmlinge gut finden, sehen sich zu Recht Spott und Häme ausgesetzt. Und von ihren Eltern ganz wortwörtlich… ausgesetzt.

Wobei wir fair bleiben wollen, auf niedrigem Niveau: Alte Fans, die heute um die 30-40 sind, reden sich meist die neuen Ableger, CGI-Serien und das Zeichentrick-Gezucke um gummiballverdächtige Supermänner einfach nur schön, weil es nichts anderes GIBT. Wer Schokolade liebt, isst eben zur Not auch andere Dinge, die organisch und sehr braun sind. So wurden etliche junge Menschen in den letzten 2-3 Jahrzehnten in ihrer Verzweiflung dazu gezwungen, ihre Entzugserscheinungen durch Romane, Comics und anderen Müll zu dämpfen. Eine künstliche Franchise-Streckung, die bei einem Online-Rollenspiel nur durch das zwangsläufige Sammeln von 500 Zauberkieseln machbar wäre. – Was ich gerade bei einem relativ homogenen (aber supersimplen) Universum wie beim Star Wars der 70er/80er für so sinnvoll halte wie ein Erklärbuch zur Herkunft der Teletubbies.

Fazit: Nur die neuen Disney-Filme geben den SW-Fans noch so etwas wie Relevanz und den Schimmer einer potenziellen Wahrscheinlichkeit, bald wieder ernst genommen werden zu können, so wie einst… – na ja, eigentlich ja noch NIE. Bis dahin bleiben nur Actionfiguren in Cornflakes und die Videospiele für (hoffentlich) ADHS-Immunisierte.

Nervfaktor:

Aggressivitätsfaktor:

Aussterbefaktor:


Star Trek:

Mal ehrlich: Star-Trek-Fans sind einfach nur eklig, selbstgerecht und stink(!)langweilig. Da sie so sehr in der Zukunft verwurzelt zu sein vorgeben, hätten sie schon in den 90ern sehen können, dass sich die Frage gar nicht stellt, welche Serie denn nun die beste ist: 92,5% der Episoden sind heute gleichermaßen unguckbar, serienübergreifend. TOS: Ist heute verdoofend an der Grenze zum dadaistischen Theaterstück. TNG: Blasse Charaktere in mausgrauen Hotellobbys labern mit öden Aliens über Teppichschaum… äh… Teppichschaum-Nanosonden und deren moralische Auswirkungen auf die Reinigungsindustrie. DS9: Schöne, düstere Grundidee, die aber in Zeiten von HBO-Serien wie ein Wohlfühlausflug in die weniger grell ausgeleuchteten Ecken des Musikantenstadls wirkt. Krieg für Kindertagesstätten. Voyager und Enterprise: Nachgeburt mit lebensbedrohlichem Blutverlust und Storys ohne Relevanz, hoffentlich auch für das Gehaltskonto der damaligen Schreiberlinge.

Kein Wunder, dass Trekkies in den letzten Jahren vor dem Reboot so lust- und kraftlos wirkten wie Jar Jar Binks beim Grundschulabschluss: Wurde 1999 in Internetforen noch detailliert über die Kampfkraft der Defiant diskutiert, fragte man sich 2007 nur noch, ob die neue Audiospur der DVDs und BluRays denn auch rechtsdrehende Milchsäuren enthalten wird. Und wer war noch mal der beste Captain? Die 17. Umfrage im Forum wird diese Frage sicherlich zu unser aller Unzufriedenheit (ver)klären und die Forensoftware einen Kilometer um den Block fahren lassen. Sonst rostet die noch.

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„Gut, wir reformieren uns noch mal, bevor wir uns für immer zu Krachbumm-Kinokinogängern verändern. Euch ist es sicher aufgefallen: Die Uniformen sind nicht mehr gaaaanz so schlabberig wie in den 90ern!“ – Diese Zeiten sind beinahe vorbei, die Cosplay-Gesichtsschuhcreme eingetrocknet und Mamas Klingonenkajalstift in der Kloschüssel verschollen… Bei J.J. Abrams sind die Fans nämlich alle NACKT, für die bessere Quote!

J.J.Abrams brachte dann neuen „Wumms“ in das Franchise, was uns dann jedoch Fans bescherte, die angeblich schon 1993 wussten, dass das „alte“ Trek unzeitgemäß ist und obige Foren mit diesem Wissen überfluteten. Aber gut, sie hatten natürlich auch mächtig Zeit, gab es ja bei ST11 + 12 nicht gerade jahrelang was zu grübeln. Es sei denn, in welcher Form man die Logikfehler und popkulturell maximal 2 Jahre lang hippen Design- und Effekt-Einfälle in eine Exceltabelle gießen könnte, ohne dass diese völlig überquillt.

Fazit: Heutige Star-Trek-Fans rennen nur noch alle 3 Jahre ins Kino, formulieren die nächsten 10 Jahre 3-Wort-Rezensionen à la „Hauptsache, es unterhält!“ und haben sonst nicht mehr viel zu tun. Früher konnte man sich immerhin noch als Klingone verkleiden, heute hingegen bietet sich höchstens ein Feuerball oder eine Explosionswolke an. Unsympathisch! Dann lieber ein Ganztagsjob als Yuppie oder Abtreibungsarzt in einer Dokusoap!

Nervfaktor:

Aggressivitätsfaktor:

Aussterbefaktor:


Doctor Who:

DAS Fandom der banalen Berufsjugendlichen, die die Serie seit Jahren „Gerade erst entdeckt“ haben. Einst war „Doc Who“ ein ehrwürdiges Franchise für die ganze Familie (sogar mit Schwarz-Weiß-Folgen für Opa!), nahmen lange Zeit feuchte Fangirls den gefühlten Hauptteil der Serie ein: Hat Tennant gerade wieder männlich seine 4 Meter hohen Turmzähne aufeinander gedrückt? Hat seine gegelte Turmfrisur ein verstecktes Gesicht, das uns in Staffel 3, Folge 7 süßlich anlächelt? Wann hat er Rose, Martha und Mudda (für die älteren Fangirls) umarmt und wieso stört die SF-Handlung ständig die selbst dazugesponnene „Bergdoktor verliebt sich“-Haupthandlung?

Erst mit Matt Smith wurde es eeetwas besser, auch wenn die Selbstwahrnehmung der Fans weiterhin anekelt: Die Anhänger eines ewigen Geheimtipps (*Finger extravagant auf Star-Trek-Messe abspreiz*), bei denen gleich 11(!) Hauptfiguren in Reihenfolge ihrer Qualität sortiert werden wollen, sind nun mal schwer genießbar. In dieser Atmosphäre gedeihen dann auch naturgemäß „Ich habe keeein Problem, britisches Englisch zu verstehen“-Angeber und Leute, die sich selbst noch die TARDIS-Tor-großen Logiklöcher (von innen größer!) der albernsten und trashigsten Who-Folge zurechterklären wollen: „Ja, die Läusealiens haben den Kirchturm begattet, damit der Doctor im Rückblick einen sprechenden Brombeerbusch heiraten kann! Plausible Erklärungen sind soooo was von 2000er-Jahre-mäßig!“

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„Der Tennant ist süßer, wenn er lacht!“ – „Aber der Smith lacht immer, wenn er Süßes isst!“ – „Platz da, ich bringe den Eccleston-Gedenkstein!“ – Dann doch lieber Doctor No: Das ständige (B)analysieren von Muskelzuckungen, Zahnabständen und Urinwerten geht mir beim Who-Fandom schon länger auf die T.A.R.D.I.S.! Kurz: Tieftraurige Arschregion einer Reihe, die (eigentlich) ihresgleichen sucht.

Gerne werden dann von 14-jährigen Mädels auch die Dinge kritisiert, die 1963, vor der Geburt ihres Großvaters, bereits in der Serie etabliert wurden: „Der neue Doctor, Peter Capaldi, der ist aber aaaalt! Wie kann er da denn 30 Minuten lang rennen?“, „Der Doctor schmachtet seit Matt Smith nicht mehr jeden Companion an? Braucht der eine Hormontherapie?!“ oder gar: „Ich fand die letzten 2 Schulferienwochen ja Torchwood ganz schick (Ich mag schwule Männer!). Kann der Doctor nicht daaaa dauerhaft mit(rum)spielen?“

Fazit: Who-Fans, das sind derzeit (neben den Warslern) die nervigsten und sexualisiertesten Fans, eben die geltungsbedürftigen, aufmerksamkeitsheischenden Zeugen Jehovas des gezeitreisten kleinen Mannes. Kein Wunder, handelt es sich hier doch oft um ehemalige Star Trek/Star Wars-Fans, die wegen FEHLENDER Hartnäckigkeit vorzeitig ausgestiegen sind und jetzt diesbezüglich etwas nachzuholen haben. Denkt mal drüber nach, es ergibt durchaus Sinn!

Nervfaktor:

Aggressivitätsfaktor:

Aussterbefaktor (in Deutschland, langfristig):


Stargate:

Eine Fangruppe, die es erst seit den 90ern gibt, dem Heiligen Sankt Granatwerfer sei Dank. Dennoch sterben die tumbesten aller SF-Freaks gerade wieder aus, da der Kult-Einwirk-Zeitraum einfach zu kurz war, bzw. durch zu viel Technomusik überschrieben wurde. Ebenso gut könnte ich hier also auch Fans von „Straßen im Flieder“ (brasilianische Soap) aufführen. – Aber da ein paar der Stargate-Fans noch heute gedanklich in ewig gleichen Wäldern mit ewig gleichen Waffen auf ewig gleiche Aliens herumballern, wollten wir die Wehrdienst-NICHT-Verweigerer unter den SF-Anhängern bei dieser Aufzählung nicht über die Klippe springen lassen.

So sehr sie dort auch hingehören.

Stargate, das war in den 90ern eine Serie, die man zur Erweiterung von Star Trek schaute. Quasi als fluffige Beilage, wie die Kartoffeln zum Steak. An sich langweilig, bieder und einfallslos als Mahlzeit, aber mit ein bisschen Soße (= auslaufende Hirnflüssigkeit) durchaus konsumierbar. Es liegt allerdings in der Natur der Sache, dass hier die wenigen langfristigen Zuschauer nicht die intelligentesten Fans sind, ging dem normalen Zuschauer die ewigen „Wir müssen zum Stargate zurück, uns durchschießen und vorher den Jürgen befreien“-Storys doch nach 3 Staffeln auf den Geist. Und das ewige Goa’uld-Gelaber um Würmer im Kopp (vom Produktionsteam günstig zu zeigen, da Köppe nicht durchsichtig sind) würde heute nicht mal mehr EINE Doctor-Who-Folge vernünftig füllen. Es sei denn, der Doctor würde sich dabei ausziehen…

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„Hey, als ich sagte, dass wir uns mal wieder oral einen ballern sollten, meinte ich eigentlich ein Gruppenbesäufnis!“ – „Oh, zu spät. Olaf hat das auch falsch verstanden und sich in den Mund geschossen.“ – Star-Wars-Fans überraschend rehabilitiert: Ich mochte Stargate ja auch mal, aber die Cosplays, Fanfilme und die allgemeine Entwicklung dieser Serie sind sooo schlecht, das meine jetzige, schlechte Meinung in die Vergangenheit reiste und meine positive Meinung noch vor ihrer Geburt tötete. – Doof, aber immerhin Science Fiction!

Der Ableger „Atlantis“ legte jedenfalls die Presslatte noch mal niedriger. Hier wurden alte Bessenheits- und Vampirideen NOCH mal für 5 Jahre mit neuer Farbe angestrichen und von Voyagerautoren im Geiste zu handlichen Briketts zusammengedrückt. Da das selbst den größten Maschinengewehr-Sammelbildchen-Verwalter nicht mehr hinter dem fehlenden Langzeitplan hervorlockte, kam dann noch kurz „Stargate Universe“: Noch heute behaupten fehlgeleitete Stargate-Freunde, der Rote Faden aus dem Würfelhandbuch für „LOST“-Autoren sei hier clever verlegt worden. Ein typischer Fall von „Zu frühe Entwarnung bezüglich des Rinderwahnsinns“.

Fazit: Stargate-Fans machen mir Angst: Die beängstigend geringe Variation innerhalb des Franchises dürfte vor allem Extremisten, ehemalige/derzeitige/zukünftige Bundeswehrler und Waffenjünger anziehen, denen die Wald-und-Wiesen-Storys (mit Mini-Moral am Rande) lediglich als Vorwand zum Schützenfest und Frauenschänden dienlich sind.

Nervfaktor:

Aggressivitätsfaktor:

Aussterbefaktor:


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Artikel

von Klapowski am 03.09.13 in Das Test-Labor

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Kommentare (12)

  1. Bolleraner sagt:

    Was sind denn jetzt eigentlich Warsler? Vermutlich stammt der Begriff aus einem der zehn vorgestellten Franchises, die ich zum Glück gar nicht kenne. Zum Glück gibt’s GoT. Bleibt nur zu hoffen, dass der Martin
    nicht
    vor Beendigung seiner Wälzer abnippelt.

    Edit(h): Ach ich Blödi! Star Warsler? Tolle Bezeichnung!

  2. radio_gott sagt:

    Da fehlt auf jeden Fall das „Games of thrones“-Fandom. Wenn ich mich auf meme-Seiten umgucke fühle ich mich regelmäßig wie der Ochs vorm Berg, weil sich gefühlt 80% aller Bilder um Drachen, Throne oder Hodors drehen….ganz klar: GoT (ach, jetzt, wo ichs abkürze, sehe ich ja grade erst, dass mein Vorschreiber auch darauf Bezug nimmt) ist momentan klar dabei, „Doctor Who“ als hippeste aller hipp-Serien („Ich war schon Fan, da kannte das in Deutschland (Sprich: Berliner Altbau-WG-Party) noch keine Sau!“) abzulösen

  3. Radiator sagt:

    Oh Gott, sind nicht alle Fandoms irgendwie ein Bischen bekloppt? Ich war ja damals froh, dass der Herr der Ringe nur den Lesern bekannt war, so konnte ich mit meinen Freunden in Ruhe RPGs (Pen & Paper wohlgemerkt!) spielen, und keiner checkte was außer uns. Und dann kamen die Filme, die ja auch gut sind. Und dann kamen die Fans. Urgh.

  4. Gate-Wars-Trekkie_etc sagt:

    Soll das witzig sein? Nennen Sie mir doch mal ihre leiblingsserie damit ich mich auf übelste Art und Weise darüber lustig machen kann. Ich hänge regelmäßig mit Fans aller hier genannten (und vieler, vieler weitern Fandoms) herum und empfinde sie weder nervig, aggresiv, abgestumpft etc etc. Hier wäre ein wenig Einfühlvermögen angesagt gewesen. Viel Glück beim nächsten Mal!

    • Raketenwurm sagt:

      „Nennen Sie mir doch mal ihre leiblingsserie damit ich mich auf übelste Art und Weise darüber lustig machen kann.“
      Soweit bekannt, ist der Autor ein großer Fan der Serien „Bludgeoning Angel Dokuro-Chan“, „Psi Factor“ und „Die Camper“. Tja, Pech gehabt, da kann man wirklich nicht viel gegen sagen.

  5. Onkel Hutt sagt:

    Es ist ja schön und gut wenn man eine Serie toll findet, egal welche (Soaps ausgenommen, die sind echt unterste Schublade). Was mich aber bei dieser Art von Menschen (aka „Fan“) immer stört ist diese Verbissenheit und der Fanatismus, die beide immer gleich mitschwingen. Die sind kein Deut besser als Katholiken vor 1000 jahren (oder heute, alle gleich). Die beschäftigen sich 25 Stunden pro Tag nur mit der Serie und versuchen Logiklöcher zu finden, komplette Folgen auswendig zu lernen, masturbieren auf weibliche Darstellerpappaufsteller und kleiden und verkleiden sich wann immer es geht. Ich durfte mal neben einem weiblichen Stargate-Fan arbeiten. Auf dem Monitor stand natürlich ein – Sternentor aus Plastik. Dann redete sie ständig davon wie toll doch diese Serie sei und das sie auch selbst Folgen schreiben würde und so die Geschichte nach ihrer Logik fortsetzt (Hier, lies mal…) Davon ab, daß sie mit ihrem fetten Hintern niemals durchs Sternentor passen würde, durfte ich noch andere Gleichgesinnte „kennenlernen“.

    • icebär sagt:

      >>Was mich aber bei dieser Art von Menschen (aka “Fan”) immer stört ist diese Verbissenheit und der Fanatismus, die beide immer gleich mitschwingen.

      „Das Wort „Fan“ [fɛn] (englisch fan [fæn], von fanatic „Fanatiker“) ist aus dem Englischen in mehrere Sprachen übertragen worden, unter anderem ins Deutsche oder ins Tschechische (fanoušek).“ – Wikipedia

      Verbissener Fanatismus ist per Definitionem unzertrennlich mit dem Fan-Sein verbunden. Sich nun über eine solch grundlegende Eigenschaft zu ereifern, ist genauso, als würde man der lieben, lächelnden Sonne fiese Körperverletzung wegen UV-Strahlung unterstellen wollen.
      Ob Sonnenbrand oder Nerd-/Flamewar; am Ende ist jeder selbst Schuld, der sich von sowas angepisst fühlt und mein Mitleid hält sich in Grenzen. ;)

  6. Halbnerd sagt:

    Die kleine Gruppe der „Fiver“ wurde nicht erwähnt. Es handelt sich um jene verbissenen Fans, die Babylon 5 als die beste SF-Serie überhaupt darzustellen versuchen. Leider haben sie recht starke Argumente, denn B5 war wegweisend.

  7. Exverlobter sagt:

    Mehr…
    Da gibt es noch ein paar Franchises

  8. DerBeimNamenNennt sagt:

    Für die, die sich jetzt aufregen weil ihre Lieblingsserie nicht erwähnt wurde: Ich gehe mal davon aus, dass es einen zweiten Teil geben wird, irgendwas sagt mir das jedenfalls…

    Die Zeit, in der ich mich selbst als Fan einer dieser Serien bezeichnen würde, ist lange vorbei (und war wahrscheinlich auch nur kurz). Dennoch kann ich natürlich nachvollziehen, dass es nervt, wenn jemand ständig nur von seier Lieblingsserie spricht und andere auch miteinbezieht. Gut, in dem Sinne war ich vermutlich weniger Fan.

    Irgendwie haben diese Fandoms für mich inzwischen an Reiz verloren. Ich sehe mir zwar noch manchmal die Folgen einiger der Serien an, fühle mich sogar unterhalten, aber z. B. Widersprüche auflösen usw. empfinde ich nicht mehr so interessant wie reale Bezüge der Serienhandlung.

  9. BergH sagt:

    tach auch !

    ich mag auch keine Fußballfans.
    Und es ist mir egal ob sie von der blau-weißen, gelb-schwarzen, oder der anderen blauweiß rautierten Fraktion sind.

    FAn(atiker) sind mir in jeder Farbe ein Gräuel.
    Und über meine Lieblingsfranchises herzuziehen,
    mach den Autor weder lustig noch symphytischer.

    BTW: Ich mag Stawars, Stargate und Trek und Who und Firefly;
    was sagt das jetzt über mich ?

    Gruß BergH

  10. Amphibium sagt:

    Schöne Seite, eben entdeckt.

    Man sollte was Fandoms angeht noch „Bronies“ erwähnen. Die sind das Nonplusultra an Abartigkeit und übertreffen ALLES andere. Dazu müsste man das Ganze nicht mal so überspitzt satirisch darstellen wie im Artikel, denn die Kleinmädchenserienpferdchenliebhaber sind wirklich zu 90% total lobotomiert.

    Ein Frankenstein- Fandom, als hätte ein gemeingefährlicher Wissenschaftler in einem dunklen, miefigen Labor in einer stürmischen Gewitternacht mithilfe eines sabbernden buckligen Gehilfen die schlimmsten Teile aller anderen existenten Fandoms genommen und zu einem komplett neuen zusammengeschustert: Dem Bronytum.

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